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Adam Smith: Die Vorzüge des Freien Marktes

Title: Adam Smith: Die Vorzüge des Freien Marktes

Term Paper , 2003 , 26 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Dennis Vilovic (Author), Ingo Rudolf (Author)

Economics - History
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„YOU KNOW, THE ONLY TROUBLE WITH CAPITALISM IS CAPITALISTS; THEY’RE TOO DAMN GREEDY.“ (HERBERT HOOVER)

Gegensätzlicher hätte eine ökonomische Aussage in Bezug zur Eigennutz-Theorie von Adam Smith nicht sein können. Überhaupt: So revolutionär diese These Smiths im Jahr 1776 war, so kontrovers wird sie bis dato diskutiert. Unheil oder Allgemeinwohl? Schade, dass Hoover und Smith nicht mehr zur Entscheidungsfindung beitragen können. An ihre Stelle treten andere Akteure, die den Wettstreit bis in die heutige Zeit tragen.

1723 (geboren in Kirkcaldy) bis 1790 (gestorben in Edinburgh): Zwischen diesen knappen äußeren Daten Adam Smiths, erstreckt sich ein Lebenswerk imposanter Spannweite. Sein Hauptwerk „Der Wohlstand der Nationen“ hat dabei ein besonderes Augenmerk verdient. Im Gegensatz zu vielen anderen titulierten Meisterwerken besitzt diese Publikation nicht den großen Nachteil, der zu großen Entfernung zwischen Titel- und Rückseite.

Auch wenn Adam Smith in der öffentlichen Wahrnehmung ausschließlich als Ökonom wahrgenommen wird, erweitern wir diese nichtzutreffende Perzeption um den Soziologen Smith. Ihren Abschluss findet diese Arbeit mit einer kritischen Würdigung der freiheitlichen Ideen des schottischen Ökonomen und Moralphilosophen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Adam Smith – Nationalökonom, Moralphilosoph und Soziologe

3. Smith’ Theorie des freien Marktes – eine Betrachtung aus ökonomischer und soziologischer Perspektive

3.1 Adam Smith’ Theorie sozialen Handelns

3.2 Grundvoraussetzungen für wirtschaftliches Zusammenleben

3.3 Der Preis und seine Zusammensetzung auf freien Märkten

3.4 Die Rolle des Staates

3.5 Wachstum unter der Voraussetzung der natürlichen Freiheit

4. Die Reaktion auf Smith’ Modelle

5. Eigennutz und weniger Staat – Akzeleratoren des gesamtwirtschaftlichen Wohlstands?

5.1. Fördert Eigennutz den gesamtwirtschaftlichen Wohlstand?

5.2. Fördert Weniger Staat wirtschaftliche Prosperität?

6. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Seminararbeit untersucht die Relevanz der ökonomischen und soziologischen Theorien von Adam Smith im Kontext moderner Marktwirtschaften. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit dem Spannungsfeld zwischen individuellem Eigennutz und dem Streben nach gesamtwirtschaftlichem Gemeinwohl sowie der Rolle des Staates in einer freien Wirtschaftsordnung.

  • Die soziologische Fundierung des menschlichen Handelns bei Adam Smith
  • Mechanismen der Preisbildung und Arbeitsteilung in freien Märkten
  • Die kritische Bewertung der "unsichtbaren Hand" und deren Grenzen
  • Staatliche Interventionen versus das Laissez-faire-Prinzip
  • Die Bedeutung von Bildung und institutionellem Rahmen für den Wohlstand

Auszug aus dem Buch

3.3 Der Preis und seine Zusammensetzung auf freien Märkten

Auf den Märkten vollzieht sich der Prozess der Preisbildung, denn im Tausch von Gütern ergeben sich deren Wertrelationen. Der Kaufpreis ist eine Entschädigung für die Kosten, die jemand auf sich genommen hat, um einem anderen die Mühe der Herstellung des Gutes zu ersparen.

Adam Smith unterscheidet den Wert eines Gutes in seinem Realpreis oder auch Arbeitswert und seinem Nominalpreis oder auch Geldwert. Dabei entspricht der Realpreis dem tatsächlich erschaffenen Wert der Ware, also dem reinen Wert der in sie investierten Arbeit. Smith gesteht zu, dass dieser oftmals nicht einfach zu ermitteln ist.

Der Nominalpreis hingegen ist der in Geld ausgedrückte Warenwert. Er steigt mit zunehmender und fällt mit sinkender Nachfrage. Langfristig bewegt er sich aber stets um den „natürlichen Preis“ des Gutes. Dies ist nach Smith der Preis, der genau die Produktionskosten des Gutes deckt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt Adam Smith als ökonomisch und soziologisch relevanten Denker vor und umreißt die kontroverse Diskussion über seine Eigennutz-Theorie.

2. Adam Smith – Nationalökonom, Moralphilosoph und Soziologe: Das Kapitel zeichnet den Lebensweg und die intellektuelle Prägung von Adam Smith nach, insbesondere seine Verbindung von Moralphilosophie und ökonomischer Theorie.

3. Smith’ Theorie des freien Marktes – eine Betrachtung aus ökonomischer und soziologischer Perspektive: Hier werden die Kerntheorien von Smith, wie Arbeitsteilung, Preisbildung und die Funktion des Staates, detailliert analysiert und in einen gesellschaftlichen Kontext gesetzt.

4. Die Reaktion auf Smith’ Modelle: Dieses Kapitel behandelt die Rezeption der Smith’schen Theorien durch zeitgenössische Denker und spätere Theoretiker wie Karl Marx oder Herbert Spencer.

5. Eigennutz und weniger Staat – Akzeleratoren des gesamtwirtschaftlichen Wohlstands?: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Aktualität der Smith’schen Thesen, anhand von Fallbeispielen zur Einkommensverteilung und zur Rolle des Staates.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass ein moderner Markt zur Effizienzsteigerung einen begleitenden staatlichen Rahmen benötigt, um den Auswüchsen hemmungsloser Gier entgegenzuwirken.

Schlüsselwörter

Adam Smith, freier Markt, Eigennutz, unsichtbare Hand, Laissez-faire, Arbeitsteilung, Wohlstand der Nationen, soziale Marktwirtschaft, ökonomische Prosperität, staatliche Intervention, Klassische Nationalökonomie, Preisbildung, Wirtschaftssoziologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die freiheitlichen Ideen von Adam Smith und hinterfragt deren Gültigkeit und Auswirkungen auf das gesamtwirtschaftliche Wohl in der heutigen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernbereichen zählen die Theorie des sozialen Handelns, das Prinzip der Arbeitsteilung, die Preisbildung auf freien Märkten und das Spannungsverhältnis zwischen Markt und Staat.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist eine kritische Würdigung der Smith’schen Thesen im Hinblick auf die Frage, ob individueller Egoismus zwangsläufig zum Gemeinwohl führt oder ob staatliche Regulation erforderlich bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Autoren nutzen eine literaturwissenschaftliche Analyse der Smith’schen Werke sowie eine soziologische Einordnung und einen Vergleich mit modernen wirtschaftspolitischen Diskursen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten theoretischen Herleitung der Marktmechanismen bei Smith und der anschließenden Überprüfung dieser Modelle in modernen Wirtschaftsordnungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Analyse?

Wesentliche Begriffe sind Eigennutz, unsichtbare Hand, Arbeitsteilung, Wohlstand und das soziale Spannungsfeld zwischen staatlicher Lenkung und privater Marktfreiheit.

Welche Bedeutung misst Smith der "unsichtbaren Hand" bei?

Smith sieht die "unsichtbare Hand" als ein sich selbst regulierendes System, das durch das Wechselspiel privater Interessen ein ökonomisches Gleichgewicht erzeugt.

Warum kritisieren die Autoren die einseitige Sicht auf das Volkseinkommen?

Sie argumentieren, dass das Volkseinkommen allein kein ausreichendes Maß für das Wohlergehen einer gesamten Gesellschaft ist, da es Verteilungsgerechtigkeit und soziale Aspekte ausblendet.

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Details

Title
Adam Smith: Die Vorzüge des Freien Marktes
College
University of Lüneburg
Course
Markt oder Staat
Grade
2,3
Authors
Dennis Vilovic (Author), Ingo Rudolf (Author)
Publication Year
2003
Pages
26
Catalog Number
V90558
ISBN (eBook)
9783638046831
ISBN (Book)
9783638942188
Language
German
Tags
Adam Smith Vorzüge Freien Marktes Markt Staat
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dennis Vilovic (Author), Ingo Rudolf (Author), 2003, Adam Smith: Die Vorzüge des Freien Marktes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90558
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