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Das GfK Fernsehpanel - Methode und Probleme

Title: Das GfK Fernsehpanel - Methode und Probleme

Seminar Paper , 2001 , 16 Pages , Grade: 1

Autor:in: Isabel Jando (Author)

Communications - Methods and Research Logic
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Summary Excerpt Details

Ziel meiner Hausarbeit soll es sein, die Zuschauerforschung näher zu betrachten. Dabei werde
ich mich, wie aus dem Titel meiner Arbeit bereits erkennbar ist, mit dem GfK Fernsehpanel
beschäftigen, d.h. ich werde mich hierbei der Methode dieser Erhebung und möglicher Probleme,
welche bei der Untersuchung auftreten, widmen.
Zu Beginn meiner Arbeit werde ich die Begrifflichkeiten klären. Eingangs werde ich den für
meine Hausarbeit relevanten Begriff des Panels näher betrachten. Daran schließt sich die Frage,
bei welchen Untersuchungen ein Panel verwendet werden kann und welches Ziel dabei verfolgt
wird. In einem weiteren Gliederungspunkt werde ich diskutieren, inwieweit Panel-
Untersuchungen repräsentativ sind.
Nachdem ich das Panel allgemein erklärt habe, um darzustellen, bei welchen Evaluationen
diese Untersuchungsform verwendet wird und welche Ziele erreicht werden können, möchte ich
mich konkret dem GfK-Fernsehpanel zuwenden. Zu Beginn werde ich auf die technische
Erfassung der Daten eingehen, d.h. wie die Zuschauerzahlen ermittelt werden.
Ein umfangreiches Kapitel in meiner Hausarbeit wird die Frage der Repräsentativität darstellen.
Interessant hierbei ist, zu betrachten, inwieweit die erhobenen Daten das tatsächliche
Zuschauerverhalten widerspiegeln. Die Daten unterliegen regelmäßigen Kontrollen, auf welche
ich in diesem Zusammenhang eingehen werde. Um somit die Validität und Reliabilität zu
verbessern, wurden Kontrollmechanismen eingeführt, welche die erhobenen Daten der GfKFernsehforschung
überprüfen und kontrollieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Panel - eine Untersuchungsmethode

2.1. Was muß bei einer Panel-Untersuchung beachtet werden?

2.2. Die Repräsentativität - ein wesentliches Kriterium für die Zuverlässigkeit

3. Das GfK Fernsehpanel

3.1. Die Repräsentativität des GfK Fernsehpanels - ein Problem?

3.2. Verbesserungen der Repräsentativität des GfK Fernsehpanels

3.3. Strukturvergleich zur Kontrolle der Repräsentativität

3.4. Weitere Kontrollen bezüglich der Validität und Reliabilität

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die methodische Vorgehensweise und die damit verbundenen Herausforderungen des GfK-Fernsehpanels. Ziel ist es, die Eignung dieser Erhebungsmethode für die Zuschauerforschung zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, inwieweit die gewonnenen Daten das tatsächliche Fernsehverhalten der Bevölkerung repräsentativ abbilden.

  • Grundlagen und Definitionen der Panel-Untersuchungsmethode
  • Technische Erfassung der Fernsehnutzung mittels GfK-Meter
  • Anforderungen an die Repräsentativität und Qualitätssicherung
  • Problematiken wie Paneleffekt, Panelmortalität und Validität
  • Methoden zur Kontrolle der Datenqualität durch Strukturvergleiche

Auszug aus dem Buch

3. Das GfK- Fernsehpanel

Im Jahre 1984 beschloß die Medienkommission ARD/ZDF, welche 1967 gegründet wurde, um u.a. die Fernsehforschung zu koordinieren, die kontinuierliche Zuschauerforschung der GfK-Fernsehforschung zu übertragen. Somit werden seit 1985 die Daten zur Fernsehnutzung mittels eines Panels in Nürnberg ermittelt.

Der Auftraggeber der GfK ist die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF), deren Mitglieder sowohl die öffentlich-rechtlichen Anstalten, wie ARD und ZDF als auch die privatwirtschaftlichen Sender, wie RTL, Sat1, Pro 7 und DSF sind. Neben den Mitgliedern der AGF sind auch andere private Sender als Lizenznehmer berechtigt, die GfK-Daten zu nutzen (vgl. Noelle-Neumann/Schulz//Wilke 1997, S.213).

An dem AGF-System ist zudem die Werbewirtschaft vertreten. Konkret heißt das, die Fernseh-Werbewirtschaft, welche durch Werbekunden, den Markenverband sowie die Media-Agenturen vertreten wird, beteiligt sich beratend an dem AGF-System (vgl. Buß 1994).

Wie werden die GfK-Fernsehdaten ermittelt? In ca. 4700 im gesamten Bundesgebiet verteilten Haushalten werden die Fernsehgeräte mit einem Meßgerät, welches GfK-Meter genannt wird, verbunden. Dadurch kann ermittelt werden, welche Programme zu welcher Zeit eingeschaltet worden sind. „Das eingesetzte Meßgerät ‘GfK-Meter’ (Telecontrol) erfaßt über Tastendruck auf dem Fernbedienungsgerät die Fernsehnutzung von bis zu acht Personen (einschließlich einer ’Gerätetaste’) bei bis zu vier Fernsehgeräten im Haushalt.” (vgl. Noelle-Neumann/Schulz//Wilke 1997, S.213).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Zuschauerforschung und speziell die GfK-Methodik sowie deren Problematiken zu untersuchen.

2. Panel - eine Untersuchungsmethode: Das Kapitel erläutert den Begriff des Panels als Form der Längsschnittanalyse und definiert zentrale Anforderungen an Durchführung und Zuverlässigkeit.

2.1. Was muß bei einer Panel-Untersuchung beachtet werden?: Hier werden die Wahl der Zeitabstände, die Teilnehmermotivation und die Konstanz der Messinstrumente als kritische Erfolgsfaktoren diskutiert.

2.2. Die Repräsentativität - ein wesentliches Kriterium für die Zuverlässigkeit: Dieses Kapitel definiert Repräsentativität als Kongruenz zwischen Stichprobe und Grundgesamtheit und betont deren Bedeutung für die Validität.

3. Das GfK Fernsehpanel: Es wird der historische Hintergrund, die organisatorische Struktur (AGF) sowie die technische Datenerfassung mittels GfK-Meter dargestellt.

3.1. Die Repräsentativität des GfK Fernsehpanels - ein Problem?: Dieses Kapitel beleuchtet technische Neuerungen, den ethischen Aspekt der Erfassung und die Herausforderung durch mögliches Nutzerverhalten.

3.2. Verbesserungen der Repräsentativität des GfK Fernsehpanels: Hier werden Maßnahmen wie Panelverjüngung und die Berücksichtigung soziodemographischer Merkmale zur Erhöhung der Datenqualität diskutiert.

3.3. Strukturvergleich zur Kontrolle der Repräsentativität: Das Kapitel beschreibt den Abgleich der GfK-Daten mit der Media-Analyse als zentrales Instrument der Qualitätssicherung.

3.4. Weitere Kontrollen bezüglich der Validität und Reliabilität: Es werden interne und externe Validierungsmethoden, insbesondere der Coincidental Check, zur Überprüfung der Messgenauigkeit vorgestellt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass das GfK-Fernsehpanel durch regelmäßige Kontrollen ein hohes methodisches Niveau anstrebt.

Schlüsselwörter

GfK-Fernsehpanel, Zuschauerforschung, Repräsentativität, Panel-Untersuchung, Marktforschung, Fernsehnutzung, Validität, Reliabilität, GfK-Meter, AGF, Medienforschung, Stichprobensystem, Panelmortalität, Paneleffekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der methodischen Untersuchung und den Problemen des GfK-Fernsehpanels als Instrument der Zuschauerforschung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Panel-Design, die technische Datenerfassung, die Repräsentativität der Stichprobe sowie verschiedene Kontrollmechanismen zur Sicherung der Validität.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu analysieren, wie das GfK-Fernsehpanel funktioniert und inwieweit die erhobenen Daten das tatsächliche Fernsehverhalten der Gesamtbevölkerung repräsentativ widerspiegeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit der Längsschnittmethode der Panel-Untersuchung und einer kritischen Analyse der Anwendung dieser Methode durch die GfK.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der konkreten technischen Umsetzung der Datenerfassung, den Problemen der Repräsentativität, den laufenden Optimierungsprozessen der GfK sowie den Methoden zur Validitäts- und Reliabilitätsprüfung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind GfK-Fernsehpanel, Repräsentativität, Panel-Untersuchung, Validität und Zuschauerforschung.

Wie unterscheidet sich die interne von der externen Validierung?

Die interne Validierung prüft durch den "internen Coincidental Check" die korrekte Bedienung des Geräts, während die externe Validierung Daten mit unabhängigen Instituten und anderen Stichproben vergleicht.

Welchen Einfluss hat der "Paneleffekt" auf die Ergebnisse?

Der Paneleffekt beschreibt die Veränderung des Verhaltens der Probanden durch die wiederholte Teilnahme an der Untersuchung, was die Verallgemeinerungsfähigkeit der Ergebnisse einschränken kann.

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Details

Title
Das GfK Fernsehpanel - Methode und Probleme
College
University of Leipzig  (Institut für Kommunikations-und Medienwissenschaft)
Course
Methoden und Studien in der Markt-, Meinungs- und Medienforschung
Grade
1
Author
Isabel Jando (Author)
Publication Year
2001
Pages
16
Catalog Number
V9070
ISBN (eBook)
9783638158794
Language
German
Tags
Fernsehpanel Methode Probleme Methoden Studien Markt- Meinungs- Medienforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabel Jando (Author), 2001, Das GfK Fernsehpanel - Methode und Probleme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9070
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