Die ungleichgewichtige Einkommensverteilung in der Bundesrepublik Deutschland seit den 1950er-Jahren. Gründe und Ursachen


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018

35 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

I. Einleitung

II. Definitionen wesentlicher Konzepte
a. Einkommen und Einkommensarmut
b. Vermögen
c. Umverteilung
d. Ungleichheit und ihre Messung

III. Entwicklung seit den 1950er-Jahren
a. Von 1950 bis 1973: Die Jahre des sog. Wirtschaftswunders
b. Von 1973 bis
c. Seit 1990/Wiedervereinigung bis Mitte der 2000er-Jahre
d. Seit Mitte der 2000er-Jahre/aktuelle Debatte

IV. Gründe für die Ungleichheit und Lösungskonzepte

V. Resümee

VI. Literatur

VII. Abbildungsverzeichnis

I. Einleitung

„Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander“1 – in regelmäßigen Abständen schlagen Ökonomen nicht nur in der Bundesrepublik mit dieser Formulierung Alarm. Ihre Behauptung untermauern sie mit einer Vielzahl an über meist Jahrzehnte gesammelten Daten. Doch gibt es selbst unter denen, die diese Daten erheben, auswerten und deuten oft heftige Kontroversen über die Aussagekraft derselben. Zeigen die zusammengetragenen Informationen wirklich eine sich seit den Jahren der Währungsreform, des Wiederaufbaus und des sogenannten Wirtschaftswunders immer deutlicher vergrößernde Kluft zwischen „den Reichen“ und „den Armen“? Oder spielen die Methoden und Bewertungsinstrumente bei der Beantwortung dieser Frage eine größere Rolle als der „Ottonormalverbraucher“ annimmt?

Diese Fragen zu beantworten setzt sich die vorliegende Hauptseminararbeit zum Ziel.

Mit Hilfe grundlegender Konzepte, deren Erläuterungen dieser Arbeit voranstehen, soll ein Grundwissen für das Verständnis der im Hauptteil untersuchten Entwicklung der Einkommen seit den 1950er-Jahren und der damit einhergehenden Auswirkungen auf (Un-)Gleichheit bei deren Verteilung geschaffen werden. Nachfolgend sollen die Ursachen für Gleich- und Ungleichverteilung der Einkommen dargestellt und Lösungsentwürfe erörtert werden. Den Abschluss der Arbeit bildet eine Schlussbemerkung, die die Ergebnisse der vorangegangenen Untersuchungen nochmals aufgreift.

Die Datenlage zu diesem Untersuchungsgegenstand ist wie zu erwarten äußerst umfangreich, jedoch finden sich für die ersten zwei Dekaden der Bundesrepublik nur wenige umfänglich aussagekräftige Zeugnisse. Mit fortschreitendem Bestehen und Ausbau der bundesdeutschen Institutionen stehen glücklicherweise mehr und mehr durch strukturierte Datenerhebung gewonnene Informationen zur Verfügung. Erhebungen über Einkommen sowie Auskünfte über deren Verteilung oder deren Verhältnis zueinander liegen für das Gebiet der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik erst verlässlich ab Anfang der 1990er-Jahre und der Deutschen Wiedervereinigung vor, weshalb eine tiefergehende Berücksichtigung für die Gesamtentwicklung der Einkommensverteilung in (West-)Deutschland nicht in zufriedenstellendem Maße möglich ist und diese Arbeit weitestgehend darauf verzichtet.

II. Definitionen wesentlicher Konzepte

Einkommen, Vermögen oder Armut sind Schlagworte, welche im täglichen Sprachgebrauch häufig verwendet werden. Um die (makro-)ökonomische Bedeutung dieser Begriffe zu erfassen soll folgend ihre Definition vorgenommen werden.

a. Einkommen und Einkommensarmut

Allgemeine Definition

Der Begriff Einkommen bezeichnet zunächst im Allgemeinen alle Einkünfte in Form von Geld oder Sachgütern, die einer Person, einem Haushalt oder einem Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum, der im Regelfall ein Kalenderjahr umfasst, zufließen.2

Markteinkommen (Einkommen nach Primärverteilung)

Einkommen, das durch eine Tätigkeit am Markt erzielt wird, nennt man Markteinkommen. Es kann in drei Kategorien unterteilt werden: Bruttoeinkommen aus unselbstständiger Tätigkeit (Arbeitseinkommen/Löhne und Gehälter), Bruttoeinkommen aus selbstständiger Tätigkeit (Gewinneinkommen aus unternehmerischer Tätigkeit) und Bruttoeinkommen aus Vermögen (z.B. Mieteinnahme, Zinsen).

Transfereinkommen

Das Einkommen, dessen Empfang oder Zahlung keiner wirtschaftlichen Gegenleistung bedarf, wird als Transfer- oder Übertragungseinkommen bezeichnet. Private Haushalte erhalten Transferleistungen zum Beispiel durch soziale Leistungen wie Kindergeld, Renten und Pensionen oder in Form von Sozialhilfe. Auf Unternehmensseite werden solche Transfereinkommen als Subventionen bezeichnet.3

Aus Markteinkommen, Transfereinkommen sowie geleisteten Steuern und Sozialabgaben ergibt sich das sog. Gesamteinkommen.

Verfügbares Einkommen (Einkommen nach Sekundärverteilung)

Das verfügbare Einkommen besteht aus dem Markteinkommen, zu dem Renten, weiterer Transferleistungen und geldwerte Vorteilen addiert werden, abzüglich geleisteter direkter Steuern, Sozialleistungen sowie sonstigen Transferzahlungen.4

Äquivalenzeinkommen

Das Nettoäquivalenzeinkommen stellt ein bedarfsgewichtetes Pro-Kopf-Einkommen je Haushalt dar, das ermittelt wird, indem das Haushalts-Nettoeinkommen durch die Summe der Bedarfsgewichte der im Haushalt lebenden Personen geteilt wird. Die Bedarfsgewichte können der „neuen“ OECD-Skala, die seit Mitte der 1990er-Jahre von EUROSTAT verwendet wird, entnommen werden. Die sogenannte modifizierte Äquivalenzskala weist dem Haushaltsvorstand einen Wert von 1,0 zu, jeder weiteren erwachsenen Person im Haushalt den Wert 0,5 und Kindern bis 14 Jahre den Wert 0,3.5 6 7

Einkommensarmut

Beim Begriff Armut wird in der Regel zwischen absoluter und relativer Armut unterschieden. Unter absoluter Armut wird das Unterschreiten des Lebensstandards, der im jeweiligen Land als minimal gilt und einen Ausschluss aus wesentlichen gesellschaftlichen Handlungsfeldern zur Folge hat, d.h. das „Fehlen eines physischen Existenzminimums“8, verstanden. Diese Situation ist in Deutschland heutzutage quasi nicht mehr vorzufinden.

Relative Armut hingegen bezeichnet vor allem den in aktuellen Diskussionen als Einkommensarmut formulierten Terminus, welcher Personen betrifft, denen weniger als 50% des Durchschnittseinkommens der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Als Grenze für starke Armut gelten weniger als 40% des Durchschnittseinkommens. Gefährdet sind vor allem Menschen, die weniger als 60% des Durchschnittseinkommens der Bevölkerung erlangen. Zu dieser Risikogruppe zählen unter anderem Alleinerziehende, Migranten, Geringqualifizierte sowie kinderreiche Familien, also Gruppen, die in der Regel häufiger arbeitslos sind.

b. Vermögen

Das Gesamtvermögen ist die Summe aller bewerteten Vermögensbestände. Diese sind in Vermögensgüter, i.e. Sach- und immaterielle Anlangen, sowie Forderungen unterteilt.

Der Wert des Reinvermögens ergibt sich aus der Differenz von Gesamtvermögen und Verbindlichkeiten.

Das Bruttovermögen wird aus der Summe von Sachvermögen, Gebrauchsvermögen und positivem Geldvermögen (Forderungen und Beteiligungsrechte) errechnet. Analog zur Berechnung des Reinvermögens ergibt sich der Wert des Nettovermögens aus der Differenz von Bruttovermögen und Verbindlichkeiten.9

c. Umverteilung

Staatliche Korrekturmaßnahmen von Fehlentwicklungen, die durch Marktgeschehen verursacht werden und sozialpolitischen Maximen entgegenstehen, werden als Umverteilung bezeichnet.

Umverteilung erfolgt durch Einkommens- oder Vermögensumverteilung. Während bei der Umverteilung von Einkommen beispielsweise verschieden hohe Steuersätze anfallen, die dann höhere Einkommen stärker belasten als geringere, kann eine Vermögensumverteilung durch spezifische Besteuerung, z. B. mittels einer Erbschaftssteuer, von Vermögen erfolgen. Zahlung von Arbeitslosengeld II, Wohngeld oder andere staatlich finanzierte Zuwendungen, die keiner Gegenleistung bedürfen, an Haushalte zählen ebenfalls zu den Umverteilungsmaßnahmen.10 11

d. Ungleichheit und ihre Messung

Der Begriff der Ungleichheit hat mehrere Dimensionen. Zum einen steht die Ausprägung wirtschaftlicher Ungleichheit für das Ausmaß der Verteilung von Einkommen und Vermögen. Zum anderen ist die Formulierung der wirtschaftlichen Ungleichheit der Ausdruck für die unterschiedliche Verteilung von materiellen oder ideellen Ressourcen. Eine Gleichsetzung mit „Ungerechtigkeit“ kann nicht erfolgen, da der Begriff der Ungerechtigkeit normative und moralische Wertvorstellungen miteinschließt und nicht messbar ist.

Gini-Koeffizient und Lorenzkurve

Als Maß für wirtschaftliche Disparität, vor allem für die Messung für Einkommensungleichheiten, dient der Gini-Koeffizient. Die grafische Darstellung des Gini-Koeffizienten erfolgt mit Hilfe der Lorenzkurve. Diese Kurve verdeutlicht, wie viel Prozent der Einkommensbezieher welchen Prozentanteil am Volkseinkommen haben.

Läge eine absolute Gleichverteilung der Einkommen vor, wäre der Wert des Koeffizienten 0 und würde in der Grafik als Diagonale dargestellt. Ein Wert des Koeffizienten von 1 würde eine absolute Ungleichverteilung bedeuten.12 13 Mit wachsender Entfernung der Kurve von dieser Diagonale zeigt sich eine steigende Ungleichheit bei der Einkommensverteilung.14

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Lorenzkurve zur Einkommensverteilung.15

Theil-Index

Ein weiteres Instrument zur Messung von Ungleichheit stellt der Theil-Index dar. Aufgrund seiner aufwändigeren mathematischen Berechnung und Ungenauigkeit im Vergleich zu Gini-Koeffizient bzw. Lorenzkurve findet er allerdings nur selten Anwendung und kann in dieser Arbeit vernachlässigt werden.

III. Entwicklung seit den 1950er-Jahren

Die Einkommensentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland kann schwerlich dargestellt werden, ohne dass davor nicht ein kurzer Blick auf ihre Wirtschaftsgeschichte geworfen wird.

Die Nachkriegsjahre bis zur Währungsreform 1948 waren von wenig erfolgreichen Wiederaufbau-Ansätzen geprägt, der Morgenthau-Plan sah eine vollständige Demontage der deutschen Industrie als Schritt in die Rückführung in einen Agrarstaat vor. Mit Währungsreform und Marshall-Plan gelingt es der deutschen Wirtschaft wieder zu florieren und das Niveau des Lebensstandards über das des Vorkriegsniveaus zu heben. Bereits 1956 kann in der BRD Vollbeschäftigung erreicht werden, die Wachstumsraten der bundesdeutschen Wirtschaft bleiben über Jahre hinweg überdurchschnittlich.

Ab den 1970er-Jahren fügt sich die Entwicklung der Wirtschaft in den internationalen Rahmen ein und wächst nicht mehr überdurchschnittlich. Während in den 80er-Jahren Schwächen der Sozialen Marktwirtschaft deutlich werden, gelingt es in den 90er-Jahren eine wiedererstarkende Wirtschaft zu pflegen. Die Wiedervereinigung stellt den Beginn des gesamtdeutschen Betrachtungszeitraumes dar.

Vor diesem Hintergrund sollen im Folgenden die verschiedenen Entwicklungsabschnitte der Einkommensdynamik betrachtet werden.

a. Von 1950 bis 1973: Die Jahre des sog. Wirtschaftswunders

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren vor allem Infrastruktur wie die kriegswichtigen Schienennetze und innerstädtische Wohngebäude von der Zerstörung durch die Streitkräfte der Alliierten und der Sowjetunion betroffen. Nachdem diese Zerstörungen beseitigt worden waren, konnte die bundesdeutsche Wirtschaft schnell wieder an Fahrt gewinnen.16

Trotz Wiedereinführung mehrerer arbeitsmarkttechnischer Maßnahmen wie kollektiven Lohnverhandlungen und Mitbestimmung durch Gewerkschaften stieg die Konzentration des Einkommens beim obersten Prozent rasch wieder an und verharrte dort während der ersten Nachkriegsjahre, wohingegen die Verteilung der Löhne nahezu gleich blieb.17

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 2: Anteile der Einkommensgruppen am Volkseinkommen ab 1960.18

Aus Abbildung 2 geht hervor, dass die unteren 50% circa ein Drittel des Gesamteinkommens erhielten. Die Ölpreisschocks und die steigende Arbeitslosigkeit sind hierbei ebenfalls eindeutig zu erkennen: Der Anteil der Einkommen der unteren 50% fällt auf knapp ein Fünftel des Gesamteinkommens. Die Steigerung auf knapp 40% Anteil am Gesamteinkommen der mittleren 40% geschah zeitgleich zum Rückgang bei der unteren Hälfte. Der Anteil der obersten 10% stagnierte bis in die 1970er-Jahre, stieg dann aber gegenüber den sinkenden Anteilen der unteren 50% überproportional an.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Lorenzkurve der Einkommensverteilung 1964.19

b. Von 1973 bis 1990

Das Ende des überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstums in der Bundesrepublik wurde durch zwei Ereignisse bedingt. Zum einen hatte der erste Ölpreisschock im Jahr 1973 zur Folge, dass aufgrund des enormen Anstiegs des Ölpreises die Wirtschaft eine starke Rezession durchlebte. Zum anderen endete das Bretton-Woods-System, welches nach dem Zweiten Weltkrieg als internationale Währungsordnung geschaffen worden war und dessen Ankerwährung US-Dollar waren. Grundgedanke dieses Systems war die Verbindung der Vorteile von flexiblen und festen Wechselkurssystemen. Als Kontrollorgane für dieses System wurden Weltbank sowie der Internationale Währungsfonds (IWF) gegründet.20 Bereits 1949 war die Bundesrepublik diesem Abkommen beigetreten, 1952 wurde es per Gesetz ratifiziert.

Mit diesen Einschnitten fügte sich die Entwicklung der BRD in den internationalen Kontext der sich verlangsamenden Wachstumsraten ein, während sich dazu noch Strukturschwächen in den Bereichen Kohle, Stahl und im Werftbetrieb zeigten.

Diese Fehlentwicklungen dehnten sich in den 1980er-Jahren weiter aus und die sich schon ab Mitte der 70er-Jahre abzeichnende Stagflation, ein rückläufiger Grad an Beschäftigung sowie hohe Arbeitslosigkeit, die einhergeht mit steigendem Preisniveau, verschärfte sich.

Der schrittweise Aus- und Umbau des bundesdeutschen Sozialsystems, bei dem vor allem auf stärkere Eigenverantwortung der Bürger gesetzt wurde, führte sodann Mitte der 80er-Jahre zu einer Eindämmung der Inflation und ließ erneut moderates Wachstum zu.

Durch die Exportwirtschaft wurden Wachstums- und Investitionsdynamik angetrieben – die Versuche, damit Arbeitslosigkeit und zunehmende staatliche Verschuldung abzubauen, blieben jedoch weitgehend erfolglos.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 4: Exporte, Kapital und das Top-Ein-Prozent.21

Bis ungefähr zur Mitte der 1970er-Jahre erfolgte eine sich immer mehr angleichende Verteilung der Einkommen in der Bundesrepublik. Extreme Armut und überproportionaler Reichtum verschwanden zunehmend, die Mittelschicht wuchs. Ab diesem Zeitpunkt jedoch erfolgt eine zunehmende Ungleichverteilung der Einkommen – vor allem die individuellen Markteinkommen divergieren ab Mitte der 1970er enorm und auch die Verteilung der Äquivalenzeinkommen, die den Lebensstandard prägen, entwickeln sich stetig auseinander. Von 1970 bis 1989 stieg zwar das durchschnittlich disponible Einkommen der Haushalte auf mehr als das Zweieinhalbfache. Die bestehende Verteilung änderte sich jedoch kaum: Die Haushalte der Selbstständigen, die nicht in der Landwirtschaft tätig waren, standen mit großem Abstand an erster Stelle, wobei die Höhe der Einkommen die der anderen immer mehr überschritt. Zu beachten ist hierbei aber auch, dass – anders als bei abhängig Beschäftigten – ein großer Teil des erhöhten Einkommens für die Daseinsvorsorge der selbstständig Tätigen verwendet werden muss. Weiterhin divergieren Verdienste der Selbstständigen weitaus stärker als die Einkommen von Arbeitnehmern.

Bei den durchschnittlich verfügbaren Einkommen der Haushalte ohne Erwerbstätigkeit lässt sich bis zum Ende der 1980er-Jahre feststellen, dass dieses im Vergleich zu allen anderen notierten Gruppen signifikant schwächer gestiegen und Mitte der 1980er sogar leicht gesunken ist. Darauf folgend stieg das Durchschnittseinkommen der Arbeitslosen-Haushalte zwar wieder. Es erreichte jedoch fast nur noch die Hälfte des Durchschnittseinkommens der Arbeitnehmer-Haushalte.22

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 5: Durchschnittlich verfügbares Einkommen/Monat je Haushalt.23

Hierbei fällt allerdings ins Auge, dass sich diese Ungleichheit bei den Haushalts-Bruttoeinkommen wesentlich deutlicher zeigt als bei den Nettoeinkommen der Haushalte.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 6: Gini-Koeffizient Verteilung Bruttoeinkommen.24

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 7: Gini-Koeffizient Verteilung verfügbare Einkommen.25

[...]


1 Grabka, Markus M.: „Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander“ – Interview, in: Einkommensverteilung und Armutsrisiko, DIW-Wochenbericht, Nr. 4 2017, S. 83.

2 Vgl. Weizsäcker, Robert K. Frhr. von: Volkseinkommen, in: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/volkseinkommen-49034/version-272277, Version von Volkseinkommen vom 19.02.2018.

3 Vgl. Weizsäcker, Robert K. Frhr. von: Transfereinkommen, in: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/transfereinkommen-47535/version-270799, Version von Transfereinkommen vom 19.02.2018.

4 Vgl. Horvath, Michael: Verfügbares Einkommen, in: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/verfuegbares-einkommen-51134/version-274336, Version von Verfügbares Einkommen vom 19.02.2018.

5 Vgl. Hauser, Richard: Die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland – ein Überblick, in: BBR (Hg.): Informationen zur Raumentwicklung Heft 3/4 .2003, S. 115.

6 Vgl. „What are equivalenz scales?“, http://www.oecd.org/els/soc/OECD-Note-EquivalenceScales.pdf, OECD Project on Income Distribution and Poverty via http://www.oecd.org/social/inequality.htm#income.

7 Vgl. Analyse: Einkommensverteilung in Deutschland, https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/download/gutachten/ga11_ana.pdf, in: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Jahresgutachten 2011/12, Zf. 560 S. 336.

8 Lin-Hi, Nick: Armut, in: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/armut-31824/version-255375, Version von Armut vom 19.02.2018.

9 Vgl. Horvath, Michael: Vermögen, in: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/vermoegen-48233/version-271491, Version von Vermögen vom 19.02.2018.

10 Vgl. Starke Umverteilung, geringe Mobilität, in: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Jahresgutachten 2016/17, S. 399.

11 Vgl. Umverteilung, in: Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. Mannheim, Bibliographisches Institut 20166, Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

12 Vgl. Krämer, Hagen: Gini-Koeffizient, in: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/gini-koeffizient-33245/version-256772, Version von Gini-Koeffizient vom 19.02.2018.

13 Vgl. Woll, Artur (Hg.): Gini-Koeffizient, in: Wirtschaftslexikon, München 200810, S. 311.

14 Vgl. Lorenzkurve, in: Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. Mannheim, Bibliographisches Institut 20166. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

15 Abb.1: Lorenzkurve, https://wirtschaftslexikon.gabler.de/sites/default/files/styles/keyword/public/images/wilex/2013044.jpeg?itok=4ZzQauXC.

16 Vgl. Eichengreen, Barry/Ritschl, Albert: Understanding West-German economic growth in the 1950s, in: Sonderforschungsbereich 649: Ökonomisches Risiko – 68, 2009.

17 Vgl. Bartels, Charlotte: Einkommensverteilung in Deutschland von 1871 bis 2013: Erneut steigende Polarisierung seit der Wiedervereinigung, in: DIW-Wochenbericht, Vol. 85, S. 55f.

18 Bartels, Charlotte: Einkommensverteilung in Deutschland von 1871 bis 2013: Erneut steigende Polarisierung seit der Wiedervereinigung, in: DIW-Wochenbericht, Vol. 85, S. 56.

19 Vgl. Krüsselberg, Hans-Günter: Aspekte der Einkommensverteilung, Theorie und Politik, in: Cassel, Dieter et al.: Einkommensverteilung im Systemvergleich: mit 29 Tabellen, Stuttgart 1976, S. 20f.

20 Vgl. Bordo, Michael D.: The Bretton Woods International Monetary System: An Overview. in: Bordo, Michael D./Eichengreen, Barry: A Retrospective on the Bretton Woods System. The University of Chicago Press, 1993.

21 Bartels, Charlotte: Einkommensverteilung in Deutschland, Abb. 4, S. 57.

22 Bedau, Klaus-Dietrich: Die Entwicklung der Einkommensverteilung in der Bundesrepublik Deutschland (ohne neue Bundesländer) seit 1970 nach Einkommensarten und nach Haushaltsgruppen, in: Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung, Berlin 1990, Vol. 59, S. 305.

23 Bedau, Klaus-Dietrich: Die Entwicklung der Einkommensverteilung in der Bundesrepublik Deutschland (ohne neue Bundesländer) seit 1970 nach Einkommensarten und nach Haushaltsgruppen, in: Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung, Berlin 1990, Vol. 59, S. 304.

24 Hauser, Richard: Die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland – ein Überblick, in: BBR (Hg.): Informationen zur Raumentwicklung Heft 3/4, 2003, S. 113.

25 Hauser, Richard: Die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland – ein Überblick, in: BBR (Hg.): Informationen zur Raumentwicklung Heft 3/4, 2003, S. 114.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Die ungleichgewichtige Einkommensverteilung in der Bundesrepublik Deutschland seit den 1950er-Jahren. Gründe und Ursachen
Hochschule
Universität Regensburg
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
35
Katalognummer
V902039
ISBN (eBook)
9783346245373
ISBN (Buch)
9783346245380
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einkommensverteilung, Einkommensentwicklung, Einkommen, Vermögen, Umverteilung, Wirtschaftswunder, BRD, Bundesrepublik, Deutschland, Wirtschaftliche Entwicklung, Einkommensungleichheit, Ungleichheit, Armut, Verteilung
Arbeit zitieren
Charlotte Ramelsberger (Autor:in), 2018, Die ungleichgewichtige Einkommensverteilung in der Bundesrepublik Deutschland seit den 1950er-Jahren. Gründe und Ursachen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902039

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