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Groupware Systeme

Definition, Arbeitsweise und betriebliche Einsatzmöglichkeiten

Title: Groupware Systeme

Seminar Paper , 2002 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Susann Metzler (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Seitdem es möglich ist, Computer über Netzwerke zu verbinden, versuchen Wissenschaftler und Fachleute, durch die sich daraus ergebenden technischen Möglichkeiten die betriebliche Zusammenarbeit zu erleichtern und effektiver zu gestalten. So vielfältig wie dabei der Bedarf unterschiedlicher Unternehmen aus verschiedensten Branchen ist, so vielfältig sind auch die Ansätze zur Lösung und damit die Anzahl der Groupware Systeme. Trotzdem lassen sie sich grob in einige Kategorien einteilen.

Nach der folgenden Definition und Begriffsabgrenzung sowie einer kurzen Vorstellung zweier nicht-funktionaler Klassifizierungsansätze werden die bereits erwähnten Kategorien näher beschrieben. Dies stellt den Kern der Arbeit dar.

Anschließend geht der Autor noch auf Problembereiche des Einsatzes von Groupware Systemen ein und gibt zwei Anwendungsbeispiele. Der Begriff Groupware wurde erstmals 1982 von P. & T. Johnson-Lenz geprägt. Es handelt
sich dabei um eine Art Wortspiel, welches man etwa mit „Software für die Gruppe“
übersetzen würde.
Inhaltlich versteht man darunter die Bemühungen, in Forschung und Praxis arbeitsteilige
Prozesse und Teamprojekte mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologie zu
unterstützen und effektiver zu gestalten. Die ebenfalls geläufige Bezeichnung computer
supported cooperative work (CSCW) wird diesem Ideengehalt gut gerecht.
Ziel des Einsatzes von Groupware Systemen ist somit u.a. die Intensivierung bestehender und
Schaffung neuer Informationskanäle sowie Arbeitsgruppen schnellen und einfachen Zugriff
auf benötigte und aufgabenrelevante Informationen zu geben. Bei richtigem Einsatz können
zusätzlich die Identifizierung der Mitarbeiter mit ihrer Gruppe und die Motivation gesteigert
werden. Workflow Management, also Vorgangssteuerung, wird in der Literatur oft als Teilanwendung
von Groupware Systemen betrachtet, da es bei beiden um die Unterstützung von
Geschäftsprozessen geht, bei denen die Koordination und Kommunikation zwischen den
Aufgabenträgern eine große Rolle spielt. Die geeignete Plattform bildet jeweils ein Client-
Server-System. Während man mit Groupware jedoch auch Vorgänge, die nicht von vorn
herein geregelt sind bzw. sich auch noch in verschiedenen Teilstadien ihrer Bearbeitung
befinden, positiv beeinflussen kann, steht beim Workflow Management „... die Kontrolle und Steuerung von Routinegeschäftsvorfällen im Vordergrund ...“. Moderne Groupware-
Konzepte beinhalten deswegen auch oft Workflow Management Elemente.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITENDE ERLÄUTERUNGEN

1.1 DEFINITION

1.2 ABGRENZUNG

1.2.1 ZU WORKFLOW MANAGEMENT

1.2.2 ZU WISSENSMANAGEMENT

1.2.3 ZU DATA WAREHOUSE TECHNOLOGIE

2 KLASSIFIKATIONSANSÄTZE

2.1 RAUM-ZEIT-MATRIX

2.2 3K-MODELL

3 ARBEITSWEISE

3.1 KOMMUNIKATIONSSYSTEME UND INFORMATIONSRÄUME

3.1.1 ASYNCHRONE KOMMUNIKATION

3.1.2 SYNCHRONE KOMMUNIKATION

3.1.3 MISCHFORMEN

3.2 KOORDINIERUNGSSYSTEME

3.3 KOOPERATIONSSYSTEME

3.3.1 ELEKTRONISCHE SITZUNGSUNTERSTÜTZUNG

3.3.2 VERTEILTE DOKUMENTENSYSTEME

3.4 AGENTENSYSTEME

4 PROBLEMBEREICHE

4.1 TECHNOLOGISCHE ASPEKTE

4.2 SOZIOLOGISCHE UND PSYCHOLOGISCHE ASPEKTE

5 BETRIEBLICHE ANWENDUNG

5.1 BEISPIEL LOTUS NOTES

5.2 BEISPIEL OCTOSUIT®

6 FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Definition, Arbeitsweise und betrieblichen Einsatzmöglichkeiten von Groupware-Systemen. Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über verschiedene Kategorisierungsansätze, Funktionsklassen und die technologischen sowie soziologischen Herausforderungen bei der Implementierung dieser Systeme in Unternehmen zu geben.

  • Grundlagen und Definition von Groupware sowie deren Abgrenzung zu verwandten Konzepten.
  • Klassifizierungsansätze wie die Raum-Zeit-Matrix und das 3K-Modell.
  • Technische Funktionsklassen, darunter Kommunikations-, Koordinierungs-, Kooperations- und Agentensysteme.
  • Technologische, soziologische und psychologische Problembereiche beim Einsatz von Groupware.
  • Anwendungsbeispiele zur praktischen Veranschaulichung, unter anderem Lotus Notes und OCTOSuit®.

Auszug aus dem Buch

1.1 DEFINITION

Der Begriff Groupware wurde erstmals 1982 von P. & T. Johnson-Lenz geprägt. Es handelt sich dabei um eine Art Wortspiel, welches man etwa mit „Software für die Gruppe“ übersetzen würde.1

Inhaltlich versteht man darunter die Bemühungen, in Forschung und Praxis arbeitsteilige Prozesse und Teamprojekte mit Hilfe der Informations- und Kommunikationstechnologie zu unterstützen und effektiver zu gestalten. 2 Die ebenfalls geläufige Bezeichnung computer supported cooperative work (CSCW) wird diesem Ideengehalt gut gerecht.

Ziel des Einsatzes von Groupware Systemen ist somit u.a. die Intensivierung bestehender und Schaffung neuer Informationskanäle sowie Arbeitsgruppen schnellen und einfachen Zugriff auf benötigte und aufgabenrelevante Informationen zu geben. Bei richtigem Einsatz können zusätzlich die Identifizierung der Mitarbeiter mit ihrer Gruppe und die Motivation gesteigert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITENDE ERLÄUTERUNGEN: Einführung in das Thema Groupware, inklusive Begriffsdefinition sowie Abgrenzung zu Workflow Management, Wissensmanagement und Data Warehouse Technologien.

2 KLASSIFIKATIONSANSÄTZE: Darstellung theoretischer Modelle zur Kategorisierung von Groupware, namentlich der Raum-Zeit-Matrix und des 3K-Modells.

3 ARBEITSWEISE: Detaillierte Beschreibung der vier Funktionsklassen von Groupware-Systemen: Kommunikationssysteme, Koordinierungssysteme, Kooperationssysteme und Agentensysteme.

4 PROBLEMBEREICHE: Analyse der technologischen Hürden bei der Integration sowie der soziologischen und psychologischen Aspekte, die den Erfolg der rechnergestützten Gruppenarbeit beeinflussen.

5 BETRIEBLICHE ANWENDUNG: Praktische Anwendungsbeispiele für Groupware-Systeme in Unternehmen, illustriert anhand von Lotus Notes und der OCTOSuit®-Suite.

6 FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz und zukünftigen Entwicklung von Groupware-Systemen sowie die Notwendigkeit einer ausgewogenen Anwenderunterstützung.

Schlüsselwörter

Groupware, CSCW, Raum-Zeit-Matrix, 3K-Modell, Kommunikation, Koordination, Kooperation, Agentensysteme, Wissensmanagement, Workflow Management, Lotus Notes, OCTOSuit®, Teamarbeit, Informationsraum, Benutzerakzeptanz.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit behandelt Groupware-Systeme, definiert diese und erläutert ihre Arbeitsweise sowie betriebliche Einsatzmöglichkeiten.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Klassifizierung von Systemen, verschiedenen Funktionsklassen, technischen Problemen sowie soziologischen Aspekten bei der Einführung von Groupware.

Was ist das primäre Ziel der Seminararbeit?

Ziel ist es, einen Überblick über Groupware zu geben und die verschiedenen Ansätze sowie Herausforderungen beim Einsatz in der Praxis wissenschaftlich einzuordnen.

Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?

Die Autorin nutzt eine theoretische Aufarbeitung und Strukturierung des Themas anhand existierender wissenschaftlicher Literatur und Klassifizierungsmodelle.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Klassifizierung der Systeme, die detaillierte Beschreibung der Funktionsklassen und die Diskussion von technologischen und sozialen Problembereichen.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Groupware, CSCW, Raum-Zeit-Matrix, Koordination, Kooperation und Benutzerakzeptanz.

Wie werden Groupware-Systeme in der Raum-Zeit-Matrix eingeordnet?

Sie werden nach den Merkmalen "Raum" (am gleichen vs. an verschiedenen Orten) und "Zeit" (zur gleichen vs. zu verschiedenen Zeiten) in eine Vierfelder-Matrix unterteilt.

Warum können Groupware-Systeme scheitern?

Scheitern kann auftreten, wenn es Disparitäten zwischen den Nutzern gibt, soziale Tabus verletzt werden oder das System bei den Anwendern auf mangelnde Akzeptanz stößt.

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Details

Title
Groupware Systeme
Subtitle
Definition, Arbeitsweise und betriebliche Einsatzmöglichkeiten
College
Frankfurt School of Finance & Management  (Wirtschaftsinformatik)
Grade
2,0
Author
Susann Metzler (Author)
Publication Year
2002
Pages
20
Catalog Number
V90641
ISBN (eBook)
9783638048316
ISBN (Book)
9783638949286
Language
German
Tags
Groupware Systeme Kommunikation Kooperation Koordination Software Zusammenarbeit Workflow Management
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susann Metzler (Author), 2002, Groupware Systeme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90641
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