Talentforschung im Fußball. Aktuelle Förderkonzepte

Eine kritische Betrachtung von Talentdiagnostik und -prognose


Bachelorarbeit, 2017

47 Seiten, Note: 2,2


Leseprobe

Inhalt

Abkürzungen

Abbildungen

Tabellen

Abbildungen

Tabellen

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen der sportwissenschaftlichen Talentforschung

3. Talentsuche, Talentauswahl, Talentförderung - Die Instanzen der Nachwuchsförderung
3.1 Talentsuche
3.2 Talentauswahl
3.3 Talentförderung

4. Prädikatoren eines sportlichen Talents
4.1 Juvenile Auffälligkeit der Wettkampfleistung und Leistungsvoraussetzungen
4.2 Entwicklungstempo der Leistungsmerkmale und Wettkampfleistung
4.3 Utilisation der Leistungsmerkmale
4.4 Psychophysische Belastbarkeit

5. Besonderheiten von Talent in Spielsportarten
5.1 Komplexer Anforderungscharakter von Sportspielen als Herausforderung für die Talentforschung
5.2 Definition eines Talents für Sportspiele und Bedeutung spezifischer Anforderungsprofile

6. Merkmale eines Fußballtalents
6.1 Anforderungsprofil eines Fußballers
6.2 Bedeutung der allgemeinen Talentprädikatoren für die fußballspezifische Nachwuchsförderung

7. Ziele und Strukturen der Nachwuchsförderung im deutschen Fußball

8. DFB-Stützpunktprogramm
8.1 Evolution des DFB-Stützpunkttrainings
8.2 Talentdiagnose und -prognose im Rahmen des DFB-Stützpunkttrainings
8.2.1 Technomotorische Leistungsdiagnostik
8.2.2 Aussagekraft der technomotorischen Leistungsdiagnostik auf die zukünftige Leistungsfähigkeit

9. Probleme und Herausforderungen der Nachwuchsförderung im Fußball
9.1 Allgemeine Herausforderungen der fußballspezifischen Talentforschung
9.2 Der Relative Age Effect als Phänomen im deutschen Nachwuchsfußball

10. Fazit

Literatur und Quellen

Abkürzungen

Abb. – Abbildung

DFB – Deutscher Fußball-Bund

NLZ – Nachwuchsleistungszentrum, Nachwuchsleistungszentren

RAE – Relative Age Effect

Tab. – Tabelle

Abbildungen

Abb. 1: Instanzen der Nachwuchsförderung im Sport

Abb. 2: Entwicklung der Gesamtlaufleistungen von Spielern im Hochleistungsfußball

Abb. 3: Ausbildungsstrukturen der DFB-Nachwuchsförderung

Abb. 4: Schnelligkeitstest bei der technomotorischen Leistungsdiagnostik der DFB-Talentförderung

Abb. 5: Test der Gewandtheit und des Dribblings bei der technomotorischen Leistungsdiagnostik der DFB-Talentförderung

Abb. 6: Test der Ballkontrolle bei der technomotorischen Leistungsdiagnostik der DFB-Talentförderung

Abb. 7: Torschusstest bei der technomotorischen Leistungsdiagnostik der DFB-Talentförderung

Abb. 8: Test des Balljonglierens bei der technomotorischen Leistungsdiagnostik der DFB-Talentförderung

Abb. 9: Exemplarisches Entwicklungsprofil eines DFB-Stützpunktspielers

Abb. 10: Vergleich der Gesamtscores der technomotorischen Leistungsdiagnostik von Spielern der Stützpunkte und Nachwuchsleistungszentren

Abb. 11: Entstehung und Wirkung des Relative Age Effects

Abb. 12: Zusammenhang zwischen Geburtsmonat und technomotorischer Leistungsfähigkeit bei DFB-Stützpunkspielern

Tabellen

Tab. 1: Perspektiven auf den Talentbegriff

Tab. 2: Anforderungsprofil eines Fußballspielers

1. Einleitung

Der Sport hat in unserer Gesellschaft in der nahen und mittleren Vergangenheit einen enormen Bedeutungszuwachs verzeichnet. Er ist nicht mehr nur ein Teil der Freizeitgestaltung, sondern wird mehr und mehr zum Kulturgut. Vereine, Mannschaften und Sportler besitzen enorme Fangemeinden und dienen als Identifikationsfiguren.

Insbesondere der Fußball schwebt in Deutschland derzeit auf einer Welle der Euphorie. Dies hängt auch mit den internationalen Erfolgen der Nationalmannschaften in den zurückliegenden Jahren zusammen. Enttäuschte man gegen Ende des vergangenen und zu Beginn des aktuellen Jahrtausends noch bei den großen Turnieren, so ist doch seit 2006 ein klarer Aufwärtstrend zu spüren. Seither konnte man bei den sechs Turnieren der Welt- und Europameisterschaften stets mindestens das Halbfinale erreichen. Doch wie sind diese Erfolge zu erklären?

Einen Hauptgrund stellt die 1998 begonnene Umstrukturierung der Nachwuchsförderung im Fußball dar. Gab es zuvor kein einheitliches Konzept zur Ausbildung junger Fußballer, so werden seitdem nachhaltige Systeme der Talentförderung in Deutschland umgesetzt. DFB-Stützpunkte sorgen für eine anfängliche Auswahl an talentierten Spielern, die unter günstigen Umständen über Nachwuchsleistungszentren oder Eliteschulen des Fußballs zu kommenden Superstars heranreifen.

Wie man allerdings Talent im Fußball valide diagnostizieren und prognostizieren kann, stellt nach wie vor eine große Herausforderung dar. Hier liegt die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Doch wieso ist es wichtig, auf diesem Gebiet nachhaltige, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu generieren?

Der demografische Wandel und die rasante Zunahme von pluralisierenden Möglichkeiten der Freizeitgestaltung machen es notwendig, auf dem Gebiet von Talentdiagnostik, -prognose und -förderung möglichst ökonomische und sichere Entscheidungen, bezüglich der Auslese von geeigneten Nachwuchssportlern, zu treffen. Nur so können die aktuellen Erfolge, die die Nachwuchsarbeit verzeichnet, auch in Zukunft sichergestellt werden.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, den aktuellen Kenntnisstand der Talentforschung im Fußball zu analysieren. Auf dem Problem, dass Leistungen in jungen Jahren kaum Rückschlüsse auf die erreichbare Endleistung zulassen, liegt ein Hauptaugenmerk. In diesem Zusammenhang sollen wichtige Merkmale eines allgemeinen Sporttalents mit den spezifischen Anforderungen eines Fußballers verknüpft werden. Dazu sollen aktuelle Verfahren der Talentdiagnostik und -prognose im Nachwuchsfußball aufgezeigt und auf Aussagekraft untersucht werden. Eine wichtige Fragestellung ist in diesem Kontext, ob sich ein hohes Leistungsniveau im Kindes- und Jugendalter auch im späteren Erwachsenenalter widerspiegelt. Weiterhin ist die Untersuchung aktueller Förderkonzepte in Deutschland ein Thema.

Methodisch wurde zur Analyse der Talentforschung ein breitgefächertes Literaturstudium vorgenommen. Die Schwierigkeit bestand darin, dass zwar einige empirische Daten aus der Talentforschung im Fußball vorhanden sind, diese jedoch in der Literatur eher diffus und wenig geordnet erscheinen. Daher soll die Arbeit auch versuchen, bisherige Erkenntnisse zu bündeln und in wirksame Zusammenhänge zu setzen.

Nichtsdestotrotz ist es zunächst notwendig, die theoretischen Grundlagen aus der allgemeinen Talentforschung darzustellen, ehe die maßgeblichen Instanzen der Nachwuchsförderung, Talentsuche, Talentauswahl und Talentförderung, betrachtet werden. Anschließend werden allgemeine sportliche Talentprädikatoren aufgezeigt, die im Verlauf der Arbeit mit einem fußballspezifischen Anforderungsprofil in Verbindung gesetzt werden. So können die spezifischen Merkmale eines Fußballtalents eingegrenzt werden. Zudem werden die Besonderheiten eines Spielsporttalents, die sich aus dem komplexen Anforderungsgefüge dieser Sportarten ergeben, erklärt. In einem zweiten Teil der Arbeit kommt es zur Analyse der deutschen Fördersysteme im Fußball. Dabei soll allen voran das DFB-Stützpunktsystem und dessen technomotorische Leistungsdiagnostik einer genaueren Betrachtung unterzogen werden. Darauffolgend werden allgemeine Herausforderungen der Nachwuchsförderung im Fußball, sowie als spezielles Phänomen der Relative Age Effect, untersucht. Abschließend kommt es zu einer resümierenden Bewertung der gewonnenen Erkenntnisse.

2. Theoretische Grundlagen der sportwissenschaftlichen Talentforschung

Der Begriff Talent wird in diversen Handlungsfeldern des gesellschaftlichen Lebens genutzt, um Individuen mit besonderen Fähigkeiten zu beschreiben. Es gibt geniale Wissenschaftler1, Künstler, Handwerker etc., deren gemeinsames Merkmal es ist, dass sie auf ihrem spezifischen Gebiet überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Sie werden genauso als Talente betitelt, wie Personen, von denen erwartet wird, dass sie jene hohe Leistungsfähigkeit, unter bestimmten Förderungs- und Kontextbedingungen, zukünftig erreichen können. Der Begriff ist also durch einen ambivalenten Charakter gekennzeichnet. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet man als Talent einerseits eine Person, die man für ein überdurchschnittliches Leistungsvermögen befähigt sieht („ein Talent sein“). Doch darüber hinaus wird auch der gesamte Fähigkeitskomplex, der es einer Person ermöglicht, Höchstleistungen zu erbringen, synonym gebraucht („Talent haben“). Auch aufgrund dieser vielfältigen Verwendung des Wortes fällt es schwer, eine ganzheitliche, für alle Handlungsfelder der Gesellschaft geltende, Definition zu finden. Demzufolge wird der Talentbegriff domainspezifisch determiniert, d.h. ausschließlich auf einen bestimmten Anwendungskomplex bezogen (vgl. Hohmann & Carl, 2002, S. 5). Im Sport wird ein Talent als eine Person angesehen, die über eine besondere Eignung für die Ausprägung überdurchschnittlicher sportmotorischer Fähigkeiten verfügt (vgl. Carl, 2003c, S. 578f.; vgl. Hohmann, 2009b, S. 149).

Häufig werden die Begriffe Begabung und Eignung synonym für Talent verwendet. Man kann sie jedoch nur als Teilaspekte eines ganzheitlichen Talentbegriffs ansehen. Begabung beschreibt definitorisch eine „angeborene Befähigung, mit der herausragende Leistungen […] erklärt werden“ (Gabler, 2003, S. 70), d.h. die Prädikatoren einer überdurchschnittlichen Leistungsfähigkeit werden in genetischen Faktoren gesehen. Eignung charakterisiert ferner die Fähigkeit, bei optimaler Förderung „zukünftig herausragende Leistungen auf einem bestimmten Gebiet zu vollbringen“ und bezieht auch durch langfristige Übung erworbene Persönlichkeitsmerkmale mit ein. Beide Begrifflichkeiten sind zwar eine Annäherung, reichen jedoch nicht aus, um den modernen, mehrperspektivischen sportlichen Talentbegriff exakt abzubilden (vgl. Hohmann, 2005, S. 235; vgl. Carl, 2003b, S. 158f).

Dieser wird von Hohmann (2009a, S. 11) folgendermaßen definiert:

„Als Talent im Spitzensport wird eine Person bezeichnet, die (a) aus retrospektiver Sicht in ihrer Sportlerkarriere bereits nachweislich Spitzenleistungen erbracht hat oder die (b) unter Berücksichtigung des bereits realisierten Trainings im Vergleich mit Referenzgruppen ähnlichen biologischen Entwicklungsstandes und ähnlicher Lebensgewohnheiten überdurchschnittlich sportlich leistungsfähig ist und bei der man unter Berücksichtigung personinterner (endogener) Leistungsdispositionen und verfügbarer kontextueller (exogener) Förderbedingungen in prospektiver Hinsicht begründbar annimmt oder mathematisch-prognostisch ermittelt, dass sie in einem nachfolgenden Entwicklungsabschnitt sportliche Spitzenleistungen erreichen kann.“

Die Definition verdeutlicht, dass Spitzenleistungen im Sport nicht nur auf biogenetische und trainingsspezifische Faktoren zurückzuführen sind, sondern darüber hinaus von diversen weiteren Einflüssen abhängig sind (u. a. Umfeld, Training). Zudem wird aufgezeigt, dass Talente zum einen bereits arrivierte bzw. erfolgreiche Topathleten, zum anderen aber auch für künftige Topleistungen befähigte Personen sind. In dieser Arbeit liegt das Hauptaugenmerk auf der zweiten Personengruppe, da diese direkt mit dem Themenschwerpunkt der Nachwuchsförderung in Verbindung zu bringen ist.

Der heutige Talentbegriff bildete sich in den vergangenen Jahrzehnten aus zwei verschiedenen Entwicklungen heraus, die in Tab. 1 gegenübergestellt werden: Es wurde einerseits von einem engen zu einem weiten Verständnis und andererseits von einem statischen zu einem dynamischen Talentbegriff übergegangen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 1: Perspektiven auf den Talentbegriff (Hohmann et al., 2002, S. 5)

Zu Beginn der Talentforschung in den 1960er und 1970er Jahren ging man davon aus, dass Talent vor allem durch genetische Anlagen, wie z.B. anthropometrische und motorische Dispositionen, determiniert ist. Als Indikator für eine besondere sportliche Begabung wurde eine, auf den jeweiligen Entwicklungsabschnitt bezogene, besondere Leistungsauffälligkeit im Training und im Wettkampf herangezogen. Dieses statisch-enge Verständnis wurde jedoch über die Jahre erweitert, indem auch Umfeldbedingungen sowie kognitive und psychische Faktoren in die Betrachtung für eine progressive Leistungsentwicklung eingeflochten wurden.

Heute besteht in der Wissenschaft Konsens über einen Talentbegriff, der durch prozessualen Charakter gekennzeichnet ist. Talent kann nicht durch eine einmalige Wettkampfleistung festgestellt werden, sondern muss immer in Relation zur Entwicklungsstufe, absolviertem Training und Kontextbedingungen gesehen werden. So verdeutlichet der dynamisch-weite Ansatz, welcher mit der dargestellten Talentdefinition nach Hohmann korrespondiert, dass die Talentwicklung im Sinne der Erzielung einer zukünftigen, überdurchschnittlichen sportmotorischen Leistungsfähigkeit multifaktoriell bedingt ist. Sie ist ein Veränderungsprozess, der auf zukünftige Höchstleistungen ausgelegt ist und daher pädagogisch begleitet und durch Training gesteuert werden muss. Dazu ist es dringend erforderlich, die Entwicklung immer wieder prozessdiagnostisch zu prüfen (vgl. Hohmann et al., 2002, S. 5; vgl. Hohmann, 2009b, S. 14f.; vgl. Joch, 1992, S. 87).

Zusammenfassend charakterisiert sich der dynamisch-weite Talentbegriff also durch folgende Teilaspekte (vgl. Rosenthal, 2013, S. 33f.):

- Entwicklung als aktiver Veränderungsprozess
- Steuerung durch Training
- pädagogische Begleitung

Das Ziel der Talentforschung ist seit jeher, aus den theoretischen und empirischen Erkenntnissen der Wissenschaft heraus, Handlungsrichtlinien und -optionen für die Praxis zu generieren. Durch die Beschäftigung mit dem Themenkomplex sollen Eliten eines Gebietes, in diesem Fall im Sport, früh gefunden und gefördert werden, so dass sie später zu Spitzenleistungen im Stande sind. Dieser Gesamtkomplex von der Suche, Auswahl und Förderung potentieller Topathleten wird als Nachwuchsförderung bezeichnet (vgl. Hohmann et al., 2002, S. 3)

3. Talentsuche, Talentauswahl, Talentförderung - Die Instanzen der Nachwuchsförderung

Die Nachwuchsförderung im Sport ist essentiell, um auch in Zukunft Topathleten hervorzubringen und internationale Erfolge feiern zu können. Maßgeblich ist sie durch die drei Instanzen Talentsuche, Talentauswahl und Talentförderung geprägt, welche untrennbar miteinander zusammenhängen und sich interdependent beeinflussen, was in Abb. 1 illustriert werden soll. Die Talentauswahl kann wiederum in die zwei Komponenten Talentdiagnose und Talentprognose getrennt werden (vgl. Hohmann et al., 2002, S. 3 f.)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Instanzen der Nachwuchsförderung im Sport (eigene Darstellung in Anlehnung an Hohmann et al., 2002, S. 4)

Im Folgenden sollen zunächst die Begriffe voneinander abgegrenzt und in Beziehungen gesetzt werden.

3.1 Talentsuche

Talentsuche bezeichnet den im Sport organisierten Prozess, um eine möglichst große Anzahl an Sportlern, in diesem Zusammenhang meistens Kinder und Jugendliche, zu finden, „welche die Bereitschaft zur Realisierung eines entsprechenden spitzenleistungsorientierten Trainings zeigen und gleichsam das erforderliche Talent hierfür aufweisen“ (Löw, 2014, S. 21). Dabei wird diese frühestmögliche Selektion anhand bestimmter Merkmale vorgenommen, wobei der Zeitpunkt der initialen Sichtung sportartspezifisch variieren kann. Bestimmt wird dieser vor allem durch die jeweiligen Anforderungen an Spitzenleistungen und die damit verbundene Struktur des notwendigen Nachwuchstrainings. Beispielsweise kann im Turnen das Höchstleistungsalter bereits ab zwölf Jahren beginnen, während man es für den Fußball erst ab dem Erwachsenenalter erwartet. Somit sind für Talentsichtung und Trainingsmaßnahmen, sportartenabhängig, unterschiedliche zeitliche Abstimmungen erforderlich (vgl. Friedrich, 2015, S. 13ff.).

Als Kriterien der Talentsichtung können beispielsweise die Sportnote in der Schule, standardisierte Tests, Ergebnisse in Vereins- und Verbandssichtungswettkämpfen oder subjektive Trainer- und Lehrerurteile herangezogen werden. Darüber hinaus können bei der initialen Talentsuche aber auch „relevante anthropometrische, physiologische und psychologische Faktoren ermittelt und in Relation zum sportartspezifischen Anforderungsprofil betrachtet“ (Breitbach, 2011, S.14) werden. Doch stellen solche Verfahren, im Vergleich zur Selektion über die Sportzensur oder Standardtestverfahren, einen besonders hohen Aufwand dar und müssen aufgrund von Ökonomieüberlegungen hinterfragt werden. Gerade in Anbetracht der noch sehr frühen Phase der Nachwuchsförderung kann man komplexere Testverfahren eher als unangemessen betrachten. In späteren Phasen der Talententwicklung sind sie allerdings unabdingbar.

Die Talentsichtung kann allgemeinsportlich oder sportartspezifisch erfolgen. Bei der Suche nach sportartspezifischen Talenten können Anforderungsprofile zeigen, auf welche Merkmale besonders geachtet werden sollte. Für den Fußball soll ein solches Anforderungsprofil Kapitel 6 exemplarisch dargestellt werden.

Durch die jeweils ausgewählten Kriterien wird der Versuch unternommen, die Leistung eines jungen Menschen für spätere Entwicklungsabschnitte abzubilden, um so schon eine Frühselektion im Hinblick auf den weiteren Verlauf der Talentförderung vorzunehmen. Dass häufig nur die initiale Performanz als Gradmesser genutzt wird, kann durch die große Anzahl der sportlich aktiven Kinder und Jugendlichen erklärt werden (vgl. Löw, 2014, S. 21f.; vgl. Carl, 2003a, S. 40f.; vgl. Carl, 2003c, S.581).

3.2 Talentauswahl

Die Talentauswahl als zweiter Komplex der Nachwuchsförderung besteht essentiell aus den Schwerpunkten Talentdiagnose und -prognose. Hier liegt das Ziel darin, diejenigen aus der Gruppe von bereits Trainierenden herauszufiltern, welche für den Übergang auf die nächsthöhere Stufe eines explizit spitzensportspezifischen Trainings besonders geeignet sind. Talentdiagnose versteht sich in diesem Kontext als die Durchführung standardisierter Tests zur Analyse der Merkmalsausprägungen, die für eine Sportart als relevant angesehen werden. Talentprognose hingegen ist die begründete Vorhersage der möglichen Höchstleistung in einer Sportart oder Disziplin. Diese ist in der Regel wegen ihrer Konzeption als Wahrscheinlichkeitsaussage jedoch nicht als absolut sicher einzustufen. Aus diesem Grund darf die Talentauswahl keinesfalls ein einmaliger Vorgang sein, sondern muss in regelmäßigen Zeitabschnitten wiederholt werden. Nur durch immer wieder erfolgende Diagnoseverfahren und anschließender Erarbeitung von Prognosen kann so bestimmt werden, inwieweit sich ein Heranwachsender für eine neue, nächsthöhere Trainingsstufe eignet. Prognosen von potentiellen Endleistungen können als umso wahrscheinlicher eingestuft werden, je höher die Entwicklungsstufe des betroffenen Talents ist (vgl. Carl, 2003d, S. 579f.; vgl. Rosenthal, 2013, S. 38; vgl. Löw 2014, S. 24).

3.3 Talentförderung

Die Talentförderung, als finale Instanz der Nachwuchsförderung, stellt schließlich alle Trainingsinhalte und Betreuungsmaßnahmen eines Talentes dar. Der Heranwachsende soll seine, auf Spitzensport orientierten, Leistungsziele durch angemessene Förderungsmethoden optimal entfalten können. Allerdings geht die Talentförderung über die ausschließlich sportliche Zielmaxime hinaus und beinhaltet ebenso die Formung der Gesamtpersönlichkeit, d.h. auch auf die gesundheitliche und psychosoziale Entwicklung eines Individuums muss beim Förderprozess eingegangen werden. Die Akteure der Talentförderung sind Kinder und Jugendliche, bei denen körperliche und kognitive Veränderungsprozesse stattfinden, welchen explizit Beachtung geschenkt werden muss, um zu erkennen, ob sie für spätere Höchstleistungen in Frage kommen. Durch diese Ganzheitlichkeit werden die prozessualen und pädagogischen Komponenten des Talentbegriffs in der Sportwissenschaft erneut deutlich.

Die Talentförderung wird als die wichtigste Instanz der Nachwuchsförderung angesehen, denn in dieser letzten Ebene können Talentsuche und Talentauswahl erst „ihre inhaltliche Relevanz sowie praktische Wirksamkeit entfalten“ (Löw, 2014, S. 25). Nur durch langfristige Förderung mittels Training kann die Zweckmäßigkeit von kompetenter Sichtung, Erkennung und Auswahl aufgezeigt werden (vgl. Carl, 2003e, S. 581; vgl. Joch, 1997, S. 343).

4. Prädikatoren eines sportlichen Talents

Die Prüfung bezüglich des Bestehens einer besonderen Befähigung zum Spitzensport kann über allgemeine Talentprädikatoren erfolgen. Sie sind auch als diagnostische Kriterien zu bezeichnen. In der Sportwissenschaft wurden sie zusammengestellt, um der Talentforschung einen sportartübergreifenden, integrativen Rahmen zu bieten, welche Merkmale ein Talent im juvenilen Entwicklungsabschnitt2 auszeichnen. Daher ist es über den gesamten Verlauf der Nachwuchsförderung immer wieder notwendig, sie zu diagnostizieren und zu prüfen (vgl. Hohmann, 2009, S. 15f.; vgl. Hohmann et al., 2002, S. 6).

4.1 Juvenile Auffälligkeit der Wettkampfleistung und Leistungsvoraussetzungen

Eine Auffälligkeit der Wettkampfleistung aufgrund der zugrundeliegenden aktuellen Leistungsvoraussetzungen im Kindes- und Jugendalter kann einen ersten Anhaltspunkt bieten, um auf geeignete Nachwuchsathleten aufmerksam zu werden. Der Vorteil besteht darin, dass das aktuelle Leistungsniveau einfach messbar ist, beispielsweise über Screening-Verfahren3 in Schul- und Vereinswettkämpfen. Dennoch ist ihr Wert für die Talententwicklung zu relativieren, da die Endleistung eines Sportlers im Vordergrund steht, nicht die Anfangsleistung. Der Veränderungsprozess durch die Nachwuchsförderung ist erneut hervorzuheben. Eine Leistungsauffälligkeit im juvenilen Alter korreliert nicht zwangsläufig mit späteren Topleistungen, da chronologische und biologische Entwicklungen individuell unterschiedlich verlaufen können, sodass aktuelle Leistungsniveaus ein verzerrtes Bild des Endpotentials zeigen. Dass das bereits absolvierte Trainingspensum und der biologische Entwicklungsstand bei der Beurteilung des aktuellen Leistungsstandes unberücksichtigt bleiben, ist diesbezüglich besonders problematisch (vgl. Joch, 1997, S. 62).

Nichts desto trotz zeigen zahlreiche Studien, dass spätere Spitzensportler bereits im Nachwuchsbereich überdurchschnittliche Leistungen erzielten. Daher ist eine juvenile Leistungsauffälligkeit als Talentkriterium anzusehen. Mit steigendem Alter nimmt zudem auch die prognostische Aussagekraft des aktuellen Leistungsniveaus zu, d.h. eine hohe Leistungsfähigkeit im späten Jugendalter deutet eher auf Erfolg im Erwachsenenalter als eine hohe Leistungsfähigkeit im Kindesalter (vgl. Hohmann et al., 2002, S. 9; vgl. Hohmann, 2005, S. 255f.).

4.2 Entwicklungstempo der Leistungsmerkmale und Wettkampfleistung

Das Entwicklungstempo, also die Leistungssteigerung in einem bestimmten Zeitraum, stellt einen wichtigen Indikator für sportliches Talent dar und steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Trainierbarkeit sportmotorischer Fähigkeiten. Wichtig ist dabei, dass die Zuwachsraten der sportlichen Leistungsfähigkeit in Relation zur Initialleistung gesetzt werden. Sind bei gleicher Trainingsbelastung von Nachwuchssportlern intraindividuell unterschiedliche Leistungsfortschritte erkennbar, kann man bei denjenigen mit größeren Zuwachsraten von talentierteren Personen sprechen. Physiologische, kognitive und motorische Adaptationsprozesse in Richtung progressiver Leistung laufen in kürzerer Zeit ab. Daher ist das Entwicklungstempo als relevanter Talentprädikator zu werten (vgl. Hohmann et al., 2002, S. 12ff.; vgl. Hohmann, 2005, S. 256f.).

4.3 Utilisation der Leistungsmerkmale

Unter Utilisation versteht sich das „Vermögen des Nachwuchssportlers, die jeweilige juvenile Wettkampfleistung bei möglichst geringer Inanspruchnahme der endogenen Leistungsvoraussetzungen und exogenen Förderbedingungen sicherzustellen“ (Hohmann et al., 2002, S. 20). Vereinfacht ausgedrückt soll die bestmögliche Leistung des Sportlers unter dem minimalen Verbrauch von Adaptationsreserven erfolgen (Minimaxprinzip). Die ihm vorhandenen Entwicklungsressourcen, in Form von Trainingsumfang und -intensität sowie kontextuellen Förderbedingungen, dürfen nur behutsam ausgeschöpft werden. Ziel ist es, das gesamte Leistungspotential im späteren Alter der Höchstleistung, nicht schon im Jugendalter, zu entfalten. Erbringen Nachwuchsathleten homogene Leistungsresultate, gilt derjenige als talentierter, der aufgrund geringerer Ausnutzung von Förderressourcen und wegen größerer Adaptationsreserven ein insgesamt höheres Leistungspotential aufweist (vgl. Hohmann et al., 2002, S. 257ff.; vgl. Hohmann, 2005, S. 18f.).

4.4 Psychophysische Belastbarkeit

Belastbarkeit ist die „Fähigkeit zum Verarbeiten von Belastungen, die der Körper aktiv ermöglicht und passiv erträgt bzw. toleriert“ (Fröhner, 1993, S. 11), ohne dass gesundheitliche Folgeschäden auftreten. Sie ist entscheidend durch genetische Anlagen, aber auch durch endogene und exogene Einflüsse bedingt. Auf physiologischer Seite ist hier beispielsweise die Funktionalität der Organe und die Stabilität des Stütz- und Bewegungsapparats zu nennen, welche genetisch bestimmt werden, aber dennoch durch Training oder Ernährung beeinflusst werden können.

Psychophysische Belastbarkeit als Talentprädikator meint schließlich die positive Verarbeitung von Belastungen im Prozess der Leistungsentwicklung. Eine Diagnose der Belastbarkeit muss im Hinblick auf physiologische und psychologische Komponenten durchgeführt werden. Nur so können Verletzungen aufgrund von Überbelastungen sowie Drop-outs4 wegen psychisch-motivationaler Probleme verhindert werden. Belastbarkeitsdiagnosen müssen nachhaltig und wiederholt durchgeführt werden, um die Trainingssteuerung an die jeweilige Entwicklungssituation anpassen zu können. Psychophysische Belastbarkeit kann als Talentprädikator angenommen werden, da es eminent wichtig ist, die Beanspruchungen des langfristigen Leistungsaufbaus positiv zu verarbeiten, um später Höchstleistungen erbringen zu können (vgl. Hohmann, 2005, S. 261f.).

5. Besonderheiten von Talent in Spielsportarten

Die in dieser Arbeit bedeutsame und auf den Bereich der Talentforschung zu untersuchende Sportart Fußball weist aufgrund ihres inhaltlichen Charakters ein besonderes Anforderungsgefüge hinsichtlich der motorischen, kognitiven und psychischen Komponenten auf. Trotz wissenschaftlicher Unterstützung fällt es daher im Fußball nach wie vor schwer, zuverlässige Prognosen bezüglich künftiger Leistungsentwicklungen einzelner Spieler zu machen. Bevor ein exemplarisches Anforderungsprofil eines Fußballers dargelegt und in Beziehung zu den Talentprädikatoren gesetzt wird, sollen zunächst die Besonderheiten der Sportart Fußball bzw. von Spielsportarten im Allgemeinen, gerade auch im Zusammenhang mit der Talentthematik, aufgezeigt werden. Eine besondere Rolle spielen systematische Probleme bei der Talentsuche und -auswahl, die sich durch die Komplexität von Spielsportarten ergeben.

5.1 Komplexer Anforderungscharakter von Sportspielen als Herausforderung für die Talentforschung

Fußball kann in die Gruppe der Sportspiele, und hier wiederum unter die Rubrik der Tor-, Mal- und Korbspiele, eingeordnet werden. Bei Ballsportarten spricht man in der wissenschaftlichen Literatur von komplexen Spielsportarten. Diese Komplexität ist hier auf die vielschichtigen Leistungsfaktoren, den nicht festgelegten Verlauf und den Einfluss von Zufallsvariablen auf den Spielverlauf zurückzuführen. Beispielhaft für die Zufallskomponente ist hier auf eine Studie zu verweisen, welche alle Tore der ersten drei Fußballligen Deutschlands zwischen 2007 und 2010 untersuchte. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass 52,5% der Torerfolge durch Zufallsfaktoren begünstigt wurden (vgl. Loy, 2011, S. 31).

Das besondere Problem der Talentthematik in Spielsportarten liegt darüber hinaus im Zusammenwirken zahlreicher leistungsbestimmender Komponenten. „To be successful […], players generally require many attributes and competencies including high levels of endurance, muscle strength, flexibility, agility, speed and coordination, as well as technical and tactical know-how” (Carling, Reilly & Williams, 2009, S.6). Die Interdependenzen von konditionellen, koordinativen, kognitiven, psychischen und relevanten anthropometrischen Merkmalen erschweren Leistungsdiagnosen und Prognosen, wer über die Eignung für spätere Spitzenleistungen verfügt, da die ausschlaggebenden Faktoren schlichtweg nicht zusammengefasst objektiv messbar sind. Die komplexe Spielleistung ist de facto nicht operationalisierbar, sondern nur einzelne Fähigkeitskomponenten. Selbst wenn ein Spieler in einigen Leistungsmerkmalen also überdurchschnittlich gut ist, ergibt sich daraus nicht gleichbedeutend eine überdurchschnittliche Spielleistung (vgl. Döbler & Scheidereit, 1988, S. 14).

In zahlreichen anderen Sportarten ist die Leistungsfähigkeit dagegen nur durch wenige führende „Konditions- und Körperbaufunktionen determiniert“ (Hohmann, 2005, S. 239). Beispielhaft sind im Rudern nachweislich die maximale Sauerstoffaufnahme und die Körperhöhe die anteilig wichtigsten Bedingungsgrößen für Spitzenleistungen. So können in diesen Sportarten Prognosen für spätere Topathleten als einfacher und sicherer eingeschätzt werden, während dies in Spielsportarten, allen voran Ballsportarten, deutlich schwieriger erscheint. Schmidt (2003, S. 539) fasst zusammen, dass erfolgreiches Handeln in Spielsportarten „allgemeine und sportartspezifische hohe konditionelle und koordinative Fertigkeiten […], vielfältige spezielle technische Fertigkeiten inclusive situativ zu bewältigender Wahrnehmungs- und Entscheidungssituationen sowie eine erhöhte psychische Widerstandsfähigkeit“ erfordern.

5.2 Definition eines Talents für Sportspiele und Bedeutung spezifischer Anforderungsprofile

Für Spielsportarten scheint es aufgrund der komplexen psychomotorischen Anforderungen nötig, eine Definition zu betrachten, welche die allgemeine Talentdefinition nach Hohmann ergänzt (vgl. Döbler & Scheidereit, 1988, S. 14; vgl. Hohmann, 2005, S. 239; vgl. Rosenthal, 2013, S. 175).

Hagedorn (2000, S. 191, in Reinhardt, Löw, Savolainen & Welling, 2011, S. 52) definiert ein Sportspieltalent daher folgendermaßen:

„Ein Talent für Sportspiele im Leistungs- und Spitzensport ist durch Anlagen und wird durch Umfeldbedingungen befähigt, die besonderen Anforderungen der Sportspiele […] in überdurchschnittlichem Maße zu bewältigen und selber mitzugestalten. Überdurchschnittlich sind dabei die Anstrengungsbereitschaft, das Lerntempo, die motorische Aktivität, die spielsituativen Wahrnehmungs- und Entscheidungsleistungen sowie der spielerische Einfallsreichtum“.

Um Talente in Spielsportarten herauszufiltern und ihnen eine qualifizierte Förderung zu gewährleisten, ist es bei der Talentsuche und -auswahl wichtig, die Merkmale, welche einen leistungsstarken Spieler auszeichnen, eindeutig festzulegen. Das sogenannte sportartspezifische Anforderungsprofil wird von Hohmann (1994, S. 84) als „normorientierte Zusammenstellung der zur Bewältigung der wettspielspezifischen Belastungen notwendigen physischen und psychischen Merkmale des Leistungszustandes“ deklariert. Dieses Profil zeigt die immanenten Leistungsanforderungen auf, welche der Athlet aufweisen sollte. „Es enthält die Ausprägung der komplexen Gesamtleistungen bzw. der zugehörigen Teilleistungen (Leit- und Teilziele) sowie der leistungsrelevanten konditionellen und koordinativen Fähigkeiten bzw. physiologischen und anthropometrischen Leistungsvoraussetzungen“ (Hohmann, 1994, S.84).

[...]


1 Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird in dieser Arbeit ausschließlich die männliche Sprachform verwandt. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für beiderlei Geschlecht.

2 Der juvenile Entwicklungsabschnitt umfasst das Kindes- und Jugendalter vor der Geschlechtsreife.

3 Screening-Verfahren bezeichnen eine Form der groben Auslese. In diesem Fall geht es um die detaillose Erfassung Leistungsauffälliger.

4 Als Drop-out bezeichnet man einen, nicht aus Leistungsgründen, vollzogenen Rückzug aus einer Sportart (vgl. Joch, 1997, S. 187)

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten

Details

Titel
Talentforschung im Fußball. Aktuelle Förderkonzepte
Untertitel
Eine kritische Betrachtung von Talentdiagnostik und -prognose
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Institut für Sportwissenschaften)
Note
2,2
Autor
Jahr
2017
Seiten
47
Katalognummer
V889002
ISBN (eBook)
9783346219916
ISBN (Buch)
9783346219923
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Talent, Begabung, Sportliches Talent, Fußball, Talentforschung, Talentdiagnostik, Talentförderung, Talenterkennung, Talentidentifikation, Talentprognose, Förderkonzept, Fußballtalent, Talentprädikatoren, Talentauswahl, Talentsuche, Nachwuchsförderung, Utilisation, Entwicklungstempo, Juvenile Auffäligkeit, Leistungsvoraussetzungen, Psychophysische Belastbarkeit, Anforderungsprofil, Fußball Nachwuchsförderung, DFB-Stützpunkt, technomotorische Leistungsdiagnostik, Relative Age Effect
Arbeit zitieren
Marius Gerbig (Autor), 2017, Talentforschung im Fußball. Aktuelle Förderkonzepte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/889002

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