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Zu James Fowlers Glaubensstufen sowie Jean Piagets Konzept

Título: Zu James Fowlers Glaubensstufen sowie Jean Piagets Konzept

Trabajo de Investigación (Colegio) , 2020 , 27 Páginas , Calificación: 1+ (15NP)

Autor:in: Anonym (Autor)

Psicología - Psicología de la religión
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Ich werde in der folgenden Ausarbeitung nicht nur auf Fowlers Glaubensstufen eingehen, sondern zum besseren Verständnis auch das Konzept von Piaget erläutern.

„Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war. “ (1 Kor 13,11)

Das Beobachten und Analysieren menschlicher Entwicklung in der Psychologie ist kein Phänomen des 20. Jahrhunderts, welches von da an unsere Sicht auf die Entstehung der menschlichen Persönlichkeit und das Werden vom Kind bis hin in zum Erwachsenen und alten Menschen grundlegend verändert hat.

Bereits in den Schriften des Neuen Testamentes sind Aussagen zu finden, welche darauf hinweisen, dass sich schon die Menschen zur Zeit Jesu mit der menschlichen Entwicklung auseinandergesetzt haben. Auch Paulus, von welchem das oben angeführte Zitat stammt, spricht in seinem ersten Brief an die Korinther (Kapitel 13, das Hohelied der Liebe) von den unterschiedlichen Fähigkeiten zwischen Kindern und Erwachsenen - er beschreibt somit schon in der Bibel in groben Zügen die Entwicklung des Menschen! Doch wie kann man sich diese Prozess vorstellen? Wie geht er vonstatten? Und vor allem: Gibt es denn auch eine Entwicklung im Bereich der Religiosität und des Glaubens - und wenn ja: in welcher Weise kann man diese
beschreiben?

All diese Fragen beschäftigen schon seit Jahren die Religionspsychologie. Auch James W. Fowler, ein bekannter US-amerikanischer Theologe, setzte sich mit dieser Thematik auseinander und entwickelte eine Stufentheorie, welche die religiöse Entwicklung über die gesamte Lebensspanne hinweg betrachtet.

Dabei stützt er sich, wie auch in seinem Werk „Stages of Faith - The Psychology of Human Development: The Psychology of Human Development and the Quest for Meaning“, zu deutsch „Stufen des Glaubens: Die Psychologie der menschlichen Entwicklung und die Suche nach Sinn“ zu erkennen ist, auf vorausgehende psychologische Konzepte, unter anderem von Jean Piaget, Erik H. Erikson oder Lawrence Kohlberg (ein paar Angaben zu den Persönlichkeiten sind im Anhang zu finden).

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. James W. Fowler

1.1 Biografie:

1.2 Entstehung der Stufentheorie von James W. Fowler

1.3 James W. Fowlers Einstellung zum Glauben

1.4 Grundvoraussetzungen zu Fowlers Stufenmodell

2. Die Glaubensstufen nach James W. Fowler

2.1 Nullte Stufe: undifferenzierter Glaube:

2.2 Erste Stufe: Intuitiv- projektiver Glaube:

2.2.1 Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung

2.3 Zweite Stufe: mythisch - wörtlicher Glaube:

2.4 Dritte Stufe: synthetisch-konventioneller Glaube:

2.5 Vierte Stufe: individuierend- reflektierender Glaube:

2.6 Fünfte Stufe: verbindender Glaube:

2.7 Sechste Stufe: universalisierender Glaube:

3. Kritik an Fowlers Stufentheorie

3.1 Positive Kritik: Fowlers Stufen des Glaubens als eine Hilfestellung für die Religionspädagogik

3.2 negative Kritik: Ist Fowlers sechste Stufe des Glaubens überhaupt noch „menschlich“?

3.3 negative Kritik:

3.3.1 Eine weltoffene Gesellschaft

3.3.2 Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Religionen bei Jugendlichen

3.3.3 Jugendliche suchen nach einem persönlichen Glauben

3.3.4 Résumé

3.3.5 Nachtrag/ Aktualisierung meiner Meinung bezüglich 4.3.1

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das entwicklungspsychologische Stufenmodell des Glaubens von James W. Fowler unter Berücksichtigung kognitiver Theorien und aktueller gesellschaftlicher Veränderungen im Hinblick auf ihre heutige Anwendbarkeit und Relevanz für die Religionspädagogik.

  • Biografie und theoretische Grundlagen der Stufentheorie von James W. Fowler.
  • Detaillierte Analyse der sechs Entwicklungsstufen des Glaubens.
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit des Modells im 21. Jahrhundert.
  • Empirische Einordnung durch Statistiken zur Offenheit gegenüber anderen Religionen.
  • Untersuchung der Relevanz für moderne pädagogische Ansätze und religiöse Identitätsfindung.

Auszug aus dem Buch

2.5 Vierte Stufe: individuierend- reflektierender Glaube:

Diese vierte Entwicklungsstufe kann von einer inneren Ambivalenz gekennzeichnet sein. Da man in der Phase des individuierend-reflektierenden Glaubens neben der Fähigkeit zur Selbstreflexion auch das traditions-kritische Bewusstsein erlangt hat und nun offen Glauben und Religion hinterfragt, ist es auf der einen Seite für die betroffene Person eine Art der Erlösung. Sie kann nun durch die Freiheit der Vernunft sich dem eigenen Glauben annähern und begreifen, wie sie selbst zum eigenen Glauben gekommen ist. Der Mensch ist in der Lage, sich eine eigene und religiöse Identität zu schaffen, „die nicht länger durch das geordnete Verhältnis der eigenen Rollen oder Sinnvorstellungen zu denen anderer definiert ist11“.

Dadurch überprüft die Person auch, ob sie noch mit dem Bewusstsein und den Wertvorstellungen der zuvor zugehörigen Gruppe und der damit verbundenen zugedachten Rolle konform ist.

Die Freiheit, sich in solch offener Weise seinem Glauben anzunähern, enthält jedoch auch Last; der Mensch wird in der vierten Stufe mit der Herausforderung konfrontiert, sich zu seiner eigenen Religion neu zu positionieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. James W. Fowler: Dieses Kapitel liefert eine biografische Einordnung von Fowler und erläutert die Entstehung sowie die theoretischen Grundvoraussetzungen seines Stufenmodells.

2. Die Glaubensstufen nach James W. Fowler: Hier werden die sechs Stufen der Glaubensentwicklung – vom undifferenzierten über den intuitiv-projektiven und mythisch-wörtlichen bis hin zum universalisierenden Glauben – detailliert dargestellt.

3. Kritik an Fowlers Stufentheorie: Das Kapitel bietet eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Modell, beleuchtet den Nutzen für die Religionspädagogik und hinterfragt die Realitätsnähe der höchsten Stufen sowie die Modernität der Theorie in einer veränderten Gesellschaft.

Schlüsselwörter

James W. Fowler, Glaubensentwicklung, Stufentheorie, Religionspsychologie, Religionspädagogik, Jean Piaget, kognitive Entwicklung, Identitätsfindung, Glaube, Spiritualität, Konformität, Gesellschaftswandel, Entmystifizierung, interreligiöser Dialog, Jugend.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Stufenmodell der Glaubensentwicklung nach dem Theologen James W. Fowler und dessen theoretischer Einordnung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die menschliche Glaubensentwicklung über die Lebensspanne, die Verknüpfung mit kognitiven Entwicklungstheorien und die kritische Überprüfung des Modells in der heutigen Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, inwieweit Fowlers 1981 publiziertes Modell noch zeitgemäß ist und ob es heutigen gesellschaftlichen Bedingungen und dem Glaubensverhalten junger Menschen noch gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse des Stufenmodells mit eigenen empirischen Ansätzen, wie einer kleinen Befragung unter Schülern und dem Einbezug externer Statistiken zur religiösen Vielfalt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Beschreibung der sechs Glaubensstufen und eine kritische Auseinandersetzung, die sowohl positive Aspekte für die Pädagogik als auch Bedenken hinsichtlich der Praktikabilität und Modernität der Theorie umfasst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Glaubensentwicklung, Stufenmodell, Religionspädagogik, Identität und gesellschaftlicher Wandel.

Warum bezweifelt die Autorin die Anwendbarkeit der sechsten Stufe?

Sie stuft die sechste Stufe als so idealisiert und "unmenschlich" in ihren Anforderungen an die Selbstaufopferung ein, dass sie kaum als realistisches Ziel in einem menschlichen Entwicklungsmodell dienen kann.

Wie reagieren Jugendliche laut der Arbeit heute auf religiöse Fragen?

Die Arbeit zeigt, dass Jugendliche heute individueller nach Sinn suchen, offener gegenüber anderen Religionen eingestellt sind und sich weniger streng an traditionelle konfessionelle Glaubensmuster binden.

Final del extracto de 27 páginas  - subir

Detalles

Título
Zu James Fowlers Glaubensstufen sowie Jean Piagets Konzept
Calificación
1+ (15NP)
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
27
No. de catálogo
V899910
ISBN (Ebook)
9783346192912
Idioma
Alemán
Etiqueta
fowlers glaubensstufen james jean konzept piagets
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Zu James Fowlers Glaubensstufen sowie Jean Piagets Konzept, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899910
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