Während der dritten Klimakonferenz (Conference Of Parties; COP) 1997 in Japan einigten sich die Industrieländer auf das Kyoto-Protokoll. Darin wird - vereinfacht dargestellt - die Verringerung der fünf wichtigsten Treibhausgase in der Atmosphäre beschlossen.
Detailfragen sollten später geklärt werden.
Im November 2000 gingen die Delegierten der mittlerweile sechsten Klimakonferenz (COP) ohne ein greifbares Ergebnis zum Kyoto-Protokoll auseinander. Die Nachverhandlungen, auch COP6,5 genannt, sollten vom 16.-27. Juli 2001 in Bonn stattfinden.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) versucht, auf diese Verhandlungen Einfluss zu nehmen. Es soll untersucht werden, mit welchen Mitteln dies versucht wird, welche Überlegungen dahinter stehen, welche Erfolge es damit gab und welche Kritik es daran gibt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Hauptteil
- Der Akteur
- Die Forderungen
- Die Mittel
- Lobbyarbeit
- Protest
- Öffentlichkeitsarbeit
- Die Wirkung
- Die Ergebnisse der Konferenz
- Das Presseecho
- Die Kritik
- Am Kyoto-Protokoll
- Am BUND
- Zusammenfassung
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit analysiert den Einfluss des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Friends of the Earth International (FOEI) auf die Klimaverhandlungen in Bonn im Juli 2001. Die Arbeit untersucht, welche Mittel der BUND einsetzt, welche Überlegungen dahinterstehen, welche Erfolge erzielt wurden und welche Kritik es an den Aktionen gibt.
- Die Rolle des BUND und FOEI bei internationalen Klimaverhandlungen
- Die Forderungen des BUND zum Kyoto-Protokoll
- Die Mittel des BUND zur Einflussnahme auf die Verhandlungen
- Die Ergebnisse der Konferenz und das Presseecho
- Die Kritik am Kyoto-Protokoll und am BUND
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Kontext der Klimaverhandlungen in Bonn 2001 vor und erläutert die Ziele der Arbeit. Der Hauptteil analysiert den BUND als Akteur, seine Forderungen zum Kyoto-Protokoll und die Mittel, die er einsetzt, um Einfluss auf die Verhandlungen zu nehmen. Dazu zählen Lobbyarbeit, Protest und Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem werden die Ergebnisse der Konferenz, das Presseecho und die Kritik am Kyoto-Protokoll und am BUND untersucht.
Schlüsselwörter
Kyoto-Protokoll, Klimaverhandlungen, Umweltschutz, NGO, Lobbyarbeit, Protest, Öffentlichkeitsarbeit, BUND, Friends of the Earth International, Klimaschutz, Treibhausgase, Emissionshandel, Clean Development Mechanism (CDM), Joint Implementation (JI).
Häufig gestellte Fragen
Welche Rolle spielte der BUND bei den Klimaverhandlungen 2001?
Der BUND versuchte als NGO durch Lobbyarbeit, Proteste und Öffentlichkeitsarbeit direkten Einfluss auf die Nachverhandlungen zum Kyoto-Protokoll in Bonn zu nehmen.
Was war das Ziel der Konferenz COP 6,5?
Ziel war es, Detailfragen zur Umsetzung des Kyoto-Protokolls zu klären, nachdem die vorherige Konferenz im Jahr 2000 ohne greifbares Ergebnis geblieben war.
Mit welchen Mitteln arbeitet der BUND?
Eingesetzt wurden strategische Lobbyarbeit bei Delegierten, medienwirksame Protestaktionen und intensive Pressearbeit.
Welche Kritik gibt es am Kyoto-Protokoll?
Kritisiert wurden oft Schlupflöcher im Emissionshandel sowie die Wirksamkeit von Mechanismen wie dem Clean Development Mechanism (CDM).
Was ist Friends of the Earth International (FOEI)?
Es ist das internationale Netzwerk von Umweltorganisationen, dem auch der BUND angehört und mit dem er auf globaler Ebene kooperiert.
- Quote paper
- Dipl. pol. Robert Kneschke (Author), 2002, Der Einfluss vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und Friends Of The Earth International auf die Klimaverhandlungen in Bonn 2001, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9005