Bei diesem Referat ging es um rassistische Stereotype in Hergés weltbekanntem Comic "Tim und Struppi im Kongo". Das Handout befasst sich mit der Frage, ob der Comic verboten werden sollte oder nicht.
Inhaltsverzeichnis
- 1. POSTCOLONIAL STUDIES
- 2. HISTORISCHER KONTEXT
- 2.1. Kongo Freistaat
- 2.2. Belgisch-Kongo
- 2.3. Koloniale Propaganda in Belgien
- 3. BIOGRAPHIE HERGÉ
- 4. TINTIN AU CONGO
- 4.1. Inhalt
- 4.2. Rassismus
- 4.3. Verbot oder Kulturgut?
- 5. FAZIT
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Handout beleuchtet die Kontroverse um den Comic „Les Aventures de Tintin, reporter du « Petit Vingtième », au Congo“ und untersucht, ob er als Kulturgut angesehen werden kann oder ob er aufgrund seiner rassistischen Stereotype verboten werden sollte.
- Postkoloniale Studien: Analyse westlicher kolonialer Diskurse und Stereotypen in Kultur und Literatur.
- Historischer Kontext: Die brutale Kolonialgeschichte des Kongo unter belgischer Herrschaft.
- Biographie Hergé: Einblick in das Leben des Comic-Autors und seine mögliche Beeinflussung durch den Kolonialismus.
- Rassistische Stereotype: Darstellung von Kongolesen als „Wilde“ und „Infantil“ im Comic.
- Diskussion über ein Verbot: Argumente für und gegen eine Verbannung des Comics.
Zusammenfassung der Kapitel
Das Handout beginnt mit einer Einführung in die Postcolonial Studies und stellt die wichtigsten Forschungsfelder dar. Im zweiten Kapitel wird der historische Kontext des Kongo beleuchtet, mit besonderem Fokus auf die Ausbeutung und Unterdrückung während der Herrschaft König Leopolds II. und im Belgisch-Kongo. Kapitel drei widmet sich der Biografie von Hergé, dem Schöpfer von Tim und Struppi, und beleuchtet seine mögliche Beeinflussung durch die Kolonialgeschichte Belgiens. Kapitel vier analysiert den Comic „Tim im Kongo“ und seine rassistischen Stereotype, die sich in der Darstellung der Kongolesen und ihrer Kultur widerspiegeln. Das Kapitel diskutiert auch die kontroversen Meinungen und die Diskussion um ein Verbot des Comics. Das Handout endet mit einem Fazit, das die Problematik von Stereotypen und die Notwendigkeit eines kritischen Umgangs mit historischen Artefakten wie dem Comic hervorhebt.
Schlüsselwörter
Postkoloniale Studien, Kolonialismus, Kongo, Belgisch-Kongo, Hergé, Tim und Struppi, Rassismus, Stereotype, Verbot, Kulturgut, „Tim im Kongo“, „Les Aventures de Tintin, reporter du « Petit Vingtième », au Congo“.
Häufig gestellte Fragen
Warum steht der Comic „Tim im Kongo“ in der Kritik?
Der Comic wird wegen rassistischer Stereotype und einer herablassenden Darstellung der kongolesischen Bevölkerung als „infantil“ oder „wild“ kritisiert.
Welchen historischen Hintergrund hat der Comic?
Er entstand zur Zeit des Belgisch-Kongo, einer Ära geprägt von kolonialer Propaganda und der brutalen Ausbeutung des Landes unter belgischer Herrschaft.
Was sind Postcolonial Studies?
Dies ist ein Forschungsfeld, das die Auswirkungen der Kolonialherrschaft auf Kultur, Literatur und Identität sowie westliche Machtdiskurse analysiert.
Sollte „Tim im Kongo“ verboten werden?
Die Arbeit diskutiert beide Seiten: Forderungen nach einem Verbot wegen Rassismus versus die Einordnung als historisches Kulturgut mit kritischer Kommentierung.
Wie wird Hergés Biografie im Kontext des Comics bewertet?
Die Arbeit untersucht, inwieweit Hergé durch den damaligen Zeitgeist und die koloniale Erziehung in Belgien beeinflusst wurde.
- Arbeit zitieren
- Alisia Wenzel (Autor:in), 2020, Ist "Les Aventures de Tintin, reporter du 'Petit Vingtième', au Congo" Kulturgut oder sollte es verboten werden? Kolonialismus und Rassismus in "Tim und Struppi", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/904624