Die Ideologieabhängigkeit wissenschaftlichen Denkens in der "Struktur wissenschaftlicher Revolutionen"


Vordiplomarbeit, 2007

19 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Eigenschaften von Paradigmata und Paradigmawechseln bei Thomas Kuhn

3. Ideologie und Paradigmawechsel: Historische Beispiele
3.1. Die Ideologie deutscher Professoren im Kaiserreich
3.2. Die Akzeptanz der Quantenmechanik
3.3. Johannes Starks Widerstand gegen die moderne Physik

4. Ideologie und Paradigmawechsel: Konsequenzen

5. Fazit: Die Ideologieabhängigkeit wissenschaftlichen Denkens

6. Literatur
6.1. Fachliteratur
6.2. Sonstige Quellen

1. Einleitung

„Massenpsychologie“[1] lautete eine der weniger wohlwollenden Bezeichnungen, mit denen Thomas S. Kuhns Konzept von der „Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ kritisiert, gebrandmarkt oder abgewertet wurde.[2] Gemessen an anderen philosophischen Debatten schlugen die Wellen damals, in den sechziger Jahren, hoch; Kuhn selbst hatte eine seiner wissenschaftlichen Revolutionen ausgelöst. Einerseits wurde sein Werk hoch gelobt: von Philosophen, Sozialwissenschaftlern, Journalisten, der amerikanischen Linken, Laien, sogar Politikern – Al Gore, Ex-Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat der Vereinigten Staaten von Amerika erklärte beispielsweise die „Struktur“ zu seiner Lieblingslektüre.[3] Die populärwissenschaftliche Lesart des Buches schien einen Nerv der Zeit getroffen zu haben: Was lässt sich nicht alles mit Paradigmata, Krisen, Revolutionen und Paradigmawechseln erklären?

Andererseits wurde sein Werk kritisiert: vornehmlich von Philosophen der Wissenschaftstheorie, die sich dem Paradigma des kritischen Rationalismus verbunden fühlten. Diese klagten nun also, nach Kuhn sei die Theoriewahl – die Art und Weise, wie Wissenschaftler eine Theorie prüfen und anschließend als neues Paradigma akzeptieren oder ablehnen – eine „Sache der Massenpsychologie“[4], eine Entscheidung, die, folgt man Kuhn, „nicht auf irgendwelchen guten Gründen, empirischen oder sonstigen, beruhen könne“, sondern vielmehr durch „reine Rhetorik ohne argumentative Substanz“[5] entschieden werde.

Der Vorwurf der Massenpsychologie gründet unter anderem darauf, dass durch den von Kuhn inszenierten Einbruch der Wissenschaftsgeschichte in die Wissenschaftstheorie und der damit einhergehenden Etablierung des einzelnen Forschers und der sozialen Gemeinschaft der Forscher als relevante Größen die Wissenschaftsphilosophie Schwierigkeiten bekommt, sich von Soziologie, Psychologie und anderen Disziplinen abzugrenzen. Eine Wissenschaftstheorie, die statt einer Logik der Forschung die menschlichen Protagonisten des Wissenschaftsbetriebs betrachtet, erhält unverkennbare Züge einer Sozialwissenschaft: Forschung und wissenschaftlicher Fortschritt können kaum mehr als rein innerwissenschaftliche Vorgänge betrachtet werden. Die Flanken gegenüber außerwissenschaftlichen Einflüssen vielerlei Art sind offen.

Kuhn wehrte sich gegen die Vorwürfe des Massenpsychologismus: Auch er wollte wissenschaftliche Revolutionen als innerwissenschaftliche Vorgänge aus anderen innerwissenschaftlichen Vorgängen herleiten. Lässt sich das von Kuhn eingeleitete Projekt der Öffnung der klassischen Wissenschaftstheorie jedoch stoppen? Haben außerwissenschaftliche Faktoren wirklich keinen erwähnenswerten Einfluss auf die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen, wie Kuhn behauptet? Und wenn sie einen solchen Einfluss haben, inwiefern strukturieren außerwissenschaftliche Bedingungen wissenschaftliche Revolutionen?

Dass Wissenschaftler als Menschen von ihrer intellektuellen und gesellschaftlichen Umwelt beeinflusst sind, dass unter anderem soziale Faktoren ihre Meinungen und Denkweisen formen können, bestreitet niemand. Lässt sich aber eine Schnittstelle zwischen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen einerseits sowie wissenschaftlicher Forschung und ihren Revolutionen andererseits nachweisen? Und lässt sich eine solche Verbindung mit Kuhns Kategorien und Methoden ausdrücken? Um dieser Frage nachzugehen, untersucht die vorliegende Arbeit den Einfluss von Ideologien auf die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen anhand von zwei Beispielen, die, wie Kuhns Quellenmaterial, aus der Geschichte der Physik stammen. Die Vorgänge, die zu einer Theoriewahl und einem Paradigmawechsel führen, stehen dabei im Zentrum der Betrachtung. Ideologien als psychologische und soziologische Phänomene bedingen das Verhalten von Individuen und sozialen Gruppen. Da Individuen und sozialen Gruppen – Forschern und wissenschaftlichen Gemeinschaften – in Kuhns Konzept eine zentrale Bedeutung zukommt, ist die Ideologie als außerwissenschaftlicher Einflussfaktor in besonderem Maße dazu geeignet, Kuhns Thesen im Kern zu tangieren. Andere mögliche Faktoren wie wirtschaftliche und militärische Nachfrage oder staatliche und private Förderung lenken den Wissenschaftsbetrieb auf einer eher institutionellen Ebene und lassen sich mit Kuhns Kategorien nur schwer erfassen.

Es ist nicht die Zielsetzung dieser kurzen Hausarbeit, Kuhns Entwurf von einer Struktur wissenschaftlicher Revolutionen zu kritisieren. Vielmehr werden Kuhns Thesen als weitgehend zutreffend angenommen und seine Terminologie übernommen. Es soll jedoch anhand einer Anwendung des Kuhnschen Modells auf zwei ausgewählte Beispiele geprüft werden, ob man noch weitere Schlüsse aus Kuhns Folgerungen ziehen kann; Schlüsse, die mit manchen sekundären Thesen Kuhns im Widerspruch stehen könnten.

Einem Abriss der „Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ im ersten Kapitel folgt die Darstellung der Ideologie der deutschen Professorenschaft im Kaiserreich[6] sowie die historischen Beispiele zweier Paradigmawechsel: Nach Paul Forman war die schnelle Etablierung der akausalen Quantenmechanik ein Versuch der wissenschaftlichen Gemeinschaft, den Inhalt ihrer Wissenschaft der Ideologie ihres intellektuellen Milieus anzugleichen.[7] Im Werdegang des Physikers Johannes Stark lässt sich hingegen erkennen, wie ein bereits akzeptiertes Paradigma unter dem Einfluss einer politischen Ideologie aufs Neue abgelehnt wurde.[8] Im abschließenden Kapitel wird die Bedeutung dieser historischen Beispiele für Kuhns Konzept wissenschaftlicher Revolutionen besprochen.

2. Eigenschaften von Paradigmata und Paradigmawechseln bei Thomas Kuhn

Das folgende Kapitel gibt weitgehend unkommentiert die für diese Arbeit relevanten Thesen und Gedanken Kuhns wieder. Der Kern der Kuhnschen Konzeption von Wissenschaft ist das Wechselspiel von Phasen normaler Wissenschaft und revolutionären Phasen. Normale Wissenschaft beruht auf Paradigmata. Revolutionäre Phasen bestehen aus der Krise eines Paradigmas, dem Auftauchen neuer Paradigmakandidaten sowie abschließend der Wahl eines Kandidaten und seiner Etablierung als neues Paradigma seitens der Forschergemeinde.

Paradigmata sind die Grundlage des normalen wissenschaftlichen Forschens.[9] Sie sind „allgemein anerkannte wissenschaftliche Leistungen (…), die für eine gewisse Zeit einer Gemeinschaft von Fachleuten Modelle und Lösungen liefern“[10]. Neben Theorien, Anwendungen und Hilfsmitteln legen Paradigmata außerdem fest, welche Entitäten das Universum bevölkern (und welche nicht), und wie sich diese verhalten.[11] Das jeweils aktuelle Paradigma, das im universitären Studium nicht als zeitlich bedingtes Wissen sondern als Wahrheit vermittelt wird, strukturiert somit das Denken und die Vorstellungskraft eines Forschers.[12] Die Bindung an ein Paradigma, die Annahme seiner Richtigkeit und das Vertrauen auf seine Leistungsfähigkeit bei der Lösung zukünftiger Probleme werden von Kuhn unter anderem deshalb als „Glaube“[13] charakterisiert.

Normalwissenschaftliche Forschung ist nun der Versuch, „die Natur in die von der Fachausbildung gelieferten Begriffsschubladen hineinzuzwängen“[14]. Sie will keine neuen Phänomene finden, sondern Rätsel lösen, die das Paradigma vorgibt und die es zu lösen verspricht.[15] Die Entdeckung von wirklich neuen Phänomenen erscheint somit als unerwünschte Störung des erwarteten Ablaufs der Forschung. Forscher pflegen nun diese neu entdeckten Phänomene, diese Anomalien anzugreifen, d.h. mit den Mitteln des Paradigmas zu erfassen und zu erklären. Lässt sich die Anomalie weiterhin nicht in die Kategorien und Gesetzmäßigkeiten des Paradigmas einordnen, kann sie eine wissenschaftliche Krise einleiten.[16] Diese Krise wird durch ein Wuchern mehrerer einander widersprechender Modifizierungen des Paradigmas, die Auflösungsversuche der Anomalie darstellen, charakterisiert.[17] Offenbar verliert das Paradigma die Fähigkeit, die Forschergemeinde auf gemeinsame Forschungsabsichten, Methoden und Vorstellungen über den Aufbau der Welt festzulegen: Der ‚Glaube’ an das Paradigma erodiert. Wird ein Paradigma einmal als inadäquat beurteilt, ist normale Forschung für die betroffenen Wissenschaftler nicht mehr möglich. Um weiterhin Wissenschaft betreiben zu können, muss ein neues Paradigma gefunden werden: Neue Paradigmakandidaten treten auf und konkurrieren um die Nachfolge.[18] In der letzten Phase einer wissenschaftlichen Revolution wählt nun die wissenschaftliche Gemeinschaft eine Theorie, die fortan als Paradigma die Grundlage der Forschung bildet.[19] Der Paradigmawechsel ist vollzogen, wenn das Unerwartete, die Anomalie, zum Erwarteten geworden ist.[20]

Der Aspekt der Theoriewahl bedarf genauerer Erläuterung, da hier die Diskussion von Kuhns Konzept ansetzen wird. Unter welchen Bedingungen wird ein Paradigmakandidat akzeptiert oder abgelehnt? Ein Paradigmawechsel ändert neben Methoden und Zielsetzungen einer wissenschaftlichen Disziplin auch die Art und Weise, in der die Forscher die Welt sich denken und sehen: „Was ein Mensch sieht, hängt sowohl davon ab, worauf er blickt, wie davon, worauf zu sehen ihn seine visuell-begriffliche Erfahrung gelehrt hat.“[21] Ein Paradigma beeinflusst also nicht nur die Interpretation von sinnlich wahrgenommenen wissenschaftlichen Daten, es legt auch fest, welche Gegenstände der Forscher wahrnimmt und wie diese wahrgenommen werden.[22] Folglich verändert ein Paradigmawechsel das Weltbild des Forschers. Kuhn beschreibt bildlich: „Es ist fast, als wäre die gelehrte Gemeinschaft plötzlich auf einen anderen Planeten versetzt worden, wo vertraute Gegenstände in einem neuen Licht erscheinen und auch unbekannte sich hinzugesellen.“[23] Hieraus folgt die Unvergleichbarkeit zweier Paradigmata untereinander. Mit den Begrifflichkeiten eines Paradigmas lässt sich ein anderes nicht erfassen; das eine ist nicht Teil der Welt des anderen.[24] Der Wettstreit zwischen konkurrierenden Paradigmata kann also nur bedingt durch Beweise entschieden werden:[25] Es fehlt ein übergeordneter Bezugsrahmen, der alle Paradigmata erfasst und ihre Vergleichbarkeit garantiert. Es gibt deshalb keine höhere Instanz für die Paradigmawahl als die Billigung durch die maßgebliche wissenschaftliche Gemeinschaft.[26] Was bedeutet dies alles für die Entscheidung über die Annahme oder Ablehnung eines Paradigmas?

Eine Paradigmawahl nach objektiven und rationalen Kriterien ist nicht der historische Fall. Anhänger wissenschaftlicher Schulen würden zwangsläufig aneinander vorbeireden.[27] Die Gemeinschaft der Forscher entscheidet vielmehr entlang pragmatischer Richtlinien: Das entscheidende Kriterium für die Annahme eines neuen Paradigmas ist der ‚Glauben’ an dessen zukünftige Leistungsfähigkeit. Das Paradigma muss die Aussicht bieten, bestimmte Probleme erfolgreicher zu behandeln als das alte Paradigma oder die Paradigmakonkurrenten.[28] Obwohl Kuhn wissenschaftlich geführte Auseinandersetzungen und logisch strukturierte Argumentation als Kriterium zur Wahl eines Paradigmakandidaten nicht ausschließt, kommt den Begriffen ‚Glauben’ und ‚Überzeugung’ doch zentrale Bedeutung zu.[29] Für den irrationalen Anteil der Entscheidungsfindung spricht auch das häufige Scheitern von Paradigmawechseln auf individueller Ebene. Viele Forscher bleiben einem anachronistisch gewordenen Paradigma bis an ihr Lebensende verbunden; ihr Widerstand lässt sich bei dem Fehlen einer übergeordneten Instanz, die den Vergleich zweier Paradigmata zulässt, sogar ebenso gut rechtfertigen, wie die Konversion zur neuen Theorie.[30]

[...]


[1] Lakatos, Imre: Falsification and the Methodology of Scientific Research Programmes, in: Lakatos, Imre; Alan Musgrave (Hrsg.): Criticism and the Growth of Knowledge; London: 1970, S. 178; nach: Kuhn, Thomas Samuel: Die Entstehung des Neuen. Studien zur Struktur der Wissenschaftsgeschichte; Frankfurt am Main: 1977, S. 421, 445, Fußnote 3.

[2] Kuhn, Thomas Samuel: Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen; Frankfurt am Main: 1973.

[3] Franklin, James: Thomas Kuhn’s irrationalism; in: http://www.newcriterion.com/archive/18/jun00/kuhn.htm vom 3.7.06.

[4] Siehe Fußnote 1.

[5] Beide Zitate: Shapere, D.: Meaning and Scientific Change; in: Colodny, R.G. (Hrsg.): Mind and Cosmos; Pittsburgh: 1966, S. 67; nach Kuhn 1977, S. 421 f, 445, Fußnote 4.

[6] Ringer, Fritz K.: Die Gelehrten. Der Niedergang der deutschen Mandarine 1890-1933; Stuttgart: 1983; Schwabe, Klaus (Hrsg.): Deutsche Hochschullehrer als Elite. 1815-1945; Boppard am Rhein: 1988.

[7] Forman, Paul: Weimar Culture, Causality, and Quantum Theory, 1918-1927: Adaptation by German Physicists and Mathematicians to a Hostile Intellectual Environment; in: Historical Studies in the Physical Sciences, Nr. 3, Jahrgang 1971; Philadelphia; S. 1-115.

[8] Beyerchen, Alan D.: Wissenschaftler unter Hitler. Physiker im Dritten Reich; Köln: 1980; Mehrtens, Herbert; Steffen Richter (Hrsg.): Naturwissenschaft, Technik und NS-Ideologie; Frankfurt am Main: 1980.

[9] Kuhn 1973, S. 28.

[10] Ebd., S. 11.

[11] Ebd., S. 28 f., 65.

[12] Ebd., S. 22.

[13] Ebd., S. 208.

[14] Ebd., S. 21.

[15] Ebd., S. 45, 60.

[16] Ebd., S. 12.

[17] Ebd., S. 117.

[18] Kuhn 1973, S. 112.

[19] Ebd., S. 119.

[20] Ebd., S. 80.

[21] Ebd., S. 153.

[22] Ebd., S. 152, 165 f.

[23] Ebd., S. 151.

[24] Ebd., S. 142.

[25] Ebd., S. 196.

[26] Ebd., S. 131.

[27] Ebd., S. 150.

[28] Ebd., S. 207 f.

[29] Kuhn 1973, S. 191 ff.

[30] Ebd., S. 209.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Die Ideologieabhängigkeit wissenschaftlichen Denkens in der "Struktur wissenschaftlicher Revolutionen"
Hochschule
Universität Hamburg  (Philosophisches Seminar)
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
19
Katalognummer
V90422
ISBN (eBook)
9783638045209
ISBN (Buch)
9783638941273
Dateigröße
483 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Kommentar des Dozenten: "Diese Arbeit stellt eine originelle und ungewöhnlich gut formulierte Auseinandersetzung mit Kuhns Zwei-Stufen-Theorie der Wissenschaftsentwicklung dar. Sie geht insbesondere auf die Rolle ein, die Ideologien bei wissenschaftlichen Revolutionen spielen können. Diese Rolle wird am Beispiel der Akzeptanz der 'akausalen' Quantenmechanik sowie des Wandels von Johannes Stark vom Anhänger zum (irrationalen) Widersacher der relativistischen Physik in sehr interessanter Weise illustriert."
Schlagworte
Ideologieabhängigkeit, Denkens, Struktur, Revolutionen
Arbeit zitieren
Julius Hess (Autor), 2007, Die Ideologieabhängigkeit wissenschaftlichen Denkens in der "Struktur wissenschaftlicher Revolutionen", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90422

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