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Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung des Gesundheitsverhaltens bei sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen

Título: Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung des Gesundheitsverhaltens bei sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen

Trabajo Escrito , 2004 , 10 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Stefan Schrank (Autor)

Salud - Sistema de asistencia sanitaria
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Den Versuch, die soziale Ungleichheit verschiedener gesellschaftlicher Schichten zu beseitigen, gibt es schon seit Jahren. Sehr stark damit verknüpft ist auch die Ungleichheit bei der gesundheitlichen Versorgung und der damit verbundene schlechtere allgemeine Gesundheitszustand solcher Schichten. In Großbritannien wurde seit 1980 über die gesundheitliche Ungleichheit diskutiert und aufgrund dessen ein Ministerium für Public Health geschaffen. Die Schwerpunktaufgabe des Ministeriums war es, die gesundheitliche Ungleichheit zu reduzieren. Das Problem, was sich hier stellt, ist, dass nicht alle vorgenommenen Maßnahmen immer direkt an der Zielgruppe ankommen. Und wenn die Zielgruppe erreicht wird, ist immer noch nicht sichergestellt, ob die angedachten Maßnahmen auch bei ihr angenommen werden, oder ob diese einfach wirkungslos verpuffen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung:

1. Interventionen an aktiv teilnehmenden Zielgruppen:

1.1. Die fünf Stadien der Verhaltensänderung:

2. Interventionen, die Veränderungen von Lebensumwelt beinhalten:

3. Veränderungen von Lebens und Umgebungsbedingungen:

4. Intervention, die für die Zielgruppe mit einer Einschränkung des Entscheidungsspielraums oder mit Sanktionen verbunden sind:

Zusammenfassung:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Ausarbeitung untersucht Möglichkeiten und Grenzen der gesundheitlichen Prävention, insbesondere im Kontext sozial benachteiligter Bevölkerungsgruppen, um Wege zur Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheit aufzuzeigen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich dabei mit der Frage, wie Interventionsmaßnahmen so gestaltet werden können, dass sie ihre Zielgruppen tatsächlich erreichen und wirksam gesundheitsförderndes Verhalten unterstützen, anstatt wirkungslos zu verpuffen.

  • Analyse von Interventionen bei aktiv teilnehmenden Zielgruppen
  • Die Bedeutung von Bildung und sozialen Rahmenbedingungen
  • Veränderungen der Lebensumwelt als Präventionsansatz
  • Rolle von Verhaltensbeeinflussung und Sanktionen
  • Herausforderungen durch soziale Schichtzugehörigkeit

Auszug aus dem Buch

1. Interventionen an aktiv teilnehmenden Zielgruppen:

Hier sind vor allem Gruppen gemeint die aktive teilnehmen. Die Intervention richtet sich nicht an die gesamte Bevölkerung. Beispielsweise Maßnahmen zur Herzinfarktprävention, Maßnahmen zur Reduzierung des Rauchens, zum Kondomgebrauch zur Verhütung von HIV- Infektionen. Der Schwerpunkt solcher Programme liegt in der Informationsverteilung die über die Massenmedien erfolgt. Und zusätzlich noch über interpersonelle Kontakte zur Zielgruppe. Ein weiterer Versuch wurde in Finnland gestartet. Diesmal ging es um Präventionsmaßnahmen für Typ2- Diabetes, wobei bei den Probanden ein hohes Diabetesrisiko und Übergewicht bestand. Weitere Erkrankungen sollten die Probanden nicht aufweisen. Hierbei wurden 522 Männer und Frauen per Zufallszuweisung in eine Interventionsgruppe und in eine weitere Kontrollgruppe eingeteilt. Dennoch ist dies mit der Gefahr verbunden, dass die Massenmedien, je nach Programmmuster, immer nur spezielle Zielgruppen anspricht, nicht jedoch gleich jede soziale Schicht. Denn die Unterschiedlichen Medien werden von den verschiedenen sozialen Schichten, in unterschiedlicher Ausprägung genutzt. Somit besteht auch die Gefahr, dass ein Gegentrend entsteht oder sogar eine Art Trotzreaktion im Verhalten. Darüber hinaus kann auch die Werbung direkt in Form einer „Guerilla Taktik“ mit dem Slogan werben „Ich rauche gern“. Was einen absoluten kontraproduktiven Effekt aufweist.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird die Problematik der gesundheitlichen Ungleichheit und die Schwierigkeit der zielgruppengerechten Ansprache bei gesundheitsfördernden Maßnahmen erörtert.

1. Interventionen an aktiv teilnehmenden Zielgruppen: Dieser Abschnitt behandelt präventive Programme, die auf aktiver Mitarbeit basieren, und diskutiert die Risiken medialer Beeinflussung sowie Widerstandseffekte.

1.1. Die fünf Stadien der Verhaltensänderung: Die Stufen Wissensvermittlung, Überzeugung, Entscheidung, Implementation und Bestätigung werden als Prozess der Verhaltensänderung beschrieben, der durch soziale Faktoren beeinflusst wird.

2. Interventionen, die Veränderungen von Lebensumwelt beinhalten: Hier werden verhältnispräventive Maßnahmen diskutiert, die keine aktive Mitarbeit erfordern, wie etwa Fluoridierung oder bauliche Sicherheitsmaßnahmen.

3. Veränderungen von Lebens und Umgebungsbedingungen: Das Kapitel beleuchtet den Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status, Bildung und Gesundheit und betont die Bedeutung früher Bildungsförderung.

4. Intervention, die für die Zielgruppe mit einer Einschränkung des Entscheidungsspielraums oder mit Sanktionen verbunden sind: Es werden restriktive Maßnahmen wie Rauchverbote oder finanzielle Anreizsysteme als Instrumente der Risikominimierung thematisiert.

Zusammenfassung: Das Fazit stellt fest, dass verschiedene Präventionsansätze kombiniert und zielgruppenspezifisch eingesetzt werden müssen, um Ungleichbehandlungen zu reduzieren.

Schlüsselwörter

Gesundheitliche Ungleichheit, Soziale Schicht, Prävention, Verhaltensänderung, Interventionen, Gesundheitsförderung, Bildung, Sozioökonomischer Status, Verhältnisprävention, Lebensumwelt, Public Health, Verhaltensprävention, Zielgruppenansprache, Gesundheitsversorgung, Risikoverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie gesundheitliche Ungleichheit zwischen verschiedenen sozialen Schichten reduziert werden kann und welche Möglichkeiten und Grenzen dabei in der Präventionsarbeit bestehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder umfassen die aktive Verhaltensbeeinflussung von Zielgruppen, die Gestaltung der Lebensumwelt als Präventionsmaßnahme sowie die Rolle von Bildung und sozioökonomischem Status.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu analysieren, wie Präventionsmaßnahmen effektiv gestaltet werden können, damit sie die Zielgruppen auch tatsächlich erreichen und zu einer gesundheitlichen Verbesserung führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine theoretische Auseinandersetzung mit bestehenden Ansätzen der Gesundheitswissenschaften und der Sozialmedizin durch, basierend auf vorhandenen Studien und Modellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Interventionsformen – von der direkten Ansprache über verhältnispräventive Veränderungen bis hin zu sanktionsbasierten Maßnahmen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie gesundheitliche Ungleichheit, Präventionsmöglichkeiten und sozioökonomische Faktoren geprägt.

Wie unterscheiden sich die Interventionen an aktiv teilnehmenden Zielgruppen von denen in der Lebensumwelt?

Während bei aktiv teilnehmenden Zielgruppen die eigene Motivation und Informationsaufnahme entscheidend ist, setzen Interventionen in der Lebensumwelt auf strukturelle Veränderungen ohne aktive Mitwirkung der Zielgruppe.

Warum spielt die Bildung laut dem Autor eine zentrale Rolle?

Bildung ist laut der Arbeit ein Schlüsselmerkmal, da ein höherer Bildungsgrad die Bereitschaft und die Fähigkeiten zur Übernahme gesundheitsförderlicher Maßnahmen positiv beeinflusst.

Final del extracto de 10 páginas  - subir

Detalles

Título
Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung des Gesundheitsverhaltens bei sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen
Universidad
Bielefeld University  (Fakultät für Gesundheitswissenschaft)
Curso
MPH 27 Vertiefungsveranstaltung Gesundheitspädagogik und -psychologie
Calificación
2,0
Autor
Stefan Schrank (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
10
No. de catálogo
V900224
ISBN (Ebook)
9783346189769
ISBN (Libro)
9783346189776
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gesundheit Pädagogik Psychologie Gesundheitswissenschaft Gesundheitsverhalten Bevölkerungsgruppen Beeinflussung Lebensumwelt Sanktionen Umwelt Bedingungen Verhalten Intervention Sozial Ungleichheit Erkrankungsrisiken Rauchverbot Prävention Rauchen Massenmedien Gruppen Sozioökonomie Ablehnung Merkmale Innovatoren Eltern Gruppenzwang
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stefan Schrank (Autor), 2004, Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung des Gesundheitsverhaltens bei sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/900224
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