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Die Bedeutung der Intensiv-Sozialpädagogischen Einzelmaßnahmen am Beispiel eines Jugendlichen in einer sozialpädagogischen Einrichtung

Title: Die Bedeutung der Intensiv-Sozialpädagogischen Einzelmaßnahmen am Beispiel eines Jugendlichen in einer sozialpädagogischen Einrichtung

Diploma Thesis , 2008 , 98 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Markus Wohlleber (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

In der Diplomarbeit mit dem Titel „Die Bedeutung der Intensiv-Sozialpädagogischen-Einzelmaßnahmen (ISE) am Beispiel eines Jugendlichen in einer sozialpädagogischen Einzelmaßnahme“ wird ein erfolgreiches Modell der präventiven Sozialpädagogik in Form der Einzelbetreuung anhand eines Praxisbeispiels aufgezeigt, das sich nach einigen Änderungen aus dem KJHG und später dem SBG VIII immer stärker in der Resozialisierungsarbeit mit Jugendlichen durchgesetzt hat.

Um eine Durchführung einer solchen pädagogischen, zeitaufwändigen Arbeit zu verdeutlichen, wird zuerst die Institution beschrieben, mit deren Hilfe dieser Einblick in die Praxis erfolgen konnte. Der Verfasser arbeitete ein halbes Jahr in der Einrichtung und begleitete acht Jugendliche von der Klärungsphase bis in die so genannte Verselbstständigungsphase.

Mit dieser pädagogischen Arbeit war es möglich, in der Literatur beschriebene, theoretische Ansätze in der Praxis zu erfahren und umzusetzen. Nach der Vorstellung der Institution werden die für die Praxis relevanten Themengebiete, die in der Einrichtung angewandt werden, im Detail darstellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit

1.1 Vorstellung der in der Arbeit beschriebenen Institution

1.1.1 Nussschale

1.1.2 Das pädagogische Angebot der Nussschale

1.1.3 Tagesablauf

1.1.4 Belohnungs- bzw. Sanktionssysteme

2 Sozialisationsebenen und Lebensbereiche eines Jugendlichen

2.1 Sozialisationsebenen eines Jugendlichen

2.1.1 Die familiäre Ebene

2.1.2 Die schulische Ebene

2.1.3 Die Gruppe der Gleichaltrigen und die Auswirkungen auf den Jugendlichen

2.1.4 Entwicklung der eigenen Geschlechterrolle

2.1.5 Die Entwicklung eines eigenen Werte- und Normensystems

2.2 Delinquentes Verhalten im Jugendalter

3 Struktur der Kinder- und Jugendkriminalität

4 Von der Erlebnispädagogik zur Individual-/Intensiv - Sozialpädagogik

4.1 Anti – Aggressivitäts- Training (AAT)

5 Intensivsozialpädagogische Einzelbetreuung

5.1 Ausgestaltung der ISE

5.1.1 Prozess der ISE

5.1.2 Entscheidungsfindung – Hilfeplanung

5.1.3 Dokumentation einer ISE

5.1.4 Methodische und inhaltliche Aspekte

5.1.5 Die Verselbstständigungsphase

5.1.6 Finanzierungsmodell einer ISE

6 ISE – ein erfolgreiches System der Resozialisierung – Ein Praxisbeispiel

6.1 Die Ausgangslage

6.2 Muslimisches Leben in Deutschland – Spannungsbereiche des praktischen Zusammenlebens

6.2.1 Die Generationenstruktur

6.2.2 Genderspezifikationen

6.3 Klärungsbericht

6.4 Erster Entwicklungsbericht

6.5 Erster Entwicklungsvergleich

6.6 Zweiter Entwicklungsbericht

6.7 Dritter Entwicklungsbericht

6.8 Zweiter Entwicklungsvergleich

6.9 Abschlussbericht

6.10 Resümee der Entwicklungsberichte

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Wirksamkeit der Intensiv-Sozialpädagogischen Einzelmaßnahme (ISE) als präventives Resozialisierungsmodell für delinquente Jugendliche. Ziel ist es, den pädagogischen Prozess anhand eines konkreten Praxisbeispiels zu veranschaulichen und die Bedeutung individualisierter Betreuungsansätze im Vergleich zum Jugendstrafvollzug hervorzuheben.

  • Strukturen und Arbeitsweisen von intensiv-sozialpädagogischen Einrichtungen
  • Einflussfaktoren auf die Sozialisation von Jugendlichen und Entstehung von Delinquenz
  • Pädagogische Interventionsmethoden, insbesondere Erlebnispädagogik und Anti-Aggressivitäts-Training
  • Prozessablauf der ISE: Von der Klärungsphase bis zur Verselbstständigung

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Nussschale

Die Nussschale bietet für fünf bis sechs junge Menschen männlichen Geschlechts mit Lernbehinderungen und/oder Verhaltensauffälligkeiten im Alter von 14 bis 18 Jahren ein Zuhause an. Durch den vom Fachbereich Kinder und Jugendliche in Herzogsägmühle vorgenommenen Ausbau ist das Haus auf die Bedürfnisse einer intensivpädagogisch arbeitenden Klärungs- und Aufnahmestelle abgestimmt. Bei der Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze wird davon ausgegangen, dass ein bis maximal zwei Plätze für die Klärung, die restlichen Plätze für ISE-Maßnahmen im Rahmen von min. 6 - 9 Monaten, max. bis zu 3 Jahren, zur Verfügung stehen.

Mittels der Klärung soll zunächst innerhalb von einem zwölfwöchigen Aufenthalt herausgefunden werden, in welche Jugendhilfemaßnahme der Klient im Einzelfall übernommen wird. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, was für eine Wohn- und Betreuungsform damit in Verbindung stehen soll. Ebenfalls wird in dieser Zeit untersucht, welche schulische und berufliche Förderung der junge Mensch benötigt und was für Neigungen und Eignungen der Jugendliche für die beabsichtigte Laufbahn mitbringt. Damit allerdings ein auf den Klienten bezogenes Förderprogramm im Rahmen der Möglichkeiten des Betroffenen entwickelt werden kann, gilt es auch, die Mitwirkungsbereitschaft des jungen Menschen aufzuzeigen. Einen weiteren Schwerpunkt legt die Institution auf die Modifizierung und Ergänzung der vorhandenen Informationen aus früheren Hilfen oder Interventionseinrichtungen.

Die Nussschale ist eine Hofgemeinschaft in der Nähe von Isny im Allgäu auf einem ehemals landwirtschaftlich genutzten Anwesen. Das Grundstück umfasst Wiesen, Felder, Obstbäume, Nebengebäude und Stallungen sowie einen neu gestalteten Wohntrakt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Einführung in die Thematik der Intensiv-Sozialpädagogischen Einzelmaßnahmen und Beschreibung der untersuchten Einrichtung.

2 Sozialisationsebenen und Lebensbereiche eines Jugendlichen: Analyse der Entwicklungsaufgaben Jugendlicher sowie der Faktoren, die zu delinquente Verhalten beitragen können.

3 Struktur der Kinder- und Jugendkriminalität: Statistische Betrachtung der Jugendkriminalität und die Einordnung der betroffenen Altersgruppen.

4 Von der Erlebnispädagogik zur Individual-/Intensiv - Sozialpädagogik: Darstellung der theoretischen Hintergründe und methodischen Bausteine wie das Anti-Aggressivitäts-Training.

5 Intensivsozialpädagogische Einzelbetreuung: Erläuterung des rechtlichen Rahmens und des operativen Prozesses der ISE-Betreuung.

6 ISE – ein erfolgreiches System der Resozialisierung – Ein Praxisbeispiel: Detaillierte Fallstudie eines Jugendlichen über den gesamten Betreuungszeitraum inklusive Entwicklungsberichten.

7 Schlussbetrachtung: Fazit und Reflexion über die Bedeutung der ISE als Alternative zum Jugendstrafvollzug.

Schlüsselwörter

Intensiv-Sozialpädagogische Einzelmaßnahme, ISE, Resozialisierung, Jugendhilfe, Nussschale, Herzogsägmühle, Jugendkriminalität, Erlebnispädagogik, Anti-Aggressivitäts-Training, Sozialisation, Verselbstständigung, Hilfeplanung, Delinquenz, Pädagogik, Jugendpsychiatrie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Effektivität von Intensiv-Sozialpädagogischen Einzelmaßnahmen (ISE) als resozialisierenden Ansatz für delinquente Jugendliche am Beispiel der Einrichtung "Nussschale".

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der pädagogischen Betreuung im Alltag, der Bewältigung von Sozialisationsdefiziten, dem Prozess der Resozialisierung und der Bedeutung rechtlicher Rahmenbedingungen wie dem SGB VIII.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie durch eine engmaschige, individuelle Betreuung in einem strukturierten Umfeld eine erfolgreiche Wiedereingliederung in die Gesellschaft gelingen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine praxisorientierte Einzelfallstudie durchgeführt, die theoretische Konzepte der Sozialpädagogik mit realen Entwicklungsberichten und Dokumentationen eines Klienten verknüpft.

Was deckt der Hauptteil ab?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Sozialisation, die Analyse der Jugendkriminalität, die methodischen Ansätze wie das Anti-Aggressivitäts-Training und den detaillierten Prozess der ISE inklusive Hilfeplanung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie ISE, Resozialisierung, Jugendhilfe, Delinquenz und Pädagogische Einzelbetreuung geprägt.

Welche Rolle spielt die Herkunft des Klienten im Praxisbeispiel?

Die muslimische Herkunft des Jugendlichen im Praxisbeispiel erfordert ein besonderes Verständnis für kulturelle Unterschiede, insbesondere in Bezug auf Frauenbilder und Rollenverständnisse, um die pädagogische Arbeit erfolgreich zu gestalten.

Warum ist das Anti-Aggressivitäts-Training (AAT) ein relevanter Bestandteil?

Das AAT dient als konfrontatives Instrument, um Gewaltverherrlichung bei delinquenten Jugendlichen zu erschüttern und Empathie gegenüber Opfern aufzubauen.

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Details

Title
Die Bedeutung der Intensiv-Sozialpädagogischen Einzelmaßnahmen am Beispiel eines Jugendlichen in einer sozialpädagogischen Einrichtung
College
University of Applied Sciences Fulda
Grade
2,0
Author
Markus Wohlleber (Author)
Publication Year
2008
Pages
98
Catalog Number
V89849
ISBN (eBook)
9783638041997
ISBN (Book)
9783638939911
Language
German
Tags
Bedeutung Intensiv-Sozialpädagogischen Einzelmaßnahmen Beispiel Jugendlichen Einrichtung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Wohlleber (Author), 2008, Die Bedeutung der Intensiv-Sozialpädagogischen Einzelmaßnahmen am Beispiel eines Jugendlichen in einer sozialpädagogischen Einrichtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89849
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