Einfluss der Erdöl exportierenden Länder auf das amerikanische Defizit und die globalen Ungleichgewichte


Seminararbeit, 2008

23 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Abbildungsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Überblick
1.2 Zielstellung und Aufbau der Arbeit
1.3 Abgrenzung des Themengebietes

2 Theoretische Grundlagen
2.1 Die Zahlungsbilanz
2.1.1 Die Kapitalbilanz
2.1.2 Die Leistungsbilanz
2.1.2.1 Leistungsbilanzdefizit
2.1.2.2 Leistungsbilanzüberschuss
2.2 Wechselkurse
2.2.1 Freie Wechselkurse
2.2.2 Fixe Wechselkurse
2.2.3 Wechselkurssysteme erdölexportierender Länder
2.2.4 Realer und nominaler Wechselkurs
2.2.5 Auswirkung des Wechselkurses auf die Leistungsbilanz

3 Die derzeitige Situation
3.1 Das Leistungsbilanzdefizit der USA
3.2 Globale Ungleichgewichte
3.3 Erdölexportierende Länder - Die Golfsstaaten
3.4 Die Bedeutung der Erdölstaaten
3.5 Reale Wechselkurse der Golfstaaten

4 Ursachen des amerikanischen Defizits
4.1 Außenhandelsorientierte Wechselkurspolitik
4.2 Einfluss des Wechselkursmechanismus auf das amerikanische Defizit
4.3 4.3 Erklärungen des US-Leistungsbilanzdefizits
4.3.1 Die Wachstumsdifferenz
4.3.2 Der US-Dollar Wechselkurs
4.3.3 Der Ölpreis als weiterer Einflussfaktor

5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung
5.2 Fazit

5.3 Ausblick

6 Literatur- und Quellenverzeichnis

1 Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Wechselkurssysteme erdölexportierender Länder

Abb. 2: Inflationsraten in den erdölexportierenden Ländern

Abb. 3: Reale effektive Wechselkurse der erdölexportierenden Länder

Abb. 4: Ausfuhren und Einfuhren erdölexportierender Länder

Abb. 5: US Leistungsbilanz und Wechselkurs

Abb. 6: Einfluss des Ölpreisanstiegs auf die US Leistungsbilanz

1. Einleitung

1.1 Überblick

Der momentane Ölpreis befindet sich mit über 100 US-Dollar pro Barrel auf einem Rekordniveau. Dies betrifft gerade die Vereinigten Staaten als einen der Hauptimporteure von Rohöl. Zeitgleich leiden die USA unter einem erheblichen Leistungsbilanzdefizit. Dabei gestaltet sich die Ursachenforschung äußerst komplex.

Neben inländischen Faktoren wie geringer Sparquote der US-Amerikaner und dem Haushaltsdefizit der Regierung, der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung liegen insbesondere in der Wirtschaftspolitik der Überschüsse aufweisenden Länder Gründe hierfür.

Eine Besonderheit der Erdöl exportierenden Länder sind die fest an den US-Dollar gekoppelten Währungskurse.

1.2 Zielstellung und Aufbau der Arbeit

Die Feststellung des Chefökonomen einer deutschen Großbank, dass den Golfstaaten deutlich mehr Relevanz am amerikanischen Defizit und den globalen Ungleichgewichten zugesprochen werden muss als dies gemeinhin getan wird, soll nachfolgend untersucht werden. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, diese Aussage zu interpretieren und hinsichtlich ihrer tatsächlichen Relevanz zu evaluieren. Dabei beginnt sie mit einer Erklärung der grundsätzlichen volkswirtschaftlichen Zusammenhänge und Definition der relevanten Fachtermini.

1.3 Abgrenzung des Themengebietes

Die Arbeit fokussiert primär auf die Fragestellung nach der Relevanz der Golfstaaten am amerikanischen Defizit. Auf die vielen weiteren Ursachen dieses globalen Ungleichgewichts wird allenfalls nur sekundär eingegangen. Auch der Ausblick auf mögliche Veränderungen in der Zukunft wird nur kurz erläutert.

Ein Überblick über das Inhaltsgebiet und theoretische Grundlagen werden zu Beginn der Arbeit erläutert. Dennoch ist es zum besseren Verständnis und einer vollständigen Durchdringung des Themengebiets sinnvoll, die Lektüre mit vertiefenden Begleittexten zu kombinieren. Hierzu wird in der Arbeit auf die entsprechenden Quellen verwiesen.

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Die Zahlungsbilanz

Unter der Zahlungsbilanz versteht man die systematische wertmäßige Aufzeichnung aller ökonomischen Transaktionen, die in einem bestimmten Zeitraum zwischen In- und Ausländern stattgefunden haben. Die Zahlungsbilanz gibt Auskunft über Umfang und Entwicklung der internationalen Verflechtung und hat Bedeutung für die Kontrolle der Zahlungsfähigkeit einer Volkswirtschaft.1 Sie gliedert sich in eine Vielzahl von Unterbilanzen.

Für unsere Fragestellung ist vor allem die Leistungs- und Kapitalbilanz von Interesse.

2.1.1 Die Kapitalbilanz

Die Kapitalbilanz als Teil der Zahlungsbilanz eines Landes fasst, spiegelbildlich zur Leistungsbilanz, alle Kapitaltransaktionen zwischen In- und Ausland zusammen.2

Sie beantwortet die nachfolgenden Fragen:

Wie viel Geld wollen die Amerikaner in die übrige Welt investieren?

Dazu müssen sie Dollars verkaufen, um sich in entsprechender Höhe Devisen zuzulegen. Auf diese Weise entsteht ein Angebot an Dollars.

Wie viel Geld möchten Ausländer in den Vereinigten Staaten anlegen? Um die dazu nötigen Mittel zu erhalten, müssen sie Dollars kaufen. So entsteht eine Nachfrage nach Dollars.3

2.1.2 Die Leistungsbilanz

Die Leistungsbilanz als Teil der Zahlungsbilanz eines Landes umfasst neben dem Saldo aus Exporten und Importen von Gütern und Dienstleistungen noch den saldo aus zu- und abfließenden Erwerbs- und Vermögenseinkommen sowie den

[...]

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Einfluss der Erdöl exportierenden Länder auf das amerikanische Defizit und die globalen Ungleichgewichte
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule  (Euro FH Hamburg)
Veranstaltung
Außenwirtschaftstheorie und Außenwirtschaftspolitik
Note
2,0
Autor
Jahr
2008
Seiten
23
Katalognummer
V90717
ISBN (eBook)
9783638050944
ISBN (Buch)
9783638943789
Dateigröße
1247 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Einfluss, Erdöl, Länder, Defizit, Ungleichgewichte, Außenwirtschaftstheorie, Außenwirtschaftspolitik
Arbeit zitieren
Michael Förster (Autor), 2008, Einfluss der Erdöl exportierenden Länder auf das amerikanische Defizit und die globalen Ungleichgewichte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90717

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