Die josephinischen Klosteraufhebungen in Galizien. Teil 2

Akten der Unterserie "Signatur 102: Stifte und Klöster: Galizien" im Österreichischen Staatsarchiv zu Wien


Forschungsarbeit, 2020

162 Seiten


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Inhaltsverzeichnis

1. Einführung
1.1. Die Unterserie: „Signatur 102: Stifte und Klöster: Galizien“
1.2. Die Hofbehörden und ihre Aufgaben
1.2.1 Die Hofkanzlei und Hofkammer
1.2.2 Geistliche Angelegenheiten: die Geistliche Hofkommission, die Stiftungshofkommission und das Geistliche Departement
1.2.3 Die Hofbuchhaltungen
1.2.4 Weitere Behörden und Kommissionen
1.3. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2. Tabellarisches Verzeichnis der Kartons

3. Inhalt der Kartons
3.1 Karton 882
3.2 Karton 883
3.3 Karton 884
3.4 Karton 885
3.5 Karton 886
3.6 Karton 887
3.7 Karton 888
3.8 Karton 889
3.9 Karton 890
3.10 Karton 891
3.11 Karton 892
3.12 Karton 893
3.13 Karton 894
3.14 Karton 895
3.15 Karton 896
3.16 Karton 897
3.17 Karton 898

4. Polnisch-deutsches Ortsverzeichnis und Verzeichnis der Orden und Stifte

5. Verzeichnis der Ordensgemeinschaften und der zugehörigen Klöster

6. Literatur

1. Einführung

1.1. Die Unterserie: „Signatur 102: Stifte und Klöster: Galizien“

Die in den 1780er Jahren von Kaiser Joseph II. in der Habsburgermonarchie durchgeführte Auflösung kirchlicher Güter, die als „josephinische Klosteraufhebungen“ in die Geschichte eingegangen ist, erfasste auch die südlichen polnischen Gebiete, die im Zuge der Ersten Teilung Polens 1772 an Österreich gefallen waren und das Kronland „Königreich Galizien und Lodomerien“ bildeten. Die Auflösung der meisten kirchlichen Güter, die als „unnütz“ eingestuft worden waren, betraf wie im österreichischen Kernland nicht nur die allermeisten Orden, sondern auch Kollegiatstifte, Bistumsgüter und Stiftungen von Bruderschaften. Die Koordinierung des Säkularisierungsverfahrens sowie die mit der Nutzung der kirchlichen Güter und des Vermögens verbundenen Fragen übernahmen diverse Wiener Hofstellen, auf die noch näher eingegangen wird. Vor Ort war das Galizische Landesgubernium mit dem Sitz in Lemberg als Landesregierungsstelle dafür verantwortlich, dass die von Wien gemachten Vorgaben erfüllt wurden.

Im Rahmen des internationalen historischen Forschungsprojektes unter dem Titel Das Kulturerbe der aufgehobenen Klöster auf dem Gebiet der früheren Königlichen Republik der polnischen Krone und des Großfürstentums Litauen sowie Schlesiens im 18. und 19. Jahrhundert: Schicksal, Bedeutung, Inventarisierung 1, das in den Jahren 2012-2016 durchgeführt wurde, an der Universität Breslau (Wrocław) angesiedelt war und von Prof. Dr. Marek Derwich geleitet wurde, wurden zwei Archivsammlungen des Allgemeinen Verwaltungsarchives im Österreichischen Staatsarchiv zu Wien auf Archivalien galizischer Kirchenprovenienz erforscht und ausgewertet. Die vorliegende Publikation stellt die Ergebnisse der Unterserie Signatur 102: „Stifte und Klöster: Galizien zusammen. Die Veröffentlichung des zweiten erforschten Teilbestandes der Stiftungshofbuchhaltung ist geplant.

Die vorliegende Arbeit ist die Weiterführung eines wissenschaftlichen Artikels, der im Rahmen einer Projektpublikation in polnischer Sprache erschien.2 Während in dem Artikel lediglich ein erster tabellarischer Aufriss anhand des Verzeichnisses in der Online-Datenbank3 erstellt wurde, handelt es sich bei der vorliegenden Arbeit um die Vorstellung dieser Dokumentensammlung, bei dem die komplette Unterserie physisch ausgewertet wurde.

Die bewegte Geschichte der österreichischen Zentralverwaltung und die damit verbundene Geschichte des österreichischen Archivwesens haben auch bei dem vorliegenden Bestand ihre tiefen Spuren hinterlassen. Zahlreiche Verwaltungsreformen im 18. und 19. Jahrhundert haben dazu geführt, dass die partikularen Kanzleiarchive mehrmals reorganisiert wurden, wodurch die kirchlichen Archivalien mehrmals umgeordnet wurden.

Eine zentrale Organisation des österreichischen Archivwesens ist auch nicht nach der großen Verwaltungsreform von 1848 gelungen, als das Kanzleisystem abgeschafft und durch das Ministerialsystem ersetzt wurde. Dabei wurde das Allgemeine Archiv des Ministeriums des Innern geschaffen, mit dessen Hilfe das Geschichtsbild der k. k. Monarchie geprägt werden sollte.4 Erste Versuche zur Schaffung eines Zentralarchives wurden nach dem sog. Anschluss von 1938 unternommen, als die nationalsozialistischen Behörden das Wiener Reichsarchiv schufen und darin das Allgemeine Archiv des Ministeriums des Innern eingliederten. Erst nach 1945 wurde das Österreichische Staatsarchiv gegründet, in das die Bestände des Allgemeinen Archives des Ministeriums des Innern und des Unterrichtsarchives unter dem Namen Allgemeines Verwaltungsarchiv zusammengeführt wurden.5

Die vorliegende kirchliche Unterserie zu galizischen Stiften und Klöstern ist in folgende Archivstruktur eingebettet worden: Österreichisches Staatsarchiv – Allgemeines VerwaltungsarchivUnterricht und Kultus (ca. 1500 – ca. 1940) – Alter Kultus (ca. 1500 – 1848) – Katholischer Kultus (ca. 1250 – 1848) – Akten (ca. 1250 – 1848) – 882-898. Die Serie „Akten“ beinhaltet Dokumente über die Organisation des katholischen Lebens in der Monarchie. Insgesamt sind es 1.008 Kartons. Die Unterserie „Signatur 102: Stifte und Klöster: Galizien“ bildet nur einen Teil der Serie „Akten“ und ist unter den Laufnummern 882-898 aufgeführt. Laut Katalogeintrag trägt die gesamte Unterserie die Ordnungsnummer (Signatur) 102 und folgt auf die Nr. 101 (Mähren und Schlesien). Bei der vorliegenden galizischen Dokumentensammlung handelt es sich um 17 Kartons, die insgesamt 101 Akten beinhalten (im Katalog werden nur 100 Akten aufgeführt, weil eine ausgelassen wurde). Jede Akte besteht aus einem Kanzleibogen (vergleichbar mit DIN A3-Format), der zusammengefaltet und beschrieben ist. Darin werden einzelne Dokumente aufbewahrt. Eine Akte entspricht der kleinsten Nummerierung eines Kartons. So hat beispielsweise der Karton 885 elf Akten (AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 885 1-11), der darauffolgende Karton 886 nur neun (886 1-9). Diese Aufteilung ist die Folge einer späteren Archivneuordnung, die höchstwahrscheinlich 1938 erfolgt ist. Das erklärt, warum die Unterserie eine frühere Signatur (Faszikel) trägt und diese weiterhin ausgewiesen ist. Zur vollständigen Information werden im tabellarischen Verzeichnis die aktuelle Kartonnummerierung und die frühere Faszikelsignatur angegeben. Der Inhalt der 101 Akten wird im Kapitel 2 angezeigt, wobei die Angaben des Katalogs dem tatsächlichen Inhalt gegenübergestellt werden.

Das größte Problem der vorliegenden Unterserie ist die Fehlerhäufigkeit bei den Ortsbezeichnungen, die auf mangelnde Kenntnis der slawischen Sprachen bei den österreichischen Beamten bzw. der nachfolgenden Archivare zurückzuführen ist. Fehler bei der Benennung von Orten sind bei den gegenwärtig in der Ukraine liegenden Ortschaften besonders eklatant ausgeprägt, aber auch die polnischen Ortschaften sind oft falsch beschrieben, was eine Archivsuche sehr erschwert. Als Anschauungsbeispiele mögen folgende Katalogeinträge dienen: Bohnszowiecz (statt Bołszowce), Jaworowj (Jaworów), Krosmo (Krosno), Nowosiolski (Nowosiółki), Pilno (Pilzno), Praga (Fraga), Sbaracz (Zbaraż), Szebrczeczyn (Szczebrzeszyn), Szczyricice (Szczyrzyc), Szeszow (Rzeszów), Tomaszowj (Tomaszów Lubelski), Trziana (Trzciana), Zamosz (Zamość), Zawololo (Zawałów), Zaywosdze (Zagwóźdź). Erschwerend tritt hinzu, dass manche Orte unter unterschiedlichen falschen Formen verzeichnet wurden, z.B. die Ortschaft Gwoździec (im Katalog unter Guozdziec und Swodziec verzeichnet). Die Ortschaft Krystynopol taucht an unterschiedlichen Stellen als „Christinopel“, „Kristianpol“ oder „Kristinopel“ auf. Ähnlich gelagert ist die Situation mit dem Ort „Blizne“, der als „Blizen“, „Bliszne“ und „Polizne“ aufgelistet ist. Das Basilianerkloster in Pitrycz taucht ebenso unter drei völlig verschiedenen Formen auf („Petrycze“, „Pytrycz“ und „Petrykze”). Das Problem besteht nicht nur darin, dass die Einträge im gedruckten und im Onlinekatalog fehlerhaft sind. Vielmehr sind diese Ortschaften bereits in den Originaldokumenten nicht richtig beschrieben, wodurch diese Fehler bei der Aktenbeschriftung im Katalog übertragen wurden. Bei der häufig mühsamen Fehlerkorrektur möchte ich mich bei Prof. Marek Derwich (Breslau / Wrocław), P. Marek Miławicki OP (Breslau / Wrocław), P. Prof. Roland Prejs OFMCap. (Lublin), Frau Dr. Beata Lorens (Rzeszów) und bei Herrn Dr. Oleh Duch (Lemberg / Lviv) bedanken, die mich mit wertvollen Hinweisen unterstützt haben.

Ein weiteres Problem zeigt sich bei den Bettelorden, da sie in den Akten nicht immer korrekt voneinander unterschieden werden. Die Franziskaner-Konventualen, die im Deutschen umgangssprachlich als „Minoriten“ bezeichnet werden, heißen im Polnischen „Franziskaner“ („franciszkanie“). Die Franziskaner-Observanten dagegen, die hierzulande „Franziskaner“ heißen, werden im Polnischen als „Bernardiner“ („bernardyni“) bezeichnet. Hinzu tritt ein dritter Orden der strengeren Observanz, die Franziskaner-Reformaten („reformaci“). Gerade bei der Nennung dieser franziskanischen Orden in den Akten ist stets Vorsicht geboten, weil die Fehlerhäufigkeit hierbei sehr hoch ist. Nicht so häufig, aber vereinzelt taucht die Problematik bei den Dominikanern auf, weil dabei einige Ordenszweige der Dominikaner-Observanten zu unterscheiden sind. Analog verhält es sich mit den Karmeliten, die beschuht oder unbeschuht sind. Bei den „Barmherzigen Schwestern“ ist zu beachten, dass es sich hierbei um die „Genossenschaft der Töchter der christlichen Liebe vom heiligen Vinzenz von Paul“ handelt, die in Österreich auch unter dem Namen „Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul“ bekannt ist.

1.2. Die Hofbehörden und ihre Aufgaben

1.2.1 Die Hofkanzlei und Hofkammer

Bereits 1497/98 schuf Kaiser Maximilian die drei Hofbehörden Reichshofrat (oberste Regierungs- und Justizbehörde), Hofkanzlei (Ausfertigung kaiserlicher Befehle) und Hofkammer (Leitung des Finanzwesens).6 Diese Behörden wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrmals reformiert. Gerade die beiden letztgenannten, Hofkanzlei und Hofkammer, spielten bei der Säkularisation eine zentrale Rolle.

Unter Erzherzog bzw. König Ferdinand I. (seit 1531 römisch-deutscher König, 1558-1564 römisch-deutscher Kaiser) wurden die Hofbehörden 1527/28 und 1556 weiter reformiert und ausgebaut. Leiter der Hofkanzlei (seit 1556 Reichshofkanzlei genannt) wurde der Oberste Kanzler (in älteren Dokumenten auch als Obristenkanzler genannt), die in Prag ansässige Böhmische Hofkanzlei wurde der Reichshofkanzlei untergeordnet.7 Im Zuge des Ausbruchs des Dreißigjährigen Krieges sah sich Kaiser Ferdinand II. veranlasst, seinen Hof von Prag nach Wien zu übersiedeln. Die religiös motivierte politische Krise bedrohte nicht nur das Heilige Römische Reich, sondern auch die österreichischen Erbländer. Aus diesem Grunde leitete der Kaiser 1620 eine große Verwaltungsreform ein, die bis zur Regierungszeit Maria Theresias gelten sollte. Dabei nahm er die österreichischen Erbländer stärker in den Fokus seiner zentralen Verwaltungsreform. Die bestehende Reichshofkanzlei wurde nunmehr ausschließlich für die Geschäfte des Heiligen Römischen Reiches zuständig. Deren Leiter war der Reichs(vize)kanzler, der dem Erzbischof von Mainz in dessen Funktion als Reichserzkanzler direkt unterstand. Diese Behörde bestand in dieser Funktion bis zur Auflösung des Reiches im Jahre 1806 fort. Aus ihr herausgelöst wurde die Österreichische Hofkanzlei, die ausschließlich für Innerösterreich zuständig war. Deren Leitung wurde dem Obersten Kanzler (Obristenkanzler) übertragen. Die Böhmische Hofkanzlei wurde von Prag nach Wien übersiedelt und der Österreichischen Hofkanzlei unterstellt.8 Die Österreichische und Böhmische Hofkanzleien bestanden in dieser Form bis 1749.

Das 18. Jahrhundert brachte die meisten Verwaltungsreformen in der Habsburgermonarchie. Nach dem Ableben von Kaiser Leopold I. (1705) wurde die Trennung von Staats- und Hofverwaltung notwendig, zudem der Spanische Erbfolgekrieg (1701-1714) und die pompöse Hofhaltung den Staat an den finanziellen Ruin brachten. 1704 gründete Kaiser Leopold die Ministerial-Bancodeputation, die der für die Staatsfinanzen zuständigen Hofkammer gleichgeordnet war und dem Hofkammerpräsidenten sowie dem Niederösterreichischen Statthalter unterstand. Diese Behörde sollte einen Teil der Kameraleinkünfte verwalten und Devisen für den Staat besorgen. Die Deputation hatte zudem die Oberaufsicht über die 1706 gegründete Wiener Stadtbank, die die Staatsschulden regulierte und für die indirekten Steuern zuständig war. Die Bancodeputation wurde erst 1782 von Joseph II. aufgelöst. Mehrere von den nachfolgenden Kaisern Joseph I. (1705-1711) und Karl VI. (1711-1740) unternommene Reformversuche erwiesen sich als unzulänglich.9 Der Staatsapparat blieb schwerfällig, die Hofbehörden arbeiteten nicht effizient.

Erst Maria Theresia wagte sich an einen großen Reformentwurf, der die Hofverwaltung neu ordnen sollte. Wie sich später zeigen sollte, brachten die mariatheresianischen Reformen wichtige Impulse und erfrischende Neuerungen, das Ziel der Modernisierung der Staatsverwaltung wurde jedoch nicht erreicht. Kaum an die Macht gekommen, gründete Maria Theresia 1742 die Hof- und Staatskanzlei, die sich allein für die Außenpolitik des Staates kümmern sollte. Mit Wenzel Graf Kaunitz-Rietberg betrat eine starke politische Persönlichkeit die Bühne, die in den Jahren 1753-1792 als Staatskanzler unter Maria Theresia und den Kaisern Joseph II. sowie Leopold II. tätig sein sollte. Alle Verwaltungs- und Staatsreformen seit 1753 sowie die Neuordnung der Staat-Kirche-Beziehungen, die zum mariatheresianisch-josephinischen Staatskirchentum führten, wurden hauptsächlich von ihm geprägt. Kaunitz legte in seiner Behörde der Staatskanzlei das Fundament für ein starkes Außenministerium, das erst im 19. Jahrhundert auf diese Weise bezeichnet wurde.10

Die ersten mariatheresianischen Reformen (bis 1760) sind jedoch mit dem Schlesier Friedrich Wilhelm Graf von Haugwitz verbunden. Beeindruckt vom preußischen König Friedrich II., initiierte Haugwitz eine Reihe von Maßnahmen zur Hebung der Staatseinkünfte. Bereits in seiner Funktion als Landespräsident von Österreich-Schlesien entmachtete er de facto die Landesstände beim Versuch, die Steuereinnahmen zu verstaatlichen. Diesen Ansatz verfolgte auch Maria Theresia, da die Selbständigkeit der Stände die Modernisierung des Staates hemmte. Eine effiziente politische und finanzielle Verwaltung der feudalen Bürokratie kam für Maria Theresia nur in einer einzigen zentralen Behörde in Betracht. So wurde 1749 das Directorium in publicis et cameralibus geschaffen, dem Haugwitz vorstand. Im Directorium wurden die österreichische und böhmische Hofkanzlei, die für die Finanzen der österreichischen Erbländer zuständige Hofkammer, die Deputation und eine Reihe weiterer Behörden zusammengefasst. Neue Landes- und Regionalbehörden sollten im jeweiligen Kronland die zentralistische Wiener Hofpolitik überwachen. Die für die Landesbehörden in Böhmen und Mähren gebräuchliche Bezeichnung „Gubernium“ wurde nach 1772 auch in Galizien angewendet. Mit der modernen Verwaltungsnomenklatur verglichen, vereinte das Directorium die Agenden der Ministerien des Innern, der Finanzen, des Handels und schließlich des Unterrichts. Es war eine zentralistische Superbehörde, die zu viel Kompetenzen in sich trug, um effizient zu arbeiten. Daneben wurden selbständige Hofstellen („Hofmittel“) geschaffen, die dem Directorium gleichrangig waren. Dazu gehörten etwa die Religions-Hofkommission oder die Studien-Hofkommission, die bei der Neuordnung der kirchlichen Angelegenheiten in Österreich in den späteren Jahrzehnten eine wichtige Rolle spielen sollten.11

Die Haugwitz‘sche Reform mobilisierte gerade bei den entmachteten Ständen zahlreiche Kritiker. Zu diesen zählte auch Kaunitz, der für sich mehr Macht beanspruchte. Als der Siebenjährige Krieg gegen Preußen keine erwünschte Wirkung zeigte und den Staat an den Rand des Bankrotts brachte, wurde Haugwitz entmachtet und als Mitglied in den neu geschaffenen Staatsrat berufen. Kaunitz überzeugte Maria Theresia von der Notwendigkeit der Durchführung einer neuen Verwaltungsreform. Dies war der Beginn der Kaunitzschen-Mariatheresianischen Staatsreformen (1760-1780). Mit dem Handschreiben vom 29. Dezember 1761 wurde das Directorium wieder aufgelöst. An dessen Stelle trat die Vereinigte Böhmische und Österreichische Hofkanzlei, die sich um die innerösterreichische Politik kümmerte. Die Hofkammer bekam ihre Finanzoberhoheit zurück. Diese Struktur blieb bis zum Tod der Monarchin bestehen.12 Zwischen 1771 und 1782 versah Heinrich Kajetan Graf von Blümegen den Posten des Obersten Kanzlers.

Erst als er aus dem Schatten seiner Mutter treten konnte, setzte Joseph II. zur großen Staatsreform an, deren Kern in der Aufhebung der Klöster seit 1782 bestand. Dazu gehörte die Schaffung einer Zentralbehörde, die an die Haugwitz’sche Reform erinnerte und die politische sowie finanzielle Koordinierung übernahm: die Vereinigte böhmisch-österreichische Hofkanzlei, Hofkammer und Ministerial-Bancodeputation, die in Kurzform Vereinigte Hofstelle genannt wurde. Die Bekanntmachung des Vollzuges ging am 24. Dezember 1782 an alle Länderstellen hinaus. Die Leitung der neuen Behörde übernahm der Oberste Kanzler Leopold Johann Graf Kollowrat-Krakowsky, der seit 1771 als Hofkammerpräsident gewirkt hatte. Diese Funktion behielt er bis 1796.13 Vor Kollowrat fungierte interimistisch und sehr kurz der bisherige Siebenbürgische Hofkanzler, Judas Thaddäus Anton Joseph Freiherr von Reischach.14

Kaum war Joseph II. gestorben, ging sein jüngerer Bruder und Nachfolger, Kaiser Leopold II. 1790 an die erneute Reorganisation der Verwaltung heran. Im Staatsrat wurde am 24. November 1790 beschlossen und am 25. Jänner 1791 im Handschreiben bekanntgegeben, dass die Vereinigte Hofstelle aufgelöst werde. An ihre Stelle traten die Vereinigte österreichisch-böhmische Hofkanzlei, die Hofkammer, Ministerial-Bankodeputation und Kommerzien-Hofstelle heran. Als Leopold II. nach nur knapper zweijähriger Regentschaft 1792 starb, endete die Reformära des aufgeklärten Staates.15

Der Sohn von Leopold II., Kaiser Franz II. (seit 1804 Franz I. des Kaisertums Österreich) versuchte nach seinem Regierungsantritt 1792, den aufgeblähten und langsam arbeitenden Verwaltungsapparat neu auszurichten, wobei er es auch nicht schaffte, das veraltete Kanzleisystem, das von seinen Grundzügen aus immer noch an die ursprüngliche Hofverwaltung des Kaisers Maximilian aus dem späten 15. Jahrhundert angelehnt war, an den modernen Staat des 19. Jahrhunderts anzupassen. So führte Franz mehrere Reformen durch, um sie bald wieder zurückzunehmen und durch andere anzupassen. Gerade zahlreiche Aktenstücke der galizischen Kirchenprovenienz aus dem ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert zeigen eindrucksvoll auf, wie schnell sich die Ämterbezeichnungen und Behördenkompetenzen änderten. Kaiser Franz beförderte seinen einstigen Erzieher Franz de Paula Karl Graf von Colloredo-Waldsee zum Kabinettsminister. In dieser mächtigen Funktion beriet er den Kaiser bis zu seinem Sturz 1805. In einem Handschreiben vom 13. November 1792 erklärte Franz dem Obersten Kanzler Leopold Graf Kollowrat, dass die Böhmisch-Österreichische Hofkanzlei zu einer großen Hofstelle zusammengeschlossen werden müsse. Diese trug den monströsen Titel Directorium in cameralibus der hungarisch-siebenbürgischen und deutschen Erblanden, wie auch in publico-politicis dieser letzteren. Kollowrat bekam als Leiter der Behörde den Titel Oberst-Directorial-Minister. Sechs deutsch-erbländische Provincial-Departemente waren für die Kronländer zuständig, unter anderem Galizien. 1796 wird Kollowrat in den Staatsrat versetzt, Prokop Graf Lažansky folgt ihm als Oberster Direktorialminister.16 Gleichzeitig setzte Kaiser Franz 1808 die Studienhofkommission wieder ein, die Joseph II. gegründet und Leopold II. zwischendurch aufgehoben hatte.17

Lažansky konnte sich an diesem Titel nicht lange erfreuen, denn bereits im Patent vom 20. November 1797 beschloss der Kaiser, das Direktorium aufzulösen und die alte Böhmisch-Österreichische Hofkanzlei wiederherzustellen. Die Macht- und Kompetenzkonzentration im politischen, finanziellen und zuletzt juristischen Bereich in einer Superbehörde erwies sich letztendlich als kontraproduktiv. Lažansky erhielt den altbewährten Titel Oberster Kanzler.18

Währenddessen wurde am 3. Jänner 1795 die Dritte Teilung Polens vollzogen, nach der der polnische Staat aufgehört hatte zu existieren. Da das Gebiet Galiziens gewachsen war, erschien die Einrichtung einer Galizischen Hofkanzlei als sinnvoll, zudem diese Einrichtung nach der Ersten Teilung Polens bereits in den Jahren 1774-1776 kurzzeitig gewirkt hatte. Die Kanzleileitung wurde dem Grafen Joseph Mailáth übertragen. Es vergingen allerdings zwei Jahre, bis die Kanzlei rechtswirksam eingerichtet wurde. Am 17. September 1797 erließ der Kaiser ein konstituierendes Handschreiben, im Patent vom 23. November 1797 wurde die Anordnung Franzens öffentlich gemacht. Der Galizischen Hofkanzlei war jedoch kein langes Leben beschieden, denn bereits 1802 entschloss sich Kaiser Franz, die zentrale Verwaltung erneut umzubauen. Die Galizische Hofkanzlei wurde aufgelöst und die politischen Agenden der böhmisch-österreichischen Hofkanzlei unterstellt, während die Justizangelegenheiten von der wiedergegründeten Obersten Justizstelle übernommen wurden.19

In einem Erlass vom 30. April 1801 entzog Kaiser Franz der Hofkammer die Selbständigkeit und schloss sie mit der böhmisch-österreichischen Hofkanzlei zu den Vereinigten Hofstellen zusammen. Die Leitung dieser vereinigten Behörde wurde wiederum dem Obersten Kanzler Lažansky übertragen. Sogleich zeigte sich jedoch die Schwerfälligkeit dieses monströsen Apparates, so dass der Ruf nach Ressorttrennung lauter wurde. Im Handschreiben vom Sommer 1802 (vermutlich 30. Juli) beschloss Franz eine Aufteilung der Vereinigten Hofstellen auf drei Behörden: die Hofkanzlei (als Vereinigte Hofstellen bezeichnet) im Bereich der politischen Geschäfte der deutschen Erbländer sowie Galiziens, die Hofkammer-Bankodeputation im Finanz- und Kameralbereich sowie der Kommerz- und Domänensachen, und schließlich die Oberstjustizstelle im Bereich der Justiz. In dieser Form bestanden die Vereinigten Hofstellen zwischen 1802 und 1848 bis zur Einführung des Ministerialsystems durch Kaiser Ferdinand I. Zum Obersten Kanzler wurde Alois Graf Ugarte bestimmt. Diese Funktion behielt er bis zu seinem Tod 1817. Ihm folgten Franz Graf Saurau (1817-1830), Friedrich Graf Mittrowsky (1830-1842) und Karl Graf Inzaghi (1842-1848).20

Im Zuge der Märzrevolution von 1848 schaffte Kaiser Ferdinand I. am 21. März das Kanzleisystem ab und führte das Ministerialsystem ein. Die Hofkanzlei wurde zum k. k. Ministerium des Innern, die Hofkammer zum k. k. Finanzministerium und die Studienhofkommission zum k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht umfunktioniert.21 Nach 1848 wurden die kirchlichen Dokumente im Archiv des letztgenannten neuen Ministeriums zusammengefasst.

1.2.2 Geistliche Angelegenheiten: die Geistliche Hofkommission, die Stiftungshofkommission und das Geistliche Departement

Mit seiner Verwaltungsreform vom 24. Dezember 1782 versuchte Joseph II., durch die an Haugwitz erinnernde Zentralbehörde Vereinigte Hofstelle die Arbeitsweise des Staatswesens effizienter zu gestalten. Insbesondere die koordinierende Arbeit beim Eingriff in die kirchlichen Güter und Aufhebung der Klöster erforderte eines gesonderten Behördenapparates, da die Säkularisation immenser personeller Ressourcen bedurfte. Dabei wurden drei Hofkommissionen ausgegliedert, die sich den geistlichen Sachen, der Stiftungsangelegenheiten und dem gesamten Schul- sowie Zensurwesen widmeten.22 Es war die bereits am 22. Juli 1782 eingerichtete Geistliche Hofkommission (unter dem Vorsitz von Franz Karl Freiherrn von Kressel), die ebenfalls 1782 gegründete Studien- und Bücherzensurhofkommission (unter dem Vorsitz von Gottfried van Swieten) und die 1783/84 neu ausgerichtete Stiftungshofkommission unter dem Vorsitz von Johann Nepomuk Graf von Buquoy.23 Die letztgenannte Hofkommission war bereits in der Frühphase der mariatheresianischen Staatsreformen gegründet worden. 1752 wurde sie in die zentralistische und seit 1749 wirkende Superbehörde Directorium in publicis et cameralibus eingegliedert.24 Unmittelbar vor den josephinischen Klosteraufhebungen wurde sie im Hof- und Staatsschematismus des Jahres 1781 als eine „k. k. in milden Stiftungssachen delegierte Hofkommission“ ausgewiesen, die sich mit „milden stiftungen und causae piae“ befasste und der Johannes Nepomuk Graf von Dietrichstein vorstand. Ihm waren acht weltliche sowie drei geistliche Räte zugeteilt. Da die Kommission der niederösterreichischen Regierung zugeordnet war, blieb der Wirkungskreis dieser Kommission zunächst nur auf diese Region beschränkt, zudem sich die ersten Maßnahmen zur Säkularisation auf Niederösterreich konzentrierten.25

Die Sonderstellung dieser drei genannten Hofkommissionen ergab sich auch aus der Tatsache, dass die Tätigkeit nicht nur die böhmisch-österreichischen Erbländer umfassen sollten. Die Geistliche Hofkommission war für die landesfürstlichen Gerechtsame in Kirchensachen und für die Administrierung der Klosteraufhebungen zuständig. Ihr unterstanden in den jeweiligen Kronländern Geistliche Filialkommissionen (in unserem Beispiel die Galizische Filialkommission). Die Stiftungshofkommission dagegen war für die milden Stiftungen, also u.a. für die Klöster, zuständig. Nach der Zerschlagung der Vereinigten Hofstelle durch Kaiser Leopold II. wurde die Stiftungshofkommission 1791 mit der Geistlichen Hofkommission zusammengelegt.26 Als zentrales Verwaltungsorgan ist hierbei die Stiftungshofbuchhaltung von Interesse, da sie alle finanziellen Angelegenheiten, die sich aus dem Erlös und der Zweckumwidmung der Klostergüter ergaben, erfasste.

Vorbild für die Geistliche Hofkommission war für Joseph II. die bereits von seiner Mutter 1767 in Mailand eingerichtete Regia Giunta Economale mit einer eigenen Verwaltungsbehörde. Mit deren Hilfe besaß der Landesherr das Aufsichtsrecht über die geistlichen Angelegenheiten des Landes, d.h. über die Organisation der Kirchen, Klöster, die Durchführung der Gottesdienste, die äußerliche Kirchenzucht und Disziplinierung der Geistlichkeit, nicht aber über die Inhalte der Glaubenslehre, Spendung von Sakramenten und disciplina interna.27 Dank der straffen Organisationsform der Giunta Economale konnte Maria Theresia bereits 1768 die ersten Klosteraufhebungen in der Lombardei durchführen.28 Am 15. Juni 1782 erließ Joseph II. ein Handschreiben an Staatsminister Karl Friedrich Graf von Hatzfeld, in dem er die Zielsetzung dieser neuen Einrichtung umfassend beschrieb. Der „geistliche oeconomat“ sollte „zum gemeinschaftlichen besten der religion und des staates“ eingesetzt werden. Die Kommission sollte ein gesamtstaatlicher „geistlicher rath in publico-politicis et oeconomicis“29 sein und den Hofstellen direkt unterstehen. Als Hauptaufgabe war „die oberdirektion über sämtliche geistliche eingezogene güter“ und die „pensionsvertheilung“ an die Angehörigen der aufgehobenen Klöster, ferner die ausreichende Versehung von Stadt und Land mit geeigneten Seelsorgern und deren materielle Sicherstellung und darüber hinaus die allgemeine Aufsicht, die bereits im Giunta Economale umschrieben war.30

Der Neuaufbau der Stiftungsverwaltung geht auf frühe Gedanken zurück, die Joseph II. bereits 1765 in einer großen Denkschrift niedergelegt hatte. Darin war er davon beseelt, „alle bestehenden Stiftungen durch eine unparteiische Kommission überprüfen zu lassen“31, um ihren ursprünglichen Zweck wiederherzustellen und vor allem den Nutzen für die Jugenderziehung zu ziehen. Im Frühjahr 1781 dachte Joseph II. an die Zusammenlegung aller karitativen Stiftungen, um daraus ein großes Sozialwerk für alle Hilfsbedürftigen zu gründen. Die Verteilung und Verwaltung der Stipendien aus den daraus stammenden Finanzmitteln hätte eine „christliebende“ fromme Bruderschaft zu übernehmen. Diese Pläne wurden jedoch nicht verwirklicht, weil die Hofkanzlei und die niederösterreichische Regierung für die Erstellung eines Durchführungsplanes fünfzehn Monate gebraucht haben, und mit dem Ergebnis war der Kaiser mehr als unzufrieden.32

Die Ausdehnung dieser Stiftungshofkommission (Oberste Hofkommission für fromme Stiftungen) auf alle Erbländer erfolgte im Herbst 1783 mit der Übertragung des Vorsitzes an Johann Nepomuk Graf von Buquoy. Der gebürtige Böhme hatte sich bereits zuvor (seit 1772) für die Neugestaltung des österreichischen Volksschulwesens eingesetzt. Mit der Gründung des Armeninstitutes zur Beseitigung des Bettlerunwesens 1779 setzte er Impulse für die Reform der Caritas.33 Joseph II. hatte Buquoy bereits im März 1783 nach Wien berufen und ihm den Aufbau eines großen hauptstädtischen Armeninstitutes übertragen. Nach mehreren Monaten wurde ihm der Titel des Präsidenten der Stiftungs-Oberdirection verliehen und die Leitung des gesamten Armen- und Stiftungswesens in Wien und Niederösterreich übertragen. Zu Beginn seiner Tätigkeit dürfte Buquoy über zahlreiche Entscheidungsfreiheiten verfügt haben, weil die Vereinigte Hofstelle in der Sitzung vom 23. März 1784 moniert hat, keinerlei Kenntnis über dessen Tätigkeit zu haben. Daraufhin wurde am 2. April 1784 verfügt, dass die Stiftungsoberdirektion die Vereinigte Hofstelle über ihre Tätigkeit stets informieren solle, damit die in Wien und Niederösterreich gegründeten Einrichtungen und durchgeführten Maßnahmen auf andere Provinzen übertragen und überall dieselben Maßstäbe angesetzt werden konnten.34

Diese Beschlüsse führten zur Vereinheitlichung der Stiftungsverwaltung. Mit dem Handschreiben vom 17. April 1784 verfügte Joseph II., dass Buquoy die Oberdirektion über sämtliche Stiftungsangelegenheiten nicht nur in Österreich, sondern auch in allen Erbländern übertragen bekommen sollte. Dabei sollte die Kommission nur solange eingesetzt bleiben, bis die Einrichtung der karitativen Einrichtungen in allen Regionen abgeschlossen würde. Die Verfügungsgewalt der neuen Kommission erstreckte sich über alle „stiftungssachen, es sey armen-, kranken-, findel- oder was immer sonst für instituten und piis causis“ in analoger Weise, „wie die geistliche hofcommission die ecclesiastica sämtlicher länder zu leiten habe“35. Buquoy blieb in seiner Funktion bis 1787. Nach der Zusammenlegung der Stiftungshofkommission mit der Geistlichen Hofkommission 1791 unter Kaiser Leopold II. wurde die Leitung dieser Behörde Freiherrn von Kressel übertragen.36

Eine recht zentrale Rolle im galizischen Archivbestand spielt das Geistliche Departement, von dem insgesamt 86 Sitzungsprotokolle stammen. Bis auf eine Ausnahme (1785) stammen alle aus dem 19. Jahrhundert, wobei die Zeit nach 1820 überwiegt. Die organisatorische Einbettung dieser Behörde in die Staatsverwaltung ist mehr als unklar. In den Staatsschematismen wird das Departement nicht eigens erwähnt. Unklar bleibt, ob es in die Geistliche Hofkommission eingebettet war bzw. diese Kommission damit selbst gemeint war oder ob es der Hofkanzlei unterstand. Ebenso offen ist, ob es sich hierbei doch nicht um das in zeitgenössischen Amtsblättern aufgeführte Stiftungs=Departement für geistliche Gegenstände handelt.37 Da das Geistliche Departement von der bisherigen Forschungsliteratur vernachlässigt worden ist, wäre eine Aufarbeitung der Geschichte dieser Behörde mehr als wünschenswert.

1.2.3 Die Hofbuchhaltungen

Die Hofkammer war für die finanziellen Angelegenheiten des Staates zuständig. Sie beaufsichtigte das gesamte Hofbuchhaltungswesen. Der in die Hofkammer eingegliederten Staatshauptbuchhaltung unterlagen die nach Ressorts bzw. Regionen geordneten Hofbuchhaltungen.

Im Zuge der Kaunitzschen Staatsreform von 1761 setzte Maria Theresia mit der Rechen-Cammer (Hofrechnungskammer) eine Kontrollinstanz aller Hofbuchhaltungen ein. Diese war der Vorläufer des heutigen Rechnungshofes.38 Die Rechenkammer war allerdings nicht bloß eine bloße Kontrollinstanz. Seit der Reform von 1765 wurden sämtliche Hofbuchhaltungen aus der Zuständigkeit der Hofkammer (der obersten Finanzhofverwaltung) herausgelöst und der Rechenkammer unterstellt.39 Mit der Verwaltungsreform von 1805 wurde auch die Finanzkontrolle des Staates neugeordnet. Die Rechnungskammer wurde zum General-Rechnungs-Direktorium umgebildet. Dieses behielt die Aufsicht über das gesamte Hofbuchhaltungswesen, wie es bereits im Falle der Rechenkammer der Fall gewesen war.

Eine sehr wichtige Rolle spielt in diesem galizischen Archivbestand die Stiftungshofbuchhaltung. Eine klare Zuweisung dieser Stelle nach der in den jährlichen Wiener Hof- und Staats-Schematismen vorgenommenen Aufstellung ist nicht ganz eindeutig, zudem sich die umfangreiche Fachliteratur zur Geschichte der österreichischen Zentralverwaltung um diese speziellen finanziell-buchhalterischen Aspekte der Klosteraufhebungen nicht gekümmert hat. Zum ersten Mal wird im österreichischen Staatsschematismus des Jahres 1765 eine k. k. In Stiftungs= und Städtischen Sachen Hof=Buchhalterey genannt, in der 25 Mitarbeiter tätig waren.40 Im Laufe der nächsten Jahre änderte sich die Bezeichnung geringfügig in Stiftungs- und Städtische Hofbuchhalterey. Die Stelle war in der Wildwerkerstraße (=Wipplingerstraße) ansässig. Der Mitarbeiterstab blieb etwa gleich41, zu Beginn der 1780er Jahre schrumpfte diese Stelle sogar personell.42

Im Zuge der josephinischen Klosteraufhebungen wurde diese Hofbehörde aufgestockt. Im Schematismus des Jahres 1784 ist die Stiftungs- und städtische Hofbuchhalterey mit Sitz in der Singerstraße in zwei Departements untergliedert: Erstes Departement in geistlichen Sachen und Zweites Departement in weltlichen Stiftungs- und Städtischen Sachen. Der Mitarbeiterstab ist auf 40 Personen43 und in den Folgejahren darüber hinaus aufgestockt worden.44 In den Wiener Behörden dürfte sich die umgangssprachliche Bezeichnung dieser Stelle als geistliche und weltliche Stiftungshofbuchhalterei durchgesetzt haben, wie aus zeitgenössischen Publikationen ersichtlich wird.45 Diese Behördenbenennung wurde bis einschließlich 1793 in dieser Form fortgeführt.

1794 erfolgte eine Umbenennung (Kürzung) dieser Stelle in k. k. Staatshauptbuchhaltung im Stiftungssache. Die beiden Departements blieben weiterhin erhalten. Die Stelle kehrte in die Wipplingerstraße zurück.46

1795 wurde diese Hofbuchhaltungsstelle als k. k. Staatshauptbuchhaltung im geist= und weltlichen Stiftungs=städtischen Religionsfondsgüter Angelegenheiten bezeichnet. Amtssitz und behördliche Eingliederung bleiben unverändert. Neu war die Auflösung der bisherigen Untergliederungen in zwei Departements. Nunmehr erschien die Hofbuchhaltung als eine Einzelbehörde. Mit 56 Mitarbeitern wurde sie allerdings erweitert.47 In den nächsten 30 Jahren wirkte diese Hofbuchhaltung mit leichten Veränderungen im Namen weiter. Zum letzten Mal wurde sie im Schematismus des Jahres 1829 als k. k. Staats=Hauptbuchhaltung in Stiftungs= Studien= und städtischen Medicamenten= Angelegenheiten mit Sitz am Alten Fleischmarkt aufgeführt.48 Warum sie ab 1830 aus dem Staatsschematismus verschwand, bleibt schleierhaft, zudem im galizischen Archivbestand die jüngsten Aktenstücke der Stiftungshofbuchhaltung von 1849 stammen. An dieser Stelle muss betont werden, dass die Hofbuchhaltung keinesfalls wie im heutigen Sinne nur für die Buchhaltung zuständig war. Es handelte sich vielmehr um eine politische Behörde. Das zeigt sich insbesondere an der Struktur der Korrespondenz, die auch in diesem vorliegenden galizischen Bestand sichtbar wird. Das Galizische Landesgubernium verschickte seine ausführlichen Berichte nicht nur an die Hofkanzlei, sondern auch an die Stiftungshofbuchhaltung. Umgekehrt hatte diese Hofbuchhaltung offenbar Weisungsbefugnis, weil sie dem Galizischen Landesgubernium Schriftstücke mit Ausführungsdekreten in konkreten Angelegenheiten verschickte, die das Gubernium umsetzen musste.

Der Vollständigkeit halber sei noch eine weitere eigenständige Hofbuchhaltung genannt, deren Schriftstücke auch im galizischen Bestand vorhanden sind: Die Hofbuchhaltung politischer Fonds. Darüber hinaus wirkten bei den Landesgubernien Provinzhofbuchhaltungen. Beim Galizischen Landesgubernium in Lemberg war beispielsweise die Provinzial- und Kameralbuchhaltung angesiedelt, von der auch einige Schriftstücke im vorliegenden Archivalienbestand stammen.

Die Frage nach dem im vorletzten Unterkapitel aufgeworfenen Geistlichen Departement und der in diesem Unterkapitel behandelten Stiftungshofbuchhaltung ist ein interessantes Forschungsdesiderat, das hoffentlich von der Verwaltungsgeschichte zukünftig aufgearbeitet wird. Die Klärung dieser Fragen steht jedoch nicht im Vordergrund der vorliegenden Arbeit, insofern bleiben diese Probleme nur angedeutet und werden hier nicht gelöst.

1.2.4 Weitere Behörden und Kommissionen

In regelmäßigen Abständen tauchen im vorliegenden galizischen Aktenbestand Dokumente, die von der k. k. Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur verfasst wurden. Diese Behörde war der Hofkammer unterstellt. Die Juristen der Kammerprokuratur, die in einigen Regionen als Fiskale bezeichnet wurden, vertraten die landesfürstlichen Interessen.49

Eine eigenständige Behörde war die k. k. Domänenadministration, welche die Güterrealitäten verwaltete. Für das Landesgubernium war die Galizische Staatsgüteradministration als lokale Behörde vor Ort mit der Verwaltung betraut. Neben dem Galizischen Landesgubernium traten als Lokalbehörden die jeweils zuständigen Kreisämter oder das Lemberger Fiskalamt für Steuerangelegenheiten in Erscheinung. Neben den bereits früher erwähnten geistlichen Kommissionen waren die Staatsgüter- und Frohnablösungs-Hofkommission und die Ge istliche Liquidationskommission mit der Sicherstellung von kirchlichen Gütern betraut. In Wien war die Domänen- und Robotaufhebungs-Hofkommission dafür zuständig, die von Joseph II. veranlasste Fronablösung zu überwachen. Mit Fragen der Nutzung klösterlicher Gebäude befassten sich das Hofbauamt bzw. die Allgemeine Hofbaudirektion. Das k. k. Sanitäts-Departement meldete sich im Bereich des Gesundheitswesens zu Wort.

1.3. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Das hauptsächliche Ziel dieser Arbeit ist es, die bisher wenig erforschte und unübersichtliche Dokumentensammlung der katholischen Galizienforschung näherzubringen. Die vorliegende Arbeit soll eine wichtige Grundlage für die Erforschung der galizischen Klöster, Stifte sowie der kirchlichen Güter sein und einen Wegweiser durch diese Dokumentensammlung bilden. Dies geschieht durch einen übersichtlichen Überblick über den Aufbau der Unterserie und die darin behandelten kirchlichen Einrichtungen sowie Orte, sowohl in der nach Kartons geordneten Kurzbeschreibung der darin befindlichen Akten, als auch in tabellarischer Form. Durch die Korrektur und Ergänzung des Ortsverzeichnisses wird die ortsbezogene Suche erleichtert. Es sei allerdings von vorneherein darauf hingewiesen, dass dieses Verzeichnis die selbständige Einsichtnahme in die Akten nicht ersetzt. Das Orts- und Stiftsverzeichnis erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es sind lediglich diejenigen berücksichtigt worden, die eine selbständige Akte bilden bzw. auf dem Akteneinblatt deutlich gekennzeichnet wurden. Orte, Stifte oder Klöster, die im Fließtext der umfangreichen Sitzungsprotokolle oder Berichte der Hofkanzlei an den Kaiser genannt werden, wurden in dieser Arbeit nicht berücksichtigt. Eine detaillierte Auswertung eines jeden einzelnen Dokumentstückes hätte den Rahmen dieser Arbeit gesprengt. Es sei darauf hingewiesen, dass es sich bei der vorliegenden Arbeit nicht um ein detailliertes Inventarverzeichnis mit der genauen Auflistung jedes Dokumentes nach den üblichen Archivvorgaben handelt, da der Forschungsauftrag die Sichtung der Stifte und Klöster nach Orten vorsah.

Es ist kein erklärtes Ziel dieser Publikation, die Geschichte der österreichischen Zentralverwaltung vor dem Hintergrund der Säkularisation in Galizien zu erarbeiten. Die Spezifik der Wiener Hofbehörden ist so weit grundlegend erklärt worden, damit auch die mit der österreichischen Verwaltungsgeschichte nicht vertrauten Galizienforscher mit diesem Bestand umgehen können, da es sich hierbei hauptsächlich um Protokolle der Hofkanzlei, deren Berichte an den Kaiser oder um Schriftwechsel zwischen einzelnen Wiener Behörden untereinander bzw. mit galizischen Stellen handelt. Auf die Eigenheit der Hofkanzlei ist umfassend eingegangen worden, um die mit der häufigen Verwaltungsreform in Verbindung stehenden Problematik aufzuzeigen. Der häufige Namenswechsel der zentralen Hofbehörde, die später zum Innenministerium umfunktioniert worden ist, muss stets mitberücksichtigt werden, für die Erforschung der zu behandelnden Materie, der Stifte und Klöster in Galizien, ist er jedoch von sekundärer Bedeutung. Insofern ist bei dieser Arbeit der einfachen Lesbarkeit wegen überwiegend von der Hofkanzlei die Rede, sofern nicht explizit das Geistliche Departement genannt wird.

In der Regel sind die Akten ähnlich geordnet. Die Kartons enthalten Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Dekrete, die meist von der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium in Lemberg gerichtet waren, diverse Amtsschreiben von und an Wiener Hofstellen sowie Anhänge, wie z.B. Vermögensinventare („Inventarius Operatum“) oder Personalstände in einzelnen Klöstern, ferner Anschreiben diverser galizischer Adeliger oder Prälaten an die Wiener Hofkanzlei bzw. direkt an den Kaiser.

Bei den Sitzungen der Hofkanzlei, bei den der Oberste Kanzler mit seinen Hofräten teilnahm, wurde detailliert über die weitere Verwendung des bewegten und unbewegten Inventars einzelner Klöster und Stifte, über das Schicksal des Ordenspersonals, die Zweckumwidmung von Klostergebäuden gerade in den Städten zu staatlichen bzw. militärischen Zwecken oder über juristische Streitfälle debattiert, die sich aus komplizierten Eigentumsverhältnissen in Form von Pachten oder Mieten gerade bei Klostergütern ergaben. Die zugunsten der öffentlichen Hand zweckumgewidmeten Gebäude und Ländereien warfen Erträge ab und verursachten andererseits Ausgaben, die von den Staatsbuchhaltungen registriert wurden und über welche die Hofkanzlei zu entscheiden hatte. Aus der Vermögensmasse speiste sich der Religionsfonds, so dass sämtliche Erträge und Ausgaben verzeichnet und über deren Weiterverwendung entschieden werden musste, da der Diözesanklerus in Galizien bezahlt und zwangsemeritierte Ordensgeistliche entschädigt werden mussten. Andererseits wurden anstelle der Klosterinstitute neue Schulen und karitative Einrichtungen errichtet. In den ersten Jahren nach den Enteignungen musste die Hofkanzlei die Entscheidung treffen, welche Ordenszweige aufgelöst, welche einzelne Klöster geschlossen und welche Geistlichen als Diözesankleriker neu angestellt werden sollten. Alleine die Frage, in welches konkrete Ordenshaus die Angehörigen eines Ordenszweiges übersiedelt werden mussten, damit die übrigen Häuser geschlossen, zweckentfremdet oder an andere Ordensinstitute übergeben werden konnten, hat sich über Jahre gezogen und einen großen Berg an Korrespondenz hinterlassen. Zudem konnte der gigantische Umbau des religiösen und karitativen Wesens nach den josephinischen Aufhebungen vor Ort nicht alleine vom Galizischen Landesgubernium bewältigt werden. Bis 1849 hinein waren die zentralen Wiener Hofbehörden damit beschäftigt, diese Prozesse zu überwachen, Entscheidungen zu fällen und diese in Form von Dekreten an galizische Landesstellen zu übermitteln. Damit zeigt dieser Archivalienbestand nicht nur eindrucksvoll auf, welche Maßnahmen in Galizien getroffen und wie diese durchgeführt wurden, sondern auf welchen Wegen diese Entscheidungsprozesse in der Wiener Staatsverwaltung zustande gekommen sind.

Bei den Sitzungen der Hofkanzlei wurde ein meist knapp gehaltenes Sitzungsprotokoll niedergeschrieben. Oft enthielt es ein Dekret an das Galizische Landesgubernium mit einer Entscheidungsverfügung in einer bestimmten Angelegenheit. Die Kopie des Dekretes wurde an das Protokoll angehängt und in den Akten archiviert. Das Dekret war sehr kurzgehalten. Oft konnte es nur wenige Sätze enthalten. Weniger häufig kam vor, dass es mehrere Seiten umfasste. Zu den Akten der Hofkanzlei wurden ferner weitere Schriftstücke beigelegt, die in der besagten Angelegenheit entweder von anderen Wiener Hofstellen, vom Galizischen Landesgubernium, oder seltener, von anderen galizischen Landesstellen angefertigt waren. In selteneren Fällen wurden auch schriftliche Gesuche von Adeligen oder Geistlichen aus Galizien beigelegt. Die intensivste Korrespondenz führte die Hofkanzlei mit der Stiftungshofbuchhaltung und mit dem Galizischen Landesgubernium. Weitere Wiener Hofstellen waren die Hofkammer, Studienhofkommission und die ihr in Galizien untergeordnete Filialkommission (und vor der Zusammenlegung auch die Stiftungshofkommission), allgemeine Hofbaudirektion, Hofdirektion, Hof- und Niederösterreichische Kammerprokuratur, Hofbuchhaltung politischer Fonds, das Sanitäts-Departement, die Galizische Domänenadministration oder weitere Ämter. In der Regel sind es Schriftstücke, welche direkt an die Hofkanzlei oder Stiftungshofbuchhaltung adressiert sind, seltener handelt es sich hierbei um Schriftstücke an andere Behörden. Die Ausführungsdekrete an das Galizische Landesgubernium wurden manchmal auch direkt von der Stiftungshofbuchhaltung ausgestellt und in den Akten der Hofkanzlei deponiert. Das Galizische Landes-gubernium wiederum versendete Schriftstücke und längere Berichte direkt an die Hofkanzlei, die Stiftungshofbuchhaltung oder direkt an den Kaiser. Dabei handelt es sich um Berichte in bestimmten Angelegenheiten, Antworten auf gestellte Anfragen seitens der Hofkanzlei oder der Stiftungshofbuchhaltung, Vermögensinventare oder Personalverzeichnisse aus einzelnen Klöstern. In einzelnen Fällen fügte das Gubernium Schriftstücke von anderen galizischen Ämtern, wie Kreisämtern oder städtischen Magistraten, vom Lemberger Fiskalamt, von der Galizischen Provinzial- und Hofbuchhalterei, von der Geistlichkeit oder Berichte von der Galizischen Geistlichen Filialkommission. Die Hofkanzlei bekam regelmäßig eine „Äußerung“ von der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur, in der diese Vorschläge zu konkreten Fiskalfragen machte. „Äußerungen“ übersandte auch die Hofbuchhaltung politischer Fonds.

Nachdem die Mitglieder der Hofkanzlei alle Schriftstücke eingesehen und alles besprochen hatten, verfassten sie ein Sitzungsprotokoll für die Akten und setzten Schriftstücke an die entsprechenden Ämter und Behörden auf. Da der Kaiser bei den Sitzungen der Hofkanzlei persönlich nicht teilnahm, musste er über die besprochenen Angelegenheiten und über die getroffenen Entscheidungen minutiös informiert werden. Nach jeder Sitzung verfasste die Hofkanzlei einen Bericht, der in typisch höfischer Unterwürfigkeit mit „Allerunterthänigster Vortrag der allertreugehorsamsten Hofkanzley” tituliert war. Diese „Vorträge“ an den Kaiser sind bisweilen die wertvollsten Aktenstücke, weil sie die Materie am umfassendsten und am detailliertesten beleuchten. In einzelnen Fällen können sie mehrere Dutzend Seiten lang sein.

Im unmittelbaren Umfeld der Klosteraufhebungen, in den 1780er Jahren, wurden auch Kopien von Dekreten angefügt, die auf Schmierpapier angefertigt wurden und äußerst knapp die Entscheidung bekanntgaben, ob bzw. welches Kloster aufgehoben wurde oder bestehen bleiben konnte. Im letztgenannten Fall wurde auch die Entscheidung bekanntgegeben, wie viele Ordensangehörige unter welchen Umständen im jeweiligen Kloster verbleiben durften bzw. um wie viele „Individuen“ eine Einrichtung reduziert werden musste, oder ob ein Institut neue Kleriker aufnehmen durfte. In Einzelfällen wurde das allerhöchste Handbillet des Kaisers beigelegt, in dem er eine Entscheidung über das Schicksal eines konkreten Ordenshauses fällte.

Die einzelnen Kartons sind systematisch geordnet. Sie enthalten mehrere Akten, die in Form von zusammengefalteten Papierbögen erstellt wurden und einzelne Dokumente beinhalten. Darunter können einzelne Dokumente, wie etwa kurze Aufhebungsdekrete, fallen. Meistens ist es eine größere Aktensammlung, die einen bestimmten Ordenszweig oder ein konkretes Kloster betrifft und die für den Zeitraum zwischen der Aufhebung und spätestens 1849 angelegt wurde. Eine häufig vorkommende, und somit „typische“ Aktensammlung zu einer bestimmten kirchlichen Einrichtung besteht beispielsweise aus einem Sitzungsprotokoll der Hofkanzlei / des Geistlichen Departements mit oder ohne Dekret an das Galizische Landesgubernium, dem „allerunterthänigsten Vortrag“ (Bericht an den Kaiser), Berichten, die zwischen der Hofkanzlei, dem Galizischen Landesgubernium und der Stiftungshofbuchhaltung ausgetauscht wurden, „Äußerungen“ der Kammerprokuratur und eventuell diverse Anhänge wie Inventare oder weitere Schriftstücke. Die Angabe über die Seitenzahlen zum jeweiligen Dokument, die in diesem Verzeichnis zu finden ist, soll über den Umfang der Akten Orientierung geben.

Im Katalog fehlen einige Aktengruppen. Diese fehlenden Dokumente sind bei diesem Verzeichnis und in den angehängten Tabellen berücksichtigt worden. Auch fehlerhaft angegebene Orte sind korrigiert worden. Der Einfachheit halber wurden alle Orte in der polnischen Form angegeben. Auf die heutige ukrainische latinisierte Form wird verzichtet. Im Anhang findet sich zur besseren Übersicht ein deutsch-polnisches Ortsverzeichnis. Hierbei ist anzumerken, dass die deutsche Namensgebung in der zur damaligen Zeit gebräuchlichen Form (vor 1849) angegeben wird. Nach der Gründung des Kronlandes Galizien wurden bei zahlreichen Orten lediglich die Diakritika (Sonderzeichen) weggelassen, die Eindeutschung erfolgte erst viel später, was hier nicht berücksichtigt wird. So wird die Stadt Przemyśl als „Przemysl“ und nicht als „Prömsel“ bezeichnet, die Stadt Brzeżany wird unter der Form „Brzezany“ und nicht als „Breschan / Bereschany“ aufgelistet. Dasselbe gilt für die Stadt Czortków („Czortkow“ und nicht „Tschortkau / Tschortkiv“). Wo bereits damals die deutsche Form verwendet wurde, wie etwa bei Krakau, Lemberg oder Neu- / Alt-Sandez, wird diese im Verzeichnis verwendet. Im Anhang wird aber zur besseren Orientierung unter der Rubrik „Ort“ die polnische Form angegeben.

2. Tabellarisches Verzeichnis der Kartons

Tabelle 1. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 882 Nonnen in Mähren und Schlesien / Generalien (1623–1848); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 882). Alte Signatur: Faszikel 645, 646.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 883 Generalien (1782–1826); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 883). Alte Signatur: Faszikel 646.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 884 Generalien (1782–1847); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 884). Alte Signatur: Faszikel 647.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 4. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 885 Stifte in Galizien (nach Orten) (1782–1848); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 885). Alte Signatur: Faszikel 647, 648.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 5. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 886 Stifte in Galizien Klöster in Galizien (nach Orden und Orten) (1744–1834); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 886). Alte Signatur: Faszikel 648, 649.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 6. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 887 Klöster in Galizien (1774–1835); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 887). Alte Signatur: Faszikel 649.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 7. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 888 Klöster in Galizien (1785–1840); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 888). Alte Signatur: Faszikel 649, 650.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 8. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 889 Klöster in Galizien (1783–1843); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 889). Alte Signatur: Faszikel 650.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 9. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 890 Klöster in Galizien (1773–1847); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 890). Alte Signatur: Faszikel 651.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 10. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 891 Klöster in Galizien (1774–1847); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 891). Alte Signatur: Faszikel 651, 652.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 11. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 892 Klöster in Galizien (1782–1846); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 892). Alte Signatur: Faszikel 652.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 12. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 893 Klöster in Galizien (1783–1826); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 893). Alte Signatur: Faszikel 653.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 13. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 894 Nonnen in Galizien (nach Orden und Orten) (1782–1848); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 894). Alte Signatur: Faszikel 653, 654.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 14. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 895 Nonnen in Galizien (1772–1849); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 895). Alte Signatur: Faszikel 654.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 15. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 896 Nonnen in Galizien (1782–1846); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 896). Alte Signatur: Faszikel 655.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 16. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 897 Nonnen in Galizien (1782–1849); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 897). Alte Signatur: Faszikel 655, 656.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 17. Österreichisches Staatsarchiv in Wien, Allgemeines Verwaltungsarchiv, Unterricht und Kultus, Alter Kultus, Katholischer Kultus, Akten, 898 Nonnen in Galizien (1782–1870); (Sign.: AT-OeStA/AVA Kultus AK Katholisch 898). Alte Signatur: Faszikel 656.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Inhalt der Kartons

3.1 Karton 882

Mit dem vorliegenden Karton wird ein fließender Übergang in zwei unterschiedlichen regionalen Bestandsgruppen geschaffen: Zum einen wird die Gruppe „Mähren und Schlesien“ abgeschlossen, zum anderen die Nachbarregion Galizien erschlossen. Folglich beinhaltet dieser Karton diverse, gemischte Dokumente, die sich auf beide Regionen beziehen.

Der Karton besteht aus drei Teilen. Die ersten beiden Teile umfassen Akten über die Klarissen („Klarisser Nonnen“) in Mähren (Znaim) und Schlesien (Troppau). Zum Troppauer Kloster ist das Dekret an das mährische Gubernium vom 12. Jänner 1782 (nach Vortrag am 17. Dezember 1781) mit der Bestimmung über die Aufhebung dieses Klosters beigelegt worden.

Der letzte und mengenmäßig überwiegende Teil bezieht sich auf allgemeine Akten betreffend Galizien und ist mit „Generalien A (I)“ überschrieben.

Ursprünglich wird der mährisch-schlesische Teil größer gewesen sein, wie eine maschinell erstellte Auflistung vom 27. Juni 1938 zeigt. Unter der Überschrift „Fasz. 645. Kultusarchiv“ werden folgende Akte zu Ordensgemeinschaften aufgelistet:

- Elisabethinerinnen zu Teschen: 35 Positionen = ca. 350 Blatt
- Klarisserinnen in Teschen: 1 Position = 5 Blatt
- Zisterzienserinnen zu Trebnitz: 8 Positionen (Blattmenge nicht angegeben)
- Zisterzienserinnen zu Tischnowitz: 17 Positionen = ca. 110 Blatt
- Klarissinnen zu Troppau: 12 Positionen = 91 Blatt
- Klarisserinnen zu Znaim: 15 Positionen = 110 Blatt

Der größte Teil dieses Kartons besteht aus allgemeinen Akten mit galizischer Provenienz. Sie umfassen Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei und an weitere Wiener Hofstellen sowie weitere Berichte von einzelnen Behörden und Schriftwechsel zwischen den einzelnen Behörden oder von Einzelpersonen an diverse Behörden geordnet nach Jahrgängen. Insgesamt sind es mehrere Hundert Dokumentenseiten. Diese Ordnungsstruktur zieht sich in den weiteren Kartons (bis 884) fort.

Darunter befinden sich Vermögens- und Finanzaufstellungen („Ausweise“) der aufgehobenen galizischen Mendikantenorden, Berichte der Behörden und Berichte („Vorträge“) der Hofkanzlei an Kaiser Ferdinand I. aus den Jahren 1843-47 (ca. 70 Seiten).

Etwa die Hälfte der Akten besteht aus dem Bericht („alleruntertänigsten Vortrag“) der Hofkanzlei an Kaiser Franz II. vom 12. April 1802 (ca. 250 Seiten). Dieser umfasst detaillierte Gutachten zu diversen Klöstern, die im Fließtext teilweise nach Diözesen und Kreisen geordnet sind, ferner ein Handbillet des Kaisers an den Vizekanzler der galizischen Hofkanzlei in Wien, Franz Xaver Graf von Woyna, in dem der Kaiser auf ein Schreiben der Bischöfe „über den gegenwärtigen Mangel und Vorfall des Säkular- und Regularklerus“ eingeht. Weitere Akten beziehen sich auf die Gebäudesubstanz der aufgehobenen Klöster, die Funktionsweise von Seminaren und andere organisatorisch-finanzielle Angelegenheiten.

Der restliche Teil der Akten besteht aus behördlichen Berichten und Dokumentationen, die im Zeitraum von 1816 bis 1847 nach Jahrgängen geordnet sind.

3.2 Karton 883

Der vorliegende Karton besteht aus fünf Teilen. Da es sich bei diesem vollen Aktenkarton meist um allgemeine Einzelakte handelt, wird ihr Inhalt kurz zusammengefasst. Dokumente mit allgemeinem Charakter, in denen diverse Ordenshäuser im Fließtext zusammenfassend behandelt werden (Sitzungsprotokolle der Hofkanzlei, ausführliche Berichte des Galizischen Landesguberniums oder der Hofkanzlei an den Kaiser), werden lediglich übersichtshalber aufgelistet, wobei der Inhalt nicht beschrieben wird. Zwecks besserer Übersicht werden die Akten chronologisch aufgelistet.

Teil 1 (883 1): Generalien A (II)

- Zirkular vom 14. September 1782 über das Verbot der Aufnahme von Novizen (1 S.)
- Zirkular vom 16. August 1783 über die Klosterregulierung. Diese müsse zugleich mit der Pfarreinrichtung für sich gehen. Daher werden darin auch die Grundsätze vorgeschrieben, nach denen die Beibehaltung oder Aufhebung der Klöster und Stifte angetragen wurden und die Zahl der Geistlichen in den verbleibenden Einrichtungen festgesetzt werden sollte. Des Weiteren wurde bestimmt, dass die geräumigen Klostergebäude auch zur Unterbringung alter und gebrechlicher Seelsorger verwendet werden sollten (1 S.)
- Zirkular vom 20. August 1783 an alle Landesstellen, dass die Ordensklöster keine Novizen und Studenten aufnehmen durften (1. S)
- Zirkular vom 9. Februar 1784 an alle Landesstellen über die seelsorgerische Weiternutzung der Chor- und Kollegiatstifte und die Umwidmung deren Pfründe („Praebendarien“ und „Praesentiarien“) zur Finanzierung („beneficia“) der neuen Pfarren (1 s.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 22. Mai 1784 über die Aufhebung: Die Klöster und Stifte, zu denen einige Pfarren inkorporiert sind, sollen aufgehoben werden. Diese Pfarren seien mit solchen Individuen zu besetzen, welche bei den im Jahr 1782 vorgenommenen Prüfung gute Zeugnisse erhalten haben (1 S.)
- Vermerke der Hofkanzlei in diversen Angelegenheiten, 1784 (9 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 7. Jänner 1785, kraft dessen die verbleibenden Klöster in und bei der Stadt Lemberg ihr Vermögen weiterhin wie bisher selbst verwalten durften. Allerdings mussten die Geistlichen bis auf die bestimmte Zahl vermindert und zur Aushilfe in der Seelsorge verwendet werden. Die überzählig alten und gebrechlichen Geistlichen durften in ihren Klöstern belassen und zu anderen, ihren Kräften angemessenen Verrichtungen gebraucht werden (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1785. Die Dokumente behandeln unterschiedliche Klöster, u.a. den Prior der Pauliner in Stara Wieś, Hyacinth (Jacek) Wyszyński (insg. 15 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 20. März 1786: Die Kollegiatstifte, die bereits mit Pfarren verbunden worden waren, durften in ihrem vormaligen Stand verbleiben, lediglich mussten die überflüssigen Präbendarien „bey Gelegenheit“ vermindert werden. Jene Kollegiatstifte, deren Kanoniker keine Seelsorge ausübten, seien als „beneficia simplicia“ (einfache Einkommen) zu betrachten. Die Kanoniker oder Präbendare seien, solange sie leben oder Kuratspfründe bekommen, gemäß den Benefizien zu belassen, allerdings seien diese Pfründe einzuziehen (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 23. April 1786 betreffend die Aufhebung der Kollegiatstifte und ihrer Verwendung zur Seelsorge, in Anlehnung an die am 20. März 1786 erlassene Verordnung (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, April 1786 (S. 5)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (allgemeine Angelegenheiten), 1786 (6 S.)
- Zirkular vom 27. Mai 1786. Darin wird verordnet, dass in jenen Stiften, in denen der Prälat starb oder sein Amt nicht mehr ausüben konnte, ein Abbé Comendataire (Kommendatarabt) einzusetzen sei, dessen Kompetenzen, Pflichten und die Besoldungshöhe genau geregelt werden sollte. Diese Äbte durften anstelle der Prälaten unter die Landstände eintreten. Zugleich sei die vorzunehmende Zahl der Prioren zu beobachten (1 S.)
- Zirkular an sämtliche Landesstellen vom 20. Jänner 1787 bezüglich der Abführung der Einkünfte der Stifte an den Religionsfonds (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 26. Jänner 1787, dass die vorgeschlagene Säkularisierung der örtlichen Klöster und deren Umwidmung nicht genehmigt wird (1 S.)
- Zirkular an sämtliche Landesstellen vom 12. Februar 1787 mit der Bestimmung, dass den Prioren der Stifte, in denen Kommendataräbte angestellt waren, eine jährliche Besoldung i.H.v. 200 fl bewilligt wurde (1 S.)
- Zirkular an sämtliche Landesstellen vom 7. März 1787 mit der Bestimmung, dass die in Städten befindlichen Häuser der Ordensgemeinschaften verwirtet oder veräußert werden sollten (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei und Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1787 (insg. 11 S.)
- Zirkular an sämtliche Landesstellen vom 6. April 1787 mit der Bestimmung, dass der Überfluss von den Einkünften der bestehenden Stifte und Klöster an den Religionsfonds abgeführt werden sollte (1 S.)
- Zirkular an das Galizische Landesgubernium vom 10. April 1787 mit der Bestimmung, dass alle in Städten befindliche Häuser der Klöster und Stifte verwirtet oder verkauft, die Zinsungen und Hausschillinge jedoch belassen werden sollten (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Ankündigung, dass ein Verzeichnis von jenen Klöstern übersendet werde, die zur seelsorgerischen Aushilfe beibehalten werden sollten. Gleichzeitig wurde bestimmt, dass in diesen verbleibenden Stiften und Klöstern die Geistlichen auf eine gewisse Zahl herabzusetzen seien, wobei die alten und gebrechlichen Kleriker nicht mitgerechnet, sondern als überzählig angesehen und ihre Plätze seien nicht mehr versetzt werden sollten. Im Falle des Ablebens eines festgesetzten Geistlichen durfte nur dann ein Kandidat aufgenommen werden, wenn von den aufzuhebenden Klöstern desselben Ordens kein Geistlicher vorhanden war, der nicht schon eine Bestimmung erhalten hätte. Die Orden, die Pfarren zu betreuen hatten, mussten die Pfarrstellen mit ihren eigenen Geistlichen besetzen (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 10. Mai 1787. Darin wurde der Antrag des Guberniums genehmigt, dass die finanziellen Mittel der bestehenden vermögenden Ordensgemeinschaften für den Unterhalt ihrer Geistlichen belassen werden durften (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 15. Mai 1787. Darin wird die Entscheidung des Kaisers mitgeteilt, dass die Franziskaner-Reformaten zu Lemberg, denen das aufgelassene Kloster der unbeschuhten Karmeliten in derselben Stadt überlassen wurde, dort verbleiben durften (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 15. Mai 1787 mit der Bestimmung über den Verkauf von Häusern der aufgelassenen Ordensgemeinschaften (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 8. September 1787 mit der Ankündigung, dass ein Verzeichnis der Basilianerklöster, die zur seelsorgerischen Aushilfe beibehalten werden durften, übersendet werde (das Verzeichnis liegt in den Akten nicht bei); (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 13. Februar 1788 mit der Anordnung, dass den Vorstehern der Stifte und Klöster sowie den Kommendataräbten, welche eigene oder fremde Güter verwalteten, aufgetragen werden sollte, die verlangten Bilanzaufstellungen („Ausweise“) über Einnahmen und Ausgaben sowie den Überfluss vom ausgefallenen Ausgabenabschlag einzureichen und die erforderlichen Gelder abzuführen. Im Falle einer Nichtbefolgung wurde angedroht, dass staatliche Kommissare zur Erwirkung dieses Auftrages abgeordnet werden würden (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 6. April 1788 mit der Bestimmung, dass die bestehenden Klöster und Stifte ihre Güter und Einkünfte in der bisherigen Art auch zukünftig verwalten durften und nur den erforderlichen Überschuss an den Religionsfonds abzuführen hatten. Es wurde weiterhin angeordnet, die mangelnden Inventare und Präliminareinträge zwecks Bestimmung des Überflusses nachgetragen werden sollten (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 2. Juni 1788 mit der Bestimmung, dass mit den Vorstehern der Klöster und Stifte eine Übereinkunft zwecks Abführung des Überflusses von den Einkünften und der geistlichen Aushilfssteuer an den Religionsfonds getroffen werden solle (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 10. Oktober 1788 mit dem Verbot an alle Stifte und Klöster, ausgefallene geistliche Personalstellen durch den Diözesanklerus aus den Generalseminaren neu zu besetzen. Die Häuser durften die Leerstellen lediglich durch Schüler der Philosophie ausgleichen und mussten dafür für deren Unterhaltung in den Generalseminaren sorgen (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei samt Zirkular (allgemeine Angelegenheiten), 1789 (insg. 14 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 27. April 1790 mit dem Beschluss, Stifte und Klöster wegen ihres Unvermögens an der Entrichtung der Überflussgelder loszuzählen (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1791 (insg. 11 S.)
- Gedrucktes Zirkular des Kaisers Franz II. vom 1. Mai 1797 mit der Festsetzung der Altersuntergrenze (24 Jahre) für Priesterweihen und Ablegung der Profess bei Ordensangehörigen
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“), Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Vermerk (allgemeine Angelegenheiten), 1808 (insg. 40 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, extractus protocolli (Protokollauszug) der Hofkommission betreffend das geistliche Vermögen, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser (allgemeine Angelegenheiten), 1810 (insg. 29 S.)

Teil 2 (883 2):

Generalien B

Laut handschriftlicher Beschreibung auf dem Bogen befassen sich die Akten mit Vorschriften zur Beibehaltung der Nonnenklöster, Verbesserung der Stiftssubstanz, Verwaltung des Stiftsvermögens, Bestimmung der numeri fixi, Behandlung der Novizinnen und nützlichere Anwendung einstiger Klöster zur Krankenpflege oder zum Unterricht der weiblichen Jugend.

Die Akten befassen sich allgemein mit dem Vermögen der Nonnenklöster und -Stifte. Sie behandeln folgende Orden: Basilianerinnen, Benediktinerinnen (römischer und armenischer Ritus), Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament, Erlöserorden (Birgittenorden), Dominikanerinnen, Augustiner-Chorfrauen, Elisabethinnen, Franziskanerinnen, Vinzentinerinnen (Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul) und Ursulinen sowie folgende Orte: Lemberg, Jaworów, Słowita, Przemyśl, Sandomierz, Zwierzyniec, Przeworsk, Rozdół, Zagwóźdź, Zaleszczyki, Rozhurcze, Smolnica, Sambor, Staniątki, Tarnów, Myślenice, Rzeszów, Dukla, Złoczów, Dobromyśl, Halicz, Zamość. Orte, die in detaillierteren Fließtext-Berichten genannt werden, werden hier nicht aufgelistet. Daher erhebt diese Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

- Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“) über allgemeine Angelegenheiten, u.a. über die festzusetzende Anzahl der Ordensschwestern in einzelnen Klöstern, 1782 (insg. 17 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser samt Consignation (Aufstellung des Vermögensstandes weiblicher Klöster des römisch-katholischen, griechisch-katholischen und armenischen Ritus gegliedert nach Klöstern), 1782 (insg. 16 S.)
- Diverse Behördenvermerke, 1782 (insg. 5 S.)
- Protokollauszug der Hofkammer vom 27. Juni 1782 betreffend aufgehobene Nonnenklöster der Ursulinen und Elisabethinnen. Es wurde verfügt, dass das eingezogene Vermögen nicht wieder zurückgestellt werden sollte, sondern dass den Ordensschwestern angemessene Dotationsbeiträge verliehen werden sollten (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 13. Februar 1783 in Bezug auf den Austritt von Ordensschwestern aus den Nonnenklöstern zu Zamość, die Regelung bzgl. der Morgengabe für die Schwestern (1500 fl) und die Bestimmung der numeri fixi für den Personalstand, womit Neuaufnahmen von Ordensschwestern verhindert werden sollten (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 13. Februar 1783 betreffend die Neuaufnahmen von Kandidatinnen in die Klöster und die Zusammenziehung kleinerer Klöster in die größeren Häuser (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 20. Mai 1784 mit der Bestimmung, in allen Nonnenklöstern solle eine gewisse Zahl der Personen fortgesetzt werden, welche durch Aufnahme neuer Kandidatinnen nicht vermehrt werden dürfe (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Resolution (allgemeine Angelegenheiten), 1784 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („extractus protocolli“) der Hofkommission (allgemeine Angelegenheiten), 1784 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das Galizische Landesgubernium (allgemeine Angelegenheiten), 1784 (2 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 21. August 1785 betreffend Klöster in Sambor (1 S.)
- Zirkular vom 12. Februar 1786 mit der Bestimmung, dass in den zur Erziehung der Jugend oder Krankenpflege bestimmten Nonnenklöstern künftig nur erziehungsfähige Mädchen unter 20 Jahren verbleiben durften (1 S.)
- Gedrucktes Rundschreiben („Nachricht“) des Galizischen Landesguberniums vom 17. Mai 1787 betreffend nicht aufgehobene Nonnenklöster der Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament. Für diese Klöster wurde die Erlaubnis ausgesprochen, neue Novizinnen aufzunehmen, da die Nonnen weibliche Jugend unterrichteten und somit als nützlich angesehen wurden
- Zirkular an sämtliche Landesstellen vom 17. November 1790 mit der Ankündigung, dass der Kaiser auf Anordnung vom 12. Februar 1786 anbefohlen habe, keine Mädchen unter 20 Jahren in Frauenorden aufzunehmen (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“) in allgemeinen Angelegenheiten, 1806 (insg. 19 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“) in allgemeinen Angelegenheiten, 1807 (insg. 6 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1813 (insg. 15 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“) in allgemeinen Angelegenheiten, 1821 (insg. 14 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1826 (insg. 11 S.)

Teil 3 (883 3): Generalien C

Laut handschriftlicher Beschreibung auf dem Bogen befassen sich die Akten mit der Errichtung und Unterhaltung der Versammlungshäuser für Nonnen aufgehobener Klöster.

- Zirkular an alle Landesstellen vom 12. Jänner 1782 mit der Erlaubnis, dass Nonnen aus aufgehobenen Klöstern in einem anderen Ordenshaus desselben Zweiges gemeinschaftlich leben durften. Ihnen musste jedoch eine eigene Lebensordnung vorgeschrieben und ein geistlicher Vorgesetzter, für welchen ein Jahresgehalt von 600 fl bewilligt wurde, beigegeben werden (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 16. November 1782 betreffend Unterbringung der Nonnen der aufgehobenen Klöster, die sich in Versammlungshäusern begeben haben, als auch jenen, die in andere noch bestehende Klöster eingetreten sind (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 23. November 1782 mit der Bestimmung, dass die Versammlungshäuser für die Nonnen der aufgehobenen Klöster binnen sechs Wochen hergestellt werden sein sollten. Darüber hinaus sollen die Nonnen von den Landesstellen finanziell bezuschusst werden (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 23. Jänner 1783 betreffend Zahlungen für die Nonnen in den Versammlungshäusern aus dem Religionsfonds (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 14. April 1783 betreffend Nachweis von Quittungen für die in den neuen Versammlungshäusern befindlichen Nonnen (1 S.)

Teil 4 (883 4): Generalien F

(Generalien D und E fehlen).

Laut handschriftlicher Beschreibung auf dem Bogen befassen sich die Akten mit Vorschriften wegen Einleitung der Klosteraufhebungsmaßnahmen, Abschaffung der Kommissarien, Publizierung der Aufhebung, Erklärung der Ex-Mönche und Ex-Nonnen bzgl. ihrer künftigen Lebensart, Bestimmung über den Austritt oder Räumung der Klöster, Überlassung der Güter der ehem. Ordensleute, Erstellung der Inventarien über das Klostervermögen, Verteilung der ehem. Ordensleute in andere Klöster ihres Ordens.

Die Akten befassen sich u.a. mit folgenden Orden: Basilianer / Basilianerinnen, Reformaten, Klarissen, Kartäusern, Kamaldulensern und diversen Bettelorden. Unter anderem werden folgende Ortschaften behandelt: Borek Stary, Dobromil, Dukla, Dzików, Jarosław, Jezupol, Kalwaria, Kęty, Krosno, Leszniów, Łańcut, Olesko, Oświęcim, Pilzno, Przemyśl, Przeworsk, Rawa, Rozwadów, Rzeszów, Sambor, Sanok, Sądowa Wisznia, Tarnów, Trzciana, Tyśmienica, Wielkie Oczy, Zagórz, Zakliczyn, Zamość, Zebrzydowice, Złoczów.

Orte, die in detaillierteren Fließtext-Berichten genannt werden, werden hier nicht aufgelistet. Daher erhebt diese Auflistung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (allgemeine Angelegenheiten), 1782 (2 S.)
- Zirkular an sämtliche Landesstellen vom 12. Jänner 1782 betreffend Bestimmungen zur Aufhebung der Klöster und Verfassung von Inventarien (1 S.)
- Zirkular an sämtliche Landesstellen vom 18. Jänner 1782 mit der Vorschrift, die Klosteraufhebungen zu protokollieren und Verzeichnisse über das Klostervermögen der Hofkammer beizufügen (1 S.)
- Behördlicher Vermerk vom 19. Jänner 1782 (1 S.)
- Zirkular an sämtliche Landesstellen vom 29. Jänner 1782 (1 S.)
- Zirkular an sämtliche Landesstellen vom 1. Februar 1782 mit Bestimmungen über Klosteraufhebungen (1 S.)
- Zirkular vom 5. März 1782 betreffend die Häuser der Kartäuser und Kamaldulenser (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Aufstellung („Consignation“) der Nonnenklöster in Galizien, 1782 (insg. 13 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Protokollauszug der Hofkanzlei, Protokollauszug der Hofkammer in allgemeinen Angelegenheiten, 1782 (insg. 10 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 12. Juli 1782 in Bezug auf den Umgang mit den Nonnen nach der Klosteraufhebung (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 2. August 1782 mit der Bestimmung, den Nonnen aus aufgehobenen Klöstern ohne ein eigenes Gehalt ein Kopfgeld i.H.v. 30 Kronen auszuzahlen und nach fünf Monaten in ein Versammlungshaus zu überführen (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 26. August 1782 mit der Bestimmung, dass den Novizinnen aufgehobener Nonnenklöster von ihnen den Klöstern zugebrachtes Vermögen von ihren Oberinnen nichts abgerechnet, sondern zur Gänze zurückgezahlt werden sollte (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 6. September 1782 mit der Bestimmung, dass Nonnen aus aufgehobenen Klöstern, die von ihren Gelübden befreit wurden, ihr Ordensgewand ablegen und weltliche Tracht anziehen sollten (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 23. September 1782 mit der Ankündigung, dass die Landesstellen ein Formular zugeschickt bekämen, auf welchem die Inventare der künftig aufzuhebenden Klöster angefertigt werden sollten (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1783 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht der galizischen Geistlichen Filialkommission an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1783 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht der galizischen Geistlichen Filialkommission an den Kaiser, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1783 (insg. 13 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 6. März 1784 mit der Anweisung, dass bei der sich künftig ergebenden Aufhebung eines Klosters unverzüglich ein Inventar anzufertigen sei und nach erhobenem Vermögensstand angezeigt werden müsse, wieviel nach Abzug der den Geistlichen gebührenden Pensionen von dem ganzen Vermögen übrigbleibe, damit die Pensionen gleich von dem Tage der Nachricht angerechnet werden könnten. Sollte jedoch das vorhandene Vermögen nicht hinreichend sein, um Pensionen daraus auszuzahlen, sollte berechnet werden, wieviel von dem ganzen Vermögen für jedes Individuum an Pension ausfallen würde (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 7. Jänner 1785 mit der Anweisung, dass die anbefohlene Aufhebung oder Konzentrierung der Klöster in und bei der Stadt Lemberg nach und nach zu geschehen sei. Die Inventare über den Vermögensstand dieser Klöster sollten jedoch ehestens angefertigt werden, damit der Unterhalt für die betroffenen Geistlichen bestimmt werden könnte. Die verbleibenden Klöster dürften ihr Vermögen weiterhin selbst verwalten, die Zahl der Geistlichen müsste jedoch auf den bestimmten Numerus Fixus herabgesetzt und die Geistlichen müssten zur Aushilfe in der Seelsorge verwendet werden. Die überzählig alten und gebrechlichen Geistlichen dürften jedoch in ihrem Kloster verbleiben und die ihren Kräften angemessene Verrichtung besorgen (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Ankündigung, dass dem Gubernium ein Verzeichnis von den aufzuhebenden und noch beizubehaltenden Klöstern und Stiften mit dem Auftrag übersendet werde, dass die verbleibenden Häuser ihre Pfarren mit ihren Geistlichen besetzen sollten. Die Geistlichen müssten in allen Klöstern und Stiften auf eine gewisse Zahl herabgesetzt werden, die alten und gebrechlichen Kleriker würden als überzählig eingestuft werden, so dass deren Stellen nicht mehr nachbesetzt werden durften. Sollte jedoch ein Geistlicher von der fortgesetzten Zahl durch Fortfall oder Anstellung abgehen, so dürfe dann ein Kandidat dafür aufgenommen werden, wenn schon alle Geistlichen von den entbehrlichen Klöstern desselben Ordens untergebracht worden seien. Den Bettelmönchen dürfe die Sammlung nur in bestimmten Fällen gestattet werden und die Geistlichen der entbehrlichen Klöster sollten als Seelsorger angestellt werden. Daher seien die Klöster nicht auf einmal, sondern nach und nach aufzuheben, sobald sich eine Gelegenheit zur Unterbringung der Geistlichen zeige. Die Stifte könnten hingegen alsogleich aufgehoben werden. Von den Klöstern seien aber nur jene am besten zur Aufhebung geeignet, die entweder wenige Geistliche zählen oder ihre Gebäude zu öffentlichen Staatsanstalten vorzüglich notwendig seien (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 1. März 1787 mit der Genehmigung des Antrags auf die Verweigerung von Unterhaltungszahlungen der Landesstellen für bestehende Klöster, welche Individuen aus aufgelassenen Klöstern aufnahmen und deren Vermögen hinlänglich wurde (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 8. September 1787 mit der Ankündigung, dass dem Gubernium das Verzeichnis der Basilianerklöster übersendet werde, die entweder zur Aushilfe in der Seelsorge beibehalten oder aufgehoben werden sollten. Zugleich wurde verordnet, die Reduktion der letztgenannten entsprechend der Vorgehensweise bei Klöstern vom lateinischen Ritus mit dem Nachsatz durchzuführen, dass in Klöstern, die eigene Pfarren versorgten, genügend Geistliche zurückbleiben mussten, um die seelsorgerische Versorgung gewährleisten zu können (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 27. November 1791 in Bezug auf die Anbringung von Anmerkungen in künftig zu erstellenden Inventaren der aufgehobenen Klöster (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1806 (insg. 20 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“) in allgemeinen Angelegenheiten, 1809 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Schreiben aus Lemberg an den Obristen Kanzler, Vermerk (allgemeine Angelegenheiten), 1811/12 (insg. 25 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1812 (8 S.)

Teil 5 (883 5): Generalien H

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“) in allgemeinen Angelegenheiten, 1805 (insg. 4 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Staatsgüter-Veräußerungshofkommission in allgemeinen Angelegenheiten, 1819 (insg. 4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Vermerk in allgemeinen Angelegenheiten, 1823 (insg. 17 S.)

In dieser Akte befindet sich ein Blatt mit der Überschrift: Generalien K. Darin:

- Zirkular an alle Landesstellen vom 27. März 1787 (1 S.)

Ferner befinden sich drei weitere Akten:

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“) in allgemeinen Angelegenheiten, 1807 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Vermerk, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1817 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1819 (insg. 13 S.)

Unter anderem werden hier die Orte Stanisławów und Tyśmienica behandelt.

3.3 Karton 884

Generalien G

Die vorliegende Laufnummer ist ein vollgefüllter Karton mit allgemeinen Akten aus dem Zeitraum 1782-1847. Darin werden behandelt allgemeine Angelegenheiten in Bezug auf die Veräußerung der Güter der Klöster und Stifte, die (teilweise) Übergabe der Güter an neu geschaffene Diözesen und Domkapitel, die Verwaltung der Güter und des Vermögens durch den Religionsfonds, Steuerangelegenheiten (inkl. Robotabolition) bei der Veräußerung von Gütern und Gebäuden an private und geistliche Personen bzw. bei der Umwidmung der Gebäude für staatlich-öffentliche Zwecke oder finanzielle Dotationen für die Ex-Ordensleute. Ein geraumer Teil der Akten befasst sich mit der Übergabe der Gebäude und Güter der aufgehobenen Stifte und Klöster an das Militär, was insbesondere die Städte betrifft. Den Akten liegen Vermögensausweise bei, so dass die Einnahmen und Ausgaben aus der Verwaltung der Güter bzw. die Erträgnisse dokumentiert wurden.50 51 52 53

In den umfangreicheren Berichten, die zwischen den Behörden ausgetauscht wurden, werden im Fließtext Orden und Ortschaften erwähnt, die bei der vorliegenden Auflistung nicht berücksichtigt wurden. Explizit erwähnt werden folgende Orden und Ortschaften:54 55 56

Frauenorden:57

Erlöserorden (Birgittenorden) zu Lemberg, Sambor, Sokal, Nikonkowice und Brzesko, Dominikanerinnen zu Skwarczawa und Kamieniec, Theatinerinnen zu Dublany, Benediktinerinnen zu Sandomierz und Sokal, Prämonstratenserinnen („Norbertinner Nonnenkloster“) zu Krakau

Männerorden:

Dominikaner zu Lemberg, Krakau, Jazłowiec, Potoczek, Sandomierz, Żółkiew, Bełz, Zboiska, Kamieniec, Siedliska und Lublin, Basilianer zu Czortków, Zbaraż, Załuże Małe (zu Zbaraż) und Krakau58, Theatiner zu Lemberg, Pauliner zu Okniany (Kr. Stanisławów), Trinitarier zu Lemberg, Augustiner-Chorherren zu Niskowa, Zisterzienser zu Koprzywnica, Franziskaner in Przemyśl und Lemberg, Karmeliten zu Lemberg, Franziskaner und Minoriten zu Krakau, Lemberg und Stradom, Piaristen zu Krakau und Złoczów, unbeschuhte Karmeliten zu Krakau, Prämonstratenser zu Sącz, Minoriten (Krosno)

Ortschaften:

Bełz, Brzesko, Bukowina, Chełm, Czortków, Dublany, Dukla, Jasło, Jazłowiec, Kamie-niec, Koprzywnica, Krakau, Krosno, Lemberg, Lublin, Mielec, Niskowa, Nowy Sącz, Okniany (Kr. Stanisławów), Potoczek, Podegrodzie, Przemyśl, Sambor, Sandomierz, Siedliska, Sokal, Stanisławów, Stary Sącz, Stradom, Wąchock, Wiśnica (Wisznic), Załuże, Zbaraż, Zboiska, Złoczów, Żółkiew

Die einzelnen Akte umfassen folgende Positionen:

- Zirkular an alle Landesstellen vom 19. Jänner 1782 mit der Anordnung, alle beweglichen und unbeweglichen Güter der aufzuhebenden Klöster für den Religionsfonds einzuziehen, die Obligationen und Preziosen zu verrechnen und die Realitäten den Administratoren zur Verwaltung zu übergeben (1 S.)
- Behördlicher Vermerk, 1782 (4 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 1. Februar 1782 mit der Anordnung, die Hofkammer in Fällen zu informieren, welche die Verwaltung des Vermögens der aufgehobenen Klöster, die Ein- und Ausgaben oder Rechnungsgeschäfte betreffen (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 12. März 1782 mit der Anordnung des Kaisers, sämtliches Vermögen aus aufgehobenen Klöstern zur Pfarr- und Religionskasse zu widmen (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 26. März 1782 in Bezug auf die Veräußerung der Klostergebäude (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Schreiben des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Protokoll der Hofkommission (allgemeine Angelegenheiten), 1782 (insg. 42 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokoll der Säkularisationskommission („Commissionis Intuitu abolitorum Conventuum“) zu Lemberg in allgemeinen Angelegenheiten, 1782 (insg. 53 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 26. August 1782 in Bezug auf die Veräußerung der Klosterrealitäten wie bei der Behandlung von Ex-Jesuitengütern sowie mit weiteren Anweisungen (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 2. Oktober 1782 mit der Anweisung, die hinfälligen Schätzungen einzureichen, um die Gebäude der aufgehobenen Ordensklöster ehestens veräußern zu können (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 30. Oktober 1782 mit der Anweisung, die Untertanen der aufgehobenen Klöster, die unter fremder Gerichtsbarkeit standen, so auch im Gegenteil jene Untertanen, die sich zwar auf Klosterherrschaften befanden, aber auch deren Obrigkeiten eigentümlich waren, anzuzeigen, um diese Untertanen entweder auszutauschen oder verkaufen zu können (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 7. November 1782 mit der Anweisung, bei der Veräußerung der Klosterrealitäten die diesfalls vorgeschriebenen Dienstregeln genau zu beobachten sowie Schätzungen und Überschläge zu vermerken, woraus sich wahre Erträgnisse ergeben könnten (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 19. Februar 1783 mit der Anweisung, den Gläubigern der aufgehobenen Klöster die liquid erkannte Kapitalien ohne Weiteres hinauszugeben, die übrigen aber an die Gerichtsbehörde zu verweisen (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 21. Februar 1783 mit der Anweisung, bei dem Verkauf eines Gutes von einem aufgehobenen Kloster die darauf haftende Haftsteuer von dem Religionsfonds abzuschreiben (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 1. April 1783 mit der Anweisung, keine Schätzung von Gütern der aufgehobenen Klöster, in welchen noch nebst die Robotabolition mitzuführen war, vorzunehmen (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 22. April 1783 mit der Anweisung, dass die Landesstellen vorab angefragt werden sollten, bevor Reparaturen auf Klostergütern über 200 fl vorgenommen würden (1 S.)
- Behördlicher Vermerk, 1783 (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 29. Jänner 1784 mit der Anweisung, das Präliminarsystem und Erträgnisauflage von den Gütern der aufgehobenen Klöster unverzüglich zu entwerfen und einzusenden (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 31. März 1784. Darin wurde unverzüglich anbefohlen, bei den zu veräußernden Realitäten der aufgehobenen Klöster die Schätzung auf bereits bewährte Weise vorzunehmen (1 S.)
- Zirkular vom 15. Mai 1784 betreffend Versteigerung von Klostersachen (1 S.)
- Zirkular vom 29. Juli 1784 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1784 (insg. 19 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vm 24. August 1784 betreffend die Überlassung der Güter von aufgehobenen Klöstern zugunsten der Bistümer (1 S.)
- Zirkular vom 24. September 1784 betreffend die Überlassung der Güter von aufgehobenen Klöstern zugunsten der neu errichteten Bistümer und Domkapitel sowie Dotation aus dem Religionsfonds (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1784 (2 S.)
- Zirkular vom 5. November 1784 betreffend Unterhaltssachen der Klostergüter und zu erstattende Berichte (1 S.)
- Zirkular vom 11. Jänner 1785 betreffend Erträgnisse aus den Klostergütern, die den Bistümern und Domkapiteln überlassen werden (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1785 (insg. 23 S.)
- Zirkular vom 9. April 1785 mit der Anweisung, dass Geldeinträge bis 100 fl von den Landesstellen nicht eigens in der Berichtserstattung erfasst werden müssten (1 S.)
- Zirkular vom 27. Juni 1785 mit der Anweisung, dass der Ankauf inländischer Klostergüter sowohl den welt- als auch geistlichen Ausländern gestattet werden dürfe (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 9. Juli 1785 mit der Bestimmung, auf welche Art der Wert von den geistlichen Gebäuden, die dem Militär überlassen werden sollten, zu bestimmen sei (1 S.)
- Zirkular an sämtliche Landesstellen vom 27. Oktober 1785 betreffend die Umfunktionierung der aufgelassenen Kirchen- und Klostergebäude zu öffentlichen Gebäuden (1 S.)
- Zirkular vom 10. Jänner 1786 betreffend die Einquartierung des Militärs in den ihm bestimmten Klostergebäuden. Es wurde die Anweisung gegeben, nicht die ganze Mannschaft auf einmal einzuquartieren (1 S.)
- Zirkular vom 21. Jänner 1786 mit der Anweisung, wie die Schätzuung der Klostergüter und -Gebäude zu bestimmen sei (1 S.)
- Zirkular vom 18. Februar 1786 betreffend die Robotabolition auf geistlichen Gütern (1 S.)
- Zirkular vom 19. Februar 1786 mit der Bestimmung, dass die zu öffentlichen Staatsanstalten bestimmten geistlichen Gebäude von allen steuerlichen Lasten befreit werden sollten. Die unter der Verwaltung des Religionsfonds stehenden oder zum Privatgebrauch überlassenen Kirchen- und Klostergebäude sollten zwar zu den obrigkeitlichen Lasten nichts beitragen müssen, sollten jedoch zu den Gemeinschaften verhältnismäßig beitragen (1 S.)
- Zirkular vom 16. März 1786 mit der Bestimmung über die Vorgehensweise bei der Überlassung geistlicher Güter an das Militär, die mit dem Religionsfonds abgestimmt werden sollte (1 S.)
- Zirkular vom 5. April 1786 betreffend die Kameraladministration und den Güterverkauf (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 18. Juni 1786 (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 14. Oktober 1786 (1 S.)
- Dekret vom 26. November 1786 an den galizischen Realadministrator betreffend die Abstimmung mit dem Religionsfonds bei Veräußerung von Realitäten und Berechnung von Einkünften (1 S.)
- Dekret vom 27. November 1786 an den galizischen Realadministrator (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom Dezember 1786 betreffend die Gläubiger von geistlichen Gütern und den Umgang mit geistlichen Gebäuden (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 9. Jänner 1787 betreffend aufgelöste Klöster in Lemberg (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 20. Jänner 1787 mit der Anweisung, wie der Überfluss der Einkünfte zu bestimmen und an den Religionsfonds abzuführen sei (1 S.)
- Zirkular an das Galizische Landesgubernium vom 7. März 1787 betreffend Gebäude von Stiften und Klöstern in Städten (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht der galizischen Domänenadministration und Robotabolizions- höchste Hofkommission in allgemeinen Angelegenheiten, 1787 (insg. 20 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 10. März 1787 mit der Anweisung, wie Berichte zu verfassen seien (1 S.)
- Dekret an die galizische Filialadministration vom 7. August 1787 mit der Anweisung, wie verfahren werden sollte, wenn ein Gut mit allen Realitäten nicht verkauft werden könne (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 3 Berichte des königlichen Kommissars aus Czernowitz an die Hofkanzlei, Schreiben von Herbert Freiherrn von Rathkeal (allgemeine Angelegenheiten), 1787 (insg. ca. 70 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Vermerk, Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“) in allgemeinen Angelegenheiten, 1787 (insg. 40 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Beilagen „für den Haupt Summarium über die Politischen Beschreibungen der Geistlichen Güttern“, darin u.a. „Ausweis der Domainen Administration über verschiedene zur Erkenntnis der unter ihrer Verwaltung stehenden geistlichen Herrschaften, und Güter dienliche Gegenstände“, summarische Anzeige (allgemeine Angelegenheiten), 1787 (insg. über 100 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 4. September 1787 betreffend Güter, auf denen die Fronablösung nicht eingeführt wird (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht („alleruntertänigster Vortrag“) der Staatsgüter- und Frohnablösungs-Hofkommission, Bericht der galizischen Staatsgüteradministration an die Hofkanzlei, 2 Berichte der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (betreffend Staatsgüter und allgemeine Angelegenheiten), 1787 (insg. 65 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei mit einem Vermögensausweis (Realitäten in der Bukowina), Bericht der Staatsgüter- und Frohnablösungs-Hofkommission an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“), 1788 (insg. 27 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 19. August 1789 mit der Bestimmung, dass die Gebäude der aufgehobenen Klöster, welche keinen Nutzen bringen und zu einem Gut gehören, ohne den Wert desselben im Ganzen zu vermindern, veräußert werden sollten (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 22. September 1789 betreffend Zinsen auf Religionsfondsgütern (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 22. September 1789 betreffend geistliche Realitäten (1 S.)
- Protokollauszug der Staatsgüter- und Frohnablösungs-Hofkommission, Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1789 (insg. 4 S.)
- Zirkular vom 7. Oktober 1789 betreffend die Veräußerung der Staatsgüter (1 S.)
- Zirkular an alle Landesstellen vom 27. Oktober 1789 betreffend die Schätzung der Erträgnisse (1 S.)
- Zirkular vom 23. Februar 1790 betreffend die Käufer der Religionsfondsgüter (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 20. April 1790 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („extractus protocolli“) der Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1791 (insg. 4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Vermerk, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser mit Ausweis der Vermögensgüter, 1805 (insg. 22 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Vermerk, 1814 (insg. 4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Präsidialerinnerung, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1814 (insg. 21 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend die Lemberger Klostergebäude, die ans Militär übergeben werden sollten, 1814 (insg. 14 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1817 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Militärdepartements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1819 (insg. 23 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Militärdepartements, Vermerk, 1820 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Militärdepartements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1820 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Militärdepartements, Vermerk, 1821 (insg. 6 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung an die Hofkanzlei, Äußerung der Hof- und Kammerprokuratur, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, 1834 (insg. ca. 60 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1837 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1839 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1840 (insg. 37 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der niederösterreichischen Prokuratur, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Vermerk, 1846 (insg. 22 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Vermögensausweis des Birgittenordens (Erlöserordens) aus den Jahren 1785-1847, 1847 (insg. 6 S.)

3.4 Karton 885

Der voll gefüllte Karton beinhaltet Akte zu einzelnen Klöstern und Stiften. Die Untergliederung in die jeweilige Einheit wird durch einen Papierbogen gewährleistet, der nach dem jeweiligen Stift beschriftet ist und in dem die entsprechenden Dokumente aufbewahrt werden. Der Zeitraum umfasst die Jahre 1782-1848.

Die Dokumente beinhalten allgemeine Korrespondenz zwischen den jeweiligen Wiener Verwaltungsbehörden und den galizischen Landesstellen sowie Berichte an die Ämter bzw. an den Kaiser. Sie umfassen allgemeine administrative, finanzielle und juristische Angelegenheiten, die mit der Aufhebung dieser Klöster und Stifte sowie mit der Verwaltung der Güter und des Vermögens nach der erfolgten Aufhebung im Zusammenhang stehen.

Die Akte werden wie folgt unterteilt:

Teil 1 (885 1): Bobowa: Kollegiatstift

Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 20. März 1786 mit der Bestimmung, dass das Kollegiatstift zu Bobowa, weil es zugleich mit der Pfarre verbunden ist, in dem vormaligen Stand noch weiter verbleiben und die Stelle des Pfarrers im Erledigungsfall von dem Patron auf die vorgeschriebene Art wieder besetzt werden solle (1 S.)

Teil 2 (885 2): Jędrzejów: Zisterzienser

- Dekret der Hofkanzlei vom 19. Oktober 1797 betreffend den Abt (3 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1797 (10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das Galizische Landesgubernium vom 1. Juli 1802 betreffend die Wahl des Abtes (3 S.)
- Bericht der (galizischen) Hofkanzlei an den Kaiser vom 21. Juni 1802 in derselben Angelegenheit (7 S.)

Teil 3 (885 3): Lemberg (Lwów): Kollegiatstift

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 19. Jänner 1785 betreffend den als Kanzler angestellten Ex-Jesuiten Pisarsky (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 29. Oktober 1786 mit der Bestimmung, dass das Vermögen des Kollegiatstiftes und der Kirche nicht eingezogen werden sollte (1 S.)

Teil 4 (885 4): Leżajsk, Przeworsk: Chorherrenstift zum Hl. Grabe

- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1782 (2 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1784 (1 S.)
- Beilage zur Sitzung der Hofkanzlei, 1784 (3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1784 (8 S.)
- Schreiben an den Kaiser (auf Latein), 1784 (3 S.)
- 2 Dekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass beide Chorherrenstifte aufgehoben werden sollen (insg. 2 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1798 (5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium samt 2 Beilagen, 1798 (insg. 3 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1847 (S. 2)
- 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1847 (ings. 7 S.)
- 2 Schreiben der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei, 1847 (insg. 7 S.)
- Tabellarische Beilage zum Bericht der Hofkanzlei, 1847 (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1848 (18 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1848 (S. 2)

Teil 5 (885 5): Miechów: Chorherrenstift zum Hl. Grabe

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium betreffend die Klostergebäude und Finanzangelegenheiten, 1805 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, 1816 (4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1816 (7 S.)
- Bericht der Hofkanzlei, 1816 (4 S.)

Teil 6 (885 6): Nowy Sącz: Prämonstratenser

- Note ad acta betreffend die Bitte des Kapitels und Priors der Prämonstratenser in Sandec über die Neuwahl des Prälaten, 1782 (mit der Schreibmaschine gefertigte Abschrift, 1911), (1 S.)
- Note ad acta mit der Information, dass die Hofkammer einen Bericht des Galizischen Landesguberniums über den Kauf des Klostergutes in Sandec durch Fürst Sułkowski übergebe, 1782 (mit der Schreibmaschine gefertigte Abschrift, 1911), (1 S.)
- Protokollauszug („extractus protocolli“) der Hofkanzlei, 1784 (2 S.)
- 2 Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1784 (insg. 3 S.)
- Beilage zum Sitzungsprotokoll der Hofkanzlei, 1784 (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1784 (3 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1784 (3 S.)
- Vermerk der Hofkanzlei an den Kaiser, 1784 (1 S.)
- Behördenvermerk, 1784 (1 S.)
- Schreiben von „consul“ Antonius Fabiani an den Kaiser (auf Latein), 1784 (2 S.)
- Schreiben von Prior Eustachius Słowikowski und weiterer Geistlicher an den Kaiser, 1784 (3 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium betreffend die Verfügung des Klostervermögens, 1787 (1 S.)
- Schreiben des galizisischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend die Übernahme des Klostervermögens, 1787 (3 S.)
- Beilage zum Sitzungsprotokoll der Hofkanzlei, 1787 (3 S.)

Teil 7 (885 7): Stanisławów: Kollegiatstift

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 20. März 1786 mit der Bestimmung, dass das Stift nicht aufgehoben werden sollte, weil es mit der Pfarre verbunden sei (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Landesgubernium, 1790 (1 S.)
- Beilage zum Sitzungsprotokoll der Hofkanzlei, 1790 (4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1790 (5 S.)

Teil 8 (885 8): Szczyrzyc: Zisterzienser

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit der Entscheidung über die Aufhebung des Klosters, 1787 (1 S.)
- 3 Berichte „Relatum zur Sitzung“ der Hofkanzlei, 1794 (insg. 5 S.)
- 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1794 (insg. 5 S.)
- Vermögensausweis „Fassio Proventuum Monasterii et abbiatiae Ciriciensis Ordinis Cisterciens. Anno 1782 consignatorum…“, 1794 (3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1805 (15 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1806 (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1809 (4 S.)
- Protoll zur Sitzung der Studienhofkommission, 1809 (2 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit Dekret, 1809 (3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1813 (3 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1813 (6 S.)
- Schreiben des Galizischen Landesguberniums an die Studienhofkommission, 1821 (4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Studienhofkommission, 1821 (2 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1822 (10 S.)
- Note ad acta, 1824 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1824 (3 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1835 (11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1835 (2 S.)
- Schreiben des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1836 (2 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit Dekret, 1836 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1836 (4 S.)
- 3 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 1839 (insg. 13 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Studienhofkommission, 1839 (insg. 4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Studienhofkommission, 1839 (8 S.)
- Dekret der Hofbuchhaltung, 1839 (2 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1839 (3 S.)
- Note ad acta, 1839 (2 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1840 (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1840 (5 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 1840 (insg. 15 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1840 (5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1843 (2 S.)
- Note ad acta, 1843 (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1844 (15 S.)
- 2 Äußerungen der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, 1845 (insg. 21 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1845 (2 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1845 (6 S.)
- Schreiben der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei, 1845 (2 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1846 (2 S.)
- Schreiben des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1847 (2 S.)
- Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei, 1847 (2 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1847 (6 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1848 (7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1848 (25 S.)

Teil 9 (885 9): Tarnów: Kollegiatstift

- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1784 (14 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1784 (6 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1784 (2 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 7. August 1786 mit der Bestimmung, die Kollegiatkirche soll aufgehoben und die Geistlichen zur Seelsorge bestimmt werden (1 S.)

Teil 10 (885 10): Trzciana: Brüder von der Buße der Märtyrer

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 betreffend die Aufhebung des Stiftes (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1816 (5 S.)
- Relatum zur Sitzung des Geistlichen Departements, 1816 (3 S.)
- 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1817 (5 S.)
- Bericht der Staatshofbuchhaltung in Stiftungssachen an die Hofkanzlei, 1817 (3 S.)
- 2 Berichte „Relatum zur Sitzung“ des Geistlichen Departements an das galizische Landesgubernium, 1817 (insg. 9 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1817 (3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1841 (2 S.)
- Note der Hofkanzlei ad actam, 1841 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofbuchhaltung, 1841 (1 S.)

Teil 11 (885 11): Tyniec, Tuchów: Benediktiner

- 2 Dekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit dem Beschluss, die beiden Benediktinerabteien aufzuheben (insg. 2 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1795 (4 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1795 (1 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1804 (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1804 (22 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1806 (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1806 (3 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei, 1806 (21 S.)
- Schreiben an Fürst Ugarte, 1806 (4 S.)
- 2 Berichte „Relatum zur Sitzung“ der Hofkanzlei, 1807 (insg. 11 S.)
- 3 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1807 (insg. 70 S.)
- Bericht an die Hofkanzlei, 1807 (ca. 130 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1807 (5 S.)
- 4 Berichte „Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei“ an das galizische Landesgubernium, 1808 (insg. 13 S.)
- 4 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1808 (insg. 52 S.)
- Relatum zur Sitzung des geistlichen Departements, 1808 (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1809 (5 S.)
- Schreiben des religiösen Departements an das galizische Landespräsidium, 1809 (2 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei an das galizische Landespräsidium, 1810 (8 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret, 1810 (3 S.)
- 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1810 (insg. 46 S.)
- Bericht der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei mit Dekret, 1813 (ca. 40 S.)
- 2 Berichte „Relatum zur Sitzung des Geistlichen Departements“, 1816 (insg. 15 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (mit Anhängen), 1816 (7 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1816 (4 S.)
- Dekret des Geistlichen Departements an das galizische Landesgubernium, 1816 (7 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, 1816 (9 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1816 (14 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, 1817 (6 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums, 1817 (2 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1817 (15 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, 1822 (14 S.)
- Protokoll zur Sitzung der allgemeinen Hofkammer, 1822 (5 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1830 (2 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1830 (3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1832 (10 S.)
- Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, 1832 (8 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1832 (3 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret, 1834 (8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der allgemeinen Hofkammer, 1834 (2 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1834 (6 S.)
- Note ad actam, 1834 (2 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret, 1836 (7 S.)
- Äußerung der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1836 (5 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1836 (4 S.)
- Schreiben der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei, 1837 (3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1837 (4 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit Dekret, 1837 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1837 (8 S.)
- Äußerung der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1840 (3 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit Dekret, 1840 (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1840 (4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1840 (4 S.)

3.5 Karton 886

Teil 1 (886 1): Wąchock: Zisterzienser

- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1806 (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1806 (7 S.)

Teil 2 (886 2): Wojnicz: Kollegiatstift

- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium, 1786 (9 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1786 (6 S.)

Teil 3 (886 3): Zamość: Kollegiatstift

- Copia Fundationis Ecclesiae Collegiatae Zamoscensis (auf Latein), Kopie angefertigt in 1785 (4 S.)
- Actum Lublini in Judiciis Ordinariis Generalibus Tribunalis Regni Teriae Quintae ante Testum Sanctae Margarithae Virginis et Martyris… (Instrumentum Donationis … Ecclesiae Collegiatae Zamoscenis), (Auf Latein), 1785 (3 S.)
- 2 gedruckte Kopien der Verfassungen der Königlichen Republik der polnischen Krone betreffend das Zamoscer Familienfideikommiss (Ordynacja Zamojska) zugunsten von Kanzler Jan Zamoyski (1589) und Marcin Zamoyski (1674). Beide Kopien wurden 1785 auf Polnisch angefertigt (1 S.)
- Schreiben von Jan (Jakub Saryusz) und Andrzej Hieronim Zamoyski an den Kaiser (auf Latein), 1786 (3 S.). Das Schreiben liegt in doppelter Fassung vor
- Bericht des Zamoscer Kreisamtes an das galizische Landesgubernium, 1786 (6 S.)
- Bericht der geistlichen Hofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1786 (7 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1786 (4 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1791 (3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1833 (2 S.)
- Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds mit Anlage, 1833 (5 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1833 (4 S.)

Teil 4 (886 4):

Die nächste Aktengruppe behandelt die Franziskaner („Bernardiner“) aus folgenden

Orten: Bochnia, Dukla, Fraga, Husiatyn, Kalwaria Zebrzydowska, Krystynopol, Lemberg, Przeworsk, Franziskaner in genere

In genere

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 15. Juli 1783 betreffend Verkauf von Gütern an eine Privatperson (1 S.)
- Bericht der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1789 (2 S.)
- 2 Berichte „Relatum zur Sitzung“ der Hofkanzlei, 1794 (insg. 4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1794 (6 S.)
- Note ad actam betreffend Lemberg, 1817 (5 S.)

Bochnia

- Bericht der Provinzial- und Kameral-Buchhaltung an das galizische Landesgubernium, 1789 (4 S.)
- Bericht der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1789 (7 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1789 (8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1789 (3 S.)

Dukla

- Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, 1840 (3 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1841 (3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1841 (3 S.)
- Äußerung des Hofbaurates an die Hofkanzlei, 1841 (3 S.)

Fraga

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 20. Juni 1790 mit der Bestimmung, dass das Kloster zur Aushilfe in der Pfarre beibehalten werden solle (1 S.)

Husiatyn

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1806 (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1806 (4 S.)

Kalwaria Zebrzydowska

- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1843 (8 S.)
- Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, 1843 (4 S.)
- Bericht des Hofbaurates an die Hofkanzlei, 1843 (3 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1844 (3 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1844 (18 S.)
- Note der Hofkanzlei ad actam, 1844 (4 S.)
- Äußerung des Hofbaurates an die Hofkanzlei, 1844 (5 S.)
- Vermögensausweis betreffend Finanzzahlungen, 1844 (1 S.)

Krystynopol

- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1803 (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1803 (7 S.)

Lemberg (Lwów)

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1784 mit der Bestimmung, das Kloster in der Haliczer Vorstadt solle aufgehoben und die Franziskaner in andere Klöster ihres Ordens verteilt werden (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („extractus protocolli“) der Hofkanzlei, 1788 (insg. 13 S.)

Przeworsk

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 21. März 1786 mit der Bestimmung, das Kloster sei zur Aufhebung bestimmt, jedoch könne die Aufhebung erst bei der Pfarreinrichtung vorgenommen und dann das Gebäude dem Militär überlassen werden (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1835 (4 S.)
- 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1837/1838 (insg. 2 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1840 (8 S.)
- Äußerung des Hofbaurates an die Hofkanzlei, 1840 (5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1840 (8 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1847 (4 S.)
- Bericht des Hofbaurates an die Hofkanzlei, 1848 (4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1848 (3 S.)

Teil 5 (886 5):

Die nächste Aktengruppe behandelt die Franziskaner („Bernardiner“) aus folgenden Orten: Gwoździec, Rzeszów, Sambor, Sokal, Tarnów, Zbaraż

Gwoździec

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 12. Dezember 1795(?) betreffend Finanzierung der Priester (1 S.)

Rzeszów

- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 1839 (insg. 5 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1839 (4 S.)
- Äußerung des Hofbaurates an die Hofkanzlei betreffend die Kirche des aufgehobenen Klosters, 1839 (2 S.)

Sambor

- Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note der Hofkanzlei ad actam, 1785/86 (insg. 17 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, das Kloster solle nicht aufgehoben und die Zahl der Franziskaner von vormalig neun Geistlichen bis auf zwölf vermehrt werden (1 S.)
- Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Note der Hofkanzlei ad actam, 1829/1830 (insg. 25 S.)
- Äußerung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note der Hofkanzlei ad actam, 1829/1830 (insg. 16 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1840 (7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1840 (9 S.)

Sokal

- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1842 (4 S.)
- Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, 1842 (3 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1842 (11 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1844 (3 S.)
- Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, 1844 (7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1845 (20 S.)
- Protokoll zur Sitzung der allgemeinen Hofkammer, 1845 (6 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 1845 (insg. 25 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1846 (4 S.)
- Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, 1846 (7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1846 (2 S.)
- Bericht des Hofbaurates an die Hofkanzlei, 1846 (4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1847 (3 S.)
- Bericht des Hofbaurates an die Hofkanzlei, 1847 (4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1847 (2 S.)
- Bericht zur Sitzung des Innenministeriums, 1848 (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an das Innenministerium, 1848 (2 S.)

Tarnów

- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 1829 (insg. 23 S.)
- Protokollauszug der allgemeinen Hofkammer, 1829 (1 S.)

Zbaraż

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1786 (2 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1786 (2 S.)

Teil 6 (886 6):

Lemberg (Lwów), Pilzno, Radomyśl: Augustinerorden

Lemberg

- Tabellarischer Ausweis der Einnahmen und Ausgaben („Consignation“ und „Fassion“), 1782 (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1784 mit der Bestimmung, das Kloster in der Magdalena-Vorstadt solle aufgehoben und die Mönche sollten in andere Klöster ihres Ordens verteilt werden (1 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1787 (4 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1787 (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofbuchhaltung, 1787 (9 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1789 (2 S.)
- Berichte der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei und des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1787-89 (insg. 15 S.)

Pilzno

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, das Kloster solle aufgehoben werden (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1813 (10 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1813 (2 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1813 (6 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1813 (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1824 (3 S.)
- Relatum zur Sitzung des Geistlichen Departementes, 1824 (6 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1840 (27 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1833 (4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1835 (5 S.)
- Tabellarische Beilage zum Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser (Aufstellung „Consignation“), 1835 (1 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1840 (3 S.)

Radomyśl

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, das Kloster solle aufgehoben werden (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1790 (3 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1790 (2 S.)

Teil 7 (886 7):

Witków, Załoźce, Żydaczów: Augustinerorden

Witków

- Bericht der Provinzialbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, 1787 (7 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1787 (8 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1787 (6 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1787 (2 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1788 (4 S.)
- Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Stiftungshofbuchhaltung, 1787/88 (insg. 6 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1788 (3 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1788 (2 S.)

Załoźce

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, das Kloster solle aufgehoben werden (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1789 (3 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1789 (2 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1789 (1 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1789 (2 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 8. Juni 1790 mit der Bestimmung, wegen zu geringer Erträgnisse des Klosters keine Inventarlisten anzufertigen (1 S.)

Żydaczów

- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1785 (5 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1785 (1 S.)
- Bericht der Provinzialbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, 1788 (4 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1788 (4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das galiz. Landesgubernium, 1788 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das galiz. Landesgubernium, 1805 (2 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1805 (4 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1805 (4 S.)
- Note, 1853 (2 S.)

Teil 8 (886 8):

Lemberg (Lwów), in genere: Barmherzige Brüder

- Allerhöchstes Handbillet vom 30. Juni 1783, vermögen welchem die Barmherzigen Brüder in Lemberg ihr Gebäude zu einem militärischen Spital herzugeben und wofür sie das Collegium Theresianum zu beziehen hätten (1 S.)
- 3 Berichte „Relatum zur Sitzung“ der Hofkanzlei betreffend die Verteilung der Barmherzigen Brüder auf andere Häuser und weitere logistische Fragen, 1784 (insg. 13 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser in derselben Angelegenheit, 1784 (7 S.)
- „Consignatio“ des Klosters zu Zamość: tabellarisches Personalinventar (geordnet nach Namen, Herkunft und Höhe der Auszahlung), 1784 (1 S.)
- Protokollauszug („extractus protocolli“) der Hofkanzlei und Note ad actam, 1784 (1 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1786 (2 S.)
- 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1786 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Stiftungshofkommission, 1786 (2 S.)

Teil 9 (886 9):

Zamość, Zebrzydowice: Barmherzige Brüder

Zamość

- Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, 1833 (3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1833 (3 S.)
- Schreiben der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei, 1833 (3 S.)
- Schreiben der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hof- und Niederösterreichische Kammerprokuratur, 1833 (1 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1833 (4 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1834 (4 S.)
- Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei, 1834 (9 S.)
- Note ad acta, 1834 (2 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1834 (1 S.)

Zebrzydowice

- Äußerung an die Hofkanzlei, 1822 (4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1822 (6 S.)
- Relatum zur Ratssitzung des Sanitäts-Departements, 1822 (20 S.)
- Relatum zur Sitzung des Geistlichen Departements, 1823 (6 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1823 (12 S.)
- Protokollauszug aus der Sitzung der Hofkammer, 1823 (2 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei, 1835 (4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1835 (7 S.)

3.6 Karton 887

Teil 1 (887 1):

Bilcze, Bilina Wielka, Biesiady, Buczacz, Chełm, Czortków, Krystynopol: Basilianer

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1799 (insg. 4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1822 (4 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei in Vermögensfragen, 1822 (8 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements vom 4. April 1822 (14 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend Buczacz, 1840 (8 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend Buczacz, 1840 (5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das galiz. Landesgubernium, 1840 (2 S.)

Unterakte:

Derewacz (Dobrzany), Dobromil, Domaszów, Drohobycz: Basilianer

- Vorläufiger Bericht der Domänenadministration in Galizien und Lodomerien betreffend das Kloster Drohobycz, 1778 (4 S.) mit weiteren Anlagen aus 1778/79:
- Schreiben vom Basilianerpfarrer Glicenius Dębicki (auf Latein) an die Domänenadministration (Illustrissima Bonorum Cameralium per Regna Galiciae et Lodimeriae…), 1778 (1 S.)
- Attest des Bürgermeisters (Stadtpräsidenten) und des Magistrates der Stadt Drohobycz (auf Polnisch), 1778 (1 S.)
- Schreiben der Domänenadministration, Noten ad acta, Protokolle, Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1779 (insg. 15 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1789 (2 S.)
- Noten ad acta, 1789 (insg. 3 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 8. Oktober 1789 mit der Bestimmung, das Kloster zu Drohobycz solle nicht aufgehoben werden (1 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend das Vermögensinventar des Klosters Drohobycz, 1789 (3 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster Drohobycz, 1789 (8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, Protokoll zur Sitzung der Stiftungshofbuchhaltung, 1789 (insg. 3 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend die Aufhebung des Klosters Drohobycz, 1791 (1 S.)
- Protokollauszug („extractus protocolli“) der Hofkanzlei betreffend das Gut Bukowa (zum Kloster Dobromil zugehörig), 1791 (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1803 (5 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster Drohobycz, 1805 (8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend das Kloster Drohobycz, 1805 (6 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster Dobromil, 1807 (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend die Übersiedlung der Mönche aus dem Kloster Dobromil nach Przemyśl, 1812 (2 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit der Bestimmung, dass die Mönche aus dem Kloster Dobromil nicht nach Przemyśl übersiedelt werden sollten, 1812 (4 S.)
- Relatum zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster Drohobycz, 1816 (4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster Drohobycz, 1816 (2 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Drohobycz, 1830 (5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betr. das Kloster Drohobycz, 1830 (6 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend das Kloster Drohobycz, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, Note von der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofbuchhaltung, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1847 (insg. 12 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Drohobycz, 1848 (4 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Ministeriums des Inneren betreffend das Kloster Drohobycz, 1848 (2 S.)
- Schreiben an das Ministerium des Inneren betreffend das Kloster Drohobycz, 1848 (2 S.)

Teil 2 (887 2):

Gródek, Hoszów, Jazienica, Krasnopuszcza, Krechów: Basilianer

Die Dokumente behandeln des Weiteren die Klöster und die Klostergüter (bzw. Pfarren) in Święty Spas, Topolnica, Załoźce, Swaryczów, Żółkiew, Krystynopol, Tartaków und Krechów.

- Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Jazienica, Dezember 1789 (10 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend die Klöster Święty Spas und Topolnica, 1790 (14 S.)
- Bericht der Provinzial- und Hofbuchhaltung (Lemberg) an das galizische Landesgubernium, 1790 (16 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Vermögensinventar der Klöster Święty Spas, Topolnica, Załoźce und Swaryczów, 1790 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei vom 22. Mai 1800 an das Galizische Landesgubernium betreffend die Klöster Krechów, Żółkiew und Krystynopol (8 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend die Klöster Krechów, Żółkiew und Krystynopol, 1800 (3 S.)
- Bericht der galizischen Landesstellen an den Kaiser betreffend die Klöster Krechów, Żółkiew und Krystynopol, 1800 (2 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend die Klöster und ihre Güter in Krechów, Żółkiew, Krystynopol und Tartaków, 1800 (8 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend das Kloster Krechów, 1813 (5 S.)

Unterakte:

Auf der Akte werden folgende Orte (in falscher Schreibweise) aufgezählt: Laszki (Laszeck), Lancow, Luka, Mezdibori, Monaster Derazycky, Monaster Letnia, Monaster Liznicky (mit Bleistift: Maracz). Die korrekte Schreibweise ist: Lasek (Czernilawa), Łanowce, Łuka, Meżyhory (Buczyna), Dereżyce, Letnia, Lisznia.

Tatsächlich kommen in den Dokumenten folgende Orte vor: Meżyhory (Buczyna), Złoczów (Grabina), Łuka.

- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei vom 22. November 1789 betreffend die Klöster Meżyhory und Grabina (bei Złoczów), (4 S.)
- Hofdekret vom 3. Februar 1790 betreffend die Klöster Meżyhory und Grabina (bei Złoczów), (2 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium vom 18. Februar 1790 betreffend das Inventar („Inventur-Operat“) der aufgehobenen Klöster Meżyhory und Grabina (Złoczów), (3 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium vom 22. Juni 1790 betreffend das Inventar („Inventur-Operat“) des aufgehobenen Klosters Łuka (6 S.)

Teil 3 (887 3):

Lemberg (Lwów) und in genere: Basilianer

Die Dokumente bestehen überwiegend aus Einzelakten, es sind Sitzungsprotokolle, Berichte einzelner Behörden und Noten ad acta betreffend diverse Basilianerklöster. Sofern ein bestimmtes Kloster nicht explizit erwähnt wird, werden die Einzelakten nicht näher beschrieben.

Bei den Dokumenten befinden sich 24 Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 8. Oktober 1787 mit der Bestimmung, welche Klöster aufgehoben und welche beibehalten worden seien. Es handelt sich um sehr kurze Dekrete (je 1 S.). In den Klammern werden untenstehend im Falle gravierender Abweichung die Originaleinträge in den Akten angegeben.

Aufgehoben worden sind die Klöster: Łuka („Lucka“), Lisznia („Monaster Liznieki“), Letnia, Dereżyce („Monaster Derazycky“), Zbaraż („Sbaracz“), Czernilawa (im Original: „Laszeck“, also Lasek, womit höchstwahrscheinlich das Kloster zu Czernilawa gemeint ist), Jazienica, Ławrów („Laurow“), Gródek, Hoszów, Czortków, Krystynopol, Biesiady, Bilina Wielka („Bielina Wielka“), Bilcze („Bielcza“), Derewacz (gemeint ist Dobrzany), Domaszów, 2x Lemberg (St. Johannes in der Zolkiewer Vorstadt und St. Onuphrius in der Krakauer Vorstadt).

Bei den nicht aufgehobenen Klöstern wurde die Anzahl der Geistlichen angegeben und verfügt, dass darüber hinaus keine neuen Geistlichen aufgenommen werden durften. Es handelt sich um die Klöster: Buczacz (10 Geistliche), Dobromil (12 Geistliche), Lemberg (St. Georg in der Janower Vorstadt: 12 Geistliche), Krechów (12 Geistliche), Krasnopuszcza (8 Geistliche; im Original „Krasnapuczna“).

Mit einem späteren Einzeldekret vom 31. Juli 1788 wurde die Beibehaltung des Klosters St. Georg in der Janower Vorstadt zu Lemberg verfügt und damit die frühere Entscheidung bestätigt (1 S.).

Weitere Dokumente:

- Bericht der galizischen Filialkommission an den Kaiser mit Noten ad acta, 1783 (insg. 7 S.)
- „Donations-Diploma“, 1783 (1 S.)
- 3 Vermerke (Dekrete) der Hofkanzlei von 1786, 1787 und 1790 (insg. 3 S.)
- Note ad acta, 1789 (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1789 (25 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend das Vermögensinventar, 1789 (4 S.)
- Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 1789/90 (insg. 12 S.)
- Diverse Berichte an und von dem Galizischen Landesgubernium betreffend die Klöster in Lemberg und Derewacz, 1789/90 (insg. 18 S.)
- Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei und Protokollnoten, 1789 (insg. 4 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1790 (insg. 12 S.)
- 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1790 (insg. 17 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1792 (3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster in Żółkiew (20 S.) und Note zur Sitzung (1 S.), 1795
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1818 (insg. 21 S.)
- 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1835 (insg. 8 S.)

Teil 4 (887 4):

Pacyków, Pitrycz, Podhorce, Pohonia: Basilianer

In den Akten werden die Orte „Petrycze“ und „Pytrycz“ gleichermaßen verwendet. Auf den Bögen erscheint auch die Form „Petrykze”. Hierbei muss davon ausgegangen werden, dass es sich um das Kloster Pitrycz handelt.

Pitrycz

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 8. Oktober 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster aufgehoben worden sei (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei vom 17. Mai 1789 (5 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei vom 14. Juli 1789 (6 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei vom 14. August 1789 betreffend das Vermögen des aufgehobenen Klosters und dessen Kapitalien (8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei vom 15. November 1789 (4 S.)
- Kurrent-Protokoll vom 15. Dezember 1789 (1 S.)

Pacyków, Podhorce, Pohonia, (Groß) Skit (und weitere)

- Note (einer Wiener Behörde) vom 8. Juni 1776 (1 S.)
- 3 Dekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 8. Oktober 1787 mit der Bestimmung, dass das jeweilige Kloster aufgehoben worden sei (1 S.)
- Schreiben von Woiwode Basilius (auf Latein) über die Klöster Sucevița (Moldau) und Skit. Die Kopie ist 1787 angefertigt worden, das Original stammt wohl aus 1648 (3 S.)
- Übersetzung des Schreibens von Illyana Benyassa. Die Kopie ist 1787 angefertigt worden. Das Original stammt wohl aus 1716 (2 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei vom 5. August 1789 betreffend die Inventare des noch nicht aufgehobenen Klosters Pohonia (3 S.)
- Note ad acta, August 1789 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei vom 18. August 1789 (4 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser vom November 1789 betreffend mehrere Klöster und deren Güter (18 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei vom 25. Mai 1796 betreffend Pacyków (6 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei vom 21. Juni 1796 betreffend die Aufhebung des Klosters Pacyków (4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser vom 7. Oktober 1798 betreffend die Übernahme des Vermögens des Klosters Skit durch den Religionsfonds (10 S.)

Ein weiterer loser Teil beinhaltet folgende Akten:

- Schreiben (aus Lemberg) an den galizischen Hofkanzler Graf von Wrbna, Juni 1774 (17 S.)
- Note ad acta vom 15. Juni 1774 (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser vom Juli 1774 über die galizischen Basilianerklöster (24 S.)
- Schreiben des Galizischen Landesguberniums vom August 1774 betreffend den Konvent in Żółkiew (1 S.)
- Alleruntertänigstes Promemoria vom Provinzial Onufry Bratkowski (Onuphrius Bratkovsky) vom 18. August 1774 betreffend Überlegungen zur weiteren Verfügung der Basilianermönche des aus 42 Klöstern in Galizien und Lodomerien bestehenden Ordens (15 S.)
- Alleruntertänigste Auskunft (Bericht) betreffend Provinzial Onuphrius Bratkovsky und das Kloster Drohobycz, Dezember 1774 (3 S.)
- Schreiben von Proto-Archimandrit Porphyrius Skarbek Ważyński an Maria Theresia (auf Latein), Dezember 1774 (2 S.)
- Schreiben von Provinzial Onuphrius Bratkovsky an Maria Theresia (auf Latein), 1774 (1 S.)
- Mehrere Noten ad acta und weitere Schreiben, 1774 (insg. 26 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an Maria Theresia, Juli 1775 (21 S.)
- 2 Noten ad acta, August 1775 (insg. 3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster Łukwica, 1777 (7 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, April 1777 (insg. 4 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei (im Auftrag von Maria Theresia) an Abt Józef Dziokowski (Żółkiew), Juni 1775 (4 S.)
- Note zur Sitzung vom 11. Mai 1793 (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1793 (4 S.)
- Bericht an das galizische Landesgubernium, 1793 (1 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1809 (7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei vom 13. Dezember 1813 (3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1814 (2 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1817 (4 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1817 (2 S.)
- Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten (u.a. über Lemberg), 1834 (insg. 18 S.)

3.7 Karton 888

Der Karton behandelt den Orden der Basilianer und Dominikaner.

Basilianer

Teil 1 (888 1):

Sokulec, Strusów, Swaryczów, Szczepłoty, Święty Spas: Basilianer

Der 1. Teil ist in weitere Unterteile gegliedert. Diese Untergruppen wurden im gedruckten Katalog nicht berücksichtigt. Somit werden weitere Klöster behandelt, die im Katalog nicht erwähnt worden sind.

Unterakte

Sokulec, Strusów, Swaryczów, Szczepłoty, Święty Spas: Basilianer

In Einzelfällen werden auch die Dominikaner (zu Bełz und Czernelica) behandelt!
- 7 Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 8. Oktober 1787 mit der Feststellung, dass das jeweilige Kloster aufgehoben worden sei (je 1 S.). Es sind die Klöster: Sokulec, Strusów, Swaryczów, Szczepłoty, Święty Spas, Uhorniki und Ułaszkowce (im Original: „Ulaczkowce”)
- 2 Protokolle zur Sitzung, 1789 (insg. 3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Strusów, 1789 (6 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Strusów, 1789 (5 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (12 S.), Bericht der Hofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (10 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (5 S.), 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 4 S.) betreffend das Kloster des Basilianerordens Szczepłoty und die Dominikanerklöster Bełz und Czernelica, 1790

Unterakte

Topolnica, Trembowla, Uhorniki, Uniów („Uhniow“ 59 ), Ułaszkowce („Ulaczkowce”): Basilianer

Anmerkung: Ein geraumer Teil der Akten befasst sich mit der Interpellation des Provinzials Onuphrius Bratkovsky (Onufry Bratkowski) aus Uniów. Es handelt sich um folgende Dokumente:

- Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (2 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.), Note ad acta (2 S.), 1783
- Confirmation (Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend die Interpellation des Provinzials Bratkowski, 4 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (9 S.), Referat der Geistlichen Hofkommission (6 S.), Bericht der galizischen Geistlichen Filialkommission an den Kaiser (11 S.), Protokolle und Ergänzungen (3 S.), 1783
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (2 S.), Protokolle zur Sitzung (insg. 2 S.), Bericht der Hofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Schreiben von Provinzial Onuphrius Bratkovsky an den Kaiser (auf Latein, 2 S.), 1784
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser (1 S.), Schreiben von Provinzial Onuphrius Bratkovsky an den Kaiser (auf Latein, 1 S.), Note ad acta (1 S.), 1784
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (8 S.), 2 Protokolle zur Sitzung (insg. 2 S.), 1790
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (8 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (6 S.), 2 Protokolle zur Sitzung (insg. 7 S.), 1790
- Note ad acta, 1791 (1 S.)

Des Weiteren:

- 3 Dekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 8. Oktober 1787 mit der Feststellung, dass die Klöster in Trembowla, Topolnica und Uniów aufgehoben worden seien (insg. 2 S.)
- Bericht der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei (5 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (10 S.), Protokolle zur Sitzung (insg. 9 S.) betreffend das Kloster Trembowla, 1789
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.), Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei (1 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (3 S.) betreffend das Kloster Święty Spas, 1843

Teil 2 (888 2):

Werchrata, Wicyń, Wolica, Wysocko Wyżne, Zadarów, Zamość, Zawałów, Zbaraż, Złoczów: Basilianer

- 8 Einzeldekrete der Hofkanzlei vom 8. Oktober 1787 mit der kurzen Feststellung, dass die Klöster der Basilianer zu Werchrata, Wicyń, Wolica, Wysocko Wyżne, Zadarów, Zamość, Zawałów und Złoczów aufgehoben sei (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (3 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (4 S.), Dekret der Hofkanzlei (2 S.) betreffend das Kloster Zbaraż, 1788
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (2 S.), Schreiben von Provinzial Wiktor (Bazyli) Storożyński (auf Latein) an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Protokolle zur Sitzung (insg. 6 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (4 S.) betreffend das Kloster Zbaraż, 1788/89
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (3 S.), Schreiben an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (2 S.) betreffend das Kloster Wicyń, 1789
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (4 S.), Schreiben an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (5 S.) betreffend das Kloster Wolica, 1789
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (4 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (4 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (4 S.) betreffend das Kloster Złoczów, 1826
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (4 S.), Bericht der Hofkanzlei (10 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (8 S.), Noten ad acta (5 S.) betreffend das Kloster Złoczów, 1840

Teil 3 (888 3):

Żółkiew: Basilianer

- Einzeldekret der Hofkanzlei vom 8. Oktober 1787 mit der kurzen Feststellung, dass das Kloster der Basilianer zu Żółkiew aufgehoben sei (1 S.)
- Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 1788 (insg. 4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1788 (4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1791 (7 S.)
- Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 1791 (insg. 6 S.)
- Relatum zur Sitzung, 1796 (1 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1796 (3 S.)
- Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 1796 (insg. 2 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1796 (11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1813 (3 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1813 (8 S.)

Dominikaner

Teil 4 (888 4):

Bełz, Bochnia, Bohorodczany („Bohorodzan“), Borek Stary, Buczacz, Busk

- Schreiben von Prior Johannes Prochaska an Maria Theresia (4 S.), Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (7 S.), 1775
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an Maria Theresia (30 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums („alleruntertänigster Vortrag“) an Maria Theresia (56 S.) betreffend das Kloster in Bochnia, 1777
- 4 Dekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Klöster in Bełz („Belcz“), Borek Stary, Buczacz und Busk aufgehoben werden sollten (insg. 4 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster in Bohorodczany nicht aufgehoben werden und die Zahl von neun Geistlichen bis auf zwölf erhöht werden solle (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (4 S.), Protokoll der Hofkanzlei mit Dekret an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Vermögensinventar (7 S.), 1788
- 2 Berichte der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei u.a. betreffend Vermögensinventare (insg. 7 S.), Bericht der Buchhaltung an das Galizische Landesgubernium (3 S.), Noten ad acta (2 S.) betreffend das Kloster Busk, 1788/89
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (2 S.), Protokolle zur Sitzung (insg. 3 S.), Bericht der Provinzialbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (10 S.), 1790
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 18. Mai 1790 betreffend die Nutzung des Vermögensinventars des aufgehobenen Kloster Bełz (1 S.)
- Bericht der Provinzialbuchhaltung an das galiz. Landesgubernium, 1790 (9 S.)
- Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements (3 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (4 S.) betreffend das Kloster Borek Stary, 1823
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (3 S.), 2 Äußerungen der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei (insg. 12 S.) betreffend das Kloster Bohorodczany, 1831
- Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 14 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (3 S.), Note ad acta (1 S.) betreffend das Kloster Bohorodczany, 1832
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (1 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (9 S.) betreffend das Kloster Borek Stary, 1836
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.), Noten ad acta (insg. 2 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (4 S.) betreffend das Kloster Bełz, 1835 sowie weitere Dokumente betreffend das Kloster Bohorodczany:
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1842 (7 S.)
- Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei (6 S.), Noten ad acta (insg. 12 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (4 S.), 1843
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (13 S.), Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei (4 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (7 S.), 1847
- Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an das Ministerium des Inneren (4 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an das Ministerium des Inneren (4 S.), 1848
- Protokoll zur Sitzung des Ministeriums des Inneren (2 S.), 1849

Teil 5 (888 5):

Czernelica, Cieszanów, Czortków („Czartow”) : Dominikaner

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster zu Czortków nicht aufgehoben und über den Fall von elf Geistlichen kein Kandidat mehr aufgenommen werden sollte (1 S.)
- 2 Dekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Klöster zu Czernelica („Czernelicze“) und Cieszanów aufgehoben werden sollten (insg. 2 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 18. Mai 1790 betreffend die Übernahme des Vermögens des Klosters Czernelica durch die Stiftungshofbuchhaltung (1 S.)
- Bericht der Provinzialbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster Cieszanów, 1789 (18 S.),
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, Bericht der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei (9 S.) betreffend das Kloster Cieszanów, 1790 (5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (11 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (4 S.) betreffend das Kloster Czortków, 1803

Teil 6 (888 6):

Halicz, Horodło, Hrubieszów, Jarosław, Jaworów, Jazłowiec, Tarnobrzeg (ehemals Dzików – in den Akten „Dzidkowice”): Dominikaner

- Schreiben an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (4 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser (3 S.), Bericht des Zamoscer Kreisamtes an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (1 S.) betreffend das Kloster Horodło, 1783
- Protokollauszug der Hofkanzlei vom 8. November 1785 mit der Bestimmung, Prior Bieliński von Jaworów sei mit Arrest zu bestrafen und das Hospiz selbst solle aufgehoben werden (1 S.)
- Protokollauszug der Hofkanzlei vom 11. November 1785 mit der Bestimmung, das Kloster Jaworów solle aufgehoben werden. Die Geistlichen seien auf andere Klöster zu verschicken, das Kloster und das Kirchenvermögen solle inventarisiert werden (1 S.)
- 5 Dekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, die Klöster Dzików (Tarnobrzeg), Halicz, Hrubieszów, Jarosław und Jazłowiec sollten aufgehoben werden (insg. 5 S.)
- Protokoll zur Sitzung (4 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (4 S.), Note an das Galizische Landesgubernium (1 S.) betreffend das Kloster Halicz, 1789
- Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend das Kloster Jaworów, 1787 (insg. 20 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (2 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (26 S.), Noten ad acta und Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 8 S.) betreffend das Kloster Jaworów, 1787/88
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster Jazłowiec, 1790 (6 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (7 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (8 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (1 S.) betreffend das Kloster Jazłowiec, 1791
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (4 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (5 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.), 2 Noten der Hofkanzlei (insg. 4 S.) betreffend das Kloster Jarosław, 1828
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (4 S.), Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit Dekret (10 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (6 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (8 S.) betreffend das Kloster Jarosław, 1830

3.8 Karton 889

Die Akten umfassen auch Vermögensinventare („inventarius operatum“).

Teil 1 (889 1):

Jezupol, Kołomyja, Krasnobród, Mościska, Oświęcim: Dominikaner

- 4 Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Dominikanerklöster in Jezupol, Krasnobród, Kołomyja und Oświęcim aufgehoben werden sollten (insg. 4 S.)
- Schreiben an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (4 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (4 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (4 S.) betreffend das Kloster Kołomyja, 1789
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend das Kloster Oświęcim, 1816 (7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend das Kloster Mościska, 1824 (5 S.)
- Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Mościska, 1829 (8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (4 S.), Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit Dekret (5 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (3 S.) betreffend das Kloster Mościska, 1830
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (5 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend das Kloster Oświęcim (4 S.), 1835

Teil 2 (889 2):

Lemberg (Lwów), Łańcut und in genere: Dominikaner

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 27. Juli 1782 betreffend die Übernahme des Vermögens und die Ordenskandidaten (1 S.)
- Bericht der galizischen Geistlichen Filialkommission an den Kaiser (5 S.), Protokolle zur Sitzung (insg. 6 S.) betreffend das Kloster der Dominikaner (Observanten) in Lemberg, 1783
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser (3 S.), Protokolle der Hofkanzlei mit Dekreten (insg. 3 S.) betreffend das Kloster der Dominikaner (Observanten) in Lemberg, 1784
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (3 S.), Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (2 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (3 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser (3 S.) betreffend das Kloster der Dominikaner (Observanten) zu Lemberg, 1785
- Diverse Protokolle zur Sitzung (insg. 17 S.) betreffend die Klöster in Lemberg, 1786
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1787 mit der Bestimmung, dass das Dominikanerkloster in Lemberg beibehalten werden solle. Die Zahl der Konventsmitglieder solle von 55 auf 20 Personen reduziert und an der Dominikanerkirche die zweite Pfarre errichtet werden (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1787 mit der Bestimmung, dass das Dominikanerkloster in der Magdalena-Vorstadt zu Lemberg aufgehoben werden solle. Die Mönche sollten in andere Klöster ihres Ordens verschickt und das leerstehende Gebäude solle zur Unterbringung der Minoriten aus der Stadt verwendet werden (1 S.)
- Einzeldekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster Łańcut aufgehoben werden solle (1 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (2 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (4 S.), Vermögensinventar („Inventur Operatum“, 12 S.), Protokolle zur Sitzung (insg. 2 S.) betreffend die Klöster zu Lemberg, 1789
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser (3 S.), Schreiben vom Erzbischof von Lemberg, Ferdynand Onufry Kicki, an den Kaiser (3 S.) betreffend das Kloster Lemberg, 1792
- Relatum zur Sitzung an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.) betreffend die Klöster zu Lemberg, 1793
- Protokoll zur Sitzung (1 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (9 S.) betreffend die Klöster zu Lemberg, 1806
- Duplikat des Ausweises „über den Ertrag der dem Lemberger Dominicaner Convent gehörigen Güter… sowie Fassionen vom Jahr 1783… und aufgenommene Lustrationsoperaten im Jahr 1810“ (2 S.)
- Protokolle zur Sitzung (insg. 9 S.) betreffend die Klöster zu Lemberg, 1811
- Schreiben von Prior Jan (?) Wróblewski (auf Latein) an das Konsistorium, 1815 (4 S.)
- Duplikat des Ausweises „über die Einkünfte, welche von den Gütern und Capitalsinteressen dem Lemberger Dominicaner und Minoriten Convente… Erhaltung der Ordens Individuen nötigen Ablagen als ganz seiner Vermögensertrag“, 1817 (2 S.)
- Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (insg. 5 S.) betreffend das Kloster Łańcut, 1818
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (3 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (3 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (14 S.) betreffend das Kloster Łańcut, 1819
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Verordnung an das Galizische Landesgubernium (3 S.), Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (4 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (4 S.) betreffend das Kloster Łańcut, 1820
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Verordnung an das Galizische Landesgubernium (4 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (11 S.), Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements (insg. 12 S.) betreffend die Lemberger Klöster, 1822
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (4 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (2 S.) betreffend die Lemberger Klöster, 1822
- Duplikat des Schreibens des Lemberger Priors, Leon Ulanowski (unterschrieben auch vom Subprior und einem weiteren Dominikaner) an Kaiser Ferdinand I. (Abschrift auf Deutsch), 1835 (22 S.)
- Duplikate mehrerer Abschriften von Schreiben, die in Lemberg verfasst wurden, an den Lemberger Dominikanerkonvent, 1833-35 (insg. 10 S.)
- Ausweis der Ausgaben für die Jahre 1829-1837 (2 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (8 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (5 S.) betreffend die Lemberger Klöster, 1839
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (4 S.), Protokollauszug der Studienhofkommission (20 S.), diverse Protokolle (insg. 16 S.) betr. die Lemberger Klöster, 1842
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.), Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds (2 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (4 S.) betreffend die Lemberger Klöster, 1844
- Protokoll zur Sitzung des Ministeriums des Inneren (2 S.), Schreiben vom galizischen Gouverneur Wenzel (Wacław) Zalewski an das Ministerium des Inneren (2 S.) betreffend die Lemberger Klöster, 1848

Teil 3-5:

Dominikaner (L-Z)

Anmerkung: Diese Aktengruppe besteht aus drei Unterakten.

Teil 3 (889 3):

Unterakte 1:

Bohorodczany, Podkamień, Przemyśl, Złoty Potok, Przemyślany

- 4 Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Dominikanerklöster in Przemyśl, Przemyślany, Podkamień und Potok aufgehoben werden sollten (insg. 4 S.)
- Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (insg. 7 S.), Bericht der Hofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (3 S.) betreffend das Kloster in Przemyśl, 1788
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (5 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (4 S.), Protokolle zur Sitzung (insg. 6 S.) betreffend das Kloster in Przemyśl, 1790
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (3 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Protokoll zur Sitzung (2 S.) betreffend das Kloster Przemyśl, 1791
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Podkamień, 1832 (4 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Podkamień, 1833 (4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (10 S.), Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei (4 S.) betreffend das Kloster Podkamień, 1834
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (3 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (9 S.) betreffend das Kloster Podkamień, 1837
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (9 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (11 S.) betreffend das Kloster Podkamień, 1838

Teil 4 (889 4):

Unterakte 2:

Rohatyn, Sambor, Sidorów, Sieniawa

- 3 Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Dominikanerklöster in Sambor, Sidorów und Sieniawa aufgehoben werden sollten (insg. 3 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (3 S.), Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit Dekret (3 S.), Fassio Particulare (1 S.), Consignation (Auslagen, 1 S.), Protokolle zur Sitzung (insg. 9 S.), 5 Quittungen (tlw. auf Polnisch, insg. 5 S.) betreffend das Kloster Rohatyn, 1785-87
- Diverse Protokolle (insg. 9 S.) betreffend das Kloster Sieniawa, 1789
- Bericht der Provinzial- und Kameral-Buchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster Sambor, 1788 (5 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (4 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (3 S.), Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit Dekret (2 S.) betreffend das Kloster Sambor, 1789
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (10 S.), Bericht der Hofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (16 S.), Bericht der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei (5 S.) betreffend das Kloster Sidorów, 1790
- Bericht des Przemysler Kommissars Störr an das Galizische Landesgubernium (10 S.), 2x Indita Abolitionis Commissio (auf Latein, insg. 2 S.) betreffend das Kloster Sieniawa, 1788
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (6 S.), Bericht des Przemysler Kreisamtes an das Galizische Landesgubernium (3 S.), Bericht des Przemysler Kommissars Störr an das Galizische Landesgubernium (3 S.), Consignation (4 S.) betreffend das Kloster Sieniawa, 1789
- Bericht der Hofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (3 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (2 S.), Verzeichnis der Ordensgeistlichen aus dem aufgehobenen Kloster Sieniawa (ohne Datum, 3 S.), Ausweis „über die zum aufgehobenen Kloster Sieniawa gehörenden liquiden und … Kapitalien“ (ohne Datum, 1 S.), 2 Protokolle zur Sitzung (insg. 2 S.) betreffend das Kloster Sieniawa, 1790

Teil 5 (889 5):

Unterakte 3:

Nowy Żmigród, Śniatyń, Tarnobrzeg, Tarnopol, Tyśmienica, Wielkie Oczy, Żółkiew

- 6 Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Dominikanerklöster in Tarnopol, Tyśmienica, Śniatyń, Wielkie Oczy, Żmigród und Żółkiew aufgehoben werden sollten (insg. 6 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (2 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (5 S.), Protokoll der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (4 S.) betreffend das Kloster Tyśmienica, 1789
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (4 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (3 S.), Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (insg. 4 S.) betreffend das Kloster in Żmigród, 1789
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (10 S.), Bericht der Hofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (13 S.), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei (4 S.) betreffend das Kloster Śniatyń, 1790
- Protokollauszug der Hofkanzlei (3 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.) betreffend das Kloster in Tarnopol, 1790
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 20. Jänner 1790 betreffend die Pfarrwohnung im Kloster Żółkiew (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 7. Februar 1790 betreffend das Kloster Żółkiew (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (3 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (17 S.) betreffend das Kloster Tarnobrzeg, 1826
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (4 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (4 S.), Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (3 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (8 S.), Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei (2 S.) betreffend das Kloster Żółkiew, 1840-43

Teil 6-7:

Franziskaner (und Franziskaner-Reformaten)

Anmerkung: Diese Aktengruppe besteht aus zwei Teilen.

Teil 6 (889 6):

Unterakte 1:

Bochnia, Brzeżany, Dukla, Fraga, Husiatyn, Kalwaria Zebrzydowska, Krystynopol, Leszniów, Leżajsk, Bukaczowce, Lwów:

Franziskaner und Franziskaner-Reformaten

Die Akten beinhalten Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, welche Franziskanerklöster aufgehoben und welche beibehalten werden konnten (je 1 S.).

Aufgehoben werden sollten die Klöster Bochnia, Fraga, Husiatyn und Leszniów.

Bei den Klöstern, die nicht aufgehoben werden sollten, wurde die Anzahl der Geistlichen angegeben und verfügt, dass keine weiteren Kandidaten mehr aufgenommen werden durften (je 1 S.). Es handelt sich um folgende Klöster: Bukaczowce (12 Geistliche), Brzeżany (10 Geistliche), Dukla (11 Geistliche), Kalwaria Zebrzydowska (die Anzahl von 35 Geistlichen solle auf 18 herabgesetzt werden), Krystynopol (10 Geistliche), Leżajsk (17 Geistliche).

Weitere Akten:

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Protokollauszüge der Hofkommission (insg. 3 S.), Bericht an das Galizische Landesgubernium (1 S.) betreffend das Kloster in Kalwaria Zebrzydowska, 1812
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (3 S.), Protokollauszug der Studienhofkommission (2 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Studienhofkommission (2 S.) betreffend das Kloster in Kalwaria Zebrzydowska, 1828
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.), Note ad acta (1 S.) betreffend Lemberg, 1830
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (4 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (1 S.), 1838

Teil 7 (889 7):

Unterakte 2:

Gwoździec, Przeworsk, Radecznica, Rzeszów, Sokal, Tarnów, Zbaraż, Rawa Ruska, Zamość, Złoczów:

Franziskaner und Franziskaner-Reformaten

Die Akten beinhalten Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, welche Franziskanerklöster aufgehoben und welche beibehalten werden konnten (je 1 S.).

Aufgehoben werden sollten die Klöster Przeworsk, Rzeszów, Sokal und Złoczów.

Bei den Klöstern, die nicht aufgehoben werden sollten, wurde die Anzahl der Geistlichen angegeben und verfügt, dass keine weiteren Kandidaten mehr aufgenommen werden durften (je 1 S.). Es handelt sich um folgende Klöster: Gwoździec (11 Geistliche), Radecznica (12 Geistliche), Rawa Ruska (16 Geistliche), Tarnów (die Anzahl von 20 Geistlichen solle auf 18 herabgesetzt werden) und Zbaraż (die Anzahl von 12 Geistlichen dürfe nicht mehr vergrößert werden).

Weitere Akten:

- Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Protokoll zur Sitzung (4 S.), 6 Schreiben und Briefe auf Latein (u.a. Kopie der vergebenen Privilegien), (insg. 14 S.), 4 Schreiben auf Polnisch (insg. 11 S.), Summarium Documentorum Conventus Sokaliensis … respective ad quosdam Fundos Seminabiles (auf Latein, 3 S.), Berichte des galizischen Landesgubernium („alleruntertänigster Vortrag“) an Maria Theresia (insg. 19 S.) betreffend das Kloster der Franziskaner Observanten in Sokal, 1778
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 16. Jänner 1790 mit der Verfügung, dass die Franziskanerkirche in der Zamoscer Vorstadt zur Pfarre umfunktioniert werden solle. Die Ordensgeistlichen seien verpflichtet, sowohl die Pfarre, als auch die Pfarrkooperatur zu versorgen (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 7. Februar 1790 betreffend die Aufhebung des Klosters Sokal (1 S.)

3.9 Karton 890

Lemberg (Lwów) und in genere: Jesuiten

Der vorliegende Karton behandelt die Jesuiten in Lemberg und in genere. Nach der Aufhebung des Ordens bestand in Galizien seit 1820 wieder eine Ordensprovinz der Gesellschaft Jesu.

Der größte Aktenteil bezieht sich auf die Zeit nach der Neugründung der Ordensprovinz 1820. Bei diesen Dokumenten handelt es sich überwiegend um Jahresberichte. Diese sind im gefalteten A3-Bogen zusammengefasst. Sie bestehen aus einem Sitzungsprotokoll der k.k. vereinigten Hofkanzlei bzw. des Geistlichen Departements (eine bis mehrere Seiten) und 1848 des Ministeriums des Innern, einem Bericht des k.k. galizischen Landesguberniums an die vereinigte Hofkanzlei (eine bis mehrere Seiten), einem Bericht der Hofkanzlei an den Kaiser („alleruntertänigster Vortrag“), einem Protokollauszug (Protokollextrakt) oder aus Schreiben von weiteren Behörden sowie aus einzelnen Briefen und Noten als Ergänzung. Pro Jahr können mehrere Berichte anfallen. Die Protokolle der Hofkanzlei beinhalten ebenso Ausführungsdekrete, die an das Galizische Landesgubernium in Lemberg gerichtet sind. Des Weiteren wurden Berichte aus anderen Landesteilen (v.a. in den letzten Jahren), diverse lose Protokolle, Noten und Schreiben beigefügt.

Ein kleinerer Aktenteil bezieht sich auf die unmittelbare Zeit nach der Aufhebung der Gesellschaft Jesu 1773. Dieser umfasst diverse Berichte und Schreiben an Maria Theresia oder die Hofbehörden, Sitzungsprotokolle und weitere Anlagen.

Jahre 1773-1783:

- Diverse Schreiben (u.a. von Mikołaj Radecki von Przeżenice) an und von Maria Theresia, 1773 (insg. 36 S.)
- Diverse Schreiben und Gesuche an Maria Theresia, tlw. mit handschriftlichen Kommentaren von Maria Theresia („Placet“), 1773 (insg. 40 S.)
- Diverse Schreiben (u.a. von Mikołaj Radecki von Przeżenice) an und von Maria Theresia, 1774 (insg. 21 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (3 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an Maria Theresia (12 S.), Schreiben von Mikołaj Radecki von Przeżenice an Maria Theresia (3 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an Maria Theresia (13 S.), mehrere Schreiben (u.a. von Mikołaj Radecki), tlw. auf Latein und Protokolle (insg. 45 S.), 1775
- Relatio an Maria Theresia (27 S.), 1776
- 2 Ausweise „Consignation über die aus der Hofkanzlei-Registratur und Hofkammer-Registratur übernommenen galizischen Jesuitenakten (1775-1781)“, 1781 (insg. 20 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (1 S.), 1783

Jahre 1820-1848:

- 2 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements (insg. 12 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (6 S.), 1820
- 7 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei / des Geistlichen Departements (insg. 45 S.), 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (insg. 17 S.), 4 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (insg. 11 S.), Schreiben des Obersten Kanzlers, Franz Joseph Graf von Saurau an den Kaiser (6 S.), ein weiterer Brief (3 S.), 1821
- 3 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements (insg. 6 S.), Protokoll zur Sitzung des Zentralfonds- und direktes Nebensteuer-Departements (4 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (5 S.), 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (insg. 5 S.), Note (1 S.), Schreiben an Kanzler von Saurau (1 S.), Schreiben von Provinzial Stanisław Świętochowski an den Kaiser (4 S.), 1822
- 3 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements (insg. 14 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (9 S.), 2 Protokollauszüge der Studienhofkommission mit einem Dekret an das Galizische Landesgubernium (insg. 8 S.), Protokoll zur Sitzung des Zentralfonds- und direktes Nebensteuer-Departements (3 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Studienhofkommission (3 S.), Ausweis über die Einkünfte und Ausgaben für Quartal II/1823 (6 S.), Note (1 S.), Schreiben von Provinzial Stanisław Świętochowski an den Kaiser (5 S.), 1823
- 2 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements (insg. 8 S.), 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (insg. 54 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (9 S.), 1824
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (2 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (10 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (2 S.), 1825
- 7 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements / der Hofkanzlei (insg. 16 S.), 3 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (insg. 11 S.), 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (insg. 6 S.), 1826
- 3 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements / der Hofkanzlei (insg. 11 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (28 S.), 2 Protokollauszüge der Sitzung der Studienhofkommission (insg. 4 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (2 S.), Schreiben des Erzbischofs von Lemberg, Andreas Alois Ankwicz (Andrzej Alojzy Ankwicz) von Skarbek-Poslawice (3 S.), Brief (2 S.), 1827
- 9 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements / der Hofkanzlei (insg. 34 S.), 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (insg. 10 S.), 3 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (insg. 29 S.), Dekret der Studienhofkommission an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Bericht der niederösterreichischen Landesregierung an die Hofkanzlei (4 S.), Schreiben (aus Wien) an den Kaiser (2 S.), 2 Noten (insg. 2 S.), gedrucktes Zirkular „der k.k. Landesregierung im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns: Befreyung der in Galizien bestehenden Jesuiten=Ordens=Provinz von dem allgemeinen Amortisations=Gesetze“ (1 S.), 1828
- 4 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements / der Hofkanzlei (insg. 12 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (4 S.), 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (insg. 9 S.), Dekret der Studienhofkommission an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Note (1 S.), 1829
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 10 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (7 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (2 S.), Protokollauszug der allgemeinen Hofkammer (1 S.), 1830
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 9 S.), Protokollauszug der allgemeinen Hofkammer (1 S.), 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (insg. 11 S.), 1831
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 29 S.), 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (insg. 18 S.), Note (1 S.), 1832
- 4 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 18 S.), 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (insg. 33 S.), Protokollauszug der Studienhofkommission (2 S.), Note des Galizischen Landesguberniums (2 S.), Note der Hofbuchhaltung politischer Fonds (1 S.), 1833
- 7 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 38 S.), Beilage zum Protokoll der Hofkanzlei (1 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (2 S.), Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei (3 S.), 2 Äußerungen der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei (insg. 2 S.), Dekret des Studienhoffonds an das Galizische Landesgubernium (1 S.), 2 Schreiben (insg. 2 S.), Note (6 S.), 1834
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 5 S.), Beilage zum Protokoll der Hofkanzlei (1 S.), 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (insg. 27 S.), 2 Noten (insg. 3 S.), 2 Schreiben (insg. 5 S.), 1835
- 4 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 14 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (11 S.), 3 Protokollauszüge zur Sitzung der Studienhofkommission (insg. 8 S.), 1 weiteres Sitzungsprotokoll (1 S.), Schreiben (3 S.), Note (1 S.), 1836
- 2 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements / der Hofkanzlei mit angehängtem Zusatzprotokoll (insg. 10 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (2 S.), 1837
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (14 S.), Bericht der Provinzialstaatsbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium (6 S.), Bericht (vermutlich an das galizische Landesgubernium; das Dokument ist tlw. zerrissen, 2 S.), Ausweis über die Ausgaben (5 S.), Schreiben an die Studienhofkommission (1 S.), Note (1 S.), 1839
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 6 S.), Protokollauszug der Studienhofkommission (2 S.), 2 Noten (insg. 2 S.), 1840
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (12 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (4 S.), 1841
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (1 S.), Protokoll zur Sitzung (4 S.), 1842
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (3 S.), Abschrift des Schreibens vom Rektor des Kollegs, Paulus (Paweł) Ciechanowiecki (auf Latein, 1 S.), Note (2 S.), 1844
- 3 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei mit weiterem Protokoll (insg. 11 S.), Protokollauszug (7 S.), Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei (4 S.), 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (insg. 5 S.), 2 Noten (insg. 2 S.), 1845
- 7 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 14 S.), Bericht des steiermärkischen Guberniums (5 S.), Bericht der ob der ennsischen Landesregierung (2 S.), Bericht des illyrischen Guberniums (4 S.), Bericht des küstenländischen Guberniums (4 S.), Bericht der niederösterreichischen Landesregierung (3 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (38 S.), Note (7 S.), 1846
- 3 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei (insg. 45 S.), Abschrift eines Dekrets der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium (1 S.), Bericht des Landesguberniums für Tirol und Vorarlberg an die Hofkanzlei (6 S.), Bericht des mährisch-schlesischen Landesguberniums (10 S.), 1847
- 3 Protokolle zur Sitzung des Ministeriums des Inneren (insg. 15 S.), 1848

3.10 Karton 891

Der Karton besteht aus zwei Unterordnern: den Jesuiten und Kapuzinern. Die Akten der Kapuziner sind wiederum in zwei Unterordner gegliedert.

Teil 1 (891 1): Jesuiten

Krosno, Łańcut, Nowy Sącz, Rożniatów, Sambor, Stanisławów, Stara Wieś, Tarnopol, Tuchów

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (2 S.), Schreiben an Grafen Wrbna aus Lemberg (14 S.), 1774
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (2 S.), 1820
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (4 S.), Äußerung der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei (3 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (2 S.), 1827
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (3 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (9 S.), 1829
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (3 S.), Äußerung der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei (2 S.), 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (11 S.), 1833
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (4 S.), Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur (7 S.), 1834
- 4 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements (insg. 9 S.), 3 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (insg. 60 S.), Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (insg. 9 S.), Protokollauszug zur Sitzung der Hofkommission (1 S.), Beilagen zum Protokoll (insg. 2 S.), Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei (3 S.), Schreiben von Alfred Potocki an den Kaiser (3 S.), 3 kurze Briefe vom Grafen Mitkowsky an Obersten Kanzler von Saurau (insg. 3 S.), Note (1 S.) 1835
- 4 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements (insg. 13 S.), 3 Protokollauszüge der Studienhofkommission (insg. 15 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (7 S.), Protokollauszug der allgemeinen Hofkammer (1 S.), Ausweis über die Obligationen des Landesjesuitenkollegs (1 S.), 1839
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (7 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (2 S.), Äußerung der Hofbuchhaltung an die Hofkanzlei (3 S.), 1840
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements (3 S.), Protokollauszug der Studienhofkommission (2 S.), Äußerung der Hofbuchhaltung mit Beilage (11 S.), Note (1 S.), 1841
- 2 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements (insg. 5 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (14 S.), Beilage zum Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei (1 S.), Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei (2 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (12 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Studienhofkommission (4 S.), Protokollauszug zur Sitzung der Studienhofkommission (4 S.), Note (1 S.), 1845
- 2 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements (insg. 6 S.), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser (30 S.), Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei (2 S.), Protokollauszug zur Sitzung der allgemeinen Hofkammer (2 S.), Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei (5 S.), 1847

Teil 2-3: Kapuziner

Dieser Aktenbestand besteht aus zwei Unterteilen.

Teil 2 (891 2):

Lemberg (Lwów), in genere: Kapuziner

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1784 mit der Bestimmung, dass das Kapuzinerkloster in Lemberg aufgehoben werden solle. Die Geistlichen seien in andere Klöster ihres Ordens verschickt und das leerstehende Kloster den Minoriten überlassen werden (1 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Personalverzeichnis des Klosters „pro conventu Olescensi“, 1786 (insg. 26 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, Beilagen mit Vermögensverzeichnissen, einem Vermögensinventar und einem Personalverzeichnis („Verzeichnis des in Galicien Lemberger Kreises der Hauptstadt Lemberg aufgehobenen Kapuciner Klosters“), 1790 (insg. 40 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Buchhaltung an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1792 (insg. 18 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht der Buchhaltung an das galizische Landesgubernium, 1793 (insg. 18 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1822 (insg. 4 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1825 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1826 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, 1827 (4 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1847 (insg. 9 S.)

Teil 3 (891 3):

Blizne, Krosno, Kutkorz, Olesko, Rozwadów, Sędziszów Małopolski:

Kapuziner

Anmerkung: Im Katalog und in den Akten werden die Orte „Blizen“, „Bliszne“, „Blizno“ und „Polizne“ angegeben. In allen Fällen handelt es sich um das Kloster Blizne.

- 4 Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Klöster Blizne, Krosno, Kutkorz und Sędziszów Małopolski aufgehoben werden sollten (insg. 4 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster Olesko nicht aufgehoben und die Zahl von 13 Geistlichen auf 18 vermehrt werden solle (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster Rozwadów nicht aufgehoben und über die Zahl von 14 Geistlichen kein weiterer Kandidat mehr aufgenommen werden solle (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 21. März 178? mit der Bestimmung, dass das Kloster Krosno zwar zur Aufhebung bestimmt sei, diese jedoch erst bei der Pfarreinrichtung vorgenommen werden dürfe. Dann solle das Gebäude dem Militär übergeben werden (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1786 (insg. 20 S.)
- 3 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Berichte der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 2 Berichte der Stiftungshofbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1789 (insg. 25 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 30. Juli 1789 betreffend die Anmerkungen der Stiftungshofbuchhaltung zum Vermögensinventar des aufgehobenen Klosters Blizne (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 27. November 1792 betreffend das Kloster Blizne (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1797 (insg. 14 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Note ad acta, 1826 (insg. 15 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Note ad acta, 1827 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser mit Beilage, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur, 1834 (insg. 34 S.)
- Protokoll zur Sitzung, Dekret der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, Protokollauszug der allgemeinen Hofkammer, 1837 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note, 1846 (insg. 19 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Note, 1847 (insg. 15 S.)

3.11 Karton 892

Der vorliegende Karton besteht aus zwei Teilen. Teil 1 behandelt die Karmeliten, Teil 2 die Minoriten.

Die Akten beinhalten Ausführungsdekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit Anweisungen über die weitere Verwendung der einzelnen Klöster. Ferner werden darin Berichte des Galizischen Landesguberniums und weiterer beteiligten Wiener Hofbehörden gesammelt. Manche Berichte enthalten Vermögensinventare einzelner Klöster. Die Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei beinhalten oft Ausführungsdekrete an das galizische Landesgubernium. Im Großteil der Dokumente werden die Klöster in genere behandelt, die Einzeldekrete beziehen sich auf bestimmte Klöster. Aufgrund der Fülle wird in diesem Verzeichnis darauf verzichtet, bei gesammelten Berichten einzelne Klöster aufzulisten.

Beschuhte und unbeschuhte Karmeliten

Teil 1 (892 1):

Bołszowce, Drohobycz, Hussaków, Jasło, Kochawina, Kraków, Rozdół, Przemyśl

Bei den Ortschaften „Bohuszowiecz“ und „Buzowice“ handelt es sich um Bołszowce.

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. April 1784 mit der Bestimmung, dass die unbeschuhten Karmeliten zu Przemyśl ihr Kloster samt der Kirche zur Residenz des griechisch-unierten Ritus überlassen und dafür das Kloster in Zagórz beziehen sollten (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 6. August 1786 mit der Bestimmung, dass die Karmeliten zu Rozdół, deren Anzahl gering sei, das Klostergebäude der barmherzigen Schwestern daselbst beziehen sollten (1 S.)
- 4 Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Klöster der Karmeliten zu Bołszowce, Drohobycz, Hussaków und Kochawina aufgehoben werden sollten (insg. 4 S.)
- Einzeldekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Karmeliten in Rozdół nicht aufgehoben werden sollte und über die damalige Zahl von zehn Geistlichen keine Kandidaten mehr aufgenommen werden sollten (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster Jasło, 1788 (insg. 15 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend das Vermögensinventar des Klosters Hussaków, 1789 (insg. 16 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, Berechnung der Einnahmen und Ausgaben für den Religionsfonds, Ausgabenverzeichnis („Ausweis“), Verzeichnis „Ausweis der Praetiosa und Apparamenten“, Bericht an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster Kochawina, 1789 (insg. 27 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Kameral- und Provinzialbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster Drohobycz, 1790 (insg. 13 S.)
- 2 Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. November 1791 mit der Bestimmung, dass die Klöster Bołszowce und Rozdół zwecks seelsorgerischer Verwendung beizubehalten seien (insg. 2 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster in Krakau, 1807 (insg. 11 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster in Rozdół, 1807 (insg. 16 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Jasło, 1838 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Rozdół, 1842 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, Note ad acta betreffend das das Kloster Rozdół, 1846 (insg. 16 S.)

Teil 2 (892 2):

Lwów, Sądowa Wisznia, Sąsiadowice, Trembowla, Milatyn Nowy, Zagórz, in genere

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 13. April 1783 mit der Bestimmung, dass das Karmelitenkloster in Sądowa Wisznia wegen des Verfahrens des Pater Priors gegen den in dem Kerker verstorbenen Kleriker Damascensus Zbischewsky (Damazy Zbyszewski) gänzlich aufgehoben und das Vermögen eingezogen werde. Die Geistlichen seien auf andere Klöster zu verteilen und der Provinzial sei zu rügen, dass er das Kloster nicht visitiert habe und es in einen solch verfallenen Zustand habe kommen lassen (1 S.)
- Bericht der galizischen Landesstellen an den Kaiser betreffend die Karmelitenklöster in genere, 1783 (4 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 2. August 1784 betreffend das Vermögensinventar des Klosters in Sądowa Wisznia. Die Kapitalien sollten nicht eingezogen, sondern in einen öffentlichen Fonds angelegt werden. Die bereits getroffenen Verfügungen bezüglich der Realitäten und des Klostergebäudes wurden mit dem Dekret gebilligt (1 S.)
- 2 Dekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1784 mit der Bestimmung, dass das Kloster der beschuhten Karmeliten St. Martin in der Krakauer Vorstadt und das Kloster der unbeschuhten Karmeliten in der Haliczer Vorstadt zu Lemberg aufgehoben werden solle und die Geistlichen in andere Klöster ihres Ordens verschickt werden sollten (insg. 2 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1784 mit der Bestimmung, dass das Karmelitenkloster in der Haliczer Vorstadt beibehalten werden sollte. Die Anzahl der Geistlichen solle aber von 22 auf 18 herabgesetzt und die Priester sollten bei der in diesem Kloster einzurichtenden Pfarre als Pfarrkooperatoren eingesetzt werden (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1784 mit der Bestimmung, dass das Karmelitenkloster Sąsiadowice nicht aufgehoben werden sollte. Die Anzahl der Geistlichen solle aber von neun auf zwölf heraufgesetzt werden (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1784 mit der Bestimmung, dass das Karmelitenkloster Trembowla nicht aufgehoben werden sollte. Über die damalige Zahl von zwölf Geistlichen sollten aber keine Kandidaten mehr aufgenommen werden (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend Lemberg, 1784 (1 S.)
- 2 Schreiben der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit Dekret, 2 Berichte der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend Lemberg, 1786 (insg. 47 S.)
- Allerhöchstes Handbillet vom 7. August 1786 bezüglich der Beibehaltung der Karmeliten in ihrem Kloster (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 15. März 1787 mit der Bestimmung, dass das Reformatenkloster in Lemberg, in welches die unbeschuhten Karmeliten eingezogen sind, in partem dotationis zu überlassen sei (1 S.)
- 2 Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Klöster Zagórz und Milatyn Nowy aufgehoben werden sollten (insg. 2 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend Lemberg, 1788/89 (insg. 28 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend das Kloster in Milatyn Nowy, 1789 (5 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 18. August 1789 mit der Bestimmung, dass die beschuhten Karmeliten samt der Pfarre in das Reformatenkloster zu Lemberg zu übersetzen seien (1 S.)
- 3 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend Lemberg, 1789 (insg. 28 S.)
- Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend das Kloster Zagórz, 1797 (9 S.)
- 3 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei / des Geistlichen Departements, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Zagórz, 1823 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Sąsiadowice, 1825 (insg. 20 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend die Klöster in Trembowla und Lemberg, 1825 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung, Bericht der galizischen Landesstellen an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend die Karmelitenklöster60 in genere (u.a. Lublin, Czerna), 1825 (insg. 14 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Zagórz, 1831 (insg. 62 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Zagórz, 1832 (insg. 14 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Zagórz, 1841 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Zagórz, 1832 (insg. 18 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, Note betreffend Lemberg, 1838 (insg. 46 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend Lemberg, 1839 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Zagórz, 1843 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend Lemberg, 1844 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Zagórz, 1846 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Sąsiadowice, 1846 (insg. 22 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Sąsiadowice, 1847 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Ministeriums des Inneren, Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei61, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Sąsiadowice, 1848 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Ministeriums des Inneren, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an das Ministerium des Inneren, Note der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Zagórz, 1848, (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Ministeriums des Inneren, Protokollauszug der allgemeinen Hofkammer, Note ad acta betreffend Lemberg, 1848 (insg. 9 S.)

Teil 3-4: Minoriten

Teil 3 (892 3):

Górecko Kościelne, Gródek, Halicz, Horyniec, Jarosław, Kalwaria

Pacławska, Krosno, Lwów

Anmerkung: Bei der in den Akten und im Katalog verwendeten Ortsbezeichnung „Korecko“ handelt es sich um Górecko Kościelne und bei „Kalwarya“ um Kalwaria Pacławska.

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend das Kloster Gródek, 1782 (insg. 22 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1784 mit der Bestimmung, dass die Minoriten in Lemberg in ihrem Kloster belassen werden oder in die Magdalena-Vorstadt bzw. Haliczer (?) Vorstadt übersetzt werden könnten. Allerdings müsse ihre Zahl von 45 auf 20 Geistliche herabgesetzt werden (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Heiligkreuz-Kloster der Minoriten zu Halicz nicht aufgehoben werden solle. Die damalige Zahl der Geistlichen solle jedoch von sieben bis auf zehn erhöht werden (1 S.)
- 6 Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Minoritenklöster in der Vorstadt zu Halicz, in Górecko Kościelne, Horyniec, Jarosław, Kalwaria Pacławska und Krosno aufgehoben werden sollten (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1787 mit der Bestimmung, dass das Minoritenkloster in der Vorstadt zu Lemberg aufgehoben und die Geistlichen in andere Klöster ihres Ordens verschickt werden sollten (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend Lemberg, 1787 (insg. 13 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend Lemberg, 1788 (insg. 16 S.)
- Allerhöchstes Handbillet vom 5. August 1788 mit der Bestimmung, dass das Minoritenkloster in Lemberg zur Normalschule und die Kirche zum Ständesaal umzufunktionieren seien (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 4. April 1789 mit der Bestimmung, dass das Minoritenkloster St. Stanislaus zu Halicz verbleiben dürfe (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Krosno, 1789 (insg. 12 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 8. April 1790 mit der Bestimmung, dass das Vermögensinventar des Minoritenklosters in Horyniec zur Auskunft diene, so dass es bei den bereits getroffenen Verfügungen bleiben dürfe (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Jarosław, 1790 (insg. 14 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Oktober 1791 mit der Bestimmung, dass das Minoritenkloster in Krosno, solange es noch fortbestehe, die seelsorgerische Aushilfe bei der Stadtpfarre in Krosno zu leisten hätte und folglich von der Zustiftung eines Moderators abzukommen sei (1 S.)
- 3 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Schreiben vom Obersten Kanzler der Hofkanzlei, Anton Friedrich Graf Mittrowsky von Mittrowitz, an den Kaiser betreffend Lemberg, 1834 (insg. 28 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend Lemberg, 1835 (insg. 32 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug der Studienhofkommission, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend Lemberg, 1836 (insg. 21 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Krosno, 1846 (insg. 11 S.)

Teil 4 (892 4):

Kosów, Przemyśl, Sanok, Stary Sącz, Stryj, Szczebrzeszyn, Zamość

Die Ortschaft Kosów wird in den Akten als „Rossow“, Szczebrzeszyn als „Szebrczeczyn“ bezeichnet.

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster Stary Sącz, 1785 (insg. 5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster in Stryj, 1785 (insg. 4 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Minoritenkloster zu Przemyśl nicht aufgehoben werden solle. Über die damalige Zahl von 13 Geistlichen solle jedoch kein Kandidat mehr aufgenommen werden (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Minoritenkloster zu Stary Sącz nicht aufgehoben werden solle. Die Zahl von 19 Geistlichen solle jedoch auf 18 herabgesetzt werden (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Minoritenkloster zu Sanok nicht aufgehoben werden solle. Die Zahl von sechs Geistlichen solle jedoch auf sechs62 heraufgesetzt werden (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Minoritenkloster zu Zamość nicht aufgehoben werden solle. Über die damalige Zahl von 18 Geistlichen solle jedoch kein Kandidat mehr aufgenommen werden (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Minoritenklöster Kosów und Szczebrzeszyn aufgehoben werden sollten (insg. 2 S.)
- Protokollauszug („extractus protocolli“) zur Sitzung der Stiftungshofkommission betreffend das Kloster in Zamość, 1787 (12 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster in Stryj, 1787 (insg. 16 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster in Stary Sącz, 1788 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der geistlichen Liquidationskommission an das galizische Landesgubernium, Liquidationsausweis (Schuldnerverzeichnis) betreffend das Kloster in Stary Sącz, 1789 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend das Kloster in Stryj, 1791 (insg. 28 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster Przemyśl, 1813 (insg. 4 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Note ad acta betreffend das Kloster in Stary Sącz, 1814 (insg. 22 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster Przemyśl, 1815 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster in Stary Sącz, 1815 (insg. 13 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster in Stary Sącz, 1816 (insg. 17 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Przemyśl, 1818 (insg. 5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend das Kloster in Stary Sącz, 1819 (7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Przemyśl, 1845 (insg. 6 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Przemyśl, 1846 (insg. 25 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note ad acta betreffend das Kloster in Przemyśl, 1846 (insg. 30 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei, Note der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, Schreiben an die Hofbuchhaltung betreffend das Kloster in Stryj, 1831 (insg. 17 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster in Sanok, 1832 (insg. 9 S.)

3.12 Karton 893

Teil 1 (893 1): Pauliner

Krakau (Kraków), Lemberg (Lwów), Niżniów, Stara Wieś: In genere

Wenn nicht anders gekennzeichnet, handelt es sich um Akten in genere.

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster in Krakau, 1782 (insg. 11 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1784 mit der Bestimmung, dass das Paulinerkloster in der Niżniower (?) Vorstadt aufgehoben und die Geistlichen in andere Klöster ihres Ordens verschickt werden sollten (1 S.)
- Zirkular vom 14. Februar 1786 mit der Bestimmung, dass alle Paulinerklöster aufgehoben werden sollten (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster in Lemberg, 1786 (insg. 20 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1787 (18 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend die Klöster Niżniów und Stara Wieś, 1787 (insg. 20 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Stara Wieś, 1790 (insg. 10 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 15. Jänner 1791 mit der Bestimmung, dass das Paulinerkloster zu Stara Wieś in Folge der Verordnung vom 19. Oktober 1790 dem Bischof von Przemyśl zu einem Priester-, Korrektions- und Defizientenhaus überlassen werden solle (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster in Niżniów, 1813 (insg. 19 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur betreffend das Kloster in Stara Wieś, 1833 (insg. 14 S.)

Teil 2 (893 2): Piaristen

In genere, Lesko, Lemberg (Lwów), Nowy Sącz, Rzeszów, Waręż, Złoczów

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Schreiben des Galizischen Landesguberniums an Maria Theresia, 3 Schreiben des Vizerektors der Piaristen im Collegium Theresianum, Klemens Górski, an Gouverneur Fürst von Auersberg (auf Latein), „Catalogus debitorum in inevitabiles Residentiae olim Leopoliensis Scholarum Piarum“, 2 Briefe des Rektors der Lemberger Piaristen (auf Latein) betreffend das Kloster in Lemberg, 1778 (insg. 35 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („extractus protocolli“), Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster in Lesko, 1784 (insg. 31 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster in Złoczów, 1785 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) betreffend das Kloster in Rzeszów, 1786 (insg. 3 S.)
- Protokollauszug der Hofstellen betreffend das Kloster in Neu Sandec, 1787 (4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster in Neu Sandec, 1788 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend das Kloster in Złoczów, 1797 (insg. 5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1801 (insg. 5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1802 (insg. 25 S.)

Teil 3 (893 3): Redemptoristen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 30. Oktober 1826 mit der Anordnung, dass weder das Dominikanerkloster zu Tarnobrzeg noch die Pfarre in Miechozie (Miechów?) den Redemptoristen zu überlassen sei (1 S.)

Teil 4-5: Franziskaner-Reformaten

Der Ordner besteht aus 2 Unterordnern.

Teil 4 (893 4):

In genere, Biecz, Buczacz, Chełm, Jarosław, Kęty, Kryłów, Lemberg (Lwów), Przemyśl

- Allerhöchstes Handbillet vom 30. Juni 1783, vermög welchem anbefohlen wird, dass die Franziskaner oder Reformaten in Lemberg denen Soeurs de la Charité ihr Kloster überlassen und dafür jenes der unbeschuhten Karmeliterinnen erhalten sollen (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Oktober 1784 mit der Bestimmung, dass die Reformaten in der Krakauer Vorstadt beibehalten werden sollten und ihre Zahl von 23 auf zwölf Geistliche herabgesetzt werden solle (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 25. März 1786 mit der Bestimmung, dass die Reformatenklöster zu Złoczów, Przemyśl und Kryłów in Galizien zur Aufhebung bestimmt seien. Mit der Aufhebung könne jedoch bis zur Pfarreinrichtung fürgegangen und die Gebäude sollten dann dem Militär überlassen werden (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 15. März 1787 mit der Bestimmung, dass das Reformatenkloster in Lemberg das Haus sei, welches sich bei dem demselben eingeräumten unbeschuhten Karmelitenkloster befinde, in partem dotationis zu überlassen sei (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Reformaten zu Biecz nicht aufgehoben und über die vormalige Zahl von 19 Geistlichen kein Kandidat aufgenommen werden sollte (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Reformaten zu Jarosław nicht aufgehoben und über die vormalige Zahl von 15 Geistlichen kein Kandidat aufgenommen werden sollte (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Reformaten zu Kęty nicht aufgehoben und über die vormalige Zahl von 13 Geistlichen kein Kandidat aufgenommen werden sollte (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Reformaten zu Kryłów nicht aufgehoben und über die vormalige Zahl von zwölf Geistlichen kein Kandidat aufgenommen werden sollte (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1789 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Reformaten zu Przemyśl aufgehoben werden solle (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 3. Juli 1789 mit der Bestimmung, dass die beschuhten Karmeliten zu Lemberg in das Reformatenkloster zu übergeben und die Reformaten in ihre übrigen Klöster ehestens zu verschicken seien (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, Note betreffend das Kloster zu Przemyśl, 1789 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend das Kloster zu Lemberg, 1789 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster zu Lemberg, 1790 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Note betreffend das Kloster zu Chełm, 1804 (insg. 3 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend das Kloster Buczacz, 1819 (insg. 5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend das Kloster Biecz, 1842 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note betreffend das Kloster Biecz, 1847 (insg. 13 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Ministeriums des Innern, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note betreffend das Kloster zu Przemyśl, 1848 (insg. 5 S.)

Teil 5 (893 5):

Rawa Ruska, Rzeszów, Sądowa Wisznia, Wieliczka, Zakliczyn, Zamość, Złoczów

- Einzeldekrete der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass die Klöster zu Wieliczka und Zamość aufgehoben werden sollten (insg. 2 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster Zakliczyn nicht aufgehoben und über die vormalige Zahl von 16 Geistlichen kein Kandidat aufgenommen werden sollte (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster Rzeszów nicht aufgehoben und über die vormalige Zahl von 15 Geistlichen kein Kandidat aufgenommen werden sollte (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 14. April 1787 mit der Bestimmung, dass das Kloster Sądowa Wisznia nicht aufgehoben und über die vormalige Zahl von 14 Geistlichen kein Kandidat aufgenommen werden sollte (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 1. September 1787 mit der Bestimmung, dass die Kirche der Reformaten zu Wieliczka als Filialkirche beibehalten und in dem Kloster die Unterkunft für 3 Kooperatoren eingerichtet werden sollte. Das Kloster sei dagegen aufzuheben (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster Rzeszów, 1788 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster Wieliczka, 1789 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei betreffend das Kloster zu Złoczów, 1789 (5 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 16. Jänner 1790 mit der Bestimmung, dass die Reformatenkirche in der Vorstadt zu Zamość zur Pfarre zu erheben sei. Die Klostergeistlichen hätten sowohl die Pfarrstelle als auch die Kooperatur zu versehen (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 7. Februar 1790 mit der Bestimmung, dass statt des Reformatenklosters zu Rawa Ruska jenes der Dominikaner in Żółkiew zu belassen sei. Mit der Reduktion des ersteren sei aber nur alsdann vorzugehen, wenn es die Umstände zuließen (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 3 Berichte der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Galizische Landesgubernium betreffend das Kloster zu Złoczów, 1791 (insg. 16 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend das Kloster zu Rawa Ruska, 1804 (insg. 5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster zu Wieliczka, 1812 (insg. 4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster zu Rawa Ruska, 1820 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note betreffend das Kloster zu Rzeszów, 1822 (insg. 19 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster zu Rawa Ruska, 1825 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster zu Wieliczka, 1845 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note betreffend das Kloster zu Wieliczka, 1846 (9 S.)

Teil 6 (893 6): Trinitarier

In genere, Kamieniec Podolski, Kraków, Lemberg (Lwów), Mielec, Stanisławów, Tomaszów Lubelski

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Mai 1783 mit der Bestimmung, dass die dem Trinitarierkloster zu Kamieniec Podolski gehörigen Kapitalien i.H.v. 31.000 fl eingezogen werden sollten (1 S.)
- Schreiben (aus Wien) an die Landesstellen, 1783 (2 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht der Galizischen Geistlichen Filialkommission an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1783 (insg. 19 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht der Galizischen Geistlichen Filialkommission an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1783 (insg. 15 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1783 (insg. 22 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1783 (insg. 6 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Geistlichen Hofkommission in allgemeinen Angelegenheiten, 1783 (insg. 3 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1783 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1783 (insg. 53 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Galizischen Geistlichen Filialkommission betreffend das Kloster zu Lemberg, 1783 (insg. 6 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser betreffend das Kloster zu Lemberg, 1783 (insg. 11 S.)
- Allerhöchstes Handbillet vom 30. Juni 1783 betreffend die Verwendung des Trinitarierklosters zu Lemberg für die zu errichtenden Universität und Schulen (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1784 (insg. 13 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1784 (insg. 21 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster zu Lemberg, 1786 (insg. 20 S.)
- Protokollauszug betreffend das Kloster zu Stanisławów, 1787 (1 S.)
- Bericht des Magistrats der k.k. Haupt- und Residenzstadt Wien an die niederösterreichische Landesregierung in allgemeinen Angelegenheiten, 1787 (2 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser betreffend das Kloster zu Krakau (Kasimir), 1804 (insg. 4 S.)
- Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei betreffend das Kloster zu Tomaszów Lubelski, 1807 (5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei. Äußerung der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei in allgemeinen Angelegenheiten, 1819 (insg. 4 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster zu Mielec, 1819 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei betreffend das Kloster zu Mielec, 1819 (insg. 9 S.)
- Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei, Note betreffend das Kloster zu Stanisławów, 1833 (insg. 9 S.)

3.13 Karton 894

Teil 1 (894 1):

Krakau (Kraków): Augustinerinnen (Eremiten)

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1845 (insg. 12 S.)

Teil 2 (894 2):

In genere: Basilianerinnen

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1784 (insg. 22 S.)

Teil 3 (894 3):

Jaworów: Basilianerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Basilianerinnen zu Jaworów aufgehoben und das im Ausland befindliche Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1782 (insg. 16 S.)

Teil 4 (894 4):

In genere, Zebrzydowice: Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Extrakt und allerhöchstes Handbillet vom 30. Juni 1783 betreffend die Übersiedlung der Ordensschwestern von Zebrzydowice in das Kloster der Prämonstratenser in Neu-Sandec (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. Dezember 1783 betreffend die Umverteilung der Ordensschwestern auf andere Ordensklöster und andere Angelegenheiten (3 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 18. März 1784 betreffend die Übersiedlung der Ordensschwestern von Zebrzydowice in das Kloster der Prämonstratenser in Neu-Sandec (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser in allgemeinen Angelegenheiten, 1801 (insg. 15 S.)

Teil 5 (894 5):

Brody: Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782: Das Kloster der Barmherzigen Schwestern zu Brody solle beibehalten werden, jedoch müssten die Ordensschwestern die weibliche Jugend unterrichten, die deutsche Sprache lehren, und wenn sie keine deutsche Lehrmeisterin hätten, müssten sie zu diesem Falle eine weltliche Person aufnehmen, wie dann auch der Vorschlag zu machen wäre, auf wie viele Individuen die Zahl dieser Nonnen festgesetzt werden könnte (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Protokollauszug der Geistlichen Hofkommission, 1784 (insg. 15 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Allgemeinen Hofbaudirektion, Bericht der Hofbuchhaltung an die Allgemeine Hofbaudirektion, Vorausmaß über die Zuweisung des Ex-Dominikanerklosters zu Brody für die barmherzigen Schwestern (mit genauen Angaben über das Klostergebäude), 1786 (insg. 40 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Bericht des Broder Kreisamtes an das galizische Landesgubernium, Sachinventar des Klosters, Ausweis der Einkünfte, 1787 (insg. 26 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht der Hofbuchhaltung, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Hofkammer, Protokollauszug der Stiftungshofbuchhaltung, 1791 (insg. 17 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1800 (insg. 10 S.)

Teil 6 (894 6):

Jarosław: Benediktinerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Benediktinerinnen zu Jarosław aufgehoben und das im Ausland befindliche Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1784 (insg. 24 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Hofkommission, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1786 (insg. 17 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1787 (insg. 16 S.)

Teil 7 (894 7):

Bełz: Dominikanerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass die Dominikanerinnen zu Bełz das Ursulinen-Institut annehmen und die weibliche Jugend unterrichten sollten, und wenn sie keine zur deutschen Sprachlehre taugliche Nonne hätten, müssten sie eine weltliche Person zu diesem Falle aufnehmen, wie dann auch ein Vorschlag erwartet werde, auf wieviel Personen die Zahl dieser Nonnen festzusetzen sei (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Schreiben der Priorin des Dominikanerinnenkonvents zu Bełz an den Kaiser (auf Latein), 1783 (insg. 28 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1784 (insg. 31 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 22. Februar 1785 mit der Bestimmung, dass die Kirche des aufgehobenen Klosters der Dominikanerinnen zu Bełz der Pfarrkirche für den griechisch-katholischen Ritus überlassen werden solle (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1785 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1820 (insg. 6 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1823 (insg. 5 S.)

Teil 8 (894 8):

Gródek (zu Krakau / Kraków): Dominikanerinnen

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1806 (insg. 10 S.)

Teil 9 (894 9):

Lemberg (Lwów): Basilianerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der griechisch-katholischen Basilianerinnen zu Lemberg beibehalten werden solle. Jedoch müssten die Basilianerinnen die weibliche Jugend unterrichten, die deutsche Sprache lehren, und wenn sie keine deutsche Lehrmeisterin hätten, müssten sie zu diesem Falle eine weltliche Person aufnehmen, wie dann auch ein Vorschlag zu machen wäre, auf wie viele Individuen die Zahl dieser Nonnen festgesetzt werden könnte (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“), Bericht der Galizischen Geistlichen Filialkommission, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1782/83 (insg. 16 S.)

Teil 10 (894 10):

Lemberg (Lwów): Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 2. Oktober 1781 mit der Entscheidung über die von den Ordensschwestern eingereichte Bitte bzgl. der Eingabe einiger Kandidatinnen. Es werde verordnet, dass die Kandidatinnen, wenn sie ihre Gelübde erneuern wollten, sich nicht an ihre auswärtigen Generäle, sondern an das Ordinarium wenden sollten, und sowohl das Institut als auch ein Ausweis über ihre Zahl und Vermögen einzuwenden sei (1 S.)
- Conclusio zur Nachricht vom 6. Februar 1782: Der Ausweis über das Vermögen der Barmherzigen Schwestern und ihr Personalstand seien vom Ordinariat einzufordern, auch der Nexus mit dem auswärtigen Ordensgeneral und der Oberin sei zu gestatten, damit dieses nützliche Institut nicht zu Grunde gehe (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Barmherzigen Schwestern zu Lemberg beibehalten werden solle. Die Ordensschwestern müssten jedoch die weibliche Jugend unterrichten, die deutsche Sprache lehren, und wenn sie keine deutsche Lehrmeisterin hätten, müssten sie in diesem Falle eine weltliche Person aufnehmen, wie dann auch ein Vorschlag zu machen wäre, auf wie viele Individuen die Zahl dieser Nonnen festgesetzt werden könnte (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 11. März 1783 mit der Bestimmung, dass die Barmherzigen Schwestern zu Lemberg wegen ihrer nützlichen Verwendung unterstützt werden sollten. Darüber hinaus sollte ihre Profession nicht in fremde Hände gelegt, sondern in Zukunft vielmehr dem ordinario loci (Ortsbischof) unterstellt werden (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1783 (2 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 13. Dezember 1784 betreffend die Vergütung aus dem auf dem Gut Fulstyn (Felsztyn) haftenden Kapital zu 83.000 fl (betr. die Barmherzigen Schwestern zu Lemberg und die Familie Grabiansky), (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Schreiben der Ordensschwester Françoise (Franciszka) Saulais an das Galizische Landesgubernium (auf Französisch), 1785 (insg. 13 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 25. März 1786 mit der Bestimmung, dass der Orden der Barmherzigen Schwestern in Galizien eigentlich als ein Krankenspital zu betrachten sei, welches keiner Auflösung anheimfallen könne. Dafür solle das auf dem eingezogenen Gut Fulstin (Felsztyn) haftende Kapital als Einnahmenquelle betrachtet und vergütet werden (1 S.)
- Allerhöchstes Handbillet vom 4. August 1786 mit der Bestimmung, dass weder zu den Barmherzigen Schwestern, noch zu den Barmherzigen Brüdern Arrestanten in die Krankenpflege zu geben seien. Die Unheilbaren gehörten in andere Spitäler bzw. ins Siechenhaus. Im Klostergebäude der Ordensschwestern sollten die auswärtigen Zellen vereinigt werden, wodurch geräumige Dormitorien geschaffen entstünden, und an dem Platz der neuen Zellen sollte ein Gang gemacht werden (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Schreiben von Adalbertus (Wojciech) Chodorowski („Capelanus Curatus Xenodochy Leopoliense Sororum Charitatis“), 1786 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Schreiben der Ordensschwester Françoise (Franciszka) Saulais an das Galizische Landesgubernium (auf Latein), 1786 (insg. 20 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1787 (insg. 11 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1787 (insg. 20 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Studienhofkommission, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Bericht des Lemberger Fiskalamtes an das galizische Landesgubernium, 1789 (insg. 15 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1796 (insg. 5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1797 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1801 (insg. 12 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Protokollauszug der Hofkommission, 1802 (insg. 37 S.)

3.14 Karton 895

Der Karton besteht aus acht Teilen. Zusätzlich zu den sieben im Inventarverzeichnis aufgeführten Positionen gibt es eine Akte zu den Kanonissinnen von der Regel des hl. Augustin zu Lemberg (Teil 8).

Teil 1 (895 1):

Lemberg (Lwów): Benediktinerinnen (armenischer Ritus)

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Benediktinerinnen rit. arm. zu Lemberg beibehalten werden solle, jedoch müssten die Ordensschwestern die weibliche Jugend unterrichten, die deutsche Sprache lehren, und wenn sie keine deutsche Lehrmeisterin hätten, müssten sie zu diesem Falle eine weltliche Person aufnehmen, wie dann auch ein Vorschlag zu machen wäre, auf wie viele Individuen die Zahl dieser Nonnen festgesetzt werden könnte (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Studienhofkommission, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1787 (insg. 21 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1787 (insg. 13 S.)
- Allerhöchstes Handbillet vom 5. August 1788 mit der Bestimmung, dass die alten und gebrechlichen Ordensschwestern („Armenierinnen“) zusammenzuziehen und zum Absterben zu belassen seien. Die Anzahl der Ordensschwestern sei auf 14 zu bestimmen. Die Beförderung der nützlichen Tätigkeit sei aus dem Religionsfonds zu beziehen (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Hofstellen, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1788 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“), 1789 (insg. 2 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1817 (insg. 8 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1818 (insg. 15 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1828 (insg. 16 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1829 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Note, 1831 (insg. 54 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Protokollauszüge der Studienhofkommission, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1838 (insg. 36 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1839 (insg. 19 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1844 (insg. 13 S.)

Teil 2 (895 2):

Lemberg (Lwów): Benediktinerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juli 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Benediktinerinnen zu Lemberg beibehalten werden solle. Allerdings müssten die Ordensschwestern die weibliche Jugend unterrichten, die deutsche Sprache lehren, und wenn sie keine deutsche Lehrmeisterin hätten, müssten sie zu diesem Falle eine weltliche Person aufnehmen, wie dann auch ein Vorschlag zu machen wäre, auf wie viele Kandidatinnen die Zahl dieser Nonnen festgesetzt werden könnte (1 S.)
- Allerhöchstes Handbillet vom 4. August 1786 betreffend die Verfügung des Klosters (1 S.)
- Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Note, 1786 (insg. 4 S.)
- Schreiben an das galizische Landesgubernium, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1786 (insg. 4 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 15. Oktober 1787 betreffend die getroffene Veranlassung zur besseren Verrichtung des Lemberger Benediktiner Nonnenklosters (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1791 (insg. 5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1804 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1811 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1812 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1824 (insg. 15 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1826 (insg. 15 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1828 (insg. 120 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1831 (insg. 16 S.)
- 4 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 3 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1834 (insg. 33 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Auszug aus dem Vermögensinventar vom 31. März 1819, Note, 1834 (insg. 14 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, 1834/35 (insg. 5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Revers (Schreiben von Äbtissin Anna Josepha Kuhn), 1835 (insg. 6 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1835 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, 1841 (insg. 6 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note, 1841/42 (insg. 22 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1842 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Revers (Schreiben der Äbtissin Katharina Paszkowska), 1843 (9 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1844 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug der allgemeinen Hofkammer, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1845 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Note der Hof- und Niederösterreichischen Kammerprokuratur, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1846 (insg. 38 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Note, 1847 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug der Studienhofkommission, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1847 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Ministeriums des Innern, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das Ministerium des Innern, 1849 (insg. 6 S.)

Teil 3 (895 3):

Lemberg (Lwów): Unbeschuhte Karmelitinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 15. Februar 1782 mit der Bestimmung, dass das Landesgubernium die Protokolle über die Aufhebung der beschuhten und unbeschuhten Karmelitinnen und der Franziskanerinnen („Bernardinerinnen“) zu Lemberg einzusenden seien (1 S.), (Schreibmaschinenabschrift von 1911)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 18. März 1782 mit der Bestätigung über den Empfang der eingesendeten Protokolle betreffend die Aufhebung der beschuhten und unbeschuhten Karmelitinnen, dann der Franziskanerinnen zu Lemberg, nicht minder der Klarissinnen zu Zamość bestätigt (1 S.), (Schreibmaschinenabschrift von 1911)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 23. November 1782 mit der Genehmigung der wegen der Übersetzung der beschuhten Karmelitinnen zu Lemberg in das Versammlungshaus zu Alt-Sandec getroffenen Anstalten (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 18. März 1783 mit der Bestimmung, dass die ohne Erlaubnis in die „republikanischen Höfe“ emigrierten Karmelitinnen von Lemberg im Falle ihrer Rückkehr keine Pension erlangen sollten (1 S.)
- Allerhöchstes Handbillet vom 30. Juni 1783 vermög welchem das Kloster der beschuhten Karmelitinnen zu Lemberg zum Generalseminar verwendet werden solle (1 S.)
- Allerhöchstes Handbillet vom 30. Juni 1783 vermög welchem die Franziskanerinnen zu Lemberg ihr Kloster den Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul überlassen müssten, wogegen sie aber das Kloster der unbeschuhten Karmelitinnen erhielten (1 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1817 (insg. 8 S.)

Teil 4 (895 4):

Lemberg (Lwów): Nonnen vom heiligen Herzen Jesu (Dames du sacré coeurs)

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Protokollauszug der Studienhofkommission, Schreiben aus Lemberg an die Hofkanzlei, 2 Schreiben vom Orden aus Paris (auf Französisch), 1843 (insg. 23 S.)
- 3 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug der Studienhofkommission, Schreiben an Obersthofkanzler Karl Graf von Inzaghi, Note, 1843 (insg. 16 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Schreiben an Obersthofkanzler Karl Graf von Inzaghi, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Schreiben des galizischen Gouverneurs an Kaiser Ferdinand, 1843 (insg. 17 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser mit Beilage, Protokollauszug der Studienhofkommission, Note, 1845 (insg. 47 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei / des Ministeriums des Innern, Präsidialerinnerung, 3 Schreiben an Obersthofkanzler Karl Graf von Inzaghi, Abschrift des Protokolls zur Sitzung der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1848 (insg. 18 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei / des Ministeriums des Innern, Note, 1848 (insg. 2 S.)
- 3 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Schreiben an Obersthofkanzler Karl Graf von Inzaghi, Note, 1848 (insg. 22 S.)

Teil 5 (895 5):

Lemberg (Lwów): Dominikanerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 27. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Dominikanerinnen zu Lemberg aufgehoben und das im Ausland befindliche Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 18. März 1783 mit der Bestimmung, dass die ohne Erlaubnis in das „Republikanische“ emigrierten Dominikanerinnen im Falle ihrer Rückkehr keine Pension erlangen sollten (1 S.)
- Allerhöchstes Handbillet vom 30. Juni 1783 mit der Anweisung, dass das Kloster der Dominikanerinnen und beschuhten Karmelitinnen zu Lemberg für das Generalseminar bestimmt sei (1 S.)
- Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Berichte der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1795 (insg. 59 S.)

Teil 6 (895 6):

Lemberg (Lwów): Erlöserorden (Birgittenorden) 63

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass der Erlöserorden aufgehoben und das im Ausland befindliche Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 29. September 1782 betreffend die Bitte der Klosterfrauen St. Birgittae zu Lemberg, in einem wo immer gefälligen Versammlungsort leben zu dürfen. Die Hofkanzlei erteilt dem Landesgubernium die Anweisung, den Orden nach der allgemeinen Vorschrift zu behandeln (1 S.), (Schreibmaschinenabschrift von 1911)
- Handbillet vom 30. Juni 1783 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Birgittinnen zu Lemberg zu einem Kriminalarrest anzuwenden sei (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1785 (insg. 16 S.)

Teil 7 (895 7):

Lemberg (Lwów): Franziskanerinnen („Bernardiner Nonnenkloster”)

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Klostergebäude der zu Lemberg aufgehobenen Franziskanerinnen den Sakramentsnonnen überlassen werden solle (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“), 1782 (insg. 5 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 31. August 1783 mit der Bestimmung, dass den Basilianerinnen zu Lemberg das Kloster der aufgehobenen Franziskanerinnen überlassen und das Kloster der Basilianerinnen zu verkaufen sei (1 S.)
- Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1787 (insg. 9 S.)

Teil 8 (895 8):

Lemberg (Lwów): Kanonissinnen von der Regel des hl. Augustin

Diese Position ist im Inventarverzeichnis nicht aufgeführt worden.

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Kanonissinnen von der Regel des hl. Augustin zu Lemberg aufgehoben und ihr im Ausland befindliches Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 2 Schreiben von Superiorissa Konstancja Bielska an den Kaiser (auf Latein), Schreiben von der Starostin von Ostrów, Teresa Bekierska (Komorowska), (auf Polnisch und Latein), 1783 (insg. 17 S.)

3.15 Karton 896

Teil 1 (896 1):

Lemberg (Lwów): Sakramentsschwestern („Sakramentiner Nonnen“)

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass die Sakramentsschwestern zu Lemberg in das Kloster der aufgehobenen Franziskanerinnen übersetzt werden sollten, jedoch müssten die Ordensschwestern die weibliche Jugend unterrichten, die deutsche Sprache lehren, und wenn sie keine deutsche Lehrmeisterin hätten, müssten sie zu diesem Falle eine weltliche Person aufnehmen, wie dann auch ein Vorschlag zu machen wäre, auf wie viele Personen die Zahl der Nonnen fortgesetzt werden könne (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Fiskalische Äußerung des Fiskalkollegiums in Lemberg (betr. Klostergüter), Schreiben der Priorin an den Oberstkanzler, diverse Korrespondenz, 1783 (insg. 20 S.)
- Allerhöchstes Handbillet vom 30. Juni 1783, vermög welchem die Sakramentsschwestern zu Lemberg zu verbleiben und die Normalschulen zu übernehmen hätten, damit die Mädchen unterrichtet würden (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Schreiben der Ordensschwestern an den König („a la Reine“, auf Französisch), Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Hofkanzlei, Note, 1783 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Noten, 1784 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Berichte der Hofkanzlei / Geistlichen Hofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Noten, 1785 (insg. 18 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Note, 1785 (insg. 38 S.)
- 2 Protokollauszüge („Extractus Protocolli“) der Hofkanzlei, 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1786 (insg. 18 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 2 Berichte der Geistlichen Hofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Kopie eines allerhöchsten Handbillets, Noten, Schreiben aus Lemberg an den Oberstkanzler, 2 Schreiben der Ordensschwestern an den Oberstkanzler (auf Französisch), 1786 (insg. 54 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 2 Berichte der Geistlichen Hofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1786 (insg. 54 S.)
- Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Hofkanzlei, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Kopie dreier Schreiben aus Lemberg an Gouverneur Josef Brigido Graf von Bresowitz, 1786 (insg. 21 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Geistlichen Hofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1787 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, 1788 (insg. 13 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Provinzial- und Kameralbuchhaltung an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 3 Spezifikationen (Vermögensinventare, finanzielle Aufschlüsselungen bzgl. „Tischer Conto“ und „Schlosser Conto“), 1791 (insg. 29 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1810 (insg. 4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 1817 (5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“ sowie „alleruntertänigster Präsidialvortrag“) an den Kaiser, 1818 (insg. 13 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1824 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, 1825 (insg. 3 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1825 (insg. 25 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Äußerung des Hofbaurates an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1826 (insg. 32 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1835 (insg. 23 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note, 1836 (insg. 45 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Note, 1838 (insg. 16 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1843 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1843 (insg. 14 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1844 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, 1845 (insg. 10 S.)

Teil 2 (896 2):

Mariampol: Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Note, 1786 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1801 (insg. 27 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1802 (insg. 14 S.)

Teil 3 (896 3):

Nowosiółki: Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1845 (insg. 10 S.)

Teil 4 (896 4):

Przemyśl, Lemberg (Lwów): Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Allerhöchstes Handbillet vom 30. Juni 1783 mit der Anordnung, dass den Barmherzigen Schwestern in Lemberg das Kloster der Franziskaner zu überlassen sei, damit die Ordensschwestern dort ihr nützliches Institut unterbringen könnten. Die Einrichtung dieses Institutes solle den Oberen in Frankreich gestattet und zur Errichtung eines Noviziates solle aus dem Geistlichen Fonds ein jährlicher Beitrag von 4000 fl bewilligt werden (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Galizischen Geistlichen Filialkommission, 1783 (insg. 5 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 15. Juni 1784 mit der Bestätigung der früheren Anordnung, dass statt der barmherzigen Brüder zu Przemyśl „Soeurs de la charité einzuführen“ seien (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug der Geistlichen Hofkommission, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Protokollauszug („Extractus protocolli“) der allgemeinen Hofbuchhaltung, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1786 (insg. 36 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Kammerallandesdirektors Mörz an das Galizische Landesgubernium betreffend die Übergabe des aufgehobenen Dominikanerklosters in Przemyśl an die Benediktinerinnen, dann die Übergabe des aufgehobenen Benediktinerinnenklosters an die Barmherzigen Schwestern, Protokollauszug („Extractus Protocolli“), Bericht der Hofbuchhaltung an die Allgemeine Hoflandesdirektion, 2x Vorausmaß (Kostenvoranschläge) über die Umstellung des Ex-Benediktinerinnenklosters zu einem Spital und zu Wohnungen für die Barmherzigen Schwestern in Przemyśl, 1787 (insg. 44 S.)

3.16 Karton 897

Teil 1 (897 1):

Przemyśl, Staniątki: Benediktinerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Benediktinerinnen zu Przemyśl beibehalten werden solle, jedoch müssten die Ordensschwestern die weibliche Jugend unterrichten, die deutsche Sprache lehren, und wenn sie keine deutsche Lehrmeisterin hätten, müssten sie zu diesem Falle eine weltliche Person aufnehmen, wie dann auch ein Vorschlag zu machen wäre, auf wie viele Individuen die Zahl der Nonnen fortgesetzt werden könne (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 10. August 1783 mit der Bestimmung, dass die Anfrage, ob den fünf Ex-Benediktinerinnen Zielonzanka, Korabiowska, Szadurska, Kościanka und Glatkowska wieder neuerdings in ihre Klöster zu Przemyśl und Staniątki zu treten gestattet werden wolle, durch das ihnen zugestellte Dekret vom 29. Juli 1783 erledigt worden sei (1 S.), (Schreibmaschinenabschrift von 1912)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“), Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Protokollauszug der Studienhofkommission, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1791 (insg. 26 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Studienhofkommission, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1823 (insg. 23 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Studienhofkommission, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1825 (insg. 11 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1838 (insg. 11 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Äußerung des Hofbauamtes an die Hofkanzlei, Protokollauszug der Hofkanzlei, Note, 1842 (insg. 31 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note, 1847 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1848 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Ministeriums des Innern, Bericht des Ministers des Innern („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an das Ministerium des Innern, 1849 (insg. 9 S.)

Teil 2 (897 2):

Przemyśl: Dominikanerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Dominikanerinnen zu Przemyśl aufgehoben und ihr im Ausland befindliches Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1783 (insg. 16 S.)

Teil 3 (897 3):

Przeworsk: Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Protokollauszüge („Extractus Protocolli“), Bericht der Geistlichen Hofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1784 (insg. 35 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Protokollauszüge („Extractus Protocolli“) der Stiftungshofkommission, 2 Berichte der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Noten, 1784 (insg. 30 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Hofkanzlei, 1785 (insg. 17 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1787 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Äußerung der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1799/1800 (insg. 24 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1801 (insg. 7 S.)

Teil 4 (897 4):

Rozdół 64 : Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Allerhöchstes Handbillet vom 6. August 1786 mit der Bestimmung, dass den Barmherzigen Schwestern zu Rozdół, die zur Krankenpflege und Mädchenerziehung in ihrem Kloster nicht kaum genug hätten, das Karmelitenkloster daselbst einzugeben sei (1 s.)

Teil 5 (897 5):

Rozdół 65 : Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass die Barmherzigen Schwestern zu Rozdół beibehalten werden sollten, jedoch müssten die Ordensschwestern die weibliche Jugend unterrichten, die deutsche Sprache lehren, und wenn sie keine deutsche Lehrmeisterin hätten, müssten sie zu diesem Falle eine weltliche Person aufnehmen, wie dann auch der Vorschlag zu machen wäre, auf wie viele Individuen die Zahl dieser Nonnen festgesetzt werden könnte (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium über den Vortrag vom 20. Oktober 1783 mit der Bestimmung, dass der Kaiser den Barmherzigen Schwestern zu Rozdół einen Beitrag i.H.v. 500 fl aus dem Geistlichen Fonds bewillige (1 S.)
- Allerhöchstes Handbillet in Copia dat. zu Lemberg vom 6. August 1786 mit der Bestimmung, dass die Barmherzigen Schwestern zu Rozdół das Karmelitenkloster behalten sollten (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Hofkanzlei, 1787 (insg. 13 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1797 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1800 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Protokollauszug der Allgemeinen Hofkammer, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1837 (insg. 20 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1838 (insg. 14 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note, 1844 (insg. 18 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Ministeriums des Innern, Bericht des Galizischen Landesguberniums an das Ministerium des Innern, 1848 (insg. 6 S.)

Teil 6 (897 6):

Rozhurcze: Basilianerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass die Basilianerinnen zu Rozhurcze aufgehoben, und ihr im Ausland befindliches Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)

Teil 7 (897 7):

Rzeszów: Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1787 (insg. 12 S.)

Teil 8 (897 8):

Nowy Sącz: Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul; Prämonstratenser

- Mehrere Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, mehrere Protokollauszüge („Extractus Protocolli“) der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Schreiben eines Kanonikers der Kathedrale zu Krakau an das Galizische Landesgubernium (auf Latein) betreffend die Abtvakanz im Kloster der Prämonstratenser in Nowy Sącz, 1784 (insg. 41 S.)

Teil 9 (897 9):

Zamość: Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 15. Jänner 1784 mit der Bestimmung, dass es bei der anbefohlenen Einführung der Barmherzigen Schwestern zu Przemyśl, Zamość und Zebrzydowice statt der Barmherzigen Brüder zu verbleiben habe (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Geistlichen Hofkommission betreffend die Bitte der Oberin der in Lemberg befindlichen Barmherzigen Schwestern um die Überlassung eines zum aufgehobenen Klarissenkloster gehörigen Gebäude, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1784 (insg. 10 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1784 mit der Bestimmung, dass das Vermögen des aufgehobenen Klosters der Barmherzigen Brüder in Zamość, das dem Religionsfonds überlassen wurde, den Barmherzigen Schwestern zuzufallen sei (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Geistlichen Hofkommission, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1784 (insg. 42 S.)
- Mehrere Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1784 (insg. 37 S.)
- Mehrere Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Stiftungshofkommission, Bericht der Stiftungshofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1787 (insg. 30 S.)
- Protokollauszug der Stiftungshofkommission vom 9. Oktober 1787 mit der Bestimmung, dass die Barmherzigen Schwestern zu Zamość, welche sich im Minoritenkloster befänden, in jenes der Barmherzigen Brüder übersiedelt werden sollten (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Geistlichen Stiftungshofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Protokollauszug („Extractus Protocolli“) der Stiftungshofkommission, 1788 (insg. 25 S.)

Teil 10 (897 10):

Zebrzydowice 66 : Barmherzige Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 18. März 1784 mit der Bestimmung, dass die wegen der Verbreitung des nützlichen Institutes der Barmherzigen Schwestern getroffenen Verfügungen gebilligt würden und zugleich befohlen werde, die Barmherzigen Schwestern zu Zebrzydowice in das Prämonstratenserstift zu Nowy Sącz zu übersetzen (1 S.)

Teil 11 (897 11):

Słowita, Jaworów: Basilianerinnen

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1818 (insg. 11 S.)

Teil 12 (897 12):

Smolnica: Basilianerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Basilianerinnen zu Smolnica aufgehoben und ihr im Ausland befindliches Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1790 (insg. 35 S.)

Teil 13 (897 13):

Zagwoźdź 67 : Basilianerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Basilianerinnen zu Zagwoźdź aufgehoben und ihr im Ausland befindliches Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)

3.17 Karton 898

Teil 1 (898 1):

Sandomierz: Benediktinerinnen

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1810 (insg. 7 S.)

Teil 2 (898 2):

Staniątki: Benediktinerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Benediktinerinnen zu Staniątki beibehalten werden solle, jedoch müssten die Ordensschwestern die weibliche Jugend unterrichten, die deutsche Sprache lehren, und wenn sie keine deutsche Lehrmeisterin hätten, müssten sie zu diesem Falle eine weltliche Person aufnehmen, wie dann auch ein Vorschlag zu machen wäre, auf wie viele Individuen die Zahl der Nonnen fortgesetzt werden könne (1 S.)
- Mehrere Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, mehrere Protokollauszüge der Geistlichen Studienhofkommission, Schreiben aus Lemberg an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1787 (insg. 15 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht der Stiftungshofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1789 (insg. 14 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1792 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1799 (insg. 4 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1808 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1811 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1817 (insg. 12 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1820 (insg. 23 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1822 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Zentralfonds- und direktes Nebensteuer-Departements, Note, 1822 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1826 (insg. 16 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug der Allgemeinen Hofkammer, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds, Note des Galizischen Landesguberniums, 1843 (insg. 32 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1844 (insg. 10 S.)
- Schreiben von Kaiser Ferdinand an Oberstkanzler Fürst von Inzaghi, 1845 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1847 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an das Ministerium des Innern, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1848 (insg. 27 S.)
- 2 Protokolle zur Sitzung des Ministeriums des Innern, Schreiben des Finanzministeriums an das galizische Landesgubernium, Äußerung der Hofbuchhaltung politischer Fonds an das Finanzministerium, 1848 (insg. 11 S.)

Teil 3 (898 3):

Sambor: Erlöserorden (Birgittenorden)

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster des Erlöserordens zu Sambor aufgehoben und das im Ausland befindliche Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)
- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium mit der Note an die vereinigte Hofkanzlei vom 9. November 1785 mit der Bestimmung, das Kloster des Erlöserordens dem Militär überlassen werden solle (1 S.)

Teil 4 (898 4):

Sokal: Erlöserorden (Birgittenorden)

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster des Erlöserordens zu Sokal aufgehoben und das im Ausland befindliche Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)
- Mehrere Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1786 (insg. 27 S.)

Teil 5 (898 5):

Żółkiew: Dominikanerinnen

- Dekret der Hofkanzlei an das Galizische Landesgubernium vom 24. Juni 1782 mit der Bestimmung, dass das Kloster der Dominikanerinnen zu Żółkiew aufgehoben und das im Ausland befindliche Vermögen hereingebracht werden solle (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1783 (insg. 16 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, 1785 (insg. 12 S.)

Teil 6 (898 6):

Stary Sącz: Klarissen

Die Akten befinden sich in zwei Unterakten. Sie sind nach Jahrgängen in Papierhüllen geordnet.

Unterteil 1:

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, 1783 (insg. 7 S.)
- Schreiben der Hofkanzlei an das galizische Landesgubernium, Bericht der Geistlichen Hofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Auszug eines Schreibens an den Hof- und Staatskanzler vom 19. Jänner 1785, Kopie eines Schreibens des königlichen Agenten Francesco Brunati vom 15. Jänner 1785 an den Staatskanzler (auf Italienisch), Beilage (Finanzaufstellung, auf Italienisch), Note, 1785 (insg. 17 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der galizischen Domänenadministration, 1786 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Galizischen Staatsgüteradministration an Staatsgüter- und Robotabolizionshofkommission, Bericht an die Galizische Staatsgüteradministration, Personalverzeichnis des Ordens, 1787 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1787 (insg. 21 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Stiftungshofbuchhaltung an die Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1793 (insg. 9 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1805 (insg. 11 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1811 (insg. 30 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug der Hofkanzlei, 1813 (insg. 8 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1815 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, 1816 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, 1824 (4 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1824 (insg. 10 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1824 (insg. 15 S.)
- Protokoll zur Sitzung des Geistlichen Departements, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1825 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1828 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1831 (insg. 7 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Hofkanzlei („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Beilage zum Vortrag (Finanzaufstellung), 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note, 1833 (insg. 24 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Studienhofkommission, Protokollauszug der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Studienhofkommission, 1834 (insg. 13 S.)
- Kanzleischreiben auf allerhöchsten Befehl seiner Majestät an Oberstkanzler Anton Friedrich Graf Mittrowsky von Mittrowitz und Nemischl, 1836 (1 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Schreiben von Kaiser Ferdinand an Oberstkanzler Mittrowsky, 1836 (insg. 3 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, 2 Berichte des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1837 (insg. 14 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1841 (insg. 6 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Protokollauszug der Studienhofkommission, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1847 (insg. 5 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, 1848 (insg. 5 S.)

Unterteil 2:

- Mehrere Protokolle zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Note an die Hofkanzlei, 1782 (insg. 48 S.)
- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Bericht des Galizischen Landesguberniums an die Hofkanzlei, Bericht des bestellten Abolitionskommissars an das galizische Landesgubernium, Consignation (Personalverzeichnis des Klosters), Schreiben der Äbtissin des Klosters, Katarzyna Psurska, an den Kaiser mit der Zusicherung, dass sich die Ordensgemeinschaft der Mädchenbildung widmen werde, und der Bitte um die Zuweisung eines neuen Wirkungsortes, 1782 (insg. 13 S.)68 69

Teil 7 (898 7):

Zamość: Klarissen

- Dekret vom Protokoll zur Sitzung der Stiftungshofkommission vom 9. Oktober 1787 mit der Bestimmung, dass den Barmherzigen Schwestern zu Zamość das Gebäude überlassen werden solle (1 S.)70 71

Teil 8 (898 8):

Zamość: Ursulinen

- Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei mit Dekret an das galizische Landesgubernium, Protokoll zur Sitzung der Hofkanzlei, Bericht der Geistlichen Hofkommission („alleruntertänigster Vortrag“) an den Kaiser, Bericht des Galizischen Landesguberniums an den Kaiser, 1783 (insg. 8 S.)

4. Polnisch-deutsches Ortsverzeichnis und Verzeichnis der Orden und Stifte

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anmerkung: Bei einigen Ortschaften konnte eine genaue Ordenszuweisung nicht vorgenommen werden. Es handelt sich um drei Kartons 883 2 (Frauenorden), 883 4 und 884 1. Darin werden Generalia behandelt.

5. Verzeichnis der Ordensgemeinschaften und der zugehörigen Klöster

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

6. Literatur

- Arneth, Alfred Ritter von: Maria Theresia und Joseph II.: Ihre Correspondenz, sammt Briefen Joseph's an seinen Bruder Leopold., Bd. 3. Wien 1868
- Buchmann, Bertrand Michael: Hof – Regierung – Stadtverwaltung. Wien als Sitz der österreichischen Zentralverwaltung von den Anfängen bis zum Untergang der Monarchie (Schriftenreihe des Instituts für Österreichkunde). Wien 2002
- Göbl, Michael: Zur Geschichte des Allgemeinen Verwaltungsarchivs, in: „Schatzhäuser Österreichs“. Das Österreichische Staatsarchiv (Österreich Dokumentation), Wien 1996, S.30-36
- Goldinger, Walter: Geschichte des österreichischen Archivwesens (Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs, Ergänzungsband 5), Wien 1957
- Hochedlinger, Michael: Geistige Schatzkammer Österreichs, in: Auer, Leopold/Wehdorn, Manfred (Hrsg.): Das Haus-, Hof- und Staatsarchiv. Geschichte – Gebäude – Bestände. Innsbruck 2003
- Hochedlinger, Michael/ Mat’a, Petr / Winkelbauer, Thomas (Hrsg.): Verwaltungsgeschichte der Habsburgermonarchie in der Frühen Neuzeit. Hof und Dynastie, Kaiser und Reich, Zentralverwaltungen, Kriegswesen und landesfürstliches Finanzwesen. Wien 2019 (2 Bände)
- Hof - und Staats-Schematismus der röm. kais. auch kais. königlich- und erzherzoglichen Haupt- und Residenzstadt Wien, Wien (Jahrgänge: 1763, 1776, 1781, 1784, 1787, 1794, 1795)
- Hof- und Staats-Schematismus des österreichischen Kaiserthums, Wien 1829
- Lorens, Beata: Stan społeczno-gospodarczy miasta Uhnowa w drugiej połowie XVIII wieku [Der sozialwirtschaftliche Zustand der Stadt Uhnów in der zweiten Hälfte des 18. Jh.], [in:] Grata, Paweł/Lorens, Beata (Hrsg.): Miasta i ludzie. Sacrum i profanum. Studia z dziejów społecznych i gospodarczych dedykowane Profesorowi Jerzemu Motylewiczowi [Städte und Menschen. Sacrum und profanum. Sozialwirtschaftshistorische Studien, gewidmet Prof. Jerzy Motylewicz], Rzeszów 2013, S.69-86
- Luca, Ignaz de: Staatenkunde im Grundrisse. Bd. 2. Wien 1789
- Peschorn, Wolfgang: Die Geschichte der Finanzprokuratur, in: Kremser, Manfred (Hrsg.): Anwalt und Berater der Republik: Festschrift zum 50. Jahrestag der Wiedererrichtung der österreichischen Finanzprokuratur. Wien 1995, S.15-34
- Ploch, Gregor, Zespół nr 102, Klöster und Stifte: Galizien, w Allgemeines Verwaltungsarchiv oraz wybrane inne archiwalia dotyczące klasztorów i zakonów w Galicji w zbiorach Österreichisches Staatsarchiv [Bestand Nr. 102, Klöster und Stifte: Galizien im Allgemeinen Verwaltungsarchiv und weitere ausgewählte Archivalien zu Klöstern und Orden in Galizien im Bestand des Österreichischen Staatsarchives], in: Marek Derwich (Hrsg.), Kasaty klasztorów na obszarze dawnej Rzeczypospolitej Obojga Narodów i na Śląsku na tle procesów sekularyzacyjnych w Europie. Źródła. Tom III: Skutki kasat XVIII i XIX w. Kasata w latach 1954–1956 [Die Klosteraufhebungen auf dem Gebiet der früheren Königlichen Republik der polnischen Krone und des Großfürstentums Litauen sowie Schlesiens vor dem Hintergrund der Säkularisationsprozesse in Europa. Quellen. Bd. 3: Die Ursachen der Aufhebungen im 18. und 19. Jahrhundert. Die Aufhebung in den Jahren 1954-1956], Wrocław 2014, S.17-46.
- Rieder, Franz: Handbuch der k. k. Verordnungen über geistliche Angelegenheiten. Wien 1847
- Scheutz, Martin: Ein „Lutheraner“ auf dem Habsburgerthron. Die Josephinischen Reformen und die Klosteraufhebungen in der Habsburgermonarchie. In: MIÖG 120 (2012), S.321-338
- Walter, Friedrich: Die österreichische Zentralverwaltung. II. Abteilung. Von der Vereinigung der Österreichischen und Böhmischen Hofkanzlei bis zur Einrichtung der Ministerialverfassung (1749-1848). Bd. 1/2/1: Die Zeit Josephs II. und Leopolds II. (1780-1792). Wien 1950 (Veröffentlichungen der Kommission für neuere Geschichte Österreichs, 35)
- Walter, Friedrich: Die österreichische Zentralverwaltung. II. Abteilung. Von der Vereinigung der Österreichischen und Böhmischen Hofkanzlei bis zur Einrichtung der Ministerialverfassung (1749-1848). Bd. 1/2/2: Die Zeit Franz’ II. (I.) und Ferdinands I. (1792-1848). Wien 1956 (Veröffentlichungen der Kommission für neuere Geschichte Österreichs, 42)
- Walter, Friedrich: Österreichische Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte von 1500-1955 (Veröffentlichungen der Kommission für neuere Geschichte Österreichs, 59), Wien, Köln, Graz 1972

[...]


1 Der polnische Titel des Projektes lautet: „Dziedzictwo kulturowe po klasztorach skasowanych na ziemiach dawnej Rzeczypospolitej oraz na Śląsku w XVIII i XIX w.: losy, znaczenie, inwentaryzacja”. Das Forschungsprojekt wurde im Rahmen des Programms des polnischen Ministers für Wissenschaft und Hochschulwesen unter dem Namen „Narodowy Program Rozwoju Humanistyki” [„Nationales Programm zur Entwicklung der Geisteswissenschaften”] in den Jahren 2012–2016 durchgeführt. Homepage: www.kasaty.pl [Letzter Zugriff: 18.06.2020].

2 Gregor Ploch, Zespół nr 102, Klöster und Stifte: Galizien, w Allgemeines Verwaltungsarchiv oraz wybrane inne archiwalia dotyczące klasztorów i zakonów w Galicji w zbiorach Österreichisches Staatsarchiv [Nr. 102, Klöster und Stifte: Galizien im Allgemeinen Verwaltungsarchiv und weitere ausgewählte Archivalien zu Klöstern und Orden in Galizien im Bestand des Österreichischen Staatsarchives], in: Marek Derwich (Hrsg.), Kasaty klasztorów na obszarze dawnej Rzeczypospolitej Obojga Narodów i na Śląsku na tle procesów sekularyzacyjnych w Europie. Źródła. Tom III: Skutki kasat XVIII i XIX w. Kasata w latach 1954–1956 [Die Klosteraufhebungen auf dem Gebiet der früheren Königlichen Republik der polnischen Krone und des Großfürstentums Litauen sowie Schlesiens vor dem Hintergrund der Säkularisationsprozesse in Europa. Quellen. Bd. 3: Die Ursachen der Aufhebungen im 18. und 19. Jahrhundert. Die Aufhebung in den Jahren 1954-1956], Wrocław 2014, S.17-46.

3 http://www.archivinformationssystem.at/suchinfo.aspx [Letzter Zugriff: 18.06.2020].

4 Walter Goldinger: Geschichte des österreichischen Archivwesens (Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs, Ergänzungsband 5), Wien 1957, S.35-39.

5 Michael Göbl: Zur Geschichte des Allgemeinen Verwaltungsarchivs, in: „Schatzhäuser Österreichs“. Das Österreichische Staatsarchiv (Österreich Dokumentation), Wien 1996, S.30-36; Michael Hochedlinger: Geistige Schatzkammer Österreichs, in: Leopold Auer / Manfred Wehdorn (Hrsg.): Das Haus-, Hof- und Staatsarchiv. Geschichte – Gebäude – Bestände. Innsbruck 2003, S.30f.

6 Bertrand Michael Buchmann: Hof – Regierung – Stadtverwaltung. Wien als Sitz der österreichischen Zentralverwaltung von den Anfängen bis zum Untergang der Monarchie (Schriftenreihe des Instituts für Österreichkunde). Wien 2002, S.24; Friedrich Walter: Österreichische Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte von 1500-1955, Wien (u.a.) 1972, S.28-32.

7 Buchmann: Hof, S.30-33.

8 Buchmann: Hof, S.40-47.

9 Buchmann: Hof, S.48-57.

10 Buchmann: Hof, S.64f.

11 Buchmann: Hof, S.64-70; Friedrich Walter: Österreichische Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte von 1500-1955, Wien, Köln, Graz 1972 (Veröffentlichungen der Kommission für neuere Geschichte Österreichs, 59), S.94-102.

12 Buchmann: Hof, S.70f.

13 Friedrich Walter: Die österreichische Zentralverwaltung. II. Abteilung. Von der Vereinigung der Österreichischen und Böhmischen Hofkanzlei bis zur Einrichtung der Ministerialverfassung (1749-1848). Bd. 1/2/1: Die Zeit Josephs II. und Leopolds II. (1780-1792). Wien 1950 (Veröffentlichungen der Kommission für neuere Geschichte Österreichs, 35), S.27-29; Friedrich Walter: Die österreichische Zentralverwaltung. II. Abteilung. Von der Vereinigung der Österreichischen und Böhmischen Hofkanzlei bis zur Einrichtung der Ministerialverfassung (1749-1848). Bd. 1/2/2: Die Zeit Franz’ II. (I.) und Ferdinands I. (1792-1848). Wien 1956 (Veröffentlichungen der Kommission für neuere Geschichte Österreichs, 42), S.220.

14 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 35, 1950), S.26-28; Walter: Verfassungsgeschichte, S.110f.

15 Buchmann: Hof, S.78-80; Michael Hochedlinger / Petr Mat‘a / Thomas Winkelbauer (Hrsg.): Verwaltungsgeschichte der Habsburgermonarchie in der Frühen Neuzeit. Bd. 1/1. Hof und Dynastie, Kaiser und Reich, Zentralverwaltungen, Kriegswesen und landesfürstliches Finanzwesen. Wien 2019, S.570.

16 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 42, 1956), S.217-224.

17 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 42, 1956), S.268; 271.

18 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 42, 1956), S.226f.

19 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 42, 1956), S.224-226.

20 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 42, 1956), S.228-234; 247.

21 Buchmann: Hof, S.92-95

22 Walter: Verfassungsgeschichte, S.110f.

23 Hochedlinger (u.a.): Verwaltungsgeschichte, S.570.

24 Walter: Verfassungsgeschichte, S.102.

25 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 35, 1950), S.39, Anm. 63.

26 Hochedlinger (u.a.): Verwaltungsgeschichte, S.570; Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 35, 1950), S.38.

27 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 35, 1950), S.31f.

28 Martin Scheutz: Ein „Lutheraner“ auf dem Habsburgerthron. Die Josephinischen Reformen und die Klosteraufhebungen in der Habsburgermonarchie. In: MIÖG 120 (2012), S.321-338, hier: S.331.

29 Zitate nach: Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 35, 1950), S.33.

30 Ebd.

31 Alfred Ritter von Arneth: Maria Theresia und Joseph II.: Ihre Correspondenz, sammt Briefen Joseph's an seinen Bruder Leopold., Bd. 3. Wien 1868, S.350f.; Zitat nach: Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 35, 1950), S.39.

32 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 35, 1950), S.40.

33 Duch, Arno, „Bucquoi, Johann Nepomuk Graf von“ in: Neue Deutsche Biographie 2 (1955), S. 712.

34 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 35, 1950), S.40f.

35 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 35, 1950), S.41.

36 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 35, 1950), S.41f.

37 Franz Rieder: Handbuch der k. k. Verordnungen über geistliche Angelegenheiten. Wien 1847, S.494.

38 Walter: Die österreichische Zentralverwaltung (Bd. 35, 1950), S.71f.

39 Walter: Verfassungsgeschichte, S.105-107.

40 Schematismus Derer Kays. Königl. Wie auch Erz=Herzoglichen, Nach dem Alphabet gesezten Instanzien…, Wien 1763, S.78f.

41 1776 waren dort 24 Buchhalter angestellt. Vgl. Hof- und Staats-Schematismus der röm. kais. auch kais. königlich- und erzherzoglichen Haupt- und Residenzstadt Wien, Wien 1776, S.50f.

42 1781 waren lediglich 16 Buchhalter angestellt: Staatsschematismus 1781. S.57f.

43 1 Hofbuchhalter hatte die Leitung über die gesamte Stelle inne; im 1. Departement waren 27 Mitarbeiter, im 2. Departement elf Buchhalter tätig, dabei war eine Stelle unbesetzt. Staatsschematismus 1784, S.70-73.

44 1787 waren knappe 50 Personen dort angestellt. Staatsschematismus 1787, S.71-73.

45 Ignaz de Luca: Staatenkunde im Grundrisse. Bd. 2. Wien 1789, Widmung im Einband. Dort erfährt man, dass Georg Adalbert von Beeckhen die Direktion dieser Stelle innehatte.

46 Hof- und Staats-Schematismus von 1794, S.55-57.

47 Hof- und Staats-Schematismus von 1795, S.53-55.

48 Hof= und Staats=Schematismus des österreichischen Kaiserthums, Wien 1829, S.354-356.

49 Wolfgang Peschorn: Die Geschichte der Finanzprokuratur, in: Manfred Kremser (Hrsg.): Anwalt und Berater der Republik: Festschrift zum 50. Jahrestag der Wiedererrichtung der österreichischen Finanzprokuratur. Wien 1995, S.15-34; Michael Hochedlinger / Petr Mat‘a / Thomas Winkelbauer (Hrsg.): Verwaltungsgeschichte der Habsburgermonarchie in der Frühen Neuzeit. Bd. 1/2. Hof und Dynastie, Kaiser und Reich, Zentralverwaltungen, Kriegswesen und landesfürstliches Finanzwesen. Wien 2019, S.869-873.

50 Es handelt sich um die Kirche „na Żłobku“ (ad Praesepe) in Krakau. „Żłobek“ ist daher kein eigenständiger Ort.

51 Es handelt es sich um einen falschen Inventareintrag. Die Aktengruppe behandelt das Kollegiatstift Zamość und nicht Wojnicz.

52 In den Akten wird das Kloster als (Groß) Skit bezeichnet. Es befindet sich im Dorf Maniawa.

53 In dem Unterordner befinden sich Akten zu den Dominikanerklöstern Bełz und Czernelica, die im Inventarverzeichnis nicht berücksichtigt worden sind.

54 In Lemberg gab es sowohl einen Orden der Franziskaner als auch der Franziskaner-Reformaten. Es ist nicht klar, um welchen es hier geht.

55 „Blizen“, „Bliszne“ und „Polizne“ sind eine und dieselbe Ortschaft: Blizne.

56 Bei beiden Ortschaften handelt es sich um Bołszowce.

57 So im Original. Es sollte heißen: Nonnenkloster.

58 Es handelt sich um die Kirche „na Żłobku“ (ad Praesepe) in Krakau. „Żłobek“ ist daher kein eigenständiger Ort.

59 Die Problematik dieser Ortschaft besteht darin, dass es ein Basilianerkloster in Uniów und eine Pfarre Uhnów gab, die vom Basilianerkloster Dobromil versorgt wurde. Wenn in den Akten also von „Uhnow“ die Rede ist, ist nicht ganz klar, worum es wirklich geht, zudem auch tlw. Pfarren bezeichnet werden. Bei diesem Bestand kann aber davon ausgegangen werden, dass es sich überwiegend um das Kloster Uniów handeln sollte.

60 Es ist hierbei nicht klar, inwieweit in diesen Dokumenten beschuhte von unbeschuhten Karmeliten unterschieden werden. Czerna war ein Kloster der unbeschuhten Karmeliten, bei jenem in Lublin wird es sich vermutlich auch um diese Kongregation handeln.

61 Im März 1848 erfolgte die Einführung der Verwaltungsreform, in der das ministeriale System eingeführt wurde und somit das Kanzleisystem aus dem 16. Jh. ablöste. Einige im Frühjahr verfasste Dokumente sind daher weiterhin an die Hofkanzlei adressiert.

62 So im Original.

63 In den Akten werden die Ordensschwestern „Brigittinerinnen“ bezeichnet.

64 Im Original: Rohdel.

65 Im Original: Rohdel.

66 Im Original: Zembrzidowice.

67 Im Original: Zaywosdze.

68 Es ist nicht klar, um welche Kalwaria es sich handelt.

69 Aus den Akten geht nicht eindeutig hervor, um welchen Ordenszweig es geht.

70 Im Katalog nicht verzeichnet. Die Akte befindet sich im Karton 895.

71 Uhnów war eine Pfarre, die von den Basilianern zu Dobromil versorgt wurde. Daher kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass hierbei auch Pfarren genannt wurden. Vgl. Lorens, Beata: Stan społeczno-gospodarczy miasta Uhnowa w drugiej połowie XVIII wieku [Der sozialwirtschaftliche Zustand der Stadt Uhnów in der zweiten Hälfte des 18. Jh.], in: Grata, Paweł/Lorens, Beata (Hrsg.): Miasta i ludzie. Sacrum i profanum. Studia z dziejów społecznych i gospodarczych dedykowane Profesorowi Jerzemu Motylewiczowi [Städte und Menschen. Sacrum und profanum. Sozialwirtschaftshistorische Studien, gewidmet Prof. Jerzy Motylewicz], Rzeszów 2013, S.69-86.

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Details

Titel
Die josephinischen Klosteraufhebungen in Galizien. Teil 2
Untertitel
Akten der Unterserie "Signatur 102: Stifte und Klöster: Galizien" im Österreichischen Staatsarchiv zu Wien
Autor
Jahr
2020
Seiten
162
Katalognummer
V902894
ISBN (Buch)
9783346210449
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Josephinische Klosteraufhebungen, Galizien, Joseph II., Maria Theresia, österreichische Hofkanzlei, österreichische Verwaltungsgeschichte, Stiftungshofbuchhaltung, katholische Kirche in Galizien, Stifte und Klöster in Galizien, Galizisches Landesgubernium
Arbeit zitieren
Dr. Gregor Ploch (Autor), 2020, Die josephinischen Klosteraufhebungen in Galizien. Teil 2, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/902894

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