Diese Arbeit behandelt die weit verbreitete und sehr bekannte Krankheit Demenz, genauer die Alzheimer-Demenz. Der Text beginnt mit allgemeinen Begriffserklärungen. Anschließend werden die Formen der Demenz erläutert. Dabei werden Ursachen, Entdeckung, Symptome und biologische Vorgänge im Gehirn genauer erklärt. Im nächsten Kapitel werden die einzelnen Stadien der Krankheit aufgezeigt. Folgend wird die Wahrnehmung eines Alzheimer-dementen Menschen durch einen möglichen Gedanken veranschaulicht und die Wahrnehmung der Angehörigen beschrieben. Dann folgen mögliche Hilfsmethoden und Tipps zum Umgang mit den Betroffenen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Begriffserklärung Demenz
3. Definition Alzheimer Demenz
4. Entdeckung
5. Ursachen
6. Vorgang im Gehirn
7. Stadien
7.1. Frühstadium
7.2. Mittleres Stadium
7.3. Fortgeschrittenes Stadium
8. Wahrnehmungen eines Alzheimer dementen Menschen
9. Wahrnehmungen der Mitmenschen
10. Diagnose
11. Mögliche Hilfe eines Alzheimer dementen Menschen
12. Auswirkungen auf die Gesellschaft
13. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Facharbeit untersucht das Krankheitsbild der Alzheimer-Demenz mit dem Ziel, das Verständnis für die Betroffenen sowie deren Angehörige zu schärfen und die gesellschaftliche Relevanz der Erkrankung kritisch zu beleuchten.
- Biologische Ursachen und neurobiologische Vorgänge im Gehirn
- Klinische Einteilung der Krankheitsstadien
- Subjektive Wahrnehmung der Erkrankten und deren Angehörigen
- Diagnostische Verfahren und therapeutische Hilfsmöglichkeiten
- Sozioökonomische Auswirkungen und gesellschaftliche Bewertung
Auszug aus dem Buch
8. Wahrnehmungen eines Alzheimer dementen Menschen
Ein möglicher Gedanke eines Alzheimer-Demenz erkrankten Menschen (80J.a.):
„Ich bin nicht krank. Jedenfalls nicht schwer krank. Ich war mein ganzes Leben lang fit und glücklich. Ich habe ein Haus gebaut, eine Familie gegründet und ungefähr fünfzig Jahre lang gearbeitet. Jetzt bin ich zwar in Rente und nicht mehr so fit wie damals, doch ich kann mein Leben immer noch selbstständig bewältigen. Ich brauche niemanden der ständig auf mich aufpasst als wäre ich ein kleines Kind und ich muss erst recht nicht in ein Pflegeheim. An meinem Haus hängen Erinnerungen und diese möchte ich nicht verlieren. Bin ich denn wirklich so krank?“
Der Bertoffene nimmt die negative Entwicklung nicht wahr und hält an Allem bereits bekannten und gewohnten fest. Da er im Laufe der Zeit immer mehr sein Gedächtnis verliert, kann es eines Tages dazu kommen, dass er seine eigene Tochter oder den eigenen Sohn nicht mehr erkennt. Er steht in diesem Moment einfach vor einer unbekannten Person. Häufig scheint es als lebe ein Betroffener wie in einer anderen Welt und ist im Kopf nicht richtig anwesend.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Alzheimer-Demenz ein, motiviert durch persönliche Betroffenheit und den Wunsch, die Krankheit sowie deren gesellschaftliche Auswirkungen besser zu verstehen.
2. Begriffserklärung Demenz: Es werden die allgemeinen Symptome und das Krankheitsbild der Demenz erläutert sowie verschiedene Unterformen wie vaskuläre oder Parkinson-Demenz vorgestellt.
3. Definition Alzheimer Demenz: Dieses Kapitel definiert Alzheimer als häufigste, nicht heilbare Demenzform und beschreibt deren schleichenden Verlauf und die hohe Betroffenenanzahl.
4. Entdeckung: Die historische Einordnung erfolgt durch die Darstellung von Alois Alzheimers Erstbeschreibung der Patientin Auguste D.
5. Ursachen: Es wird der aktuelle Forschungsstand zu den genetischen und biologischen Ursachen der Erkrankung dargelegt.
6. Vorgang im Gehirn: Dieser Abschnitt erklärt die physiologische Funktionsweise von Neuronen und Neurotransmittern sowie die neurodegenerativen Veränderungen bei Alzheimer.
7. Stadien: Die Krankheit wird in drei Phasen unterteilt: das Frühstadium, das mittlere Stadium und das fortgeschrittene Stadium.
8. Wahrnehmungen eines Alzheimer dementen Menschen: Hier wird die subjektive Innenwelt eines Erkrankten beleuchtet, die durch Verleugnung und den Verlust von Gedächtnisinhalten geprägt ist.
9. Wahrnehmungen der Mitmenschen: Der Fokus liegt auf der psychischen Belastung und Hilflosigkeit der Angehörigen im Umgang mit dem Patienten.
10. Diagnose: Die medizinischen Möglichkeiten zur Feststellung der Krankheit, von psychischen Tests bis zur Liquordiagnostik, werden beschrieben.
11. Mögliche Hilfe eines Alzheimer dementen Menschen: Das Kapitel gibt einen Überblick über Betreuungsmöglichkeiten wie Pflegedienste oder Heime und bietet praktische Tipps für den Alltag.
12. Auswirkungen auf die Gesellschaft: Anhand von Statistiken und der Einstufung in Pflegegrade werden die sozioökonomischen Kosten und die gesellschaftliche Bedeutung diskutiert.
13. Fazit: Die Autorin reflektiert die Erkenntnisse und widerspricht der Einordnung demenzkranker Menschen als reine „Last“ für die Gesellschaft.
Schlüsselwörter
Alzheimer-Demenz, Gedächtnisverlust, Alois Alzheimer, Neurobiologie, Krankheitsstadien, Angehörigenbetreuung, Pflegeversicherung, Pflegegrade, Diagnostik, Gehirngesundheit, Gesellschaftliche Auswirkung, Prävention, Lebensqualität, Medikation, Langzeitgedächtnis.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Facharbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Alzheimer-Demenz, ihren biologischen Grundlagen, den Symptomen und der Frage, wie diese Erkrankung die Betroffenen sowie unsere Gesellschaft beeinflusst.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Zu den Kernpunkten gehören die medizinische Definition, der Verlauf in Stadien, die diagnostischen Möglichkeiten, die Pflegesituation und die psychische Belastung des sozialen Umfelds.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Krankheit verläuft, welche Unterstützungsmöglichkeiten existieren und warum die Bezeichnung von Demenzkranken als „Last“ eine kritische Betrachtung erfordert.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Facharbeit, die auf einer umfassenden Literatur- und Internetrecherche sowie der Analyse relevanter medizinischer und statistischer Daten basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Krankheit, die Entdeckung durch Alois Alzheimer, die biologischen Vorgänge im Gehirn, die verschiedenen Stadien sowie die praktischen Hilfs- und Umgangsmöglichkeiten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Alzheimer-Demenz, Gedächtnisverlust, Pflegemöglichkeiten, Krankheitsstadien und gesellschaftliche Verantwortung definiert.
Wie nehmen Betroffene ihre Krankheit im Frühstadium wahr?
Betroffene verleugnen ihre Erkrankung häufig, da sie versuchen, am gewohnten Alltag festzuhalten, und die kognitiven Defizite nicht als krankhafte Entwicklung akzeptieren wollen.
Warum ist die Pflege eines Dementen eine Herausforderung für die Gesellschaft?
Die Pflege erfordert hohe finanzielle Ressourcen, spezialisierte Betreuungsangebote und verursacht zudem eine erhebliche psychische Belastung für die pflegenden Angehörigen.
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- Anonym (Autor), 2017, Die Krankheit Alzheimer-Demenz. Entdeckung, neurologische Vorgänge und Umgang mit der Krankheit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/903507