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Wissensmanagement in Projekten

Lösungsansätze zu einem Modellprozess für die Sicherung von Wissen in projektorientierten Organisationen

Title: Wissensmanagement in Projekten

Master's Thesis , 2008 , 233 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: MSc, Betr. Oec. FH Herbert Müller (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Komplexitätsbewältigung im Umgang mit Wissen in projektorientierten Organisationen und damit verbundene Prinzipien zur Sicherung des Wissens. Sie leitet aus den grundlegenden Zusammenhängen im Umfeld von Projekt- und Wissensmanagement einen Bezugsrahmen ab und untersucht anhand daraus ermittelter relevanter Kriterierien den aktuellen Stand zur Anwendung des Wissensmanagements in Projekten.

Aufbauend auf den Erkenntnissen des Grundlagenteils werden im
Hauptteil der Arbeit Lösungsansätze zu einem Modellprozess für die
Sicherung von Wissen in projektorientierten Organisationen erarbeitet.
Im Ergebnis wird eine Vorgehensweise vorgestellt, die anhand eines
generischen Modells zur Lösungsunterstützung bei Problemstellungen
wissensbasierter Projektprozesse den zielgerichteten Umgang mit Wissen im Projekt ermöglicht.

Excerpt


Gliederung

1 EINLEITUNG

1.1 Szenario und Motivation

1.2 Problemstellung

1.3 Zielsetzung

1.4 Inhaltsangabe und methodische Zielsetzung

1.5 Abgrenzung

2 SCHLÜSSELBEGRIFFE

2.1 Projektbegriffe

2.1.1 Projektdefinition

2.1.2 Projekt als komplexes System

2.1.3 Projektprozess im Projekt

2.1.4 Einordnung des Begriffs IT-Projekt

2.1.5 Projektmanagement

2.2 Wissensbegriffe

2.2.1 Bedeutung von Wissen

2.2.2 Betrachtungsdimensionen von Wissen

2.2.3 Wissensarten

2.2.4 Projektbezogene Wissensarten

2.2.5 Organisationale Wissensbasis

2.2.6 Wissensmanagement

2.3 Organisationales Lernen

3 INTERDEPENDENZEN DER SICHTWEISEN

3.1 Management von IT-Projekten

3.1.1 Projektmanagement als iterativer Prozess

3.1.2 Kontrollierter Projektverlauf durch ein Phasenkonzept

3.1.3 Erfolgsfaktoren in Projekten

3.2 Aspekte des Wissensmanagements

3.2.1 Abgrenzung relevanter Prozessmodelle und Methoden

3.2.2 Wissensmanagementsystem

3.2.3 Erfolgsfaktoren und Problemfelder

3.3 Schaffung eines Bezugsrahmens

3.3.1 Zielkonflikt zwischen Projekt- und Wissensmanagement

3.3.2 Anwendung des WM aus Prozesssicht

3.3.3 Erweiterung des Projektmanagements um Aspekte des WM

3.3.4 Ziele des Wissensmanagements im Projekt

3.3.5 Zusammenführen der Sichten zu einem Gestaltungsrahmen

3.3.6 Nutzenaspekte des Wissensmanagements im Projekt

4 GANZHEITLICHES PROJEKTWISSENSMANAGEMENT: STATUS QUO UND IMPLIKATIONEN

4.1 Ausgangslage für die Erhebung des Ist-Zustandes

4.2 Ergebnisse der Untersuchung im Projektwissensmanagement

4.2.1 Ist-Zustand in der Literatur

4.2.2 Vertiefung des Ist-Zustandes durch eine Expertenbefragung

4.3 Fazit aus der Erhebung des Ist-Zustandes

4.4 Postulat der Lernenden Projektorganisation

5 METHODIK DES WM IN (IT-) PROJEKTEN

5.1 Vorgehensweise zur Entwicklung des Vorgehensmodells

5.2 Einordnung des Begriffs ‚Methode’

5.3 Planungsaspekte des Wissensmanagements

5.3.1 Normative Planungsebene

5.3.2 Strategische Planungsebene

5.3.3 Operative Planungsebene

5.3.4 Analyse und Formulierung einer Wissensstrategie

5.3.5 Gestaltung von Rahmenbedingungen im Projekt

5.4 Organisatorische Aspekte im Managementzyklus

5.4.1 Primäre Strukturschaffung

5.4.2 Sekundäre Strukturschaffung

5.5 Methodische Unterstützung in der Durchführungsphase

5.5.1 Repräsentation von Wissen

5.5.2 Förderung Wissensaustausch und Wissensnutzung

5.6 Bewertung und Kontrolle von Erfahrungswissen

5.6.1 Normative Bewertungsebene

5.6.2 Strategische Bewertungsebene

5.6.3 Operative Bewertungsebene

5.7 Überblick über die klassifizierten Methoden

5.8 Kontextbezug durch ein Phasenmodell

5.9 Anwendung des Prozessmodell in den Phasen des Projekts

5.9.1 Phase Projektanstoss

5.9.2 Planungsphase: Vorstudie

5.9.3 Planungsphase: Feinstudie

5.9.4 Entwurfsphase: Logisches Sollmodell

5.9.5 Phase Entwicklung: Physisches Sollmodell

5.9.6 Phase Installierung

5.9.7 Phase Projektabschluss

5.9.8 Gesamtschau über die wissensorientierten Aktivitäten im Projekt

6 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Wissen in projektorientierten Organisationen systematisch gesichert und genutzt werden kann. Das Ziel ist die Entwicklung eines Modellprozesses, der durch gezielte Wissensmanagement-Methoden den Erfolg von IT-Projekten steigert und die organisationale Lernfähigkeit fördert.

  • Komplexitätsbewältigung in wissensintensiven Projekten
  • Verzahnung von Projektmanagement und Wissensmanagement
  • Identifikation von Erfolgsfaktoren für das Projektwissensmanagement
  • Entwicklung eines methodischen Gestaltungsrahmens für IT-Projekte
  • Integration von Erfahrungssicherung in Projektphasen

Auszug aus dem Buch

1.1 Szenario und Motivation

Mit zunehmender Intensität des globalen Wettbewerbs nehmen die Anforderungen an die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stetig zu. Aktuelles Fachwissen verdoppelt sich in etwa alle sechs bis acht Jahre. Märkte ändern sich immer schneller, wobei Kundenbedürfnisse zunehmend individueller werden, Innovationsgeschwindigkeiten zunehmen und Produktlebenszyklen laufend kürzer werden. Oftmals erleben Unternehmen, dass solche Entwicklungen ihre Gewinnspannen reduzieren.

Anhand solcher Herausforderungen gilt es, mit einer entsprechenden Unternehmensstrategie zu reagieren. Traditionelle Rationalisierungs- und Differenzierungspotentiale sind jedoch weitgehend ausgereizt. Zudem vollzieht sich ein struktureller Wandel von arbeitsintensiven zu wissensintensiven Produkten und Dienstleistungen.

In dieser aktuellen Situation erhält der Produktionsfaktor Wissen eine wettbewerbskritische Bedeutung. Wissen wird in vielen Belangen wichtiger als Arbeit und Kapital. Wissen birgt im Gegensatz zu den traditionellen Produktionsfaktoren grosse Rationalisierungspotentiale.

Zukünftig wird nun die Art und Weise, wie Organisationen mit der Ressource Wissen umgehen, über deren Erfolg entscheiden. Vor diesem Hintergrund wird es immer bedeutender Wissen systematisch zu organisieren und zu strukturieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung im Kontext des globalen Wettbewerbs und den Bedarf an systematischem Wissensmanagement in Projekten.

2 SCHLÜSSELBEGRIFFE: Erläutert die theoretischen Grundlagen zu Projekten und Wissen, einschließlich der verschiedenen Wissensarten.

3 INTERDEPENDENZEN DER SICHTWEISEN: Analysiert das Zusammenspiel zwischen Projekt- und Wissensmanagement und führt einen ganzheitlichen Bezugsrahmen ein.

4 GANZHEITLICHES PROJEKTWISSENSMANAGEMENT: STATUS QUO UND IMPLIKATIONEN: Evaluierung der Anwendung von Wissensmanagement-Methoden anhand von Literatur und Expertenbefragungen.

5 METHODIK DES WM IN (IT-) PROJEKTEN: Stellt das entwickelte Vorgehensmodell für Wissensmanagement in IT-Projekten vor, unterteilt in verschiedene Planungs- und Durchführungsphasen.

6 ZUSAMMENFASSUNG: Bündelt die Ergebnisse der Arbeit und bestätigt die Hypothesen über die Bedeutung systematischer Wissensintegration.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Projektmanagement, IT-Projekte, Lernende Organisation, Erfahrungssicherung, Wissensspirale, Wissensbausteine, Prozessmodell, Projekterfolg, Wissensarten, Wissensbasis, Know-how, Wissensidentifikation, Wissensverteilung, Wissensnutzung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen der Master Thesis?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der methodischen Verknüpfung von Wissens- und Projektmanagement, um eine systematische Erfahrungssicherung in projektorientierten Organisationen zu ermöglichen.

Welche zentralen Wissensgebiete deckt die Arbeit ab?

Die Arbeit fokussiert auf Projektbegriffe, Wissensarten, das organisationale Lernen und die praktische Integration von Wissensmanagementsystemen in den Projektalltag.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Erarbeitung eines Modellprozesses, mit dem Unternehmen in IT-Projekten Wissen systematisch erfassen, bewerten und für zukünftige Projekte nutzbar machen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es wurde ein zweistufiger Ansatz gewählt: Zunächst eine fundierte Literaturanalyse zur Herleitung eines theoretischen Bezugsrahmens, gefolgt von einer Expertenbefragung in Schweizer Unternehmen zur Erhebung des Ist-Zustands.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Begriffe, Interdependenzen), die Ist-Analyse des Projektwissensmanagements und die detaillierte Vorstellung der entwickelten Methodik für die verschiedenen Projektphasen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wissensmanagement, IT-Projekte, Prozessorientierung, Erfahrungssicherung, Projektlebenszyklus und Wissensorganisation.

Inwiefern unterscheidet sich diese Methodik von anderen Modellen?

Die Arbeit unterscheidet sich durch die enge Verknüpfung des Wissensmanagements mit dem konkreten Projektlebenszyklus und dem Problemlösungszyklus, statt lediglich generische Bausteine zu isolieren.

Warum spielt die Unternehmenskultur eine so zentrale Rolle?

Laut der Arbeit sind technische Lösungen ohne eine unterstützende Kultur, die Wissensaustausch und Fehlerlernen als Teil des Projektmarketings begreift, zum Scheitern verurteilt.

Excerpt out of 233 pages  - scroll top

Details

Title
Wissensmanagement in Projekten
Subtitle
Lösungsansätze zu einem Modellprozess für die Sicherung von Wissen in projektorientierten Organisationen
College
University of Liechtenstein, früher Hochschule Liechtenstein  (Institut für Wirtschaftsinformatik)
Grade
1,7
Author
MSc, Betr. Oec. FH Herbert Müller (Author)
Publication Year
2008
Pages
233
Catalog Number
V90499
ISBN (eBook)
9783640292974
Language
German
Tags
Wissensmanagement Projekten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
MSc, Betr. Oec. FH Herbert Müller (Author), 2008, Wissensmanagement in Projekten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90499
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