Die Kommunikation von Männern und Frauen beschreibt einen hochinteressanten Themenkomplex innerhalb der Kommunikationswissenschaften. Inwiefern sich Männer und Frauen beispielsweise innerhalb ihrer nonverbalen Kommunikation unterscheiden, soll in dieser Hausarbeit näher unter die Lupe genommen werden. Es stellt sich grundsätzlich die Frage, ob und inwiefern sich Männer und Rauen überhaupt in ihrem Kommunikationsverhalten unterscheiden. Auch pädagogische Zusammenhänge zwischen der Kommunikation von Männern und Frauen und beispielsweise dem Raum Schule sollen dabei nicht außer Acht gelassen werden. Auch soll das Kommunikationsverhalten von Männern und Frauen auf wissenschaftlicher Basis erklärt und Tipps für die pädagogische Praxis ausgearbeitet werden.
Frauen und Männer sprechen, abseits von den einheitlichen Sprachnormen einer Gesellschaft bzw. Kultur, nicht dieselbe Sprache. Und dies betrifft in erster Linie die engen Bereiche sozialen Handelns, welche Frauen in umfangsarme Verhaltensrahmen innerhalb der Kommunikation nahezu gefesselt haben. Zum einen ist dies durch das umfangreichere sprachliche Ausdruckpotential der Frauen im sozialen Handeln der Fall. So greifen Männer im Gegensatz zu Frauen deutlich häufiger auf "dirty words", sprich Schimpfwörter oder Flü-che, zurück, während Frauen diese tendenziell vermeiden.
Inhaltsverzeichnis
- I. Hinführung: Frauenspezifische und männerspezifische Kommunikation.
- II. Frauenspezifische und männerspezifische Kommunikation
- III. Nonverbale Kommunikation von Frauen und Männern
- 1. Anatomie.
- 2. Körperhaltung im Stehen
- 3. Körperhaltung im Sitzen....
- 4. Unterschiede in der Kopfhaltung und Kopfneigung und deren Wahrnehmung ………………………..\n
- 5. Mimik..........\n
- 6. Attraktivitätsvorstellungen
- 7. Synopse und Fazit.......
- IV. Die Ursachen für unterschiedliche Körpersprache bei Männern und Frauen
- 1. Geschlecht als soziale Konstruktion:,,Doing gender\".
- 2. Leiblichkeit: Geschlecht und Sexualität – Erkenntnisse aus der Tierwelt.........
- 3. Leiblichkeit - Übertragung der Erkenntnisse auf den Menschen.........
- V. Tipps für die pädagogische Praxis........
- 1. Nonverbale Kommunikation und Geschlecht im Kontext Unterricht..\n
- 2. Geschlecht und nonverbale Kommunikation als Unterrichtsthema......
- 3. Nonverbale Kommunikation in der außerunterunterrichtlichen Arbeit..............
- VI. Fazit: Von der Bedeutung frauenspezifischer und männerspezifischer Kommunikation..
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Hausarbeit befasst sich mit der Frage, inwiefern sich Frauen und Männer in ihrer nonverbalen Kommunikation unterscheiden. Dabei werden die Ursachen für diese Unterschiede untersucht und Tipps für die pädagogische Praxis gegeben. Die Arbeit analysiert die Kommunikation von Männern und Frauen im Kontext von Schule und gesellschaftlichen Normen.
- Unterschiede in der nonverbalen Kommunikation von Frauen und Männern
- Die Rolle von Geschlecht als soziale Konstruktion
- Der Einfluss von Leiblichkeit und Sexualität auf die Körpersprache
- Anwendungen der Erkenntnisse in der pädagogischen Praxis
- Die Bedeutung frauenspezifischer und männerspezifischer Kommunikation
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel I führt in das Thema frauenspezifische und männerspezifische Kommunikation ein und stellt die Forschungsfrage nach den Unterschieden in der nonverbalen Kommunikation. Kapitel II betrachtet die Unterschiede im Sprachverhalten von Frauen und Männern im Kontext von gesellschaftlichen Normen und historischen Entwicklungen. Kapitel III analysiert die nonverbale Kommunikation von Frauen und Männern in Bezug auf Anatomie, Körperhaltung, Kopfhaltung, Mimik und Attraktivitätsvorstellungen. In Kapitel IV werden die Ursachen für unterschiedliche Körpersprache bei Männern und Frauen untersucht, indem der soziale Konstruktion von Geschlecht sowie die Rolle von Leiblichkeit und Sexualität beleuchtet werden. Schließlich werden in Kapitel V Tipps für die pädagogische Praxis gegeben, wie nonverbale Kommunikation und Geschlecht im Unterricht und in der außerunterrichtlichen Arbeit berücksichtigt werden können.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Körpersprache, nonverbale Kommunikation, frauenspezifische und männerspezifische Kommunikation, Geschlecht, soziale Konstruktion, Leiblichkeit, pädagogische Praxis, Unterricht, außerunterrichtliche Arbeit.
Häufig gestellte Fragen
Unterscheiden sich Männer und Frauen in ihrer Kommunikation?
Ja, die Arbeit zeigt Unterschiede sowohl im sprachlichen Ausdruck als auch in der nonverbalen Kommunikation, die oft soziokulturell bedingt sind.
Was bedeutet „Doing Gender“ in der Kommunikation?
Es beschreibt, wie Geschlechterrollen durch spezifische Verhaltensweisen und Kommunikationsstile im Alltag aktiv hergestellt und bestätigt werden.
Welche Rolle spielt die nonverbale Kommunikation?
Unterschiede zeigen sich in der Körperhaltung beim Sitzen oder Stehen, der Mimik sowie in der Kopfneigung, was die gegenseitige Wahrnehmung beeinflusst.
Wie kann die Pädagogik diese Unterschiede berücksichtigen?
Lehrkräfte können durch Bewusstsein für geschlechtsspezifische Signale Vorurteile abbauen und die Kommunikation im Unterricht fairer gestalten.
Gibt es Unterschiede im Gebrauch von Schimpfwörtern?
Studien deuten darauf hin, dass Männer häufiger zu „dirty words“ greifen, während Frauen diese tendenziell eher vermeiden.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2016, Frauen- und männerspezifische Kommunikation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899541