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Intelligenzforschung - Von den Anfängen der wissenschaftlichen Intelligenzforschung im ausgehenden 19. Jahrhundert bis zu den aktuellen internationalen Schwerpunkten der Forschung

Title: Intelligenzforschung - Von den Anfängen der wissenschaftlichen Intelligenzforschung im ausgehenden 19. Jahrhundert bis zu den aktuellen internationalen Schwerpunkten der Forschung

Term Paper , 2005 , 54 Pages , Grade: 1,30

Autor:in: Dipl. Kunsttherapeutin Denise Schubert (Author)

Psychology - Intelligence and Learning Psychology
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Das Kernthema der vorliegenden Hausarbeit ist die Intelligenzforschung als Teilbereich der Psychologie. Einleitend werden die Anfänge dieses Wissenschaftszweiges in Bezug auf geschichtliche und wissenschaftliche Rahmenbedingungen beleuchtet. Darauf folgt die Vorstellung der einflussreichsten frühen Vertreter der Intelligenzforschung, ihrer Theorien und Testpraxis. Aufgrund der deutlichen Unterschiede der nationalen Entwicklungen und Schwerpunkte gliedert sich die anschließende Betrachtung entsprechend der Länder beziehungsweise Kontinente. Die Darstellung der einzelnen Nationen umfasst die einflussreichsten Theorien und ihre Vertreter, die dazu entwickelten Tests und Studien sowie eine kurze Bezugnahme auf die Verwendung von Tests im öffentlichen Bereich. Eine Zusammenfassung der aktuellen Situation der Intelligenzforschung auf globaler Ebene und die Betrachtung eines möglichen internationalen Konzepts schließen diesen Teil der Hausarbeit ab. Im Anschluss werden Anknüpfungspunkte, Parallelen und auch denkbare gegenseitige Anregungen zwischen Kunsttherapie und Intelligenzforschung sowohl auf der Ebene der Methoden als auch auf der Ebene der Konzepte gesucht. Die Hausarbeit endet mit der Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse.

In der Ausarbeitung wird bewusst auf eine vorangestellt Definition von Intelligenz und verwandten Begriffen verzichtet, dies geschieht aus zweierlei Grund: Zum einen werden in entsprechenden Begriffsbestimmungen häufig Worte wie klug, fähig oder geschickt verwendet, die letztlich synonym zu intelligent sind und somit eine klare Darstellung umgehen, zum anderen erschließt sich die jeweilige Auffassung von Intelligenz deutlicher aus den verwendeten Anordnungen, welche sie messen wollen, als aus Worten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Anfänge der wissenschaftlichen Intelligenzforschung im ausgehenden 19. Jahrhundert

2.1 Gesellschaftliche Einflüsse

2.2 Einflüsse durch andere Wissenschaftszweige

2.3 Frühe Vertreter der Intelligenzforschung und die von ihnen entwickelten Tests

3. Entwicklung der Intelligenzforschung in ausgewählten Nationen

3.1 Europäische Entwicklungen

3.1.1 England

3.1.2 Frankreich und französischsprachige Schweiz

3.1.3 Deutschland und deutschsprachige Schweiz

3.1.4 Beiträge anderer europäischer Länder

3.2 Nord-Amerikanische Entwicklungen

3.3 Süd-Amerikanische Entwicklungen

3.4 Australische Entwicklungen

3.5 Asiatische Entwicklungen

3.5.1 Ostasien: Japan, China und Indien

3.5.3 Westasien: Israel und Türkei

3.5.2 Sowjetunion/Russland

3.6 Afrikanische Entwicklungen

4. Zusammenfassung des internationalen State-of-Art der Intelligenzforschung und Chancen eines übergeordneten Intelligenzkonzeptes

5. Kunsttherapie und Intelligenzforschung

5.1 Anknüpfungspunkte auf methodischer Ebene

5.2 Anknüpfungspunkte auf konzeptualer Ebene

6. Zusammenfassung

8. Anhang

Anhang A

Anhang B

Anhang C

Anhang D

Anhang E

Anhang F

Anhang J

Anhang K

Anhang L

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Entwicklung der Intelligenzforschung von ihren Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur modernen internationalen Forschungssituation und reflektiert dabei kritisch die Rolle psychometrischer Testverfahren im öffentlichen Bereich, um abschließend interdisziplinäre Anknüpfungspunkte zur Kunsttherapie zu explorieren.

  • Historische Genese der Intelligenzforschung
  • Vergleichende Analyse nationaler Forschungstraditionen
  • Kritische Betrachtung globaler Testpraxen
  • Entwicklung eines übergeordneten Intelligenzkonzepts
  • Methodische und konzeptuelle Synergien mit der Kunsttherapie

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Frankreich und französischsprachige Schweiz

Frankreich und der französischsprachige Teil der Schweiz werden in dieser Arbeit aufgrund der sprachlichen Übereinstimmung und den intensiven Interaktion im wissenschaftlichen Bereich gemeinsam betrachtet.

Mit Binet und Simon weist die französische Intelligenzforschung zwei bedeutende Namen auf, deren Einfluss im eigenen Land jedoch geringer war als in den Nachbarnationen und Nordamerika. Dieser Umstand begründet sich in Edouard Toulouse’ Interesse am experimentellen Testen von Wahrnehmungen. Zwischen Toulouse’ Zugang und dem von Binet gemessenen globaleren intellektuellen Maß gab es große Kontroversen. Nach Binets Tod 1911 übernahm Píeron das Labor für Experimentalpsychologie der Sorbonne, reorientierte es auf Toulouse’ Ansichten und institutionalisierte die Psychologie in Frankreich. Píeron arbeitete auf den Gebieten Psychophysiologie und Psychometrik und verwarf die Theorie der hierarchischen Struktur der Intelligenz. Das von ihm gegründete Institut d’Orientation Professionnelle, das er 1928 bis 1963 leitete, unterhielt eine Abteilung zur Eignungstestentwicklung. Anhand dieser Tests wollte Pieron individuelle Eignungsprofile erstellen und diese mit den Anforderungsprofilen gewisser Anstellungen vergleichen, statt den sozialen Hintergrund entscheiden zu lassen. Hierin wurde er von linksorientierten Intellektuellen unterstützt, die darin die Möglichkeit sahen, soziale Ungerechtigkeiten zu korrigieren. Der Binet-Test wurde nur noch im schulischen Rahmen genutzt, geriet mit der Zeit in Vergessenheit und wurde erst 38 Jahre nach Binets Tod wieder revidiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Kernthema der Intelligenzforschung, begründet das Vorgehen der Arbeit und erläutert die persönliche Motivation der Autorin.

2. Die Anfänge der wissenschaftlichen Intelligenzforschung im ausgehenden 19. Jahrhundert: Das Kapitel beleuchtet die geschichtlichen Rahmenbedingungen und die einflussreichen Pioniere, die die Grundlagen für Intelligenztheorien und erste Testverfahren legten.

3. Entwicklung der Intelligenzforschung in ausgewählten Nationen: Eine detaillierte Analyse der verschiedenen nationalen Forschungsansätze, ihrer spezifischen Theorien und ihrer jeweiligen Praxis im Bildungs- und Berufssystem.

4. Zusammenfassung des internationalen State-of-Art der Intelligenzforschung und Chancen eines übergeordneten Intelligenzkonzeptes: Ein Überblick über die weltweite Dominanz westlicher Konzepte und die Notwendigkeit einer globalen, universellen Intelligenztheorie.

5. Kunsttherapie und Intelligenzforschung: Dieses Kapitel sucht nach methodischen und konzeptuellen Parallelen zwischen der wissenschaftlichen Intelligenzforschung und der Kunsttherapie.

6. Zusammenfassung: Ein resümierender Blick auf die gesamte Arbeit, der die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst und den Bedarf für weitere interdisziplinäre Forschung unterstreicht.

Schlüsselwörter

Intelligenzforschung, Psychometrie, Intelligenzquotient, Binet-Test, g-Faktor, Arbeitsgedächtnis, kognitive Prozesse, Testpraxis, interkultureller Vergleich, Kunsttherapie, Erfolgsintelligenz, soziale Determination, Anpassungspotential, Entwicklungspsychologie, lebenslanges Lernen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die geschichtliche Entwicklung und den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Intelligenzforschung unter Berücksichtigung verschiedener nationaler Kontexte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit analysiert historische Ursprünge, die Entwicklung nationaler Theorien, die Anwendung von Intelligenztests im öffentlichen Leben und die Verknüpfung mit der Kunsttherapie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine fundierte Darstellung der internationalen Intelligenzforschung sowie die Untersuchung potenzieller interdisziplinärer Anknüpfungspunkte zur Kunsttherapie.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse und Zusammenfassung existierender psychologischer Theorien und Forschungsberichte im internationalen Vergleich.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich nach Nationen und Kontinenten, um die spezifischen theoretischen Schwerpunkte und Testtraditionen der jeweiligen Länder detailliert darzustellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Intelligenzforschung, Psychometrie, g-Faktor, interkultureller Vergleich, Testpraxis und die Integration kunsttherapeutischer Konzepte.

Warum wird im Text auf eine Definition von Intelligenz verzichtet?

Die Autorin verzichtet auf eine explizite Definition, um Zirkelschlüsse durch synonyme Begriffe zu vermeiden und stattdessen die jeweilige Auffassung aus den praktischen Messverfahren abzuleiten.

Wie unterscheidet sich die sowjetische Forschung von der westlichen?

Die sowjetische Forschung war stark ideologisch durch den Marxismus-Leninismus geprägt, fokussierte auf die soziale Determination der Denkmuster und lehnte genetische Erklärungsansätze weitgehend ab.

Welche Rolle spielt die Kunsttherapie in diesem Kontext?

Die Autorin prüft, ob die wissenschaftlich genaue Erfassung kognitiver Prozesse auf die Kunsttherapie übertragen werden kann, um deren therapeutische Wirksamkeit messbar zu machen.

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Details

Title
Intelligenzforschung - Von den Anfängen der wissenschaftlichen Intelligenzforschung im ausgehenden 19. Jahrhundert bis zu den aktuellen internationalen Schwerpunkten der Forschung
College
University of Applied Sciences Ottersberg
Grade
1,30
Author
Dipl. Kunsttherapeutin Denise Schubert (Author)
Publication Year
2005
Pages
54
Catalog Number
V90104
ISBN (eBook)
9783638044318
ISBN (Book)
9783640187775
Language
German
Tags
Intelligenzforschung Anfängen Intelligenzforschung Jahrhundert Schwerpunkten Forschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Kunsttherapeutin Denise Schubert (Author), 2005, Intelligenzforschung - Von den Anfängen der wissenschaftlichen Intelligenzforschung im ausgehenden 19. Jahrhundert bis zu den aktuellen internationalen Schwerpunkten der Forschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90104
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