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Die inklusive Wohngemeinschaft als alternatives Wohnkonzept. Wie lässt sich Inklusion im Alltag umsetzen?

Titel: Die inklusive Wohngemeinschaft als alternatives Wohnkonzept. Wie lässt sich Inklusion im Alltag umsetzen?

Fachbuch , 2020 , 63 Seiten

Autor:in: Fabian Kropla (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Jahr 2009 trat in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft und dennoch stehen Menschen mit Behinderung weiterhin vor Problemen wie Ausgrenzung und Diskriminierung. Besonders bei der Wohnungssuche werden sie häufig benachteiligt.

Die inklusive Wohngemeinschaft gilt als neueste inklusive Wohnformmöglichkeit für Betroffene. Was zeichnet dieses Wohnkonzept aus? Setzt es die Idee der Inklusion besser um als bisherige Wohnformen?

Fabian Kropla analysiert, welche Grundlagen, Rahmenbedingungen und Ziele inklusive Wohngemeinschaften brauchen, um die Inklusion im Alltag umsetzen zu können. Sein Buch richtet sich an Träger und Vermieter inklusiver Wohnformen.

Aus dem Inhalt:
- Behindertenhilfe;
- UN-Behindertenrechtskonvention;
- Diskriminierung bei der Wohnungssuche;
- Recht auf Privatsphäre;
- Sozialraumorientierung;
- Barrierefreiheit

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Abschnitt I – Begriffsbestimmungen

2.1 Begriffsbestimmung Inklusion

2.2 Begriff Behinderung

2.3 Begriff Wohnen

3 Abschnitt II – Methode

3.1 Methodische Grundlagen

3.2 Ubersicht der Experteninterviews

3.3 Ergebnisse in 3 Abschnitten

4 Abschnitt III – Präsentation der Ergebnisse

4.1 1 Die inklusive Wohngemeinschaft

4.2 2 Konzeptionelle Grundlagen

4.3 3 Abschließender Blick.

5 Abschnitt IV – Schlussteil

5.1 Interpretation der Ergebnisse

5.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das alternative Wohnkonzept der inklusiven Wohngemeinschaft in der Behindertenhilfe, um zu ermitteln, welche konzeptionellen Grundlagen für eine erfolgreiche Umsetzung von Inklusion im Alltag erforderlich sind. Dabei liegt der Fokus auf der Verknüpfung von theoretischen Ansätzen mit praktischen Erfahrungen von Experten.

  • Analyse der konzeptionellen Voraussetzungen für inklusive Wohnformen.
  • Untersuchung der Rolle von Freiwilligkeit und Alltagsstruktur im Zusammenleben.
  • Erforschung von Barrierefreiheit und sozialraumorientierter Stadtteilplanung.
  • Kritische Beleuchtung von Finanzierungsmodellen und Trägerstrukturen.
  • Herausarbeitung der Balance zwischen Autonomie und fachlicher Begleitung.

Auszug aus dem Buch

Die inklusive Wohngemeinschaft heute

Nach Aussagen der Interviews glauben alle fest daran, dass die Nachfrage nach inklusivem Wohnen groß ist, und es kein Problem bei der Nachbesetzung eines frei werdenden Platzes geben sollte (I1, 11; I2, 23; I3, 24). Dies hängt vermutlich damit zusammen, dass es schätzungsweise nur 40- bis 50 inklusive Wohngemeinschaften in Deutschland gibt. Ein Grund der geringen Anzahl von inklusiven Wohngemeinschaften könnte im Zusammenhang mit der Aussage in Interview 3 zusammenstehen, die Bezug auf eine schwierige Umsetzung des Perspektivwechsels von Inklusion nimmt (I3, 34). Offen ist, also wie sich die Zukunft der Idee vom inklusiven Wohnen gestaltet. Denn neben der großen Nachfrage, die alle Interviewpartner empfinden, berichtet auch Interviewpartner 1 von interessierten Menschen, die sich im Planungsprozess befinden, und die Einrichtung vor Ort sowie das bestehende Konzept der inklusiven Wohngemeinschaft anschauen (I1, 11).

Die inklusive Wohngemeinschaft baut auf ein gemeinsames Wohnen zwischen Menschen mit und ohne Behinderung auf (I1, 14; I2, 12; I3, 7). Vor allem geht es dabei, im Sinne der Sozialraumorientierung, um eine Inklusion von Menschen und dem vollen Recht auf ein selbstbestimmtes Leben (I2, 27; I3, 11). Ideen zur Gestaltung von inklusiven Wohngemeinschaften entstehen nicht selten von betroffenen Eltern behinderter Kinder. Besonders im zweiten Interview erfuhr ich vom Kampf gegen den teils immer noch vorherrschenden Institutionalisierungsgedanken. Eltern wünschen sich für ihr behindertes Kind, dass es trotz Beeinträchtigung so normal wie möglich leben kann (I2, 28) und dazu gehört auch die eigenständige Lebensgestaltung in einer Wohnung. Aus dem verbündeten Interesse von Eltern entstehen dann oft Vereine, die gemeinsam auf eine Lösung hinarbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Entwicklung der Inklusion ein und definiert die Forschungsfrage, welche konzeptionellen Grundlagen für inklusive Wohngemeinschaften zur Umsetzung von Inklusion im Alltag notwendig sind.

2 Abschnitt I – Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Begriffe Inklusion, Behinderung und Wohnen im theoretischen Kontext und beleuchtet die gesetzlichen Rahmenbedingungen.

3 Abschnitt II – Methode: Hier wird das methodische Vorgehen beschrieben, das sich auf qualitative Experteninterviews stützt, um spezifisches Praxiswissen über inklusive Wohngemeinschaften zu gewinnen.

4 Abschnitt III – Präsentation der Ergebnisse: Dieser Teil wertet die Interviews aus und präsentiert die zentralen Faktoren des inklusiven Wohnens, inklusive konzeptioneller Grundlagen und auftretender Konfliktfelder.

5 Abschnitt IV – Schlussteil: Das Kapitel interpretiert die Ergebnisse und zieht ein Fazit hinsichtlich der notwendigen Kriterien für eine gelingende inklusive Wohngemeinschaft.

Schlüsselwörter

Inklusion, Wohngemeinschaft, Behindertenhilfe, Sozialraumorientierung, Selbstbestimmung, Empowerment, Bundesteilhabegesetz, Wohnform, Barrierefreiheit, Partizipation, Experteninterview, Institutionalisierung, Lebensqualität, Trägerschaft, Tagesstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Wohnkonzept der inklusiven Wohngemeinschaft für Menschen mit und ohne Behinderung als Alternative zu traditionellen stationären Einrichtungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die konzeptionelle Gestaltung, rechtliche Rahmenbedingungen wie das BTHG, die Rolle der Sozialraumorientierung sowie die Finanzierung und Trägerschaft von Wohnprojekten.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Welche konzeptionellen Grundlagen brauchen inklusive Wohngemeinschaften um Inklusion im Alltag umsetzen zu können?“

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet eine qualitative Forschungsmethode basierend auf drei Experteninterviews, deren Ergebnisse mittels der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.

Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Begriffsdefinitionen die empirischen Ergebnisse aus den Interviews präsentiert, gegliedert in die Bereiche inklusive Wohngemeinschaft, konzeptionelle Grundlagen und ein abschließender Blick auf Konfliktpotenziale.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit maßgeblich?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Inklusion, Autonomie, Empowerment, Sozialraumorientierung und Selbstbestimmung geprägt.

Welche Rolle spielt die Freiwilligkeit in diesem Wohnmodell?

Die Freiwilligkeit ist ein Kernelement; sie betrifft sowohl die Entscheidung der Bewohner für das Wohnmodell als auch das Engagement der nicht-behinderten Mitbewohner, die keine fachlichen Betreuungsaufgaben übernehmen, sondern aus Eigeninteresse an der Gemeinschaft teilhaben.

Warum ist die Wahl des Standorts für die Wohngemeinschaft so wichtig?

Der Standort ist entscheidend für die Umsetzung der Sozialraumorientierung, da ein „Mittendrin“-Wohnen in einem belebten Stadtteil die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördert und Ausgrenzung vermeidet.

Ende der Leseprobe aus 63 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die inklusive Wohngemeinschaft als alternatives Wohnkonzept. Wie lässt sich Inklusion im Alltag umsetzen?
Autor
Fabian Kropla (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
63
Katalognummer
V902723
ISBN (eBook)
9783963551048
ISBN (Buch)
9783963551055
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Behindertenhilfe Inklusive Wohngemeinschaft UN-Behindertenrechtskonvention Diskriminierung bei der Wohnungssuche Recht auf Privatsphäre Sozialraumorientierung Barrierefreiheit Inklusion im Alltag was bedeutet Inklusion Inklusion Integration Inklusion Bedeutung Integration Inklusion Was ist Inklusion Inklusion Behinderte Integration und Inklusion Inklusion Behinderung inklusiv wohnen behindert wohnen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fabian Kropla (Autor:in), 2020, Die inklusive Wohngemeinschaft als alternatives Wohnkonzept. Wie lässt sich Inklusion im Alltag umsetzen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902723
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  63  Seiten
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