Die Fischer-Kontroverse - Der Beginn eines neuen deutschen Geschichtsbildes?


Seminararbeit, 2002
19 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Die historische Urkontroverse der Bundesrepublik?

2. Das Deutsche Geschichtsbild 1914 bis 1960

3. Hauptthesen Fischers
3.1 Kontinuität in der deutschen Geschichte 1871 bis 1945

4. Fischer und seine Kritiker
4.1 Gerhard Ritter
4.2 Egmont Zechlin
4.3 Karl-Dietrich Erdmann

5. Schlußbetrachtung: Mehr als eine Kontroverse

6. Quellen- und Literaturverzeichnis
6.1 Quellen
6.2 Literatur

1 . Die historische Urkontroverse der Bundesrepublik?

„Wenn es so wäre, daß 1914 dasselbe geschah wie 1939, daß nämlich die planvolle Entfesselung eines Weltkrieges durch die Führung des deutschen Diktators stattfand, dann könnten wir das Buch der deutschen Geschichte endgültig zuschlagen, dann hätte immer Hitler über uns regiert und würde er immer über uns regieren.“[1]

Der Hamburger Historiker Fritz Fischer[2] brach mit seinem 1959 erschienen Aufsatz

„Deutsche Kriegsziele“[3] und dem zwei Jahre später folgendem Buch „Griff nach der Weltmacht“[4] in die friedliche Landschaft der deutschen Geschichtswissenschaft der Nachkriegszeit ein. Er eröffnete mit seinen auf empirischer Arbeit basierenden Schriften zur Ursache, Schuldfrage und den deutschen Zielen des Ersten Weltkrieges eine Schlüsseldebatte der 60er Jahre, die einen Bewußtseinswandel des historischen und politischen Denkens in Deutschland vorantrieb und das bisherige Geschichtsbild in Frage stellte. Denn vor allem die älteren Historiker sahen sich durch Fischers Thesen provoziert. Sie lehnten sie ab, mußten sich aber nun mit dem neuen Quellenmaterial beschäftigen, um Fischers Thesen widerlegen zu können. Plötzlich schlug sowohl die deutsche Geschichtswissenschaft als auch die deutsche Öffentlichkeit das Buch der deutschen Geschichte wieder auf. Die Fischer-Kontroverse lieferte nun die Chance, das verlorene unmittelbare Verhältnis der Geschichtswissenschaft zum öffentlichen Leben wiederherzustellen.

War dies der Beginn einer grundlegenden Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit, die auch mentalitätsprägend war? Drang die Fischer-Kontroverse in breitere Öffentlichkeitsschichten vor und veränderte das gesellschaftliche Klima in der Bundesrepublik nachhaltig? War die Fischer-Kontroverse ein Beitrag zur Identitätsfindung Deutschlands? Beendete sie die Geschichtsverdrossenheit der deutschen Nachkriegsgesellschaft und die Krise der deutschen Geschichtswissenschaft?

Bezüglich der Fischer-Kontroverse gibt es sowohl aus linkem als auch aus rechtem Lager eine Vielzahl von publizistischen Stellungnahmen. Die Kontroverse als solche fand hauptsächlich in der Historischen Zeitung statt. Die vier Hauptkontrahenten Fritz Fischer, Gerhard Ritter, Karl Dietrich Erdmann und Egmont Zechlin veröffentlichten hier eine Vielzahl an Aufsätzen und widmeten mehrere Kapitel oder sogar ganze Bücher dieser Kontroverse. Aber sie blieb natürlich nicht auf die vier Historiker beschränkt. In- und ausländische Historiker und Journalisten gestalteten die Kontroverse lebhaft mit, und die deutschen Historikertage der 60er Jahre waren hauptsächlich von der Auseinandersetzung mit Fischers Thesen geprägt. Als gute Überblicksabhandlungen mit einem hilfreichen Literaturverzeichnis sind der Beitrag „Die Fischer-Kontoverse“[5] von H.-J. Schröder und das Buch von Wolfgang Jäger „Historische Forschung und politische Kultur in Deutschland“[6] zu nennen.

Die vorliegende Arbeit gliedert sich in drei wesentliche Teile. Im ersten Teil wird die Ausgangsposition der Kontroverse dargestellt. Wie sah das Geschichtsbild der Nachkriegszeit aus und wie hatte es sich seit dem späten Kaiserreich entwickelt? Wie konnte es zu dem öffentlichen Geschichtsverlust kommen? Warum hatte vor allem die junge Generation keinen Bezug mehr zu Staat und Nation? Der zweite Teil handelt von den zentralen Hauptthesen Fischers. Aus welcher Perspektive betrachtete Fischer die deutsche Geschichte? Welches Quellenmaterial benutze er? Der dritte Teil beschäftigt sich mit den darauffolgenden Reaktionen und Kritikpunkten der Historikerzunft, der Politik und der Öffentlichkeit.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich auch mit der Frage, was von der Fischer-Kontroverse übrig geblieben ist. Es soll geklärt werden, ob Fischer nicht nur die Methoden der Geschichtswissenschaft revolutioniert hat, sondern ob er auch das gesellschaftliche Geschichtsbewußtsein tiefgreifend verändert hat. Auch auf die Aktualität der Fischer-Kontroverse im Prozess der deutschen Vergangenheitsbewältigung soll eingegangen werden.

Das Ziel dieser Arbeit besteht in einer intensiven Auseinandersetzung mit der bundesdeutschen Vergangenheitsbewältigung der 60er Jahre im Focus der Fischer-Kontroverse, um die Frage zu klären, „ob ihm das gelungen ist, ob also sein Buch zum besseren Verständnis deutscher Vergangenheit beiträgt oder ob es sie mißversteht und also entstellt.“[7]

2. Das Deutsche Geschichtsbild 1914-1960

Um die Reaktionen der älteren Historikergeneration und der deutschen Öffentlichkeit auf Fischers Thesen nachvollziehen zu können, muss man das dominante Geschichtsbild der deutschen Nachkriegszeit verstehen. Hierbei muss die Stellung des Ersten Weltkrieges im deutschen Nationalbewußtsein im Zeitabschnitt von 1914 bis 1960 betrachtet werden.

Viele deutsche Historiker – wie z.B. Hans Rotfels, Gerhard Ritter, Egmont Zechlin – hatten den Ersten Weltkrieg als deutsche oder österreichische Offiziere miterlebt und waren noch Jahrzehnte später von dem „Kriegserlebnis-Mythos“ befallen.[8] Der Erste Weltkrieg stellte für sie ein „unverlierbarer Erinnerungswert höchster Art“[9] der deutschen Geschichte dar, und sie waren von der deutschen Unschuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges fest überzeugt. Eine sachliche emotionslose Behandlung des Ersten Weltkrieges war demnach von dem Großteil der damaligen Historikergeneration nicht zu erwarten.

Die deutsche Bevölkerung war von einem „Unschuldskomplex“ befallen, der nicht nur durch den Versailler Vertrag bedingt war, sondern hauptsächlich durch die Legenden der Einkreisung, des Dolchstoßes der Heimatfront und des Überfalles.[10]

„Die Behauptung, daß Deutschland von rücksichtslosen Feinden von Ost und West überfallen worden sei, war das Herzstück der Reden des Kaisers vom 31. Juli und 1. August [...] und diese Überfallthese war der Hebel, um den nationalen Enthusiasmus für den gerechten Krieg [...] zu wecken.“ [11]

Von Beginn des Ersten Weltkrieges an bis hin zur Weimarer Republik versuchten die deutschen Regierungen die deutsche Unschuld am Ersten Weltkrieg zu beweisen. Dabei spielte die Arbeit der Historiker eine entscheidende Rolle. Sie mussten die deutsche Bevölkerung von einem Verteidigungskrieg Deutschlands überzeugen und die gesamte Schuld auf die anderen Kriegsteilnehmer abwälzen.[12]

Die deutschen Historiker sahen es als ihre Pflicht an, Bethmann Hollwegs Vorgehen zu legitimieren, und dieser „Kampf gegen die Kriegsschuldlüge wurde in Deutschland gewissermaßen zur Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln und mündete – historisch konsequent – 1933 in den Nationalsozialismus, 1939 in den Zweiten Weltkrieg.“[13]

Nach dem Zweiten Weltkrieg war man bereit, die Schuld des vergangenen Krieges auf sich zu nehmen, aber an den alten Positionen bezüglich des Ersten Weltkrieges hielt man fest. Niemand sollte eine Verbindung der deutschen Vergangenheit zum Dritten Reich herstellen. Die deutschen Historiker, vor allem Gerhard Ritter, die noch vor zwei Jahrzehnten das nationale Geschichtsbild beschworen hatten, stellten nun die These der Diskontinuität der deutschen Geschichte auf. Der Nationalsozialismus müsse abgesondert von der übrigen deutschen Geschichte betrachtet werden.[14]

Diese Diskontinuitätsthese begründete den Begriff der „Stunde Null“. Das deutsche Volk versuchte 1945 ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und konzentrierte sich nur noch auf die Gegenwart.

Die deutsche Gesellschaft befand sich zu Beginn der 60er Jahren im Aufbruch. Das Konsum- und Freizeitverhalten veränderte sich aufgrund des Wirtschaftswunders und das kulturelle Leben durch die Westorientierung bzw. Amerikanisierung. Auch die Leitbilder in Gesellschaft, Familie und Beruf veränderten sich. Ein Generationswechsel vollzog sich. Der verlorene Nationalstaat war nicht mehr Bestandteil des gesellschaftlichen Bewußtseins: „Ein materiell begründetes gesellschaftliches Selbstbewußtsein trat immer stärker an die Stelle des Nationalen.“[15]

In der Regierungserklärung Ludwig Erhards vom 10. November 1965 wurde die Nachkriegszeit für beendet erklärt. Denn die Gründungsphase der jungen Bundesrepublik sei eine Erfolgsgeschichte. Die Wiederaufbauleistung - das Wirtschaftswunder, die D-Mark, der Volkswagen, die Wiederbewaffnung, die Westintegration und die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen – begründete den deutschen Gründungsmythos. Auf diesen Wiederaufbau waren die westdeutschen Bürger stolz. Deutschland hatte durch ihre junge aber erfolgreiche Geschichte neues Selbstbewußtsein erlangt. Die deutsche Bevölkerung hatte mit der „Stunde Null“ mit ihrer Vergangenheit abgeschlossen.[16]

Dieses neue auf dem Gründungsmythos basierende Geschichtsbild wollten die Deutschen nicht verlieren. Dies war nur möglich, solange man das „Dritte Reich“ als einen Fremdkörper aus der deutschen Geschichte ausklammerte.

Genau zum Ende der Nachkriegszeit rollte Fritz Fischer die deutsche Vergangenheit wieder auf und brachte das Geschichtsbild der Nachkriegszeit und das neu gewonnene Selbstbewußtsein ins Wanken. Der amerikanische Historiker George W.F. Hallgarten beschrieb sehr treffend, was nun beginnen sollte:

`Es sind große gesellschaftliche und Klasseninteressen, die sich ihm [Fritz Fischer] und den von ihm zutage geförderten Erkenntnissen entgegenstemmen.`[17]

Wie sahen die scheinbar so brisanten Thesen Fischers genau aus?

3. Die Hauptthesen Fischers

Fritz Fischer legt seine Thesen bezüglich des Ausbruches des Ersten Weltkrieges in drei Büchern dar.[18]

Die Hauptthese Fischers beinhaltet, dass die deutsche Politik den Großteil der historischen Verantwortung für den Ausbruch des Ersten Weltkrieges trägt:

„Da Deutschland den österreich-serbischen Krieg gewollt und gedeckt hat und, im Vertrauen auf die deutsche militärische Überlegenheit, es im Juli 1914 bewußt auf einen Konflikt mit Rußland und Frankreich ankommen ließ, trägt die deutsche Reichsführung den entscheidenden Teil der historischen Verantwortung für den Ausbruch des allgemeinen Krieges.“[19]

Die Reichsregierung habe von Beginn des Krieges an über ein umfassendes Kriegszielprogramm verfügt:

`Wenn man um die Weltherrschaft kämpfen will` sagte General Groener im Großen Hauptquartier , `muss man dies von langer Hand her vorausschauend mit rücksichtsloser Konsequenz vorbereiten.`[20]

Das „Septemberprogramm“ von Bethmann Hollweg sah die Annexion Belgiens und Frankreichs und die Schwächung Frankreichs und Russlands als Großmacht vor. Dadurch wollte Bethmann Hollweg die höchste Vision eines von Deutschland geführten Mitteleuropa realisieren. Deutschland sollte von einer Kontinentalmacht zu einer Weltmacht aufsteigen. Das Septemberprogramm sei von solch großer Bedeutung, da „ das Programm keine isolierten Forderungen des Kanzler dar [stellte] , sondern [...] Ideen führender Köpfe der Wirtschaft, Politik und des Militärs“[21] repräsentierte .

Der Hauptzweck seiner Arbeit sah Fischer in der Aufdeckung der ökonomischen Interessen, die seiner Meinung nach hinter den Kriegszielen der Eliten[22] und des Militärs standen. Die besondere deutsche Mentalität bestand für ihn darin, dass Deutschland trotz eines 1896 beginnenden wirtschaftlichen Aufschwungs ein Sammelbecken für Unzufriedenheit und Aggressivität gewesen sei. Denn nun mußte man ein Ventil finden, um die Aggressionen nach außen abzulenken. Der „Griff nach der Weltmacht“ sei dieses benötigte Ventil gewesen.[23]

Fischer vertritt demnach die Meinung, dass die europäischen Mächte nicht einfach so in den Ersten Weltkrieg „hineingeschlittert“[24] waren. Die Reichsregierung habe mit ihrer Politik während der Julikrise 1914 die militärische Auseinandersetzung gezielt angestrebt, und dieser „Griff nach der Weltmacht“ sei kein zeitlich begrenztes Phänomen, sondern ein deutscher Sonderweg mit Kontinuitätslinien.

3.1 Kontinuität in der Deutschen Geschichte 1871 bis 1945

Die von Fischer vertretene These der Kontinuitätslinien in der deutschen Geschichte von der späten Bismarckzeit bis hin zum Ende des Dritten Reiches skizziert er in allen seinen drei Büchern.

Die Beschäftigung mit dem Ersten Weltkrieg ist nach Fischer untrennbar verbunden mit den Begriffen „Kontinuität“ und „deutsche Geschichte“. Denn „alle Geschichte bewegt sich im Spannungsbogen zwischen Kontinuität und Diskontinuität, zwischen Tradition und Brüchen; so auch die deutsche.“[25] Für ihn ist zwischen „älterer“ und „neuerer Kontinuität“ zu unterscheiden. Wobei für die Behandlung des Ersten Weltkrieges die drei Zeitstufen der „neueren Kontinuität“, das „Preußisch-Deutsche Reich“, das Reich im Ersten Weltkrieg und die Linien zum „Dritten Reich“, in ihrem Zusammenhang gesehen werden müssten.[26]

Die großen Linien von 1897 über 1914 und 1933 zu 1939 zeigen nach Fischer, dass über dieses halbe Jahrhundert die inneren aggressiveren Elemente (die Eliten) stärker waren als die liberalen demokratischen Kräfte. Ein sich vollziehender sozialer und ökonomischer Wandel habe innenpolitische Spannungen hervorgebracht und die konservativen Gesellschaftsgruppen hätten versucht, ihre Machtstellung im Inneren durch einen Krieg zu sichern. Durch einen nationalen Gefühlsumschwung sollte die Bevölkerung auf die Monarchie eingeschworen werden. Die gemeinsamen Interessen der führenden Gesellschaftsgruppen in dem behandelten Zeitraum sieht Fischer als Kontinuität an.[27]

[...]


[1] Michael Freund: Bethmann Hollweg. Der Hitler des Jahres 1914? in FAZ, 28.3.1964.

[2] Fritz Fischer wurde 1908 in Oberfranken geboren, studierte Philosophie, Theologie, Geschichte und Pädagogik in Erlangen und Berlin, promovierte in Theologie und Neuerer Geschichte und war von 1948 bis 1973 Professor für Mittlere und Neuere Geschichte an der Universität Hamburg. Er war Ehrendoktor mehrerer deutscher Hochschulen und der Universität Oxford. Er starb 1999.

[3] Fritz Fischer: Deutsche Kriegsziele. Revolutionierung und Separatfrieden im Osten 1914-1918, HZ, Bd. 188, 1959, S.249-310.

[4] Fritz Fischer: Griff nach der Weltmacht. Die Kriegszielpolitik des kaiserlichen Deutschland 1914/1918, Düsseldorf ³ 1967.

[5] Hans-Jürgen Schröder: Fischer-Kontroverse, in Peter, M./Schröder, H.-J.: Einführung in das Studium der Zeitgeschichte, Paderborn 1994, S.69-82.

[6] Wolfgang Jäger: Historische Forschung und politische Kultur in Deutschland. Die Debatte 1914-1980 über den Ausbruch des Ersten Weltkrieges . Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft, Bd.61, Göttingen 1984.

[7] Gerhard Ritter: Eine neue Kriegsschuldthese? Zu Fritz Fischers Buch „Griff nach der Weltmacht“, in HZ 194, 1962, S.646-668, hier S. 646.

[8] Vgl. Immanuel Geiss: Die Fischer-Kontroverse. Ein kritischer Beitrag zum Verhältnis zwischen Historiographie und Politik in der Bundesrepublik, in: ders.: Studien über Geschichte und Geschichtswissenschaft, Frankfurt 1972, S.108-198, hier S.112.

[9] Friedrich Meine>

[10] Vgl. Geiss: Die Fischer-Kontroverse, S.113.

[11] Fritz Fischer: Krieg der Illusionen. Die deutsche Politik 1911 bis 1914, Düsseldorf 2 1969, S.664.

[12] Vgl. Geiss: Die Fischer-Kontroverse, S. 112 f..

[13] Vgl. ebd. S. 115.

[14] Vgl. ebd. S. 117ff..

[15] Edgar Wolfrum: Geschichtspolitik in der Bundesrepublik Deutschland. Der Weg zur bundesrepublikanischen Erinnerung 1948 – 1990, Darmstatt 1999, S. 239.

[16] Vgl. Wolfrum: Geschichtspolitik, S. 247 f..

[17] nach Fritz Fischer: Hitler war kein Betriebsunfall. Aufsätze, München 1991. S. 22.

[18] Neben Griff nach der Weltmacht (1961) veröffentlichte Fischer noch die zwei folgenden Bücher, die seine Thesen noch evidenter darlegen sollten: Krieg der Illusion. Die deutsche Politik von 1911-1914, Düsseldorf 2 1969. und: Bündnis der Eliten. Zur Kontinuität der Machtstrukturen in Deutschland 1871-1945, Düsseldorf 1979.

[19] Fischer: Griff nach der Weltmacht, S. 82.

[20] Nach Fischer: Krieg der Illusionen , S. 1.

[21] Ebd., S. 95.

[22] Hier sind Beamtenschaft, Junker, Kirche und großindustrielle Wirtschaftseliten gemeint

[23] Fischer: Hitler war kein Betriebsunfall, S. 22.

[24] der britische Politiker David Lloyd George prägte den Begriff des „Hineinschlitterns“ der europäischen Mächte in den Ersten Weltkrieg

[25] Fritz Fischer: Der Stellenwert des Ersten Weltkrieges in der Kontinuitätsproblematik der deutschen Geschichte, in: HZ, Bd. 229, 1979, S.25-53, hier S. 25.

[26] Vgl. Fischer: Der Stellenwert des Ersten Weltkrieges, S. 25 f. .

[27] Schröder: Die Fischer-Kontroverse, S. 74.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Die Fischer-Kontroverse - Der Beginn eines neuen deutschen Geschichtsbildes?
Hochschule
Universität zu Köln  (Historisches Seminar)
Veranstaltung
Einführungsseminar: Die alte Bundesrepublik - Gesellschaft und Kultur
Note
1,3
Autor
Jahr
2002
Seiten
19
Katalognummer
V8970
ISBN (eBook)
9783638157926
Dateigröße
555 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fischer-Kontroverse, Beginn, Geschichtsbildes, Einführungsseminar, Bundesrepublik, Gesellschaft, Kultur
Arbeit zitieren
Julia Hermanns (Autor), 2002, Die Fischer-Kontroverse - Der Beginn eines neuen deutschen Geschichtsbildes?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/8970

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