Das EPRG-Modell als Grundlage für strategische Konzepte im internationalen Management


Hausarbeit, 2007
22 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis, Tabellenverzeichnis, Abkürzungsverzeichnis

1 Grundlagen des Internationalen Managements
1.1 Die Marktgegebenheiten
1.2 Internationalisierung, internationale Unternehmen und deren Ziele
1.3 Markteintrittsformen internationaler Unternehmen

2. Das EPRG-Modell als Grundlage für Strategische Konzepte
2.1 Internationalisierungsstrategie im Management
2.2 Die Führung als zentrale Aufgabe des Managements
2.3 Die Messung der Internationalisierung
2.3.1 Quantitative Betrachtungen der Internationalisierung
2.3.2 Qualitative Betrachtungen der Internationalisierung
2.4 Das EPRG-Modell
2.4.1 Die Grundlagen des EPRG-Modells
2.4.2 Vom EPG-Modell zum EPRG-Modell
2.4.3 Die einzelnen Ausrichtungen des EPRG-Modells
2.4.3.1 Ethnozentrisches Konzept – Stammlandorientierung
2.4.3.2 Polyzentrische Konzepte – Gastlandorientierung
2.4.3.3 Regiozentrisches Modell – Regionalorientierung
2.4.3.4 Geozentrische Modelle – Weltorientierung
2.4.4 Die Gesamtdarstellung des EPRG-Modells
2.4.5 Die Verwendung des EPRG-Modells auf weitere Bereiche

3 Zusammenfassung

Anhang

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Ober- und Unterziele der Internationalisierung

Abb. 2: Markteintrittsformen der Internationalisierung

Abb. 3: Klassifizierungen innerhalb des EPRG-Modells

Abb. 4: Strategien und Merkmale im EPRG-Modell

Tabellenverzeichnis - es sind keine Tabellen abgebildet

Abkürzungsverzeichnis:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Grundlagen des internationalen Managements

1.1 Die Marktgegebenheiten

Der Wettbewerb in einzelnen Ländern und Branchen wird immer härter. Nur durch Anpassung an die aktuellen Veränderungen des Marktes ist eine sichere Zukunft des Unternehmens gegeben. Es müssen Leistungen angeboten werden, die den Anforderungen der Kunden entsprechen und die dem Wettbewerb standhalten. Viele Unternehmen müssen daher ihre Tätigkeiten über die heimischen Grenzen hinaus ausweiten, so dass die Anforderung an viele Unternehmen vorliegt, sich international auszurichten. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielschichtig und werden durch:

- steigenden Wettbewerbsdruck
- Kostenvorteile im Ausland
- gesättigte Inlandsmärkte, Vergrößerung des Absatzmarktes
- steigende Krisenfestigkeit
- neue Wettbewerber aus den Schwellenländern
- Ausnutzung von Wettbewerbsvorteilen, Know-hows

beeinflusst. Ab einer bestimmten Größenordnung des Unternehmens und in Abhängigkeit von Produkt, Rohstoffen, Standort und Branche sind die Märkte nicht mehr national, sondern weiten sich aus, so dass „länderübergreifende Denk- und Handlungsweisen erforderlich werden“1, die einer Internationalisierung Rechnung tragen.

1.2 Internationalisierung, Internationale Unternehmen und deren Ziele

Internationalisierung kann Individuen, Gruppen, Unternehmen, Organisationen und Staaten betreffen.2 In der nachfolgenden Betrachtung erfolgt die Anwendung ausschließlich auf Unternehmen. Nach Perlitz3 versteht man unter Internationa-lisierung eine länderübergreifende Ausdehnung des unternehmerischen Aktions-feldes. Es kann dabei ein Austausch von Gütern, Investitionskapital und/oder Personal erfolgen.

Unternehmen gelten dabei als international, „wenn die Auslandsaktivität zur Erreichung und Sicherstellung der Unternehmensziele von wesentlicher Bedeutung ist.3 In der Literatur lassen sich sehr unterschiedliche Definitionen der Bezeichnung „Internationales Unternehmen“ ausmachen4. Über den Verweis hierauf soll deutlich werden, dass eine einheitliche Abgrenzung nicht existiert.

Die Internationalisierung von Unternehmen verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Ober- und Unterziele der Internationalisierung

Quelle: Darstellung in gekürzter Form in Anlehnung an Dreeser, Ch., (2007) S. 3

1.3 Markteintrittsformen internationaler Unternehmen

Bei internationalen Unternehmen erfolgt die Durchführung der Leistungserstellung in zwei oder mehreren Volkswirtschaften. Dabei unterscheidet man verschiedene Formen der Unternehmensaktivitäten, die man in Abhängigkeit vom Umfang der Kapital- und Managementleistung im Stamm- bzw. Gastland auch als Markt-eintrittsformen bezeichnet: Export, Lizenz, Franchising, Joint Venture, Auslands-niederlassung, Tochtergesellschaft. In idealtypischer Form spricht man von einem sog. Stufenmodell, das sich in einer zeitlichen Folge vom Export bis zur eigenen Gesellschaft entwickeln kann. Möglich ist aber auch ein Sprung innerhalb dieses Models in verschiedenen Ländern bzw. ein Direkteinstieg auf eine beliebige Stufe.

Abb. 2: Markteintrittsformen der Internationalisierung (Stufenmodell)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: in Anlehnung an Dreeser, Ch. ( 2007), S. 4

Die Internationalisierung und damit die Markteintrittsform können sowohl außen- als auch binnenwirtschaftlich ausgerichtet sein5 und erfordern frühzeitig die Entwicklung von Internationalisierungsstrategien und Strategischen Konzepten.

2 Das EPRG-Modell als Grundlage für Strategische Konzepte

2.1 Internationalisierungsstrategien im Management

Strategien sind langfristige Ziele einer Unternehmung, die die Charakteristika (Ressourcen) der Unternehmung und die Umweltbedingungen, denen sich die Unternehmung ausgesetzt sieht, berücksichtigen. Internationalisierungsstrategien werden meist erst dann entwickelt, wenn die Auslandsaktivität für den Unternehmenserfolg bedeutsam geworden ist. Dabei sind Internationalisierungs-strategien Teil eines Prozesses, der zunächst ungeplant beginnt und sich dann immer stärker zu einem Gesamtbild entwickelt.

Theorien der Internationalisierung, die differenziert in der Literatur behandelt werden, geben in den überwiegenden Fällen theoretische Erklärungsmuster, bei welchen einzelne Bestimmungsfaktoren maßgeblich sind. Diese Bestimmungsfaktoren geben Auskünfte über das

Warum ? – die Frage nach der Kausalität (Gründe)

Wie und Wann? – die Frage nach der Modalität und Temporalität sowie

Wo? – die Frage nach der Lokalität

der Internationalisierung. Die einzelne Theorie stellt für sich betrachtet eine Art „Mosaikstein“ dar. Je mehr Mosaiksteine zueinander finden, desto deutlicher wird ein Gesamtbild sichtbar. Doch zwischen diesen einzelnen Mosaiksteinen gibt es sowohl Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten, die zu Interdependenzen und Überschnei-dungen führen. Es sind also nur Partitialansätze.6

Bei den Strategischen Konzepten für die Internationalisierung von Unternehmen bzw. strategischen Konzepten im Internationalen Management unterscheidet man nach Perlitz vier Konzepte / Modelle. 7 Diese Hausarbeit beschäftigt sich ausschließlich mit dem EPRG-Modell8. Trotz der Unterschiede weisen die Konzepte eine zentrale Gemeinsamkeit, allerdings mit einigen Differenzierungen auf, eine starke Managementorientierung, die Mentalität der Führung.

[...]


1 Schneck, O. (2003), S. 498

2 Kutscher, M./Schmid, S. (2006), S. 4

3 Perlitz, M. (2004), S. 10

4 Kutschker, M. / Schmid, S. (2006), S.237

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Das EPRG-Modell als Grundlage für strategische Konzepte im internationalen Management
Hochschule
Fachhochschule der Wirtschaft Bergisch Gladbach
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
22
Katalognummer
V89704
ISBN (eBook)
9783638040594
ISBN (Buch)
9783638937009
Dateigröße
1071 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
EPRG-Modell, Grundlage, Konzepte, Management
Arbeit zitieren
Thomas vor der Sielhorst (Autor), 2007, Das EPRG-Modell als Grundlage für strategische Konzepte im internationalen Management, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89704

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