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Frauen- und männerspezifische Kommunikation

Title: Frauen- und männerspezifische Kommunikation

Seminar Paper , 2016 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Die Kommunikation von Männern und Frauen beschreibt einen hochinteressanten Themenkomplex innerhalb der Kommunikationswissenschaften. Inwiefern sich Männer und Frauen beispielsweise innerhalb ihrer nonverbalen Kommunikation unterscheiden, soll in dieser Hausarbeit näher unter die Lupe genommen werden. Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob und inwiefern sich Männer und Rauen überhaupt in ihrem Kommunikationsverhalten unterscheiden. Auch pädagogische Zusammenhänge zwischen der Kommunikation von Männern und Frauen und beispielsweise dem Raum Schule sollen dabei nicht außer Acht gelassen werden. Auch soll das Kommunikationsverhalten von Männern und Frauen auf wissenschaftlicher Basis erklärt und Tipps für die pädagogische Praxis ausgearbeitet werden.

Frauen und Männer sprechen, abseits von den einheitlichen Sprachnormen einer Gesellschaft bzw. Kultur, nicht dieselbe Sprache. Und dies betrifft in erster Linie die engen Bereiche sozialen Handelns, welche Frauen in umfangsarme Verhaltensrahmen innerhalb der Kommunikation nahezu gefesselt haben. Zum einen ist dies durch das umfangreichere sprachliche Ausdruckpotential der Frauen im sozialen Handeln der Fall. So greifen Männer im Gegensatz zu Frauen deutlich häufiger auf "dirty words", sprich Schimpfwörter oder Flü-che, zurück, während Frauen diese tendenziell vermeiden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Hinführung: Frauenspezifische und männerspezifische Kommunikation

II. Frauenspezifische und männerspezifische Kommunikation

III. Nonverbale Kommunikation von Frauen und Männern

1. Anatomie

2. Körperhaltung im Stehen

3. Körperhaltung im Sitzen

4. Unterschiede in der Kopfhaltung und Kopfneigung und deren Wahrnehmung

5. Mimik

6. Attraktivitätsvorstellungen

7. Synopse und Fazit

IV. Die Ursachen für unterschiedliche Körpersprache bei Männern und Frauen

1. Geschlecht als soziale Konstruktion: „Doing gender“

2. Leiblichkeit: Geschlecht und Sexualität – Erkenntnisse aus der Tierwelt

3. Leiblichkeit – Übertragung der Erkenntnisse auf den Menschen

V. Tipps für die pädagogische Praxis

1. Nonverbale Kommunikation und Geschlecht im Kontext Unterricht

2. Geschlecht und nonverbale Kommunikation als Unterrichtsthema

3. Nonverbale Kommunikation in der außerunterunterrichtlichen Arbeit

VI. Fazit: Von der Bedeutung frauenspezifischer und männerspezifischer Kommunikation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Kommunikation, insbesondere in der Körpersprache, und analysiert deren Ursachen sowie pädagogische Implikationen für den schulischen Kontext.

  • Nonverbale Kommunikationsmuster von Frauen und Männern
  • Soziale Konstruktion von Geschlecht („Doing gender“)
  • Evolutionsbiologische Ansätze zur Partnerwahl und Kommunikation
  • Pädagogische Handlungsempfehlungen für den Unterricht

Auszug aus dem Buch

III. Nonverbale Kommunikation von Frauen und Männern

Vorab gilt es zu bemerken, dass die Auseinandersetzung mit dem Thema einer frauenspezifischen und männerspezifischen nonverbalen Kommunikation stets Gefahr läuft, als Form der Stereotypisierung eines „typisch männlichen“ und „typisch weiblichen“ nonverbalen Kommunikationsverhaltens herangezogen zu werden. Dabei würde es sich allerdings um einen wissenschaftlichen Fehlschluss handeln. Wenn im Folgenden von unterschiedlichen körpersprachlichen Äußerungen von Männern und Frauen die Rede ist, handelt es sich ausschließlich um unterschiedliche Häufigkeiten im Auftreten jener Äußerungen je nach Geschlecht. Ebenfalls problematisch ist die Tatsache, dass ein von diesen geschlechtsspezifisch am häufigsten auftretenden nonverbales Kommunikationsverhalten im Auge des Betrachters als die sogenannte „Normalität“ angesehen wird, da dies dem Leser auf eine sprachlich unterschwellige Art und Weise bei der Lektüre der Hausarbeit unbeabsichtigt nahegelegt werden könnte. Um dies zu vermeiden, wird in den folgenden Erläuterungen stets von der Frau ausgegangen und davon ausgehend die Abweichung innerhalb des männlichen Geschlechts beschrieben.

Viele Kommunikationswissenschaftler gehen davon aus, dass die gesamte Kommunikation zwischen Männern und Frauen so unterschiedlich ist, dass nur ein starker Begriff wie die sogenannte „interkulturelle Kommunikation“ diese geschlechtsspezifische Differenz im Kommunikationsverhalten treffend zu beschreiben vermag. Somit ist klar zu erwarten, dass nicht nur deutliche Differenzen in der verbalen Kommunikation der Geschlechter, sondern eben auch in der nonverbalen Kommunikation zu erwarten sind.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Hinführung: Frauenspezifische und männerspezifische Kommunikation: Einleitung in die Thematik der geschlechtsspezifischen Kommunikationsunterschiede und Erläuterung des Forschungsziels.

II. Frauenspezifische und männerspezifische Kommunikation: Analyse historischer und aktueller Sprachnormen sowie der Erwartungshaltungen an das weibliche und männliche Sprachverhalten.

III. Nonverbale Kommunikation von Frauen und Männern: Detaillierte Untersuchung anatomischer und körpersprachlicher Differenzen sowie mimischer Unterschiede und Attraktivitätsvorstellungen.

IV. Die Ursachen für unterschiedliche Körpersprache bei Männern und Frauen: Theoretische Auseinandersetzung mit dem „Doing gender“-Ansatz und biologisch-anthropologischen Erklärungsmodellen.

V. Tipps für die pädagogische Praxis: Anwendung der Erkenntnisse auf den Schulalltag, inklusive konkreter methodischer Vorschläge für den Unterricht.

VI. Fazit: Von der Bedeutung frauenspezifischer und männerspezifischer Kommunikation: Zusammenfassende Betrachtung der Relevanz geschlechtsspezifischer Kommunikation für pädagogische Fachkräfte.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Körpersprache, Gender, Doing gender, Nonverbale Kommunikation, Geschlechtsunterschiede, Pädagogik, Unterricht, Evolution, Partnerwahl, Mimik, Sozialisation, Machtstrukturen, Leistungsgesellschaft, Interkulturelle Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen Frauen und Männern in der nonverbalen Kommunikation und Körpersprache.

Welche Themenfelder sind zentral?

Im Fokus stehen anatomische Unterschiede, das „Doing gender“-Konzept, evolutionsbiologische Aspekte der Partnerwahl sowie die praktische Anwendung im schulischen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Kommunikationsdifferenzen zwischen den Geschlechtern wissenschaftlich zu fundieren und pädagogische Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die kommunikationswissenschaftliche, soziologische und evolutionsbiologische Theorien und Studien auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine phänomenologische Beschreibung körpersprachlicher Merkmale und eine theoretische Ursachenforschung, ergänzt um pädagogische Tipps.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Körpersprache, Geschlecht, Doing gender, nonverbale Kommunikation und Pädagogik.

Welche Rolle spielt das „Doing gender“-Konzept in der Arbeit?

Dieser Ansatz erklärt Geschlechterunterschiede als soziale Konstruktion statt als reine biologische Gegebenheit.

Wie wirkt sich das Körpersprache-Verhalten auf den schulischen Alltag aus?

Lehrkräfte können durch das Wissen über geschlechtsspezifische Signale bewusster auf ihre eigene Wirkung im Klassenzimmer achten und Interaktionen besser steuern.

Warum wird die Tierwelt als Vergleich herangezogen?

Um evolutionsbiologische Erklärungsansätze für Partnerwahlpräferenzen und deren Übertragbarkeit auf menschliches Verhalten zu diskutieren.

Was bedeutet das Fazit für die pädagogische Praxis?

Pädagogen sollen die Existenz von Kommunikationsunterschieden anerkennen, um einen professionellen und sensiblen Umgang im Alltag zu gewährleisten.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Frauen- und männerspezifische Kommunikation
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
22
Catalog Number
V899541
ISBN (eBook)
9783346183194
ISBN (Book)
9783346183200
Language
German
Tags
frauen- kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Frauen- und männerspezifische Kommunikation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899541
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