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Ist das Asperger-Syndrom ein ungünstiger Bedingungsfaktor für die Entwicklung emotionaler Intelligenz?

Title: Ist das Asperger-Syndrom ein ungünstiger Bedingungsfaktor für die Entwicklung emotionaler Intelligenz?

Term Paper , 2020 , 34 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anna Laura Klues (Author)

Psychology - General
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Im gesellschaftlichen Miteinander, ob in der Familie, in der Schule, in Freundschaften oder im Beruf, soziale Interaktionen und Kompetenzen sind ständig gefordert. Menschen müssen sich gegenseitig nicht nur auf der inhaltlichen, sondern auch auf der emotionalen Ebene verstehen und verständigen können. In der Entwicklung des Menschen werden diese Fähigkeiten vom Kindesalter an bewusst und unterbewusst ständig ausgebaut, trainiert und verfeinert. Bei Asperger-Betroffenen sind genau diese Fähigkeiten nur eingeschränkt erlern- und verfügbar. Das Syndrom gilt als schwere Entwicklungsstörung, die lebenslang nicht heilbar ist, jedoch durch geeignete Therapiemaßnahmen in ihrer Symptomatik zumindest in Teilen beeinflusst werden kann.

Die anfangs beschriebenen Fähigkeiten, die ein soziales Miteinander überhaupt ermöglichen bzw. erleichtern, können unter den Bereich der emotionalen Intelligenz gefasst werden, deren Ausprägung die Art und Weise der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben beeinflusst.

Die hier deutlich werdenden Überschneidungen zwischen dem Asperger-Syndrom mit seiner großen Bandbreite an Auswirkungen und emotionaler Intelligenz mit seiner Bedeutung für soziale Interaktionen führten zu folgender Forschungs- frage, die im Rahmen einer quantitativen Untersuchung beantwortet werden soll: Ist das Asperger-Syndrom ein ungünstiger Bedingungsfaktor für die Entwicklung emotionaler Intelligenz?

Dafür werden zunächst die Begriffe Asperger-Syndrom und emotionale Intelligenz genauer erläutert, um die für diese Arbeit relevante abhängige sowie unabhängige Variable dem Leser zugänglich zu machen. Darauffolgend werden ausgewählte Gütekriterien empirischer Forschung dargestellt und die Messinstrumente für das Asperger-Syndrom und emotionale Intelligenz erklärt. Die Auswahl der Instrumente wird anhand der beschriebenen Gütekriterien begründet. Im letzten Kapitel findet sich ein Fazit sowie ein Ausblick.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ASPERGER‐SYNDROM UND EMOTIONALE INTELLIGENZ

2.1 ASPERGER‐SYNDROM

2.1.1 Klassifikation und Diagnostik

2.1.2 Epidemiologie und Ätiologie

2.1.3 Verlauf und Behandlung der Erkrankung

2.2 EMOTIONALE INTELLIGENZ

2.2.1 Definition nach Salovey und Mayer

2.2.2 Definition nach Goleman

3. GÜTEKRITERIEN EMPIRISCHER FORSCHUNG UND MESSINSTRUMENTE

3.1 GÜTEKRITERIEN EMPIRISCHER FORSCHUNG

3.2 INSTRUMENTE ZUR MESSUNG DES ASPERGER‐SYNDROMS

3.3 INSTRUMENTE ZUR MESSUNG VON EMOTIONALER INTELLIGENZ

3.4 AUSWAHL UND BEGRÜNDUNG DER INSTRUMENTE

4. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit das Asperger-Syndrom als ungünstiger Bedingungsfaktor für die Entwicklung emotionaler Intelligenz fungiert, um die wissenschaftliche Grundlage für eine quantitative Untersuchung zu schaffen.

  • Grundlagen des Asperger-Syndroms und klinische Diagnostik
  • Definitionen und Modelle der emotionalen Intelligenz
  • Wissenschaftliche Gütekriterien für empirische Messverfahren
  • Analyse und Vergleich geeigneter Messinstrumente für Autismus und emotionale Intelligenz
  • Evaluation der Eignung spezifischer Testverfahren für Forschungszwecke

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Klassifikation und Diagnostik

Das Asperger-Syndrom stellt in dieser wissenschaftlichen Arbeit die unabhängige Variable dar und wird unter die Kategorie der lebenslang anhaltenden schweren Entwicklungsstörungen gefasst, die sich besonders auf die Persönlichkeitsentwicklung auswirkt. Da Autismus verschiedene Formen umfasst, wird häufig vom Autismus-Spektrum geredet, welches nach ICD-10 (International Classification of Diseases) frühkindlichen Autismus (F84.0), Asperger-Syndrom (F84.5) und den atypischen Autismus (F84.1) beinhaltet. In der DSM-5-Klassifikation (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5. Aufl.) bilden diese drei Krankheiten zusammen mit der desintegrativen Störung eine Erkrankung (299.00). Um die Diagnose Autismus-Spektrum-Störung aufstellen zu können, müssen drei Symptomkriterien erfüllt sein. Das sind:

1. Probleme in sozialer Interaktion und

2. Probleme in Kommunikation, non-verbaler Kommunikation und pragmatische Sprachprobleme. Bei frühkindlichem oder atypischem Autismus häufig auch Sprachentwicklungsverzögerungen.

3. Repetitive sowie stereotype Verhaltensweisen und besondere Interessen.

Die Ausprägungen dieser Symptome können sich bei Kindern und Jugendlichen mit der Autismus-Spektrum-Störung sehr unterschiedlich darstellen. Im Folgenden wird das Asperger-Syndrom als eine Form des Autismus genauer definiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der sozialen Interaktion bei Asperger-Betroffenen und Formulierung der Forschungsfrage hinsichtlich der emotionalen Intelligenz.

2. ASPERGER‐SYNDROM UND EMOTIONALE INTELLIGENZ: Definition der beiden Kernkonzepte unter Einbeziehung klinischer Klassifikationen (ICD-10, DSM-5) sowie etablierter psychologischer Theorien.

3. GÜTEKRITERIEN EMPIRISCHER FORSCHUNG UND MESSINSTRUMENTE: Darlegung der wissenschaftlichen Standards wie Reliabilität, Validität und Objektivität sowie detaillierte Evaluierung verschiedener Testverfahren.

4. FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Messinstrumente und Empfehlungen für zukünftige Forschungsansätze in der Arbeit mit betroffenen Kindern und Jugendlichen.

Schlüsselwörter

Asperger-Syndrom, Autismus-Spektrum-Störung, Emotionale Intelligenz, Psychologische Diagnostik, Gütekriterien, Reliabilität, Validität, Objektivität, MSCEIT, ADI-R, Verhaltenstherapie, Entwicklung, soziale Interaktion, psychische Störung, Testtheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Asperger-Syndrom und der Entwicklung emotionaler Intelligenz bei Betroffenen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der klinischen Einordnung des Asperger-Syndroms, verschiedenen theoretischen Modellen der emotionalen Intelligenz und der Auswahl wissenschaftlich fundierter Messverfahren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab zu klären, ob das Asperger-Syndrom einen ungünstigen Bedingungsfaktor für die Entwicklung emotionaler Intelligenz darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung zur Vorbereitung einer quantitativen Untersuchung, basierend auf einer literaturgestützten Analyse von Messinstrumenten und Gütekriterien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition der Variablen, der Erläuterung empirischer Gütekriterien und der kritischen Prüfung verschiedener Testinstrumente wie ADI-R und MSCEIT.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Asperger-Syndrom, emotionale Intelligenz, Diagnostik, Testtheorie und psychologische Messinstrumente geprägt.

Warum wird das ADI-R für die Diagnose des Asperger-Syndroms empfohlen?

Das ADI-R wird empfohlen, da es ab dem dritten Lebensjahr einsetzbar ist, keine starre Altersgrenze nach oben hat und trotz des hohen Zeitaufwands den Untersuchungsgegenstand am präzisesten erfasst.

Warum wurde der MSCEIT als Messinstrument für die emotionale Intelligenz gewählt?

Der MSCEIT gilt weltweit als führender Leistungstest zur Erfassung emotionaler Intelligenz, bietet exzellente Gütekriterien und deckt eine breite Altersspanne ab.

Welche Bedeutung hat die frühzeitige Diagnose laut Fazit?

Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht den Zugang zu gezielten Fördermaßnahmen, was die Symptomatik lindern und die Entwicklung emotionaler Fähigkeiten positiv beeinflussen kann.

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Details

Title
Ist das Asperger-Syndrom ein ungünstiger Bedingungsfaktor für die Entwicklung emotionaler Intelligenz?
College
SRH - Mobile University
Grade
1,3
Author
Anna Laura Klues (Author)
Publication Year
2020
Pages
34
Catalog Number
V889135
ISBN (eBook)
9783346198839
ISBN (Book)
9783346198846
Language
German
Tags
asperger-syndrom bedingungsfaktor entwicklung intelligenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Laura Klues (Author), 2020, Ist das Asperger-Syndrom ein ungünstiger Bedingungsfaktor für die Entwicklung emotionaler Intelligenz?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/889135
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