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Die optimale Gestaltung von Sportligen

Title: Die optimale Gestaltung von Sportligen

Seminar Paper , 2007 , 23 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Kristiane Prescha (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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Summary Excerpt Details

In Ligen mit Klubs, die ihren sportlichen Erfolg zu maximieren versuchen, hilft Beteiligung des Auswärtsteams an den Eintrittseinnahmen, finanzielle und Spielstärkeunterschiede zu reduzieren und die Spiele so attraktiv zu halten. Die Seminararbeit untersucht, unter welchen Bedingungen dies auch in Ligen mit profitmaximierenden Klubs der Fall ist. Die Analyse im Nash-Gleichgewichtsmodell mit zwei Klubs verdeutlicht, dass Eintrittseinnahmeteilung eine Liga unausgeglichener machen kann, wenn der Investitionsanreiz des Klubs mit kleinerer Anhängerschaft stärker gedämpft wird als der Investitionsanreiz des Klubs mit größerer Anhängerschaft. Empirische Befunde zeigen, dass neben unterschiedlichen Einzugsgebieten auch unterschiedliche Zuschauerpräferenzen für die relative Überlegenheit des Heimteams oder die absolute Qualität der beteiligten Mannschaften die Richtung der Umverteilung beeinflussen können und bei der Wahl eines Einnahmeteilungsarrangements bedacht werden müssen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Themeneingrenzung

1.2 Gang der Arbeit

2 Grundlagen

2.1 Talent als Inputfaktor

2.2 Zielfunktion der Klubs

2.3 Externe Effekte

2.4 Festes oder flexibles Spielerangebot

3 Auswirkungen von Eintrittseinnahmeteilung

3.1 Begriff der Eintrittseinnahmeteilung

3.2 Eintrittseinnahmeteilung in Ligen mit gewinnmaximierenden Klubs

3.2.1 Flexibles Spielerangebot

3.2.2 Festes Spielerangebot

3.3 Eintrittseinnahmeteilung in Ligen mit siegmaximierenden Klubs

3.4 Vergleich zwischen dem Zwei- und n-Mannschafts-Modell sowie mit Pool-Teilungssystemen

4 Empirische Befunde

5 Zusammenfassende Würdigung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die ökonomischen Auswirkungen von Eintrittseinnahmeteilung in professionellen Sportligen. Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob dieses Instrument geeignet ist, schwache Klubs finanziell zu stärken und die spielerische Ausgeglichenheit in einer Liga zu fördern, wobei insbesondere zwischen gewinnmaximierenden und siegmaximierenden Klubs unterschieden wird.

  • Wirkung von Eintrittseinnahmeteilung auf das Wettbewerbsgleichgewicht
  • Unterscheidung von Zielfunktionen der Klubs (Gewinn- vs. Siegmaximierung)
  • Modellierung von Talentnachfrage und Spielerangebot
  • Empirische Analyse des Einflusses unterschiedlicher Marktgrößen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Flexibles Spielerangebot

SZYMANSKI/KÉSENNE (2004) untersuchen die Auswirkungen von Eintrittseinnahmeteilung bei flexiblem Spielerangebot und gewinnmaximierenden Klubs mittels eines Nash-Gleichgewichtsmodells, bei dem das Verhalten der anderen Marktteilnehmer als externe Größe behandelt wird.

Um für n teilnehmende Mannschaften die Erfolgswahrscheinlichkeit w einer Mannschaft i als Funktion h des Talenteinsatzes ti in Relation zur Summe des Talenteinsatzes aller Teilnehmer auszudrücken, kann eine Wettbewerbserfolgsfunktion in Form einer Logit-Funktion verwendet werden.

Durch Ableitung nach ti ergibt sich, d. h. der Talenteinsatz einer Mannschaft wirkt sich negativ auf den Erfolg der restlichen Mannschaften aus, da die Erfolgswahrscheinlichkeit aller Mannschaften in der Summe 1 ergeben muss. SZYMANSKI/KÉSENNE (2004) gehen hier von identischen h-Funktionen, d. h. gleichen Erfolgschancen für alle Mannschaften bei gleicher Investition, aus. Im Zwei-Mannschafts-Modell entspricht die Erfolgswahrscheinlichkeit der Siegquote.

In dem von SZYMANSKI/KÉSENNE (2004) analysierten Zwei-Mannschafts-Modell besteht der Gewinn aus den Eintrittseinnahmen abzüglich der Kosten. Die Eintrittseinnahmefunktionen der beiden Klubs im Verhältnis zur Erfolgsquote können unterschiedlich sein, der aus dem Erfolg resultierende Grenzerlös konstant oder abnehmend. Extreme Überlegenheit einer Mannschaft kann für diese wie auch für die schwächere Mannschaft zu einem Einnahmerückgang führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Erläutert die Problematik der Wettbewerbsstruktur in Sportligen und definiert den Untersuchungsgegenstand der Arbeit.

2 Grundlagen: Beschreibt die theoretischen Voraussetzungen wie die Bedeutung von Talent, die Zielfunktionen der Klubs und externe Effekte.

3 Auswirkungen von Eintrittseinnahmeteilung: Analysiert mathematisch und modelltheoretisch, wie sich Einnahmeteilung auf gewinn- und siegmaximierende Klubs auswirkt.

4 Empirische Befunde: Überprüft die theoretischen Modelle anhand von Daten aus der NFL und der Major League Baseball.

5 Zusammenfassende Würdigung: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der Eintrittseinnahmeteilung zur Existenzsicherung und Angleichung der Spielstärke.

Schlüsselwörter

Eintrittseinnahmeteilung, Sportökonomie, Wettbewerbsgleichgewicht, Gewinnmaximierung, Siegmaximierung, Talentnachfrage, Spielstärke, Nash-Gleichgewicht, Walras-Gleichgewicht, Ligaausgeglichenheit, Finanzkraft, Einzugsgebiete, Sportligen, Spielereinkäufe, ökonomische Modelle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die ökonomischen Wirkungen der Eintrittseinnahmeteilung in Sportligen und untersucht, ob dieses Instrument zur Angleichung der Spielstärke und zur finanziellen Stärkung schwächerer Klubs beiträgt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die mathematische Modellierung von Wettbewerbsgleichgewichten (Nash- und Walras-Modelle), der Einfluss unterschiedlicher Zielfunktionen (Gewinn- versus Siegmaximierung) sowie die empirische Überprüfung in amerikanischen Profiligen.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, unter welchen Bedingungen die Eintrittseinnahmeteilung tatsächlich die gewünschten Effekte hat, finanzschwache Klubs zu stärken und die Ausgeglichenheit innerhalb einer Sportliga zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt mikroökonomische Modelle (Nash-Gleichgewichtsmodell, Walras-Modell) zur formalen Herleitung von Investitionsanreizen sowie eine literaturgestützte empirische Analyse von Daten aus der NFL und der MLB.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Modellanalyse der Einnahmeteilung bei verschiedenen Klubbefindlichkeiten und eine anschließende Untersuchung empirischer Realbeispiele im Sport.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Einnahmeteilung, Wettbewerbsgleichgewicht, Talentnachfrage, Siegmaximierung und Sportökonomie charakterisieren.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen Gewinn- und Siegmaximierung eine so wichtige Rolle?

Die Zielfunktion beeinflusst das Investitionsverhalten der Klubs maßgeblich. Während bei siegmaximierenden Klubs Einnahmeteilung oft ausgleichend wirkt, kann sie bei rein gewinnmaximierenden Klubs den Anreiz zu Investitionen so stark dämpfen, dass das Wettbewerbsgleichgewicht sogar verschlechtert wird.

Was zeigt das Beispiel der National League (Baseball) bezüglich des Einzugsgebiets?

Das Beispiel der Milwaukee Braves verdeutlicht, dass absolute Spielstärke und ein großes Einzugsgebiet über den Erfolg entscheiden können, wobei die Umverteilung durch Einnahmeteilung oft nicht von den reichsten zu den ärmsten Teams fließt, sondern von der Struktur der Zuschauerpräferenzen abhängt.

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Details

Title
Die optimale Gestaltung von Sportligen
College
University of Hagen  (Lehrstuhl für Volkswirtschaftspolitik)
Grade
2,0
Author
Kristiane Prescha (Author)
Publication Year
2007
Pages
23
Catalog Number
V89463
ISBN (eBook)
9783638029100
Language
German
Tags
Gestaltung Sportligen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kristiane Prescha (Author), 2007, Die optimale Gestaltung von Sportligen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89463
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