Mögliche Auswirkungen elterlicher emotionaler Vernachlässigung auf die Entwicklung emotionaler Kompetenz


Hausarbeit, 2020

16 Seiten, Note: 1.3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Elementare Basisbed ürfnisse eines Kindes

3. Kindesmisshandlung
3.1 Vernachlässigung
3.2 Emotionale Vernachlässigung
3.3 Mögliche Folgen

4. Emotionale Kompetenz
4.1 Phasen der Entwicklung
4.2 Elterliche Einflüsse
4.3 Störungen in der Entwicklung

5. M ögliche Auswirkungen emotionaler Vernachlässigung bei der Entwicklung emotionaler Kompetenz

6. Fazit

7. Literatur

Einleitung

Woran denken Menschen, wenn sie im Radio einen Beitrag über Kindesmisshandlung hören? Vermutlich haben sie Bilder von körperlicher Gewalt, sexuellem Missbrauch oder Vernachlässigung durch unzureichende Beaufsichtigung im Kopf. Dass es neben all diesen Formen der Misshandlung auch zahlreiche Kinder und Jugendliche gibt die emotional vernachlässigt werden, scheint vielen nicht bewusst zu sein. Vernachlässigung wird oft mit Armut, Überforderung, unzureichender erzieherischer Kompetenz oder Krankheiten der Eltern in Verbindung gebracht (Deegener, 2005). In einer Umfrage des Deutschen Ärzteblatts gaben rund 49,36 Prozent der Befragten an in ihrer Kindheit und Jugend mindestens eine geringe emotionale Vernachlässigung erfahren zu haben (Häuser et al., 2011). Die häufig signifikanten Folgen der Vernachlässigung werden jedoch auch „von Fachleuten unterschätzt, so dass noch heute der schon vor vielen Jahren geprägte Ausdruck von der ‚Vernachlässigung der Vernachlässigung‘ gilt“ (Deegener, 2005, S.37).

Ab wann spricht man überhaupt von emotionaler Vernachlässigung? Wo ist die Grenze zum persönlichen Erziehungsstil der Eltern und wie beeinflusst das die emotionale Intelligenz?

In der vorliegenden Arbeit wird speziell nur auf eine Form der Vernachlässigung eingegangen, da diese weit weniger erforscht zu sein scheint und dennoch viele Auswirkungen für die Betroffenen haben kann. Da eine derartige Erfahrung in der Kindheit sehr unterschiedliche Kurz- und Langzeitfolgen haben kann, werden folglich nur die für die emotionale Entwicklung relevanten erläutert.

Im Psychologie Seminar zur Entwicklung von Sprache und Emotionen, haben die Studierenden bereits einige Einblicke zum Thema emotionale Kompetenz bekommen. Auch über die Folgen mangelnder emotionaler Kompetenz und mögliche Interventionsmaßnahmen wurde gesprochen. Die folgende Ausarbeitung soll das Thema des Seminars mit dem der Kindesmisshandlung, insbesondere der emotionalen Vernachlässigung verknüpfen. Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, die möglichen Folgen elterlicher emotionaler Vernachlässigung in der Kindheit auf die Entwicklung emotionaler Kompetenz zu erläutern. Zunächst werden in Kapitel 2 die elementaren Basisbedürfnisse eines Kindes beschrieben. In Kapitel 3 wird Begriff der Kindeswohlgefährdung, die verschiedenen Formen der Kindesmisshandlung und mögliche Folgen derer erläutert. Kapitel 4 befasst sich mit dem Begriff der emotionalen Kompetenz, wie man diese entwickelt und welche Einflüsse die Eltern darauf nehmen. Das fünfte Kapitel erörtert die möglichen Folgen einer emotionalen Vernachlässigung auf den Erwerb emotionaler Kompetenz. Die Arbeit endet mit einem Fazit.

2 Elementare Basisbed ürfnisse eines Kindes

Zu den sechs grundlegenden Bedürfnissen nach Schmidtchen (1989) gehören die körperlichen Bedürfnisse (z.B. Nahrung, Schlaf), Schutzbedürfnisse (z.B. vor Gefahren, Krankheiten), das Bedürfnis nach Verständnis und Bindung (z.B. verbale und nonverbale Kommunikation, Zugehörigkeitsgefühl), das Bedürfnis nach Wertschätzung (z.B. Anerkennung, nonverbale Zärtlichkeit), das Bedürfnis nach Anregung (z.B. zum Spielen, Entdecken) und das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung (zitiert nach Schone et al., 1997).

Fegert (1997) nennt als Basisbedürfnisse Liebe und Zuwendung, stabile Bindungen, Versorgung, Aufsicht, Körperpflege, Gesundheitsfürsorge, Tagesablauf, relative Freiheit von Angst, körperliche Unversehrtheit, Anregung und Vermittlung von Erfahrungen und Respekt vor altersentsprechender Intimität/ Schutz vor sexueller Ausbeutung (zitiert nach Bundschuh et al., 2012). Nach Schone et. al. gehört Liebe und Akzeptanz, Ernährung, Schutz, Pflege, Gesundheitsfürsorge, Betreuung, Zuwendung, Anregung und Förderung zu den Bedürfnissen eines Kindes (1997).

3 Kindesmisshandlung

In §1666 Abs. 1 (BGB, 1896/02.01.2002) heißt es: „Wird das körperliche, geistige oder seelische Wohl des Kindes oder sein Vermögen gefährdet und sind die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage, die Gefahr abzuwenden“, so muss das Familiengericht die Gefahr durch eigene Maßnahmen abwenden. Moggi definiert die Kindesmisshandlung als „ gewaltsame, psychische und/oder physische Beeinträchtigung von Kindern [Hervorhebung v. Verf.] durch Erwachsene“ (2005, S. 94). Demnach schließt der Gesetzestext zur Kindeswohlgefährdung die Kindesmisshandlung mit ein.

Dornes (2000) unterscheidet zwischen vier Formen der Kindesmisshandlung: der physischen Misshandlung (körperliche Gewalt), der emotionalen Misshandlung (ohne sichtbare Verletzungen z.B. einsperren, drohen), der Vernachlässigung und dem sexuellen Missbrauch. Bei der Vernachlässigung wird noch einmal zwischen emotionaler und physischer Vernachlässigung unterschieden (Engfer, 2000). Jegliche Form der Unterlassung notwendiger „Fürsorge und Stimulation“ zählt bereits zu seelischem Mißbrauch (Bürgin & Rost, 2000, S. 163). Die psychische Misshandlung ist jedoch besonders schwierig zu definieren, da es häufig um Verhaltensweisen geht, die nach außen hin nicht sichtbar und deshalb auch nicht zu fassen sind (Deneke, 2005).

Häufig treten verschiedene Misshandlungsformen zeitgleich auf (Bürgin & Rost, 2000; Deegener, 2005; Moggi, 2005). Deshalb sind die einzelnen Formen der Kindesmisshandlung schwierig voneinander zu trennen und deren Folgen nicht zu separieren (Moggi, 2005).

3.1 Vernachl ässigung

Vernachlässigung meint: die (ausgeprägte, d.h. andauernde oder wiederholte) Beeinträchtigung oder Schädigung der Entwicklung von Kindern . . . auf Grund unzureichender Pflege und Kleidung, mangelnder Ernährung und gesundheitlicher Fürsorge, zu geringer Beaufsichtigung und Zuwendung, nachlässigem Schutz vor Gefahren sowie nicht hinreichender Anregung und Förderung motorischer, geistiger, emotionaler und sozialer Fähigkeiten (Deegener & Körner, 2005).

Die Definition des Begriffes hängt laut Engfer (2000) davon ab, inwieweit das Verhalten der Eltern noch als angemessen wahrgenommen und toleriert wird und ist demnach ungenau. Eltern können ihr Kind sowohl körperlich als auch emotional vernachlässigen (Deegener, 2005). Weiterhin unterscheidet Deegener „zwischen passiver (unbewusster) Vernachlässigung auf Grund z.B. mangelnder Einsicht und unzureichendem Wissen“ und „aktiver Vernachlässigung (wissentlicher Verweigerung z.B. von Nahrung und Schutz)“ (Deegener, 2005, S. 37).

Die psychische Misshandlung und/oder Vernachlässigung umfasst alle Verhaltensweisen, die der Entwicklung des Kindes schaden (Deegener, 2005; Engfer, 2000). Wenn die Eltern ihr Kind beispielsweise „den ganzen Tag ohne jede persönliche Zuwendung vor dem Fernseher sitzen“ lassen, sei das ein Anzeichen für Vernachlässigung (Jacobi, 2008, S.230). Zusätzlich fallen auch alle Handlungen darunter, die das Kind „ängstigen, überfordern [oder] das Gefühl der eigenen Wertlosigkeit vermitteln“ (Engfer, 2000, S. 26). Deegener betont, dass die extreme Behütung und Überfürsorge gleichermaßen unter diese Form von Misshandlung fällt, da dem Kind dadurch keine individuelle Entfaltung gewährt werden kann (2005).

3.2 Emotionale Vernachl ässigung

Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme definiert die emotionale Vernachlässigung eines Kindes folgendermaßen:

Parent talking to the child in a dismissive or insensitive way. Lack of interest in the child, of sympathy for the child's difficulties and of praise and encouragement. Irritated reaction to anxious behaviour and absence of sufficient physical comforting and emotional warmth. (World Health Organization, 2016)

Bei der Mehrzahl der emotional missbrauchten Kinder sind die Eltern psychisch krank (Deneke, 2005). Unzureichende Reaktionen auf die Bedürfnisse des Kindes sind bei „depressiven, passiven, erschöpften, chronisch schizophrenen Eltern“ sichtbar, da sie emotional Omerzu: Auswirkungen emotionaler Vernachlässigung für das Kind nicht oder nur schwer erreichbar sind und dessen Signale nicht oder nur verzögert wahrnehmen können (Deneke, 2005, S. 146).

„Seelische Grausamkeit tritt in unzähligen Erscheinungsformen auf und be wi rkt . . . viele Arten von Verletzung, welche oft nicht als solche erkannt werden, da sie kaum je direkt sichtbare Narben hinterlassen oder sogar unterhalb der Bewußtseinsschwelle verlaufen“ (Bürgin & Rost, 2000, S. 163). Besonders in unserer Kultur tritt emotionale Vernachlässigung trotz körperlicher Fürsorge auf (Bürgin & Rost, 2000). Lediglich Liebe, Akzeptanz und Zuwendung werden dem Kind unzureichend gezeigt (Schone et al., 1997).

3.3 M ögliche Folgen

Die Symptome sind laut Bürgin und Rost sehr „vielfältig, unspezifisch und unterschiedlich ‚laut‘“ (2000, S. 163). Die Folgen lassen sich nur schwer von denen der Misshandlung separieren, da „in den meisten Fällen . . . gleichzeitig mehrere Misshandlungsformen“ auftreten (Moggi, 2005, S.95).

Die länger anhaltende Vernachlässigung und damit einhergehende Nichtbeachtung der Lebensbedürfnisse des Kindes können sich in allgemeinen Entwicklungsverzögerungen emotionaler, kognitiver und sozialer Entwicklung äußern, diese hemmen, langfristig schädigen und im schlimmsten Fall zum Tod führen (Schone et al., 1997, S. 21). Mangelzustände können sich auf die zukünftigen emotionalen Beziehungen, die Fähigkeit der Selbstständigkeit und die eigenständige Stimulation der Bedürfnisse auswirken (Bürgin & Rost, 2000). Deneke schreibt, die emotionale Unerreichbarkeit (auch nach negativem Verhalten seitens des Kindes) führe zum passiven Rückzug des Kindes und habe frühe Entwicklungsdefizite zur Folge (2005).

Die Vernachlässigung wirkt sich ebenfalls auf Selbstwert und Körperbild aus, die betroffene Person kann ein gestörtes Selbstwertgefühl entwickeln, eine narzisstische Störung oder an einer Borderline-Störung leiden (Joraschky, 2000). Weiterhin können sie ein vermindertes Körpergefühl entwickeln, welches die persönliche Kälte-/Wärmeempfindung hemmt und Unsicherheit oder Nervosität auslösen kann (Schone et al., 1997). Ein Leugnen oder Verdrängen der Traumatisierung kann dazu führen, „daß die emotionale Abstumpfung dominiert und mit einem Verlust der Empfindungsfähigkeit sowie mit Symptomen der Depersonalisierung, Depression, Konzentrationsstörungen, Verlust des Interesses an der Außenwelt einherget“ (Jorschky, 2000, S. 141).

Bei Vernachlässigung aufgrund psychischer Krankheiten der Eltern hat das Kind zusätzlich ein höheres Risiko selbst eine psychische Störung zu entwickeln (Deneke, 2005). In suchtbelasteten Familien neigen vernachlässigte Kinder vermehrt zu einem Missbrauch von Drogen (Zobel, 2005).

4 Emotionale Kompetenz

Was genau bedeutet emotionale Kompetenz? Im Seminar zur Entwicklung von Sprache und Emotionen haben es die Studierenden nach einem kurzen Einführungsvideo als die Fähigkeit definiert, mit den eigenen Emotionen und denen anderer umgehen zu können.

Es gibt verschiedene wissenschaftliche Modelle, die diese Frage detaillierter beantworten. Saarni (1999) zählt in ihrem Konzept acht Fertigkeiten auf, die man mit der emotionalen Kompetenz erworben haben sollte, dazu gehören zum Beispiel das Emotionsverständnis, Empathie, der Emotionsausdruck und die Selbstregulierung. Sie weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass die Liste erweiterbar sei (Saarni, 1999). Denham (1998) nennt ebenfalls verschiedene Komponenten, jedoch teilt sie diese in drei Bereiche auf: In den Bereich des Emotionsausdruckes, des Emotionsverständnisses und der Emotionsregulation (Denham, 1998, zit. nach Petermann & Wiedebusch, 2016). Beide Modelle nennen Fähigkeiten über das Bewusst werden und den Umgang mit den eigenen Emotionen. Außerdem werden wiederholt sozial-emotionale Kompetenzen aufgezählt.

Klinkhammer und Salisch (2015) betonen die Bedeutung der Entwicklung emotionaler Kompetenz im Kontext des sozialen Umfeldes. Es sei besonders wichtig für Kinder, damit sie verstehen können, welche Gefühle ihre Bezugspersonen ausdrücken und wie sie angemessen darauf reagieren können (Klinkhammer & Salisch, 2015, S. 34). Damit ein Kind emotional kompetent werden kann, sollten die dafür unabdingbaren Entwicklungsschritte in den von Denham genannten Bereichen möglichst ohne Komplikationen verlaufen (Petermann & Wiedebusch, 2016).

4.1 Phasen der Entwicklung

Die Entwicklungsschritte in den ersten sechs Lebensjahren sind für das Erlangen emotionaler Kompetenz wesentlich (Petermann & Wiedebusch, 2016, S. 35). Dabei ist es notwendig, dass das Kind „viele Erfahrungen mit Emotionen - mit ihren eigenen und denen ihrer Mitmenschen“ sammelt (Klinkhammer & Salisch, 2015, S. 34). Die verschiedenen Phasen beginnen zu unterschiedlichen Zeitpunkten, „verlaufen dann aber größtenteils zeitlich parallel und beeinflussen sich gegenseitig“ (Petermann & Wiedebusch, 2016, S. 35).

In der ersten Phase der Entwicklung lernt das Kind den Ausdruck der eigenen Emotionen. Dies ist besonders für die Kommunikation mit der Umwelt und in emotionalen Beziehungen wichtig (Klinkhammer & Salisch, 2015, S. 35). Säuglinge können zunächst nur primäre Emotionen ausdrücken, die „eher Reflexen als später ausgebildeten Emotionen ähneln“ (Klinkhammer & Salisch, 2015, S. 36). Dazu gehören „Freude, Ärger, Trauer, Angst, Überraschung und Interesse“ (Petermann & Wiedebusch, 2016, S. 37). „Sobald ein Kind einen gewissen Grad erreicht hat, sich seiner selbst bewusst und zur Selbstreflexion fähig zu sein“, entwickeln sich die sekundären Emotionen (Klinkhammer & Salisch, 2015, S. 36). Nun ist das Kind in der Lage sich selbst als eigenständiger Mensch wahrzunehmen, was sich darin äußert, dass es sich auf Bildern oder im Spiegel erkennen kann (Klinkhammer & Salisch, 2015). Mit dem Ende des zweiten Lebensjahres kommt dann der Ausdruck „ selbstbezogener und sozialer Emotionen [Hervorhebung v. Verf.] wie Stolz, Scham, Schuld, Neid oder Verlegenheit“ hinzu (Petermann & Wiedebusch, 2016, S. 40).

Bereits kurz nach der Geburt kann ein Säugling Emotionen nonverbal mit den Eltern kommunizieren (Petermann & Wiedebusch, 2016, S. 49). Mit zunehmendem Alter und Erreichen eines gewissen Wortschatzes, gewinnt der sprachliche Ausdruck von Emotionen an Bedeutung und die Kinder beginnen damit über eigene oder Gefühle Anderer zu sprechen (Klinkhammer & Salisch, 2015).

Laut Petermann und Wiedebusch sei das Emotionsverständnis ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der emotionalen Kompetenz (2016, S. 51). Dazu gehört die Fähigkeit Mimik und Gestik Anderer erkennen und deuten zu können, sowie ein allgemeines Wissen über Emotionen (Petermann & Wiedebusch, 2016). Dies bedeutet beispielweise Hinweisreize von Emotionen zu kennen, Methoden zur Emotionsregulation anwenden zu können oder zu Wissen wie man Emotionen gezielt kommuniziert (Petermann & Wiedebusch, 2016).

Ohne die eigenen Emotionen regulieren zu können gestalte sich ein soziales Zusammenleben schwierig (Klinkhammer & Salisch, 2015). Säuglinge und Kleinkinder orientieren sich bei Unsicherheit an der Mimik ihrer Eltern und entscheiden danach wie sie sich selbst verhalten (Friedlmeier & Trommsdorff, 2001). Diese soziale Rückversicherung löst sich mit der Zeit, dennoch bekommen Kinder bei der Regulierung ihrer Emotionen Unterstützung durch ihre Bezugspersonen (Klinkhammer & Salisch, 2015). Wenn ein Kind zum Beispiel warten muss, bis das Essen fertig ist oder erst nach Erlaubnis draußen mit anderen Kindern spielen darf, stellt das „eine große Herausforderung dar“ (Klinkhammer & Salisch, 2015, S. 62). Für die spätere Entwicklung eigener Regulationsstrategien ist es wichtig, dass sie schon früh verschiedene Methoden von Bezugspersonen aufgezeigt bekommen und diese erlernen (Petermann & Wiedebusch, 2016). Im Grundschulalter haben sie dann meist bereits eigene Strategien entwickelt, beispielweise distanzieren sie sich bei Konflikten, sie führen Selbstgespräche oder lenken sich mit positiven Gedanken ab (Klinkhammer & Salisch, 2015; Petermann & Wiedebusch, 2016). Allerdings setzt eine gelungene Anwendung der Regulationsstrategien ein „ein differenziertes Wissen darüber voraus“ (Petermann & Wiedebusch, 2016, S. 85).

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Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Mögliche Auswirkungen elterlicher emotionaler Vernachlässigung auf die Entwicklung emotionaler Kompetenz
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
1.3
Autor
Jahr
2020
Seiten
16
Katalognummer
V902551
ISBN (eBook)
9783346199294
ISBN (Buch)
9783346199300
Sprache
Deutsch
Schlagworte
auswirkungen, entwicklung, kompetenz, mögliche, vernachlässigung
Arbeit zitieren
Eva Omerzu (Autor), 2020, Mögliche Auswirkungen elterlicher emotionaler Vernachlässigung auf die Entwicklung emotionaler Kompetenz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902551

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