In dieser Arbeit wird auf elf Seiten ein Auszug aus dem bayerischen Deutsch als Zweitsprache - Lehrplan vorgenommen.
Inhaltsverzeichnis
1. Lehrplan-Entwicklung
2. Richtlinien des DaZ-Unterrichts
2.1 Konfrontierend unterrichten
2.2 Am Lebensumfeld orientiert lehren
2.3 An Themen orientiert unterrichten und lernen
2.4 Förderung des eigenständigen Lernens
2.5 Anschaulich lehren
2.6 Binnendifferenzierung
3. Resümee: Ziele der „Grundlagen und Leitgedanken“ im DaZ-Lehrplan von 200110
4. Literaturverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1. Lehrplan-Entwicklung
2. Richtlinien des DaZ-Unterrichts
2.1 Konfrontierend unterrichten
2.2 Am Lebensumfeld orientiert lehren
2.3 An Themen orientiert unterrichten und lernen
2.4 Förderung des eigenständigen Lernens
2.5 Anschaulich lehren
2.6 Binnendifferenzierung
3. Resümee: Ziele der „Grundlagen und Leitgedanken“ im DaZ-Lehrplan von 2001
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert die Entwicklung curriculärer Grundlagen für den Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Unterricht unter besonderer Berücksichtigung des bayerischen Lehrplans von 2001. Ziel ist es, die didaktischen Prinzipien und Leitgedanken dieses Lehrplans aufzuzeigen und mit den methodischen Forderungen der 1990er Jahre zu vergleichen.
- Entwicklung des DaZ-Curriculums und historische Tendenzen
- Didaktische Prinzipien wie interkulturelles und lebensnahes Lernen
- Rolle der Lehrkraft als Sprachvermittler und Lebensberater
- Förderung der Schülerautonomie und Individualisierung im Unterricht
- Methoden der Binnendifferenzierung und Anschaulichkeit
Auszug aus dem Buch
2.2 Am Lebensumfeld orientiert lehren
Für die Effizienz des DaZ-Unterrichts wird verlangt, dass alles, was im Unterricht behandelt wird, direkt für die alltäglichen Gespräche außerhalb der Klasse angewendet werden kann. Dieser Grundsatz beeinflusst die Themensauswahl der Verständigungsbereiche außerhalb des Klassenzimmers, die am besten szenisch dargestellt werden sollten, sowie wie die Schwerpunktsetzung der Grammatik und des Wortschatzes. Jenes Prinzip wirkt freilich auch auf das Unterrichtsgeschehen ein. Der DaZ-Unterricht in der Klasse steuert immer wieder die Hinterfragung und den Gebrauch der Sprache in Deutschland an, so z. B. etwa in der Vorbereitung von Dialogsituationen, in szenischen Spielen und in Projekten zur Erkundung der Lebensumwelt. Dies forderte Kilian V. 1995 in seinem Aufsatz „Curriculum Entwicklung“. In den Grundlagen des DaZ-Lehrplans von 2001 steht und ist demnach auch noch heute im Jahr 2006 gültig:
„Schüleraktivitäten, Lernszenarien mit verschiedenen Impulsen und das Internet ermöglichen authentische Kommunikationssituationen und führen zur systematischen Verbesserung der sprachlichen Kompetenz. Das Üben von vorgefertigten Dialogen und Patterns in simulierten Kontexten bringt für das Sprachwachstum wenig Gewinn. Dagegen ist die unmittelbare Erfahrungswelt der Lernenden als Thema und echter Redeanlass motivierend und effektiv für den Spracherwerb [Interaktive Situationen als Lernanlass].“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Lehrplan-Entwicklung: Das Kapitel erläutert die historische Entwicklung der curricularen Anforderungen im Deutsch als Zweitsprache-Unterricht und die wachsende Differenzierung zwischen Fremdsprachen- und Zweitsprachenerwerb.
2. Richtlinien des DaZ-Unterrichts: Hier werden zentrale didaktische Prinzipien wie lebensweltorientiertes Lehren, Anschaulichkeit und Binnendifferenzierung definiert und mit dem bayerischen Lehrplan von 2001 in Verbindung gebracht.
3. Resümee: Ziele der „Grundlagen und Leitgedanken“ im DaZ-Lehrplan von 2001: Das Kapitel fasst die pädagogischen Absichten zusammen, die einen offenen, schülerzentrierten Unterricht zur Förderung eines interaktiven Sprachwachstums fordern.
Schlüsselwörter
Deutsch als Zweitsprache, DaZ-Unterricht, Lehrplan-Entwicklung, Curriculumentwicklung, interkulturelles Lernen, Lebensweltorientierung, Sprachwachstum, Binnendifferenzierung, Lehrerrolle, Unterrichtsprinzipien, Sprachförderung, Migrationsprozesse, schülerzentrierter Unterricht, Sprachkompetenz, Lernbiografien.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Ausrichtung des Deutsch als Zweitsprache-Unterrichts in Bayern unter besonderer Analyse des Lehrplans von 2001.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit thematisiert Curriculumentwicklung, die methodische Gestaltung des Zweitsprachenunterrichts sowie die Integration der Lebenswelt der Lernenden in den schulischen Kontext.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die Leitgedanken des bayerischen DaZ-Lehrplans von 2001 darzustellen und ihre Bedeutung für ein effektives, schülerzentriertes Lernen zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Ansätze der 90er Jahre mit den formalen Vorgaben des offiziellen bayerischen Lehrplans gegenüberstellt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Unterrichtsprinzipien wie das gegenüberstellende Unterrichten, die Lebensweltorientierung, das eigenständige Lernen sowie die Binnendifferenzierung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem DaZ-Unterricht, interkulturelles Lernen, Sprachwachstum, Lehrplan und Individualisierung.
Welchen Stellenwert nimmt die Erstsprache im DaZ-Unterricht laut Lehrplan ein?
Die Erstsprache wird als bedeutender Mittler zwischen den Lebenswelten von Familie und Schule angesehen, deren Einbeziehung den Zweitspracherwerb fördert.
Warum wird die Rolle der Lehrkraft als Sozialarbeiter bezeichnet?
Der Unterricht sollte über die reine Vermittlung sprachlicher Systeme hinaus zur Lebenshilfe werden, was die Lehrkraft in die Rolle eines Lebensberaters rückt.
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- Veronika Bernau (Author), 2006, Der bayerische DaZ-Lehrplan - Auszüge einer Curriculumentwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90518