Finnisches Schulsystem - Was ist dort anders?

Ein Erfahrungsbericht aus einer Schule in Jyväskylä


Examensarbeit, 2008

77 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Das Bildungswesen in Finnland
1.1 Historische Entwicklung
1.2 Aufbau des finnischen Schulsystems
1.2.1 Vorschule
1.3 Lernpflicht
1.3.1 Grundausbildung
1.3.2 Organisation der Grundausbildung
1.3.3 Einrichtung und das Curriculum der Grundausbildung
1.4 Weiterführende Bildung
1.4.1 Gymnasium (Lukio)
1.4.2 Beruffachliche Bildung

2 Fördermaßnahmen zur Unterstützung der Schulleistungen
2.1 Allgemeine Unterstützung in der Schule
2.1.1 Schülermentor (Oppilaanohjaus) S. 23
2.1.2 Schülerpflege
2.2 Spezielle Unterstützung
2.3 Bildung der ausländischen Bürger
2.3.1 Bildung der Roma in Finnland

3 Lehrerbildung
3.1 Geschichte der Lehrerbildung
3.2 Lehrerausbildung im Finnland der Gegenwart
3.2.1 Grundebene der Lehrerausbildung
3.2.2 Hauptebene der Lehrerausbildung
3.2.3 Die Zusammenarbeit der drei Partner

4 Schule Kilpinen in Jyväskylä
4.1 Leitbild
4.2 Räumlichkeiten
4.3 Prävention zur Sicherung des Schulerfolgs
4.3.1 Klassenberater aktueller Interventionen
4.3.2 Speziallehrer (Erityisopettajat)
4.3.3 Sozialarbeiterin/Beratung
4.3.4 Schulpsychologin
4.3.5 Schüler für die Förderung des sozialen Umfelds (Tukioppilastoiminta)
4.3.6 Zusammenarbeit von Schule und Eltern
4.3.7 Auswertung der Leistung (Notenvergabe)
4.4 Schulische Gesundheitsfürsorge
4.4.1 Schulessen

5 Förderkonzept
5.1 Perioden-/Kurssystem
5.3 Schülermentor/in (Oppilaanohjaus OPO)
5.2 Hinführung zur Arbeitswelt
5.4 Musik-/Sportklassen
5.5 Lernpflicht (organisatorische Freiheit als Förderung)

6 Alltag in der Schule
6.1 Alltag der Lehrer
6.1.2 Teamarbeit
6.2 Alltag der Schüler
6.2.1 Interview mit einer Schülerin
6.3 Erfahrungsbericht: Sportunterricht
6.3.1 Darstellung des finnischen Sportunterrichts
6.4 Boxen an einer finnischen Schule
6.4.1 Zielsetzung der Unterrichtseinheit
6.4.2 Begründung für die Unterrichtseinheit
6.4.3 Didaktische Überlegungen
6.4.4 Unterrichtsverlaufsplan
6.4.4.1 Erste Unterrichtstunde
6.4.4.2 Zweite und dritte Unterrichtstunde
6.4.5 Auswertung der Unterrichtseinheit Boxen
6.4.5.1 Auswertung der ersten Unterrichtsstunde
6.4.5.2 Auswertung der zweiten Unterrichtsstunde
6.4.5.3 Auswertung der dritten Unterrichtsstunde
6.4.5.4 Reflexion der Unterrichtseinheit Boxen

7 Fazit

Literaturverzeichnis

Einleitung

Das finnische Schulsystem wird seit den PISA Studien (Programs for International Student Assessment) für eines der fortschrittlichsten Schulsysteme der miteinander verglichenen Schulsystem der teilnehmenden Länder gehalten. Grund dafür ist, dass es beim Vergleich der Schülerleistungen sehr erfolgreich abgeschnitten hat; das Land und seine Schüler[1] befinden sich im internationalen Vergleich auf dem ersten Platz.

Diese Information wird nicht nur in der Politik oder an den Universitäten vermittelt, sondern ebenso in den Medien, die gleichzeitig die deutschen Schüler und das deutsche Schulsystem stark kritisieren. Es scheint zu einer langweiligen Mediensensation geworden zu sein, die in seltenen Fällen zu konstruktiven Diskussionen geführt hat. In den gleichen Berichten werden das finnische Schulsystem und die finnischen Schulen hochgelobt, jedoch ohne ausführlich darüber berichtet zu haben, was dort so anders ist. Ebenso wird oft erwähnt, dass das Modell der Gesamtschule, wie es in Finnland praktiziert wird, die Lösung für die deutsche Bildungmisere wäre, ohne jedoch das Prinzip der finnischen Gesamtschule in irgendeiner Form präzise zu beschreiben oder zu erklären.

In dieser Arbeit soll das Finnische Bildungswesen in seiner Gesamtheit dargestellt werden. ohne dass dabei ein Vergleich zu anderen Schulsystemen hergestellt wird. Vielmehr soll ein wahrheitsgemäßes und umfangreiches Bild des finnischen Bildungswesens vermittelt werden, ohne dieses zu bewerten. So soll eine möglichst objektive Betrachtung des finnischen Bildungssystems erreicht werden.

Das Ziel ist primär, das finnische Bildungssystem zu beschreiben und die Hintergründe für dessen Erfolg zu erforschen. Um dies zu gewährleisten, muss das Bildungswesen sowohl aus der geschichtlichen, als auch aus der gegenwärtigen Perspektive betrachtet werden, da beide Aspekte eine große Bedeutung für den heutigen Bildungsstand des Landes haben. Dazu gehört es auch den Schulalltag zu beschreiben. Beispielhaft wird in dieser Arbeit eine finnische Schule und praktische Erfahrungen die an dieser Schule gesammelt wurden vorgestellt.

Diese Erfahrungen basieren auf dem Schulpraktikum, das ich im Winter 2007 absolvierte. Ich verbrachte fünf Wochen in einer Schule in Jyväskylä und arbeitete dort als Sportlehrer. In dieser Zeit bekam ich einen guten Einblick in das System der Schule und sammelte gleichzeitig viele Eindrücke. Dadurch bekam ich die exzellente Möglichkeit den finnischen Schulalltag aus der Nähe betrachten zu können. Die Darstellung meiner Eindrücke und praktischen Erfahrungen soll die Beschreibung des finnischen Schulsystems ergänzen und einen Blick in das „Innere“ einer finnischen Schule ermöglichen.

Die Arbeit beginnt mit der Darstellung des finnischen Bildungswesens. Dabei wird zum einen die Historie der finnischen Bildung beschrieben, zum anderen wird das finnische Schulsystem mit seinen unterschiedlichen Bildungszweigen dargestellt (siehe Punkt 1). Die Fördermaßnahmen, die der Förderung und Unterstützung der Schulleistung dienen, werden im zweiten Kapitel genauer beschrieben (siehe Punkt 2). Die darauf folgenden Kapitel vermitteln die Geschichte und die aktuellen Inhalte der finnischen Lehrerausbildung, um die wissenschaftlichen Hintergründe und Vorgehensweisen der finnischen Lehrerbildung zu veranschaulichen(siehe Punkt 3). Die Vorstellung einer Schule in Finnland (siehe Punkt 4) und die Darstellung der speziellen Fördermaßnahmen dieser Schule (siehe Punkt 5) sollen die praktische Umsetzung der in Kapitel 1 und 2 dargestellten Theorie veranschaulichen. Weiterhin werden im sechsten Kapitel (siehe Punkt 6) meine Erfahrungen an dieser Schule dargestellt, um ein authentisches Bild des Schulalltags in dieser Schule zu vermitteln. Abschließend wird im letzten Kapitel ein Fazit in Form einer Diskussion über das Thema allgemein gezogen.

Diese Inhalte sollen ein vielseitiges Bild des finnischen Bildungswesens, auf theoretischem aber auch empirischen Hintergrund basierend vermitteln und gründlich beschreiben, wie das finnische Schulsystem funktioniert und hervorheben, was dort anders ist.

1 Das Bildungswesen in Finnland

Dieses Kapitel beschreibt das finnische Bildungswesen, zum einen aus der geschichtlichen und zum anderen aus der gegenwärtigen Sicht. Ebenfalls werden die Struktur und die organisatorischen Faktoren des finnischen Bildungssystems dargestellt.

1.1 Historische Entwicklung

Die Geschichte der Bildung in Finnland geht etwa neun Jahrhunderte zurück, als Finnland, zu den Zeiten der Kreuzritter im 12. Jahrhundert, ein Teil des schwedischen Königreichs wurde. Daraus folgte, dass Finnland in die westliche Gemeinschaft und Kulturgebiete integriert wurde. Dazu gehörte unter anderem die katholische Kirche, die ihren Machtbereich schnell auf Finnland ausdehnte und die erste Schule in Finnland gründete. Diese Schule war die Kathedralschule in Turku, die im 13. Jahrhundert, vermutlich im Jahre 1276, gegründet wurde. Die offizielle Amtsprache war damals Latein und wurde deshalb auch in der Schule angewendet. Die Bildung in der Kathedralschule war darauf ausgerichtet, hauptsächlich Priester auszubilden, um die katholische Glaubensrichtung in Finnland weiter zu verbreiten.

Zwar gibt es auch einige Dokumentationen über andere Schulen schon vor dieser Zeit, aber die Kathedralschule in Turku gilt als die erste Schule, die als Schule auch international anerkannt war. Ihr Abschluss ermöglichte den Absolventen den Zugang zu Universitäten (vgl. Bohn, 2005, S. 86).

Erst als die lutherische Religion im 16. Jahrhundert in Finnland Fuß fasste, kam die Idee auf in der eigentlichen Volkssprache zu unterrichten. Die Idee wurde in Taten umgesetzt und im Jahr 1542 wurde das erste Buch „Aapinen“ in der finnischen Sprache von Mikael Agricola verfasst und gedruckt (Vgl. Agricola2007[2]). Das Buch beinhaltete vier Seiten über das Erlernen des Alphabets und zwölf Seiten aus dem Katechismus und war an die analphabetischen Priester in Finnland gerichtet.

Die erste Universität „Turun Akatemia“ wurde etwa hundert Jahre später, im Jahre 1640, in der Hafenstadt Turku gegründet (Vgl. Agricola2007[3]). 1809 geschah eine politische Veränderung, da Finnland für ein ganzes Jahrhundert zu einem autonomen Staat des Russischen Zarenreiches wurde. Jedoch blieben die Gesetze ebenso wie die gesellschaftliche Struktur aus den Zeiten unter der schwedischen Macht erhalten. Deshalb hatte die russiche Herrschaft keinen Einfluss auf das finnische Bildungssystem.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt Helsinki von den russischen Herrschern als neue Hauptstadt Finnlands gewählt. Daher zog die bisher einzige Universtität im Jahre 1827 von Turku in die neue Hauptstadt Helsinki (vgl. Wuorinen, 1963, S. 124).

Eine bedeutende Veränderung, die im 19. Jahrhundert im Bildungssystem erfolgte, war die aufgrund der raschen Entwicklung der Industrie und des Baus schnelle Verbreitung der berufsorientierten Bildung.

Der erste Schritt in die moderne Grundbildung fand jedoch erst im Jahr 1896 statt, als das nicht-kirchliche Bildungsamt gegründet wurde. Dies war der Beginn in ein neues Zeitalter der finnischen Bildung. 1898 verpflichtete der Staat jede Gemeinde dazu, eine Bildungsmöglichkeit für Kinder im Schulalter (circa 6 bis 13 Jahre) anzubieten. Zwar gab es noch keine Lernpflicht, aber die Möglichkeit auf Bildung wurde nun allen Bürgern in Finnland gewährleistet.

Der für die Zukunft bestimmende Schritt in der Geschichte der finnischen Bildung geschah, als Finnland am Ende des ersten Weltriegs 1917 zu einem unabhängigen Staat wurde. Die Erweiterung der Bildungsmöglichkeiten für die finnischen Bürger und die Verbesserung des Bildungsstandes in Finnland wurden zu den Leitlinien des neuen Staates. Zwei Jahre nach der Gründung des Staates wurde eine Verpflichtung für den Erlass der Lernpflicht und der kostenlosen Grundbildung im Grundgesetz festgelegt. Dieser Erlass besagte ebenso, dass die öffentliche Kraft die allgemeine und fachspezifische Bildung, die wissenschaftliche und künstlerische Hochschulbildung und die universitäre Bildung aufrechterhalten und unterstützen soll. Die Bearbeitung dieses Gesezes dauerte zwei Jahre und führte 1921 dazu, dass die allgemeine Lernpflicht im Grundgesetz manifestiert wurde.

Bis in die siebziger Jahre war die Lernpflicht für eine sechsjährige Volksschule (Kansakoulu) festgelegt. Aber es gab auch die Möglichkeit die schulische Laufbahn nach den ersten vier Jahren in Kansakoulu in Oppikoulu weiterzuführen. Diese weiterführende Schule (Oppikoulu) bestand aus fünf Jahren Mittelschule (Keskikoulu) und drei Jahren Gymnasium (Lukio). In den sechziger Jahren haben jedoch über 86 Prozent der arbeitenden Bürger in Finnland nur bis zum 13. Lebensjahr die Schule besucht und ihre berufliche Karriere ohne fachspezifische Ausbildung begonnen (vgl. Lampinen, 2000, S. 23).

Erst in den siebziger Jahren wurde das heutige System eingeführt, das aus einer neun jährigen Grundausbildung (sechs Jahren Grundschule und drei Jahre Oberstufe) besteht, die für jeden finnischen Bürger obligatorisch ist. Die Bildungsreform der siebziger Jahre basierte stark auf dem Bildungssystem der DDR. Viele finnische Experten reisten in den Zeiten der Bildungsreform in die DDR, um Eindrücke über das dortige Bildungssystem zu gewinnen, wie Pfeiffer es in seinem Buch beschreibt (vgl. Pfeiffer, 2006, S. 21-22). Die Idee einer Gesamtschule kam also aus der DDR. Das Gymnasium blieb die zweite Stufe der allgemeinen Bildung. Jedoch gab es Diskussionen über eine einheitliche Weiterbildung nach der neunten Klasse, die sich aber nie durchsetzte. Anstelle dessen wurde eine einheitliche dreijährige fachliche Bildung entwickelt, die ebenso wie der gymnasiale Abschluss auf einen hochschulqualifizierenden Abschluss zielte.

Seit der Gründung des Staates stieg der Bildungsstand kontinuierlich an und wurde durch die Zunahme der Bildungsmöglichkeiten unterstützt. Der gestiegene Bildungsstand scheint aber auch etwas mit dem Interesse der Bürger an Bildung zu tun zu haben, da die Anzahl der Abiturienten seit der Zeit der finnischen Unabhängigkeit drastisch gestiegen ist. In den ersten Jahren der Unabhängigkeit haben unter zwei Prozent der Jahrgangsstufen Abitur gemacht. In den sechziger Jahren waren es bereits über 15 Prozent und in den neunziger Jahren gingen über 50 Prozent der Jahrgangsstufen auf das Gymnasium und absolvierten das Abitur (siehe Abb. 01) wie es auf den Internetseiten des Bildungsministeriums berichtet wird (vgl. Opetusministeriön verkkolehti[4]). In der folgenden Abbildung wird der Anstieg der Abiturienten in den letzten 90 Jahren dargestellt.

Abb. 01: Abiturienten in Finnland 1920-2006

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Tilastokeskus[5]).

Auf der Y-Achse ist die Anzahl der Abiturienten in Tausend pro Jahr angegeben, auf der X-Achse die Jahreszahl. Grün steht für Männer, Rot für Frauen und Blau für Männer und Frauen zusammen.

Vergleichsweise hat sich die fachliche Bildung und die universitäre Bildung in den sechziger und siebziger Jahren stark verbreitet. Diese Entwicklung hält immer noch an. Vor allem in den neunziger Jahren wurden viele Fachhochschulen gegründet, die zu einer starken Expansion in der Hochschulbildung, vor allem in den technischen, wirtschaftlichen und informationstechnologischen Bereichen geführt haben. Die folgende Abbildung (siehe Abb. 02) zeigt den Anteil der Studenten an Universitäten (Blau) und Fachochschulen (Grün), zwischen 1920 und 2005.

Abb. 02: Hochschulstudenten in Finnland 1920-2005

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Tilastokeskus[6])

Weitere Universitäten in Finnland neben der Universität Turku und Helsinki wurden erst Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gegründet. Nach und nach hat sich die Vernetzung der Hochschulen, geographisch gesehen über ganz Finnland verteilt (vgl. Opetushallitus[7]).

1.2 Aufbau des finnischen Schulsystems

Dieser Abschnitt der Arbeit konzentriert sich auf den Aufbau des finnischen Schulsystems und beschreibt die verschiedenen Bildungsmöglicheiten, die Organisation und die Inhalte der verschiedenen Institutionen.

In Finnland beginnt die schulische Laufbahn eines Schülers gewöhnlich schon in der Vorschule. Dies ist aber nicht obligatorisch. Die Lernpflicht beginnt erst im Alter von sieben Jahren und besteht in der Regel aus neun Jahren Grundausbildung. Danach steht den Schülern frei die Bildung entweder am Gymnasium oder an der Berufschule weiterzuführen. Der Aufbau des Bildungssystems in Finnland, Hochschulen inbegriffen, wird in der folgenden Abbildung veranschaulicht (siehe Abb. 03).

Abb. 03: Das finnische Schulsystem

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Opetushallitus[8]).

Nach der obligatorischen Grundausbildung führen über 90 Prozent der Schüler ihre schulische Laufbahn am Gymnasium (Lukio) oder in einer Fachschule fort (vgl. Lampinen, 2000, S. 24).

Im Folgenden werden alle zuvor genannten Bildungsphasen, unter dem Schwerpunkt der Grundausbildung, näher betrachtet.

1.2.1 Vorschule

Erst seit 2001 besteht für die Gemeinden die Pflicht, allen Kindern im Alter von sechs Jahren einen Platz in einer Vorschule anzubieten. Die Vorschule wird ein Jahr vor Beginn der Grundschule besucht, ist aber nicht vom Gesetz erzwungen. Jedoch wird sie von 96 Prozent der sechs jährigen Kinder absolviert. Die Beliebtheit der Vorschulen basiert auf dem Gedanken den Kindern einen fliessenden Übergang vom Kindergarten in die Schule zu ermöglichen. Sicherlich spielt auch die Tatsache eine Rolle, dass diese Leistung den Bürgern kostenlos zur Verfügung steht.

Das Ziel der Vorschule ist es, gemeinsam mit den Eltern, die Entwicklungs- und Lernvorrausetzungen des Kindes, sowie die Stärkung der sozialen Kenntnisse und des Selbstbewusstseins durch Spielen und positive Lernerfahrungen, zu fördern. Ebenso steht im Mittelpunkt, dass die Probleme, die mit der Entwicklung und der Lernbereitschaft zusammenhängen frühzeitig erkannt und ihnen entsprechend gegengesteuert werden kann, wie es Salla Tuomola in der Zeitschrift Turun Sanomat beschreibt (vgl. Turun Sanomat[9]).

Die Realisierung des Unterrichts in der Vorschule basiert auf einer spielerischen Gestaltung, die die sprachlichen Fertigkeiten und die Bereitschaft neue Inhalte zu lernen, fördert. Bei den Aktivitäten wird auf die Bedürfnisse des Kindes, durch Phantasie und Spiele zu lernen, geachtet. Dadurch können sich die Kinder Grundwissen, Kenntnisse und Fertigkeiten der verschieden Aspekte des Lernens nach den Bedingungen der jeweiligen Altersstufe aneignen.

Deshalb ist nicht nur auf die Inhalte sondern auch auf das Lernumfeld in der Vorschule zu achten. Das Lernumfeld wird so gestaltet, dass es die Neugier, das Interesse und die Lernmotivation fördert, und gleichzeitig das Heranwachsen, das Lernen und die Selbsteinschätzung unterstützt. Um das zu ermöglichen, soll die Wechselwirkung zwischen dem Lehrer und dem Schüler, genauso wie zwischen den Schülern untereinander, die verschiedenen Arbeitsweisen und die Lernaufgaben in den Vordergrund der Vorschule gestellt werden (vgl. Opetushallitus[10]).

Folgende Fächer stehen im Programm der Vorschule:

- Sprache und Kommunikation
- Mathematik
- Ethik
- Umwelt und Naturwissenschaft,
- Gesundheitslehre
- Physische und motorische Entwicklung
- Kunst und Kultur

Bei der Bewertung der Erfolge wird hauptsächlich auf die Entwicklung der Lern- und Wachstumsprozesse geachtet. Die Bewertung geschieht in ständiger Wechselwirkung zwischen Lehrer und Kind. Die Eltern werden über die Entwicklung ihres Kindes in regelmässigen Gesprächen informiert. Am Ende der Vorschule kann ein Zeugnis über die Teilnahme erteilt werden, in dem die Inhalte des Unterrichts beschrieben, jedoch nicht bewertet werden (vgl. Opetushallitus[11]).

1.3 Lernpflicht

Alle in Finnland permanent wohnende Kinder haben eine gesetzlich basierende Obliegenheit die Grundbildung und die damit verbundene Lernmenge zu lernen. Dies kann entweder durch das Teilnehmen am Unterricht in den Schulen, oder durch andere Wege, Bildung zu erhalten, erfüllt werden. In Finnland gibt es also keine Schulpflicht sondern eine Lernpflicht.
Die Lernpflicht beginnt in dem Jahr, in dem das Kind sieben Jahre alt wird und endet entweder wenn die Grundbildung abgeschlossen wurde, oder nach zehn Jahren Lernplicht. Die Eltern sind dazu verpflichtet dafür zu sorgen, dass die Lernpflicht erfüllt wird. Dies stellt jedoch in der Regel kein Problem da, da 99,7 Prozent der Kinder im Schulalter sich an der Grundausbildung beteiligen (Opetushallitus, 1999, S. 20).

Was die Grundausbildung beinhaltet und wie sie aufgebaut ist, wird in den folgenden Kapiteln näher betrachtet.

1.3.1 Grundausbildung

Die Grundausbildung soll jedem Bürger die Möglichkeit geben, eine gute Allgemeinbildung zu erhalten. Die Dauer der Grundausbildung beträgt in der Regel neun Jahre und steht allen Bürgern kostenfrei zur Verfügung. Zusätzlich stehen jeder Person die gleichen Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Die Absicht der Grundausbildung ist, für das Leben bedeutsames Wissen und Können zu erlernen, sowie jedem Bürger eine gleiche schulische Bildung zu gewährleisten. Aber auch das humane und ethische Heranwachsen eines jungen Menschen zu einem verantwortungsvollen Teil der Gesellschaft, sowie die Förderung von Bildung und Gleichheit gehören zu den wichtigsten Zielen der Grundausbildung.

Für die Lernpflichtigen wird die Grundbildung in der Regel in den Grundschulen bzw. in den Oberstufen absolviert. Dies beinhaltet die Jahrgangsstufen 1-9 und ist für Kinder im Alter von 7 bis 16 Jahren konzipiert. Die ersten sechs Jahre werden die Schüler von einem Klassenlehrer in der Grundschule unterrichtet. Dieser unterrichtet den grössten Teil der Fächer. Die anschliessenden drei Jahre in der Oberstufe werden durch Fachlehrer in fachlich spezifischen Klassen gelehrt (vgl. Helsinki[12]).

1.3.2 Organisation der Grundausbildung

Im Jahre 2004 gab es 3700 Grundschulen in Finnland. Sie sind flächendeckend in Finnland zu finden. Die kleinsten Schulen haben weniger als zehn Schüler und die grössten bis zu tausend Schüler pro Schule. Abgesehen von den Schulen der Gemeinden gibt es staatliche Schulen (Normaalikoulu) und einige Privatschulen.

Für die Organisation der Grundbildung sind die Gemeinden zuständig. Sie weisen die Kinder den nächst liegenen Schulen zu, wobei die Kinder sich auch an anderen Schulen bewerben dürfen. Bei den Kosten der Schulen beteiligt sich der Staat durch den sogenannten staatlichen Anteil. Dieser Anteil wird jedes Jahr von den Bildungsministerium festgelegt und wird in Euro pro Schüler berechnet. Dies ermöglicht den Schulen das Lernmaterial, die Lehrer, sowie das Schulessen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Dazu bemühen sich die Schulen bei langen Schulwegen (ab fünf Kilometern) die Fahrkosten zu übernehmen. Privatschulen erhalten genauso, wie alle anderen Schulen den staatlichen Anteil und verlangen deshalb nur in seltenen Fällen Gebühren von den Schülern. Auf die Höhe des staatlichen Anteils, den eine Schule bekommt, hat auch die Anzahl der Sonderschullehrer und der Anteil von Schülern mit Migrationhintergrund einen Einfluss.

Der Staat übernimmt 57 Prozent der Kosten in der Grundausbildung und den weiterführenden Schulen, den Rest übernehmen die Gemeinden (vgl. Opetusministeriö[13]).

1.3.3 Einrichtung und das Curriculum der Grundausbildung

Die Grundausbildung wird von einem staatlichen Rat, der den Erlass für die nationalen Ziele und die Stundenaufteilung der Fächer vorgibt, kontrolliert. Der Erlass bestimmt u.a. die Fächer, die in den Schulen gelehrt werden müssen, genauso wie die Anzahl der Unterrichtstunden, die in den jeweiligen Fächern unterrichtet werden müssen.

In der Grundausbildung werden folgende Fächer unterrichtet:

- Muttersprache und Literatur
- Zweite heimische Sprache (Schwedisch oder Finnisch)
- Mathematik
- Mindestens eine Fremdsprache
- Umweltlehre
- Gesundheitslehre
- Religion oder eine unabhängige Lehre mit ähnlichen Inhalten
- Geschichte
- Gesellschaftslehre
- Physik
- Chemie
- Biologie
- Erdkunde
- Sport
- Musik
- Kunst
- Werken und
- Haushaltslehre

Auch wird den Schülern eine Orientierungshilfe bezüglich der Schule und Weiterbildung von Schülermentoren offeriert. Dazu werden verschiedene Wahlfächer, die in den Gemeinden und einzelnen Schulen unterschiedlich sein können, angeboten. Der gesetzlich festgelegte Lehrplan ist eine Grundlage für die Gemeinde- und Schulspezifischen Lehrpläne. Die entgültigen Lehrpläne werden örtlich geschrieben.

Seitdem die spezifischen Lerhpläne den Gemeinden und Schulen überlassen worden sind, wurde es vielen Orten möglich eine interessante Auswahl an Wahlfachkursen anzubieten um dem Einwohner- und Schülerschwund entgegenzuwirken. Diese Entwicklung bringt jedoch laut Jakku-Sihvonen auch Nachteile mit sich. In vielen Gemeinden sei es zu einem unüberschaubaren Angebot der Wahlfachkurse gekommen weswegen viele Eltern befürchten, dass ein Teil des Grundwissens dadurch auf der Strecke bleiben könnte (Jakku-Sihvonen in: Niemi, 1998, S. 21). Ob nun die Vielfalt zu einem Problem geworden ist, ist schwierig zu beantworten, da es zu diesem Thema keine wissenschaftlichen Unterschuchungen gibt. Aber ein Gegenargument könnte durch den guten Erfolg in der PISA Studie belegt werden. Auch haben sich die Gemeinden an die staatlichen Vorschriften zum Lehrplan zu halten, und können diesen nicht willkürlich umschreiben, wie auf der Internetseite des Zentralamtes des Bildungswesens zu lesen ist (vgl. Opetushallitus[14]).

1.4 Weiterführende Bildung

Nach der Grundausbildung wird die schulische Karriere der finnischen Schüler in der Regel weitergeführt. Der finnische Dienst für Statistiken (Tilastokeskus) berichtete am 12.04.2007, dass der Anteil der Schüler, die an weiterführenden Schulen (Gymnasium oder Fachschule) teilnehmen, bei über 90 % liegt. Trotz dieser Tatsache gibt es Diskussionen darüber, die Lernpflicht zu verlängern, um diesen Anteil weiter zu erhöhen (vgl. Tilastokeskus[15]).

Was die beiden weiterführenden Bildungsmöglichkeiten beinhalten und welche weiterführenden Studien zur Wahl stehen, wird in den folgenden Kapiteln aufgezeigt.

1.4.1 Gymnasium (Lukio)

Das Ziel des Gymnasiums ist es eine Allgemeinbildung für Schüler im Alter von ca. 16 bis 19 Jahren anzubieten. Es setzt die Bildungsziele der Grundbildung fort und stellt die Eignung für die weiterführenden Studien an den Hochschulen sicher. Die Schüler sollen zu guten, ausgeglichenen und gebildeten Mitgliedern der Gesellschaft werden. Das Gymnasium bietet ebenso vielseitige Kenntnisse für das Arbeitsleben, Hobbys und für die Entwicklung der Persönlichkeit an.

Seit Anfang der achziger Jahre wird das Gymnasium Jahrgangslos organisiert. Die zu absolvierenden Fächer sind in kürzere Kurse aufgeteilt, die besucht werden müssen. Jeder Kurs beinhaltet 38 Unterrichtsstunden. Das Schuljahr ist in sechs Perioden aufgeteilt, in denen diese Kurse besucht werden. In jeder Periode hat der Schüler einen individuellen Stundenplan, den er eigenständig erstellen muss. Daher sind die Lerngruppen in jeder Periode unterschiedlich. Vorteil dieses Systems ist, dass der Schüler sich auf einzelne Fächer besser konzentrieren kann und dadurch nicht gezwungen ist, die vielen Fächer gleichzeitig auf einem hohem Niveau zu absolvieren. Dieses System hat auch zur Folge, dass an den Gymnasien keine festen Klassen mehr vorhanden sind. Wird ein Kurs nicht bestanden, so kann dieser ohne größere Organisation nachgeholt werden, da die meisten Kurse mehrmals im Jahr angeboten werden. Dies ermöglicht dem Schüler seinen Abschluss, trotz zwischenzeitlicher Probleme, rechtzeitig zu erreichen.

Die Lernmenge am Gymnasium beinhaltet mindestens 75 Kurse. Dazu gehören obligatorische, weiterführende und zusätzliche freiwillige Kurse. Die obligatorischen Kurse müssen von allen Schülern belegt werden und die Schulen sind dazu verpflichtet, ausreichend Kurse in allen Fachbereichen und Schwerpunkten anzubieten. Die zusätzlichen freiwilligen Kurse können aus unterschiedlichen Bereichen wie Sport, Werken aber auch in den Grundwissenschaftsbereichen besucht werden. Alle Kurse sollten in der Regel in drei Jahren absolviert werden. Damit dies ordnungsgemäß geschieht, steht dem Schüler bei Fragen oder Problemen ein Schülermentor zur Seite. Generell hilft ihm das individuelle, selbständige Arbeiten, auch Verantwortung für eigene Entscheidungen in der Zukunft zu tragen.

Die nationalen Ziele der Gymnasialstufe werden von einem staatlichen Rat festgelegt. Dieser entscheidet über die Ziele, die Inhalte und die Einteilung der Kurse. Das Zentralamt für Unterrichtswesen ist für die Ziele und Inhalte der Fächer und für die Prinzipien der Zusammenarbeit von Schule, Eltern und Schülerpflege zuständig. Diese sind als Basis für den Lehrplan in den einzelnen Gemeinden und Schulen. Der Lehrplan soll jeden Schüler die Möglichkeit geben, individuelle Entscheidungen hinsichtlich der Kursangebote, falls nötig in Zusammenarbeit mit anderen Schulen und Institutionen, eigenständig fällen zu können.

Das Gymnasium wird mit der Abiturprüfung abgeschlossen, die nationalweit die gleiche ist. Diese Zentralabitur wird von einem staatlichen Kommittee verfasst und von einer unabhängigen Gruppe geprüft. Die Abiturprüfung besteht aus mindestens vier Prüfungen, die im Fach Literatur und in drei anderen Fächer aus dem Bereich zweite Muttersprache, Fremdsprachen, Realien (Physik, Chemie, Erdkunde, Biologie und Psychologie) und Mathematik angesiedelt sind. Dazu dürfen weitere Prüfungen freiwillig belegt werden, wenn der Schüler dies möchte. Diese kann zusätzliche Punkte bei einer Bewerbung an Hochschulen geben. Termine für die Abiturprüfungen werden zwei Mal im Jahr, nämlich im Herbst und im Frühling, angeboten. Um die Abiturprüfung bestehen zu können, müssen die einzelnen Prüfungen höchstens an drei aufeinander folgenden Terminen absolviert werden. So kann sich die Abiturprüfung auf einen Zeitraum von etwa einem Jahre erstrecken (z.B. die Termine im Herbst, Frühling und Herbst ein Jahr später). Jedoch wird sie in der Regel an einem Termin ausgeführt (vgl. Opetusministeriö[16]).

1.4.2 Beruffachliche Bildung

Die berufliche Bildung baut auf der neunjährigen Grundausbildung auf und ermöglicht den Einstieg in einen Beruf oder in ein weiterführendes Studium an der Hochschule. Die Dauer der beruflichen Bildung an Berufschulen beträgt direkt nach der Grundausbildung drei und bei Abiturienten zwei Jahre.

Das Ziel der beruflichen Bildung ist es den Schülern Kenntnisse und Wissen aus der jeweiligen Fachrichtung zu vermitteln und ihnen dadurch die Fertigkeiten zu geben, diesen Beruf erfolgreich ausüben zu können.

Insgesamt gibt es 52 verschiedene Fachrichtungen in denen insgesamt 116 unterschiedliche Programme absolviert werden können. Diese geben Grundfertigkeiten für das jeweilige Fachgebiet. In manchen Fächern ist eine Spezialisierung sogar schon in der Fachschulausbildung inbegriffen.

Die Ausbildung beträgt insgesamt 90 Studienwochen von denen mindestens 20 Studienwochen praktisches Arbeiten beinhaltet. Zehn Studienwochen dürfen frei ausgesucht werden und 20 Studienwochen müssen Fächerübergreifend besucht werden. Zu den Fächerübergreifenden Kursen gehören: Muttersprache, zweite heimische Sprache, Fremdsprache, Mathematik, Physik, Chemie, Gesellschafts-, Betriebs- und Arbeitswissen, Sport, Gesundheitslehre, genauso wie Kunst und Kultur.

Die beruffachliche Bildung kann entweder an Berufschulen oder durch eine Lehre realisiert werden. Eine Lehre wird jedoch im Zusammenarbeit mit den Fachschulen und den Unternehmen, in dem die Lehre absolviert wird, vorgenommen.

Ein staatlicher Rat ist für die Wahl der Ziele, für den Aufbau und für den Inhalt der Fachübergreifenden Fächer in der berufsfachlichen Grundbildung zuständig. Das Bildungsministerium bestimmt dagegen den Umfang der Studien. Das Zentralamt für Unterrichtswesen erstellt den genauen Lehrplan und die zentralen Ziele. Der Lehrplan wird als Basis für die örtlichen Fachschulen benutzt, die ihre eigenen Lehrpläne verfassen (vgl. Opetushallitus[17]).

[...]


[1] Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird im folgenden Schüler für Schüler und Schülerinnen sowie Lehrer für Lehrer und Lehrerinnen stehen, sofern die Unterscheidung nicht bedeutungsrelevant ist.

[2] http://www.utu.fi/agricola2007/media/kasittely_mediassa/seura121104.html

[3] http://www.utu.fi/agricola2007/media/kasittely_mediassa/seura121104.html

[4] http://www.minedu.fi/etusivu/arkisto/2004/0306/nuoriso.html

[5] http://www.tilastokeskus.fi/tup/suomi90/marraskuu.html

[6] http://tilastokeskus.fi/tup/suomi90/marraskuu.html

[7] http://www.oph.fi/page.asp?path=1,438,4171,4188

[8] http://www.oph.fi/english/SubPage.asp?path=447,4699

[9] http://www.turunsanomat.fi/kotimaa/?ts=1,3:1002:0:0,4:2:0:1:2007-10-24,104:2:494020,1:0:0:0:0:0:

[10] http://www.oph.fi/page.asp?path=1,438,4171,4197

[11] http://www.oph.fi/page.asp?path=1,438,4171,4197

[12] www.helsinki.fi/fi/index/koulutusjaopiskelu/peruskoulut/suomen_koulutusjarjestelma.html

[13] http://www.minedu.fi/OPM/Koulutus/yleissivistaevae_koulutus/hallinto_ohjaus_ja_rahoitus/?lang=fi

[14] http://www.oph.fi/page.asp?path=1,438,4171,4198

[15] http://tilastokeskus.fi/artikkelit/2007/art_2007-04-12_001.html?s=5

[16] http://www.minedu.fi/OPM/Koulutus/yleissivistaevae_koulutus/lukiokoulutus/?lang=fi

[17] http://www.oph.fi/page.asp?path=1,438,4171,4195

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Details

Titel
Finnisches Schulsystem - Was ist dort anders?
Untertitel
Ein Erfahrungsbericht aus einer Schule in Jyväskylä
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Universität)
Note
1,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
77
Katalognummer
V88905
ISBN (eBook)
9783638037105
ISBN (Buch)
9783638933582
Dateigröße
895 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Finnisches, Schulsystem
Arbeit zitieren
Peter Jörgensen (Autor), 2008, Finnisches Schulsystem - Was ist dort anders?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/88905

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