Das Faltblatt "Orient Race" - Eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit?


Hausarbeit, 2007

14 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist Öffentlichkeitsarbeit?

3. Was ist ein Folder/ Faltblatt?

4. Orient Race – Das Kamel Rennen

5. Fazit

6. Quellenverzeichnis

1. Einleitung

In dieser Hausarbeit beschäftige ich mich mit der schriftlichen Kommunikation der Öffentlichkeitsarbeit, wobei ich mich hierbei konkret auf das Folder/ Faltblatt beziehen möchte. Anhand des Faltblattes vom „Orient Race – Kamel Rennen“ werde ich darstellen, wie ein Faltblatt auszusehen hat, um als erfolgreiches Projekt einer Öffentlichkeitsarbeit betitelt werden zu können. Das bedeutet, dass ich mithilfe des Beispiel – Faltblattes erklären möchte, wie man Norbert Francks Ansicht nach ein Faltblatt richtig zur Schau stellt, um den größtmöglichen Gewinn daraus zu erzielen, ob ökonomischer oder außerökonomischer Art.

Ich beziehe mich also direkt auf die Hinweise und Vorgaben von Norbert Franck aus seinem Buch „Handbuch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“. Beginnen werde ich mit der Beantwortung der Frage „Was ist Öffentlichkeitsarbeit?“, wobei ich beschreiben werde, was die Öffentlichkeitsarbeit ist, welche Ziele die Öffentlichkeitsarbeit verfolgt und welche Adressaten der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit es gibt. Daraufhin erfolgt die Beantwortung der Frage „Was ist ein Folder/ Faltblatt?“. Dabei lege ich mein Hauptaugenmerk auf die Merkmale und die Gestaltung eines Faltblattes und werde zusätzlich noch kurz und prägnant beschreiben, was man bei der Erstellung eines Textes für die Öffentlichkeitsarbeit beachten sollte. Auf die Erstellung eines erfolgreichen Textes gehe ich dann aber noch einmal genauer im 4 Punkt „Orient Race – Das Kamel Rennen“ ein. Denn dort möchte ich anhand des Beispiel – Faltblattes, welches ich hier zum visuellen Nachvollziehen auch angeführt habe, erklären, wie ein richtiger und erfolgreicher Text, sowie die Gestaltung eines Faltblattes auszusehen haben, um gewinnversprechend zu wirken. Im Fazit wird sich dann zeigen, ob das Beispiel – Faltblatt das Ergebnis einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit ist oder nicht.

2. Was ist Öffentlichkeitsarbeit?

Die Öffentlichkeitsarbeit bezeichnet ein klassisches Kommunikationselement, wobei die Kommunikation der Vermittlung einer Leistung gegenüber den Zielgruppen dient. Aber nicht nur die Leistungsvermittlung, sondern auch die Veränderung des Wissens, des Verhaltens und der Einstellung der Zielgruppen gegenüber den Themen, die in einer Öffentlichkeitsarbeit debattiert werden, steht im Vordergrund dieser Kommunikation.

Eine Kommunikation innerhalb der Öffentlichkeitsarbeit gilt als erfolgreich, wenn die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erweckt wird und ein professioneller Ablauf der Arbeit zu verzeichnen ist.[1]

Die Ziele der Öffentlichkeitsarbeit lassen sich in zwei Kategorien aufteilen, in die ökonomischen und die außerökonomischen Ziele. Die ökonomischen Ziele der Öffentlichkeitsarbeit bestehen in der Umsatzsteigerung, der Gewinnerhöhung, der Erhöhung des Marktanteils und der Erschließung neuer Märkte. Die außerökonomischen Ziele hingegen sind die Verbesserung des Images, die Erhöhung des Bekanntheitsgrades, die Verbesserung des Produktwissens bei den Zielgruppen und die Erregung der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Im Allgemeinen strebt die Öffentlichkeitsarbeit zunächst immer erst die außerökonomischen Ziele an, da sich die ökonomischen aus den außerökonomischen Zielen heraus ergeben. Hauptsächlich dient die Öffentlichkeitsarbeit jedoch dem Verschaffen eines Namens in der allgemeinen Öffentlichkeit.[2]

Die Öffentlichkeitsarbeit offenbart sich mithilfe von externen und internen Maßnahmen. Zu den externen Maßnahmen zählen Aktivitäten für die Zielgruppen und zu den internen Maßnahmen gehören Veranstaltungen jeglicher Art, sowie Informationsveranstaltungen zu bestimmten Themen.[3]

Es gibt vier Adressatengruppen bei der Öffentlichkeitsarbeit. Zum einen gibt es die Interne Öffentlichkeit, die aus Mitarbeitern, Spendern, dem Vorstand und anderen Angehörigen der Institution/ des Vereins. Hierbei müssen die Mitglieder der Internen Öffentlichkeit über die Ziele und die Arbeit des Vereins oder Verbandes informiert und durch Beteiligungs- und Ansprechmöglichkeiten motiviert werden. Die Kommunikationsziele bei der Internen Öffentlichkeit bestehen also in der Motivation, der Bindung an den Verein/Verband und der Aktivierung der Mitglieder. Eine zweite Adressatengruppe bildet die Fach(-politische) Öffentlichkeit, die unter anderem aus Lehrer/innen, Medien, Verbänden und Verwaltungen besteht. Dieser Adressatengruppe sollte ein interessantes Konzept, Beiträge in einer Fachzeitschrift, Unterrichtseinheiten, sowie Praktikaplätze geboten werden. Doppelte Erfolgseffekte erreicht man bei dieser Zielgruppe durch Veranstaltungen. Die Kommunikationsziele bei der Fach(-politischen) Öffentlichkeit betreffen die Reputation, das Profil und die Unterstützung. Des Weiteren gibt es die „Kern“ – Öffentlichkeit. Diese Adressatengruppe sollte gezielt angesprochen werden, da es sich hierbei unter anderem um Interessierte, Betroffene und Angehörige handelt. Die „Kern“ – Öffentlichkeit gilt als der Ausgangspunkt der Öffentlichkeit und sollte deswegen konkrete Angebote zur Mitarbeit erhalten. Diese Adressatengruppe bedarf einer niedrigen „Kontaktschwelle“, um ihr einen schnellen und leichten Zugang zu dem jeweiligen Verein, einer Institution u.ä. zu gewähren. Dies kann durch regelmäßige Öffnungszeiten, sowie Kontaktmöglichkeiten per E-Mail, Telefon oder auch Anrufbeantworter ermöglicht werden. Bei der „Kern“ – Öffentlichkeit bestehen die Kommunikationsziele in der Reputation und dem Profil, dem Vertrauen, der Bindung und Aktivierung. Die letzte Adressatengruppe ist die Medienöffentlichkeit, die auch als allgemeine Öffentlichkeit bezeichnet wird. Sie besteht sowohl aus Journalisten und Lesern, als auch aus Zuschauern. Die öffentliche Wahrnehmung, sowie die Sympathie gegenüber dem Verein/Verband bilden bei der Medienöffentlichkeit die Kommunikationsziele.[4]

Die Öffentlichkeitsarbeit gilt als eine Managementaufgabe, bei der den Kunden Service entgegengebracht werden muss. Dieser Service besteht aus einem adressatengerechten Angebot und einer zielgruppenorientierten Ansprache. Hierbei muss immer der Kunde in den Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit gestellt werden.[5]

3. Was ist ein Folder/ Faltblatt?

Ein Folder oder auch Faltblatt ist ein Medium, in handlichem Format, der Öffentlichkeitsarbeit, mithilfe dessen Informationen vermittelt und für längere Zeit aufbewahrt werden. Dieses Faltblatt, wie der Name schon verrät, wird gefalzt, wobei es vier verschiedene Falzformen gibt: Leporello-, Zickzack-, Altar- und Kreuzfalz. Damit ein Folder auch länger haltbar ist und Informationen somit für längere Zeit aufbewahrt werden können, benötigt man ein stärkeres Papier für das Faltblatt. Die Gestaltung und die Texte auf einem Folder sollten miteinander korrespondieren, um so durch die Gestaltung die Aussagen des Textes unterstützen und die Inhalte unterstreichen zu können.[6]

Deshalb sollte die Gestaltung eines Faltblattes großzügig, klar und übersichtlich sein. Ein Drittel des Folder sollte für Bilder Überschriften und andere Gestaltungselemente bereitgestellt werden. Dabei ist es jedoch sinnvoll keine Wimmelbilder zu verwenden. Das bedeutet, dass man lieber auf ein großes, statt auf drei kleine Bilder zurückgreifen sollte. Auch bei den Überschriften sollte man von dem Sprichwort „Weniger ist mehr“ Gebrauch machen. Das heißt, dass es sinnvoller ist, kleinere und kürzere Überschriften zu nehmen, da diese nicht so aufdringlich wirken. Auch die einzelnen Textpassagen sollten nicht zu lang sein, da sie sich sonst schwierig lesen lassen und langweilig wirken könnten. Auch der häufige Wechsel der Schrifttypen und Schriftgrößen kann eine Misere werden. Auf schwarze Ränder sollte ganz und gar verzichtet werden, da diese drückend und belastend wirken. Im Großen und Ganzen sollte ein Faltblatt einfach so gestaltet werden, dass die Lesbarkeit der Texte nicht beeinträchtigt wird.[7]

[...]


[1] Vgl. Konken, Michael: Seminar: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Vechta, SS 2007

[2] Vgl. ebd.

[3] Vgl. ebd.

[4] Vgl. Franck, Norbert (Hrsg.): Handbuch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 2003, Seite 25 - 27

[5] Vgl. ebd., Seite 48 - 49

[6] Vgl. ebd., Seite 223 - 224

[7] Vgl. Franck, Norbert (Hrsg.): Handbuch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, 2003, Seite 225 - 228

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Das Faltblatt "Orient Race" - Eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit?
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
1,3
Autor
Jahr
2007
Seiten
14
Katalognummer
V90301
ISBN (eBook)
9783638041683
Dateigröße
916 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Faltblatt, Orient, Race, Eine
Arbeit zitieren
Kathleen Schmidt (Autor), 2007, Das Faltblatt "Orient Race" - Eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90301

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