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Netzwerke im internationalen Handel

Título: Netzwerke im internationalen Handel

Tesis de Máster , 2008 , 158 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Bachelor of Business Administration & Master of Science of Management Studies Tobias Krüger (Autor)

Economía - Relaciones económicas internacionales
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Masterarbeit aus dem Fachbereich Internationale und institutionelle Ökonomik - Benotung: 1,3, Universität Flensburg, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit untersucht systematisch die vorhandene (soziologische und ökonomische) Literatur, um Netzwerkeffekte im internationalen Handel aufzuzeigen und zu systematisieren. Hierbei wird zunächst der Netzwerkbegriff ausführlich und diskursiv betrachtet bevor unterschiedliche ökonomische und soziologische Netzwerkkonzepte betrachtet werden. Es werden dann Netzwerkeffekte auf nationaler und internationaler Ebene sowie für unterschiedliche Akteure (soziale und Unternehmensnetzwerke) mit Hilfe einer umfassenden Literaturbetrachtung aufgezeigt und dann anhand einer eigens entworfenen Systematik kategorisiert. In diesem Zusammenhang werden ebenfalls die Konzepte "Vertrauen" und "Sozialkapital" sowohl aus ökonomischer als auch aus soziologischer Sicht diskursiv und umfassend betrachtet. Diese Vorgehen erlaubt anschließend das Aufzeigen von Netzwerkeffekten für den internationalen Handel und die Beantwortung konkreter Fragestellungen. So konnte gezeigt werden, welche Akteure im internationalen Handel von Netzwerkeffekten profitieren können, welche Güter sich besonders eignen, um über internationale Netzwerke gehandelt zu werden sowie welche Parameter die zukünftige bedeutung von Netzwerken für den internationalen Handel determinieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Netzwerke – Eine allgemeine Betrachtung

2.1 Unternehmensnetzwerke – Eine Definition

2.2 Abgrenzung des Unternehmensnetzwerkes von anderen kooperativen Organisationsformen

2.3 Netzwerkkonzepte – Ein grundsätzlicher Überblick

3 Das Netzwerk – Ein Alleskönner?

3.1 Rahmenkonzepte

3.1.1 Die Rolle von Sozialkapital

3.1.2 Die Rolle von Vertrauen

3.2 Netzwerkeffekte auf nationaler Ebene

3.2.1 Unternehmensebene

3.2.1.1 Gemeinsames Ziel

3.2.1.2 Der Zugang zu neuen Ressourcen

3.2.1.3 Der Zugang zu und der Austausch von Informationen

3.2.2 Individualebene

3.2.3 Gesamtgesellschaftliche Ebene

3.2.3.1 Abwanderung ehrlicher Marktteilnehmer in Netzwerke

3.2.3.2 Eingeschränkte Kontrolle von Unternehmensnetzwerken

3.2.3.3 Begünstigung illegaler Aktivitäten

3.2.3.4 Abhängigkeitsverhältnisse

3.2.3.5 Netzwerkhomogenität und Effizienzverluste

3.2.3.6 Einschränkung der individuellen und unternehmerischen Freiheit

3.2.3.7 Diskriminierung von Akteuren

3.3 Netzwerkeffekte im internationalen Handel

3.3.1 Die Abschreckung von opportunistischem Verhalten

3.3.2 Der Zugang zu Informationen über Handels- und Investitionsmöglichkeiten

3.4 Abschließende Betrachtung

4 Fazit

4.1 Zentrale Aussagen und Ergebnisse

4.2 Zukünftige Forschungsfelder

5 Executive Summary

6 Anhang

6.1 Konzepte zur Begründung der Existenz von Unternehmensnetzwerken

6.2 Netzwerktypologie nach Miles und Snow

6.3 Netzwerktypologie nach Sydow

6.4 Die Geschichte des internationalen Handels

6.5 Das gravity Modell – Ein vertiefender Überblick

6.6 Der immigrant-link Effekt – Ein vertiefender Überblick

Zielsetzung & Themen

Diese Master-Thesis untersucht die Rolle von Netzwerken für den internationalen Handel. Das primäre Ziel ist die Identifizierung, Systematisierung und Bewertung von Netzwerkeffekten unter besonderer Berücksichtigung ökonomischer und sozioökonomischer Aspekte, um zu erklären, wie Netzwerke als Organisationsform zur Effizienzsteigerung von Transaktionen beitragen.

  • Analyse der Definition und Abgrenzung von Unternehmensnetzwerken
  • Untersuchung von Netzwerkeffekten auf nationaler und internationaler Ebene
  • Bedeutung von Sozialkapital und Vertrauen als Rahmenkonzepte
  • Kritische Würdigung der Rolle von Immigranten (immigrant-link Effekt)
  • Einordnung des gravity Modells zur Erklärung von Handelsströmen

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Die Abschreckung von opportunistischem Verhalten

Rauch (2001, S. 1180) stellt fest, dass die Durchsetzung von internationalen Verträgen häufig schwierig ist. Cohen (1969, zitiert nach Rauch, 2001, S. 1181) betont, dass Netzwerke durch den Aufbau einer moralischen Gemeinschaft opportunistisches Verhalten von Netzwerkakteuren abschrecken, während Greif (1989,1992, 1993 und 2000) sowie Greif et al. (1994, S. 746) die kollektive Sanktion durch alle Netzwerkakteure und die Rolle von Institutionen hervorheben. Khanna und Palepu (1999, S. 280) stellen dazu fest, dass die Zugehörigkeit eines Akteurs zu einer strategischen Familie durch die Etablierung von sozialen Normen, die Verbreitung von Informationen zwischen den Akteuren, die geringere Wahrscheinlichkeit für vertragliche Auseinandersetzungen und die Bereitstellung eines kostengünstigen Mechanismus zur Beilegung von Konflikten, die innerhalb der Gruppe anfallenden Transaktionskosten senkt. Dieser Effekt kann dabei ebenfalls durch die Etablierung einer gemeinsamen sozialen Identität der Akteure erreicht werden.

Greif (2000, S. 256) argumentiert, dass Institutionen aufgrund ihrer Sanktionsmacht Anreize für kooperatives Verhalten von Akteuren im internationalen Handel schaffen. Institutionen werden dabei von den politischen, ökonomischen, technologischen und sozialen Prozessen nachhaltig beeinflusst (Greif, 1992, S. 132 und 2000, S. 252). Aufgrund vielschichtiger beeinflussender Prozesse können unterschiedliche Institutionen in verschiedenen Kulturen dieselben Aufgaben übernehmen. Er (ebd., S. 259) betont zugleich, dass aufgrund von Informationskosten, der Schwierigkeit vergangenes Verhalten von Akteuren zu bewerten, den prohibitiven Kosten für vollständige Verträge und den Grenzen der staatlichen Strafverfolgung, rechtliche Institutionen nur bedingt die Rechtssicherheit schaffen können, die im internationalen Handel benötigt wird. Der Autor (ebd.) führt an, dass Institutionen, die auf sozialen Regeln, Normen sowie Vertrauen und Reputation beruhen diese Aufgabe effizienter lösen können als formal rechtliche Institutionen. Dies gilt vor allem für den frühen internationalen Handel, der durch nicht vorhandene oder schlecht ausgebildete formal rechtliche Institutionen gekennzeichnet ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problemstellung des ökonomischen Wandels ein und erläutert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2 Netzwerke – Eine allgemeine Betrachtung: Dieses Kapitel definiert Netzwerke und grenzt Unternehmensnetzwerke von anderen Organisationsformen ab, um die theoretische Grundlage für die Analyse zu legen.

3 Das Netzwerk – Ein Alleskönner?: Hier werden Netzwerkeffekte systematisch auf nationaler und internationaler Ebene identifiziert, mit Fokus auf Sozialkapital, Vertrauen und Handelsinformationen.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und benennt notwendige zukünftige Forschungsfelder.

Schlüsselwörter

Unternehmensnetzwerke, Internationaler Handel, Sozialkapital, Vertrauen, Transaktionskosten, Globalisierung, Immigrant-link Effekt, Institutionenökonomik, Opportunistisches Verhalten, Marktzugang, Ressourcenallokation, gravity Modell

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die ökonomische Rolle von Netzwerken im internationalen Handel und analysiert, wie diese zur Bewältigung von Unsicherheit und zur Effizienzsteigerung beitragen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Definition von Unternehmensnetzwerken, die Bedeutung von Sozialkapital und Vertrauen sowie die Analyse von Netzwerkeffekten auf nationaler und internationaler Handelsebene.

Was ist das primäre Ziel?

Ziel ist es, mithilfe einer Literaturrecherche die ökonomischen und sozioökonomischen Aspekte von Netzwerken im internationalen Handel aufzuzeigen und diskursiv abzugrenzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretisch fundierten, systematischen Literaturrecherche und einer diskursiven Analyse ökonomischer und soziologischer Ansätze.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit Rahmenkonzepten (Sozialkapital/Vertrauen), Netzwerkeffekten auf nationaler sowie internationaler Ebene und diskutiert negative Externalitäten von Netzwerken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Unternehmensnetzwerke, internationale Handelshindernisse, Transaktionskosten, Vertrauen und der immigrant-link Effekt.

Wie unterscheidet der Autor zwischen nationalen und internationalen Netzwerkeffekten?

Während auf nationaler Ebene vor allem Kostenersparnisse und Synergieeffekte im Vordergrund stehen, fungieren Netzwerke international primär als Mechanismen zur Senkung von Handelsbarrieren und zur Informationsgewinnung.

Welche Rolle spielen Immigranten im internationalen Handel laut der vorliegenden Arbeit?

Immigranten agieren als Makler, die durch den sogenannten immigrant-link Effekt Handelskosten senken und den bilateralen Handel durch ihr Wissen über Heimat- und Gastmärkte fördern.

Final del extracto de 158 páginas  - subir

Detalles

Título
Netzwerke im internationalen Handel
Universidad
University of Flensburg  (Instiut für internationales Management / Professur für internationale und institutionelle Ökonomik)
Calificación
1,3
Autor
Bachelor of Business Administration & Master of Science of Management Studies Tobias Krüger (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
158
No. de catálogo
V89631
ISBN (Ebook)
9783638037013
ISBN (Libro)
9783638935159
Idioma
Alemán
Etiqueta
Netzwerke Handel
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bachelor of Business Administration & Master of Science of Management Studies Tobias Krüger (Autor), 2008, Netzwerke im internationalen Handel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89631
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