Die Rezeption des Rock'n'Roll in der bayerischen Nachkriegsgesellschaft

„Und dieses Monstrum ist das Idol unserer Jugend!!“


Hausarbeit, 2018

24 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Gliederung der Arbeit

1. Einleitung

2. Allgemeines zu Stil und Entstehungsgeschichte des Rock´n´Roll

3. Zur Entwicklung der bayerischen Gesellschaft in der Nachkriegszeit

4. Zur Rezeption des Rock´n´Roll in der bayerischen Gesellschaft
4.1. Rezeption in der Jugend
4.2. Rezeption in den älteren Bevölkerungsschichten

5. Abschließendes Fazit

6. Literatur- und Quellenverzeichnis
6.1. Quellenverzeichnis
6.2 Verzeichnis für Sekundärliteratur

1. Einleitung

Wohl kaum eine Nation hat die Bundesrepublik Deutschland in den letzten Jahren und Jahrzehnten kulturell so stark beeinflusst wie die Vereinigten Staaten von Amerika. Wurde die amerikanische1 Kultur noch Anfang des letzten Jahrhunderts aufgrund ihren vermeintlichen Mangels an geistiger Höhe und intellektuellem Tiefgang größtenteils abgelehnt, umgibt uns diese im heutigen Alltag fast überall, sei es in Form amerikanischer Serien- und Filmproduktionen, Fast-Food Ketten wie McDonald´s und Burger King oder Internetgiganten wie Google, Amazon und Facebook. Viele Elemente der amerikanischen Kultur sind mittlerweile schon so selbstverständlich geworden, dass man sich ihres Ursprungs oft gar nicht mehr bewusst ist. Wer denkt heute etwa noch an die Goldschürfer des Wilden Westens, wenn er sich eine Jeans anzieht? „Im Alltagsleben“, so urteilt die FAZ bereits 2003, „sind wir alle Amerikaner“.2

Ein Bereich der deutschen Populärkultur, der besonders von amerikanischen Einflüssen geprägt wurde und immer noch wird, stellt zweifelsohne die Musikindustrie dar. Zum einen erfreut sich die in Amerika produzierte Musik bereits seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Deutschland größter Beliebtheit, zum anderen wurde auch die deutsche Musikkultur von den USA beeinflusst, indem deutsche Interpreten Elemente amerikanischer Musik übernahmen oder sich ursprünglich amerikanische Musikstile wie Hip-Hop oder Rap gleich ganz zu Eigen machten.

Dieser Transfer amerikanischer Populär- und Musikkultur nach Deutschland fand ihren Beginn bereits in den 1930er Jahren, wo sich Genres wie Jazz, Boogie-Woogie und Swing zunehmender Popularität erfreuten. Da diese Musikrichtungen aufgrund ihrer Herkunft aber von den Nationalsozialisten als „Niggerei und jüdische Frivolität“3 verurteilt und so gut es ging unterdrückt wurden, blieb amerikanische Musik während der NS-Zeit eher eine kulturelle Randerscheinung.4

Ihren eigentlichen Durchbruch hatte amerikanische Musik, unter anderem bedingt durch einen fast beispiellosen ökonomischen Aufschwung und eine aufkommende mediale Massenkultur,5 dann erst in der Nachkriegszeit. Insbesondere der ab etwa 1955 durch Interpreten wie Bill Haley oder Elvis Presley bekanntgewordene und vor allem in der Jugend äußerst beliebte Rock´n´Roll war für die ‚ Amerikanisierung‘ der deutschen6 Musikkultur ein wichtiger Motor. Der Begriff der ‚Amerikanisierung‘ bezeichnet dabei generell den Transfer amerikanischer Kulturelemente in andere Nationen, was auf zwei, zueinander meist konträre Weisen geschehen kann: Zum einen „von oben“,7 womit eine von den USA bewusst gewollte Übertragung amerikanisch-westlicher Ideen auf andere Nationen gemeint ist, wie sie in der frühen Bundesrepublik vor allem in den ersten Jahren der Nachkriegszeit vorherrschte.8 Im Gegensatz zu diesen geplanten und relativ ineffektiven9 Beeinflussungsversuchen der Amerikaner steht eine ‚Amerikanisierung‘ „von unten“10, also ein Amerikanisierungsprozess, der ungeplant und teilweise ungewollt geschieht. Mit der Entwicklung der „kargen Nachkriegsgesellschaft des Wiederaufbaus“ zu einer „prosperierenden Konsumgesellschaft“11 ab etwa 1955 übernahm ein Großteil der deutschen Bevölkerung zunehmend selbstbestimmt Elemente der amerikanischen Lebenswelt, worunter auch die Begeisterung für Rock´n´Roll in den 1950ern und -60ern zu zählen ist.

Daneben wurden in der BRD aber auch zahlreiche Dinge mit den USA in Verbindung gebracht, die dort zur damaligen Zeit nicht populär waren. Beispiele hierfür sind unter anderem Motorradgangs, Petticoats sowie Pferdeschwänze bei Männern.12 Dieser Umstand offenbart eine grundlegende Problematik des Begriffs ‚Amerikanisierung‘, denn Amerikabilder spiegeln

Siehe hierfür auch die umfassende Analyse von Axel Schildt: Moderne Zeiten. Freizeit, Massenmedien und „Zeitgeist“ in der Bundesrepublik der 50er Jahre (Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte 31). Kaspar Maase: „I like to be in America“. Zur ‚Amerikanisierung‘ deutscher Alltagskultur nach 1945, in: Ute Bechdolf u.a. (Hrsg.): Amerikanisierung – Globalisierung. Transnationale Prozesse im europäischen Alltag „Deutsch“ soll sich in dieser Arbeit auf die Bundesrepublik Deutschland beziehen, da die dortigen Entwicklungen aufgrund der unterschiedlichen Grundvoraussetzungen nicht problemlos auf das Gebiet der DDR übertragen werden können. nicht zwangsläufig die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort wider, sondern werden von den Rezipienten entsprechend ihrer individuellen Vorstellungen angepasst und verzerrt, sind also stets auch konstruiert.13 Der Historiker Kaspar Maase nennt das deutsche Amerikabild in diesem Kontext eine „Erfindung“, das sämtliche „Klischees und Stereotype“, die Personen über das Land haben, zusammenfasst.14 Spricht man von einer ‚Amerikanisierung‘ der BRD, müsse dementsprechend, so der Geschichtswissenschaftler Frank Becker, stets auch ein „Moment des Konstruierten“ mitgedacht werden.15

Nichtsdestoweniger hatte Amerika einen immensen Einfluss auf das kulturelle Alltagsleben in der Nachkriegszeit. „Nirgendwo sonst“, so Becker, „besitzt die Rede von einer faktischen Amerikanisierung so viel Plausibilität wie hier.“ 16

Inwiefern der Rock´n´Roll als Grundstein für eine weitere ‚Amerikanisierung‘ der deutschen Populär- und Freizeitkultur zu sehen ist und welche schichtspezifischen Wirkungen dieser in der deutschen Bevölkerung der Nachkriegszeit hatte, soll Thema dieser Hausarbeit sein. Dazu sollen nach einer kurzen Betrachtung der Entstehungsgeschichte und stilistischen Merkmale des Rock´n´Roll die ökonomischen und sozialen Entwicklungen im Deutschland der Nachkriegszeit untersucht werden. Diese beiden, eher allgemein gehaltenen Punkte sollen die argumentative Grundlage für den eigentlichen Kern der Arbeit, die Rezeption des Rock´n´Roll in den verschiedenen Bevölkerungsschichten, bilden. Letztlich soll so herausgearbeitet werden, worauf die potentiell unterschiedlichen, schichtspezifischen Wahrnehmungsmuster des Rock´n´Roll zurückzuführen sind.

Dabei soll auch dem Umstand Rechnung getragen werden, dass von der einen ‚Amerikanisierung‘ der Bundesrepublik keine Rede sein kann. Die Ausprägung von Amerikanisierungsphänomenen unterscheidet sich stark nach Zeitraum und Ort, sodass eine Beschränkung in beiderlei Hinsicht unabdingbar ist. Räumlich soll sich diese Arbeit dabei vor allem auf die Entwicklungen in der BRD beschränken, wobei Bayern aufgrund seiner spezifischen Grundvoraussetzungen besonders in den Blick genommen werden soll. Der Beobachtungszeitraum setzt dabei circa im Jahr 1956 mit dem Durchbruch des Rock´n´Roll in Deutschland ein und endet Anfang der 1960er mit dem Abflauen der Begeisterung für die Musikrichtung.

Da die Geschichtswissenschaft per definitionem eine gewisse zeitliche Distanz zu den von ihr betrachteten Themenfeldern aufweist, erfolgte die Erforschung der Rezeption des Rock´n´Roll in der deutschen Gesellschaft erst in jüngster Zeit. Ihren Anfang nahm die wissenschaftliche Betrachtung des Themenkomplexes in den 1990er Jahren, seit 2000 erscheinen nun vermehrt Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften zu der Thematik, wohingegen Monographien zum Rock´n´Roll in Deutschland eher die Ausnahme bilden. Eine Gesamtdarstellung zum Einfluss amerikanischer Kultur auf die Nachkriegsgesellschaft steht ebenso noch aus wie eine Untersuchung der Rezeption des Rock´n´Roll speziell in Bayern.

Aufgrund der in den 1950ern entstehenden Massenkultur,17 die jedermann den Zugang zu einem vielfältigen medialen Angebot ermöglichte, und einer öffentlichen Debatte um die Auswirkungen amerikanischer Kultur existieren zahlreiche mögliche Quellen zur Erforschung der ‚Amerikanisierung‘ der Nachkriegsgesellschaft, die in ihrem Umfang allerdings noch nicht systematisch von der Forschung erfasst wurden. Für diese Hausarbeit sollen zwei tendenziell verschiedenartige Quellentypen im Fokus stehen: Zum einen die Zeitschrift BRAVO, die als Jugendmagazin eher ein jüngeres Publikum ansprach; zum anderen der Münchner Merkur und die Süddeutsche Zeitung, die als seriöse Tageszeitung vor allem erwachsene Rezipienten hatten. Damit soll versucht werden, die je nach Lesertypus potentiell unterschiedlichen Bewertungen des Rock´n´Roll in den Medien nachzuvollziehen.

2. Allgemeines zu Stil und Entstehungsgeschichte des Rock ´n´Roll

Die amerikanische Musikkultur war bis Anfang der 1950er Jahre relativ streng nach ethnischer Zugehörigkeit getrennt. Während die nationale Volksmusik des Country & Western vor allem die weißen Unter- und Mittelschichten ansprach, hatten eher rhythmische Musikstile wie Jazz und Swing, die meist unter dem Sammelbegriff Rhythm & Blues zusammengefasst wurden, ein vorwiegend afroamerikanisches Publikum.18 Zwar gab es bereits von Anfang an Überschneidungen zwischen den beiden Genres, diese erreichten nach dem Zweiten Weltkrieg aber eine neue Qualität: Aufgrund ökonomisch bedingter Migrationsströme von Afroamerikanern in den Norden beziehungsweise von Weißen in den Süden der USA kam es zu starken Beeinflussungen ihrer Musikformen untereinander, was letztlich die Entstehung Auf diesen Punkt soll in Kapitel 3 und 4 noch genauer eingegangen werden. Vgl. Maase, BRAVO, S. 92. musikalischer Mischformen wie die des Rock´n´Roll bedingte.19 Dieser vereinte die Körperlichkeit und den „dynamischen Sound“20 des Afroamerikanischen Rhythm & Blues mit dem Gitarrenklang des Country & Western,21 sodass letztlich eine komplett neue Musikrichtung entstand. Typisch für den Rock´n´Roll war darüber hinaus ein eher „simples Textschema“,22 das oftmals Alltagserfahrungen der Hörer thematisierte und damit leicht zugänglich war. Zudem wiesen die Texte oft einen klar sexuellen Bezug auf. So heißt es etwa in der ersten Strophe des bekannten23 Rock´n´Roll-Songs Rock around the clock, den Bill Haley 1954 veröffentlichte:

Put your glad rags on and join me hon' We'll have some fun when the clock strikes one. We're gonna rock around the clock tonight We're gonna rock, rock, rock, 'till broad daylight We're gonna rock around the clock tonight.24

Die Formulierungen „join me hon “ und „we´ll have some fun when the clock strikes one” beziehen sich dabei nicht nur auf das ‚Rocken‘, also das Tanzen und rhythmische Sich-Bewegen, sondern sind daneben auch in körperlicher Hinsicht zu verstehen.25 Diese sexuellen Elemente des Rock´n´Roll beschränkten sich allerdings nicht nur auf den Text, sondern fanden ebenso Eingang in die mit der Musikrichtung verbundenen Tanzbewegungen. Populärstes Beispiel hierfür sind zweifellos die anzüglichen Beckenbewegungen von Elvis Presley, die ihm den Beinamen „the pelvis“26 einbrachten.27 Damit forderte der Rock´n´Roll die bestehenden gesellschaftlichen Normen in den USA und Deutschland gleichermaßen heraus und wandte sich damit direkt gegen die von der Erwachsenenwelt vertretenen Wertvorstellungen.

Neben diesem eher körperbetonten und „[v]ulgären“28 Stil Presleys bildete sich ein breites Spektrum an Formen des Rock´n´Roll, sodass auch eher ruhige Stilrichtungen des Genres Jürgen Beine: „Rock around the clock“. Nachkriegsgeneration und Rock and Roll in der Bundesrepublik 1954-1960, in: Jürgen Reulecke/Barbara Stambolis (Hrsg.): Good-Bye Memories. Lieder im „Rock around the clock“ gelangte im April 1956 in die deutschen Verkaufscharts und hielt sich 22 Wochen unter den Top Ten. Das Lied ist auch heute noch der am häufigsten verkaufte Rock´n´Roll-Song aller Zeiten entstanden.29 Diese verdrängten in der Folgezeit zunehmend den von Presley geprägten, sexualisierten Rock´n´Roll, sodass davon bereits 1960 nur noch „ein paar verwässerte musikalische Neuerungen“ blieben.30 Der Rock´n´Roll wurde konservativer. Die kommerziellen Erfolge der Rock´n´Roll-Sänger in den USA führten bald auch zu Nachahmern in Deutschland. So nutzten die beiden Sänger Peter Kraus und Ted Herold die Popularität des Rock´n´Roll gewissermaßen als Karrieresprungbrett, bevor sie ihren musikalischen Stil anpassten und sich schließlich auch in Schlagerproduktionen als Schauspieler versuchten.31

3. Zur Entwicklung der bayerischen Gesellschaft in der Nachkriegszeit

Am Tag der bedingungslosen Kapitulation am 8. Mai 1945 lagen viele deutsche Großstädte aufgrund des Bombenkriegs der Alliierten in Schutt und Asche. Allein auf Nürnberg wurden während des Zweiten Weltkrieges fünfzehn Großangriffe geflogen, was die Innenstadt buchstäblich in eine „bizarre Trümmerlandschaft“ verwandelte.32 Insgesamt forderte der Krieg in Bayern den Tod von etwa 255.000 Soldaten und 28.500 Zivilisten33 und führte zur Zerstörung von etwa 250.000 Wohnungen.34

Erwiesen sich die letzten Kriegsjahre für die Zivilbevölkerung in Bayern bereits als hart und entbehrungsreich, ging in vielen Städten der „Existenzkampf“ ums Überleben mit dem Kriegsende erst richtig los.35 So betrug die tägliche Kalorienration eines Nürnberger Bürgers im Mai 1947 lediglich 1050 Kilokalorien36, circa 100 weniger als im letzten Monat des Krieges.37 Zusätzlich hatte die bayerische Bevölkerung mit einer miserablen Wohnsituation38 und genereller Verelendung zu kämpfen, was letztlich zu sozialen Spannungen und Verteilungskämpfen führte.39

Doch nicht nur die Zustände in der Bevölkerung, auch die wirtschaftliche Situation in Bayern war in den ersten Jahren nach dem Krieg „katastrophal“.40 Da im Krieg nicht nur Wohngebäude, sondern auch große Teile der bayerischen Industrie- und Bankgebäude sowie die für die Wirtschaft benötigte Infrastruktur zerstört wurden,41 kam die bayerische Wirtschaft in den ersten Jahren der Nachkriegszeit praktisch zum totalen Erliegen.42 Aufgrund der zunächst äußerst widrigen Ausgangsbedingungen mag es nicht verwundern, dass die bis etwa 1950 intensiv betriebenen Versuche der Besatzungsmacht, das kulturelle Leben in Bayern zu ‚amerikanisieren‘, kaum Erfolg zeigten.43 Die schlechte Ernährungs- und Wirtschaftslage in den ersten Jahren der Nachkriegszeit bewirkte, dass die Menschen schlichtweg nicht die nötige Energie und das Geld hatten, sich neben ihren fundamentalen Alltagssorgen noch umfassend kulturellen Angeboten zu widmen.44

Die Verbesserung der Lebensumstände in den 1950ern ist daher als elementar für die ‚Amerikanisierung‘ der Alltagskultur und damit die Popularität des Rock´n´Roll in Bayern und Deutschland anzusehen. Maßnahmen wie der Marshall-Plan der US-Amerikaner und die Währungsreform im Jahr 1948 ebneten dabei den Weg für das ‚Wirtschaftswunder‘ in der Bundesrepublik. Bereits Ende 1949 erreichte das Produktionsniveau in Bayern wieder den Stand der Vorkriegszeit, ähnlich positiv entwickelten sich das Lohn- und Neben der Vielzahl zerstörter Gebäude wurde diese Problematik insbesondere durch den enormen Flüchtlingsstrom nach Bayern verstärkt, der bereits ab Kriegsbeginn einsetzte. So lebten in Bayern im Jahr 1946 trotz der vielen Kriegstoten etwa zwei Millionen Menschen mehr als noch 1939 (vgl. Götschmann, Verstärkt wurde dieser Zustand zusätzlich von den Plänen einer „Deindustrialisierung“ Deutschlands und der durch den Hunger bedingten „dauerhaften Schwächung des wichtigsten Produktionsfaktors, der So wussten in Bayern zwei Drittel der Bevölkerung nicht einmal, dass es das reeducation -Programm der Amerikaner überhaupt gab, von den Personen mit Kenntnis über die amerikanischen Maßnahmen äußerten sich nur 60% positiv dazu (vgl. Schildt, Zeiten, S. 402).

[...]


1 „Amerika“ soll in dieser Arbeit –wie im allgemeinen Sprachgebrauch üblich- synonym mit den Vereinigten

2 Staaten von Amerika gebraucht werden. Selbiges gilt für Abwandlungen davon, wie etwa „amerikanisch“ für

3 „US-amerikanisch“, „Amerikaner“ für „US-Amerikaner“ etc.

4 Ohne Autor: Der amerikanische Weg. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.04.2003, Nr. 94, S. 1; URL: http://www.faz.net/aktuell/politik/kommentar-der-amerikanische-weg-198531.html (zuletzt aufgerufen am 17.03.18).

5 Ludwig K. Mayer: Unterhaltungsmusik, in: Die Musik (1938), S. 163, zitiert nach: Joseph Wulf: Musik im Dritten

6 Reich. Eine Dokumentation. Frankfurt a. Main u.a. 1983, S. 388.

7 Vgl. hierfür etwa Hanns-Werner Heister: „Entartete Musik“. Die Verfolgung moderner, jüdischer und linker

8 Musik, in: Gerhard Paul/Ralph Schock (Hrsg.): Sound der Zeit. Geräusche, Töne, Stimmen 1889 bis heute.

9 Göttingen 2014, S. 216-223.

10 Hamburg 1995, S. 43-47 sowie S. 209-223 und S. 262-283).

11 Vgl. Axel Schildt: Zur sogenannten Amerikanisierung in der frühen Bundesrepublik. Einige Differenzierungen, in: Lars Koch (Hrsg.): Modernisierung als Amerikanisierung? Entwicklungslinien der westdeutschen Kultur

12 1945-1960. Bielefeld 2007, S. 23-44; hier S. 37.

13 Schildt, Amerikanisierung, S. 31-37.

14 Siehe Fußnote 43.

15 (Mosaic. Studien zur amerikanischen Kultur und Geschichte 32). Trier 2007, S. 31-48, hier S. 38-42.

16 Frank Becker: Amerikabild und „Amerikanisierung“ im Deutschland des 20. Jahrhunderts. Ein Überblick, in:

17 Ders./Elke Rheinhardt-Becker (Hrsg.): Mythos USA. „Amerikanisierung“ in Deutschland seit 1900. Frankfurt a. Main 2006, S. 19-47, hier S. 26.

18 Vgl. Kaspar Maase: BRAVO Amerika. Erkundungen zur Jugendkultur in der Bundesrepublik in den fünfziger

19 Jahren. Hamburg 1992, S. 88.

20 Aufgrund der Problematik des Begriffs wird dieser in dieser Arbeit stets in Anführungszeichen verwendet. Maase, BRAVO, S. 41. Becker, Amerikabild, S. 26. Ebd. S. 35.

21 Vgl. ebd.

22 Generationsgedächtnis des 20. Jahrhunderts. Essen 2007, S. 291-315, hier S. 295.

23 Vgl. Maase, BRAVO, S. 92.

24 Beine, Nachkriegsgeneration, S. 295.

25 (vgl. Beine, Nachkriegsgeneration, S. 293f).

26 Bill Haley: Rock around the clock, zitiert nach: Beine, Nachkriegsgeneration, S. 296.

27 Vgl. hierzu Jürgen Beine, der das Lied einer genaueren Analyse unterzieht und ebendiese sexuellen

28 Anspielungen auch in anderen Strophen identifiziert (Beine, Nachkriegsgeneration, S. 294-297)

29 Zu Deutsch „die Hüfte“.

30 Vgl. Maase, BRAVO, S. 93.

31 Ebd. S. 94.

32 Charlie Gillett unterscheidet dabei etwa fünf Formen des Rock´n´Roll, die sich in Elementen wie Rhythmus, eingesetzten Instrumenten und Textschemata voneinander unterscheiden (vgl. Charlie Gillett: The sound of the city. The rise of Rock & Roll. London ³1996, S. 23-35. Maase, BRAVO, S. 94. Vgl. Beine, Nachkriegsgeneration, S. 310f.

33 Wolfgang Eckart: Amerikanische Reformpolitik und deutsche Tradition. Nürnberg 1945-1949. Nachkriegspolitik im Spannungsfeld zwischen Neuordnungsvorstellungen, Notlage und pragmatischer Krisenbewältigung (Nürnberger Werkstücke zur Stadt- und Landesgeschichte 42). Phil. Diss. masch. Nürnberg 1988, S. 78.

34 Die Zahl bezieht sich dabei auf durch Kriegshandlungen umgekommene Zivilisten, sodass der tatsächliche Wert wohl noch deutlich höher angesetzt werden muss.

35 Dies entspricht ca. 15% aller Wohnungen in Bayern (vgl. Dirk Götschmann: Wirtschaftsgeschichte Bayerns. 19. und 20. Jahrhundert. Regensburg 2010, S. 393). Eckart, Reformpolitik, S. 79.

36 Der durchschnittliche Tagesbedarf eines Erwachsenen beträgt etwa das 2,5-fache (ca. 2500 kcal/Tag) (vgl. Ursula Zimmer: Kalorienbedarf – Energiebedarf nichtadipöser Männer und Frauen. Ergebnisse der CALERIE II Studie, in: Aktuelle Ernährungsmedizin 39/4 (2014), S. 213).

37 Vgl. Eckart, Reformpolitik, S. 190.

38 Wirtschaftsgeschichte, S. 399).

39 Vgl. Eckart, Reformpolitik, S. 196-198.

40 Peter Claus Hartmann: Bayerns Weg in die Gegenwart. Vom Stammesherzogtum zum Freistaat heute.

41 Regensburg 1989, S. 541.

42 Vgl. Götschmann, Wirtschaftsgeschichte, S. 393.

43 Arbeitskraft“ (Götschmann, Wirtschaftsgeschichte, S. 400/404 bzw. Eckart, Reformpolitik, S. 189).

44 Vgl. Eckart, Reformpolitik, S. 189.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Die Rezeption des Rock'n'Roll in der bayerischen Nachkriegsgesellschaft
Untertitel
„Und dieses Monstrum ist das Idol unserer Jugend!!“
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Entstehung einer Freizeitkultur in Bayern
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
24
Katalognummer
V889305
ISBN (eBook)
9783346200716
ISBN (Buch)
9783346200723
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bayern, rock´n´roll, elvis presley, münchner merkur, rezeption, mediengeschichte
Arbeit zitieren
Sebastian Binder (Autor), 2018, Die Rezeption des Rock'n'Roll in der bayerischen Nachkriegsgesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/889305

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