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Nonverbale Kommunikation zur Prävention von Unterrichtsstörungen. Sammelmappe mit Forschungsbericht zum Praxissemester

Titel: Nonverbale Kommunikation zur Prävention von Unterrichtsstörungen. Sammelmappe mit Forschungsbericht zum Praxissemester

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit geht der Frage nach, welche nonverbalen Kommunikationsmöglichkeiten von Lehrkräften erfolgreich zur Prävention von Unterrichtsstörungen eingesetzt werden.

Oftmals kann man mit Blicken mehr sagen als mit Worten. Dies verdeutlicht, dass neben dem was wir sagen, wir deutlich mehr durch unsere Körpersprache aussagen. Die nonverbale Kommunikation kann dabei durchaus wichtiger sein als die verbale Kommunikation. Zwei Aussagen die dabei vielen Menschen geläufig sind wären: "Blicken können töten". oder "Blicke sagen mehr als tausend Worte".

Wenn die verbale Kommunikation an ihre Grenzen stößt, kommt die nonverbale Kommunikation ins Spiel. Dies wird im Sportunterricht vor allem deutlich, da es teilweise viel lauter zugeht als im Unterricht in den Klassenräumen. Darum nutzen Lehrerinnen und Lehrer oftmals ihre Gestik, Mimik und auch ihre Körperhaltung um durch diese zu Kommunizieren. Dies führt aber auch dazu, dass wir durch diese Aspekte nicht aufhören zu kommunizieren, sondern ohne Unterbrechung und teilweise sogar unbewusst mit den Schülerinnen und Schülern kommunizieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Beschreibung der Schule

2 Tabellarischer Stundenplan

3 Kurzbeschreibung eigener Unterrichtsvorhaben

3.1 Sport

3.2 Geschichte

4 Lerntagebücher

5 Forschungsaufgabe für das Praxissemester

5.1 Beobachtungsschwerpunkt

5.2 Erving Goffman: Körpertechniken

5.3 Die Körpersprache einer Lehrkraft

5.3.1 Körperhaltung und -stellung

5.3.2 Blickkontakt

5.3.3 Gestik und Mimik

5.3.4 Distanz

5.3.5 Nonverbale Kommunikation

5.3.6 Zusammenfassung der Körpersprache

5.4 Entwicklung einer Fragestellung

5.5 Entwicklung eines Beobachtungsinstruments

5.6 Beschreibung der Lerngruppen

5.6.1 Lerngruppe 1

5.6.2 Lerngruppe 2

5.7 Durchführung der Beobachtung

5.8 Ergebnis der Beobachtung

5.9 Graphische Darstellung der Ergebnisse

5.10 Erklärung und Anpassung des Instruments

5.10.1 Überarbeitetes Beobachtungsinstrument

5.11 Diskussion und Ausblick

6 Resümee nach dem Praxissemester

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle nonverbaler Kommunikation im Schulalltag, wobei der Fokus gezielt darauf liegt, wie Lehrkräfte ihre Körpersprache einsetzen, um Unterrichtsstörungen präventiv zu begegnen oder diese zu unterbinden. Es wird erforscht, inwieweit bewusste körperliche Signale wie Haltung, Blickkontakt und Distanzregulation dazu beitragen können, einen geordneten Unterrichtsfluss aufrechtzuerhalten.

  • Körpersoziologische Grundlagen nach Erving Goffman
  • Die Funktion von Mimik, Gestik und Blickkontakt im Unterricht
  • Empirische Beobachtungen zum Lehrerverhalten in zwei Lerngruppen
  • Methodenentwicklung zur Erfassung nonverbaler Reaktionen
  • Reflexion der eigenen Lehrerpersönlichkeit und Classroom-Management

Auszug aus dem Buch

5.2 Erving Goffman: Körpertechniken

Goffmans Werke über die Körpersoziologie von Menschen haben einen hohen Stellenwert in der Forschung über die Körpersprache, auch wenn seine Theorien nicht ganz unumstritten sind. Einige Forscher sind der Meinung, dass wegen seiner Herangehensweise an das Thema keine konkreten Aussagen getroffen werden können. Trotzdem stellen seine Werke und Forschungen einen wichtigen Bezug für die Weiterentwicklung der Körpersoziologie dar (vgl. Gugutzer, 2010).

Seine Überlegungen beziehen sich dabei hauptsächlich auf die Interaktionsordnung. Nach Goffman zeichnen sich diese durch unterschiedliche Eigenschaften aus. Ihm zufolge geschehen soziale Handlungen lediglich in Situationen in denen zwei oder mehr Individuen anwesend sind. Diese müssen allerdings miteinander agieren und aufeinander reagieren können (vgl. Goffman, 1994).

Wenn es nun zu so einer Situation kommt, ist damit die Grundlage für eine andauernde Kommunikation geschaffen. Die nonverbale Kommunikation findet dauerhaft zwischen den Individuen statt, selbst wenn die verbale Kommunikation aussetzt. Denn auch das Schweigen ist eine Art der Kommunikation, wie ich im weiteren Verlauf noch erläutern werde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Beschreibung der Schule: Ein Überblick über die Rahmenbedingungen der Schule, inklusive der Größe, des Kollegiums und der materiellen Ausstattung.

2 Tabellarischer Stundenplan: Darstellung der unterrichteten Stunden und Fächer (Sport & Geschichte) im Zeitraum des Praxissemesters.

3 Kurzbeschreibung eigener Unterrichtsvorhaben: Aufzählung der geplanten Sportstunden und Geschichtsthemen mit den entsprechenden Zielen.

4 Lerntagebücher: Eine chronologische Auflistung der eingereichten Lerntagebücher.

5 Forschungsaufgabe für das Praxissemester: Zentraler Teil, der die theoretische Basis der Körpersprache, die Methodik der Beobachtung und die Auswertung der Ergebnisse detailliert darlegt.

6 Resümee nach dem Praxissemester: Persönliche Reflexion der eigenen Entwicklung, der Erfahrungen im Schulpraktikum sowie ein Fazit zur eigenen Berufswahl.

Schlüsselwörter

Nonverbale Kommunikation, Körpersprache, Unterrichtsstörungen, Klassenführung, Erving Goffman, Lehrerverhalten, Beobachtungsinstrument, Schulalltag, Körperhaltung, Mimik, Gestik, Blickkontakt, Praxissemester, Classroom-Management, Interaktionsordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung nonverbaler Signale durch die Lehrkraft im Unterricht und deren Einfluss auf das Geschehen in der Klasse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die Körpersoziologie, Instrumente der Körpersprache sowie die empirische Analyse von Lehrerreaktionen bei Unterrichtsstörungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Untersuchung der Frage: „Wie nutzt die Lehrkraft die Körpersprache, um Unterrichtsstörungen zu vermeiden?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet ein selbst entwickeltes Kategoriesystem zur strukturierten Beobachtung von Lehrerverhalten, inklusive einer Dokumentation von Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung mittels Goffmans Interaktionsordnung und eine empirische Beobachtungsstudie in zwei 10. Klassen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie nonverbale Kommunikation, Unterrichtsstörungen und Klassenführung charakterisiert.

Warum wurde das Beobachtungsinstrument angepasst?

Die ursprüngliche vierstufige Likert-Skala erwies sich als zu subjektiv, weshalb eine präzisere, binäre Einteilung (Trifft zu / Trifft nicht zu) gewählt wurde.

Welche Rolle spielt die Theorie von Erving Goffman?

Goffman dient als theoretisches Fundament, um das Konzept des „dramaturgischen Körpers“ und die Rolle der Lehrkraft als Darsteller in sozialen Interaktionen zu verstehen.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse der Beobachtung?

Es zeigte sich, dass Blickkontakt und die räumliche Präsenz der Lehrkraft die am häufigsten genutzten und wirksamsten Mittel zur Störungsprävention sind.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nonverbale Kommunikation zur Prävention von Unterrichtsstörungen. Sammelmappe mit Forschungsbericht zum Praxissemester
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Institut für Bildungsforschung)
Veranstaltung
Vorbereitungsseminar für das Praxissemester
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
27
Katalognummer
V899545
ISBN (eBook)
9783346200006
ISBN (Buch)
9783346200013
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sport Kommunikation verbal nonverbal Körpersprache Unterrichtsstörung Unterrichtsstörungen Prävention von Unterrichtsstörungen Lehrkraft Lehrkräfte Sportunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Nonverbale Kommunikation zur Prävention von Unterrichtsstörungen. Sammelmappe mit Forschungsbericht zum Praxissemester, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899545
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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