Die Einsendeaufgabe beschäftigt sich mit verschiedenen Phänomenen in der Allgemeinen Psychologie. Zu Beginn wird das Machtmotiv erläutert. Dabei werden Macht sowie seine theoretischen Hintergründe definiert.
Folgend beschäftigt sich die Arbeit mit dem Phänomen Glück. Auch hier wird dieser Begriff zuerst definiert. Anschließend wird erläutert, welche Faktoren das Auftreten von Glück bedingen. Zuletzt wird auf das Risiko-Wahl-Modell eingegangen, welches mithilfe verschiedener theoretischer Ansätze erklärt wird.
Inhaltsverzeichnis
Aufgabe B1: Machtmotiv
1.1 Definition und theoretische Hintergründe: Machtmotiv
1.2 Deskriptives Modell des Machthandelns
1.3 Machtmotivierte Führungskräfte
1.4 Folgen für die Führungskräfteentwicklung
1.5 Folgen für Mitarbeiter
Aufgabe B2: Glück
2.1 Definition und theoretische Hintergründe: Glück
2.2 Seligman und Vorreiter der Glücksforschung
Aufgabe B3 Risiko-Wahl-Modell und VIE-Modell
3.1 Risiko-Wahl-Modell nach Atkinson
3.2 VIE-Modell nach Vroom
3.3 Risiko-Wahl-Modell am Beispiel „Einsendeaufgaben“
Zielsetzung & Themen
Die Hausarbeit setzt sich zum Ziel, zentrale Konzepte der Motivations- und Emotionspsychologie zu analysieren und deren praktische Relevanz in beruflichen und lebensweltlichen Kontexten zu beleuchten, wobei insbesondere die Wechselwirkungen zwischen individuellen Motiven und externen Anforderungen untersucht werden.
- Psychologische Fundierung des Machtmotivs und des Machthandelns
- Differenzierung zwischen personalisierter und sozialisierter Machtausübung
- Theoretische Ansätze und Determinanten der menschlichen Glücksforschung
- Anwendung des Risiko-Wahl-Modells nach Atkinson auf akademische Leistungssituationen
- Vergleich zwischen Erwartungs-Mal-Wert-Theorien und dem VIE-Modell nach Vroom
Auszug aus dem Buch
1.2 Deskriptives Modell des Machthandelns
Um den gesamten Machtkomplex verdeutlichen und in seinen Teilschritten aufzeigen zu können, dient das deskriptive Modell des Machthandelns von Cartwright (1965) und Kipnis (1974). Dieses wird in Abbildung 1 dargestellt.
Dieses Modell ist in acht Schritte unterteilt und beginnt mit dem Punkt „Machtmotivation“. Damit Macht ausgeübt werden kann, muss bei Person „A“ also zunächst der Wille bestehen, Macht überhaupt ausüben zu wollen. Dies impliziert außerdem, dass nicht jeder der Macht ausüben kann, von dieser auch wirklich Gebrauch macht. Da Macht stets eine relationale Komponente beinhaltet, wird im ersten Schritt auch eine Person „B“ benötigt, welche „A“ zum erreichen seines Ziels benötigt. Dabei kann Macht instrumentell sein, um zum Erfüllen eines anderen Ziels zu dienen. „A“ könnte beispielsweise am Geld von Person „B“ interessiert sein und könnte diese somit beeinflussen, um selbst dieses Geld besitzen zu können. Allerdings kann das Ziel auch darin bestehen, generell Macht auszuüben, um das Gefühl der Selbstwirksamkeit zu erfahren (siehe 1.1).
Person „B“ kann Person „A“ beim Erfüllen des Ziels helfen, indem sie das Geld an Person „A“ übergibt. Somit wäre der Prozess der Machthandlung bereits beendet. Widerspricht „B“ der Forderung von „A“, muss „B“ in Schritt drei seine eigenen Machtquellen (siehe 1.1) abwägen, um unter Einsatz seiner Ressourcen eine Verhaltensänderung bei „A“ hervorrufen zu können. Im Falle dieses Beispiels könnte sich „B“ sich auf physische Kraft berufen, um „B“ zur Übergabe seines Geldes zu bringen.
Zusammenfassung der Kapitel
Aufgabe B1: Machtmotiv: Dieses Kapitel definiert Macht als relationales Phänomen und erläutert anhand des deskriptiven Modells des Machthandelns, wie Machtmotivation zu Einflussnahme führt und welche Konsequenzen dies für Führungskräfte und Mitarbeiter hat.
Aufgabe B2: Glück: Hier wird der Begriff Glück theoretisch hergeleitet und psychologische Ansätze, von Vorreitern bis zu Seligmans Positiver Psychologie, vorgestellt, um die Faktoren zu identifizieren, die ein glückliches Leben bedingen.
Aufgabe B3 Risiko-Wahl-Modell und VIE-Modell: Dieses Kapitel vergleicht zwei wesentliche Motivationstheorien und wendet das Risiko-Wahl-Modell von Atkinson kritisch auf die eigene Studienpraxis und Aufgabenwahl an.
Schlüsselwörter
Machtmotiv, Machthandeln, Selbstwirksamkeit, Führungskräfteentwicklung, Glücksforschung, Positive Psychologie, Flow-Erleben, Risiko-Wahl-Modell, Leistungsmotiv, VIE-Modell, Erwartungs-Mal-Wert-Theorie, Instrumentalität, Valenz, Motivation, Volition.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt zentrale Aspekte der Motivations- und Emotionspsychologie, konkret die Themenbereiche Macht, Glück sowie theoretische Modelle zur Erklärung von Leistungsmotivation.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind das Machtmotiv und dessen Auswirkung auf Führung, die psychologische Definition und Erforschung von Glück sowie die mathematische und konzeptionelle Erläuterung von Motivationsmodellen wie dem Risiko-Wahl-Modell und dem VIE-Modell.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die theoretische Durchdringung dieser psychologischen Konstrukte und deren Verknüpfung mit praktischen Fragestellungen, etwa zur Führungskompetenz oder zur individuellen Motivation bei akademischen Aufgaben.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender psychologischer Modelle basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die drei Bereiche Machtmotiv (Modelle und Führung), Glück (Definitionen und Forschung) sowie Motivationstheorien (Atkinson und Vroom inklusive Anwendungsbeispiel).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Machtmotivation, Selbstwirksamkeit, Positive Psychologie, Risiko-Wahl-Modell, Leistungsmotiv und VIE-Modell.
Wie unterscheidet sich die sozialisierte von der personalisierten Machtorientierung?
Während die personalisierte Machtorientierung primär auf Eigennutz und Manipulation abzielt, integriert die sozialisierte Machtorientierung die Bedürfnisse anderer und handelt in einem gemeinsamen Interesse.
Warum wählte der Autor für sein praktisches Beispiel gerade die Aufgabe B?
Der Autor wählte Aufgabe B, da sie ein optimales Gleichgewicht zwischen Anreiz und Erfolgswahrscheinlichkeit bot und seinem Ziel entsprach, über sein Alltagsverständnis von Glück hinaus neues Wissen zu generieren.
- Arbeit zitieren
- Marc Schwinn (Autor:in), 2020, Machtmotiv, Glück und das Risiko-Wahl-Modell in der Allgemeinen Psychologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/901593