In dieser Arbeit wird folgender Forschungsfrage nachgegangen: „Haben Frauen beim weihnachtlichen Geschenkekauf andere Präferenzen als Männer?“.
Es gibt diverse Aspekte, die das Schenkverhalten an Weihnachten beeinflussen. Mit Schenkverhalten wird dabei aber nicht nur die aufgewendete Geldmenge gemeint, sondern eine Myriade an diversen Komponenten wie dem Kaufzeitpunkt, die Anzahl beschenkter Personen, die Beliebtheit bestimmter Artikelgruppen und viele weitere. Besonders reizvoll erscheint hierbei die Untersuchung der Unterschiede des Schenkverhaltens zwischen Mann und Frau.
Zu Beginn wird innerhalb der explorativen Datenanalyse der Rohdatensatz untersucht, um allgemeine Kennzahlen wie die Altersstruktur oder die Geschlechterverteilung zu beleuchten. Anschließend wird durch verschiedene Veränderungen, wie das Beseitigen von Ausreißern, ein Subdatensatz erzeugt. Mit diesem werden die fünf verbleibenden Variablen analysiert und anschließend drei Hypothesen aufgestellt. Die Hypothesen werden in der induktiven Analyse durch geeignete Testverfahren zu einem Signifikanzniveau von α=0.05 unter-sucht. Aus der nachfolgenden Diskussion und Zusammenfassung der Ergebnisse, ergibt sich ein Fazit zur eigentlichen Forschungsfrage. Zuletzt erfolgt eine kritische Würdigung des eigenen Vorgehens, inklusive Anregungen für weitere Forschungsschritte.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Begründung & Relevanz des Themas
1.2 Ziel der Arbeit & Zentrale Fragestellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Datensatz / Explorative Analyse
2.1 Rohdatensatz Weihnachten2018
2.2 Sub-Datensatz Weihnachten2018.sub.
3 Induktive Analyse & Interpretation der Ergebnisse
3.1 Hypothese 1
3.2 Hypothese 2
3.3 Hypothese 3
4 Schlussfolgerung
4.1 Fazit & Diskussion
4.2 Kritische Würdigung des Vorgehens
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht mittels quantitativer Methoden das Schenkverhalten an Weihnachten, wobei der Fokus auf dem Vergleich zwischen Frauen und Männern liegt, um geschlechtsspezifische Unterschiede bei Präferenzen, Ausgaben und der Anzahl beschenkter Personen zu identifizieren.
- Analyse von geschlechtsspezifischen Präferenzen beim Geschenkekauf.
- Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Haushaltseinkommen und Geschenkausgaben.
- Überprüfung der Abhängigkeit zwischen dem Geschlecht und der Anzahl beschenkter Personen.
- Statistische Auswertung eines Datensatzes aus der Weihnachtsumfrage 2018.
- Kritische Diskussion der statistischen Methoden und Hypothesentests.
Auszug aus dem Buch
1.1 Begründung & Relevanz des Themas
Das Schenken zu verschiedenen Anlässen ist für den Menschen seit einigen Jahrhunderten zum festen Bestandteil des Lebens geworden. Geburtstage, Weihnachten, Hochzeiten und Namens tage sind nur eine kleine Auswahl von Beweggründen, um sich gegenseitig zu beschenken. Diese Tradition, die vor allem an christlichen Feierlichkeiten gepflegt wird, ist nicht nur auf die mitgebrachten Gegenstände der heiligen drei Könige zur Geburt Jesu Christi zurückzuführen. Denn bereits einige Jahrhunderte zuvor beschenkten sich Menschen gegenseitig an kirchlichen Feiertagen (vgl. Hijmans, 2003, S. 377 ff.). Dennoch hat sich über die Jahre hinweg genau dieses Ereignis namens Weihnachten zum wichtigsten Schenkanlass der Menschen entwickelt.
Allein in Deutschland liegen dabei unter ca. 25 Millionen Christbäumen (vgl. Frey, 2018, S. 69) Geschenke im Wert von ca. 27 Milliarden EUR. Die Ausgaben für das weihnachtliche Ge schenk liegen sogar noch vor Hochzeits- oder Geburtstagsgeschenken und werden von ver schiedenen Faktoren wie dem Alter, Einkommen oder dem Bildungsniveau beeinflusst. Des Deutschen liebstes Geschenk sind Blumen und Geld (vgl. Messe Frankfurt Exhibition, 2011, S. 3). Dabei handelt es sich bei der beschenkten Person meist um den Lebensabschnittspartner oder einen Verwandten (vgl. Ganser, 2018, S. 17).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, begründet dessen Relevanz und definiert die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Datensatz / Explorative Analyse: Hier wird der verwendete Datensatz beschrieben, bereinigt und mittels deskriptiver Statistiken und Grafiken explorativ analysiert.
3 Induktive Analyse & Interpretation der Ergebnisse: Dieser Abschnitt testet drei aufgestellte Hypothesen unter Anwendung statistischer Verfahren wie Chi-Quadrat-Tests und Regressionsanalysen.
4 Schlussfolgerung: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und würdigt das methodische Vorgehen kritisch.
Schlüsselwörter
Weihnachten, Schenkverhalten, Geschlechterunterschiede, Quantitative Datenanalyse, Hypothesentest, Lineare Regression, Chi-Quadrat-Test, Haushaltseinkommen, Geschenkausgaben, Statistik, R, Explorative Datenanalyse, Präferenzen, Signifikanzniveau, Weihnachtsgeschenke.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert quantitativ, ob sich das Schenkverhalten von Frauen und Männern zu Weihnachten unterscheidet.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen Geschenkpräferenzen, die Höhe der Ausgaben in Abhängigkeit vom Einkommen und die Anzahl der beschenkten Personen.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die Forschungsfrage lautet: „Haben Frauen beim weihnachtlichen Geschenkekauf andere Präferenzen als Männer?“.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden quantitative Methoden angewandt, darunter deskriptive Statistik, Chi-Quadrat-Unabhängigkeitstests, multiple lineare Regressionen und Permutationstests.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die explorative Datenanalyse des Rohdatensatzes sowie die induktive Analyse zur statistischen Prüfung der drei Hypothesen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlüsselwörter sind Schenkverhalten, Geschlechterunterschiede, statistische Datenanalyse, Hypothesentests und Regressionsmodellierung.
Welche Rolle spielt das Einkommen in der Untersuchung?
Das Einkommen wird als Variable in einer multiplen linearen Regression genutzt, um zu prüfen, ob es einen geschlechtsspezifischen Einfluss auf die Höhe der Geschenkausgaben gibt.
Zu welchem Ergebnis kommt die Analyse der Hypothesen?
Zwei der drei Nullhypothesen wurden abgelehnt, was darauf hindeutet, dass Frauen und Männer signifikante Unterschiede bei der Anzahl beschenkter Personen und bei der Präferenz für Heimwerkbedarf aufweisen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Weihnachtsgeschenke. Die Präferenzen von Frauen und Männern im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/906739