Sozialer Stress bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich

Eine ereignisbasierte Erhebung


Bachelorarbeit, 2007

40 Seiten, Note: 1.5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Sozialer Stress bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich: Eine ereignisbasierte Erhebung
Untersuchungsfragen und Hypothesen

Methode
Stichprobenbeschreibung
Instrumente
Design
Durchführung

Resultate
Häufigkeit und Inhalt der Stressoren
Arbeitsbezogene Ereignisse
Private Ereignisse
Nicht eindeutig Arbeit oder Privates
Vergleich Anzahl und Häufigkeit sozialer Stressoren bei der Arbeit und Privat
Vergleich Personen mit und ohne Führungsfunktion
Soziale Stressorskala und soziale Stressoren im Bereich Arbeit (Hypothesen 1a-1b)
Selbstwert und soziale Stressoren (Hypothese 2)

Diskussion
Inhalt und Häufigkeiten
Soziale Stressoren im Vergleich
Soziale Stressoren in Abhängigkeit der Funktion
Soziale Stressorskala und soziale Stressoren im Bereich Arbeit
Selbstwert und soziale Stressoren

Danksagung

Literaturverzeichnis

Zusammenfassung

Belastende Ereignisse werden aufgrund einer ereignisbasierten Erhebung in Tagebuchform untersucht. Vierzig Probanden einer öffentlichen Verwaltung berichten insgesamt 584 Ereignisse in einem Zeitraum von 3 mal 7 Tagen. Mit dem Fokus auf soziale Stressoren gerichtet, wird ein Kategoriensystem entwickelt, welches einen Vergleich zwischen Arbeits- und Privatleben ermöglicht. Bei der Untersuchung der Häufigkeiten werden Ergebnisse aus anderen Studien bestätigt. Beim Vergleich von sozialen Stressoren bei der Arbeit und im Privaten werden Unterschiede bezüglich der Kategorien ersichtlich, welche auf verschiedene Belastungsmuster der beiden Lebensbereiche hindeuten. Im Vergleich verschiedener Berufsgruppen sind keine Unterschiede bei den sozialen Stressoren auszumachen. Zusammenhänge der beiden Skalen soziale Stressoren sowie Selbstwert und dem Anteil sozialer Stressoren werden nicht gefunden und stützen damit die Auffassung, dass einzelne Ereignisse nicht immer repräsentativ sind für längerdauernde Bedingungen, wie sie in Skalen erfasst werden sollen.

Sozialer Stress bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich:
Eine ereignisbasierte Erhebung

Berichte über Stress im alltäglichen Leben werden von einem zunehmenden Anteil der Bevölkerung geäussert. Mehrheitlich sind damit Belastungen bei der Arbeit gemeint, welche einen Einfluss auf unser Wohlbefinden (Warr, 1999) und langfristig auch auf die Gesundheit (Siegrist, 2002) haben können. Andererseits werden auch zunehmend Stressoren im Privatleben und an deren Schnittpunkt zur Arbeit (Grebner, Elfering, Semmer, Kaiser-Probst, & Schlapbach, 2004) in die Untersuchungen miteinbezogen. Ganz allgemein wird Stress zu einem zunehmend bedeutsamen Befindens- und Kostenfaktor im Arbeits- und Privatleben und deshalb auch immer mehr Gegenstand von Untersuchungen.

Soziale Stressoren können sowohl häufig auftretende kleine alltägliche Ärgernisse, wie auch seltenere, bedeutende zwischenmenschliche Probleme sein (Grebner, Elfering, & Semmer, 2006, zitiert nach Emch & Galliker, 2006). Damit kommt ihnen eine ganz besondere Bedeutung zu. Einerseits stellen sie einen erheblichen Anteil an der Gesamtzahl erlebter Stressoren (vgl. dazu Kaiser-Probst & Schlapbach, 2000; Grebner et al., 2004), andererseits untergraben soziale Stressoren wichtige Ressourcen, wie die soziale Unterstützung, welche für ein adäquates Coping ausschlaggebend sind. Somit begünstigen sie die Entstehung neuer Situationen, welche als belastend empfunden werden. Nicht zuletzt deshalb spielen sie in der heutigen Arbeitswelt mit vielen zwischenmenschlichen Interaktionen eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

Um ein ganzheitliches Bild vom Stresserleben im Alltag zu erheben und damit auch Einflüsse verschiedenster Tätigkeiten im Tagesverlauf untersuchen zu können, ist es entscheidend die Erhebung der Stressoren nicht auf den Arbeitstag zu beschränken. Sondern kontinuierlich und über mehrere Tage hinweg eine zeitnahe Dokumentation aller Aktivitäten zu gewährleisten. Dies ist mit dem Selbstbeobachtungsinstrument COMES (Computergestütztes-Erfassungs-System, [Reicherts, Perrez, & Matathia, 1986]) gegeben. Basierend auf dem Situations-Verhaltens-Modell der Belastungsverarbeitung nach Reicherts (1988), werden Stressepisoden als Abfolge von Ereignissen verstanden, beginnend mit der Situationseinschätzung. Dafür ist das COMES ein adäquates Erhebungsverfahren.

Trotz vieler Arbeiten zu den Folgen von chronischen Auswirkungen von Stress ist erst in den letzten Jahren der Fokus vermehrt auch auf die kurzen, für einzelne Situationen spezifischen Auswirkungen von Stressoren gelegt worden. Nach Grebner et al. (2004) sind solche ereignisbasierten Studien wichtige Ergänzungen zu den typischen auf chronische Zustände fokussierten, denn sie könnten neue Einblicke liefern, welche bislang mit herkömmlichen Untersuchungen nicht gegeben werden konnten. Solche sind zum Beispiel, welche Situationen wie oft auftreten. Dabei treten Unterschiede zwischen alltäglichen, stressverursachenden Ereignissen in den Vordergrund.

Aufgrund dieser Überlegungen wurden alltägliche Stressereignisse in Abhängigkeit ihres Inhalts auf die Häufigkeit in den einzelnen Bereichen Arbeit, Privates und deren Schnittstelle hin untersucht. Um eine genauere Analyse des Auftretens sozialer Stressoren im Alltag vornehmen zu können, wurde ein Kategoriensystem entwickelt, welches eine genauere Differenzierung ermöglicht. Es wurde ein Vergleich der einzelnen sozialen Stressoren bei der Arbeit und im Privatleben angestellt. Dabei sollte sich zeigen, ob substanzielle Unterschiede bezüglich der hier interessierenden sozialen Stressoren zwischen den Lebensbereichen bestehen.

Ebenso können auch Unterschiede bei unterschiedlichen Arbeitsaufgaben auftreten. Die berufliche Funktion und damit unterschiedliche Stellenanforderungen beeinflussen Konstrukte wie die Kontrolle über die Arbeit, welche einen Einfluss auf den Grad wahrgenommenen Stresses hat (Elfering, Grebner, Semmer, Kaiser-Freiburghaus, Lauper-Del Ponte, & Witschi, 2005). Narayanan, Menon und Spector (1999) zeigen, dass deutliche Unterschiede in der Anzahl und Art wahrgenommener Arbeitsstressoren in Abhängigkeit des Berufes bestehen. Es scheint durchaus plausibel, dass solche Unterschiede auch in Bezug auf die einzelnen Kategorien sozialer Stressoren auftreten.

Nicht zuletzt ist die Aussagekraft von ereignisbasierten Erhebungen in Bezug zur langfristigen Einschätzung der Belastung von Interesse. Welche Zusammenhänge zwischen einzelnen Ereignissen und der Ausprägung von Erhebungen stabiler Stresswerte bestehen, ist ungenügend erforscht. Die Stressprävention und –intervention könnten davon profitieren, wenn situationale Merkmale mit langfristigen Auswirkungen besser in Zusammenhang gebracht werden könnten (Semmer, Grebner, & Elfering, 2004). Erwiesene Zusammenhänge bestehen zwischen chronischen Stressoren und Arbeitskontrolle zu stressvollen Ereignissen im Alltag (Elfering et al., 2005). Frese und Zapf (1987) haben mit ihrer sozialen Stressorskala die Ausprägung sozialer Stressoren bei der Arbeit erhoben und ein Mass dafür vorgegeben, welches eine recht hohe Stabilität aufweist. Die vorliegende Arbeit soll mögliche Zusammenhänge zu dieser Skala untersuchen und damit einen Schritt zur Aufklärung des Zusammenhangs ereignisbasierter Erhebungen zu stabilen Skalen machen.

Der Bezug von Art und Anzahl wahrgenommener Stressoren zu einzelnen Persönlichkeitsmerkmalen ist unbestritten. Einzelne dieser Merkmale wie Optimismus oder Selbstwert können als wichtige Ressourcen gelten (Zapf & Semmer, 2004), welche einen besseren Umgang mit belastenden Ereignissen bewirken und folglich zu schwächeren Auswirkungen führen. Insbesondere der Selbstwert, als Ausmass positiver Selbstbewertungen (Mohr, 1991), korreliert als Ressource mit der Ausprägung von Stressoren (Locke, McClear, & Knight, 1996; Kivimäki & Kalimo, 1996). Es wird davon ausgegangen, dass auch hier ein solcher Zusammenhang nachweisbar sein wird.

Untersuchungsfragen und Hypothesen

Bei der Untersuchung wird der Schwerpunkt auf die deskriptive Auswertung der Daten gelegt, es werden ebenfalls einige Hypothesen geprüft. Die Art der Auswertungen wird im folgenden erläutert.

Die deskriptiven Untersuchungen sind einerseits allgemein gehalten, dabei sollen (a) die Häufigkeiten der berichteten Ereignisse in Abhängigkeit der jeweiligen Kategorie dargestellt werden, dies in den Bereichen Arbeit, Privates und nicht eindeutig Arbeit oder Privates. Andererseits wird spezifischer auf die sozialen Stressoren eingegangen. Dabei wird (b) ein Vergleich der sozialen Stressoren bei der Arbeit und im privaten Bereich angestellt. Weiter wird untersucht, ob (c) Unterschiede zwischen Führungskräften und Personen ohne Führungsfunktion in der Häufigkeit berichteter sozialer Stressoren bei der Arbeit bestehen.

In einem zweiten Teil werden folgende Hypothesen geprüft: gibt es einen positiven Zusammenhang zwischen der sozialen Stressorskala nach Frese und Zapf (1987) und dem Anteil sozialer Stressoren im Bereich Arbeit (Hypothese 1a) bzw. ist ein solcher Zusammenhang für einzelne Kategorien sozialer Stressoren bei der Arbeit nachweisbar (Hypothese 1b) und ist ein negativer Zusammenhang zwischen dem Selbstwert nach Rosenberg (1965) und dem Gesamtanteil sozialer Stressoren nachweisbar (Hypothese 2).

Methode

Stichprobenbeschreibung

Die Stichprobe besteht aus N = 40 MitarbeiterInnen (39 Männer und 1 Frau) eines Lehrbetriebs für Erwachsenenbildung der öffentlichen Verwaltung in Bern. Die Vereinigung der Lehrkräfte hatte sich im Frühjahr 1995 an das Institut für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Bern mit der Anfrage nach einer Untersuchung der psychischen und physischen Belastungen des Lehrpersonals gewandt. Nach Absprache mit der Direktion und der Vereinigung der Lehrkräfte wurde das allgemeine Ziel der Untersuchung dahingehend formuliert, dass der Einfluss der Arbeitsbedingungen auf das Wohlbefinden, auf die Gesundheit und die psychophysiologischen Reaktionen beim Lehrpersonal untersucht werden sollen.

Ende Januar fand im Betrieb eine Informationsveranstaltung zur geplanten Untersuchung statt, woraufhin sich 41 von 69 Personen freiwillig zur Teilnahme an der Untersuchung meldeten. Noch vor dem ersten Messzeitpunkt t1 schied eine Person aus organisatorischen Gründen aus (N = 40 bei t1).

Insgesamt beteiligten sich rund 57 % aller MitarbeiterInnen des Betriebs an der Studie. Im Laufe des dritten Messzeitpunktes t3 schied eine weitere Person aus privaten Gründen aus der Untersuchung aus (N = 39 bei t3). Während der ganzen Untersuchung beteiligte sich eine Frau an allen Erhebungen, alle übrigen Probanden (Pbn) waren männlich. Das Alter der Pbn reicht von 32 bis 60 Jahren (M = 43.9, SD = 8).

Die Stichprobe kann in zwei Personengruppen mit unterschiedlichen Arbeitsaufgaben sowie Funktionen unterteilt werden: Personen mit Führungsfunktion (n = 7, 17.5% aller Pbn) und Personen mit Schwergewicht in der Lehrtätigkeit ohne Führungsfunktion (n = 33, 82.5% aller Pbn).

Die Arbeitsaufgaben der Pbn mit Führungsfunktion bestehen allgemein im Führen der unterstellten Mitarbeiter, dem Leiten von Arbeitsgruppen zur Erarbeitung neuer und Überarbeitung bestehender Kursunterlagen, in der Beurteilung und Supervision bezüglich Fachinhalt, Methodik und Didaktik der erteilten Kurse, sowie im Beschaffen und Verfügbarhalten neuer Informationen, welche für den eigenen Arbeitsbereich von Belang sind. Alle Personen mit Führungsfunktion erteilen nach wie vor selber Kurse (Anteil variiert je nach Stelleninhaber respektive Bereich, in dem der Stelleninhaber tätig ist).

Arbeitsaufgaben der Personen mit Schwergewicht in der Lehrtätigkeit können grob in zwei Bereiche unterteilt werden: Unterricht bzw. Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung (Kurstätigkeit) sowie Mitarbeit bei der Er- und Überarbeitung der Ausbildungsunterlagen (Bürotätigkeit). Prozentual nehmen beide Bereiche je ca. 40 % der Arbeitszeit in Anspruch, während weitere 20 % diverse weitere, je nach Stelleninhaber ausgerichtete Tätigkeiten beinhalten. Die Mehrheit der vom Lehrbetrieb angebotenen Kurse dauern eine Arbeitswoche (5 Tage), einige wenige dauern zwei Arbeitswochen (10 Tage). Der Unterricht findet von 7.30 Uhr bis 17.15 Uhr statt mit einer reinen Unterrichtsdauer von 7.5 Stunden pro Tag (exklusiv Pausen, in welchen z.T. Vorbereitungen für die nächsten Lektionen getroffen werden müssen). Die Kurse werden in einem externen Ausbildungszentrum gehalten und sind räumlich von den Büroräumlichkeiten der Mitarbeiter getrennt. Während der Bürotätigkeit besteht die Möglichkeit zu gleitender Arbeitszeit.

Instrumente

COMES . Der COMES-Fragebogen wurde von Reicherts et al. (1986) an der Universität Freiburg (Schweiz) entwickelt. Im Vordergrund steht die Diagnostik der Belastungsverarbeitung (Coping). Die Besonderheit dieses Instrumentes liegt darin, dass Situations- und Verhaltensmerkmale verknüpft werden, und in der Folge Regelmässigkeiten, individuelle Tendenzen oder sogar Regeln im Umgang mit belastenden Situationen aufgezeigt werden können. Der Fragebogen wurde für erwachsene Personen mit und ohne aktuelle psychische Störungen entwickelt (Reicherts & Perrez, 1993).

Der belastungsdiagnostische Ansatz, der dem COMES zugrunde liegt, geht von einem relationalen Konzept der Belastungsverarbeitung aus (Reicherts, 1988), d.h. er basiert auf dem transaktionalen Stresskonzept von Lazarus und Mitarbeitern (Lazarus, 1966; Lazarus & Folkmann, 1984). Stress entsteht in diesem Konzept in der Auseinandersetzung einer Person mit einer bestimmten Situation; Stress wird also als „Beziehung“ zwischen Situation und Reaktion gesehen. Wesentlich ist, wie die Person die Situation einschätzt, und wie das Verhältnis aussieht zwischen Anforderungen der Situation und den Möglichkeiten der Person (Ressourcen), mit der Situation umzugehen. Mit COMES gelingt es, diese Beziehung zwischen Situation und Reaktion praktisch zu erfassen (Reicherts, 1988).

COMES ist als computergestütztes Instrument konzipiert worden, das die unmittelbare Erfassung von Situationen und Folgeverhalten ermöglichen soll. Es gibt jedoch auch die Version eines Heftes in Taschenformat, welche in der vorliegenden Untersuchung zum Einsatz gelangte. Auch diese Form ermöglicht das sofortige Festhalten von belastenden Situationen.

Im Gegensatz zu anderen Verfahren, die Gesamteinschätzungen erfragen, setzt COMES unmittelbar bei der einzelnen Situation an, die im Moment als belastend empfunden wird. Es geht vor allem um die zeitnahe und ereignistreue Erfassung von unangenehmen und/oder belastenden Momenten oder Störungen. Durch die möglichst unmittelbare Erfassung der Situation, der Reaktion und der Gefühle der Pbn sollen verzerrte Berichte vermieden werden, die bei zeitverzögertem Protokollieren durch Vergessen und retrospektive Verfälschungen entstehen können.

Wichtig ist, dass auch Kleinigkeiten erfasst werden. Auch kleinere Ereignisse und kurze Störungen, vor allem wenn sie massiert oder immer wieder auftreten, werden oft als Stress empfunden. Unscheinbare Ereignisse und alltägliche Ärgernisse können uns aus der Fassung bringen, unser Wohlbefinden beeinträchtigen, und uns daran hindern, situationsangemessen zu reagieren.

Bei COMES handelt es sich um eine Methode der systematischen Selbstbeobachtung (Reicherts, 1988). Es geht um Selbstbeobachtung, weil die Probanden selber entscheiden, welche Situationen sie als belastend empfinden und protokollieren wollen. Systematisch ist die Methode deshalb, weil die Probanden vor allem auf die Fragen mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten antworten, welche in der vorliegenden Untersuchung jedoch nicht ausgewertet werden.

Auf der ersten Seite des Fragebogens werden Datum, Uhrzeit des Ausfüllens, Uhrzeit des Auftretens der Situation und Probanden-Code erfasst. Auf der zweiten Seite wird der Proband aufgefordert, in einigen Sätzen die belastende Situation zu schildern.

Soziale Stressorskala . Fragebogen zur Erfassung der sozialen Stressorskala (Frese & Zapf, 1987). Dabei wird durch acht vierfach gestufte Items die Ausprägung sozialer Stressoren am Arbeitsplatz gemessen. Damit ein hoher Skalenwert die Bedeutung von hoher sozialer Belastung einnimmt, müssen sämtliche Items rekodiert werden.

Selbstwert . Selbstbeschreibungsfragebogen zur Erfassung des Selbstwerts (Rosenberg, 1965). Der Fragebogen zur Erfassung der Rosenberg-Selbstwert-Skala ist ein eindimensionales Verfahren mit 10 Items welche auf einer 5-stufigen Likertskala bewertet werden sollen. Die Items sind je zur Hälfte positiv und negativ formuliert.

Design

Im Rahmen des Projektes Stress am Arbeitsplatz dauerte die Felduntersuchung I mit drei Messzeitpunkten (Längsschnittuntersuchung) rund vier Monate (von März bis Juli 1996). In Tabelle 1 wird der Zeitplan der Untersuchung dargestellt.

[...]

Ende der Leseprobe aus 40 Seiten

Details

Titel
Sozialer Stress bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich
Untertitel
Eine ereignisbasierte Erhebung
Hochschule
Universität Bern  (Psychologie)
Note
1.5
Autor
Jahr
2007
Seiten
40
Katalognummer
V89699
ISBN (eBook)
9783638038034
ISBN (Buch)
9783640862054
Dateigröße
576 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialer, Stress, Arbeit, Privatleben, Vergleich
Arbeit zitieren
Bachelor of Science in Psychology Claudio Stricker (Autor), 2007, Sozialer Stress bei der Arbeit und im Privatleben im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89699

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