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Die Auswirkungen des Brexit auf in Deutschland ansässige Unternehmen mit der Rechtsform der englischen Limited

Title: Die Auswirkungen des Brexit auf in Deutschland ansässige Unternehmen mit der Rechtsform der englischen Limited

Term Paper (Advanced seminar) , 2019 , 13 Pages , Grade: 2,1

Autor:in: Anonym (Author)

Law - Civil / Private, Trade, Anti Trust Law, Business Law
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Einführend zu dieser wissenschaftlichen Arbeit soll der Prozess des Brexit beschrieben werden. Dabei ist zu erwähnen, was unter dem Brexit zu verstehen ist und welche internationalgesellschaftsrechtlichen Auswirkungen der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Staatengemeinschaft hat. Gleichzeitig sollen die Möglichkeiten zur Fortführung der Geschäftstätigkeiten aufgezeigt werden, die Gesellschaften nach englischem Recht sowohl vor als auch nach dem EU-Austritt haben.

Hierzu soll zunächst definiert werden, was unter einer britischen Limited oder fachlich richtig, einer Private Company Limited by Shares zu verstehen ist, um das Themengebiet einzugrenzen. Es wird ein transnationaler Vergleich zwischen der im Königreich weit verbreiteten Limited und der deutschtypischen GmbH und einer AG angestellt. Die Gründungsvoraussetzungen werden in diesem Atemzug genannt werden müssen, um aufzuzeigen, wie das britische und das deutsche Gesellschaftsrecht miteinander verwoben sind. Innerhalb dessen wird auf die Verbreitung dieser britischen Gesellschaftsform eingegangen und die Einsatzgebiete speziell in Deutschland herausgestellt.

Der Hauptteil dieser Arbeit behandelt den eingangs erwähnten Brexit und dessen mögliche Auswirkung auf in Deutschland ansässige britische Limiteds. Es wird dargelegt werden mit welchen Hindernissen Unternehmen dieser Rechtsform nach dem Brexit zu kämpfen haben und welche Auswege es geben kann, um die Geschäftstätigkeit weiter aufrechtzuerhalten. Hierbei sollen Präventivmaßnahmen berücksichtigt werden, die Unternehmen dieser Art schon im Vorhinein durchführen können. Das Fazit wird gleichzeitig einen Ausblick dessen vermitteln, was ab April 2019 durch den Brexit auf die Europäische Union, spezieller auf die britische Limited in Deutschland, zukommen wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unionsrechtliche Folgen des Brexit

3. Die Private Company Limited by Shares

3.1. Vergleich einer englischen Limited mit einer deutschen GmbH oder einer Aktiengesellschaft

3.2. Die Gründung einer britischen Limited

3.3. Verbreitung und Einsatzgebiete der Limited

3.4. Sitz- und Gründungstheorie im Lichte des Brexit

4. Die britische Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland nach dem Brexit

4.1. Rechtsgestaltende Maßnahmen für die britische Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland nach dem Wirksamwerden des Brexit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die gesellschaftsrechtlichen Auswirkungen des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union auf in Deutschland ansässige Unternehmen mit der Rechtsform der englischen Limited. Ziel ist es, die drohenden Risiken der Nicht-Anerkennung dieser Rechtsform zu analysieren und gangbare Restrukturierungsoptionen zur Sicherung der Geschäftstätigkeit aufzuzeigen.

  • Prozess und unionsrechtliche Konsequenzen des Brexit
  • Grundlagen und Struktur der britischen Private Company Limited by Shares
  • Vergleich zwischen der englischen Limited und deutschen Rechtsformen wie GmbH und AG
  • Anwendung der Sitz- und Gründungstheorie im Kontext des Brexit
  • Praktische Handlungsoptionen für betroffene Unternehmen (Verschmelzung und Alleingesellschaftermodell)

Auszug aus dem Buch

3. Die Private Company Limited by Shares

Die britische Limited Company (kurz. Ltd.) ist ähnlich der deutschen GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) eher einer Kapitalgesellschaft verwandt als einer Aktiengesellschaft. Hierbei wird diese Form der Kapitalgesellschaft häufig für kleine bis mittlere Unternehmen angewendet, und verwirklicht dabei als Private Company (privatrechtliche Gesellschaft) ähnliche Funktionen wie das deutsche Pendant, die GmbH. Das Grundkapital der Limited Company wird durch die Anteilsinhaber durch shares gebildet, wobei die Haftung der Anteilsinhaber auf deren eingesetztes Kapital beschränkt bleibt. Anteile dürfen im Gegensatz zur public limited company (gebräuchliche Unternehmensform für große, börsennotierte Aktiengesellschaften) nicht öffentlich angeboten und daher nicht an der Börse gehandelt werden.

Eine britische Kapitalgesellschaft findet ihren Gründungsursprung in der Eintragung des britischen Handelsregisters. Die Rechtsfähigkeit dieser Gesellschaft beginnt mit der Ausstellung des Certificate of Incorporation. Die notwendige Verwaltung der Gesellschaft muss hierbei nicht zwingend in Großbritannien ansässig sein, lediglich eine zustellfähige Adresse für den schriftlichen Austausch mit zuständigen Behörden muss sich innerhalb des Vereinigten Königreichs befinden.

Ein herausragender Vorteil einer Kapitalgesellschaft ist die beschränkende Haftung ihrer Mitglieder. Diese haften lediglich mit der von ihnen geleisteten Einlage gegenüber den Gesellschaftsgläubigern. Hierin liegt auch ein wesentlicher Anteil der Verbreitung der Limited in Deutschland, wenn die Haftung der directors als auch der Mitglieder ausgeschlossen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Hintergrund des Brexit-Referendums und skizziert die Fragestellung bezüglich der Auswirkungen auf in Deutschland ansässige Limited-Gesellschaften.

2. Unionsrechtliche Folgen des Brexit: Dieses Kapitel behandelt die rechtlichen Grundlagen des Austritts nach Art. 50 EUV und die daraus resultierenden Gefahren für die Grundfreiheiten des Binnenmarktes.

3. Die Private Company Limited by Shares: Es wird die Struktur der Limited sowie deren Gründungs- und Funktionsweise als Kapitalgesellschaft dargestellt.

3.1. Vergleich einer englischen Limited mit einer deutschen GmbH oder einer Aktiengesellschaft: Der Abschnitt stellt die Limited juristisch und funktional den deutschen Gesellschaftsformen GmbH und AG gegenüber.

3.2. Die Gründung einer britischen Limited: Hier werden die Voraussetzungen zur Gründung sowie die Anerkennung der Limited als Komplementärin in Deutschland unter Berücksichtigung der Niederlassungsfreiheit erläutert.

3.3. Verbreitung und Einsatzgebiete der Limited: Dieser Teil beleuchtet die historische Verbreitung der Limited in Deutschland und die Beweggründe für ihre Nutzung.

3.4. Sitz- und Gründungstheorie im Lichte des Brexit: Es wird analysiert, wie sich der Wegfall der Niederlassungsfreiheit auf die Anwendung der Sitz- bzw. Gründungstheorie auswirkt.

4. Die britische Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland nach dem Brexit: Das Kapitel erörtert die akuten Risiken eines harten Brexit für die Limited als juristische Person mit Verwaltungssitz in Deutschland.

4.1. Rechtsgestaltende Maßnahmen für die britische Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland nach dem Wirksamwerden des Brexit: Es werden konkrete Lösungswege wie grenzüberschreitende Verschmelzungen und das Alleingesellschaftermodell vorgestellt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die rechtliche Situation zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, frühzeitig Restrukturierungsmaßnahmen einzuleiten.

Schlüsselwörter

Brexit, Limited, Gesellschaftsrecht, Niederlassungsfreiheit, Sitztheorie, GmbH, Haftungsbeschränkung, Unternehmensrecht, Umwandlung, Verschmelzung, Kapitalgesellschaft, Privatrecht, Handelsregister, Restrukturierung, EU-Recht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Auswirkungen des bevorstehenden Brexit auf in Deutschland ansässige Unternehmen, die in der Rechtsform der britischen Limited geführt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den unionsrechtlichen Folgen des EU-Austritts, dem Vergleich zwischen Limited und GmbH sowie den daraus resultierenden Risiken für die Haftung der Gesellschafter.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen, die als Limited firmieren, ihre Geschäftstätigkeit rechtssicher fortführen können, wenn die europäische Niederlassungsfreiheit wegfällt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung aktueller Gesetzestexte, Verträge (EUV/AEUV) sowie Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Einordnung der Limited, dem Einfluss der Sitz- und Gründungstheorie sowie konkreten Modellen zur Umstrukturierung, wie der Verschmelzung oder dem Alleingesellschaftermodell.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Brexit, Limited, Gesellschaftsrecht, Niederlassungsfreiheit, Haftungsbeschränkung und Restrukturierung.

Was bedeutet das „Alleingesellschaftermodell“ konkret für eine Limited?

Bei diesem Modell gründet die Limited eine deutsche GmbH oder UG, in die die Anteile als Sacheinlage eingebracht werden, um nach dem Verlust der Anerkennung als Limited weiterhin haftungsbeschränkt agieren zu können.

Warum ist die „Sitztheorie“ für die Limited nach dem Brexit problematisch?

Nach der Sitztheorie muss ein Unternehmen in dem Staat eine gültige Rechtsform haben, in dem sich sein Verwaltungssitz befindet; entfällt die EU-weite Anerkennung, droht die Einstufung als Personengesellschaft mit persönlicher Haftung der Gesellschafter.

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Details

Title
Die Auswirkungen des Brexit auf in Deutschland ansässige Unternehmen mit der Rechtsform der englischen Limited
College
University of Applied Sciences Berlin
Grade
2,1
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
13
Catalog Number
V899974
ISBN (eBook)
9783346188670
ISBN (Book)
9783346188687
Language
German
Tags
auswirkungen brexit deutschland limited rechtsform unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Die Auswirkungen des Brexit auf in Deutschland ansässige Unternehmen mit der Rechtsform der englischen Limited, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/899974
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