Der Zusammenhang von Platons Sonnen-, Linien- und Höhlengleichnis in der Politeia


Hausarbeit, 2020

12 Seiten

Anonym


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Ausgangssituation in der Politeia

3. Die Gleichnisse
3.1 Das Sonnengleichnis
3.2 Das Liniengleichnis
3.3 Das Höhlengleichnis

4. Zusammenhang der Gleichnisse

5. Schlussbetrachtungen

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Alle diese Gleichnisse wollen eigentlich nur sagen, dass das Unfassbare unfassbar ist, und das haben wir gewusst.“1 Betrachtet man diesen von Franz Kafka stammenden Satz aus einem Gleichnis über Gleichnisse komplett alleinstehend und kontextlos, so lässt er sich hervorragend auf ein bestimmtes Gleichnis des griechischen Philosophen Platon beziehen. Jener hatte anscheinend ein Faible dafür, Gleichnisse für die Erläuterung der komplexesten Sachverhalte einzusetzen. In dieser Arbeit wird sich mit dem Sonnen-, Linien- und Höhlengleichnis Platons auseinandergesetzt. Diese wohl bekanntesten Gleichnisse der griechischen Antike stammen aus seinem im Dialog verfassten Werk Politeia (der Staat). In diesem lässt er seinen Lehrer Sokrates mit diversen Personen Gespräche über verschiedene Themen im Hinblick auf das Thema der Gerechtigkeit führen. Am Ende des sechsten Buches der Politeia erzählt jener den beiden älteren Brüdern Platons Glaukon und Adeimantos zuerst das Sonnengleichnis und anschließend das Liniengleichnis, um dann am Anfang des siebten Buches das Höhlengleichnis zu erläutern. Mit diesen Gleichnissen schafft Platon unter anderem die Grundlage für seine Staatsphilosophie der Philosophenherrschaft. In diesem Rahmen bilden die Beschreibung, Interpretation und der damit verbundene Zusammenhang der drei Gleichnisse den thematischen Kern dieser Arbeit. Welche Rolle spielen sie bezüglich der Gerechtigkeit im Staat? Gleichzeitig wird versucht herauszuarbeiten, wie Platon das Gute beschreibt, ein zentrales Element der Politeia.

Bei der Bearbeitung wird hierzu zunächst kurz der Verlauf der Politeia, sowie natürlich die Ausgangssituation unmittelbar vor der Wiedergabe der drei Gleichnisse am Ende des sechsten Buches dargestellt. Danach werden die einzelnen Gleichnisse kurz skizziert und anschließend wird versucht den tieferen Zusammenhang dieser anhand der in den Punkten davor erfolgten genaueren Betrachtung der Originalpassagen Platons herauszuarbeiten und im Hinblick auf die Leitfragen zu untersuchen. Da sich die Dialoge Platons, einschließlich der Politeia, hervorragend für eine textnahe Bearbeitung eignen, wird so viel wie möglich anhand der Übersetzung von Otto Apelt gearbeitet und nur wenig Sekundärliteratur herangezogen. Weil Sokrates seinerzeit nur mündlich philosophierte und deshalb nur aus den Werken seiner Schüler bekannt ist, ist man sich in der Platonforschung uneinig darüber, ob der von Platon beschriebene Sokrates seine eigenen Meinungen vertritt oder ob und wenn, inwieweit Platon ihm eigene Ansichten in den Mund legt und deshalb wird in dieser Arbeit im Hinblick auf den Umfang der Einfachheit halber die Ansicht von Sokrates als platonisches Sprachrohr übernommen und die gewonnenen Erkenntnisse werden dementsprechend Platon zugeordnet.2

2. Ausgangssituation in der Politeia

Die Politeia ist eine der einflussreichsten philosophischen Schriften des Okzidents überhaupt, deren Bedeutung und Platons im Allgemeinen durch ein Zitat des Philosophen Alfred North Whitehead deutlich wird: „Die sicherste allgemeine Charakterisierung der europäischen philosophischen Tradition ist, dass sie aus einer Serie von Fußnoten zu Plato besteht.“3 In diesem Hauptwerk beschäftigt sich Platon in Form der für die Figur des Sokrates bekannten Frage-Antwort-Gespräche (Hebammenkunst-Mäeutik) anhand der leitenden Frage nach der Gerechtigkeit mit verschiedenen Verfassungstypen und seinem Ideal eines Staates der Philosophenherrschaft, die durch eine Ständeordnung bedingt wird, sowie der Erziehung innerhalb dieses Staates. Da er von einer Parallelität dieser beiden ausgeht und ebenso zur Erleichterung des Verständnisses der Frage nach der Gerechtigkeit, setzt unterscheidet Platon zwischen der persönlichen und der staatlichen Gerechtigkeit.

Ausgehend davon, wie die persönliche Gerechtigkeit durchgesetzt werden kann, beschäftigt Sokrates seine Zuhörer zunächst damit, wie staatliche Gerechtigkeit durchgesetzt werden kann. Er beschreibt daraufhin den Aufbau eines solchen gerechten Staates. Dieser ist aufgrund der Unterschiede zwischen den Menschen hierarchisch in die drei Stände (Philosophen-)Herrscher, Wächter und Erwerbstätige geteilt, wobei allerdings eine soziale Mobilität in beide Richtungen gegeben ist. Staatliche Gerechtigkeit ist für Platon im Staat gegeben, wenn jeder Mensch der Polis den seinen persönlichen Fähigkeiten entsprechendem Stand dient und so gleichsam dem allgemeinen Wohl.4 Außerdem handeln die Menschen im idealen Staat nach den vier Grundtugenden, später bekanntgeworden als Kardinaltugenden, die sich den drei Ständen zuordnen lassen. Dieses Schema überträgt Platon parallel zum Staat auf die Seele. Für ihn besteht ja bekanntlich auch die Seele aus drei Teilen. Den einzelnen Seelenteilen kann jeweils ein Stand zugeordnet werden: vernünftiger Seelenteil (Logistrhon) – Herrscher (Tugend Weisheit - Sophia), mutiger Seelenteil (Thymoeithon) – Wächter (Tugend Tapferkeit - Andreia), triebhafter Seelenteil (Epithymetikon) – Erwerbstätige (Tugend Besonnenheit - Sophrosyne). So kann Platon analog die persönliche Gerechtigkeit als gegeben beschreiben, wenn jeder Seelenteil (Stand) die ihm geeignete Aufgabe erfüllt und sich nicht in die anderen Bereiche begibt. Diese Ordnung im Staat wird von der Tugend der Gerechtigkeit (Dikaiosyne) als eine Art natürliches Grundprinzip zusammengehalten.

Im fünften Buch beteuert Adeimantos, Sokrates schulde ihnen aufgrund einer vorigen flüchtigen Bemerkung zur Erziehung noch eine Erläuterung der Erziehung in seinem idealen Staat.5 Da der richtigen Erziehung als Grundlage der Stände in seinem Idealstaat natürlich eine äußerst wichtige Bedeutung zukommt, steht er also wie gefordert Rede und Antwort und führt seine Gedanken hierzu aus. Da das Elend der Menschen kein Ende haben wird, ehe nicht die Philosophen Könige werden oder die Könige Philosophieren lernen, sollten die Philosophen die elementare Erziehung der Dichter vervollständigen (einhergehend mit der Überwindung dreier Wogen: partizipierende Gleichberechtigung der Frau, Abschaffung der Familie und allen privaten Besitzes, Ausschaltung des Strebens nach privatem Besitz & Leben).6 Folglich wendet sich das Gespräch der Legitimation der Philosophenherrschaft zu. Trotz längerer Erörterung der Beschaffenheit dieses Systems stellt sich nämlich immer noch die Frage nach der Befähigung der Philosophen zum herrschenden Stand.7 Wegen kurzer (berechtigter) Verwirrung seitens Adeimantos, warum denn gerade die Philosophen herrschen müssen, damit das Unheil überwunden werden kann, obwohl sie jene gemeinsam als unbrauchbar erklärten, erzählt ihm Sokrates zur Beantwortung spontan das Steuermannsgleichnis.8 Genau wie ein Schiff, braucht auch ein Staat einen Steuermann, sonst treibt er nur vor sich hin. Aber der ist nicht unbedingt der qualifizierteste, sondern eher der, der am skrupellosesten nach der Macht strebt. Derjenige aber mit der Steuermannausbildung würde von ihm und den Anderen als unbrauchbar beschworen werden, was aber nichts daran ändert, dass er der am besten Geeignete ist. Für Platon sind die einzigen zum Herrschen geeigneten Menschen philosophisch veranlagte Wächter. Diese müssen allerdings noch ausgebildet werden und vor allem Einsicht in die höchste aller Wissenschaften erhalten, die nicht in voller Genauigkeit bekannte Idee des Guten, denn mit ihr wird alles andere erst brauchbar und gelingt das Erkennen wahrhaft guter Dinge und deshalb ist ihre Bekanntheit die Voraussetzung zum Herrschen.9 An dieser Stelle wendet sich das Gespräch schließlich der Frage zu, was denn das Gute beziehungsweise die Idee des Guten eigentlich ist.

3. Die Gleichnisse

„Aber du selbst, mein Sokrates, wofür erklärst du denn das Gute?“10 Diese Frage von Adeimantos wurde im Lauf der Jahrtausende zu einer der wichtigsten und umstrittensten Frage in der Philosophie, die seitdem immer wieder neu gestellt und neu beantwortet wird.11 In Platons Politeia erklärt sich Sokrates nach einigem Hin und Her dann auch bereit; Rede und Antwort zu stehen. Zunächst zwar nicht das Wesen des Guten, aber zumindest einen „Sprössling des Guten“ will er vermitteln.12 So beginnt er mit der Erzählung der drei bekannten Gleichnisse von der Sonne, der Linie und der Höhle, die im Folgenden kurz dargestellt werden sollen.

3.1 Das Sonnengleichnis

Im Sonnengleichnis teilt Platon die Realität in einen sinnlich wahrnehmbaren Teil (die Sinneswelt) und einen geistig erfahrbaren Teil ein (die Geisteswelt). Die Dinge der Umwelt kann der Mensch logischerweise mit seinen Sinnen fühlen, sehen, hören, schmecken und riechen, sowie die Ideen aus dem Reich der Geisteswelt denken oder erkennen. In diese Analogie ordnet Platon die Idee des Guten ein. Dazu lässt er Sokrates behaupten, dass es eine Vielheit von Dingen gibt, wie etwa gute und schöne Dinge, und sich von seinen Gesprächspartnern das Einverständnis einholen, dass es ein Schönes an sich und ein Gutes („und so bei allem, was wir eben als Vielheit setzten“) an sich gibt, die als Ideen (werden gedacht, aber nicht gesehen) das wirkliche Wesen des Einzelnen (werden gesehen, aber nicht gedacht) dieser Vielheiten benennen.13 Hiervon ausgehend erarbeitet Sokrates mit Glaukon zunächst die Erkenntnis, dass zum Sehen von diesen Einzelnen zu sehenden Dingen etwas drittes, Licht, benötigt wird, welches katalysatorisch auf den Sehprozess wirkt. Dieses Licht, ohne das der Mensch gar nichts sehen kann, wird natürlich von der Sonne ausgestrahlt.14 Nun setzt Sokrates jene mit dem Sprössling beziehungsweise der Idee des Guten, die er mit ihm meint, gleich: „Sie also meine ich – das kannst du nun als meine Ansicht verkünden – mit jenem Sprössling des Guten“15. Ebenso wie in der Sinneswelt das Auge das Licht zum Sehen braucht, benötigt nämlich der Erkennende in der Geisteswelt auch etwas Drittes, das sich katalysatorisch auf den Prozess des Erkennens auswirken kann und das zu Erkennende dadurch erst wirklich erkennbar werden lässt. Denn, wenn der angehende Erkennende planlos versucht, sein Auge nach innen zu richten, um in die Geisteswelt zu sehen, so scheint er plötzlich die Fähigkeit zu sehen verloren zu haben.16 Aber wenn es „fest gerichtet ist auf das, worauf das Licht der Wahrheit und des Seienden fällt, dann erfasst und erkennt sie es und scheint im Besitz der Vernunft“.17

Für Sokrates ist dieses Dritte in der Geisteswelt folglich die Wahrheit und er setzt sie mit dem Sonnenlicht gleich. Denn nur weil es die Sonne (Idee des Guten) gibt, kann man das Licht (das Gute) überhaupt gebrauchen (erkennen) und nur dieses versetzt den Sehenden erst in die Lage das Sichtbare zu sehen, genauso wie die Wahrheit (das Gute) als Ausstrahlung der Idee des Guten (Sonne) den Erkennenden das Erkennbare erst richtig erkennen lässt. Sokrates fasst es so zusammen: „Das also, was den Dingen, welche erkannt werden, Wahrheit verleiht und dem Erkennenden die Kraft zum Erkennen gibt, ist – das sei jetzt dein Spruch – die Idee des Guten.“18 Dabei hebt er im Laufe des Gesprächs besonders hervor, dass die Wahrheit zwar wie das Licht als sonnenartig und mit ihr verwandt wahrgenommen werden kann, die Idee des Guten aber wie die Sonne höhergestellt ist und die Wahrheit an Schönheit übersteigt, was die Hierarchie des Guten als das höchste zu Erkennende noch einmal klar definiert.19 Als letztes weist Sokrates darauf hin, dass die Sonne bei dem Sehenden ja nicht nur die Kraft zu sehen aktiviert, indem sie ihm Licht schickt, sondern ihm auch Werden, Wachstum und Nahrung verleiht, da die Sonne den Lebenskreislauf reguliert. Ohne Sonne ist nämlich kein Leben möglich. Folglich muss also die Idee des Guten parallel dem Erkennbaren nicht nur das Erkanntwerden, sondern auch sein Sein und Wesen gegeben haben, womit die Idee des Guten für Platon sogar über dem Sein zu stehen scheint.20

3.2 Das Liniengleichnis

Mit den frisch erlangten Erkenntnissen vor Augen lenkt Sokrates das Gespräch nun zum Liniengleichnis weiter, welches auf die vorher im Sonnengleichnis erläuterte ontologische Trennung der Sinnes- von der Geisteswelt aufbaut und als Weiterführung dessen dient. In ihm erklärt er, wie es seiner Auffassung zufolge zum Erkenntnisgewinn kommt. Von der der Sinneswelt muss man dazu in die Geisteswelt aufsteigen. Dabei muss sich das Liniengleichnis eher als mathematische Abbildung vorgestellt werden, das mit einem klassischen metaphorischen Bild kombiniert wird.

„So nimm sie denn wie eine in zwei ungleiche Abschnitte geteilte Linie und teile jeden dieser Abschnitte, von denen der eine das Gebiet des Sichtbaren, der andere das des Denkbaren darstellt, wieder nach dem nämlichen Verhältnis“.21 Sokrates teilt den Abschnitt des Sichtbaren (Sensibilia) in reale Dinge, wie Flora und Fauna, und Bilder, die er allerdings als Abbilder der realen Dinge versteht, wie Schatten oder Oberflächenspiegelungen.22 Klar ist, dass die Betrachtung realer Dinge weitaus konkretere, direkte Impressionen erzeugen, als die der Abbilder, was beide jeweils hierarchisch legitimiert. Erkenntnistheoretisch kann man die Begriffe deshalb wie folgt ordnen: Dinge – Glauben (Pistis), Abbilder – Vermuten (Eikasia).23

Der Abschnitt des Denkbaren (Intelligiblia) wird ebenso in Dinge, in diesem Fall Ideen, und deren Abbilder, hier mathematische Figuren, geteilt. So wie Mathematiker nur Abbilder von gedachten Gegenständen an die Wand schreiben können, verhält es sich mit den nicht sinnlich wahrnehmbaren Ideen.24 Allerdings sind sie andersrum gesehen auch nicht an die Visualisierung im dreidimensionalen Raum gebunden und dadurch in der Darstellung eingeschränkt. Die Ideen sind „das, was der denkende Verstand unmittelbar selbst erfasst mit der Macht der Dialektik“25 In ihnen gipfelt der Erkenntnis-gewinn, der sich von Abschnitt zu Abschnitt vollzieht, um vom Abbild zum Bild zu gelangen, bis es schließlich beim ursprünglichen Bild endet, der Idee. Über dieser steht lediglich noch die höchste Idee des Guten. Dabei bezieht Platon die gleiche Proportionalität auf die Intelligiblia, wie bei der Sensibilia: dialektische Ideen – Vernunft (Noesis), mathematische Gegenstände – Verstand (Dianoia).

Anhand der Schlussrede von Glaukon am Ende des sechsten Buches lässt sich zusammenfassen, dass das Sonnengleichnis die Überlegenheit des Dialektikers gegenüber des reinen Mathematikers ausdrückt, bedingt durch die Nichterreichung der obersten Idee des Guten aufgrund der Stützung auf bloße Voraussagen und keinerlei Vernunfterkenntnis durch ersteren.26 Es passt also in dem Sinne in den Kontext der Legitimation des Philosophen als idealen Herrscher im Staat, dass er aufgrund seiner Stufe der Vernunfttätigkeit, die kein anderer Seelenteil ausübt, am besten geeignet ist. Denn die Abschnitte des Liniengleichnisses ordnet Platon hier nämlich hierarchisch den Seelenteilen zu.27

3.3 Das Höhlengleichnis

Am Anfang des siebten Buchs erläutert Sokrates nun das finale Höhlengleichnis. Die Analogie von Sinnes- und Geisteswelt bleibt hier bestehen. Glaukon möge sich eine Höhle vorstellen, in der tief unten Menschen von Geburt an an eine Wand gefesselt sind, ohne die Möglichkeit den Kopf zu drehen oder sich loszumachen. Irgendwo hinter über ihnen brennt hinter einer Mauer ein Feuer, vor der andere Menschen allerlei Geräte vorbeitragen, wobei nur die Umrisse dieser Gerätschaften über der Mauer zu sehen sind. Und die Schatten dieser werden auf die Wand gegenüber den Gefangenen geworfen, das einzige für die Gefangenen Wahrnehmbare sind demnach die Schatten dieser vorbei schwebenden Gerätschaften. Selbst die Stimmen der Leute oben können sie nicht vernehmen. Daher stellen die Schatten ihren gesamten Kosmos dar und ihr ganzes Leben liegt in der Analyse und Interpretation dieser. Jetzt wird aber einer von ihnen plötzlich entfesselt und zum Aufstehen gezwungen.28 Glaukon und Sokrates erarbeiten daraufhin, dass es dem Befreiten schwerfallen würde, die für ihn neue Welt als realer als die bloßen Abbilder jener Welt zu begreifen, die er doch sein ganzes Leben sah und durchgehend interpretierte, da er plötzlich im Hellen ja geblendet würde. Wenn er nun sogar bis an die Erdoberfläche gebracht würde, könnte er am Anfang gar nichts sehen und müsste sich erst an die Helligkeit der wirklichen Welt gewöhnen. Nach und nach könnte er allerdings immer mehr bis zuletzt sogar die Sonne selbst wahrnehmen.29

[...]


1 Kafka, Franz: Ein Landarzt und andere Prosa, Stuttgart 1995, S. 182.

2 Vgl Szlezak, Thomas Alexander: Die Idee des Guten in Platons Politeia, Sankt Augustin 2003, S. 18.

3 Columbia College: A.N. Whitehead on Plato (https://www.college.columbia.edu/core/content/whitehe ad-plato abgerufen 28.05.2020).

4 Vgl. Pol. 434c.

5 Vgl. Pol. 449d.

6 Vgl. Müller, Gerhard: Platons Dialog vom Staat und sein überpolitischer Sinn, In: Giessener Universitätsblätter 071, Gießen 27.06.2013, S. 103.

7 Vgl. Pol. 484b f.

8 Vgl. Pol. 487c f.

9 Vgl. Pol. 505d f.

10 Pol. 506b.

11 Vgl. Lippert, Leif-Erik/Ott, Henrike: Was ist das Gute? In: Heidelberger Graduiertenjournal für Geisteswissenschaften, Heidelberg 2011, S. 1-3.

12 Pol. 506e.

13 Vgl. Pol. 507a f.

14 Vgl. Pol. 507d f.

15 Pol. 508c.

16 Vgl. Pol. 508c.

17 Pol. 508d.

18 Pol. 508e.

19 Vgl. Pol. 509a.

20 Vgl. Pol. 509b f.

21 Pol. 509e.

22 Vgl. Pol. 510a f.

23 Vgl. Ebd.

24 Vgl. Pol. 510c f.

25 Pol. 511b.

26 Vgl. Pol. 511d.

27 Vgl. Pol. 511e.

28 Vgl. Pol. 514a f.

29 Vgl. Pol. 516a f.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Der Zusammenhang von Platons Sonnen-, Linien- und Höhlengleichnis in der Politeia
Hochschule
Universität Rostock
Jahr
2020
Seiten
12
Katalognummer
V900352
ISBN (eBook)
9783346221759
ISBN (Buch)
9783346221766
Sprache
Deutsch
Schlagworte
höhlengleichnis, linien-, platons, politeia, sonnen-, zusammenhang
Arbeit zitieren
Anonym, 2020, Der Zusammenhang von Platons Sonnen-, Linien- und Höhlengleichnis in der Politeia, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/900352

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