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Computereinsatz in der Schule für Geistigbehinderte - Möglichkeiten und Grenzen von Lernsoftware

Título: Computereinsatz in der Schule für Geistigbehinderte - Möglichkeiten und Grenzen von Lernsoftware

Proyecto/Trabajo fin de carrera , 2002 , 75 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Arno Rauch (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
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Zunächst möchte ich deutlich machen, warum ich als Thema meiner Examensarbeit
„Computereinsatz in der Schule für Geistigbehinderte“ gewählt habe. Diese Entsche idung
beruht auf verschiedenen Erfahrungen meinerseits: Schon während meiner Zivildienstzeit
und auch im Verlaufe meiner studienbegleitenden Praktika ist mir die Thematik
des Computereinsatzes im Rahmen des Unterrichts an verschiedenen Stellen
begegnet und hat so mein Interesse geweckt. Da ich mich auch persönlich seit einigen
Jahren intensiv mit dem Umgang mit dem Computer beschäftige und immer wieder
aufs Neue darüber erstaunt bin, welch vielfältige Möglichkeiten sich durch dieses neue
Medium bieten, drängte sich mir mehr und mehr die Frage auf, inwiefern man diese
Möglichkeiten auch in der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung nutzen
kann und sollte.
In meiner Zeit als Zivildienstleistender an der Peter-Petersen-Schule (Schule für Geistigbehinderte)
in Bergheim-Thorr gab es noch keinen einzigen Computer an der Schule.
Es wurde im Kollegium heftig über den Erwerb einiger Computer diskutiert. Manche
Lehrer setzten sich für die Anschaffung dieses neuen Mediums ein, aber es gab
auch Gegner des Computereinsatzes in der Schule. Heute ist die Schule mit mehreren
Computern besetzt. [...]Es ist mein Ziel, mit dieser Arbeit dazu beizutragen, dass der Computer in der Sonderschule
den bestmöglichen Einsatz findet, indem ich herausarbeite, wie dieses neue
Medium sinnvoll in den Unterricht in Schulen für Geistigbehinderte integriert und
nicht nur akzeptiert werden kann.
Ich hoffe, auch zu den in dem (dieser Arbeit vorangestellten) Zitat benannten Menschen
zu gehören, die „das Neue“ verstehen oder zu verstehen lernen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. MENSCHENVERSTÄNDNIS UND GEISTIGE BEHINDERUNG

3. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN

3.1 MEDIEN

3.2 NEUE MEDIEN

3.3 MULTIMEDIA

4. MEDIEN ZUR UNTERSTÜTZUNG VON LERNPROZESSEN – EIN HISTORISCHER ABRISS

4.1 GRUNDIDEE

4.2 WEITERENTWICKLUNG – MENSCH UND MASCHINE

4.3 COMPUTER IN DEUTSCHEN SCHULEN

4.4 HEUTIGER ENTWICKLUNGSSTAND

5. COMPUTEREINSATZ IN DER SCHULE FÜR GEISTIGBEHINDERTE

5.1 KÖNNEN MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG AN COMPUTERN LERNEN?

5.2 WARUM BESTEHT EIN BEDÜRFNIS FÜR SCHÜLER, DEN UMGANG MIT DEM COMPUTER ZU ERLERNEN?

5.3 SOLL UND KANN DIE SCHULE DEN UMGANG MIT DEM COMPUTER VERMITTELN?

6. ASPEKTE DER DISKUSSION UM DEN COMPUTEREINSATZ IN DER SCHULE FÜR GEISTIGBEHINDERTE SCHÜLER

6.1 ARGUMENTE DER BEFÜRWORTER

6.2 ARGUMENTE DER KRITIKER

6.3 FAZIT UND EIGENE STELLUNGNAHME

7. LEHRERROLLE

7.1 PROBLEME IM VORFELD DES COMPUTEREINSATZES IM UNTERRICHT

7.2 VERÄNDERUNGEN DER LEHRERROLLE IN PLANUNG UND VERLAUF DES UNTERRICHTS

8. EINSATZMÖGLICHKEITEN DES COMPUTERS IN DER SCHULE FÜR GEISTIGBEHINDERTE

8.1 DER COMPUTER ALS UNTERRICHTSGEGENSTAND

8.2 DER COMPUTER ALS UNTERRICHTSMEDIUM

8.3 DER COMPUTER ALS WERKZEUG/HILFSMITTEL

8.4 DER COMPUTER ALS LERNHILFE

9. SOFTWARE

9.1 BEDEUTUNG DER SOFTWARE FÜR DEN UNTERRICHT

9.2 ARTEN VON SOFTWARE

9.2.1 Übungssoftware/Drill and Practice

9.2.2 Tutorielle Programme und intelligente tutorielle Programme

9.2.3 Simulationsprogramme

9.2.4 Lernspiele

9.2.5 Edutainment

9.2.6 Informationsprogramme und Infotainment

9.3 FAZIT UND EIGENE STELLUNGNAHME

10. STÄRKEN UND SCHWÄCHEN VON LERNSOFTWARE IN DER SCHULE FÜR GEISTIGBEHINDERTE

10.1 STÄRKEN VON LERNSOFTWARE

10.2 SCHWÄCHEN VON LERNSOFTWARE

10.3 FAZIT UND EIGENE STELLUNGNAHME

11. KRITERIEN ZUR BEWERTUNG VON LERNSOFTWARE

11.1 BEWERTUNGSSYSTEME

11.2 BEZUGSQUELLEN

12. DAS PROGRAMM CLIC 3.0

12.1 DIE BESONDERHEITEN EINES AUTORENSYSTEMS

12.2 ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZU CLIC 3.0

12.3 INHALT UND STRUKTUREN VON CLIC 3.0

12.4 ÜBUNGEN ERSTELLEN UND VERÄNDERN

12.5 INDIVIDUALISIERUNGSMÖGLICHKEITEN VON CLIC 3.0

12.6 BEWERTUNG DES PROGRAMMS CLIC 3.0 UND EIGENE STELLUNGNAHME

13. REFLEXION UND AUSBLICK

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Computereinsatzes an Schulen für Geistigbehinderte. Dabei steht die zentrale Frage im Mittelpunkt, wie dieses moderne Medium sinnvoll in den Unterricht integriert werden kann, um Schüler optimal auf ihre Gegenwart und Zukunft vorzubereiten, ohne dabei die spezifischen pädagogischen Bedürfnisse und das menschliche Miteinander zu vernachlässigen.

  • Chancen und Gefahren der Digitalisierung im sonderpädagogischen Kontext.
  • Die veränderte Rolle des Lehrers als Lernbegleiter und -berater.
  • Analyse verschiedener Softwaretypen (z.B. Übungssoftware, Autorensysteme).
  • Kriterien für eine qualifizierte Auswahl und Bewertung von Lernsoftware.
  • Einsatzmöglichkeiten des Programms Clic 3.0 als Werkzeug zur individuellen Förderung.

Auszug aus dem Buch

12.1 Die Besonderheiten eines Autorensystems

Neben den Arten von Lernsoftware, die ich in Kapitel 9.2 benannt habe, existiert eine weitere Erscheinungsform von Programmen, welche „Autorensystem“ oder „Autorenprogramm“ genannt wird. Der entscheidende Unterschied zu den herkömmlichen Softwarearten liegt darin, dass hier das Programm nicht das im Unterricht verwendete Medium ist, sondern dass es dem Lehrer die Möglichkeit eröffnet, selber ein Programm zu entwickeln. Im Gegensatz zu Tutorials oder Edutainmentprogrammen wird hier also kein fertiges Programm zur Verfügung gestellt, sondern der Lehrer erhält ein „vorprogrammiertes“ Gerüst, welches er selbst mit Inhalt füllen kann. Autorenprogramme stellen somit eine Art Werkzeug dar und werden aus diesem Grund auch als „Autorentool“ bezeichnet.

Die Vorteile dieses Systems liegen klar auf der Hand: Zum einen sind spezielle Programmiererfahrungen für die Verwendung solcher Programme nicht erforderlich. Rolf Schulmeister (1996) erklärt auf einfache Weise die Funktion eines Autorenprogramms: „Der Benutzer eines Autorensystems muss jedenfalls nach der Idealvorstellung dieses Programmtyps- lediglich sein Fachwissen in Form von Fragen und vorhersehbaren richtigen und falschen Antworten eingeben, und das Autorensystem erstellt automatisch ein Lernprogramm“(Schulmeister, R. 1996, 95).

Des Weiteren werden die Lernmaterialien vom Lehrer selber gestaltet und können daher auf den Unterricht, die Schüler und das jeweilige Thema zugeschnitten werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der persönlichen Motivation des Autors für das Thema sowie eine erste Skizzierung der Relevanz des Computereinsatzes in Schulen für Geistigbehinderte.

2. MENSCHENVERSTÄNDNIS UND GEISTIGE BEHINDERUNG: Auseinandersetzung mit dem Menschenbild und der Definition von geistiger Behinderung, wobei der Fokus auf Inklusion und der Vermeidung von Stigmatisierung liegt.

3. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN: Definition der für die Arbeit zentralen Begriffe Medien, Neue Medien und Multimedia.

4. MEDIEN ZUR UNTERSTÜTZUNG VON LERNPROZESSEN – EIN HISTORISCHER ABRISS: Historische Herleitung des Medieneinsatzes in der Pädagogik von der Grundidee bis zur heutigen Informationstechnologie.

5. COMPUTEREINSATZ IN DER SCHULE FÜR GEISTIGBEHINDERTE: Erörterung der grundsätzlichen Lernfähigkeit geistig behinderter Schüler am Computer und die Notwendigkeit dieser Medienkompetenz für den Lebensalltag.

6. ASPEKTE DER DISKUSSION UM DEN COMPUTEREINSATZ IN DER SCHULE FÜR GEISTIGBEHINDERTE SCHÜLER: Gegenüberstellung von Pro- und Contra-Argumenten sowie eine persönliche Stellungnahme zur Normalisierung durch Technik.

7. LEHRERROLLE: Untersuchung der veränderten Anforderungen an Lehrkräfte und deren Rolle als Lernbegleiter im computergestützten Unterricht.

8. EINSATZMÖGLICHKEITEN DES COMPUTERS IN DER SCHULE FÜR GEISTIGBEHINDERTE: Systematisierung der Einsatzszenarien wie Unterrichtsgegenstand, -medium, Werkzeug und Lernhilfe.

9. SOFTWARE: Differenzierung verschiedener Softwaretypen für den Unterricht und deren spezifische Funktionen.

10. STÄRKEN UND SCHWÄCHEN VON LERNSOFTWARE IN DER SCHULE FÜR GEISTIGBEHINDERTE: Kritische Analyse der Vorteile (z.B. Motivation) und Nachteile (z.B. Isolation) von Lernsoftware.

11. KRITERIEN ZUR BEWERTUNG VON LERNSOFTWARE: Vorstellung von Methoden und Quellen für die Auswahl geeigneter Programme durch Lehrkräfte.

12. DAS PROGRAMM CLIC 3.0: Detaillierte Beschreibung des Autorensystems Clic 3.0 hinsichtlich seiner Funktionen und Möglichkeiten zur individuellen Unterrichtsgestaltung.

13. REFLEXION UND AUSBLICK: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Computerintegration in Sonderschulen.

Schlüsselwörter

Sonderpädagogik, Geistige Behinderung, Computer, Neue Medien, Lernsoftware, Autorensystem, Clic 3.0, Individualisierung, Unterrichtsgestaltung, Normalisierungsprinzip, Lehrerrolle, Lernprozess, Medienkompetenz, Digitalisierung, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Computern und moderner Lernsoftware in den Unterricht von Schulen für Geistigbehinderte und beleuchtet dabei sowohl die pädagogischen Chancen als auch die notwendigen Grenzen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen das Menschenverständnis, die mediale Unterstützung von Lernprozessen, die kritische Diskussion über den Computereinsatz, die veränderte Lehrerrolle sowie die Bewertung und praktische Anwendung von Autorensystemen wie Clic 3.0.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie der Computer sinnvoll in den Unterricht für geistig behinderte Schüler integriert werden kann, um deren Teilhabe an einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft zu fördern und deren Selbstständigkeit zu stärken.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, den Vergleich verschiedener pädagogischer Positionen sowie die eigene praktische Auseinandersetzung mit dem Autorensystem Clic 3.0 zur Entwicklung und Erprobung von Lerninhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begründung des Computereinsatzes, eine Diskussion der Argumente von Befürwortern und Kritikern, eine Analyse der Rollenveränderungen des Lehrers sowie eine detaillierte technische und didaktische Evaluation des Autorensystems Clic 3.0.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Sonderpädagogik, Geistige Behinderung, Lernsoftware, Computer, Individualisierung, Lehrerrolle und das Normalisierungsprinzip.

Warum ist laut dem Autor die Software wichtiger als die Hardware?

Der Autor argumentiert, dass nicht die technische Ausstattung entscheidend ist, sondern die pädagogische Qualität der Software. Nur eine Software, die auf die individuellen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Interessen der Schüler abgestimmt ist, kann einen echten Lernmehrwert bieten.

Inwiefern beeinflusst Clic 3.0 die Arbeit des Lehrers?

Clic 3.0 fungiert als Autorentool, das es Lehrern ermöglicht, ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse eigene, maßgeschneiderte Übungen zu erstellen, wodurch der Unterricht wesentlich individueller an die heterogenen Bedürfnisse der Schülerschaft angepasst werden kann.

Final del extracto de 75 páginas  - subir

Detalles

Título
Computereinsatz in der Schule für Geistigbehinderte - Möglichkeiten und Grenzen von Lernsoftware
Universidad
University of Cologne  (Heilpädagogische Fakultät; Seminar für Geistigbehindertenpädagogik)
Calificación
1,0
Autor
Arno Rauch (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
75
No. de catálogo
V9072
ISBN (Ebook)
9783638158800
Idioma
Alemán
Etiqueta
Schule für Geistigbehinderte; Lernsoftware; Clic 3.0; Computereinsatz in der Schule
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Arno Rauch (Autor), 2002, Computereinsatz in der Schule für Geistigbehinderte - Möglichkeiten und Grenzen von Lernsoftware, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/9072
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Extracto de  75  Páginas
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