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Einführung einer Berufsausbildungsmodalität nach dem Vorbild deutschsprachiger Länder für das Hotelgewerbe in Tunesien

Mit Fokus auf der Projektbeschreibung

Titel: Einführung einer Berufsausbildungsmodalität nach dem Vorbild deutschsprachiger Länder für das Hotelgewerbe in Tunesien

Projektarbeit , 2011 , 43 Seiten

Autor:in: José Bonetti (Autor:in)

Tourismus - Hotelmanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine Machbarkeitsstudie zum Pilotprojekt "Einführung einer Berufsausbildungsmodalität nach dem Vorbild deutschsprachiger Länder für das Hotelgewerbe in Tunesien". Dabei wird sowohl auf Planungsinstrumente, als auch auf projektrelevante Institutionen und Zuständigkeiten eingegangen.

Die Ausbildung für Hotelberufe in Tunesien steckt trotz vieler Bemühungen in einer schweren Krise. Ergebnisse aus Umfragen, die von Reiseveranstaltern regelmäßig durchgeführt werden, lassen darauf schließen. Sinkende Besucherzahlen, vor allem wiederkehrender Besucher, verdeutlichen dies. Die Qualität der Ausbildung genügt nicht, um dem internationalen Wettbewerb standzuhalten. Die Ursachen sind vielfältig, aber nicht unüberwindbar. Eine sofortige Kehrtwende bei der Organisation der beruflichen Ausbildung und eine klarere Ausrichtung am deutschen Modell wären aber dafür dringend notwendig.

Internationale Geberinstitutionen haben im Laufe der letzten Jahrzehnte ein Amalgam aus verschiedenen Bildungssystemen hervorgerufen, das nicht nur willkommene Sachspenden für die betroffenen Ausbildungszentren generiert hat, sondern auch das pädagogische Personal in seinem Handeln gelähmt hat. Obwohl der Haushalt für berufliche Bildung, und das gemessen am Bruttoinlandsprodukt per Capita, im Vergleich zu anderen Ländern sehr hoch ist, befriedigt das tunesische Bildungssystem, trotz einer enormen Abgängerzahl von ausgebildeten Fachkräften, die Bedürfnisse der Touristikwirtschaft nur mäßig.

Mit dieser Machbarkeitsstudie soll festgestellt werden, ob und wie ein solches Vorhaben durchgeführt werden könnte, welche Schwierigkeiten dabei zu überwinden sind, aber auch, welche Chancen und Risiken mit einer solchen Umstrukturierung verbunden sein könnten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Beschreibung/ Vergleich/ Bewertung (der beruflichen Bildung für Hotelberufe)

2.1 Gesetzliche Zuständigkeit

2.1.1 Das Gesetz „loi n° 2008-10“

2.2 Die Traeger der Aus- und Fortbildung (Lernortbereiche)

2.3 Begründung der Ausbildungsverhältnisse

2.4 Inhaltliche Regelung der Ausbildung

2.5 Qualifizierungsniveaus

2.6 Die Modalitäten der Erstausbildung im Hotelgewerbe

2.6.1 Alternance

2.6.2 Apprentissage

2.7 Lehrende

2.8 Zusammenfassung

3. Vorstellung projektrelevanter Institutionen und Zuständigkeiten

3.1 Ministerium für Berufliche Bildung und Arbeit (MFPE)

3.2 Ministerium für Tourismus (ONTT)

3.3 Abgeordnetenkammer (Chambre des Députés/ des Conseillers)

3.4 Agentur für Berufliche Bildung (ATFP)

3.5 Centrum fuer die Ausbildung der Ausbilder (CENAFFIF)

3.6 Branchenverband der Hoteliers (FTH)

4. Auftragsklärung

4.1 Anlass des Vorhabens

4.2 Vorgeschichte der aktuellen Situation

4.3 Bevorstehende Änderungen bei Realisierung des Pilotprojekts

4.4 Äußere Bedingungen

4.5 Ziele des Vorhabens

4.6 Zusammenfassung

5. Vorstudie zur Machbarkeitsstudie

5.1 Strategische Notwendigkeit der Machbarkeitsstudie

5.2 Die Situation der Ausbildungszentren

5.3 Die Situation der Ausbildungsbetriebe

5.4 Ressourcen/ Zeitrahmen/ Kosten

6. Projektplanung

6.1 Arbeitspakete

6.2 Termine

6.3 Ressourcen- und Kosten

6.4 Risiken

6.5 Projektergebnis

7. Ausblick

7.1 Die Zukunft des tunesischen Tourismus

7.2 Die Chancen des tunesischen Tourismus durch die neue Struktur

8. Anhang Planungsinstrumente

8.1 Projektstrukturplan

8.1.1 Tabellarische Form

8.1.2 Organigramm-Form

8.2 Vorgangsliste

8.3 Terminplanung

8.4 Kostenplanung

8.5 Risikomanagement

8.5.1 Risikodiagramm

8.5.2 Risikotabelle

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Machbarkeit der Einführung einer dualen Berufsausbildungsmodalität nach dem Vorbild deutschsprachiger Länder für das Hotelgewerbe in Tunesien zu untersuchen. Im Zentrum der Forschungsfrage steht die Analyse der bestehenden institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen, um festzustellen, inwieweit diese eine Dezentralisierung der Ausbildungsverantwortung und die Einführung verbindlicher Ausbildungsstandards ermöglichen.

  • Analyse des aktuellen tunesischen Berufsbildungssystems im Hotelgewerbe.
  • Identifikation rechtlicher Anpassungsbedarfe für eine duale Struktur.
  • Evaluation der Akteure und Institutionen hinsichtlich ihrer Kooperationsfähigkeit.
  • Entwicklung von Aktionsplänen für die Implementierung eines Pilotprojekts.

Auszug aus dem Buch

2. Berufliche Bildung in Tunesien

Die gesetzlichen sowie die administrativen Zuständigkeiten obliegen einzig und allein dem Staat, vertreten durch das Ministerium für berufliche Bildung und Arbeit sowie durch die für das Berufsbild zuständigen Fachministerien. Die operationellen Aufgaben der beruflichen Bildung werden von der Planung über ihre Durchführung bis hin zu den Lernerfolgskontrollen, Abschlussprüfungen und Zertifizierungen von regierungspolitischer Ebene umgesetzt. Bis auf den Teil der sog. betrieblichen Ausbildung, delegiert der Staat keine weiteren Aufgaben auf andere potenziell Zuständige der gewerblichen Wirtschaft, wie beispielsweise die Handwerks-, Industrie- oder Handelskammern.

Vergleichbar mit dem deutschen Berufsbildungsgesetz (BBIG) stellt das Gesetz „loi Nr. 2008-10 vom 11. Februar 2008 relative à la formation professionnelle“ die wichtigste rechtliche Grundlage für die Berufsausbildung dar. Der Geltungsbereich ist die berufliche Aus- und Fortbildung. Es beinhaltet kaum arbeitsrechtliche Komponenten, sondern reguliert vielmehr die Ausbildungszyklen, die Ausbildungsmodalitäten, die Berufsbezeichnungen, die Zulassungsvoraussetzungen und die Träger der Aus- und Fortbildung samt den Vertragsbeziehungen zwischen den Beteiligten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Bedeutung des dualen Ausbildungssystems und skizziert die Problemlage im tunesischen Hotelsektor, die zu dem Reformvorhaben führt.

2. Beschreibung/ Vergleich/ Bewertung (der beruflichen Bildung für Hotelberufe): Dieses Kapitel analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und die operativen Ausbildungsmodalitäten in Tunesien im Vergleich zu deutschen Standards.

3. Vorstellung projektrelevanter Institutionen und Zuständigkeiten: Hier werden die zentralen Akteure wie MFPE, ONTT, ATFP und FTH sowie deren Rolle bei der Umsetzung des geplanten Pilotprojekts untersucht.

4. Auftragsklärung: Dieses Kapitel definiert den Anlass des Vorhabens, die historische Entwicklung der aktuellen Krise und die spezifischen Ziele des Pilot-Projekts.

5. Vorstudie zur Machbarkeitsstudie: Hier erfolgt eine erste Evaluation der Erfolgsaussichten unter Berücksichtigung der Situation in den Ausbildungszentren und -betrieben.

6. Projektplanung: Das Kapitel erläutert die konkrete operative Planung, einschließlich Arbeitspaketen, Zeitrahmen, Kostenkalkulation und Risikoanalyse.

7. Ausblick: Der Ausblick diskutiert die Zukunft des tunesischen Tourismus und das Potenzial der neuen Ausbildungsstruktur für eine nachhaltige Qualitätsverbesserung.

8. Anhang Planungsinstrumente: Dieser Abschnitt enthält detaillierte Projektstrukturpläne, Vorgangslisten und Planungsinstrumente zur operativen Steuerung des Pilotprojekts.

Schlüsselwörter

Duale Ausbildung, Berufsbildung, Tunesien, Hotelgewerbe, Machbarkeitsstudie, Tourismus, Ausbildungssystem, Gesetzgebung, Lehrpläne, Ausbildungsbetrieb, Berufsschule, Dezentralisierung, Qualifizierung, Kompetenzmodell, Beschäftigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Machbarkeit der Übertragung des dualen Ausbildungssystems aus deutschsprachigen Ländern auf den tunesischen Hotel- und Gaststättensektor.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Analyse des aktuellen tunesischen Bildungssystems, die rechtlichen Grundlagen der Berufsausbildung sowie die Rolle der beteiligten staatlichen und wirtschaftlichen Institutionen.

Was ist das primäre Ziel des Vorhabens?

Ziel ist es, die Qualität der Ausbildung im Hotelsektor durch eine Reform der Ausbildungsmodalitäten zu steigern, um die Wettbewerbsfähigkeit des tunesischen Tourismus langfristig zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Machbarkeitsstudie, die auf einer situativen Analyse und der Auswertung von Sekundärinformationen sowie Interviews mit Branchenexperten basiert.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden die Zuständigkeiten der Ministerien und Behörden sowie die notwendigen organisatorischen und juristischen Anpassungen für ein Pilotprojekt detailliert ausgearbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Duale Ausbildung, Berufsbildung, Tunesien, Hotelgewerbe, Machbarkeitsstudie und Tourismus sind die maßgeblichen Begriffe.

Welche Rolle spielen die Ausbildungsbetriebe im tunesischen System?

Obwohl Betriebe in das System einbezogen sind, tragen sie bisher kaum Verantwortung für eine inhaltlich geregelte Ausbildung, da verbindliche Rahmenpläne fehlen.

Warum wird eine Reform des tunesischen Ausbildungssystems als notwendig erachtet?

Sinkende Qualität der Dienstleistungen und eine hohe Arbeitslosigkeit bei Absolventen zeigen, dass die bisherigen, stark verschulten Modelle den Anforderungen des internationalen Marktes nicht genügen.

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Details

Titel
Einführung einer Berufsausbildungsmodalität nach dem Vorbild deutschsprachiger Länder für das Hotelgewerbe in Tunesien
Untertitel
Mit Fokus auf der Projektbeschreibung
Autor
José Bonetti (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
43
Katalognummer
V907061
ISBN (eBook)
9783346225085
ISBN (Buch)
9783346225092
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tunesien Berufliche Bildung Tourismus Revolution ATFP CENAFFIF
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
José Bonetti (Autor:in), 2011, Einführung einer Berufsausbildungsmodalität nach dem Vorbild deutschsprachiger Länder für das Hotelgewerbe in Tunesien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/907061
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Leseprobe aus  43  Seiten
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