Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, eine allgemeine Definition der Begriffe Projekt und Projektmanagement zu geben, weiterhin in die grundsätzlichen Aufgaben und Funktionen des Projektmanagement einzuführen, um dann im Schwerpunkt Netzplantechnik, diesen zu definieren und vertieft in der Ablaufplanung zu erklären. Projekte sind zeitlich und leistungsmäßig abgrenzbare Vorhaben. Die hierfür notwendigen Aktivitäten der Planung, Steuerung und Überwachung sind Aufgaben des Projektmanagements, das sich in den letzten 30 Jahren entwickelte. So führten als erste die Luft- und Raumfahrt, sowie die Wehrtechnik die Form des Projektmanagements ein.
Bald übernahm auch die Industrie diese Form des Managements, um Projekte abzuwickeln und mittlerweile nutzen auch mittelständische Unternehmen das Projektmanagement. Ebenfalls in den 60’er Jahren entstand die Netzplantechnik, die auf einer mathematischen Grundlage basiert. Wurde sie erst als eigenständiges Planungsinstrument genutzt, findet sie jetzt Verwendung als Hilfsmittel des Projektmanagements.
Erst diese Kombination macht es letztendlich möglich, verläßliche, realistische Daten bezüglich der Projektplanung, also in der Ablauf-, Zeit- und Kosten-/Kapazitätsplanung großer Projekte zu ermitteln und „Mond-Daten“ zu vermeiden.
Zusätzlich liefert die Netzplantechnik graphische Darstellungen, die das Projektvorhaben in klarer, übersichtlicher Form strukturieren. Dadurch werden Projekte für das Management und die, am Vorhaben beteiligten, Stellen überschaubar und erleichtern so die Erfüllung der jeweiligen Aufgaben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1 Begriffsdefinition Projekt
2.2 Begriffsdefinition Projektmanagement
2.3 Ursprung des Projektmanagement
2.4 Begriffsdefinition Netzplantechnik
2.4.1 Beispiel zur Netzplantechnik
2.4.2 Die Graphentheorie als mathematische Grundlage
2.4.3 Projektabläufe dargestellt durch Netzpläne
3. Projektmanagement
3.1 Aufgaben des Projektmanagement
3.1.1 Funktionen in der Planungsphase
3.1.2 Funktionen in der Durchführungsphase
3.1.3 Kommunikation
3.2 Funktionen des Projektmanagements
4. Netzplantechnik
4.1 Ablaufplanung
4.1.1 Aufstellung eines Projektstrukturplan
4.1.2 Vorgänge, Anordnungsbeziehungen und Vorgangslisten
4.1.3 Projektabläufe und ihre Darstellungsweisen
4.1.4 Netzplantypen im Vergleich
4.1.5 Vor- und Nachteile von Netzplänen
4.2 Andere Planungsmethoden
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit definiert die Kernbegriffe Projekt und Projektmanagement, erläutert deren grundlegende Aufgaben und Funktionen und stellt die Netzplantechnik als zentrales Instrument der Ablaufplanung in den Fokus.
- Grundlagen und Definitionen von Projekten und Projektmanagement.
- Historische Entwicklung des Projektmanagements aus militärischen Ursprüngen.
- Mathematische Fundierung der Netzplantechnik mittels Graphentheorie.
- Methodische Analyse verschiedener Netzplantypen und deren praktische Anwendung.
- Gegenüberstellung konventioneller Planungsmethoden und moderner Netzpläne.
Auszug aus dem Buch
2.2.2 Die Graphentheorie als mathematische Grundlage
Die mathematische Grundlage der Netzplantechnik ist die sogenannte Graphentheorie. Sie besagt das eine Menge von Knoten, die durch eine Menge von Kanten einander zugeordnet sind, einen Graph ergeben. In diesen Abschnitt soll eine Grundlage in der Graphentheorie geschaffen werden. Einen Graph kann man z.B. folgendermaßen darstellen. Die Knoten stellt man als Kreise dar und die Kanten als Verbindungslinien zwischen den Kanten. Es gibt zwei Grundarten von Graphen.
1. Zusammenhängenden Graph
2. nichtzusammenhängenden Graph
beiden werden unter Abb. 7 dargestellt.
Als ein Graph kann man z.B. das Straßennetz darstellen. Die Kreuzungen sind Knoten (Kreise) und die Straßen werden als Kanten (Linien) dargestellt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Definitionen von Projekten und Projektmanagement ein und umreißt die Relevanz der Netzplantechnik für eine strukturierte Ablaufplanung.
2. Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe definiert und die Ursprünge des Projektmanagements sowie die graphentheoretischen Grundlagen der Netzplantechnik behandelt.
3. Projektmanagement: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen Aufgaben und Funktionen des Projektmanagements in den verschiedenen Phasen eines Vorhabens.
4. Netzplantechnik: Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Ablaufplanung, der Erstellung von Strukturplänen und dem Vergleich verschiedener Netzplantypen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Netzplantechnik als Planungsvereinfachung zusammen und gibt einen Ausblick auf die Rolle von Expertensystemen in der Zukunft.
Schlüsselwörter
Projektmanagement, Netzplantechnik, Ablaufplanung, Projektstrukturplan, Graphentheorie, Vorgangsknotennetz, Vorgangspfeilnetz, Meilensteine, Zeitplanung, Pufferzeit, Terminplanung, Kostenschätzung, Projektsteuerung, kritischer Weg, Planungsinstrumente.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit behandelt die Grundlagen des Projektmanagements mit einem spezifischen Fokus auf die Netzplantechnik als Werkzeug zur effizienten Ablaufplanung.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören Projektdefinitionen, die Aufgaben des Projektmanagements, die mathematischen Grundlagen der Netzplantechnik und verschiedene Methoden der Projektdarstellung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Begriffe Projekt und Projektmanagement theoretisch zu fundieren und die praktische Anwendung der Netzplantechnik zur Optimierung der Ablaufplanung zu verdeutlichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie die modellhafte Anwendung von Netzplantechniken, um die theoretischen Konzepte anhand von Beispielen zu veranschaulichen.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Im Hauptteil werden der Projektstrukturplan, die Definition von Vorgängen und Anordnungsbeziehungen sowie die verschiedenen Netzplantypen (Knoten- und Pfeilnetze) ausführlich diskutiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Projektmanagement, Netzplantechnik, Ablaufplanung, Projektstrukturplan und Graphentheorie.
Warum spielt die Graphentheorie eine so wichtige Rolle für Netzpläne?
Sie liefert das mathematische Fundament, indem sie komplexe Zusammenhänge zwischen Projektschritten durch die Struktur von Knoten und Kanten berechenbar und graphisch darstellbar macht.
Worin liegt laut Autor der größte Vorteil der Netzplantechnik?
Der größte Vorteil wird in der strikten Trennung zwischen dem inhaltlichen Ablaufplan und der terminlichen Zeitplanung gesehen.
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- Mark-Oliver Würtz (Author), 1999, Grundlagen des Projektmanagements mit dem Schwerpunkt Netzplantechnik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9064