Die vorliegende Arbeit wird zunächst den Begriff der Metropolregion definieren, einen historischen Abriss der Kooperation zwischen den beteiligten Ländern liefern, sowie die aktuelle Gremienstruktur und programmatischen Schwerpunkte der trilateralen Zusammenarbeit darstellen. Hierauf aufbauend werden Chancen und Perspektiven der Kooperation in der MRH, insbesondere für das Land Schleswig-Holstein diskutiert.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Theoretischer Rahmen
2.1 Quantitativ, räumliche Beschreibungsdimensionen
2.2 Qualitativ, funktionale Beschreibungsdimensionen
2.3 Agglomerationsvor- und –nachteile
3 Die Kooperation in der Metropolregion Hamburg (MRH)
3.1 Geschichtlicher Abriss der Kooperation in der MRH
3.2 Gremien der MRH
3.3 Aktueller Stand der Kooperation innerhalb der MRH
3.3.1 Internationalisierungsstrategie
3.3.2 Erfolgreiche Projekte
3.4 Chancen und Perspektiven für die Kooperation innerhalb der MRH
3.5 Chancen und Perspektiven für das Land S.-H.
4 Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit analysiert den aktuellen Stand, die Gremienstruktur sowie die programmatischen Schwerpunkte der länderübergreifenden Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg (MRH). Ziel ist es, die Chancen und Perspektiven dieser Kooperation zu bewerten, wobei ein besonderer Fokus auf den Auswirkungen für das Land Schleswig-Holstein liegt.
- Grundlagen der Metropolregionen (theoretische Dimensionen und Agglomerationseffekte)
- Historische Entwicklung der trilateralen Zusammenarbeit zwischen Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein
- Strukturanalyse der Gremien der MRH und deren Arbeitsweise (Konsensprinzip)
- Evaluation aktueller Projekte (z.B. Internationalisierungsstrategie, Ausbau des HVV)
- Diskussion regionalpolitischer Perspektiven und Herausforderungen
Auszug aus dem Buch
3.3 Aktueller Stand der Kooperation innerhalb der MRH
Die trilaterale Zusammenarbeit in der MRH erstreckt sich vorrangig auf die drei zentralen Themenfelder: Internationale Wettbewerbsfähigkeit, Daseinsvorsorge, sowie Raumstruktur und Flächenmanagement. Auf diese Bereiche konzentrieren sich auch die Fördermittel.
Der Bereich Internationale Wettbewerbsfähigkeit umfasst neben Einzelthemen wie Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Verkehr und Tourismus, auch die Handlungsfelder Wissenschaft und Forschung, Kultur sowie Regionalmarketing und Wirtschaftsförderung.
Für den Bereich der Daseinsvorsorge, der aufgrund der demographischen Entwicklung und wachsender Finanzprobleme der kommunalen Haushalte vor allem in den ländlich strukturierten Metropolbereichen an Bedeutung gewinnt, gilt es, interkommunale Lösungen bzgl. technischer, sozialer und kultureller Infrastruktureinrichtungen zu entwickeln und die Verwaltung zu modernisieren.
Unter dem Begriff Raumstruktur und Flächenmanagement werden die Bereiche Siedlungsentwicklung, Natur und Verkehr subsumiert. Damit verbunden sind eine abgestimmte Stadt-Umland Planung, die Realisierung großräumiger Infrastrukturprojekte, aber auch natur- und landschaftsgerechte Planung.
Diese in der Präambel des Verwaltungsabkommens benannten Schwerpunktthemen werden insbesondere für den Bereich der Internationalen Wettbewerbsfähigkeit durch die Internationalisierungsstrategie konkretisiert.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Einführung in die trilaterale Zusammenarbeit der Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in der Metropolregion Hamburg sowie Darstellung der Ausgangslage.
2 Theoretischer Rahmen: Definition des Begriffs der Metropolregion durch funktionale und räumliche Kriterien sowie Erläuterung der Agglomerationsvor- und -nachteile.
3 Die Kooperation in der Metropolregion Hamburg (MRH): Detaillierte Betrachtung der historischen Entwicklung, der neuen Gremienstruktur, aktueller Standbeine der Kooperation und deren Zukunftsperspektiven.
4 Fazit: Zusammenfassende positive Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit und Ausblick auf künftige Herausforderungen sowie die politische Debatte um einen möglichen Nordstaat.
Schlüsselwörter
Metropolregion Hamburg, MRH, Regionale Kooperation, Landesplanung, Internationale Wettbewerbsfähigkeit, Daseinsvorsorge, Gremienstruktur, Regionalkonferenz, Wirtschaftsförderung, Clusterpolitik, Regionalmarketing, Metropolcard, Raumpolitik, Nordstaat, Schleswig-Holstein.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Kooperation in der Metropolregion Hamburg (MRH) und beleuchtet deren aktuellen Stand, die organisatorische Struktur und zukünftige Chancen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Zusammenarbeit?
Die Kooperation konzentriert sich primär auf die Bereiche internationale Wettbewerbsfähigkeit, Daseinsvorsorge sowie Raumstruktur und Flächenmanagement.
Welches Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist eine kritische Bestandsaufnahme der trilateralen Zusammenarbeit zwischen Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie die Ableitung von Perspektiven für die Regionalentwicklung.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine raumpolitische Analyse, die auf einer Auswertung von Verwaltungsabkommen, politischer Literatur und Experteninterviews basiert.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, einen geschichtlichen Abriss, eine Analyse der Gremien und Projekte sowie eine Diskussion über regionale Entwicklungschancen.
Welche Schlüsselbegriffe prägen die Analyse?
Wichtige Begriffe sind Metropolregion, trilaterale Kooperation, Förderfonds, Konsensprinzip und regionale Wettbewerbsfähigkeit.
Welche Funktion hat die neue Gemeinsame Geschäftsstelle der MRH?
Sie dient als zentrale Anlaufstelle für die Öffentlichkeitsarbeit, das Marketing, die Beratung von Antragstellern und die Verwaltung der Fördermittel.
Wie ist die Haltung der beteiligten Länder zu einem möglichen Nordstaat?
Hamburg zeigt sich offen, während Niedersachsen ablehnend reagiert und Schleswig-Holstein keine klare Position bezieht, wobei eine solche Entwicklung die MRH spalten würde.
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- Diplom-Kaufmann Frederic Waterstraat (Autor), 2006, Die Kooperation in der Metropolregion Hamburg - Stand, Zwischenbilanz, Chancen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90532