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Sheffield. Eine Stadt zwischen Stahl, Manufaktur, Kultur und Rhetorik

Title: Sheffield. Eine Stadt zwischen Stahl, Manufaktur, Kultur und Rhetorik

Term Paper , 2007 , 19 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Christopher Hohlbaum (Author)

English Language and Literature Studies - Culture and Applied Geography
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Inhalt

1 Einleitung
2 Sheffield – eine historische Betrachtungsweise
3 Vom Stahl zum Rost
4 Eine Kulturpolitik als Ausweg aus der Krise?
4.1 Ein rhetorischer Neuanfang 4.2 „public-private partnerships“ 4.2.1 Beispiel 1: Die Universiade 1991 4.2.2 Beispiel 2: Kultur in die Industrieviertel !
4.2.3 Vom Wandel eines Stadtkerns
4.3 Sozio-ökonomische Auswirkungen
5 Die Zukunft – nächste Schritte
6 Fazit
7 Literatur


1 Einleitung

Wer als Außenseiter an Sheffield denkt, denkt automatisch an Stahl. Diese Vereinfachung liegt jedoch irgendwo zwischen Halbwahrheit und Mythos. Warum wird Stahl immer noch 1:1 assoziiert mit der Stadt Sheffield? Wie entstand diese Verbindung? Hat sie noch Existenzberechtigung?
Denn es ist schwer zu leugnen, dass sich Sheffield nachhaltig verändert hat. Man könnte sogar behaupten, dass der Strukturwandel der Stadt sich in den letzten dreißig Jahren mustergültig entwickelt hat und sogar vielen ehemaligen Industriemetropolen Europas weit voraus ist. Doch erscheint dem fremden Besucher der Stadt die Schere der Vergangenheit zur Zukunft nur allzu deutlich – es scheint als ob sich nicht alle Teile fügen wollen.
Im Zuge der „urban regeneration“ mussten und werden auch gegenwärtig die Spuren der „old industries“ reduziert. Fehler oder Fortschritt?
In den nachfolgenden Seiten sollten die Strukturen der Stadt gegenwärtig wie auch historische beleuchtet werden. In diesem Falle verhält es sich bei einer Stadt nicht unbedingt anders als bei Menschen: um auch nur andeutungsweise das Sein zu verstehen ist es notwendig die Entwicklung zu betrachten.
Im zweiten Teil sollte auch die aktuelle Strategieverfolgung betrachtet werden. Wie wird Sheffield aus der Krise geführt? Gibt es eine besondere Methode, die alle sozioökonomischen Probleme lösen soll und wie sieht dieser Masterplan aus? Oder sind es verschiedene Ansätze, Tendenzen, die zaghaft versucht werden, aber durch Inkonsequenz zum Scheitern verurteilt sind?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 SHEFFIELD – EINE HISTORISCHE BETRACHTUNGSWEISE

3 VOM STAHL ZUM ROST

4 EINE KULTURPOLITIK ALS AUSWEG AUS DER KRISE?

4.1 EIN RHETORISCHER NEUANFANG

4.2 „PUBLIC-PRIVATE PARTNERSHIPS“

4.2.1 BEISPIEL 1: DIE UNIVERSIADE 1991

4.2.2 BEISPIEL 2: PUNKROCK IN DER STAHLSCHMIEDE - KULTUR IN DIE INDUSTRIEVIERTEL !

4.2.3 VOM WANDEL EINES STADTKERNS

4.3 SOZIO-ÖKONOMISCHE AUSWIRKUNGEN

5 DIE ZUKUNFT – NÄCHSTE SCHRITTE

6 FAZIT

7 LITERATUR

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den strukturellen Wandel der Stadt Sheffield von einem ehemaligen Zentrum der Stahlindustrie hin zu einem modernen Standort mit neuen wirtschaftlichen Standbeinen. Dabei wird analysiert, inwieweit politische Strategien und Kulturpolitik erfolgreich zur Bewältigung der sozioökonomischen Krise beitragen konnten.

  • Historische Entwicklung von Sheffield zur „Steel city“
  • Der Niedergang der Schwerindustrie und dessen Folgen
  • Analyse der städtischen Krisenbewältigung und Regenerationsstrategien
  • Einsatz von Public-Private-Partnerships und Kulturpolitik
  • Sozioökonomische Auswirkungen des Strukturwandels

Auszug aus dem Buch

4.2.2 Beispiel 2: Punkrock in der Stahlschmiede - Kultur in die Industrieviertel !

Durch die Etablierung der „creative industries“ (CI) wurde eine weitere Hilfsmaßnahme zur ökonomischen Stabilisierung der Stadt ins Leben gerufen (SHEFFIELD CITY COUNCIL 2007). Abermals galt das Ziel eine wirtschaftliche Streuung zu erreichen, weshalb sich auch der Fokus der CI in Richtung Software, Medien, Games, Grafik, Mode, Design, Architektur, Musik und Kunst verlagerte (RATZENBÖCK et al. 2004:9f.). Das Hauptmerkmal der CI (nicht zuletzt auch ihr Selbstbildnis) ist Schöpferkraft, die Schaffung von Kreativem verpackt in Produkten und / oder Dienstleistungen. Eines der von ihnen in Angriff genommenen Projekte waren die „Cultural industries quarter“ (CIQ), welche eine Fläche von über 2km2 umfassen. Diese Viertel waren nach DABINETT (2004:417) noch bis in die Mitte der 60er Jahre bewohnt und in einem Bezirk in dem hauptsächlich Stahlarbeiter(familien) untergebracht waren.

Ein interessantes, weil unerwartetes Argument bringen BROWN et al. (2000:439) hervor: sie führen zu der Entwicklung der CIQ auch den Erfolg diverser Punk-Bands der 70er Jahre aus der South Yorkshire’n Region an bzw. räumen ein, dass dieser Einfluss hatte. Auch hierauf hat die Stadt durch entsprechende Einrichtungen reagiert. Die Red Tape rehearsal and recording studios seien an dieser Stelle erwähnt (BETTERTON 1993:11). Es ist anzunehmen, dass das mit einer Stärkung des Kultursektors begründet wurde, doch sollte man durchaus einmal betonen, dass eine solche Förderungspolitik in diesem Kontext ungewöhnlich, dennoch aber begrüßenswert ist. Zumindest ist das eine Ansicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik des Strukturwandels von Sheffield und Darlegung der zentralen Fragestellungen der Arbeit.

2 SHEFFIELD – EINE HISTORISCHE BETRACHTUNGSWEISE: Darstellung der historischen Entwicklung zur Stahlmetropole und des Aufstiegs während der Industrialisierung.

3 VOM STAHL ZUM ROST: Analyse des Niedergangs der Metallindustrie, des Arbeitsplatzverlustes und des sozioökonomischen Einbruchs in den 70er und 80er Jahren.

4 EINE KULTURPOLITIK ALS AUSWEG AUS DER KRISE?: Untersuchung politischer Maßnahmen zur Stadterneuerung, insbesondere durch Public-Private-Partnerships und die Förderung kreativer Industrien.

5 DIE ZUKUNFT – NÄCHSTE SCHRITTE: Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und die Notwendigkeit der Identitätsfindung zwischen Tradition und moderner Globalisierung.

6 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der Regenerationserfolge und Reflexion über die Herausforderungen für die Stadtentwicklung.

7 LITERATUR: Auflistung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen zur Unterstützung der Argumentation.

Schlüsselwörter

Sheffield, Strukturwandel, Stahlindustrie, Deindustrialisierung, Urban Regeneration, Public-Private-Partnerships, Kulturpolitik, Creative Industries, Sozioökonomie, Stadtentwicklung, Beschäftigung, Wirtschaftskrise, Lower Don Valley, Arbeitsmarkt, Stadtmarketing

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den massiven Strukturwandel der britischen Stadt Sheffield, die vom Zentrum der Stahlproduktion zum modernen Dienstleistungs- und Kulturstandort transformiert wurde.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die historische Bedeutung der Metallindustrie, die Auswirkungen des industriellen Niedergangs sowie moderne Ansätze der Stadtplanung und -entwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Sheffield durch politische Interventionen, Partnerschaften und die gezielte Förderung neuer Wirtschaftszweige versucht hat, die wirtschaftliche Krise zu überwinden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Untersuchung stadtpolitischer Entwicklungen und Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse, die Schilderung des wirtschaftlichen Zusammenbruchs sowie eine detaillierte Betrachtung von Regenerationsprojekten wie der Universiade und dem Cultural Industries Quarter.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Strukturwandel, Steel City, Deindustrialisierung, Public-Private-Partnerships und städtische Erneuerung.

Warum wird im Dokument auf die Universiade 1991 eingegangen?

Die Universiade wird als ein umstrittenes, aber prägendes Großprojekt angeführt, um zu illustrieren, wie die Stadt versuchte, durch sportliche Großereignisse internationale Aufmerksamkeit und wirtschaftliche Impulse zu generieren.

Welche Rolle spielt die Kulturpolitik für Sheffields Regeneration?

Die Kulturpolitik fungiert als ein Instrument der ökonomischen Stabilisierung, wobei durch die Förderung von Kreativvierteln versucht wird, neue Arbeitsplätze zu schaffen und ein modernes Stadtimage aufzubauen.

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Details

Title
Sheffield. Eine Stadt zwischen Stahl, Manufaktur, Kultur und Rhetorik
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für fremdsprachliche Philologien)
Grade
1,8
Author
Christopher Hohlbaum (Author)
Publication Year
2007
Pages
19
Catalog Number
V89404
ISBN (eBook)
9783638028806
ISBN (Book)
9783638926904
Language
German
Tags
Sheffield
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christopher Hohlbaum (Author), 2007, Sheffield. Eine Stadt zwischen Stahl, Manufaktur, Kultur und Rhetorik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89404
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