Non-Profit-Organisationen im Tourismus


Diplomarbeit, 2008
84 Seiten, Note: 2,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1 Einleitung

2 Non-Profit-Organisationen in Deutschland
2.1 Der Begriff der Non-Profit-Organisation
2.2 Abgrenzung von Profit- und Non-Profit-Organisationen
2.3 Der Faktor Arbeit: Die ehrenamtliche Tätigkeit
2.4 Die Finanzierung von Non-Profit-Organisationen
2.5 Der Dritte Sektor - Zwischen Staat und Markt
2.6 Die Organisationsstrukturen der Rechtsformen im Dritten Sektor

3 Non-Profit-Organisationen im Tourismus .
3.1 Der Bereich des Schwarztourismus
3.2 Der Markt der Kinder- und Jugendreisen in Deutschland
3.3 Kirchliche Träger in touristischen NPO am Beispiel des katholischen Ferienwerkes Oberhausen e.V
3.4 Kinder- und Jugendreisen am Beispiel des Jugendferienwerkes des Landessportbundes Nordrhein Westfalen e.V
3.5 Karitative Träger in touristischen NPO am Beispiel der AWO-Reisedienst GmbH und dem Caritas Reisen e.V
3.6 Gewerkschaften und Reisen - Ein Überblick
3.7 Das Reiseangebot deutscher Parteien an Beispielen der SPD-Reise-Service GmbH und CDU-Reisen

4 Ausblick

5 Anhang

6 Literaturverzeichnis

7 Sonstige Quellen

Abkürzungsverzeichnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis:

Abbildung 1 : Nachfrageursachen von Non-Profit-Leistungen

Abbildung 2 : Non-Profit vs. Profit-Organisationen

Abbildung 3 : Strukturen der Profit- und Non-Profit-Organisationen

Abbildung 4 : Mitgliedschaften in freiwilligen Vereinigungen in Deutschland

Abbildung 5 : Finanzierungsstrukturen von Non-Profit-Organisationen im Internationalen Vergleich

Abbildung 6 : Organisation des Dritten Sektors

Abbildung 7 : Hierarchische Organisationsstrukturen des Vereins und einer GmbH

Abbildung 8 : Angebotsstruktur der Kinder- und Jugendreisen in Deutschland 2005

Abbildung 9 : Die Aufenthaltsdauer der Angebote im Kinder- und Jugendreisesegment 2005

Abbildung 10 : Der Transport bei Kinder- und Jugendreisen 2005

Abbildung 11 : Die Kooperationspartner der DGB-Reisen

Abbildung 12 : Die Kooperationspartner der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Abbildung 13 : Die Reiseportale und Kooperationspartner der Gewerkschaft der Polizei

Abbildung 14 : Die Reisekooperationspartner der Ver.di

1 Einleitung

Non-Profit-Organisationen im Tourismus - Ist das möglich? In einem Markt, der von gewinnorientierten Reiseveranstaltern dominiert wird, stellt sich die Frage, ob und in welcher Art und Weise nicht-gewinnorientierte Organisationen, wie kirchliche und karitative Träger, Landessportbünde, Gewerkschaften und Parteien ihren Mitgliedern spezielle Reiseangebote anbieten können.

Bisher wurden Non-Profit-Organisationen aus verschiedenen Branchen heraus betrachtet und analysiert, leider bisher noch nicht im Bezug auf den Tourismus.

Ziel dieser Arbeit ist es, anhand von exemplarischen Gesichtspunkten einen Überblick über das touristische Marktvolumen von nicht-gewinnorientierten Organisationen hinsichtlich ihrer Angebots- und Finanzierungsstrukturen, der Personalsituationen, der Organisationsstrukturen, sowie der Rechtsstrukturen zu geben.

In Kapitel 2 „Non-Profit-Organisationen in Deutschland“ wird die Begrifflichkeit der Non-Profit-Organisation im Allgemeinen definiert (Punkt 2.1) und eine Abgrenzung von Profit- und Non-Profit-Oganisationen vorgenommen (Punkt 2.2). Der Faktor Arbeit, insbesondere die ehrenamtliche Tätigkeit in Non-Profit- Organisationen wird in Punkt 2.3 betrachtet.

Es folgen die Finanzierungsarten von Non-Profit-Organisationen (Punkt 2.4), sowie die Einbettung und Koexistenz von Non-Profit-Organisationen innerhalb des Dritten Sektors, neben den Sektoren Staat und Markt (Punkt 2.5).

Abschließend zum zweiten Kapitel werden die Organisationsstrukturen der Rechtsformen im Dritten Sektor analysiert.

Das dritte Kapitel beschäftigt sich ausschließlich mit dem Angeboten und Strukturen von touristisch ausgelegten Non-Profit-Organisationen.

Kapitel 3.1 setzt sich mit dem Problem des „Schwarztourismus“ innerhalb des Dritten Sektors auseinander, ehe in Kapitel 3.2 auf den Markt der Kinder- und Jugendreisen in Deutschland anhand von statistischen Erhebungen des Bundesforums Kinder- und Jugendreisen e.V. eingegangen wird.

Die Punkte 3.3 bis 3.7 analysieren idealtypische Angebote und Strukturen von Anbietern, anhand exemplarisch ausgewählter Organisationen aus dem touristischen Non-Profit-Bereich. Im Einzelnen werden hier die Kirchlichen Träger anhand des Beispieles des katholischen Ferienwerkes Oberhausen e.V. betrachtet (Punkt 3.3), Kinder- und Jugendreisen am Beispiel des Jugendferienwerkes des Landessportbundes Nordrhein-Westafalen e.V. (Punkt 3.4) , karitative Träger in touristischen Non-Profit-Organisationen am Beispiel der AWO-Reisedienst GmbH und dem Caritas Reisen e.V. (Punkt 3.5), Gewerkschaften und ihre Reiseangebote (Punkt 3.6), sowie das Reiseangebot von deutschen Parteien an Beispielen der SPD-Reise-Service GmbH und CDU-Reisen. Punkt 4 bildet mit einem Ausblick den Abschluss dieser Arbeit.

2 Non-Profit-Organisationen in Deutschland

2.1 Der Begriff der Non-Profit-Organisation

Eine klare Definition, was im Allgemeinen unter Non-Profit-Organisationen (NPO) zu verstehen ist, gestaltet sich nach eingängiger Literaturrecherche als nicht ganz einfach und einheitlich.

So definiert Schwarz NPO als „jene produktiven sozialen Systeme, die zwischen oder neben dem Staat und marktgesteuerten erwerbswirtschaftlichen Unternehmungen spezifische Zwecke der Bedarfsdeckung, Förderung und/oder Interessenvertretung/Beeinflussung für ihre Mitglieder oder Dritte wahrnehmen“.1

Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert NPO als „alle nicht-erwerbswirtschaftlichen Organisationen und Institutionen , welche ganz oder teilweise auf so genannten Nicht-Märkten agieren und nicht individuell nutzbare Güter oder Dienstleistungen gegen mindestens kostendeckende Preise verkaufen, um auf Konkurrenzmärkten Gewinne und Rentabilität aus dem investierten Kapital zu erzielen (wie eine Profit- Unternehmung)“.2

Grenzt man die verschiedenen Interpretationen gegeneinander ab, können NPO dadurch gekennzeichnet sein, dass ökonomische Ziele, bzw. Gewinnziele innerhalb ihres Systems nicht explizit enthalten sind, sondern wenn auch nur als wichtige Rahmenbedingung angesehen werden. Statt ökonomischen Zielen werden demnach soziale- und gesellschaftliche Ziele als Primärziele innerhalb von NPO angesehen.

Das Verfolgen zuvor definierter Interessen (z.B. Partei-Interessen), Bedürfnisbefriedigung und Versorgung von sozialen Gruppierungen (z.B. die Erbringung von karitativen Leistungen im Wohlfahrtsbereich) oder bestimmten Missionen (Bekämpfung der Armut oder des Hungers in der dritten Welt) stehen demnach im Vordergrund.

Eine Leistungsvergütung als Gegenleistung für die Dienste der NPO in Form von Entgelten oder Marktpreisen erfolgt üblicherweise nicht, daher finanzieren sich NPO teilweise über Steuern, Zuschüsse, Mitgliedsbeiträge oder durch öffentliche Spenden.

Das besondere Verhältnis der NPO zum Staat liegt nach Anheier darin, dass der Staat mit Grundlagen und Bedingungen in seiner gesetzgeberischen Funktion auf NPO in Form von Rahmenbedingungen für Vereine oder Stiftungen oder durch die Sozialgesetzgebung einwirkt, aber auch einer Steuerungsfunktion für die Einhaltung bestimmter Wertevorstellungen nachgeht.3

Die hier zugrunde liegende Definition der NPO nach Bruhn ist meines Erachtens am treffendsten:

„Eine Nonprofit-Organisation ist eine nach rechtlichen Prinzipien gegründete Institution (privat, halb-staatlich, öffentlich), die durch ein Mindestmaß an formaler Selbstverwaltung, Entscheidungsautonomie und Freiwilligkeit gekennzeichnet ist und deren Organisationszweck primär in der Leistungserstellung im nichtkommerziellen Sektor liegt.“4

2.2 Abgrenzung von Profit- und Non-Profit-Organisationen

Non-Profit-Organisationen haben sich im Laufe der letzten Jahre in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen etabliert.

Historisch gesehen liegen ihre Ursprünge in der Begründung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) im 19. Jahrhundert, welches bis heute die Rechtsformen der Vereine und Stiftungen festlegt und zugleich unter die Genehmigungspflicht des Staates gestellt wird. Die Ursprünge des Stiftungswesens in kirchlicher Tradition lassen sich sogar bis ins Mittelalter zurückverfolgen.5

In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden die uns bis heute bekannten Wohlfahrtsverbände wie Diakonie, Caritas, das Deutsche Rote Kreuz oder die Arbeiterwohlfahrt, auf der Basis ihrer jeweiligen Weltanschauung oder konfessionellen Orientierung. In den siebziger und achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts erblickten im Zuge des gesellschaftlichen Umbruchs in Deutschland immer mehr Initiativen und Gruppierungen der „neuen“ sozialen Bewegung, wie Umweltschutz- ,Friedens- und Frauenbewegungen das Licht der Welt , mit dem gemeinsamen Ziel neue, gesellschaftspolitische Perspektiven und individuell ausgerichtete Lebensalternativen zu entwerfen und selbst zu realisieren.

Im Zuge dieser gesellschaftlichen Veränderungen gewannen NPO immer mehr an Bedeutung welche nach Bruhn an Hand von vier wechselseitigen Faktoren (Ökonomische-, Politische-, Demographische- und Gesellschaftliche Faktoren) verstanden werden kann und in Abbildung 1 dargestellt ist.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Nachfrageursachen von Non-Profit-Leistungen

(Quelle: Bruhn, M. (2005), S. 29, in Anlehnung an Meffert/Bruhn (2003), S.6)

Nach Bruhn hat beispielsweise die Verkürzung der Arbeitszeit ein erhöhtes Bedürfnis nach Freizeitaktivitäten und Erholung hervorgerufen, welche gerade im kulturellen-, sportlichen- und freizeitlichen- Bereich der NPO zu erheblichen Zuwachsraten im organisierten Vereinswesen geführt haben. Ebenso steigt der Bedarf an Non-Profit-Leistungen im Bereich der Kinder-, bzw. Familienbetreuung (Kindertagesstätten, Kleinkinderbetreuung) auf Grund der ansteigenden Erwerbsquote der Frauen.

Ursachen in der verstärkten Nachfrage nach Non-Profit-Leistungen im sozial- karitativen Bereich sind die demographischen Faktoren, also der hohe Anteil der älteren Personen in Deutschland und die insgesamt steigende Lebenserwartung.

Als ökonomische Einflussfaktoren nennt Bruhn die verstärkten wirtschaftlichen Krisen, die zunehmende Kluft einer Zwei-Klassen-Gesellschaft in Deutschland und den Rückzug kommerzieller Unternehmen aus für sie nicht mehr lukrativen Geschäftsbereichen, wie z.B. die Aufgabe bestimmter Strecken im Nahverkehr der Bahn. Als politische Faktoren sieht Bruhn das immer mehr sinkende Vertrauen der Bevölkerung zu staatlichen Institutionen und der Politik an sich. 6

Demnach steigt in allen Bereichen die Nachfrage nach non-profit-organisierten Institutionen, die Alternativen und neue Problemlösungsansätze in diversen Aktionsfeldern bieten.

Non-Profit-Organisationen, die als Institutionen wie Vereinen, Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden oder als gemeinnützige GmbHs auftreten, besitzen verschiedene Ansichten und Absichten.

Motive für die Entstehungen solcher meist sozialen Non-Profit-Organisationen sind die Unterversorgung der sozialen Leistungen durch den Staat (1. Sektor), bzw. die unzureichende Versorgung von relevanten Angeboten durch den Markt (2. Sektor). Allgemein bezeichnet man Non-Profit-Organisationen in diesem Zusammenhang auch als Dritten Sektor, welcher sich einerseits vom Staat und andererseits von erwerbswirtschaftlichen Organisationen abgrenzt (hierzu auch Kapitel 2.3).7

„Sie ( Anm. NPO) gehören daher weder zum Sektor Markt noch zum Sektor Staat, sondern liegen sozusagen dazwischen, indem sie als private Organisationen gemeinwohlorientiert tätig und im Dienst von Gesellschaft und Gemeinschaft aktiv sind.8

Nicht selten wird in der Literatur auch von einem vierten Sektor gesprochen. Dieser Sektor wird den privaten Haushalten (informelle Sphäre) zugeordnet und in Form von gemeinschaftlichen Gebilden wie Clans oder Familien abgebildet.9 Da dieser Sektor formal nicht klar abgegrenzt ist, wird auf diesen in den weiteren Ausführungen auch nicht weiter eingegangen.

Verfolgen Profit-Organisationen primär ökonomischen Zielen, wie Gewinnmaximierung, Kostendeckung oder Marktanteilen, stehen bei Non-Profit- Organisationen eher soziale- oder gesellschaftliche Gesichtspunkte, wie Weltanschaulichkeit, karitative Leistungserbringung , Missionen ( z.B. Verringerung des Hungers in Dritte-Welt-Staaten) oder das Verfolgen von zuvor definierten Interessen im Vordergrund ( z.B. der „Traum“ von gemeinsamen Ferien mit der Familie). Veranschaulicht werden diese Aspekte anhand der Gegenüberstellung der beiden Organisationsformen in Abbildung 2.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Non-Profit vs. Profit-Organisationen

(Quelle: Pankau, E. (2002), S.38)

Die gegenseitige Indifferenz von Profit- und Non-Profit-Organisationen führte in den letzten Jahren zu zunehmenden speziellen Problemlagen:

Die ökonomisch ausgerichteten Profit-Organisationen müssen sich immer mehr mit Umweltveränderungen aus dem sozialen Bereich, die Non-Profit-Organisationen immer mehr mit den ökonomischen Umweltveränderungen auseinandersetzten.10

Demnach sind es gerade die NPO, die sich den immer neuen Herausforderungen einer sich schneller wandelnden Gesellschaft stellen müssen, und bei akuter Geldnot durch staatlich gekürzte Subventionen, Mitgliederschwund, einem verändertem Freizeitverhalten und verstärktem Individualismus der Gesellschaft eine Modernisierung und Überdenkung ihrer Strukturen vornehmen müssen.

Die unterschiedlichen Strukturmerkmale von Profit- und Non-Profit-Organisationen sind in Abbildung 3 gegenübergestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Strukturen der Profit- und Non-Profit-Organisationen

(Quelle: Pankau, E. (2002), S. 17)

Auf das Strukturmerkmal „Finanzmittel“ wird in Kapitel 2.4 näher eingegangen, der „Faktor Arbeit“ wird in Kapitel 2.3 betrachtet.

2.3 Der Faktor Arbeit: Die ehrenamtliche Tätigkeit

Ein wesentlicher Unterschied der marktwirtschaftlich-agierenden Profit Unternehmungen zu den gemeinwirtschaftlichen Non-Profit-Organisationen liegt im Faktor Arbeit, auf den ich hier näher eingehen möchte: Sind in ProfitOrganisationen vornehmlich hauptamtlich angestellte Mitarbeiter beschäftigt, stellen sich im Non-Profit-Bereich eher Beschäftigungsverhältnisse auf ehrenamtlicher oder freiwilliger Basis der Mitgliedern gegenüber.

Laut einer Pressemitteilung des Bayrischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialforschung, Familie und Frauen vom 18. Oktober 2007 ist jeder dritte Bundesbürger heute freiwillig oder ehrenamtlich aktiv, das sind demnach ca. 22 Millionen Menschen in Deutschland.11

Ehrenamtlichkeit als solches bezeichnet freiwillig eingegangene, meist unentgeltliche (z.T. nur Aufwandsentschädigungen für Mitglieder) Engagementform von Personen in freiwilligen Vereinigungen in öffentlichen Ämtern. Neben der Freiwilligkeit und Unentgeldlichkeit der Arbeit (Ehrenamtliche Mitarbeiter sind keine normalen „Arbeitnehmer“, sie arbeiten aus ideellen Gründen) können außerdem noch folgende Kennzeichen der ehrenamtlichen Tätigkeiten genannt werden: „Nebenberuflichkeit“ bedeutet, das der/die ehrenamtliche Mitarbeiter/Mitarbeiterin im Hauptberuf einer Vollzeitbeschäftigung nachgeht, als Hausfrau tätig ist oder bereits pensioniert ist. „Laienarbeit“ bedeutet, dass Ehrenamtliche Mitarbeiter zumeist keine spezifischen Fachkenntnisse oder fachspezifische Ausbildung besitzen. “Fremdhilfe“ bedeutet, das die geleistet Arbeit der Ehrenamtlichen Dritten zugute kommt (zumindest teilweise).12

Jütting grenzt Ehrenamtlichkeit wie folgt ab: „Mit anderen Worten, Ehrenamtlichkeit wird nicht als moralische Haltung normativ gefasst (sie kann es aber durchaus sein), sondern sie besitzt einen Doppelcharakter. Sie ist einerseits individuelles Handeln und andererseits Arbeit, d.h. ein Produktionsfaktor.“13

Traditionell ist die ehrenamtliche Tätigkeit bei Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen und Gewerkschaften und Parteien anzusiedeln (Vgl. Abbildung 4) , heute wird jedoch diskutiert , ob der Begriff der Ehrenamtlichkeit noch zeitgemäß ist, da es sich weder um „Ehre“ noch um ein „Amt“ halte. Demnach spricht man heute eher von einem „freiwilligen, oder Bürgerschaftlichen Engagement“, welches in den letzten Jahren einen immensen Aufschwung in Deutschland in Form von Selbsthilfegruppen, Projektgruppen oder Bürgerinitiativen zu verzeichnen hatte, gegenüber stagnierenden Zahlen der ehrenamtlich engagierten Mitgliedern z.B. aus den Wohlfahrtsverbänden.14

Die Ehrenamtlichen werden heute in „alte“ und „neue“ Mitglieder bezüglich ihrer Motive zur freiwilligen Tätigkeit klassifiziert. „Alte“ Ehrenamtliche arbeiten vornehmlich in sozialen Organisationen und bieten ihre Dienste eher langfristig und verbindlich an. Ihre Motive sind hierbei der Wille zur Mitverantwortung, die Hilfsbereitschaft, ihr Glaube oder die moralische Verpflichtung.

„Neue“ Ehrenamtliche werden eher „egoistische“ Motive, wie Persönlichkeitseinbindung, berufliche Kompetenz und der Wille „etwas bewegen zu wollen“ zugeschrieben. Im Sinne der Selbstverwirklichung der „neuen“ Ehrenamtlichen liegt auch der Zeitraum des Engagements: „Neue“ Ehrenamtliche binden sich nur zeitlich begrenzt an eine Organisation, zumeist nur solange sie ein persönliches Interesse an der Sache haben.15

Bürgerschaftliches Engagement schließt ein breites Spektrum von Aktivitäten und Engagementformen in Form von sozialen-, politischen- und geselligen Komponenten mit ein: Neben der einfachen Mitgliedschaft und der aktiven Mitarbeit in Vereinen und Verbänden, Gewerkschaften und politischen Gremien, der freiwilligen, unentgeldlichen Mitarbeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen oder die Beteiligung an Protestaktionen von Bürgerinitiativen oder sozialen Bewegungen (z.B. Frauenbewegungen), steht außerdem auch das finanzielle Engagement von Bürgerinnen und Bürgern (in Form von Spenden), sowie von Unternehmen (Gründung von Stiftungen).16

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Mitgliedschaften in freiwilligen Vereinigungen in Deutschland (Bevölkerungsbefragung 2001, Mehrfachantworten, Angaben in Prozent

(Quelle: Braun, S. (1998), S.135)

In Bezug auf die Besonderheiten der Personalstrukturen im sozialen Bereich der NPO sind neben der Koexistenz von bezahlter Arbeit und ehrenamtlichen Engagement (Vgl. Ridder/Neumann (2001), S.244) auch der Einsatz von Zivildienstleistenden (als „quasi militärische Zwangsverpflichtung“) und 1-Euro-Job- Stellen zu nennen, die neue Arten von Mitarbeitern für NPO hervorrufen.17

Jedoch sind diese „Zwangsverpflichtungen“ von neuen Mitarbeitern oft zeitlich begrenzt (Bsp.: Zivildienst) oder haben mit dem Grundsätzen der ehrenamtlichen Tätigkeiten der Organisationen nichts mehr gemein.

Der besondere Stellenwert der ehrenamtlichen Mitarbeiter in NPO liegt einerseits darin, das sie keine, oder kaum Personalkosten verursachen und die Mitarbeiter auf Grund ihrer Freiwilligkeit stark motiviert sind. Als negative Aspekte sind z.B. mangelnde fachliche Kenntnisse, Abstimmungsprobleme zwischen bezahlten und unbezahlten Mitarbeitern, sowie geringe Zuverlässigkeit und Stabilität infolge fehlender Vertragsmodalitäten der Mitarbeiter.18

2. 4 Die Finanzierung von Non-Profit-Organisationen

Auf Grund immer weniger zur Verfügung stehender staatlicher Zuschüsse und Kürzungen öffentlicher Gelder, sowie Spendeneinbußen sind gerade NPO aus dem sozialen Bereich darauf angewiesen neue Wege einzuschlagen. Neben der Rekrutierung neuer freiwilliger Mitarbeiter sind die Organisationen nicht nur untereinander in einen Konkurrenzkampf um die Ressource „Zeit“ verwickelt, sondern müssen auch alternative, neue Wege im Bereich des „Fundraising“ gehen. Unter „Fundraising“ werden sämtliche Aktivitäten einer Nonprofit-Organisation zur Beschaffung finanzieller Mittel sowie geldwerter Güter und Dienstleistungen - im Sinne von Spenden - verstanden.19

Bei rückläufiger Bereitschaft der Bevölkerung für gemeinnützige Organisationen zu spenden, versuchen diese nun neue Geldquellen in Form von Sponsoring, Stiftungen oder Erbschaften für ihre Zwecke zu nutzen.20

Die bereitgestellten Mittel der öffentlichen Hand in Deutschland betragen nach Salamon/Anheier etwa 64%, selbst erwirtschaftete Mittel (inklusive Mitgliederbeiträgen) 32% und Spenden und Sponsoring verbuchen nur 3% der Finanzierungsstrukturen von Non-Profit-Organisationen (Vgl. Abbildung 5).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Finanzierungsstrukturen von Non-Profit-Organisationen im internationalen Vergleich

(Quelle: Salamon / Anheier (1999), S.24)

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland zwar in dem Bereich der Leistungen der öffentlichen Hand über dem Länderdurchschnitt von 42%, im Bereich der selbst erwirtschafteten Mittel jedoch unter dem Länderdurchschnitt von 47%. Der Bereich Spenden und Sponsoring ist am schlechtesten ausgeprägt und liegt mit 3% weit unter dem Länderdurchschnitt von 11%.

Der Aufholbedarf im Bereich Spenden und Sponsoring in Deutschland wird deutlich, wenn man im internationalen Vergleich die USA heranzieht, die eine größere Professionalität im Bereich des „Fundraising“ hervorbringt. So ist es nicht verwunderlich, dass US-Bürger beispielsweise 0,57 Prozent ihres Einkommens für gemeinnützige Zwecke spenden, im Gegensatz dazu stehen aber gerade einmal 0,18 Prozent des Spendenanteils des Einkommens der Deutschen Bürger (Vgl. Salamon/Anheier 1994).

Gerade im Bereich des „Fundraising“ besteht also für NPO die Chance ungenutzte Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen, bzw. auszubauen.

Einzelne Non-Profit-Organisationen, wie z.B. Greenpeace weichen allerdings erheblich von den Finanzierungsstrukturen der meisten deutschen NPO ab. Sie finanzieren sich nicht durch öffentliche Geldgeber, sondern werden voll aus Spendengeldern finanziert. Der Großteil deutscher NPO bedient sich jedoch nach wie vor voll am Topf der staatlichen Mittel und finanziert sich sonst gar nicht, oder nur ganz gering durch Spendeneinnahmen.21

Im Bereich der Finanzierung durch Leistungsentgelte stellen sich NPO vor Gefahren: Der Gemeinnützigkeits-Gedanke muss vorherrschen, ein zu wirtschaftlich ausgelegte Interpretation der Organisation führt zur Missachtung der eigentlichen ideellen Grundlagen der NPO und kann sogar aus rechtlicher Sicht bis zu einem Verlust der Gemeinnützigkeit führen.

Die staatliche Förderung erfolgt nicht aus einem „Topf“, sondern wird von Kommunen, Ländern, dem Bund oder der Europäischen Union bereitgestellt. Bei den Privaten Förderern gibt es drei Hauptgruppen: Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen, aber auch die Kirchen, vereinzelt auch Vereine, welche andere NPO fördern. Auch Bußgelder, welche von Gerichten und Staatsanwälten in Form von Geldstrafen verhängt werden, können als mögliche Einnahmequelle von NPO angesehen werden (Vgl. Haibach, M (1998), S. 478).

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass NPO sich durch Mischformen aus dem Ersten, Zweiten und Dritten (und auch z.T. Vierten) Sektor finanzieren, wobei der Hauptanteil von staatlicher Seite zugeführt wird.

Mangelnde Kompetenzen der NPO hinsichtlich des Marketing- und Finanzverhaltens der NPO zeigen jedoch die noch unausgeschöpften Potentiale im Bereich des Sponsoring und Fundraising.

Allerdings kann zu viel betriebswirtschaftliches Handeln der NPO zu einem Verlust der Gemeinnützigkeit führen und demnach zur Einstellung der staatlichen Unterstützungen.

2.5 Der Dritte Sektor - Zwischen Staat und Markt

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6: Organisation des Dritten Sektors

(Quelle: http://www.bpb.de/publikationen/XUZ8YK,3,0,WassindVerb%E4nde.html, Zugriff am 03.12.2007)

In Anlehnung an Abbildung 6 wird die Gesamtheit aller Organisationen in drei Sektoren unterteilt: Der erste ist der staatliche Sektor, zu dem alle staatlichen Institutionen wie Parlamente, Regierungen, Verwaltungen, Justiz und öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Museen oder Theater gehören.

Der zweite Sektor ist der Markt, welcher Multinationale Konzerne, sowie Groß-, Mittelständische- und Kleinunternehmen umfasst und primär auf Profitmaximierung ausgelegt ist.

Zum Dritten Sektor gehören Wohlfahrtsverbände, gemeinnützige Einrichtungen im Kultur- und Freizeitbereich, Entwicklungshilfe- und Umweltorganisationen, Verbraucher- und Interessenverbände, staatsbürgerliche Vereinigungen, Vereine, Initiativgruppen, Stiftungen , Kirchen und Kammern, sowie andere nicht-staatliche Organisationen.

Der Dritte Sektor zeichnet sich vor allem durch sein geringeres Maß an Bürokratie aus, ist wesentlich flexibler als staatliche Behörden, verfolgt Gemeinwohlorientierte Ziele und ihr Zweck besteht in der Annäherung an ideelle Ziele.

„Der entscheidende Unterschied zwischen dem Dritten Sektor und den anderen beiden Sektoren besteht jedoch darin, dass nur im Dritten Sektor die Solidarität als Motiv, Motivation als Medium der Handlungskoordination von Mitgliedern, Mitarbeitern sowie Förderern einen zentralen Stellenwert besitzt. Ohne kontinuierlichen Zufluss der Ressource Solidarität sind Dritte-Sektor- Organisationen, im deutlichen Gegensatz zu marktwirtschaftlichen, aber auch staatlichen Einrichtungen, nicht überlebensfähig.“ 22

Der „Solidaritätsgedanke“, welcher bereits im 19. Jahrhundert vor allem bei Verbänden der freien Wohlfahrtspflege zu verzeichnen war, ist bis heute bei Organisationen des Dritten Sektors als eine Kernkompetenz zu verstehen. Als „gesellschaftliche Kräfte“ sind Organisationen aus dem Dritten Sektor in Bereichen aktiv, in denen weder Staat noch Markt ausreichende Hilfestellungen gewährleisten können.

Die Formen der solidarischen Unterstützungen sind vielfältig, wobei zu den prägnantesten Formen die freiwillige Mitarbeit und das ehrenamtliche Engagement gehören, aber auch monetäre- und Sachspenden sowie die ideelle, solidarische Unterstützung der Werte und Ziele der Organisationen.

Im Zuge der zunehmenden Ökonomisierung im Bereich der sozialen Arbeit müssen sich Non-Profit-Organisationen immer mehr mit ihrem Verhältnis zum Markt und Staat auseinandersetzten. Von marktwirtschaftlicher Seite her drängen gerade im Sozialbereich immer mehr privat-kommerzielle Anbieter in den Markt, die als direkte Konkurrenten angesehen werden müssen und deren Absicht die Abschöpfung von Konsumentenrente ist.

Um „wettbewerbsfähig“ zu bleiben müssen sich NPO verstärkt um ein Kostenbewusstes und effizientes Arbeiten bemühen, das aufgrund immer knapper werdender öffentlicher Gelder und Spenden, hin zu einem mehr ökonomischen Umdenken führt, ohne jedoch die sozialen Dimensionen und den Kerngedanken der Non-Profit-Orientierung zu verlieren.23

Die Reformprozesse innerhalb von sozial-agierenden NPO hin zu mehr betriebswirtschaftlichen Denken und Handeln führt mitunter zum Ansatz von moralischen Selbstzweifeln:

Kann eine Non-Profit-Organisation gleichzeitig effizient und teilweise kostendeckend arbeiten, ohne seine Werte und Ideale zu vernachlässigen? - „Ja, sie kann“, so argumentiert Hauser, indem er das Kostendeckungsprinzip auf andere Bereiche bezieht: „Wenn es etwa aufgrund von Suchtproblemen einen Beratungsbedarf gibt, der mitunter nichts mit finanzieller Unsicherheit zu tun hat, dann ist es nicht unanständig, für gute und „notwendige“ Beratungsarbeit auch Bezahlung zu verlangen. Das Verlangen einer finanziellen Gegenleistung kann dem Klienten sogar das berechtigte Gefühl vermitteln, nicht nur schwach und hilfsbedürftig zu sein, sondern auch über Stärken und Leistungsvermögen zu verfügen. Aber: So nötig, berechtigt und sinnvoll das Streben nach möglicher Kostendeckung auch ist, so wenig darf es das primäre Kriterium bei der Auswahl möglicher Aktivitäten sein.“ 24

Neben der Kostenorientierung der NPO wird auch der Ratschlag zu mehr Kundenorientiertem Verhalten als kritisch angesehen, so besteht die Gefahr, dass der Mensch als reines Marketing-Objekt, anstatt als Person-Objekt im Mittelpunkt der Arbeit angesehen wird.

Marktwirtschaftlich-Orientierte Zielsetzung der NPO sollte es demnach sein, eine zielbewusste Leistungsselektion vorzunehmen, sich auf seine Kernkompetenzen zu beschränken, und sich bewusst zu werden, welche Leistungen besonders notwendig sind und falls nicht unbedingt erforderlich, im betriebswirtschaftlichen Sinne „outgesourced“ werden können.

Hinzu kommt außerdem, dass Weiterbildungsmöglichkeiten für hoch qualifiziertes Personal, eine systematisch gesicherte Qualität, ein hohes fachliches Niveau und ein zeitnaher Aktualisierungsgrad neuer auftretender sozialen Probleme zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen führen kann.

Das Verhältnis von NPO zum Staat muss ebenfalls herangezogen werden: Welche Art der Kooperation ist für die Zielgruppe die geeignete und von welcher profitieren die Hilfesuchenden am meisten? Nach Hauser hat sich zwar das Verhältnis von Wohlfahrtsverbänden zum Staat seit Gesetzesänderungen Ende der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts erheblich verbessert, jedoch mahnt Hauser auch, dass diese Änderungen zu einem Verlust der einst prioritären Stellung der Verbände und zu einer Begünstigung der privatgewerblichen Anbieter geführt hat.25

Die weitgehende inhaltliche Autonomie von NPO muss gewährleistet sein, damit NPO auch weiterhin als glaubhafte, vertrauensvolle Organisationen von Außenstehenden Personen betrachtet werden können: „Die Wohlfahrtsverbände arbeiten als gesellschaftliche Kräfte des Dritten Sektors aus eigenen geistigen Ressourcen heraus und handeln inhaltlich weitgehend autonom. Wer diese Autonomie mit dem goldenen Zügel einer restriktiven Förderung untergräbt, der degradiert die Wohlfahrtsverbände zu quasi-staatlichen, bloß ausführenden Subunternehmern staatlicher Sozialpolitik. Damit aber bleibt nicht nur das Innovationspotential des Dritten Sektors ungenützt, sondern auch die Bedürfnisse der Klienten nach neuen und vielfältigen Konzepten unberücksichtigt.“26

Auch innerhalb des Dritten Sektors werden NPO zunehmend von Konkurrenten unter Druck gesetzt: Kleine und kleinste verbandsunabhängige Träger in Form von Initiativen, Vereinen oder Selbsthilfegruppen drängen in den Sektor.

[...]


1 Schwarz, P (2005), S.31

2 Gabler Wirtschafts-Lexikon (2000), S. 2256

3 Vgl..Anaheier, K. H. (1998), S. 351

4 Bruhn, M. (2005), S. 33, in Anlehnung an Purtschert,R. (2001)

5 Vgl. Zimmer,A / Priller, E. 2004, S.45 ff

6 Vgl. Bruhn, M. (2005), S. 29 ff.

7 Vgl. Bruhn, M. (2005), S.27

8 Zimmer,A./ Vilain,M. (2005), S.13-14

9 Vgl. Zimmer,A. / Priller, E. (2004), S.16

10 Vgl. Pankau, E. (2002), S. 1

11 Vgl. http://www.stmas.bayern.de/cgi-bin/pm.pl?PM=0710-508.htm , Zugriff am 16.12.2007

12 Vgl. Hoflächer,S. (1999), S.52-53

13 Jütting, D.H., (1998), S. 273

14 Vgl. Rüth, S. (1998), S. 315

15 Vgl. Rüth, S. (1998), S.316

16 Vgl. Zimmer/Vilain (2005), S.7-10

17 Vgl. Bruhn, M. (2005), S.294

18 Vgl. Ridder, H.G./Schmid, R. (1999), S.15

19 Vgl. Haibach, M (1998), S.21

20 Vgl. Rüth, S. (1998), S.317

21 Haibach, M. (1998), S.476-478

22 Birkhölzer/Klein/Priller/Zimmer (2005), S.10

23 Vgl. Hauser, A. (1998), S.217

24 Hauser, A.. (1998), S. 219

25 Vgl. Hauser, A. (1998), S.221

26 Hauser, A. (1998), S. 222

Ende der Leseprobe aus 84 Seiten

Details

Titel
Non-Profit-Organisationen im Tourismus
Hochschule
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Note
2,3
Autor
Jahr
2008
Seiten
84
Katalognummer
V89215
ISBN (eBook)
9783638026154
ISBN (Buch)
9783638939409
Dateigröße
3319 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Non-Profit-Organisationen, Tourismus
Arbeit zitieren
Dipl.-Betriebsw. (FH) Stefan Gorniok (Autor), 2008, Non-Profit-Organisationen im Tourismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89215

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