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Die historischen Ursprünge der Organisationsentwicklung und ihre gegenwärtigen Prinzipien

Title: Die historischen Ursprünge der Organisationsentwicklung und ihre gegenwärtigen Prinzipien

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 27 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: René Klug (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema der historischen Ursprünge der Organisationsentwicklung (OE) und soll dabei insbesondere der Frage nachgehen, inwiefern diese Ursprünge einen Einfluss auf die Methoden der heutigen OE ausübten und woran dieser letztlich sichtbar wird. Diese gegenwärtigen Prinzipien der OE sollen in einem nächsten Schritt dargestellt und ihre Bedeutung als Beitrag zu Verfahren des Change Managements herausgestellt werden. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DEFINITIONSVERSUCHE

3. DIE URSPRÜNGE DER ORGANISATIONSENTWICKLUNG

3.1 LABORATORIUMSMETHODE

3.2 SURVEY-FEEDBACK-METHODE

3.3 AKTIONSFORSCHUNG

3.4 TAVISTOCK-ANSATZ

4. DIE GRUNDZÜGE DER ORGANISATIONSENTWICKLUNG

4.1 KONZEPT UND ANSPRÜCHE

4.2 MODELL

4.3 METHODIK

4.4 VORAUSSETZUNGEN

4.5 ZIELE UND EFFEKTE

4.6 BESONDERHEITEN UND ZUSAMMENFASSUNG

5. HOFFNUNGEN UND GRENZEN DER ORGANISATIONSENTWICKLUNG

5.1 AUFSCHWUNG UND EUPHORIE

5.2 ERNÜCHTERUNG UND KRITIK

5.3 AKTUELLE TENDENZEN

6. RESÜMEE

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Wurzeln der Organisationsentwicklung (OE), um deren Einfluss auf heutige Methoden und Prinzipien im Change Management aufzuzeigen und kritisch zu reflektieren. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit die Ursprünge der OE noch immer in aktuellen Ansätzen sichtbar sind und welche Relevanz sie für moderne organisationale Veränderungsprozesse besitzen.

  • Historische Herleitung der Organisationsentwicklung aus den vier Hauptquellen Laboratoriumsmethode, Survey-Feedback, Aktionsforschung und Tavistock-Ansatz.
  • Systematische Darstellung der Grundzüge, Modelle und methodischen Anforderungen zeitgemäßer OE.
  • Analyse des historischen Verlaufs von der anfänglichen Euphorie bis hin zur kritischen Reflexion.
  • Untersuchung aktueller Tendenzen und die Abgrenzung der OE gegenüber anderen Change-Management-Verfahren.
  • Diskussion über die Bedeutung von Partizipation, Prozessberatung und organisationalem Lernen in modernen Unternehmen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Laboratoriumsmethode

Der Grundgedanke der Laboratoriumsmethode besteht darin, dass gruppendynamische Prozesse unter bestimmten Umständen außerordentlich intensive Lernvorgänge darstellen und Erfahrungen vermitteln können. LEWIN, der sich im Rahmen seiner gestaltpsychologischen Forschungen sowie seiner Feldtheorie letztlich auch für Gruppenphänomene interessierte, leitete 1946 zusammen mit Ronald LIPPITT einen Workshop am State Teacher College in New Britain, Connecticut, wobei zum ersten Male das sogenannte „T-Gruppen-Training“ durchgeführt wurde.

Ursprünglich war dabei lediglich geplant, diverse Kleingruppen über Alltagsprobleme diskutieren und Lösungswege finden zu lassen, wobei jeweils ein externer Beobachter die Interaktionsprozesse der einzelnen Gruppe zu protokollieren hatte, diese Informationen den Teilnehmern aber nicht zugänglich gemacht werden sollten. Obwohl dies im Vorhinein nicht geplant war, gab der Forschungsstab um LEWIN letztlich der Bitte einiger Teilnehmer nach, an den anschließenden Auswertungssitzungen teilnehmen zu dürfen. Dies wirkte nach Kenneth D. BENNE „sowohl auf die Teilnehmer wie auf die Trainingsleiter elektrisierend“, so dass bereits nach kurzer Zeit „alle Teilnehmer zu den Sitzungen [kamen]“ So schließt BENNE: „Dem Trainingsstab schien es, als sei man unversehens auf ein möglicherweise machtvolles Medium und Verfahren der Umerziehung (re-education) gestoßen.“ Somit lässt sich sagen, dass diese Methode von den Teilnehmern überaus positiv angenommen wurde, was durch ihre rege Beteiligung an den dabei abgehaltenen Diskussionen zum Ausdruck kommt. Letztlich zeigten sich auf Seiten der Teilnehmer folgende Effekte: 1. Gewinn an Selbsterkenntnis in beträchtlichem Maße.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der Zielsetzung der Arbeit, die historischen Ursprünge der Organisationsentwicklung zu beleuchten und ihre Bedeutung für heutige Change-Management-Verfahren zu identifizieren.

2. DEFINITIONSVERSUCHE: Auseinandersetzung mit der Begriffsverwirrung um die Organisationsentwicklung und Vorstellung zentraler Definitionen aus der Fachliteratur.

3. DIE URSPRÜNGE DER ORGANISATIONSENTWICKLUNG: Beschreibung der vier wesentlichen historischen Quellen der OE: Laboratoriumsmethode, Survey-Feedback, Aktionsforschung und Tavistock-Ansatz.

4. DIE GRUNDZÜGE DER ORGANISATIONSENTWICKLUNG: Systematische Aufbereitung der Konzepte, Modelle und methodischen Voraussetzungen, die das heutige Verständnis von OE prägen.

5. HOFFNUNGEN UND GRENZEN DER ORGANISATIONSENTWICKLUNG: Überblicksartige Darstellung der Entwicklung von der anfänglichen Euphorie bis hin zur späteren Kritik und aktuellen Tendenzen.

6. RESÜMEE: Kritische Zusammenfassung der Ergebnisse und Einschätzung der zukünftigen Bedeutung der Organisationsentwicklung.

Schlüsselwörter

Organisationsentwicklung, OE, Change Management, Aktionsforschung, Laboratoriumsmethode, Survey-Feedback, Tavistock-Ansatz, Organisationslernen, Prozessberatung, Partizipation, Systemtheorie, Gruppendynamik, Humanität, Effektivität, Change Agent.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehungsgeschichte der Organisationsentwicklung (OE) und deren Einfluss auf moderne Methoden des Change Managements.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen historische Wurzeln, die theoretischen Grundlagen der OE, methodische Vorgehensweisen und eine kritische Auseinandersetzung mit den Erfolgen und Grenzen der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss historischer Quellen auf heutige OE-Prinzipien zu analysieren und deren Bedeutung für die Bewältigung unternehmerischer Herausforderungen darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine Literatur- und Theorieanalyse durch, um die Entstehung, Systematik und aktuelle Kritik an der Organisationsentwicklung systematisch aufzuarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der vier historischen Ursprünge, eine systematische Beschreibung der OE-Grundzüge sowie eine Reflexion der historischen Entwicklung von der Anfangseuphorie bis zur Gegenwart.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Organisationsentwicklung, Aktionsforschung, Partizipation, Organisationslernen und systemtheoretische Ansätze geprägt.

Was unterscheidet den Tavistock-Ansatz von amerikanischen Modellen?

Während amerikanische Ansätze häufig normativer sind und alle Mitglieder einer Unternehmung einbeziehen, konzentriert sich der britische Tavistock-Ansatz stärker auf spezifische Arbeitsgruppen und deren sozio-technische Systemstrukturen.

Warum wird Kurt Lewin als „Urvater der OE“ bezeichnet?

Lewin legte durch seine Forschungen zu Gruppendynamik, Feldtheorie und Aktionsforschung die theoretisch-normativen Grundlagen, auf denen die Organisationsentwicklung maßgeblich aufbaut.

Welche Bedeutung hat das „Organisationslernen“ für die OE?

Das Organisationslernen dient als Methode zur Umsetzung der OE-Ansprüche, indem Wissens- und Wertebasen verändert werden, um die Selbstregulations- und Erneuerungsfähigkeit eines Systems zu steigern.

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Details

Title
Die historischen Ursprünge der Organisationsentwicklung und ihre gegenwärtigen Prinzipien
College
Ruhr-University of Bochum  (Institut für Pädagogik)
Course
Change Management
Grade
2,3
Author
René Klug (Author)
Publication Year
2007
Pages
27
Catalog Number
V88826
ISBN (eBook)
9783638032292
Language
German
Tags
Organisationsentwicklung Change Management Laboratoriumsmethode Survey-Feedback-Methode Aktionsforschung Tavistock-Ansatz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
René Klug (Author), 2007, Die historischen Ursprünge der Organisationsentwicklung und ihre gegenwärtigen Prinzipien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88826
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