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Die Entwicklung des Bundeshaushaltes von 2010 bis 2020

Titel: Die Entwicklung des Bundeshaushaltes von 2010 bis 2020

Hausarbeit , 2017 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Patrick Kulhanek (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Ausarbeitung liegt der Fokus auf der bisherigen Entwicklung des Bundeshaushaltes und seinen wichtigen Einzelpositionen zwischen den Jahren 2010 bis 2016, dem Planjahr 2017 sowie dem Bundesfinanzplan bis 2020. Nach einer thematischen Einordnung durch die Darstellung der diachronen Entfaltung der jeweiligen Bundeshaushalte und einen ersten Blick gen Finanzplan 2020 folgt die Zusammensetzung der Einnahmen- sowie Ausgabenausgabenanalyse bis 2016.

Diese Untersuchung basiert auf der Methodik einer Längsschnittanalyse und dient als Überleitung zu der Hauptbestimmung dieser Arbeit: Eine detaillierte Darlegung der größeren Positionen der Bundeshaushalte unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und jener Herausforderungen, die die entsprechenden Bundesministerien zu bewerkstelligen haben. Diese sind neben dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales ebenso das Bundesministerium der Verteidigung, das Ressort für Verkehr und digitale Infrastruktur, wie auch Bildung und Forschung. Letzteres wurde, obwohl nur fünftgrößter Posten, dennoch in die Analyse der drei größten hinzugezogen, da dieser speziell für die zukünftige Entwicklung der Bundesrepublik substanziell ist.

Welche Richtung und Schwerpunkte hat die Bundesregierung den entsprechenden Bundesministerien in den Haushaltsplanungen vorgegeben und wie wurden diese über die Jahre erreicht respektive korreliert die Formulierung der Prioritäten mit den parallel hierzu geleisteten Ausgaben und Investitionen? Gibt es auf den ersten Blick Erfolge, die eine zweite Betrachtung bedürfen, da unter Umständen im internationalen Vergleich das Engagement nicht ausreicht, um den hohen Ansprüchen der Bundesrepublik zu genügen? Wie wird sich, bezugnehmend auf dem Ziel der Reduzierung der gesamtstaatlichen Schuldenquote unter 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes bis zum Jahr 2020 auf Basis des Vertrages von Maastricht, die Ausgabenplanung der Bundesministerien verändern? Ist die Gratwanderung zwischen nachhaltiger Haushaltskonsolidierung durch eine manifestiert zu scheinende "schwarzen Null" und künftiger Wettbewerbsfähigkeit im Bereich Bildung und Forschung sowie Verkehr und digitaler Infrastruktur möglich?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Überblick Bundeshaushalt

2.1 Diachronische Entwicklung des Bundeshaushaltes 2010 – 2017

2.2 Finanzplan des Bundes 2018 – 2020

3 Längsschnittanalyse

3.1 Einnahmen-/Ausgabenanalyse

3.2 Wichtige Positionen und deren Entwicklung

3.2.1 Bundesministerium für Arbeit und Soziales

3.2.2 Bundesministerium für Verteidigung

3.2.3 Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

3.2.4 Bundesministerium für Bildung und Forschung

4 Fazit

5 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Entwicklung des deutschen Bundeshaushaltes im Zeitraum von 2010 bis 2020 mit Fokus auf die Einnahmen- und Ausgabenstruktur sowie die prioritäre Mittelverteilung auf ausgewählte Bundesministerien unter Berücksichtigung gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

  • Diachronische Entwicklung des Bundeshaushaltes und Finanzplanung
  • Analyse der Einnahmen- und Ausgabenstruktur
  • Untersuchung zentraler Ressorts (Arbeit/Soziales, Verteidigung, Verkehr, Bildung)
  • Wettbewerbsfähigkeit und Haushaltskonsolidierung (schwarze Null)
  • Rolle der Konjunktur und Fiskalpolitik bei der Schuldenreduzierung

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Der im betrachteten Zeitraum mit Abstand größte Bundeshaushaltsposten ist ebenfalls im Kalenderjahr 2017 für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bestimmt. Dieser beträgt 137,6 Milliarden Euro und nimmt 41 Prozent des gesamten Bundeshaushaltes ein. Abbildung 6 zeigt sowohl die Plan- als auch die bereits vorhandenen Istausgaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales von 2010 bis 2020 und stellt diese gegenüber.

Die zwei entscheidenden Subkategorien sind sowohl die Rentensicherung und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung mit 98,3 Milliarden Euro und etwa 71 Prozent des Haushaltes für Arbeit und Soziales als auch die Leistungen nach dem Zweiten und Dritten Buch Sozialgesetzbuch und gleichartige Leistungen, welche 37,2 Milliarden Euro betragen und einen Anteil von 27 Prozent ausmachen. Folglich lässt sich leicht feststellen, dass diese zwei Positionen mit rund 98 Prozent das absolute Gros der Planausgaben des Ressorts abdecken.

Bemerkenswert hierbei ist, dass die Rentensicherung und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sich unter anderem zum einen in Zuschuss des Bundes an die allgemeine Rentenversicherung und zum anderen in Zusätzlicher Zuschuss des Bundes an die allgemeine Rentenversicherung aufgliedert. Betrug allein die Summe dieser beiden Positionen im Jahr 2014 noch rund 50 Milliarden Euro, so sind für das aktuelle Jahr bereits etwas mehr als 60 Milliarden Euro hierfür vorgesehen. Durch eine Vielzahl weiterer Posten, wie beispielsweise die Beitragszahlungen für Kindererziehungszeiten an die allgemeine Rentenversicherung oder etwa die bereits an anderer Stelle angesprochenen Erstattungen des Bundes für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ergeben das Gesamtvolumen von 98 Milliarden Euro mit klar steigender Tendenz. Dies resultiert laut Bundesregierung nicht allein aus der Tatsache, dass die Bruttolöhne und -gehälter sich in Deutschland weiterhin positiv entwickeln, sondern auch die Sollabweichung aus 2016 stärker als angedacht ausgefallen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert den Fokus auf die Entwicklung des Bundeshaushaltes von 2010 bis 2020 und führt in die methodische Längsschnittanalyse sowie die behandelten Ministerien ein.

2 Überblick Bundeshaushalt: Dieses Kapitel stellt die diachronische Entwicklung des Haushalts sowie den Finanzplan bis 2020 dar, wobei insbesondere die Konsolidierung und die „schwarze Null“ thematisiert werden.

3 Längsschnittanalyse: In diesem Hauptteil wird eine detaillierte Untersuchung der Einnahmen und Ausgaben sowie der spezifischen Etat-Entwicklung von vier ausgewählten Bundesministerien vorgenommen.

4 Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zur Haushaltsentwicklung und den Prioritäten der Ministerien zusammen und bewertet die Erreichung der gesetzten Haushaltsziele.

5 Ausblick: Der abschließende Abschnitt beleuchtet künftige Herausforderungen und Prognosen auf Basis der aktuellen mittelfristigen Finanzplanung des Bundes.

Schlüsselwörter

Bundeshaushalt, Finanzplanung, Längsschnittanalyse, Haushaltskonsolidierung, schwarze Null, Schuldenquote, Einnahmenanalyse, Ausgabenanalyse, Rentensicherung, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Bundesministerium für Verteidigung, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Wirtschaftsstandort, Wettbewerbsfähigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der haushaltspolitischen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland im Zeitraum zwischen 2010 und 2020.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Entwicklung der Staatsfinanzen, die Strategie der Haushaltskonsolidierung (schwarze Null) und die Mittelallokation auf spezifische Bundesministerien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Untersuchung der Richtung und Schwerpunkte der Haushaltsplanung sowie der Frage, wie Prioritäten über die Jahre korreliert wurden und ob diese nachhaltig zur Wettbewerbsfähigkeit beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die Methode der Längsschnittanalyse angewandt, um Veränderungen und Trends über den betrachteten Zeithorizont hinweg systematisch zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Einnahmen- und Ausgabenstruktur sowie detailliert die Einzelpläne der Ministerien für Arbeit/Soziales, Verteidigung, Verkehr/Infrastruktur sowie Bildung/Forschung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Bundeshaushalt, Haushaltskonsolidierung, schwarze Null, Schuldenquote und verschiedene spezifische Ressortaufgaben.

Wie hat sich die Rolle des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales im Zeitverlauf verändert?

Das Ministerium nimmt den größten Anteil am Haushalt ein, wobei steigende Kosten insbesondere durch Rentensicherung und soziale Transferleistungen getrieben werden.

Warum wird das Bildungsministerium trotz geringerer absoluter Zahlen in die Analyse einbezogen?

Das Ministerium wird als substanziell für die zukünftige Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland gewertet.

Welche Bedeutung kommt der PKW- und LKW-Maut im Rahmen des Verkehrsministeriums zu?

Diese Einnahmen dienen der zweckgebundenen Investition und Substanzerhaltung der Verkehrsinfrastruktur, was als Standortvorteil für die Wirtschaft gilt.

Inwiefern beeinflusst die Demografie die Finanzplanung?

Der demografische Wandel, insbesondere durch das Altern der Bevölkerung, stellt die Rentenfinanzierung langfristig vor erhebliche Herausforderungen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Entwicklung des Bundeshaushaltes von 2010 bis 2020
Hochschule
Fachhochschule Lübeck
Note
1,3
Autor
Patrick Kulhanek (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
25
Katalognummer
V900945
ISBN (eBook)
9783346219732
ISBN (Buch)
9783346219749
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bundeshaushalt Finanzen Bildung Verkehr Soziales Finanzplan Analyse Entwicklung Verteilung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Kulhanek (Autor:in), 2017, Die Entwicklung des Bundeshaushaltes von 2010 bis 2020, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/900945
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Leseprobe aus  25  Seiten
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