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Motivationstheorien

Title: Motivationstheorien

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 15 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sebastian Grond (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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In Zeiten der Globalisierung geraten Unternehmen immer weiter unter den Druck noch gewinnbringender zu wirtschaften, eine noch höhere Rendite zu erzielen und den Shareholdern noch größere Devisen auszuschütten. Gleichzeitig werden die Konkurrenz immer härter und die Marktsegmente immer spezifischer. Daher wurde der Fokus in den vergangenen Jahrzehnten stetig weiter auf die verwendeten Ressourcen gelegt, um möglichst effizient und mit minimalem Aufwand den maximalen Ertrag zu erwirtschaften. Dies bedeutet also, alle verfügbaren Rohstoffe und Kapazitäten bestmöglich auszunutzen. So gilt es, die internen Prozesse immer weiter zu optimieren, die Kundenzufriedenheit zu maximieren und die eigene Arbeitskraft, speziell in Form der Mitarbeiter, zu Höchstleistung zu motivieren. Die letztgenannte „Ressource“, der Mitarbeiter, stellt die Basis für jedes gut funktionierende Unternehmen dar und genau dieser soll nun in der vorliegenden Arbeit im Mittelpunkt stehen. Denn genau diese Arbeitskraft gilt es zu Höchstleistungen zu motivieren, da dies direkten Einfluss auf die Produktivität und schlussendlich damit wieder auf das finanzielle Endergebnis des Unternehmens haben kann. Genau diesem Zusammenhang werden sich die folgenden Kapitel widmen.
Denn der Lohn allein ist bewiesener Maßen schon lange kein Garant mehr für eine hohe Motivation: Ein Geflecht zahlreicher Faktoren will berücksichtigt und korrekt umgesetzt werden. Aus diesem Grund wurden in der Psychologie so genannte Motivationstheorien erstellt, um das Arbeitsklima und damit das Leistungsverhalten immer weiter zu optimieren. Im Verlauf dieser Arbeit soll nun ein einführender Überblick über die wissenschaftlichen Ansätze der Motivationspsychologie vermittelt werden.
Es werden die so genannten Inhaltsmodelle vorgestellt und im Speziellen besonders Maslows Bedürfnispyramide herausgearbeitet. Denn aufbauend auf Maslows Ansatz wurden in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche weitere Inhaltsmodelle vorgestellt. Exemplarisch hierfür sollen neben der bereits vorgestellten Bedürfnispyramide die ERG- und die Zwei-Faktoren-Theorie näher betrachtet werden. Stellvertretend für die zweite Modellgruppe, die Prozessmodelle, soll im letzten Kapitel auf die Gleichheitstheorie eingegangen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen

2.1 Motiv

2.2 Motivation

2.3 Motivationstheorien

3 Inhaltsmodelle

3.1 Motivationstheorie nach Maslow

3.1.1 Die Maslowsche Bedürfnispyramide

3.1.2 Bedeutung der einzelnen Bedürfnisebenen

3.1.3 Kritik an Maslows Motivationsmodell

3.2 Alderfers ERG-Theorie

3.3 Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg

4 Die Gleichheitstheorie

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Studienarbeit verfolgt das Ziel, einen einführenden Überblick über die wissenschaftlichen Ansätze der Motivationspsychologie zu vermitteln und aufzuzeigen, wie diese Modelle zur Leistungsoptimierung in Unternehmen beitragen können.

  • Grundlegende Begriffsdefinitionen von Motiv und Motivation
  • Analyse der Inhaltsmodelle (Maslow, Alderfer, Herzberg)
  • Untersuchung der Gleichheitstheorie als Prozessmodell
  • Bedeutung monetärer und nicht-monetärer Anreize für Mitarbeiter
  • Kritische Reflexion der theoretischen Konzepte in der betrieblichen Praxis

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Die Maslowsche Bedürfnispyramide

Maslows Bedürfnispyramide ist eine Hierarchie, welche die menschlichen Bedürfnisse in fünf Bedürfnisebenen aufteilt. Die Hierarchie beinhaltet das Defizitprinzip, was bedeutet, dass Menschen danach streben, Bedürfnisse zu befriedigen, allerdings ein befriedigtes Bedürfnis aufhört, handlungsmotivierend zu wirken. Häufig reicht ein Befriedigungsgrad von 70 % aus.

Als zweite Grundlage dient das Progressionsprinzip, was aussagt, dass menschliches Verhalten grundsätzlich durch das hierarchisch niedrigste unbefriedigte Bedürfnis motiviert ist. Ferner sagt es aus, dass das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung grundsätzlich nie vollständig befriedigt werden kann und die relative Bedeutung der Bedürfnisse sich mit zunehmender Reife ändert. Allgemein bedeutet dies, dass jede höhere Ebene nur dann wirksam, also motivierend wird, wenn alle untergeordneten Ebenen befriedigt worden sind. Gleichzeitig verlieren alle befriedigten untergeordneten Ebenen ihre motivierende Kraft.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den wachsenden Druck auf Unternehmen zur Effizienzsteigerung und identifiziert die Mitarbeitermotivation als entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

2 Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe „Motiv“ und „Motivation“ definiert und die Unterteilung in Inhalts- und Prozessmodelle erläutert.

3 Inhaltsmodelle: Dieses Kapitel stellt mit Maslow, Alderfer und Herzberg drei klassische Theorien vor, die den Inhalt und die Wirkung von Motiven in den Vordergrund rücken.

4 Die Gleichheitstheorie: Das Kapitel behandelt den Ansatz von John Stacey Adams, der Motivation über den Vergleich von Inputs und Outputs im Rahmen einer Tauschbeziehung erklärt.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass kein Modell absolute Vollständigkeit bietet, unterstreicht aber den hohen Nutzen für eine zielgerichtete Unternehmensführung.

Schlüsselwörter

Motivationstheorien, Bedürfnispyramide, Maslow, ERG-Theorie, Herzberg, Zwei-Faktoren-Theorie, Gleichheitstheorie, Motivation, Motiv, Inhaltsmodelle, Prozessmodelle, Mitarbeiterzufriedenheit, Leistungsverhalten, Anreizsysteme, Defizitprinzip

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet einen einführenden Überblick über die wissenschaftlichen Grundlagen der Motivationspsychologie und deren Anwendungsmöglichkeiten in der betrieblichen Praxis.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Schwerpunkten zählen die psychologischen Definitionen von Motivation, verschiedene Inhaltsmodelle und die prozessorientierte Betrachtung von Arbeitsmotivation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Motivationstheorien genutzt werden können, um das Arbeitsklima zu verbessern und die Mitarbeiterleistung nachhaltig zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich führender psychologischer Modelle der Motivationsforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Bedürfnispyramide nach Maslow, der ERG-Theorie nach Alderfer, der Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg und der Gleichheitstheorie nach Adams.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Maslowsche Bedürfnispyramide, Hygienefaktoren, Motivatoren, Prozessmodelle sowie die Tauschbeziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Was unterscheidet die Inhaltsmodelle von Prozessmodellen?

Inhaltsmodelle fokussieren darauf, welche Faktoren (Inhalte) Verhalten auslösen, während Prozessmodelle untersuchen, wie und warum ein Motivationsprozess eingeleitet und aufrechterhalten wird.

Warum wird die Maslowsche Bedürfnispyramide kritisiert?

Kritikpunkte sind unter anderem die teilweise Überlappung der Ebenen, die mangelnde empirische Belegung und die Vernachlässigung von Konflikten zwischen den Stufen.

Was versteht Herzberg unter Hygiene-Faktoren?

Hygienefaktoren sind extrinsische Aspekte wie Gehalt oder Arbeitsbedingungen, die Unzufriedenheit verhindern können, aber bei Erfüllung nicht zwingend zu aktiver Zufriedenheit führen.

Was ist der Kern der Gleichheitstheorie?

Der Kern ist die subjektive Wahrnehmung von Gerechtigkeit; der Mitarbeiter vergleicht sein eigenes Aufwands-Ertrags-Verhältnis mit dem anderer Personen, um Spannungen zu vermeiden.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Motivationstheorien
College
Furtwangen University  (Wirtschaftsinformatik)
Course
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Grade
1,0
Author
Sebastian Grond (Author)
Publication Year
2006
Pages
15
Catalog Number
V89728
ISBN (eBook)
9783638071758
Language
German
Tags
Motivationstheorien Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Grond (Author), 2006, Motivationstheorien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89728
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