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Leseförderung mit dem webbasierten Programm "Antolin"

Möglichkeiten und Grenzen der Förderung von Lesemotivation

Titel: Leseförderung mit dem webbasierten Programm "Antolin"

Hausarbeit , 2020 , 23 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beantwortet die Frage, ob das Konzept von Antolin im Deutschunterricht der Grundschule geeignet ist, um die Lesemotivation von Schülern und Schülerinnen (SuS) zu fördern.

Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit der Relevanz des Lesens und mit den theoretischen Grundlagen. Begrifflichkeiten wie Lesekompetenz, Leseförderung sowie Lesemotivation. Ein Augenmerk liegt dabei auf Modellen des Lesens, worin systematische Leseförderungen verortet sind. Der praktische Bezug im zweiten Teil der Arbeit stellt das Programm Antolin vor. Nach einer ausführlichen Vorstellung der Projektpraxis wird die Leitfrage anhand von Forschungsergebnissen aus der Literatur beantwortet. Hierbei werden die Stärken und Schwächen des Onlineportals Antolin aufgezeigt.

Die deutschen Kinder verlieren die Lust am Lesen. Dies belegt die KIM-Studie 2018 (Kinder, Internet, Medien), in der nur 16% der befragten Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren angaben, jeden Tag in ihrer Freizeit gerne zu. Als Konsequenz daraus stellte die IGLU-Studie 2016 (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) fest, dass jedes fünfte Kind über unzureichende Lesekompetenz. Diese Zahl ist im Vergleich zu den anderen EU-Staaten deutlich höher. Zeitgleich zu dieser negativen Entwicklung durchdringen digitale Technologien unseren Alltag. Kritiker befürchten, dass neue verlockende Freizeitaktivitäten mit Medien eine starke Konkurrenz zum Lesen darstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Bedeutung des Lesens

3 Lesekompetenz

3.1 Bestimmung des Lesekompetenzbegriffs

3.2 Wandel der Lesekompetenz

4 Leseförderung

4.1 Modelle zur Leseförderung

4.2 Lesedidaktische Verfahren

5 Lesemotivation

5.1 Motivation

5.2 Lesemotivation

5.3 Förderung der Lesemotivation durch Computereinsatz

6 Antolin – ein webbasiertes Programm zur Leseförderung

6.1 Konzept

6.2 Differenzierungsmöglichkeiten

6.3 Unterstützung für die Lehrperson

6.4 Ziele

7 Möglichkeiten und Grenzen von Antolin

8 Fazit und Ausblick

9 Literaturverzeichnis

9.1 Internetpräsenz von Antolin

9.2 Weitere Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das webbasierte Programm Antolin auf seine Eignung zur Förderung der Lesemotivation bei Schülerinnen und Schülern im Grundschulunterricht, unter kritischer Beleuchtung der Chancen und Risiken digitaler Leseförderung.

  • Bedeutung von Lesekompetenz und Lesemotivation im digitalen Zeitalter
  • Didaktische Konzepte und Modelle der systematischen Leseförderung
  • Funktionsweise und Ziele des webbasierten Programms Antolin
  • Kritische Analyse von Antolin hinsichtlich Motivationsaspekten und Lernzielen

Auszug aus dem Buch

3.2 Wandel der Lesekompetenz

Wir leben in einer sich schnell verändernden Welt, in der sowohl die Menge als auch die Vielfalt der schriftlichen Materialien zunimmt. Von Menschen wird nun erwartet, dass sie diese Materialien auf neue und immer komplexere Weise verwenden. Es ist mittlerweile allgemein anerkannt, dass sich unser Verständnis von Lesekompetenz weiterentwickelt, wenn sich die Gesellschaft und Kultur selbst verändern (vgl. OECD 2019, S. 27 f.). Der Ausbau des Internets sowie die Entwicklung von vielen technischen Geräten trägt einen großen Teil zu dieser Veränderung bei (vgl. Bertschi-Kaufmann 2010, S. 42 f.). Sogenannte Kulturpessimisten betrachten die Flut der Medien als Gefahr für das Lesen (vgl. Alberti 2007, S. 3). Jedoch können diese neuen Medien auch zum Lesen beitragen und die Leselust der Kinder stimulieren. Das Lesen im Internet verlangt allerdings neue kognitive Lesefähigkeiten. Es wird nicht mehr wie früher linear gelesen, sondern vielmehr punktuell in der Fläche. Zudem liegt der Fokus nicht mehr nur auf einer Textquelle, sondern ein Leseprozess kann im Internet durch sogenannte Hypertexte unterbrochen werden und erzeugt dadurch ein paralleles Lesen (vgl. Bertschi-Kaufmann 2010, S. 42 f.). Die Vielzahl an Quellen erfordert zusätzlich ein selektives Lesen. Hierbei geht es darum, sich sehr schnell in potenziell wichtige Seiten im Internet einzulesen und die wichtigen Informationen herauszufiltern, dem sogenannten „scannen“ von Texten (vgl. Bertschi-Kaufmann 2010, S. 48). Darüber hinaus muss der Internetleser aber auch die Lesestrategien für das intensive Lesen beherrschen, wenn er einen für ihn relevanten Text gefunden hat.

Es ist wichtig, die Gesellschaft mit dieser Erweiterung und Veränderung vertraut zu machen, damit sie die Komplexität und Menge von verfügbaren Informationen bewältigen und nutzen können (vgl. OECD 2019, S. 27 f.). Aus diesem Grund kann die Lesekompetenz auch nicht mehr isoliert von der

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Problematik sinkender Lesemotivation dar und definiert Antolin als Untersuchungsgegenstand der Leitfrage.

2 Die Bedeutung des Lesens: Erläutert die Rolle des Lesens als Schlüsselqualifikation und bildungspolitischen Auftrag in der Grundschule.

3 Lesekompetenz: Definiert den Begriff Lesekompetenz im Kontext aktueller Studien und beschreibt den notwendigen Wandel durch die Mediengesellschaft.

4 Leseförderung: Stellt theoretische Modelle zur Leseförderung sowie didaktische Verfahren vor, insbesondere das Vielleseverfahren und Leseanimation.

5 Lesemotivation: Analysiert theoretische Aspekte von Motivation und Lesemotivation sowie die Möglichkeiten und Gefahren des Computereinsatzes zur Motivationssteigerung.

6 Antolin – ein webbasiertes Programm zur Leseförderung: Beschreibt das Konzept, die Differenzierungsmöglichkeiten, die Vorteile für Lehrkräfte sowie die allgemeinen Ziele des Programms.

7 Möglichkeiten und Grenzen von Antolin: Bietet eine kritische Analyse des Programms basierend auf empirischen Erkenntnissen, insbesondere im Hinblick auf den Korrumpierungseffekt.

8 Fazit und Ausblick: Bewertet die Eignung von Antolin als ergänzende Form der Leseförderung und empfiehlt einen reflektierten Umgang mit digitalen Medien im Unterricht.

9 Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Quellen und Internetressourcen auf.

Schlüsselwörter

Lesemotivation, Lesekompetenz, Antolin, Leseförderung, Grundschule, Digitale Medien, Medienkompetenz, Vielleseverfahren, Leseanimation, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Korrumpierungseffekt, Lesesozialisation, Schulpädagogik, Lesedidaktik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob das webbasierte Programm Antolin dazu geeignet ist, die Lesemotivation von Grundschulkindern im Deutschunterricht effektiv zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft theoretische Grundlagen der Leseforschung (Kompetenzmodelle, Motivationspsychologie) mit der praktischen Anwendung digitaler Werkzeuge im Unterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die zentrale Leitfrage ist, ob das Konzept von Antolin im Deutschunterricht der Grundschule geeignet ist, die Lesemotivation der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, um theoretische Konzepte darzulegen, und führt eine kritische Auseinandersetzung mit empirischen Studien zu Antolin durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Lesekompetenz und Lesemotivation sowie die detaillierte Vorstellung und kritische Analyse des Programms Antolin.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Lesemotivation, Lesekompetenz, Antolin, Medienkompetenz und der Korrumpierungseffekt.

Warum wird Antolin kritisch betrachtet?

Die Autorin weist darauf hin, dass durch das Punktesystem extrinsische Anreize die natürliche intrinsische Lesefreude verdrängen können (Korrumpierungseffekt).

Was ist das Fazit der Arbeit bezüglich des Computereinsatzes?

Antolin sollte nicht als alleiniges Instrument zur Leseförderung, sondern nur als ergänzendes Modul ohne Notendruck eingesetzt werden, um die Freude am Lesen zu erhalten.

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Details

Titel
Leseförderung mit dem webbasierten Programm "Antolin"
Untertitel
Möglichkeiten und Grenzen der Förderung von Lesemotivation
Hochschule
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
23
Katalognummer
V902543
ISBN (eBook)
9783346218735
ISBN (Buch)
9783346218742
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Antolin Leseförderung digital Unterricht Internet Grundschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Leseförderung mit dem webbasierten Programm "Antolin", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902543
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Leseprobe aus  23  Seiten
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