Das Thema „Rechtschreiben“ begleitet die Schüler /-innen in allen Fächern und in vielen Lebensbereichen. Besonders im Hinblick auf die spätere berufliche Orientierung, wo „richtiges Schreiben“ als Schlüsselqualifikation gefordert wird, müssen Lehrer /-innen und Eltern darum bemüht sein, dass ihre Kinder die Orthographie beherrschen. In unserem modernen Medienzeitalter, wo vieles nur noch per Computer oder Handy („SMS“) schriftlich fixiert wird, werden die Schreibanlässe der Schüler /-innen immer geringer und es treten zunehmend Fehler beim Abfassen von Aufsätzen, Diktaten usw. auf. Auch im Hinblick auf die Rechtschreibreform müssen die neuen Regeln verstärkt eingeübt werden, um eine gewisse Sicherheit zu erzielen.
Inhaltsverzeichnis
1. Sachanalyse
1.1 Rechtschreibunterricht
1.2 Unterscheidung von „das“ und „dass“
2. Didaktische Analyse
2.1 Lehrplanbezug / Bildungsgehalt
2.2 Begründung der Schwerpunktsetzung
3. Methodische Analyse
4. Klassensituation
5. Unterrichtsverlaufsplan
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit dient der methodisch-didaktischen Planung einer Unterrichtsstunde in der 7. Jahrgangsstufe, in der die Schülerinnen und Schüler lernen, grammatikalische Kenntnisse zur korrekten Differenzierung der Wörter „das“ und „dass“ in der Rechtschreibung anzuwenden.
- Integration von Grammatik- und Rechtschreibunterricht
- Differenzierung von „das“ (Artikel, Pronomen) und „dass“ (Konjunktion)
- Anwendung des Vorwissens über Wortarten
- Handlungsorientierte Lernverfahren und spielerische Vertiefung
Auszug aus dem Buch
1.2 Unterscheidung von „das“ und „dass“
Dieses Thema der neuen Rechtschreibung gehört eigentlich in den Bereich Grammatik, denn um „das“ und „dass“ zu differenzieren, müssen die Schüler /-innen die Wortarten kennen. Obwohl die Schreibweisen der beiden Wörter „das“ und „dass“ ein sehr wichtiges Unterscheidungsmerkmal aufweisen, bereiten sie vielen Schwierigkeiten. Die mangelhafte Kenntnis dieses Charakteristikums ist auch die Hauptfehlerquelle.
„Das“ kann ein Artikel (vor einem Nomen), Relativpronomen (bezieht sich auf etwas Vorhergehendes) oder Demonstrativpronomen (weist auf etwas hin) sein. Hingegen handelt es sich bei „dass“ um eine Konjunktion, die einen Nebensatz einleitet und oft nach den Verben des Denkens, Sagens usw. steht. (Beispiel: „Das glaube ich, dass dir das Auto, das dort steht, gefällt.“)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Sachanalyse: Erläutert die theoretischen Grundlagen des modernen Rechtschreibunterrichts sowie die grammatikalischen Unterschiede zwischen „das“ und „dass“.
2. Didaktische Analyse: Begründet die Relevanz des Themas im Rahmen des Lehrplans der 7. Klasse und die notwendige Verknüpfung von Grammatik und Orthographie.
3. Methodische Analyse: Beschreibt den geplanten Unterrichtsablauf, die Lernziele und den Einsatz handlungsorientierter Methoden wie Lückentexte und interaktive Spiele.
4. Klassensituation: Analysiert die Zusammensetzung der Klasse 7d, das Sozialgefüge und die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler.
5. Unterrichtsverlaufsplan: Detaillierte Darstellung der Unterrichtsphasen mit den jeweils verwendeten Medien, Aktionsformen und methodischen Schritten.
Schlüsselwörter
Rechtschreibunterricht, Grammatik, das, dass, Konjunktion, Relativpronomen, Artikel, Wortarten, Unterrichtsplanung, handlungsorientiert, Realschule, Rechtschreibreform, Sprachunterricht, Schüleraktivierung, Didaktik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Planung einer Deutschstunde in einer 7. Realschulklasse, deren Ziel es ist, Schülern die korrekte Unterscheidung von „das“ und „dass“ durch die Anwendung grammatikalischer Grundkenntnisse zu vermitteln.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Themen sind der moderne Rechtschreibunterricht, die Anwendung von Wortarten (Artikel, Pronomen, Konjunktionen) sowie die Verknüpfung von Grammatik und Rechtschreibung.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtsstunde?
Das Hauptziel ist es, dass die Schüler grammatikalische Kenntnisse bewusst zur Lösung von Rechtschreibfragen einsetzen und die Regeln zur Differenzierung von „das“ und „dass“ sicher beherrschen.
Welche wissenschaftliche Methode wird für die Planung verwendet?
Es wird eine handlungsorientierte Didaktik verfolgt, die von einer Sach- und Didaktik-Analyse ausgeht und schülerzentrierte Verfahren (wie Freiarbeit, Spiele und kooperative Gruppenphasen) in den Mittelpunkt stellt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden neben der theoretischen Sachanalyse und der didaktischen Herleitung vor allem die konkreten methodischen Schritte, der Verlauf der Unterrichtsstunde sowie die Klassensituation analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Rechtschreibunterricht, Grammatik, Konjunktion, Relativpronomen, handlungsorientierter Unterricht und Didaktik charakterisiert.
Wie unterscheidet sich „das“ als Relativpronomen von der Konjunktion „dass“?
Das Relativpronomen „das“ bezieht sich auf ein Substantiv im übergeordneten Satz und kann durch „welches“ ersetzt werden, während die Konjunktion „dass“ einen Nebensatz einleitet und durch kein anderes Wort ersetzbar ist.
Warum wird im Unterrichtsverlauf ein „Interaktionsspiel“ eingesetzt?
Das Spiel dient der spielerischen Vertiefung und Auflockerung nach den Erarbeitungsphasen, um die Motivation zu steigern und einen handlungs- sowie spannungsorientierten Zugang zum Lerninhalt zu schaffen.
- Quote paper
- Kerstin Heyne (Author), 2003, Unterrichtsstunde: Grammatische Kenntnisse am Beispiel von "das" und "dass" bewusst zur Lösung von Rechtschreibfragen einsetzen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/90725