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Alternative Messkonzepte zu Innovationsaktivitäten

Title: Alternative Messkonzepte zu Innovationsaktivitäten

Research Paper (undergraduate) , 2008 , 16 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Miriam Neugebauer (Author)

Business economics - Operations Research
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1 Einleitung

1.1 Problemstellung
„Innovationen sind das Lebenselixier unserer Gesellschaft. Wir brauchen sie, um zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen und Wachstum und Wohlstand zu sichern.“
Dieser Satz von Tauss hat eine große Bedeutung für viele Unternehmen, sowie für die gesamte Volkswirtschaft. Daher wird der Begriff der Innovation sehr oft gebraucht und auch in den Medien bewusst herausgestellt. Auch die Begriffe Forschung und Entwicklung (FuE) und Invention werden aufgrund ihrer Aktualität oft genannt.
Die Definition dieser Begriffe offenbart jedoch ein Problem. Die Begriffe werden zum Teil willkürlich und sinnentfremdet verwendet. Des Weiteren finden sie auch in anderen wissenschaftlichen Disziplinen, wie beispielsweise der Wirtschaftsgeographie und –geschichte und der Soziologie, Anerkennung.
Als weiteren Punkt wird die Innovationsforschung genannt. Hierbei soll das Innovationsverhalten des Unternehmers in den Vordergrund gestellt werden. Die Aufgabe besteht darin, herauszustellen, wie der Unternehmer sich mit dem Innovationsgeschehen auseinandersetzt und wie er sich bei der Durchsetzung von Neuerungen verhält.
Die Messung von Innovationsaktivitäten stellt einen weiteren Problembereich dar. Dabei stellt sich die Frage, welche Messmethoden geeignet sind, um Innovationsgrößen sinnvoll abzubilden und Zusammenhänge mit anderen ökonomischen Größen sichtbar zu machen.


Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit

2. Begriffliche Grundlagen

2.1 Begriff der Innovationen

2.2 Abgrenzung Innovation - Invention

2.3 Begriff der Forschung und Entwicklung (FuE)

3. Innovationsforschung

3.1 Theoretische Ansätze

3.2 Empirische Ansätze

4. Mögliche Indikatoren zur Messung von Innovationsaktivitäten

4.1 Messung durch FuE-Personal

4.2 Messung durch FuE-Ausgaben

4.3 Messung durch Zahl der angemeldeten Patente

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die verschiedenen Konzepte zur Messung von Innovationsaktivitäten kritisch zu untersuchen. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Indikatoren geeignet sind, um Innovationsgrößen in Unternehmen und Volkswirtschaften sinnvoll abzubilden und in ökonomische Zusammenhänge einzuordnen.

  • Definition und theoretische Abgrenzung von Begriffen wie Innovation, Invention und FuE.
  • Unterscheidung zwischen theoretischen und empirischen Ansätzen in der Innovationsforschung.
  • Analyse von FuE-Personal als quantitatives Maß der Innovationsstärke.
  • Betrachtung von FuE-Ausgaben als Indikator sowie deren Vor- und Nachteile.
  • Bewertung der Patentstatistik zur Messung von Innovationsaktivitäten.

Auszug aus dem Buch

4.1 Messung durch FuE-Personal

Eine Möglichkeit zur Messung von Innovationsaktivitäten besteht durch die Zahl des FuE-Personals. Anhand der Anzahl des FuE-Personals wird üblicherweise die relative Innovationsstärke einer Branche oder eines Unternehmens ermittelt. Als Nachteil aufzuführen ist, dass das Abbilden von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mithilfe der Zahl des FuE-Personals unzureichend ist, da es Tätigkeiten in diesem Bereich gibt, die weniger personalintensiv, aber sehr kapitalintensiv sind. Die Kapitalintensität beispielsweise ist somit je nach Wirtschaftszweig unterschiedlich hoch. Außerdem gibt es Mitarbeiter, die nur teilweise in Forschung und Entwicklung tätig sind. Dies erschwert die Auswertung, da keine Zahlenangabe nach Köpfen, sondern nach Vollzeitäquivalenten erfolgen soll.

Als Vorteil ist zu nennen, dass internationale Vergleiche von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erleichtert werden, da es sich um eine reale Größe handelt und keine Wechselkursschwankungen bestehen. Dabei sind lediglich die unterschiedlichen Jahresarbeitszeiten zu beachten. Eine solche internationale Gegenüberstellung erfolgt in Abb.2. In dieser Abbildung wird die Entwicklung des Personals in Forschung und Entwicklung von 1995-2003 gegenübergestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die hohe Bedeutung von Innovationen für Gesellschaft und Wirtschaft und führt in die Problematik der Messbarkeit von Innovationsaktivitäten ein.

2. Begriffliche Grundlagen: Hier werden die zentralen Fachbegriffe wie Innovation, Invention und Forschung und Entwicklung definiert, um eine einheitliche Basis für die weitere Analyse zu schaffen.

3. Innovationsforschung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Innovationsforschung, unterteilt in theoretische Modelle und empirische Vorgehensweisen.

4. Mögliche Indikatoren zur Messung von Innovationsaktivitäten: Hier werden drei konkrete Messgrößen – FuE-Personal, FuE-Ausgaben und Patentanmeldungen – im Detail analysiert und hinsichtlich ihrer Aussagekraft bewertet.

5. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass die untersuchten Messverfahren zwar einfach anwendbar, aber isoliert betrachtet unzureichend sind und eine Kombination verschiedener Indikatoren für eine präzise Analyse erfordern.

Schlüsselwörter

Innovation, Forschung und Entwicklung, FuE, Innovationsforschung, Innovationsaktivitäten, Messkonzepte, Indikatoren, FuE-Personal, FuE-Ausgaben, Patentstatistik, Invention, Innovationsmanagement, Wirtschaftswachstum, Technologietransfer, Wettbewerbsfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht verschiedene Methoden und Indikatoren, mit denen Unternehmen und Branchen ihre Innovationsaktivitäten messbar und vergleichbar machen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themenfelder umfassen die begriffliche Klärung von Innovation und Forschung, die theoretische und empirische Einordnung der Innovationsforschung sowie die praktische Anwendung von Messindikatoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Eignung verschiedener Messkonzepte kritisch zu hinterfragen, da isolierte Messgrößen das Innovationsgeschehen oft nur unvollständig abbilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch orientierte Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Statistiken und Modellen der Innovationsforschung basiert.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse dreier spezifischer Indikatoren: den Einsatz von FuE-Personal, die Höhe der FuE-Ausgaben und die Anzahl der Patentanmeldungen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie FuE-Management, Innovationsmessung, Patentstatistik und Innovationsstrategie geprägt.

Warum reicht die Messung von FuE-Personal allein nicht aus?

Weil FuE-Aktivitäten sehr unterschiedlich kapitalintensiv sein können und die bloße Anzahl der Personen die tatsächliche Innovationsleistung nicht vollständig widerspiegelt.

Welche Rolle spielen Patente als Indikator in dieser Arbeit?

Patente werden als Messinstrument betrachtet, wobei der Autor hervorhebt, dass diese Statistik oft unvollständig ist, da viele Unternehmen ihre Innovationen eher durch schnelle Markteinführungen als durch Patentierungen schützen.

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Details

Title
Alternative Messkonzepte zu Innovationsaktivitäten
College
University of Applied Sciences Berlin
Grade
2,3
Author
Miriam Neugebauer (Author)
Publication Year
2008
Pages
16
Catalog Number
V90131
ISBN (eBook)
9783638044325
ISBN (Book)
9783638941020
Language
German
Tags
Alternative Messkonzepte Innovationsaktivitäten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Miriam Neugebauer (Author), 2008, Alternative Messkonzepte zu Innovationsaktivitäten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90131
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