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Förderung des Hör- und Sprechverstehens in mehrsprachigen Klassen

Titel: Förderung des Hör- und Sprechverstehens in mehrsprachigen Klassen

Hausarbeit , 2019 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anna-Katharina Komm (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Zweitsprache, DaZ
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um nun einen vollständigen Einblick in diesen Bereich der Förderung und heutigen Schulanforderungen zu bekommen, wird in dieser Arbeit die Mehrsprachigkeit in Bildungseinrichtungen behandelt und ihre Probleme als auch Förderung analysiert. Es soll jedoch zentral um das Hören, das Zuhören als auch das Hörverstehen bei Schülerinnen und Schülern in mehrsprachigen Klassen gehen. Zuvor müssen einige Termini erklärt werden und in Zusammenhang mit der Lehrerbildung und der Grundschule gebracht werden. Es folgen Definitionen der Begriffe Mehrsprachigkeit, der sprachlichen Grundfertigkeiten und einer Kommunikation wie sie heute bekannt ist. Des Weiteren wird eines der bekanntesten Kommunikationsmodelle vorgestellt und die Verbindung dessen mit den sprachlichen Grundfertigkeiten aufgezeigt. Mündlichkeit und Schriftlichkeit in unserer heutigen Zeit bekommt eine klare Abgrenzung voneinander.

Unsere Sprache ist heutzutage zentraler Zugang und Bestandteil der Wissensvermittlung und der Bildung insgesamt.
Daher dürfen der soziale Hintergrund und die sprachliche Herkunft nicht über den Erfolg oder den Misserfolg bei Kindern entscheiden. Wichtig ist also die richtige Vorbereitung und Ausbildung der pädagogischen Fachkräfte. Diese müssen in der heutigen Zeit ein angemessenes und passendes pädagogisches Fachwissen für heterogene und internationale Klassen besitzen um jedes Kind richtig zu fördern.
Dies kann aber nur gelingen, wenn Lehrerinnen und Lehrer einerseits die Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in den Blick nehmen und andererseits die dafür notwendigen interkulturellen und didaktischen Kompetenzen aufbauen. Dazu gehören auch die Förderung des Spracherwerbs und des Sprachverständnisses sowie das Angebot von Deutsch als Zweitsprache.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Mehrsprachigkeit

2.1 Definiton

2.2 Mehrsprachigkeit in Bildungseinrichtungen

3 Sprechen und Zuhören

3.1 Sprachliche Grundfertigkeiten

3.2 Mündlichkeit und Schriftlichkeit

3.3 Kommunikation am Beispiel der fünf Axiome von Watzlawick

3.4 Hören, Zuhören und Hörverstehen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Herausforderungen und Fördermöglichkeiten im Bereich des Hör- und Sprechverstehens bei Kindern in mehrsprachigen Klassen. Ziel ist es, unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Kommunikationsmodelle und schulpädagogischer Anforderungen aufzuzeigen, wie pädagogische Fachkräfte den Spracherwerb und die Kommunikationskompetenz dieser Kinder effektiv unterstützen können.

  • Mehrsprachigkeit und Spracherwerb in Bildungseinrichtungen
  • Differenzierung zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit
  • Anwendung der fünf Kommunikationsaxiome nach Watzlawick im pädagogischen Kontext
  • Förderstrategien wie Scaffolding und zuhörerfreundliches Sprechen

Auszug aus dem Buch

3.2 Mündlichkeit und Schriftlichkeit

Mündlichkeit und Schriftlichkeit sind ein zentraler Teil des Sprechverstehens, da entweder mündlich oder schriftlich eine Nachricht von einem Sender zu einem Empfänger übermittelt wird, welche different verstanden werden kann und durch paraverbale oder nonverbale sprachliche Mittel zusätzlich betont wird. Um eben genau diese sprachlichen Einsatzmittel zu identifizieren und in Verbindung mit dem Gesagten zu bringen, müssen bestimmte sprachliche Kompetenzen vorhanden sein. Wie aber nun ein Unterschied zwischen der Mündlichkeit und der Schriftlichkeit gezogen werden kann, wird im Folgenden erläutert.

Rein physikalisch gesehen unterscheidet die beiden Termini nur das zur Kodierung benutzte Medium. In der Mündlichkeit sind es Schallwellen, welche Sprachlaute übermitteln. Im Schriftlichen hingegen sind es visuelle Muster, welche die Schriftzeichen darstellen und als diese fungieren (www.christianlehmann.eu). Ein weiterer Unterschied ist zudem, die Flüchtigkeit einer Nachricht. Im mündlichen erreicht die Nachricht nur den Empfänger, welcher in genau diesem Moment im Raum ist und als Empfänger bestimmt ist. Eine schriftliche Nachricht jedoch ist dauerhaft und kann nicht verändert werden. Was wiederum bedeutet, dass ein höheres Maß an Interpretationsbedürftigkeit besteht, da kaum Eindeutigkeit in der Nachricht vorhanden ist. Aufgrund der Schriftlichkeit entfallen die Möglichkeiten der Nachfrage, Erläuterungen oder Korrekturen (vgl. Böhn & Seidler 2014: 30).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Relevanz sprachlicher Kompetenzen für den Bildungserfolg und betont die Notwendigkeit einer adäquaten Ausbildung für Lehrkräfte in heterogenen Klassen.

2 Mehrsprachigkeit: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Mehrsprachigkeit und beleuchtet die Herausforderungen sowie Maßnahmen in Bildungseinrichtungen im Kontext von Migration und Flucht.

3 Sprechen und Zuhören: Der Hauptteil analysiert die sprachlichen Grundfertigkeiten, den Unterschied zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit sowie Kommunikationsmodelle und Strategien zur gezielten Sprachförderung.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein differenzierter Unterricht und gezielte Förderangebote entscheidend sind, um Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund aktiv in den Lernprozess einzubinden.

Schlüsselwörter

Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweitsprache, Sprachförderung, Hörverstehen, Sprechverstehen, Kommunikation, Watzlawick, Scaffolding, Mündlichkeit, Schriftlichkeit, Sprachsensibilität, Bildungschancen, DaZ, Grundfertigkeiten, LehrplanPLUS.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung und Förderung von Hör- und Sprechverstehen bei Kindern in mehrsprachigen schulischen Klassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Mehrsprachigkeit, die Analyse sprachlicher Grundfertigkeiten sowie die Anwendung von Kommunikationsmodellen in der pädagogischen Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten und Probleme bei der Förderung von Hör- und Sprechkompetenzen in heterogenen, mehrsprachigen Gruppen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender pädagogischer und linguistischer Konzepte, wie etwa das Modell von Watzlawick oder das Scaffolding-Konzept.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Sprachfertigkeiten und Kommunikationsmodellen sowie praxisnahe Ansätze für den Unterricht.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Mehrsprachigkeit, Sprachförderung, Kommunikation und Deutsch als Zweitsprache charakterisieren.

Wie unterscheidet sich Mündlichkeit von Schriftlichkeit laut der Arbeit?

Die Arbeit differenziert Mündlichkeit und Schriftlichkeit anhand der Medien (Schallwellen vs. visuelle Muster) sowie der Flüchtigkeit und Planbarkeit der Kommunikation.

Was besagt das Konzept des Scaffolding?

Scaffolding beschreibt die Bereitstellung eines temporären Unterstützungsgerüsts für Lernende, das sukzessive abgebaut wird, sobald die Kompetenz des Kindes steigt.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Förderung des Hör- und Sprechverstehens in mehrsprachigen Klassen
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,0
Autor
Anna-Katharina Komm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V889407
ISBN (eBook)
9783346240965
ISBN (Buch)
9783346240972
Sprache
Deutsch
Schlagworte
förderung hör- sprechverstehens klassen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna-Katharina Komm (Autor:in), 2019, Förderung des Hör- und Sprechverstehens in mehrsprachigen Klassen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/889407
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Leseprobe aus  19  Seiten
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