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Experimentelle Säuglingsforschung

Title: Experimentelle Säuglingsforschung

Term Paper , 2007 , 10 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Julia Riegger (Author)

Psychology - Developmental Psychology
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Sprache ist das Menschlichste, das wir haben. Sie grenzt uns Menschen von allen anderen Lebewesen ab. Sie lässt uns auf eine Weise kommunizieren, die sehr komplex und einzigartig ist. Aufgrund dieser Einzigartigkeit ist Sprache für uns so interessant. Woran liegt es, dass nur wir über diese Art der Kommunikation verfügen? Wie erlernt ein Mensch dieses komplizierte System?
In dieser Hausarbeit wird nach Vorstellung der allgemeinen Thematik empirischer Datenerhebung anhand von zwei Beispielen gezeigt, wie Experimente, die mit Säuglingen durchgeführt werden, aussehen sollten. Entspricht dieses Experiment dem Entwicklungsstand des Kindes? Welche Fragestellung soll durch den Forschungsansatz beantwortet werden? Kann die gestellte Frage am Schluss beantwortet werden, oder werfen die empirischen Daten neue Fragen auf?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Fragestellung

3 Methoden und Probleme der empirischen Datenerhebung

4 Experiment 1: Saugpräferenzmethode

4.1 Aufbau

4.2 Ergebnisse

4.3 Kritische Betrachtung

5 Experiment 2: Kopfbewegungsmethode

5.1 Aufbau

5.2 Ergebnisse

5.3 Kritische Betrachtung

6 Schluss

7 Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die methodischen Ansätze der experimentellen Säuglingsforschung im Hinblick auf die frühe Sprachentwicklung. Ziel ist es, anhand konkreter Experimente zu analysieren, wie wissenschaftliche Untersuchungen mit Säuglingen unter Berücksichtigung ihres Entwicklungsstandes gestaltet werden müssen, welche Herausforderungen bei der Datenerhebung bestehen und wie die gewonnenen Ergebnisse legitim interpretiert werden können.

  • Empirische Forschungsmethoden bei Säuglingen
  • Die Saugpräferenzmethode zur Untersuchung des Gedächtnisses
  • Die Kopfbewegungsmethode zur Erforschung der Sprachsegmentierung
  • Methodische Problematiken und das Beobachtungsparadoxon
  • Interpretation und Validität von Ergebnissen in der Entwicklungspsychologie

Auszug aus dem Buch

4.1 Aufbau

Die Babys bekommen einen Schnuller, der mit einem Tonbandgerät verbunden ist. Je nachdem, wie sie ihren Saugrhythmus ändern, also schneller oder langsamer nuckeln, wechselt das Tonbandgerät von einem Hörprogramm auf ein anderes. Den Zusammenhang zwischen Nuckeln und Hörprogramm bekommen die Babys schnell heraus. Sie merken, dass sie bei einer bestimmten Art zu nuckeln ein bestimmtes Hörprogramm „wählen“ können. Auf diese Weise kann herausgefunden werden, welches Hörerlebnis Babys bevorzugen.4

Um nun die Frage nach dem Gedächtnis der Säuglinge zu beantworten, wurden werdende Mütter gebeten, während der letzten sechs Wochen der Schwangerschaft eine bestimmte Geschichten immer wieder laut vorzulesen. Zwei bis drei Tage nach der Geburt wurde den Säuglingen diese sowie eine andere Geschichte mittels des Tonbandgeräts vorgespielt, das mit dem Schnuller verbunden war. 5 Sie konnten nun also zwischen der Geschichte, die sie während der Schwangerschaft schon gehört hatten, und einer fremden wählen. Das Experiment wurde auch mit einem bestimmten Kindergedicht bzw. einem Liedchen durchgeführt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Einzigartigkeit menschlicher Sprache und begründet die Notwendigkeit, bereits Säuglinge zu erforschen, da diese ihre frühen Sprachkenntnisse noch vor dem Sprechenlernen erwerben.

2 Fragestellung: In diesem Kapitel wird das Ziel definiert, die empirische Datenerhebung mittels zweier Experimente zu hinterfragen und die Qualität sowie die Deutbarkeit dieser Forschungsergebnisse zu prüfen.

3 Methoden und Probleme der empirischen Datenerhebung: Es werden allgemeine methodische Ansätze wie Längs- und Querschnittstudien sowie das Beobachtungsparadoxon und die Verzerrungsgefahr durch vorformulierte Hypothesen diskutiert.

4 Experiment 1: Saugpräferenzmethode: Dieses Kapitel beschreibt den Aufbau, die Ergebnisse und die kritische Würdigung eines Experiments, das mittels Schnullern und Saugrhythmen das Gedächtnis von Neugeborenen für Sprachschallreize testet.

5 Experiment 2: Kopfbewegungsmethode: Hier wird untersucht, ab wann Babys in der Lage sind, Wörter aus einem Sprachfluss zu segmentieren, wobei die Kopfbewegung als Indikator für die Aufmerksamkeit und Unterscheidungsfähigkeit dient.

6 Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass die Interpretation von spontanen Säuglingsreaktionen die zentrale Schwäche darstellt, betont jedoch den Erfolg der modernen Forschung durch technische Unterstützung.

7 Literaturangaben: Eine Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Bücher, Zeitschriften und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Säuglingsforschung, Sprachentwicklung, Saugpräferenzmethode, Kopfbewegungsmethode, empirische Datenerhebung, Sprachwahrnehmung, Gedächtnis, Segmentierung, Beobachtungsparadoxon, prosodische Merkmale, Spracherwerb, Entwicklungspsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den methodischen Möglichkeiten und Herausforderungen der experimentellen Erforschung der frühen Sprachentwicklung bei Säuglingen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf empirischen Methoden wie der Saugpräferenz- und der Kopfbewegungsmethode sowie der kritischen Reflexion über wissenschaftliche Datenerhebung und Interpretation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Experimente mit Säuglingen gestaltet werden müssen, um deren Entwicklungsstand gerecht zu werden und valide Rückschlüsse auf ihre kognitiven und sprachlichen Fähigkeiten zu ziehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden zwei spezifische experimentelle Designs analysiert: die Saugpräferenzmethode zur Gedächtnisprüfung und die Kopfbewegungsmethode zur Untersuchung der Wortsegmentierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur empirischen Forschung und eine detaillierte Fallanalyse zweier Experimente inklusive deren methodischem Aufbau, Ergebnissen und kritischer Würdigung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Säuglingsforschung, Sprachentwicklung, empirische Datenerhebung, Sprachwahrnehmung und Segmentierung.

Warum ist die Saugpräferenzmethode bei Neugeborenen effektiv?

Da Neugeborene noch keine verbalen Antworten geben können, nutzt diese Methode ihre angeborenen Saugreflexe, um Präferenzen für bereits bekannte oder fremde akustische Reize messbar zu machen.

Was genau misst die Kopfbewegungsmethode?

Sie misst die Dauer der Kopfbewegung eines Säuglings in Richtung eines Lautsprechers, was Aufschluss darüber gibt, ob das Kind einzelne Wörter aus einem dargebotenen Text herausfiltern und wiedererkennen kann.

Welche Rolle spielt die Interpretation für die Forschungsergebnisse?

Da Reaktionen von Säuglingen nicht direkt als bewusste Äußerungen gewertet werden können, sind Forscher auf Interpretationen angewiesen, die jedoch subjektiv von den Erwartungen des Interpretierenden beeinflusst werden können.

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Details

Title
Experimentelle Säuglingsforschung
College
University of Freiburg
Course
Proseminar
Grade
1,7
Author
Julia Riegger (Author)
Publication Year
2007
Pages
10
Catalog Number
V90321
ISBN (eBook)
9783638044967
Language
German
Tags
Experimentelle Säuglingsforschung Proseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Riegger (Author), 2007, Experimentelle Säuglingsforschung , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90321
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