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Der Personalentwicklungsprozess. Chancen und Risiken

Titel: Der Personalentwicklungsprozess. Chancen und Risiken

Studienarbeit , 2020 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Vanessa Schenk (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Welt steht derzeitig vor einem außergewöhnlichen globalen Problem, verursacht durch das Corona-Virus. Es führt gegenwärtig zu massiven Verwerfungen sämtlicher Volkswirtschaften, deren Arbeitsmärkte, deren Organisationsstrukturen, Netzwerke, Handelswege und Lieferketten. Auch Deutschland bleibt nicht verschont und steuert auf eine schwere Rezession zu. Nach Berechnungen des Münchener IFO Instituts können die Auswirkungen der Pandemie in Deutschland mehr als eine halbe Billion Euro und mehr als eine Million Jobs kosten. Das Bruttoinlandsprodukt wird nach Lars Feld, Vorsitzender der Wirtschaftsweisen, im schlimmsten Fall um 5,4%, auf das Gesamtjahr bezogen, einbrechen.

Welche gravierenden Szenarien entwickeln sich daraus für die Wirtschaft? Wie können sich Unternehmen durch den enormen Wachstumseinbruch, den Produktions- und Einnahmeausfällen und dem Wegbrechen der Netzwerke vorbereiten, um Insolvenzen und Entlassungen entgegenzuwirken, deren Ziel es sein muss, nach dem Shut-Down, die Wirtschaft wieder hochzufahren?
Welche Entscheidungen sind die richtigen, welche beschritten werden müssen, ohne das Ende der Pandemie und somit die volkswirtschaftliche Krise einschätzen zu können? Reichen die, durch die Regierung, erlassenen Maßnahmen aus, um die Abwärtsspirale der Wirtschaft und die, durch den sofortigen Lockdown, verursachten Schäden abzufedern? Welche Ansatzpunkte und Spielräume ermöglichen es der PE, ihren Auftrag, in der Krise im Konsens mit der Unternehmensstrategie, erfolgreich zu planen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung in das Thema

1.1. Problemdarstellung des Themas

1.2. Ziele und Aufbau der Arbeit

2. Personalentwicklung

3. Personalentwicklungsprozess

3.1. PE-Bedarfsanalyse

3.2. Ziele der PE

3.3. Gestaltung der PE- Maßnahmen

3.4. Durchführung von PE-Maßnahmen

3.5. Erfolgskontrolle und Transfersicherung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Personalentwicklungsprozess vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Krisensituation durch die Corona-Pandemie, um aufzuzeigen, wie Unternehmen die negativen Folgen einer Rezession durch strategische Anpassungen abfedern können.

  • Analyse des systematischen Personalentwicklungsprozesses
  • Identifikation von Chancen und Risiken für die Personalentwicklung in Krisenzeiten
  • Bedeutung der Personalwirtschaft für den Unternehmenserfolg
  • Einsatz digitaler Instrumente zur Wissensvermittlung und Qualifizierung
  • Strategien zur Steigerung von Mitarbeitermotivation und Unternehmensbindung

Auszug aus dem Buch

3.1. PE-Bedarfsanalyse

„Die Personalbedarfsplanung beinhaltet alle Maßnahmen zur Ermittlung des derzeitigen und zukünftigen quantitativen und qualitativen Bedarfs an Führungskräften und Mitarbeitern eines Unternehmens” 19 „Der Bruttopersonalbedarf schließt alle Mitarbeiter mit ein, die benötigt werden, um die Unternehmensziele zu erreichen. Dagegen bezeichnet der Nettobestand alle Mitarbeiter, die eingestellt oder entlassen werden müssen, um den optimalen Personalbestand (Bruttopersonal) zu erzielen.” 20

Treten hier Differenzenlücken zwischen der Personalbedarfsplanung und der Personalbestandsplanung auf, zeigen sich Divergenzen im Personalbestand, qualitativ oder quantitativ, mit schwer beherrschbaren Auswirkungen. Die PE in deutschen Unternehmen sieht sich momentan mit dramatischen Entwicklungen konfrontiert. „Zehn Millionen Kurzarbeiter, knapp drei Millionen Arbeitslose” 22 , tausende Insolvenzen schaffen ein Klima der Angst, der Depressionen, der Unsicherheit bei den Menschen, direkt aber auch Unsicherheiten in den Unternehmen. Gewaltige Kurseinbrüche an den Börsen, Dramatik auf der Angebots- und Nachfrageseite der Weltwirtschaft, ein Sturzflug des Bruttoinlandproduktes. Hier sind Unternehmensleitungen und PE gefordert, einen Strategieumbruch der gesamten Organisationsstrukturen vorzunehmen, indem Unternehmensziele realistisch analysiert und gesichert werden, sowie Arbeitnehmer durch strategische Entscheidungen geschützt werden, Massenentlassungen durch politische Entscheidungen unterbunden werden, um auf die Ressource Mensch, die an die Betriebe gebundenen qualifizierten Mitarbeiter, die sich dann ihrer Wertschätzung bewusst wären, beim Aufschwung zurückgreifen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung in das Thema: Die Einleitung beleuchtet die globale wirtschaftliche Ausnahmesituation infolge der Corona-Pandemie und verdeutlicht die existenzielle Notwendigkeit einer effektiven Personalentwicklung.

2. Personalentwicklung: Dieses Kapitel definiert das Konzept der Personalentwicklung als strategischen Produktionsfaktor und unterstreicht die Notwendigkeit der Integration in übergreifende Organisations- und Unternehmensstrategien.

3. Personalentwicklungsprozess: Es wird der systematische Funktionszyklus der Personalentwicklung in fünf Phasen erläutert, von der Bedarfsanalyse bis zur abschließenden Erfolgskontrolle.

3.1. PE-Bedarfsanalyse: Hier wird die Ermittlung des quantitativen und qualitativen Personalbedarfs im Kontext von Krisen und Lückenmodellen zwischen Bedarf und Bestand analysiert.

3.2. Ziele der PE: Das Kapitel behandelt die strategische Ausrichtung von Lernformaten und Qualifikationen an den Unternehmenszielen unter Berücksichtigung verschiedener Anspruchsebenen.

3.3. Gestaltung der PE- Maßnahmen: Die Gestaltung von Entwicklungsmaßnahmen wird im Hinblick auf aktuelle Hygienevorgaben und die Anwendung des 70:20:10-Modells diskutiert.

3.4. Durchführung von PE-Maßnahmen: Hier liegt der Fokus auf der Bedeutung ergebnisorientierter Aufgabenbeschreibungen und der digitalen Wissensvermittlung durch HR-Spezialisten.

3.5. Erfolgskontrolle und Transfersicherung: Dieser Abschnitt beschreibt, wie die Wirksamkeit von Personalentwicklungsmaßnahmen gemessen wird, um ökonomische Sinnhaftigkeit sicherzustellen.

4. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Krise als Katalysator für eine notwendige Modernisierung von Arbeitsstrukturen und Unternehmenskulturen genutzt werden sollte.

Schlüsselwörter

Personalentwicklung, Personalwirtschaft, Corona-Pandemie, Rezession, Personalbedarfsplanung, Unternehmensstrategie, Digitalisierung, Kompetenzentwicklung, Wissensvermittlung, Krisenmanagement, Mitarbeiterbindung, Arbeitsmodelle, Personalentwicklungsprozess, Wertschöpfungskette, Lean Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen den Personalentwicklungsprozess als strategisches Instrument in einer wirtschaftlichen Krisensituation nutzen können, um zukunftsfähig zu bleiben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Systematik der Personalentwicklung, die Herausforderungen der Digitalisierung, das Krisenmanagement in Bezug auf Personalressourcen und die strategische Ausrichtung von Entwicklungszielen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Analyse unterschiedlicher Definitionen und Prozessschritte aufzuzeigen, wie durch veränderte Personalentwicklungsansätze die negativen wirtschaftlichen Folgen einer Rezession abgefedert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller wirtschaftspsychologischer und managementorientierter Definitionen und Modelle zur Personalentwicklung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert den Personalentwicklungsprozess in seine fünf Zyklen – von der Bedarfsanalyse über Zielplanung, Gestaltung und Durchführung bis hin zur Erfolgskontrolle – und bewertet diese jeweils hinsichtlich Chancen und Risiken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Personalentwicklung, Krisenmanagement, Digitalisierung und Personalbedarfsplanung.

Wie verändert die Corona-Pandemie die Personalentwicklung laut der Autorin?

Sie fungiert als Treiber für digitale Arbeitsformen, erfordert ein Umdenken bei der Wissensvermittlung und zwingt Unternehmen dazu, ihre starren Strukturen in Richtung Agilität und Flexibilität aufzubrechen.

Welche Rolle spielen Führungskräfte im PE-Prozess während der Krise?

Führungskräfte müssen als Mentoren und Leader agieren, die Vertrauen aufbauen, die Eigenverantwortung der Mitarbeiter stärken und den Weg in Richtung Shared-Leadership ebnen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Personalentwicklungsprozess. Chancen und Risiken
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Note
1,7
Autor
Vanessa Schenk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
24
Katalognummer
V899361
ISBN (eBook)
9783346196255
ISBN (Buch)
9783346196262
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalentwicklungsprozess Der Personalentwicklungsprozess Personalentwicklung PE Chancen und Risiken Personalentwicklung Chancen und Risiken Der Personalentwicklungsprozess Chancen und Risiken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vanessa Schenk (Autor:in), 2020, Der Personalentwicklungsprozess. Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899361
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Leseprobe aus  24  Seiten
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