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Ist "Les Aventures de Tintin, reporter du 'Petit Vingtième', au Congo" Kulturgut oder sollte es verboten werden? Kolonialismus und Rassismus in "Tim und Struppi"

Titel: Ist "Les Aventures de Tintin, reporter du 'Petit Vingtième', au Congo" Kulturgut oder sollte es verboten werden? Kolonialismus und Rassismus in "Tim und Struppi"

Referat (Handout) , 2020 , 5 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Alisia Wenzel (Autor:in)

Französische Philologie - Literatur
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei diesem Referat ging es um rassistische Stereotype in Hergés weltbekanntem Comic "Tim und Struppi im Kongo". Das Handout befasst sich mit der Frage, ob der Comic verboten werden sollte oder nicht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. POSTCOLONIAL STUDIES

2. HISTORISCHER KONTEXT

2.1. Kongo Freistaat

2.2. Belgisch-Kongo

2.3. Koloniale Propaganda in Belgien

3. BIOGRAPHIE HERGÉ

4. TINTIN AU CONGO

4.1. Inhalt

4.2. Rassismus

4.3. Verbot oder Kulturgut?

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die postkoloniale Problematik des Comics "Tintin au Congo" von Hergé und analysiert, ob dieses Werk als historisches Kulturgut bewahrt oder aufgrund seiner rassistischen Stereotype verboten werden sollte.

  • Postkoloniale Theorien und Diskurse
  • Historische Aufarbeitung des Kongo unter belgischer Herrschaft
  • Biografische Einflüsse auf das Werk von Hergé
  • Rassistische Stereotype und deren Wirkung im Comic
  • Die Debatte um Verbot versus pädagogische Kontextualisierung

Auszug aus dem Buch

4.2. Rassismus

Ureinwohner („Wilde“) Europäer („Zivilisierte“)

- dicke Lippen, große Augen - Kopf im Wesentlichen ein Kreis  Vollkommenheit

- „infantil“ (auf kindlicher Entwicklung stehen geblieben, geistig bzw. körperlich unterentwickelt) - stets passende Kleidung = Ordnungsliebe

- unterwürfig, ehrfürchtig  Sprechweise mangelhaft alle sprechen in Infinitiven - sichere Körperhaltung

- Farbe des Schwarzen = ideologisches Erzeugnis - Haartolle: einziges individuelles Merkmal technischer Fortschritt - Erziehung zur Arbeit

- Naturgebundenheit - Fortschritt

- keine medizinischen Kenntnisse, Aberglaube, Triebe, Stammeskonflikte - Wildtierjagd  Stoßzähne: koloniale Ausplünderung und Enteignung

- Überforderung mit der Zivilisation

- richten Gedenkstätten auf

- Schulkinder wissen nicht, was 2+2 ergibt

Zusammenfassung der Kapitel

1. POSTCOLONIAL STUDIES: Dieser Abschnitt definiert den Kolonialismus als Herrschaftsverhältnis und führt in die postkoloniale Theorie ein, insbesondere im Kontext kolonialer Diskurse.

2. HISTORISCHER KONTEXT: Hier werden die Gräuel des Kongo-Freistaats unter Leopold II. sowie die koloniale Propagandastruktur im damaligen Belgien beleuchtet.

3. BIOGRAPHIE HERGÉ: Dieser Teil beleuchtet den Werdegang von Georges Prosper Remi und seinen Einfluss als bedeutender Comic-Künstler.

4. TINTIN AU CONGO: Das Kapitel bietet eine inhaltliche Zusammenfassung, eine Analyse der rassistischen Darstellung im Comic sowie eine Pro-und-Contra-Diskussion bezüglich eines Verbots.

5. FAZIT: Die Schlussbetrachtung wägt die Auswirkungen von Verboten gegenüber dem Einsatz als Lehrmaterial zur kritischen Auseinandersetzung ab.

Schlüsselwörter

Kolonialismus, Postcolonial Studies, Hergé, Tintin au Congo, Rassismus, Stereotype, Belgien, Kongo, Eurozentrismus, Comic-Analyse, Kulturgut, Zivilisierungsmission, Menschenzoos, Kindliche Seele, Medienkritik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der kritischen Untersuchung des Comics "Tintin au Congo" und dessen Darstellung der afrikanischen Bevölkerung unter dem Licht postkolonialer Theorien.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Geschichte des Belgisch-Kongo, die Biografie Hergés, die koloniale Propaganda und die Debatte über den Umgang mit rassistischen Werken in der heutigen Zeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird der Frage nachgegangen, ob der Comic als rassistisches Produkt verboten werden sollte oder ob eine Einordnung als historisches Kulturgut sinnvoller ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer diskursanalytischen und kulturwissenschaftlichen Untersuchung, die historische Fakten mit der inhaltlichen Analyse des Comics verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die historischen Hintergründe, die Biografie des Zeichners, die inhaltliche Struktur des Comics und der Rassismusvorwurf detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Postcolonial Studies, Kolonialismus, Rassismus, Eurozentrismus und die kritische Medienrezeption.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen "Wilden" und "Zivilisierten" eine so große Rolle im Text?

Diese Gegenüberstellung verdeutlicht die eurozentrische Ideologie der damaligen Zeit, die Hergé zeichnerisch umgesetzt hat, um koloniale Herrschaft zu legitimieren.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich eines Verbots?

Die Autorin argumentiert, dass Verbote oft die Verkaufszahlen steigern und dass der Einsatz des Werkes als pädagogisches Lehrmaterial zur Überwindung von Stereotypen wertvoller ist.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist "Les Aventures de Tintin, reporter du 'Petit Vingtième', au Congo" Kulturgut oder sollte es verboten werden? Kolonialismus und Rassismus in "Tim und Struppi"
Hochschule
Universität Mannheim
Veranstaltung
PS Einführung in die Literatur- und Medienwissenschaften der Romania
Note
1,0
Autor
Alisia Wenzel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
5
Katalognummer
V904624
ISBN (eBook)
9783346214874
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aventures congo kolonialismus kulturgut petit rassismus struppi tintin vingtième
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alisia Wenzel (Autor:in), 2020, Ist "Les Aventures de Tintin, reporter du 'Petit Vingtième', au Congo" Kulturgut oder sollte es verboten werden? Kolonialismus und Rassismus in "Tim und Struppi", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/904624
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Leseprobe aus  5  Seiten
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