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Einstellung zu Homosexualität. Indirekte Messung mit dem Assoziationstest

Título: Einstellung zu Homosexualität. Indirekte Messung mit dem Assoziationstest

Trabajo Escrito , 2015 , 17 Páginas , Calificación: 2,1

Autor:in: Mandy Witt (Autor)

Ciencias Culturales - GLBT / LGBTIQ
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In dieser Hausarbeit wird die implizite Einstellung zur Homosexualität unter Anwendung des impliziten Assoziationstestes (IAT) untersucht. Homosexualität ist auch heute noch oft ein Tabuthema, welches in vielen Gesellschaften noch immer stigmatisiert wird.

Viele Menschen haben immer noch Vorurteile gegenüber Homosexuellen, möchten dies aber nicht offen äußern. Aus diesem Grund wird in dieser Hausarbeit eine indirekte Einstellungsmessung mit Hilfe des IAT vorgenommen, um sozial erwünschte Antworttendenzen auszuschalten, die bei expliziter Einstellungsmessung wie etwa durch Fragebögen auftreten würden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Zentrale Erkenntnisse zur indirekten Messung von Einstellungen

2 Indirekte Messung von Einstellungen zur Homosexualität

2.1 Homosexualität

2.2 Darstellung des Nutzens von impliziten Messungen zur Einstellung zur Homosexualität

2.3 Bisherige Forschungsergebnisse zu impliziten Einstellungsmessungen zur Homosexualität

3 Messmethoden

3.1 Auswahl der Messmethoden

3.2 Datenerhebung mittels IAT

3.3 Auswertung der erhobenen Daten

3.4 Vorschlag weiterer statistischer Auswertungen

4 Machbarkeitseinschätzungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die implizite Einstellung zur Homosexualität mittels des impliziten Assoziationstestes (IAT). Ziel ist es, sozial erwünschte Antworttendenzen zu vermeiden, die bei expliziten Befragungsmethoden auftreten können, um ein unverfälschteres Bild der tatsächlichen Einstellungen gegenüber Homosexuellen zu erfassen.

  • Grundlagen der Einstellungsforschung (explizite vs. implizite Einstellungen)
  • Methodische Verfahren zur Messung unbewusster Einstellungsaspekte
  • Forschungsergebnisse und Einflussfaktoren auf die Einstellung zur Homosexualität
  • Anwendung und Aufbau des impliziten Assoziationstestes (IAT)
  • Validität und Reliabilität indirekter Messverfahren in der Sozialpsychologie

Auszug aus dem Buch

2.2 Darstellung des Nutzens von impliziten Messungen zur Einstellung zur Homosexualität

„Implizite Einstellungen sind dem Bewusstsein nicht oder nur schwer zugänglich, sie sind von den erfragten expliziten Einstellungen zu unterscheiden." (Asendorpf & Neyer, 2012, S. 36) Demzufolge sind indirekte Einstellungsmessungen den direkten vorzuziehen, um valide Messergebnisse zu erhalten. Die Ergebnisse bei indirekten Einstellungsmessungen sind deutlicher, da die Antworten kaum verfälscht werden.

Bei der expliziten Einstellungsmessung, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Antwort bewusst gewählt wird und somit die Einstellung nicht korrekt gemessen werden kann. Laut Asendorpf & Neyer (2012) besteht oft nur ein geringer Zusammenhang zwischen erfragten Einstellungen und tatsächlichem Verhalten.

Fazio et. al. führten Messungen zu impliziten Einstellungen 1995 mit der Primingtechnik durch. Sie konnten nachweisen, dass die vom Versuchsleiter im Vorfeld eingeschätzten Vorurteile (in diesem Fall gegenüber Schwarzen) bei der Messung bestätigt wurden.

Erfolgte die Einstellungsmessung hingegen explizit, mittels Fragebögen, wurden die Vorurteile nicht bestätigt. Es bestand somit kein Zusammenhang zwischen impliziter und expliziter Einstellung. Sie bewiesen ebenfalls, dass die implizite Einstellung von der explizitern Einstellung abwich, wenn die Teilnehmer zwar mit Vorurteilen behaftet waren, diese aber nicht offen äußern wollten.

Weiterhin veröffentlichte Fazio bereits 1990, sein MODE — Modell zur Verhaltensvorhersage. Demnach handelt es sich bei expliziten Einstellungen um willentlich kontrolliertes Verhalten, während implizite Einstellungen spontanes Verhalten vorhersagen.

Diesen Ergebnissen schließen sich Shiv & Fedorikhin 1999 an. Sie stellten, wie Fazio, fest, dass affektive Reaktionen eine andere Entscheidung nach sich ziehen, als kognitive Reaktionen. Für die Einstellungsmessung zur Homosexualität bedeutet das, dass eine Messmethode zur Messung von impliziten Einstellungen gewählt werden muss, bei der spontan auf die Fragen geantwortet wird. Nur so kann die tatsächliche Einstellung der Probanden festgestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die sozialpsychologischen Grundlagen von Einstellungen und Erläuterung der Relevanz der Untersuchung von Homosexualität als gesellschaftlich stigmatisiertes Thema.

1 Zentrale Erkenntnisse zur indirekten Messung von Einstellungen: Erläuterung, dass Einstellungen implizit zugrunde liegen können und Vorstellung verschiedener indirekter Messverfahren wie dem EAST oder Priming.

2 Indirekte Messung von Einstellungen zur Homosexualität: Beleuchtung des gesellschaftlichen Status von Homosexualität sowie des wissenschaftlichen Nutzens von Priming und dem MODE-Modell zur Erfassung unbewusster Einstellungen.

3 Messmethoden: Detaillierte Darstellung des IAT, dessen Aufbau, die Datenerhebung und die notwendigen statistischen Auswertungsschritte zur Ermittlung des IAT-Effekts.

4 Machbarkeitseinschätzungen: Bewertung der Eignung des IAT unter Berücksichtigung von Gütekriterien wie Objektivität, Reliabilität und Validität für die Untersuchung von Homosexualität.

Schlüsselwörter

Implizite Einstellungen, Explizite Einstellungen, Homosexualität, IAT, Impliziter Assoziationstest, Priming, Sozialpsychologie, Einstellungsforschung, Testgütekriterien, Reliabilität, Validität, Vorurteile, Stigmatisierung, Messmethoden, Sozial erwünschtes Verhalten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Herausforderung, Einstellungen zur Homosexualität objektiv zu erfassen, ohne dass soziale Erwünschtheit die Ergebnisse verfälscht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Abgrenzung von impliziten und expliziten Einstellungen, verschiedene indirekte Messverfahren sowie die spezifische Anwendung und Validität des IAT im Kontext gesellschaftlicher Vorurteile.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie mittels des IAT eine zuverlässigere Messung der tatsächlichen Einstellung gegenüber Homosexualität im Vergleich zu herkömmlichen Fragebögen erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Fokus liegt auf dem impliziten Assoziationstest (IAT), ergänzt durch einen theoretischen Vergleich mit weiteren indirekten Verfahren wie dem Priming.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung indirekter Messverfahren, eine detaillierte Erläuterung des IAT-Aufbaus sowie eine kritische Bewertung der Eignung und Qualität dieses Testverfahrens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie IAT, implizite Einstellungen, Vorurteilsforschung, Validität und Sozialpsychologie charakterisieren.

Warum ist der IAT besonders für die Untersuchung von Homosexualität geeignet?

Da Homosexualität in vielen Teilen der Gesellschaft weiterhin stigmatisiert ist, neigen Befragte bei direkten Methoden dazu, sozial erwünschte Antworten zu geben. Der IAT umgeht dies durch die Messung von Reaktionszeiten, die eine bewusste Kontrolle erschweren.

Welche Einschränkungen gibt es bei der Nutzung des IAT?

Trotz seiner Vorteile weist der IAT laut der Arbeit eine begrenzte Retest-Reliabilität auf, was bedeutet, dass die Ergebnisse bei wiederholter Durchführung variieren können, weshalb eine Kombination mit expliziten Methoden empfohlen wird.

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Detalles

Título
Einstellung zu Homosexualität. Indirekte Messung mit dem Assoziationstest
Universidad
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Calificación
2,1
Autor
Mandy Witt (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
17
No. de catálogo
V900838
ISBN (Ebook)
9783346226259
ISBN (Libro)
9783346226266
Idioma
Alemán
Etiqueta
Einstellungen Messung von Einstellungen implizite Messungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mandy Witt (Autor), 2015, Einstellung zu Homosexualität. Indirekte Messung mit dem Assoziationstest, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/900838
Leer eBook
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